Vernunft und Gefühl

von Jane Austen 
4,3 Sterne bei721 Bewertungen
Vernunft und Gefühl
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (604):
libreevets avatar

Ein typischer Jane Austen-Roman - sehr schön und unterhaltsam :)

Kritisch (11):

Absolut nicht mein Fall...langweilig...

Alle 721 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Vernunft und Gefühl"

Jane Austen starb vor 200 Jahren, doch ihre Werke werden inniger geliebt denn je. Schließlich weiß bis heute niemand klüger über die komplizierten Herzensangelegenheiten zwischen Männern und Frauen zu schreiben als die scharfsinnige Britin. In ihrem Roman «Vernunft und Gefühl» verhandelt sie so unterhaltsam wie erhellend die Suche nach dem Menschen fürs Leben. Temperamentvoll und leidenschaftlich, ist Marianne Dashwood das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester, der beherrschten und vernünftigen Elinor. Dass sich Marianne Hals über Kopf und natürlich unglücklich in den begehrten Frauenschwarm John Willoughby verliebt, erstaunt daher niemanden. Aber auch Elinor erlebt mit dem Mann ihres Herzens eine böse Überraschung, denn «ihr» Edward Ferrars hat einer anderen die Ehe versprochen. Gemeinsam lernen die ungleichen Schwestern mit ihrer Enttäuschung zu leben und nach einer dramatischen Zuspitzung der Ereignisse den Standpunkt der jeweils anderen besser zu verstehen. In der Neuübersetzung von Andrea Ott erstrahlen geschli ener Witz und lebendige Dialoge dieser beliebten Klassikerin in frischem Glanz.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783641207465
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:450 Seiten
Verlag:Manesse Verlag
Erscheinungsdatum:13.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    EliasWittekinds avatar
    EliasWittekindvor einem Monat
    Zwei ungleiche Schwestern und die Liebe

    Leseempfehlung: Für LeserInnen, die Liebesgeschichten mit Verwicklungen und Schwierigkeiten, langen Dialogen und großem Innenleben schätzen. Eine gewählte Ausdrucksweise und lange Sätze sollten Dir liegen.

    Inhalt: Jane Austens Roman "Verstand und Gefühl" handelt von den Schwierigkeiten zweier Töchter einer armen Witwe aus guter Familie, sich standesgemäß und aus Liebe zu verheiraten.

    Personen: Elinor ist besonnen und erfüllt ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen mit Vernunft und kritischer Distanz. Ihr gutes Herz muss um den ruhigen und sanftmütigen Edward bangen.
    Marianne ist impulsiv und hält wenig von Konventionen. Ihre Leidenschaft für den forschen und charmanten Willoughby führt sie auf einen schweren Weg.

    Meine Meinung: Jane Austen stellt Elinor in ein interessantes Spannungsfeld zwischen ihren Werten und Wünschen. Ihre Überzeugungen verbieten es ihr, dem Mann, den sie liebt, näher zu kommen. Die Autorin schildert ihr stilles Leid, ihre Geduld und ihre Hoffnung, alles möge sich zu ihren Gunsten fügen, in ergreifend ruhigen Passagen. Elinors Überlegungen bleiben für mich, obwohl nicht mehr im Trend der Zeit, völlig nachvollziehbar.
    Marianne lebt nicht mit diesem Konflikt. Sie und ihr geliebter Willoughby bekennen sich überschwänglich vor aller Welt zu ihren Gefühlen und kümmern sich wenig um Konventionen. Trotz günstiger persönlicher Voraussetzungen bleibt Marianne tiefer Schmerz nicht erspart. Jane Austen schildert eindringlich ihre Rückschläge und weckte in mir Wut und Mitgefühl.

    Den größten Reiz an dem Roman machte für mich aus zu beobachten, wie die ungleichen Schwestern mit ihren Erfahrungen umgehen und welche Lehren sie daraus ziehen.
     (Ob beide Schwestern am Ende glücklich verheiratet sind, lasse ich hier unerwähnt.)

