Lyrica

von Jane Breslin 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Lyrica
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Durchwachsene Geschichtensammlung mit einigen Highlights

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Wirklich tolle hardcoremäßige Kurzgeschichten

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Inhaltsangabe zu "Lyrica"

Die Journalistin Jane fliegt nach Amerika, um dort den Horror-Autor Lee Edwards zu interviewen. Ihre Fragen will er jedoch nur unter einer Bedingung beantworten: Sie soll eine Geschichte schreiben, die ihm sowohl gefällt als auch jenseits jeglicher Vorstellungskraft und moralischer Grenzen ist. So entstehen sieben Hardcore Horror-Storys, angerichtet zu einer blutigen Schlachtplatte menschlicher Abnormitäten, überzogen mit Körperflüssigkeiten jeglicher Art und Konsistenz, garniert mit abgrundtiefer Bösartigkeit, die Ekel und Abscheu hervorrufen. Jane Breslin gelingt es eindrucksvoll, Einblicke in die dunkle, abartige Welt der Protagonisten zu gewähren und ihrer ausufernden Fantasie dabei freien Lauf zu lassen. Mit spitzer, blutriefender Feder skizziert sie ihre Charaktere und die Triebfeder ihres Handelns, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Anstand und Moral gegen Habsucht, Machthunger und sexueller Gier. Jane Breslin, in Berlin geboren, verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit an der Spree und übersiedelte mit ihrer Familie später in die USA. 1999, nach dem Tod des Vaters, kehrte sie nach Deutschland zurück. Bereits als junge Frau verspürte Breslin den inneren Drang zu schreiben, Geschichten zu erzählen und sie zum Leben zu erwecken, indem sie ihren Protagonisten ein scharfes Profil verleiht und sich gleichzeitig einer drastischen und kompromisslosen Sprache bedient. Im Laufe der Zeit entdeckte sie ihre Vorliebe für das Horrorgenre und Hardcore-Thriller. Das Böse und Absurde, Macht und Begierde sind Themen, die sie immer wieder aufgreift. Jane Breslin ist bekennende Tierliebhaberin und hat aus diesem Grund das Buch ›Pfoten im Sand‹ geschrieben, dessen Erlös dauerhaft an zwei Tierschutzorganisationen fließt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959570732
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:270 Seiten
Verlag:Redrum Books UG
Erscheinungsdatum:30.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Virginys avatar
    Virginyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Durchwachsene Geschichtensammlung mit einigen Highlights
    Lyrica

    Auf „Lyrica“ war ich sehr gespannt, zum Einen, weil mein Verhältnis zu Kurzgeschichten doch etwas gespannt ist, der eine oder andere weiß das ja inzwischen, und zum Anderen, weil ich den guten alten Edward Lee doch sehr mag.
    Denn genau um ihn geht es in diesem Buch mehr oder weniger und allein das machte mich schon neugierig…

    Journalistin Jane (ja, man beachte die Namensgleichheit) bekommt von ihrem Chef ein Interview mit dem Horrorautor Lee Edwards aufgedrückt, als Bewährungsprobe sozusagen, denn ihr letzter Bericht ging ziemlich in die Hose.
    Versessen darauf, alles perfekt zu machen, beginnt sie mit der Internetrecherche, ein wenig Vorwissen besitzt sie ja schon.
    Doch in der Nacht kommen seltsame Alpträume und auch nach ihrer Ankunft in Amerika wird es nicht wirklich besser, dabei entpuppt sich Lee als durchaus angenehmer Zeitgenosse.
    Für ein Interview gibt es jedoch eine Bedingung: Jane soll eine Geschichte schreiben, die ihm gefällt, ihrer Fantasie freien Lauf lassen…
    Dabei entsteht die erste Story mit der Fickmaschine, mit der ich leider gar nix anfangen konnte.
    Mr. Lee meint zwar, sie gefällt ihm, ein Interview gibt es trotzdem nicht, stattdessen aber einen guten Rat:
    „Erzählen Sie Ihren Lesern von Ihrer Geschichte und was ich mit ihrem Kopf gemacht habe. Berichten Sie von Anfang an…“
    Das nimmt Jane sich zu Herzen und bereits auf dem Rückflug nach Deutschland folgt der nächste merkwürdige Traum, diesmal geht es um sexbesessene lüsterne Zwerge, leider auch nichts für mich…
    Ein kleines Highlight für mich ist dann „Der Hausmeister“, eine kleine fiese Story über eben einen Hausmeister, der sich an den Rüpeln der Schule rächt, auf eine doch etwas ungewöhnliche Weise.
    In „Zerplatzte Träume“ begleitet man 2 Frauen, die das Opfer einer neuen Operationsmethode in der Schönheitschirurgie werden und auf Rache sinnen, für mich ganz okay, bevor mit „Déjà Vu“ für mich die 2. wirklich gute Story folgt, in der ein Mann von einem Mädchen aus einem sehr realistischen Computerspiel verfolgt wird.
    „Elin und ihre fantastischen Liebhaber“ über eine Prinzessin und deren Hang zum Akt mit seltsamen Geschöpfen entsprach wieder nicht meinem Geschmack, während „Authentisch“ mit seinen Morden und Folterungen wieder unterhaltsam, aber nichts umwerfendes ist.
    „Lumen Malus“ ist die letzte Geschichte und erzählt von 2 Brüdern, die als Besucher einer Show Zeugen eines blutigen Spektakels werden.

