Jane Casey Die Vermissten

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Inhaltsangabe zu „Die Vermissten“ von Jane Casey

Zwei verschwundene Kinder. Ein brutaler Mord. Was, wenn du derjenige wärst, der die Opfer zuletzt lebend gesehen hat? Als die kleine Jenny Shepherd spurlos verschwindet, weiß ihre Lehrerin Sarah Finch nur zu genau, dass mit jedem weiteren Tag die Chance schwindet, das Mädchen lebend wiederzufinden. Sie selbst hat als Kind erfahren müssen, wie ihr Bruder Charlie nicht vom Spielen wiederkehrte. Und dann ist es ausgerechnet Sarah, die die Leiche der kleinen Jenny findet. Im Handumdrehen steht sie im Zentrum des Medienansturms – und im Fokus der Ermittler. Aber nicht nur die haben sie im Visier. Auch der Täter lauert ganz in der Nähe …

Ganz schön krank. Aber gutes Buch.

— britta_saw
britta_saw

Ganz netter Thriller, der allerdings keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

— milkshakee
milkshakee

Fazit: Der einnehmende, fesselnde Schreibstil, die komplex angelegte Story sowie eine sehr sympathische Protagonistin sorgen von Anfang an für beste Thrillerunterhaltung der etwas leiseren Art.

— Bellexr
Bellexr

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Ein überzeugendes Thriller-Debut!

    Die Vermissten
    Code-between-lines

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    Zum Inhalt: Die junge Lehrerin Sarah Finch macht beim Joggen im Wald einen schrecklichen Fund: zwischen den Bäumen findet sie die Leiche einer ihrer Schülerinnen, der seit mehreren Tagen vermissten Jenny. Die Tatsache, dass sie die Leiche des jungen Mädchens gefunden hat, bringt Sarah von Anfang an in unmittelbare Nähe der Ermittlungen des Teams um Detective Chief Inspector Vickers. Mit den Ermittlungen um den Mord an Jenny wird auch die Erinnerung an ein dunkles Kapitel in Sarahs eigener Familiengeschichte wachgerüttelt: vor sechzehn Jahren verschwand ihr damals zwölf Jahre alter Bruder Charlie, und es konnte nie aufgeklärt werden, was damals geschah. Sarah wird durch die Geschehnisse der Gegenwart in ihre Vergangenheit versetzt und beschließt, nicht länger vergessen zu wollen, sondern versucht nach all der Zeit, Licht in die Geschehnisse von damals, die noch immer einen langen Schatten über das Leben ihrer Familie werfen, zu bringen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: auf jedes Kapitel aus der Gegenwart folgt eines, in der Charlies Verschwinden vor sechzehn Jahren und der darauf folgenden Zeit erzählt wird. Dabei lernt der Leser in den Kapiteln aus der Vergangenheit die Protagonistin Sarah besser kennen und verstehen. Beide Handlungsstränge haben in etwa gleiche Wertigkeit und steuern zum Ende des Buches hin gleichermaßen auf ihre Auflösung zu, wobei natürlich unerwartete Verknüpfungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit aufgedeckt werden… Eigene Meinung: „Die Vermissten“ von Jane Casey ist das erste Buch der Autorin Jane Casey und ist für mich ein von vorne bis hinten überzeugendes Debut. Innerhalb weniger Seiten hatte es die Autorin geschafft, mich an der Hand zu nehmen und mich tief hinein zu ziehen in die Geschichte um die für eine Protagonistin aus einem Thriller äußerst vielschichtige Hauptfigur Sarah, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Der Spannungsbogen wurde für mich von Anfang bis Ende konsequent durchgehalten, dabei wird allerdings die eigentliche Auflösung des Mordfalles von Jenny in der Gegenwart und des Verschwindens von Charlie vor sechzehn Jahren gar nicht in so einem rasanten Tempo erzählt. Neben dem Haupt-Handlungsstrang schafft die Autorin es, der Geschichte viele Facetten hinzu zu fügen – Sarahs schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, die über das Verschwinden ihres Sohnes nie hinweg gekommen ist und sich seit Jahren in den Alkohol flüchtet, das dramatische Schicksal ihres Vaters, sowie die prickelnde Affäre (oder mehr?!) zwischen Sarah und Detective Blake (hier knistert es wirklich ordentlich zwischen den Zeilen)  – so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt und ich mich von vorne bis hinten wunderbar unterhalten gefühlt habe. Am Ende des Buchs kommt es dann zum großen Showdown und den einzigen blutigen Momenten in dieser für einen Thriller doch eher sparsam blutigen Geschichte. Die Auflösung des Mordes an Jenny war dann auch eine gelungene Überraschung – ich hatte beim Lesen viel spekuliert und zwei unterschiedliche Theorien bezüglich Jennys Mörder gesponnen – und war entzückt, am Ende des Buches festzustellen, dass die Autorin mich gekonnt aufs Glatteis geführt hatte und eine für mich komplett unauffällige Figur am Ende als Täter überführt wurde. Fazit: Es wird wohl nicht das einzige Buch der Autorin bleiben, dass in meinen Bücherregalen Einzug halten darf!

