Jane Austen Sense and Sensibility. Sinn und Sinnlichkeit, englische Ausgabe

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Inhaltsangabe zu „Sense and Sensibility. Sinn und Sinnlichkeit, englische Ausgabe“ von Jane Austen

Die feine englische Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Nach dem Tode ihres Vaters stehen die Schwestern Elinor und Marianne Dashwooh beinahe mittellos da. Kein Wunder also, dass sie sich nach einer guten Partei umsehen. Doch wie verschieden sind die beiden Schwestern. Während Elinor allen ihren Verehrern kühl und abwartend gegenübertritt, schwärmt die hübsche Marianne ganz und gar von der romantischen Liebe. Und Marianne scheint auch das große Los gezogen zu haben. Der junge stattliche Willoughby macht ihr Geschenke und bietet ihr lange Kutschfahrten und romantische Spaziergänge. Umso schlimmer für die zarte Marianne, als er sie bitter enttäuscht.

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    Sense and Sensibility. Sinn und Sinnlichkeit, englische Ausgabe
    Angelin

    Angelin

    26. June 2013 um 12:06

    Wenn man sich für den Kosmos der feinen englischen Gesellschaft des 18./19. Jahrhunderts begeistern kann, ist man bei Austen genau richtig. Ich bin jedenfalls eine schwer verbesserliche Anhängerin ihrer Romane: bevölkert von stolzen Gentlemen und noch stolzeren Ladies, albernen alten Schachteln, die nichts anderes als Kabale und Kuppelei im Sinn haben und gespickt mit mindestens einer Heldin, für die sich mein Leserherz begeistern kann. Elinor Dashwood ist mir vielleicht nicht die liebste von Austens Heldinnen, doch ich mag die Standhaftigkeit, mit der sie gegen die eigenen Emotionen anzukämpfen versucht. Marianne macht es sich so viel einfacher, sie lässt sich vom Liebesstrudel treiben und landet hart mit Willoughby. In einer Welt, in der jeder "nach oben" und niemand nach Liebe heiraten will, haben beide Dashwood-Schwestern das Nachsehen. Willoughby entpuppt sich als so etwas wie ein Glücksritter, der sein Handeln auch noch zu rechtfertigen versucht; Edward, Elinors Herzblatt, will eine andere heiraten, weil er sich dazu verpflichtet fühlt. Letztlich rückt Austen wie üblich alle Herzensangelegenheiten gerade und jeder Charakter bekommt das, was er verdient. Wenn man sich an Detailgenauigkeit erfreut und in menschlichen Schwächen schwelgen will, ist Austen ein Genuss. Andernfalls ist sie eine Autorin, die laut meinem Freund "eine Sache auf 20 Seiten beschreibt, wo wirklich 2 genug gewesen wären". Jane Austen lesen ist wie in einem englischen Salon des 19. Jahrhunderts zu sitzen: sittsame Betrieb- und Vergnügsamkeit, während draußen der Regen gegen die Fenster tänzelt.

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