Jane Baxter , John Vincent Leon. Fast & Free

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Inhaltsangabe zu „Leon. Fast & Free“ von Jane Baxter

Niemand sollte auf Genuss verzichten müssen, schon gar nicht beim Essen. Das ist schwierig für all jene, die Essen lieben, aber bestimmte Inhaltsstoffe meiden müssen oder wollen. Die LEON-Profis präsentieren in ›Fast & Free‹ über 250 Rezepte, die alle frei von Gluten, Milch und raffiniertem Zucker sind. Auf den ersten Blick ist ersichtlich, ob ein Gericht zusätzlich vegetarisch, vegan, paleo oder frei von Nüssen ist, einen niedrigen glykämischen Index hat oder wenig gesättigte Fettsäuren enthält. Nach einer ausführlichen Einweisung in die wichtigsten Zutaten machen Gerichte wie Quinoa Florentine, Hokey Poke, Jumping Jacks und Co. keine Kompromisse in Sachen Geschmack und Genuss und sind darüber hinaus auch noch schnell und unkompliziert zubereitet.

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  • Eine Bereicherung für jede Küche

    Leon. Fast & Free
    Havers

    Havers

    27. August 2017 um 10:39

    Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien sind auf dem Vormarsch, mittlerweile sind davon ca. 10 % der Bevölkerung betroffen. Meiner Meinung nach ist ein wesentlicher Grund dafür, natürlich neben der genetischen Disposition, der Konsum von Fertignahrungsmitteln und den darin enthaltenen Zusatzstoffen. Die britische, mehrfach ausgezeichnete Fastfood-Kette LEON, die in ihren Filialen gesunde Gerichte, deren Zutaten aus natürlichem, kontrollierten Anbau stammen, anbietet, hat nun ein Kochbuch auf den Markt gebracht, das diesem Umstand Rechnung trägt: „LEON Fast & Free“, erschienen in der deutschen Übersetzung im DuMont Verlag. Und der Untertitel verrät schon, worum es geht: „Rezepte frei von Gluten, Milch, und Zucker für Menschen, die wirklich gerne essen“ – und man könnte ergänzen, „und die sich darin auch nicht durch Unverträglichkeiten einschränken lassen wollen“. Das Buch startet mit einer detaillierten Aufzählung der Lebensmittel, die sich im Vorratsschrank befinden sollten, wenn man nicht wegen jeder Mahlzeit extra einkaufen möchte, die Grundzutaten sozusagen. Diese sind mehr oder weniger leicht zu besorgen, wenn nicht im Bioladen oder Reformhaus, dann doch per Einkauf im Internet. Gerade bei den verschiedenen Mehlen und Backzutaten sehe ich Schwierigkeiten. Es hat ja nicht jeder das Glück, eine Mühle mit gut sortiertem Laden und einer engagierten Müllersfrau vor Ort zu haben, die die Kichererbsen frisch vor den Augen der Kunden zu Mehl verarbeitet. Der Aufbau der Rezeptkapitel ist an die klassische Tageseinteilung angelehnt: Frühstück und Brunch, Vorspeisen, Einfaches für jeden Tag, Schnelle Abendessen. Dazu Gerichte für viele Mitesser, Köstliche Kleinigkeiten sowie Süße Verführungen. Jedes Rezept listet nicht nur die Zutaten und die Zubereitung sondern auch noch die Vorbereitungs- und Zubereitungszeit auf. Sehr hilfreich, wenn man vorab den Aufwand einschätzen möchte oder muss. Zusätzlich zeigen die zu Beginn des Buches erläuterten Symbole, die sich bei jedem einzelnen Rezept befinden, ob das jeweilige Gericht vegan, zuckerfrei, ohne Nüsse etc. ist. Für Allergiker ein absolutes Muss! „Leon: Fast & Free“ ist ein wunderbares, alltagstaugliches Kochbuch, das zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, man müsse sich einschränken und auf Genuss verzichten. Eine Bereicherung für jede Küche, auch für Menschen, die nicht an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden!