    Alles in allem fand ich die Kurzgeschichten durchwachsen, es gab ein paar richtig gute, die mich gefesselt haben und eben auch welche, mit denen ich gar nichts anfangen konnte, aber das ist bei solchen Sammlungen ja üblich.
    Die Idee hinter dem Buch finde ich übrigens genial, bei einigen Stories geht es mir allerdings zu sehr darum, einfach nur zu schockieren, dabei weiß Janes Schreibstil durchaus zu gefallen, das Cover finde ich übrigens auch sehr gelungen…
    So gibt es für „Lyrica“ von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
    Auf den Nachfolger freue ich mich umso mehr, denn diesmal gibt es keine Kurzgeschichten, sondern einen durchgängigen Roman und das kommt mir schon mal sehr entgegen.


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    kleinwittis avatar
    kleinwittivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich tolle hardcoremäßige Kurzgeschichten
    Tolle hardcoremäßige Kurzgeschichten

    Mit dem Kurzgeschichtenband "Lyrica" hat uns Jane Breslin ein wirklich sehr tolles Buch aus dem Bereich Hardcore/Horror beschert. Das Cover fällt einem schon sofort ins Auge, weiße Haut und dann das angedeutete Blut und der Rest ist dunkel. Es hat was an sich, etwas mystisches.

    In dem Buch haben wir 8 Kurzgeschichten, die mal länger und mal kürzer ausfallen. Ich fand sie alle sehr interessant und kann garnicht sagen welche meine Lieblinggeschichte ist. Aber die F1 hat mir schon gut gefallen oder auch der Hausmeister.

    Die Charaktere sind zu zahlreich um sich welche rauszupicken und zu beschreiben. Ich fand das alle Charaktere sich in jeweils ihrer Geschichte sehr gut eingepasst haben. Es war nicht wirklich etwas übertriebenes dabei oder auch Personen wo man denkt das sie nicht dort hingehören.

    Die Handlungsorte waren selbst für Kurzgeschichten für mich sehr schlüssig und auch ausreichend beschrieben. Ich hatte immer ein für mich passendes Bild vor Augen.

    Der Schreibstil ist wirklich toll von Jane Breslin. Das Buch liest sich in einem so weg und man mag garnicht aufhören. Manchmal fragt man sich schon was  in dem Autor vorgeht sowas zu schreiben, aber mir gefällt es. Auch wenn es alles Kurzgeschichten sind, sind sie nicht nur so dahingeschrieben, die Spannung wird immer auf einem hohem Niveau gehalten und fällt auch nicht ab.

    Da ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, muss ich sagen das ich froh war auf die Empfehlung zu diesem Buch gehört zu haben. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und auch den Redrum Verlag wo dieses Buch erschienen ist. Von mir gibt es eine absolute hardcoremäßige Leseempfehlung.

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 7 Monaten
    Wahnsinnig Gut

    Lyrica – Jane Breslin
    Verlag: Redrum
    Taschenbuch: 14,99 €
    Ebook: 4,99 €
    ISBN: 978-3-95957-073-2
    Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2017
    Genre: Hardcore / Horror
    Seiten: 266
    Inhalt:
    Die Journalistin Jane fliegt nach Amerika, um dort den Horror-Autor Lee Edwards zu interviewen. Ihre Fragen will er jedoch nur unter einer Bedingung beantworten: Sie soll eine Geschichte schreiben, die ihm sowohl gefällt als auch jenseits jeglicher Vorstellungskraft und moralischer Grenzen ist. So entstehen sieben Hardcore Horror-Storys, angerichtet zu einer blutigen Schlachtplatte menschlicher Abnormitäten, überzogen mit Körperflüssigkeiten jeglicher Art und Konsistenz, garniert mit abgrundtiefer Bösartigkeit, die Ekel und Abscheu hervorrufen. Jane Breslin gelingt es eindrucksvoll, Einblicke in die dunkle, abartige Welt der Protagonisten zu gewähren und ihrer ausufernden Fantasie dabei freien Lauf zu lassen. Mit spitzer, blutriefender Feder skizziert sie ihre Charaktere und die Triebfeder ihres Handelns, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Anstand und Moral gegen Habsucht, Machthunger und sexueller Gier.

    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Ein wundervolles Cover.
    Ich liebe es einfach nur, es hat Stil und doch auch etwas Düsteres an sich.
    Zum Buch:
    Wir haben hier einen wundervollen Kurzgeschichten Band.
    Ich mag jede einzelne auch wenn ich hier meinen Liebling habe.
    Was haben wir hier?
    Die F1 die ein Eigenleben entwickelt, ein Schultyrann, wenn die Schönheitsop danebengeht und noch viele schöne mehr.
    Mein Liebling ist Zerplatze Träume, dass hat sowas reales aber auch witziges an sich.
    Zwischendurch dachte ich, ich lese hier etwas von Edward Lee oder Richard Laymon, der Stil der Geschichten hat mich ein wenig an diese beiden erinnert, aber positiv.
    Der Schreibstil von Jane Breslin ist sehr gut, flüssig und auch spannend.
    Die Geschichten sind blutig, schmerzvoll, brutal und schonungslos.
    Auch finden wir hier Humor, die Mischung ist einfach gut gelungen.
    Schöne durchgeknallte und mitunter auch ein wenig eklige Geschichten.
    Hach ich liebe es.
    Die bildliche Darstellung finde ich auch gut, ich konnte mir alles richtig schön vorstellen.
    Die Protagonisten der einzelnen Geschichte sind auch gut dargestellt und ich fühlte manchmal wirklich mit ihnen.
    Ich finde das sollte eine Geschichte auch aus machen, man muss sich mittendrin fühlen und das war hier der Fall.
    Ich gebe hier definitiv 5 von 5 Sternen, weil ich die Geschichten einfach toll finde.
    Zum Schluss danke ich Redrum Books sowie Jane Breslin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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