Die Vermissten

von Jane Casey 
3,8 Sterne bei39 Bewertungen
Die Vermissten
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B

Ganz schön krank. Aber gutes Buch.

milkshakees avatar

Ganz netter Thriller, der allerdings keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Inhaltsangabe zu "Die Vermissten"

Zwei verschwundene Kinder. Ein brutaler Mord. Was, wenn du derjenige wärst, der die Opfer zuletzt lebend gesehen hat?

Als die kleine Jenny Shepherd spurlos verschwindet, weiß ihre Lehrerin Sarah Finch nur zu genau, dass mit jedem weiteren Tag die Chance schwindet, das Mädchen lebend wiederzufinden. Sie selbst hat als Kind erfahren müssen, wie ihr Bruder Charlie nicht vom Spielen wiederkehrte. Und dann ist es ausgerechnet Sarah, die die Leiche der kleinen Jenny findet. Im Handumdrehen steht sie im Zentrum des Medienansturms – und im Fokus der Ermittler. Aber nicht nur die haben sie im Visier. Auch der Täter lauert ganz in der Nähe …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442375219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:509 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.02.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Code-between-liness avatar
    Code-between-linesvor 4 Jahren
    Ein überzeugendes Thriller-Debut!

    Zum Inhalt: Die junge Lehrerin Sarah Finch macht beim Joggen im Wald einen schrecklichen Fund: zwischen den Bäumen findet sie die Leiche einer ihrer Schülerinnen, der seit mehreren Tagen vermissten Jenny. Die Tatsache, dass sie die Leiche des jungen Mädchens gefunden hat, bringt Sarah von Anfang an in unmittelbare Nähe der Ermittlungen des Teams um Detective Chief Inspector Vickers. Mit den Ermittlungen um den Mord an Jenny wird auch die Erinnerung an ein dunkles Kapitel in Sarahs eigener Familiengeschichte wachgerüttelt: vor sechzehn Jahren verschwand ihr damals zwölf Jahre alter Bruder Charlie, und es konnte nie aufgeklärt werden, was damals geschah. Sarah wird durch die Geschehnisse der Gegenwart in ihre Vergangenheit versetzt und beschließt, nicht länger vergessen zu wollen, sondern versucht nach all der Zeit, Licht in die Geschehnisse von damals, die noch immer einen langen Schatten über das Leben ihrer Familie werfen, zu bringen.

    Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: auf jedes Kapitel aus der Gegenwart folgt eines, in der Charlies Verschwinden vor sechzehn Jahren und der darauf folgenden Zeit erzählt wird. Dabei lernt der Leser in den Kapiteln aus der Vergangenheit die Protagonistin Sarah besser kennen und verstehen. Beide Handlungsstränge haben in etwa gleiche Wertigkeit und steuern zum Ende des Buches hin gleichermaßen auf ihre Auflösung zu, wobei natürlich unerwartete Verknüpfungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit aufgedeckt werden…

    Eigene Meinung: „Die Vermissten“ von Jane Casey ist das erste Buch der Autorin Jane Casey und ist für mich ein von vorne bis hinten überzeugendes Debut. Innerhalb weniger Seiten hatte es die Autorin geschafft, mich an der Hand zu nehmen und mich tief hinein zu ziehen in die Geschichte um die für eine Protagonistin aus einem Thriller äußerst vielschichtige Hauptfigur Sarah, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Der Spannungsbogen wurde für mich von Anfang bis Ende konsequent durchgehalten, dabei wird allerdings die eigentliche Auflösung des Mordfalles von Jenny in der Gegenwart und des Verschwindens von Charlie vor sechzehn Jahren gar nicht in so einem rasanten Tempo erzählt. Neben dem Haupt-Handlungsstrang schafft die Autorin es, der Geschichte viele Facetten hinzu zu fügen – Sarahs schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, die über das Verschwinden ihres Sohnes nie hinweg gekommen ist und sich seit Jahren in den Alkohol flüchtet, das dramatische Schicksal ihres Vaters, sowie die prickelnde Affäre (oder mehr?!) zwischen Sarah und Detective Blake (hier knistert es wirklich ordentlich zwischen den Zeilen)  – so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt und ich mich von vorne bis hinten wunderbar unterhalten gefühlt habe.