    Schreibstil: Für mich liegt die große Stärke von Jane Austen darin, ihre Geschichte in spannenden und emotionalen Dialogen zu erzählen. Es macht ihr Buch trotz der ehrwürdigen, alten Sprache sehr lebendig. Zwischen den Zeilen der förmlichen Ausdrucksweise ihrer Figuren versteckt die Autorin - je nach Begebenheit und Charakter - Humor, Bosheit und Ironie. Besonders gelungen finde ich die boshaften Spitzen im Dialog zweier Rivalinnen unter Wahrung von Etikette und Schein.
    Mit unaufgeregter, vornehmer Sprache gelingt es Jane Austen, eine Spannung zu erzeugen, die viele zeitgenössische Autoren nicht erreichen, ohne zu übertreiben oder ausfällig zu werden. Ihre Ausdrucksweise ist gewählt und präzise. So vermag sie die feinsten Gemütsbewegungen einzufangen und ein tiefes Verständnis für ihre Charaktere zu schaffen.

    Was mich die Geschichte lehrt: Es ist nicht empfehlenswert, sich ohne Verstand zu verlieben.

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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe dieses Buch!
    Folgt man lieber dem Herzen oder der Vernunft?

    Ich mag Vernunft und Gefühl lieber als Stolz und Vorurteil. Wohl auch wegen der grandiosen Verfilmung mit Emma Thompson und dem großartigen Alan Rickman als Colonel Brandon. Meine Lieblingsszene ist die, als Marianne so schwer erkrankt, dass um ihr Leben gebangt wird und er so ruhelos und sorgenvoll herum tigert.

    Elinor, die ihre Gefühle versteckt und so missverstanden wird. Die impulsive Marianne, die beinahe einen großen Fehler begeht. Wunderbar geschrieben von Jane Austen.

    Das Buch lese ich einfach immer wieder. Mindestens einmal im Jahr. Es ist so schön. Auch den Film sehe ich mir oft an.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich mag Jane Austen irgendwie, obwohl ich für die Geschichte keinerlei Verständnis oder Sympathie aufbringen kann.
    Zwei ungleiche Schwestern

    Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood zusammen mit ihrer Mutter ihr Zuhause verlassen. Ein sozialer Abstieg, der Elinor von ihrer großen Liebe Edward Ferrars trennt. Marianne trifft in der neuen Umgebung allerdings auf den attraktiven Willoughby.

    Die beiden Hauptcharaktere personifizieren den Titel: Elinor als Verstand und Marianne als lebendiges Gefühl – beide werden in ihrer Einseitigkeit porträtiert, die fast ihr Lebensglück zerstört. Marianne ruiniert sich mit ihrer Überschwänglichkeit fast und Elinor bleibt mit ihrer rationalen Kälte einsam. Die Mutter ist unfähig die richtigen Werte zu vermitteln. Die dritte Tochter bleibt so blass, dass das Auftauchen ihres Namens den Leser immer wieder verwirrt, da er kaum zugeordnet werden kann.

    Ich habe hier eine sehr weinerliche Geschichte befürchtet und wurde angenehm enttäuscht. Gerade Jane Austens kühler Ton macht das Buch zu einer tollen Lektüre. Das große Interpretationspotential reizt mich zusätzlich. Wenn es mir auch schwer fiel mich in die Geschichte einzufühlen, so sorgte der Stil dafür, dass es ein großes Vergnügen war sie zu lesen. Ein wunderbares Gesellschaftspanorama und eine wunderschöne Geschichte!

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    Abundantias avatar
    Abundantiavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein weiteres zeitloses Phänomen :)
    Herz oder Kopf ?

    Elinor, Marianne, Margret und deren Mutter müssen nach dem Tod des Vaters ihr Zuhause verlassen. Das Anwesen wird an den Sohn vererbt und dieser vereinnahmt es für sich. Sie ziehen in ein Cottage und lernen schon bald Männer kennen. Elinor, die ruhige und rationale Schwester, verliebt sich in Schwager Edward, doch für dessen Familie ist sie nicht gut genug. Marianne, die impulsiver und emotionaler ist, kann nicht nachvollziehen, dass Elinor nicht kämpft. Sie selbst verliebt sich in Mr. Willoughby. Doch Oberst Brandon hat auch ein Auge auf Marianne geworden. So kommt es, das die Schwestern durch Gefühlschaos und einige Erlebnisse durch müssen, bis sie beide ihre Träume erreichen. Diese sind zudem nicht so, wie sie es sich anfangs für sich vorgesehen hatten.
    Ein weiterer grandioser Roman von Jane Austen

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 6 Monaten
    Jane Austen - Verstand und Gefühl