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    • 2
    heidi_59

    heidi_59

    06. March 2015 um 21:54
  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 13:02

    - enttäuschend, es vermag nicht zu fesseln - Das 508-seitige Buch erschien im Original unter dem Titel "The Missing". Ich muss leider sagen, das ich enttäuscht bin. Die Geschichte hat so gar nichts davon gehalten, was auf dem Buchrücken angepriesen wurde. Es handelt sich weder um einen Psychothriller, schon gar nicht um einen sagenhaft guten, wie von Sophie Hannah betitelt, noch beinhaltet es Gänsehaut bis zur letzten Seite, wie vom Star Magazine betitelt. Und das obwohl mir der Klappentext sehr vielversprechend vorkam. Die Geschichte spielt sich in zwei Strängen ab. Zum einen in der Gegenwart, der sich um den Fund von Jenny abspielt und zum anderen mit der Vergangenheit, wo das Verschwinden von Charlie erzählt wird. Für mich interessanter war Zweiteres, da sich der Thrilleranteil, der sich um die verschwundene Jenny drehen sollte, doch oft scheinbar in Vergessenheit geraten schien, da einfach viel zu viele Unwichtigkeiten Platz eingenommen hatten. Es erscheint somit eher wie eine Aufarbeitung der Familienverhältnisse von Sarah. Dieses erscheint oft so langwierig, da nicht wirklich viel passiert und sich in Jenny´s Fall auch ermittlungstechnisch nicht viel zu tun scheint, das einfach keine Spannung aufkommen wollte. Auch wenn mir die Geschichte um Sarah´s Bruder interessanter erschien, hätte ich mir auch dabei wesentlich mehr Spannung und vor allem mehr Taten der Betroffenen gewünscht. Die Kapitel aus der Vergangenheit schließen sich an jedes Kapitel, das in der Gegenwart spielt an. Zum Ende hin wurde es dann für einen Moment dann doch etwas, wie spannend, allerdings konnte es nicht das herausreißen, was ich die ganze Zeit über vermisst hatte. Zum Ende sei gesagt, das es nicht das war, was ich glaubte, was mich erwarten würde, nur leider konnte mich auch dieser Täuschungsversuch der Autorin, der ja nichts Schlechtes ist, von dem Buch überzeugen. Insgesamt gesehen fehlte mir das gewisse Etwas und die ganze Geschichte kommt etwas zu langwierig daher. Zwischendurch zog es sich doch ziemlich und eine Kürzung hätte der Geschichte nicht geschadet. So hätte man vielleicht die nicht wirklich vorhandene Spannung besser akzenturieren und besser einflechten können. Fazit: Ein Thriller, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte, da ich mir wesentlich mehr von versprochen hatte. Die versprochene Spannung habe ich vermisst. Note: 4