    Am Ende des Buchs kommt es dann zum großen Showdown und den einzigen blutigen Momenten in dieser für einen Thriller doch eher sparsam blutigen Geschichte. Die Auflösung des Mordes an Jenny war dann auch eine gelungene Überraschung – ich hatte beim Lesen viel spekuliert und zwei unterschiedliche Theorien bezüglich Jennys Mörder gesponnen – und war entzückt, am Ende des Buches festzustellen, dass die Autorin mich gekonnt aufs Glatteis geführt hatte und eine für mich komplett unauffällige Figur am Ende als Täter überführt wurde.

    Fazit: Es wird wohl nicht das einzige Buch der Autorin bleiben, dass in meinen Bücherregalen Einzug halten darf!

    Kommentare: 1
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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    - enttäuschend, es vermag nicht zu fesseln -

    Das 508-seitige Buch erschien im Original unter dem Titel "The Missing".

    Ich muss leider sagen, das ich enttäuscht bin. Die Geschichte hat so gar nichts davon gehalten, was auf dem Buchrücken angepriesen wurde. Es handelt sich weder um einen Psychothriller, schon gar nicht um einen sagenhaft guten, wie von Sophie Hannah betitelt, noch beinhaltet es Gänsehaut bis zur letzten Seite, wie vom Star Magazine betitelt. Und das obwohl mir der Klappentext sehr vielversprechend vorkam.

    Die Geschichte spielt sich in zwei Strängen ab. Zum einen in der Gegenwart, der sich um den Fund von Jenny abspielt und zum anderen mit der Vergangenheit, wo das Verschwinden von Charlie erzählt wird.

    Für mich interessanter war Zweiteres, da sich der Thrilleranteil, der sich um die verschwundene Jenny drehen sollte, doch oft scheinbar in Vergessenheit geraten schien, da einfach viel zu viele Unwichtigkeiten Platz eingenommen hatten. Es erscheint somit eher wie eine Aufarbeitung der Familienverhältnisse von Sarah. Dieses erscheint oft so langwierig, da nicht wirklich viel passiert und sich in Jenny´s Fall auch ermittlungstechnisch nicht viel zu tun scheint, das einfach keine Spannung aufkommen wollte.

    Auch wenn mir die Geschichte um Sarah´s Bruder interessanter erschien, hätte ich mir auch dabei wesentlich mehr Spannung und vor allem mehr Taten der Betroffenen gewünscht. Die Kapitel aus der Vergangenheit schließen sich an jedes Kapitel, das in der Gegenwart spielt an.

    Zum Ende hin wurde es dann für einen Moment dann doch etwas, wie spannend, allerdings konnte es nicht das herausreißen, was ich die ganze Zeit über vermisst hatte. Zum Ende sei gesagt, das es nicht das war, was ich glaubte, was mich erwarten würde, nur leider konnte mich auch dieser Täuschungsversuch der Autorin, der ja nichts Schlechtes ist, von dem Buch überzeugen.

    Insgesamt gesehen fehlte mir das gewisse Etwas und die ganze Geschichte kommt etwas zu langwierig daher. Zwischendurch zog es sich doch ziemlich und eine Kürzung hätte der Geschichte nicht geschadet.
    So hätte man vielleicht die nicht wirklich vorhandene Spannung besser akzenturieren und besser einflechten können.

    Fazit:

    Ein Thriller, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte, da ich mir wesentlich mehr von versprochen hatte.
    Die versprochene Spannung habe ich vermisst.
    Note: 4