    Elinor und Marianne sind zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Elinor alles logisch und mit Verstand betrachtet, ist Marianne ein Gefühlsmensch der sich von seinem Herzen leiten lässt. In diesem Klassiker der Autorin geht es darum, dass die eine zu viel und die andere zu wenig denkt und im Laufe der Geschichte lernen beide, dass man sowohl auf den Verstand als auch das Herz hören sollte.
    Das ist meine dritte Geschichte von Jane Austen und bisher für mich die schwächste. "Verstand und Gefühl" ist immer noch große klasse, kann aber nicht ganz an "Stolz und Vorurteil" und "Mansfield Park" ran reichen.
    Nichts desto trotz konnte die Autorin mich wieder einmal mitnehmen in eine wunderbare Geschichte mit skurrilen Charakteren die für beste Unterhaltung gesorgt haben.

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    Ponybuchfees avatar
    Ponybuchfeevor 7 Monaten
    Sehr enttäuschend

    Das Buch aus der Zeit von Jane Austen ist leider einfach nur sehr sehr Langweilig geschrieben und ich hatte mir ab dem 3 Kapitel gewünscht das das Buch zu Ende ist. 

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    MitsukiNights avatar
    MitsukiNightvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch über zwei Schwestern, ihr Herzschmerz und ihr Weg ins Glück!
    Ein Buch über zwei Schwestern, ihr Herzschmerz und ihr Weg ins Glück!

    Elinor und Marianne sind zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein konnten. Elinor schaft sich nicht die Beherrschung zu verlieren und sich in ihren Leid zu suhlen. Sie ist in dieser Ansicht viel Erwachsener, als ihre Schwester Marianne, die ihre Gefühle genüsslich auslebt, egal ob sie ihre Gefühle am ende krank machen. Jedoch habe ich manchmal gedacht, dass es für Elinor besser gewesen wäre, wenn sie jemanden gehabt hätte, bei dem sie ihre Gefühle freien lauf lassen konnte. Bei ihrer Familie konnte sie es  leider nicht tun, weil sie zum einen ein großes Ehrgefühl besitzt und ihrer Konkurentin versprochen hat, nichts über ihre Verlobung mit Edward zu sagen. Andererseits konnte sie auch nicht mir ihrer Familie darüber reden, weil Marianne langsam Herzschmerz mit ihrem Liebsten bekam, da er sich nicht mehr bei ihr meldete und zum Schluss im London erfahren musste, dass Willoughby sich mit einer anderen verlobt hat und so tat, als würde ihre gemeinsame Zeit ihm nicht genauso viel bedeuten wie Marianne. Irgendwie tat mir Marianne da schon leid, aber mein Herz blutete mehr mit Elinor mit, da sie mehr still und heimlich leidete und deswegen nicht so umsorgt werden konnte, wie Marianne, der man das ganze Mitgefühl entgegenbrachte. Andererseits fand ich es aber auch gut, dass sich Elinor keine Blöße gegeben hat, weil sie sich sonst mehr in die Karten von Lucy Steel, ihrer Konkurentin, gespielt hätte, als ich es lesen wollte. Denn je mehr ich von Lucy gelesen habe, desto weniger konnte ich sie leiden. Obwohl sie immer freundlich war, hat man gemerkt, dass sie eigentlich eine hinterlistige Persönlichkeit besitzt. Den zweiten, den ich nicht ausstehen konnte, war Willoughby. Am Anfang war es lag es aber nur ausschließlich daran, dass er irgendwann Oberst Brandon schlecht gemacht hat, meinen heimlichen Liebling in dem Buch, da er anders war, als die anderen. Später konnte ich Willoughby aber wegen seinem Verhalten Marianne gegenüber nicht merh leiden und gebe Elinor voll und ganz recht, als sie ihn zum Schluss als ein selbstsüchtiges Wesen beschrieb.
    Gerührt war ich von Edwards Ehrgefühl und Standhaftigkeit. Er ging nicht von seinen Wort zurück, Lucy zu heiraten, obwohl er sich mitlerweile in Elinor verliebt hatte und seine Mutter wehemend gegen die Verlobung war. Zum Glück ist am Ende aber doch noch alles so ausgegangen, dass er wirklich glücklich wurde.
    Schade fand ich, dass Jane Austen die dritte Schwester, Margaret, mehr im Hintergrund gelassen hatte, denn sie hätte ich gerne besser kennen gelernt.
    Auch hat mich das Buch nicht so sehr begeistert, wie "Stolz und Vorurteil", weswegen ich hier nur vier Sterne gebe. Trotzdem würde ich es immer wieder lesen, weil es ein absolutes muss ist für alle Jane Austen Fans.