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  • Sehr schön aufgemacht, Mengenangaben hier und da zu groß für die Personenanzahl, schwierige Zutaten

    Leon. Fast & Free
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    03. June 2017 um 20:36

    Wie die meisten von euch ja mittlerweile wissen leide ich an verschiedensten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, davon ist keine wirklich schlimm oder gravierend, weshalb ich sie in der Regel einfach ignoriere und esse, worauf ich Lust habe. Wenn ich es übertreibe oder gar irgendwo dann doch Paprika drin war, obwohl ich vorher gefragt habe, dann geht es mir ein paar Stunden nicht gut und dann ist es auch schon wieder vorbei. Phasenweise ist meine Lactoseintoleranz wirklich sehr nervig und dann nehme ich schon Rücksicht, aber meist eben nicht. Viele Menschen sind da aber deutlich stärker betroffen, müssen intensiv darauf achten, was sie essen und für die freue ich mich, dass es immer mehr Angebote von laktosefreien, glutenfreien oder auch fructosefreien Lebensmitteln gibt. Auch die Welt der Kochbücher nimmt darauf zunehmend Rücksicht.Vor kurzem ist daher ein neuer Band der Leon Kochbuchreihe aus dem Dumont Buchverlag erschienden. "Fast & Free" bietet zuckerfreie, gluten- und milchfreie Rezepte an.Ich war sehr interessiert, weil ein bißchen Rücksicht auf meinen Körper nehmen schadet ja nicht und vor einiger Zeit flatterte das Buch ins Haus. Mittlerweile habe ich zwei Gerichte aus dem Buch nachgekocht und bin ganz angetan. Denn es stimmt tatsächlich die Rezepte sind alle mit nur geringem Aufwand verbunden und rasch nachzukochen.Die Aufmachung ist wirklich gelungen, mir gefallen die Kochbücher der Leon-Reihe allerdings immer sehr gut. Der Stil gefällt mir einfach. Das ist ansprechend und die Fotos sind sehr lecker.Diesmal hab ich das Kochbuch einfach dem Mr. in die Hand gedrückt und ihm aufgetragen, dass er sich was für's Wochenende raussucht. Nachdem er zielsicher erstmal lauter Gerichte mit Paprika erwischt hat, was für mich ja tatsächlich der Erzfeind ist, Paprika schmeckt super, esse ich gerne, bringt mich aber fast um. Nach dem Genuß von Paprika fühlt sich mein Bauch an, wie eine Atombombe kurz vor der Detonation. Paprika ist böse, sehr böse!Letztlich konnten wir uns dann auf das Frühlingshähnchen einigen. Zutaten: für 4 Personen4 Hühnerbrüstchen, Olivenöl, 500 ml Hühnerbrühe (hab ich immer welche in Einmachgläsern selbst zubereitet vorrätig), 8 kleine Karotten, 8 Baby-Speiserüben, 8 Frühlingszwiebeln, 100g dicke Bohnen, 100g Erbsen, Salz und Pfeffer, Petersilie, Estragon, 2 Zitronen, 2 Knoblauchzehen, 100 g SpargelDazu kann man Klöße machen, darauf habe ich verzichtet, zum einen weil ich kein Pfeilwurzelmehl da hatte und zum anderen, weil ich Lust auf Bratkartoffeln dazu hatte.Das Gemüse wird klein geschnibbelt.Die Hühnerbrust wird gepfeffert und gesalzen, dann beidseitig kurz angebraten, mit der Brühe abgelöscht, die Karotten und Rübchen werden hinzugegeben (ich fand 8 von beidem verdammt viel und habe für uns zwei das Rezept nicht nur halbiert, sondern geviertelt, also 2 Karotten, zwei Rübchen, 2 Frühlingszwiebeln. Das war absolut ausreichend.)Dann das restliche Gemüse dazu geben und kochen lassen. Bis alles wie gewünscht gar ist.Im Kochbuch wird dann aus den Kräutern eine Gremolata gemacht, ich habe einfach die Brühe mit Petersilie, Estragon, Zitronensaft und -schale, sowie Knoblauch gewürzt, schließlich sollte es flott gehen.Zusammen mit den Bratkartöffelchen war das für zwei ein wirklich sehr großzügige