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Minerva

    Minerva

    12. August 2012 um 21:44

    Meinung: Ein sehr spannender und fesselnder Thriller. Sarah, eine junge Lehrerin der hoch angesehenen Mädchenschule, wird von Jenny Shepherds Eltern aufgesucht. Ihre Tochter wird seit drei Tagen vermisst, sie bitten Sarah und Jennys Mitschülerinnen um Hilfe. Am nächsten Morgen findet Sarah beim joggen Jennys Leichnam. Die Jagd nach dem Täter beginnt und Sarah steht sehr oft im Fokus der Ermittlungen von Detektive Andy Blake. Als sie acht Jahre alt war verschwand ihr Bruder Charlie spurlos. Sarahs Leben änderte sich von da an stark. Ihre Mutter widmete sich dem Alkohol, ihr Vater starb bei einem Autounfall. Nach dem Verlust des Ex-Partners vegetierte ihre Mutter nur noch im Haus und konnte sich von den Dingen in Charlies Zimmer nicht trennen. Sie machte immer ihre Tochter für den Verlust verantwortlich, da sie Charlie zum letzten mal gesehen hat. Sarah ist 24 Jahre alt, Single und wird von einem sehr aufdringlichen Kollegen verfolgt. Ihr Leben glich bisher also einer Katastrophe, doch nach dem Fund Jennys erwacht in ihr ein ungeahnter Drang zum Helfen. Sie spricht mit Mitschülern, bekommt ersten Ansätze heraus und versucht Blake zu helfen. Dem ist die Hilfe von Sarah erstmal gar nicht so recht, er hat heimlich schon längst ihre Vergangenheit abgeglichen und müsste sich eigentlich von einer derart in das Umfeld involvierten Person distanzieren. Wenn er nicht schon längst ein Auge auf Sarah geworfen hätte.. Mein bislang erstes Buch von Jane Casey. Ich kanns nur empfehlen, bis zum Ende spannend da letztlich ein völlig unterschätzter Täter präsentiert wurde. Super!

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Bellexr

    Bellexr

    07. April 2012 um 18:39

    Der geraubte Engel . Morgens erfährt die junge Lehrerin Sarah Finch, dass eine ihrer Schülerinnen spurlos verschwunden ist. Mittags beim Joggen entdeckt sie die Leiche der 12-jährigen Jenny Shepherd im Wald. Bei Sarah reißen alte Wunden wieder auf, denn vor rund 15 Jahren verschwand ihr älterer Bruder Charlie spurlos. Verdrängte Erinnerungen kehren zurück und Sarah fängt an, selbst Nachforschungen anzustellen, sehr zum Leidwesen der ermittelnden Polizisten. Und lange dauert es nicht, bis sie selbst in den Fokus der Ermittler gerät. . Jane Casey erzählt ihren Psychothriller zum einen aus Sicht der jungen Lehrerin in der Ich-Form, zum anderen wechselt sie immer wieder in die Vergangenheit und schildert einem nach und nach das damalige Verschwinden von Charlie. Durch beide Handlungsstränge lernt man Sarah mit der Zeit immer besser kennen und versteht bald, warum sie bis heute noch mit ihrer Mutter unter einem Dach lebt. . Sehr einnehmend, flüssig und fesselnd ist der Schreibstil von Jane Casey zu beschreiben und mühelos gelingt es ihr, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Zumal die Story sich im Verlauf ganz anders entwickelt als anfangs gedacht, immer neue, ungeahnte Aspekte dazukommen und so ein Rätselraten in Bezug auf den Mörder von Jenny wie auch dem Verschwinden von Charlie bis zum Schluss garantiert ist. . Durch die Wahl, ihre Protagonistin selbst die Geschichte erzählen zu lassen, sorgt wie schon erwähnt dafür, dass man die sympathische Sarah schnell und gut kennenlernt. Die Englischlehrerin steckt voller Schuldgefühle, war sie es doch, die Charlie als Letztes gesehen hat. Ihre Mutter ist bis heute nicht über dessen Verschwinden hinweg und gibt Sarah offen die Schuld daran. Allerdings sorgt der Mord an Jenny dafür, dass Sarah sich nach und nach auch mit dem Verschwinden ihres Bruders auseinandersetzt, endlich einmal anfängt an sich selbst zu denken und nicht immer nur Rücksicht auf andere nimmt. . Fazit: Der einnehmende, fesselnde Schreibstil, die komplex angelegte Story sowie eine sehr sympathische Protagonistin sorgen von Anfang an für beste Thrillerunterhaltung der etwas leiseren Art.