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absoluter Klassiker!
    Wonach soll man entscheiden - Verstand oder Herz?


    Die beiden Dashwood-Schwestern sind sehr unterschiedlich. Elinor ist beherrscht und wirkt sehr ernsthaft, Marianne dagegen wird leicht von ihren Gefühlen übermannt. Beide müssen zunächst mit ihrem Liebeskummer zurecht kommen und sind gleichzeitig unter dem gesellschaftlichem Druck, eine gute (neue) Partie zu finden. 


    Wie immer in Jane Austens Romanen hat jede Figur bestimmte, akzentuierte Charaktereigenschaften, die in allen Szenen herausgearbeitet werden. So ganz nebenbei gelingt ihr damit eine überspitzte Darstellung der damaligen Gesellschaft mit ihren Formalien und Erwartungen. Man meint, die Ironie förmlich zwischen den Zeilen zu lesen. Für mich bieten ihre Romane immer wieder interessante Einblicke in die damalige Kultur von Anstand und "gutem Ton", wie er in der betuchteren Gesellschaft gepflegt wurde. 

    Schlussendlich ist es natürlich auch noch ein Roman über die Liebe und diese zwei so unterschiedlichen Schwestern herangehen,  diese zu finden.


    Fazit:
    Jane Austens Romane sind zeitlose Klassiker und auch dieser hat mir sehr, sehr gut gefallen! Besonderen Reiz bietet die in all ihren Romanen versteckte Kritik an der gehobenen Gesellschaft mit ihren (auch aus damaliger Sicht) teilweise verschrobenen Vorstellungen von Tugend und Anstand.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut nicht mein Fall...langweilig...
    Nicht meine Welt

    Titel: Verstand und Gefühl
    Autor: Jane Austen
    Reihe: -
    Verlag: dtv (bei meiner Ausgabe)
    Genre: Klassiker|Liebe|Familie
    Seitenanzahl: 414


    "Ich kann es nciht, ich kann es nicht", rief Marianne, "verlaß mich, verlaß mich, wenn ich dich quäle; verlaß mich, hasse mich, vergiß mich, aber martere mich nicht so. Ach, wie leicht es ist für diejenigen, die selbst keinen Kummer haben, von Zusammennehhmen zu sprechen! Glückliche, glückliche Elinor, du kannst nicht ahnen, was ich leide."
    "Du nennst mich glücklich, Marianne! Oh, wenn du wüßtest! Kannst du denn glauben, ich könnte glücklich sein, wenn ich dich so elend sehe!"
    //S.201//


    Cover:
    Das Cover meiner Ausgabe ist ein schwarzer Hintergrund, auf dem smaragdfarbene Blumendrucke zu sehen sind. Wunderschön !!

    Klappentext:
    Ein Roman aus dem ländlichen England des 18. Jahrhunderts über die beiden Schwestern Elinor und Marianne, die bis zum Traualtar einen dornenreichen Weg zurücklegen müssen. Sie sind charakterisiert durch sense und sensibility, durch Verstand und Gefühl. Jane Austen verwickelt sie in eine turbulente Geschichte mit bittersüßem Ende.

    Meine Meinung:
    Lass verdammt nochmal die Finger von klassischen Werken. Du verstehst 85 % davon absolut gar nicht und findest sie langweilig...würde ich doch nur mal öfter auf meine innere Stimme hören, wenn sie mich bei Buchkäufen warnt...

    Also...ich liebe "Stolz und Vorurteil"...sei es als Film mit Keira Knightley oder eben als Roman von Jane Austen.
    Diesen Klassiker fand ich wunderbar witzig, schlagfertig und sooo schön ♥
    Mir gefiel das Buch sehr...aber vielleicht auch nur, weil ich den Film x Mal gesehen habe und so leichter durch die geschriebene Geschichte fand...