Portion, auch wenn ich weniger Gemüse genommen hab, entweder sind die Rübchen und Karotten im Land der Leon-Kochbuch-Schreiber deutlich kleiner als hier, oder ich weiß es nicht.Das Hühnchen war wirklich sehr lecker, schön zitronig und sehr lecker.Bei der Durchsicht des Buches habe ich allerdings festgestellt, dass mein Pfeilwurzelmehl-Problem mit irgendeiner Zutat bei jedem Rezept auftritt, fast alles ist gut zu bekommen, es gibt aber eigentlich immer eine Zutat für die man wirklich in den Bioladen oder das Reformhaus muß. Meist braucht man von dieser Zutat dann aber nur sehr wenig, so dass man jedes Mal was kaufen muß was dann nachher rumsteht. Sowas mag ich nicht sonderlich, ich probiere gerne neue Dinge aus, aber dann bitte sinnvoll und so, dass ich nicht tausend kleine angebrochene Reste habe. Das fand ich wirklich etwas enttäuschend.Im Buch finden sich die folgenden Rubriken, die farblich abesetzt sind und so dafür sorgen, dass man wirklich gut alles wieder findet.Fast & FreeEin herrlich amüsantes Vorwort von Köchin Jane und John zum Thema Essen und Frei-von. Außerdem eine Erklärung der Symbole bei den Rezepten (niedriger glykamischer Index, wenig gesättigte Fettsäuren, Paleon, Frei von Nüssen, vegetarisch, vegan, mit Rohzucker, zuckerfrei.Außerdem ein paar Worte zum Thema Paleon, fand ich interessant, kannte ich nicht wirklich, bzw. war wohl ein wenig vorurteilsbehaftet. Sehr gut lesbar und wirklich gut verständlich.Im VorratsschrankDas hier ist sehr cool gemacht, eine Doppelseite zum Aufklappen, sowas gefällt mir immer sehr und das hier ist optisch wirklich sehr ansprechend.Warum Frei-von?Ganz viel Wissenswertes zum Thema glutenfrei, zuckerfrei, etc...Frühstück & BrunchTolle Frühstücksgericht von Kokos-Mango-Pfannkuchen über Omlette mit Devon-Krabben bis hin zu Nussbrot.VorspeisenWirklich interessante und spannende Kombinationen, die ich allerdings vermutlich nicht in den Mann rein bekomme, ohne dass er mit Suizid droht, wenn ich das nicht weg nehme. Von Reispuffern mit Schwein-Krabben-Dip über Wurströllchen bis hin zu Blumenkohl-Sardellen-PüreeEinfaches für jeden TagSchnelle simple Gerichte von Nasi Goreng über Buchweizensalat mit Roter Bete hin zu sehr vielen Soba-Nudelgerichten.Schnelle AbendessenRasche aber etwas aufwendigere Küche für ein gemeinsames Abendessen. Von Zitronenhühnchen aus der Tajine über Lammköfte bis hin zu Pizza. Da ist wirklich für jeden was dabei, leider häufig auch Zutaten, die es nicht so einfach im Supermarkt gibt. Also genau gucken, was man braucht.Gerichte für VieleSchöne Gerichte für größere Gruppen Feiern oder auch ein Buffet. Hier geht es mit Rinderbrust los, über Kartoffel Gnocchi, hin zu Tofu-Adobo und jamaikanischem Curry.Köstliche KleinigkeitenBei den köstlichen Kleinigkeiten handelt es sich um Snacks oder Beilagen. Maisbrot, Pita-Brot, verschiedene Gratins und eingelegtes Gemüse. Auch hier sehr ausgefallen, sehr besonders und sehr lecker. Das Maisbrot habe ich gemacht und war von Konsistenz und Schnelligkeite beeindruckt, das war wirklich flott fertig und sehr lecker.Süsse VerführungenNachspeisen oder Naschereien für zwischendurch. Biskuittorte, Scones, Kastanienkuchen und co, hier finden sich wirklich viele Weizenmehlalternativen.RegisterGut aufgelistet, alles rasch zu finden.DanksagungJedes Rezept ist mit Fotos und kleineren Zusatzinfos versehen, das gefällt mir gut, allerdings handelt es sich hier wirklich um ein Kochbuch, keine begleitende Geschichte oder Anekdote, hier geht es wirklich ums Kochen.

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