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    Minervas avatar
    Minervavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Meinung:
    Ein sehr spannender und fesselnder Thriller.
    Sarah, eine junge Lehrerin der hoch angesehenen Mädchenschule, wird von Jenny Shepherds Eltern aufgesucht.
    Ihre Tochter wird seit drei Tagen vermisst, sie bitten Sarah und Jennys Mitschülerinnen um Hilfe.
    Am nächsten Morgen findet Sarah beim joggen Jennys Leichnam. Die Jagd nach dem Täter beginnt und Sarah steht
    sehr oft im Fokus der Ermittlungen von Detektive Andy Blake.
    Als sie acht Jahre alt war verschwand ihr Bruder Charlie spurlos. Sarahs Leben änderte sich von da an stark. Ihre Mutter
    widmete sich dem Alkohol, ihr Vater starb bei einem Autounfall. Nach dem Verlust des Ex-Partners vegetierte ihre
    Mutter nur noch im Haus und konnte sich von den Dingen in Charlies Zimmer nicht trennen. Sie machte immer ihre Tochter für den
    Verlust verantwortlich, da sie Charlie zum letzten mal gesehen hat.
    Sarah ist 24 Jahre alt, Single und wird von einem sehr aufdringlichen Kollegen verfolgt. Ihr Leben glich bisher also einer Katastrophe,
    doch nach dem Fund Jennys erwacht in ihr ein ungeahnter Drang zum Helfen.
    Sie spricht mit Mitschülern, bekommt ersten Ansätze heraus und versucht Blake zu helfen.
    Dem ist die Hilfe von Sarah erstmal gar nicht so recht, er hat heimlich schon längst ihre Vergangenheit abgeglichen und müsste sich
    eigentlich von einer derart in das Umfeld involvierten Person distanzieren. Wenn er nicht schon längst ein Auge auf Sarah geworfen hätte..
    Mein bislang erstes Buch von Jane Casey. Ich kanns nur empfehlen, bis zum Ende spannend da letztlich ein völlig
    unterschätzter Täter präsentiert wurde. Super!

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Der einnehmende, fesselnde Schreibstil, die komplex angelegte Story sowie eine sehr sympathische Protagonistin sorgen von Anfang an f...
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Der geraubte Engel
    .
    Morgens erfährt die junge Lehrerin Sarah Finch, dass eine ihrer Schülerinnen spurlos verschwunden ist. Mittags beim Joggen entdeckt sie die Leiche der 12-jährigen Jenny Shepherd im Wald. Bei Sarah reißen alte Wunden wieder auf, denn vor rund 15 Jahren verschwand ihr älterer Bruder Charlie spurlos. Verdrängte Erinnerungen kehren zurück und Sarah fängt an, selbst Nachforschungen anzustellen, sehr zum Leidwesen der ermittelnden Polizisten. Und lange dauert es nicht, bis sie selbst in den Fokus der Ermittler gerät.
    .
    Jane Casey erzählt ihren Psychothriller zum einen aus Sicht der jungen Lehrerin in der Ich-Form, zum anderen wechselt sie immer wieder in die Vergangenheit und schildert einem nach und nach das damalige Verschwinden von Charlie. Durch beide Handlungsstränge lernt man Sarah mit der Zeit immer besser kennen und versteht bald, warum sie bis heute noch mit ihrer Mutter unter einem Dach lebt.
    .
    Sehr einnehmend, flüssig und fesselnd ist der Schreibstil von Jane Casey zu beschreiben und mühelos gelingt es ihr, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Zumal die Story sich im Verlauf ganz anders entwickelt als anfangs gedacht, immer neue, ungeahnte Aspekte dazukommen und so ein Rätselraten in Bezug auf den Mörder von Jenny wie auch dem Verschwinden von Charlie bis zum Schluss garantiert ist.
    .
    Durch die Wahl, ihre Protagonistin selbst die Geschichte erzählen zu lassen, sorgt wie schon erwähnt dafür, dass man die sympathische Sarah schnell und gut kennenlernt. Die Englischlehrerin steckt voller Schuldgefühle, war sie es doch, die Charlie als Letztes gesehen hat. Ihre Mutter ist bis heute nicht über dessen Verschwinden hinweg und gibt Sarah offen die Schuld daran. Allerdings sorgt der Mord an Jenny dafür, dass Sarah sich nach und nach auch mit dem Verschwinden ihres Bruders auseinandersetzt, endlich einmal anfängt an sich selbst zu denken und nicht immer nur Rücksicht auf andere nimmt.
    .
    Fazit: Der einnehmende, fesselnde Schreibstil, die komplex angelegte Story sowie eine sehr sympathische Protagonistin sorgen von Anfang an für beste Thrillerunterhaltung der etwas leiseren Art.