    Denn das Problem bei "Verstand und Gefühl" war für mich einfach, dass ich diesen Roman belanglos fand.
    Ja belanglos...einfach nur langweilig und absolut nicht mein Fall.
    Klar, Austen beschreibt mit einem Zwinkern die damalige Lebenssituation rund ums heiraten und so, aber mich interessierte es absolut gar nicht.

    Desweiteren sagte mir der Schreibstil gar nicht zu. Ich fand recht schwer zu lesen und wo da Witz gewesen sein soll, das frage ich mich auch jetzt.

    Es tut mir ja Leid, aber das Buch war eben nicht meins.
    Ich habe jetzt noch ein paar klassische Werke, die auch noch lesen werde, aber in Zukunft werde in defintiv vor weiteren Käufen in diesem Genre die Finger von lassen....

    Bewertung:
    Ich bin enttäuscht, da weder Charas noch Schreibstil oder Geschichte mein Fall waren...
    Von mir gibt es:


    2 von 5 Sterne

    Kommentare: 3
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    JosBuecherblogs avatar
    JosBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte über zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich handeln. Toller Klassiker!
    Auf was sollte man vertrauen - Vernunft oder Gefühl?

    Endlich habe ich auch dieses Buch beendet. Es hat diesmal wirklich lange gedauert, weswegen ich mich auch beim Bloggerportal entschuldigen muss, aber der Schreibstil ist wirklich anders und auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber dazu später mehr.
    In Vernunft & Gefühl geht es allgemein um zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich in ihrem Verhalten sind. Elinor ist sehr vernünftig und stellt ihre Gefühle nicht öffentlich zur Schau. Sie wirkt sehr gebildet und sieht alles sehr realistisch. Marianne hingegen handelt sehr emotional. Wenn ihr etwas nicht gefehlt, drückt sie das durch Handlungen oder Gefühlsausbrüchen aus, so dass man es auch mitbekommt. Im Laufe des Buches und vor allem am Ende merkte man, dass Elinor auch etwas mehr auf ihre Gefühle hörte und diese auch zeigte. Marianne hingegen bemühte sich um mehr Vernunft, was allerdings nicht immer ganz geklappt hat.
    Dieses Buch war mein erstes Buch von Jane Austen, weshalb ich mit dem Schreibstil noch nicht ganz vertraut war. Deswegen habe ich sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen und es zwischenzeitlich auch mal aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist ungewohnt, da die Sprache einfach anders ist und nicht so modern, wie ich es gewohnt bin. Allerdings habe ich das als eine willkommene Abwechslung gesehen.
    Manche Handlungen kamen auch in diesem Buch etwas überraschend für mich, da ich mit manchen Sachen wirklich nicht gerechnet habe. Allerdings kam es mir auch so vor, dass die Personen in diesem Buch viel weitererzählt und getratscht haben und auch auf das Weitererzählte vertraut haben. Das fand ich sehr interessant.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr abwechslungsreich und auch eine gute Alternative zu den Jugendbüchern, die ich sonst lese. Allerdings ist der Schreibstil ein anderer als sonst, deswegen sollte man mehr Zeit einplanen. Ich freue mich schon sehr auf Stolz und Vorurteil, was auch schon in meinem Bücherregal steht und darauf wartet, von mir gelesen zu werden.

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    miekens avatar
    Es gibt nichts zu gewinnen, nur eine Leserunde :)
    Jeder der mitlesen möchte, darf sich gerne anschließen.
    Termin steht noch nicht fest!

    Termin:  15. Juli
    Sicks avatar
    Letzter Beitrag von  Sickvor 4 Jahren
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    Hikaris avatar
    Hallo liebe Lovelybooker und Klassikerfans,

    wir von der Gruppe "Wir lesen Klassiker - Monat für Monat" haben für Januar ein neues Leseprojekt beschlossen.

    Diesmal wurde für Verstand und Gefühl von Jane Austen gestimmt.

    Es sind nicht nur Leute der Klassiker-Gruppe eingeladen, sondern jeder kann sich gerne dem gemeinsamen Lesen anschließen.

    Da hier jeder aber mit einem eigenen Exemplar liest, gibt es keine Bücher zu gewinnen.

    Starttermin ist der 1.1.2014 - die Leserunde geht den gesamten Januar und manchmal auch noch darüber hinaus. Späteres Einsteigen ist damit immer möglich.

    Wir freue uns auf rege Teilnahme! =)
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