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    chiaras avatar
    chiaravor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Inhalt
    Die junge Lehrerin Sarah Finch muss nach einem stressigen Tag in der Schule einfach einmal abschalten. Eine ihrer Schülerinnen, Jennifer Shepherd, wird vermisst und dies hat bei Sarah alte Wunden aufgerissen. Denn vor über einem Jahrzehnt verschwand Sarahs älterer Bruder Charlie spurlos. Daher kann die junge Lehrerin sehr gut nachvollziehen, was Jennys Eltern gerade durchmachen müssen. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, geht Sarah im Wald eine Runde joggen. Auf dem Weg zurück nach Hause macht sie einen grausigen Fund: im Unterholz liegt die tote Jenny Shepherd. Diese Entdeckung verändert Sarahs Leben und ihr sorgsam gehütetes Geheimnis droht ans Tageslicht zu kommen…

    Meine Meinung
    Es war in erster Linie der Klappentext, der mich neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Ich dachte mir: das klingt nach einem interessanten Psychothriller. Obwohl ich mich auf ein spannendes Buch eingestellt hatte, war ich doch recht erstaunt, als mich das Buch bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat. Zwar musste ich mich anfangs an die ständigen Sprünge zwischen Sarahs Vergangenheit und der Gegenwart gewöhnen. Aber die unterschiedlichen Schriftarten und die gut gelungene Verknüpfung der beiden Handlungsstränge erleichterten das Lesen sehr. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass diese Zeitsprünge der Spannung einen Abbruch getan haben – ganz im Gegenteil. Ich war immer froh, wenn ich einmal durchatmen konnte.

    „Die Vermissten“ lässt sich gut lesen. Jane Casey beschreibt die Figuren und Landschaften sehr detailliert, so dass ich das Gefühl hatte selbst ein Teil der Geschichte zu sein. Das einzige Manko an diesem Buch sind die klischeehaften Figuren. Die Guten sehen alle perfekt aus, während die Bösen genau das Gegenteil sind. Zwar sind die Figuren nicht so eindimensional wie in den meisten Thrillern. Doch gerade die Hauptfigur Sarah ging mir zwischendurch immer wieder auf die Nerven. Es ist mir unbegreiflich wie jemand, der wie sie schon so einiges durchgemacht hat, die Naivität eines Teenagers haben kann.

    Fazit
    Insgesamt ist „Die Vermissten“ ein gelungenes Erstlingswerk. Es hat das, was ein guter Thriller braucht: viel Spannung und ein überraschendes Ende. Wer gerne etwas Abwechslung zu den klassischen Thriller-Autoren haben möchte, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das neue Buch von Jane Casey lesen lässt.

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    Sujas avatar
    Sujavor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Ein 13-Jähriges Mädchen verschwindet spurlos. Ihre Lehrerin Sarah Finch fühlt sich dadurch unvermittelt in ihre eigene Jugend versetzt wo ihr älterer Bruder verschwand und nie mehr auftauchte, ihr Leben ist seitdem nicht mehr richtig weitergegangen. Sie wohnt noch immer bei ihrer Mutter und sorgt für sie. Bisher hatte Sarah die stille Jenny Shepherd kaum als Individuum wahrgenommen, doch plötzlich ist sie mittendrin im Fall. Nachdem sie beim Joggen sogar die Leiche des Mädchen findet wird sie sogar kurz als Täterin verdächtigt und nur unzureichend entlastet. Immer wieder zeigt der Fall in Sarahs Richtung. Gleichzeitig wird sie eines Nachts Opfer eines Überfalls und auch ein Lehrer, der an ihr Interesse zeigt wird kurze Zeit später vor ihrer Haustüre überfallen und schwer verletzt.

    Irgendwie scheint der Tod Jennys doch mit Sarah zusammenzuhängen aber wie?
    ---
    Die Geschichte war spannend zu lesen. Trotz doch skurilem Leben der Lehrerin, unserer Hauptperson, kann man sich gut in sie reinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Im Buch wechseln sich die Gegenwart und die Geschichte Sarahs in der Vergangenheit ab. In sehr kurzen Kapiteln erfahren wir so chronologisch seit dem Verschwinden des Bruders was mit ihr, ihrer Familie und ihrem Leben passiert ist. Es ist wohl das Erstlingswerk der Autorin und als solches finde ich es durchaus gelungen. Diese zwei Handlungsebenen sind gut miteinander verflochten und verleiten einem, länger zu lesen als man wollte. Immer wenn ein Kapitel der Gegenwart fertig ist, will man noch rasch wissen wass denn noch in Sarahs Vergangenheit war. Mir gefiel die Geschichte gut obwohl die Figuren, Sarah ausgenommen, doch recht blass bleiben was mich jedoch nicht gross gestört hat. Die Entwicklung der Geschichte, das was wir mit der Polizei zusammen rausfinden ist solide und interessant.

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    M
    Meckievor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Sarah, Lehrerin einer Mädchenschule, findet eines Tages die Leiche einer Schülerin. Ausgerechnet sie, die vor sechzehn Jahren ihren Bruder zum letzten Mal gesehen hat und der seitdem spurlos verschwunden ist. Besteht etwa ein Zusammenhang dieser beiden Fälle? Sarah macht auf der Suche nach Antworten ungeheure Entdeckungen und sieht sich irgendwann selbst im Kreise der Verdächtigen.
    Ein sehr gelungener und packender Roman, dessen Ende ich so nicht erwartet hätte. Top!

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    libris avatar
    librivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Ein toller Thriller - sehr spannend, sehr fesselnd. Leider habe ich schon ganz früh einen Blick in die letzten Seiten geworfen und wusste daher wer der Mörder der kleinen Jenny war. Unverzeihlicher Fehler :) Mir hat die Hauptperson Sarah streckenweise überhaupt nicht gefallen, unglaublich naiv und dumm. Hat dem Lesevergnügen aber nur ganz kleine Minuspunkte bereitet. In meinen Augen : empfehlenswertes Buch

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    Buecherbaers avatar
    Buecherbaervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    er Bruder von Sarah ist einfach spurlos verschwunden. Seitdem hat sich ihr ganzes Leben verändert - ihre Mutter gibt ihr die Schuld dafür und lässt sie das auch spüren - die Ehe der Eltern ist in die Brüche gegangen. Trotzdem lebt sie weiterhin zusammen mit ihrer trinkenden Mutter im Elternhaus und unterrichtet an der dortigen Mädchenschule.

    Nun, 16 Jahre später holt sie die ganze Geschichte wieder ein, als eine ihrer Schülerin vermisst wird. Ausgerechnet Sarah findet die Leiche beim Joggen. Ab dem Zeitpunkt gibt sie sich größte Mühe den Ermittlern zu helfen, damit der Mörder gefunden wird..

    Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, da nicht sonderlich viel passiert. Doch das hat sich dann relativ schnell gebessert und die Geschichte hat an Fahrt aufgenommen und war richtig spannend.
    Die Geschichte wird einzig aus der Perspektive von Sarah erzählt. Wir erhalten also keinen Einblick in das Leben der Kriminalpolizisten. Eigentlich geht es das ganz Buch hinweg, insbesondere am Anfang, viel um das Leben von Sarah - ihre Gefühle, ihre Beziehung zu ihrer Mutter etc. - Daher würde ich diesen Roman auch nicht als Thriller bezeichnen.
    Im Wechsel erhalten wir immer einen kleinen Einblick in die Vergangenheit von Sarah und ihren Lebenslauf, nachdem ihr Bruder verschwunden ist. Hieraus sehen wir schnell, dass sie keine einfache Kindheit hatte.

    Das Buch lässt sich gut lesen, hat jedoch ein paar kleineren Schwächen - es gibt einige Ungereimtheiten, teilweise ist es vorhersehbar und gestört hat mich vor allem, dass Sarah so in die polizeilichen Ermittlungen involviert wird - das erscheint mir eher unrealistisch.
    Ansonsten ein passabler Roman, der sich gut lesen lässt.
    Bemerken möchte ich noch, dass die Protagonisten recht jung ist (24 Jahre) - bevor ich das bewusst gewusst habe, fand ich einige Handlungen von ihr etwas seltsam, aber das Alter rechtfertigt das dann wieder. Auch den Schluss fand ich ganz in Ordnung und alles wurde schlüssig aufgelöst.

    Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, der zwar ein paar Schwächen hat, sich nicht von der Masse abhebt, den ich aber trotzdem gerne gelesen habe. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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    moni_angekommens avatar
    moni_angekommenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Leider, leider nicht mehr als 3 Sterne- obwohl der Anfang 5 Sterne verdient hat. Bis zur Hälfte hatte ich gedacht einen wirklich guten Thriller zu lesen- der sich (positiv) aus der Masse raushebt. Mit einer anderen Erzählperspektive, eben mal nicht der Kommissar, Privatdetektiv o.ä., sondern eine "Betroffene". Leider flacht das Buch irgendwann ab; es bleibt zwar durchweg spannend und lesenswert, aber nach dem guten Start leider dann doch wieder Massenware.

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