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    chiara

    chiara

    03. January 2012 um 22:00

    Inhalt Die junge Lehrerin Sarah Finch muss nach einem stressigen Tag in der Schule einfach einmal abschalten. Eine ihrer Schülerinnen, Jennifer Shepherd, wird vermisst und dies hat bei Sarah alte Wunden aufgerissen. Denn vor über einem Jahrzehnt verschwand Sarahs älterer Bruder Charlie spurlos. Daher kann die junge Lehrerin sehr gut nachvollziehen, was Jennys Eltern gerade durchmachen müssen. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, geht Sarah im Wald eine Runde joggen. Auf dem Weg zurück nach Hause macht sie einen grausigen Fund: im Unterholz liegt die tote Jenny Shepherd. Diese Entdeckung verändert Sarahs Leben und ihr sorgsam gehütetes Geheimnis droht ans Tageslicht zu kommen… Meine Meinung Es war in erster Linie der Klappentext, der mich neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Ich dachte mir: das klingt nach einem interessanten Psychothriller. Obwohl ich mich auf ein spannendes Buch eingestellt hatte, war ich doch recht erstaunt, als mich das Buch bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat. Zwar musste ich mich anfangs an die ständigen Sprünge zwischen Sarahs Vergangenheit und der Gegenwart gewöhnen. Aber die unterschiedlichen Schriftarten und die gut gelungene Verknüpfung der beiden Handlungsstränge erleichterten das Lesen sehr. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass diese Zeitsprünge der Spannung einen Abbruch getan haben – ganz im Gegenteil. Ich war immer froh, wenn ich einmal durchatmen konnte. „Die Vermissten“ lässt sich gut lesen. Jane Casey beschreibt die Figuren und Landschaften sehr detailliert, so dass ich das Gefühl hatte selbst ein Teil der Geschichte zu sein. Das einzige Manko an diesem Buch sind die klischeehaften Figuren. Die Guten sehen alle perfekt aus, während die Bösen genau das Gegenteil sind. Zwar sind die Figuren nicht so eindimensional wie in den meisten Thrillern. Doch gerade die Hauptfigur Sarah ging mir zwischendurch immer wieder auf die Nerven. Es ist mir unbegreiflich wie jemand, der wie sie schon so einiges durchgemacht hat, die Naivität eines Teenagers haben kann. Fazit Insgesamt ist „Die Vermissten“ ein gelungenes Erstlingswerk. Es hat das, was ein guter Thriller braucht: viel Spannung und ein überraschendes Ende. Wer gerne etwas Abwechslung zu den klassischen Thriller-Autoren haben möchte, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das neue Buch von Jane Casey lesen lässt.

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Suja

    Suja

    12. December 2011 um 14:02

    Ein 13-Jähriges Mädchen verschwindet spurlos. Ihre Lehrerin Sarah Finch fühlt sich dadurch unvermittelt in ihre eigene Jugend versetzt wo ihr älterer Bruder verschwand und nie mehr auftauchte, ihr Leben ist seitdem nicht mehr richtig weitergegangen. Sie wohnt noch immer bei ihrer Mutter und sorgt für sie. Bisher hatte Sarah die stille Jenny Shepherd kaum als Individuum wahrgenommen, doch plötzlich ist sie mittendrin im Fall. Nachdem sie beim Joggen sogar die Leiche des Mädchen findet wird sie sogar kurz als Täterin verdächtigt und nur unzureichend entlastet. Immer wieder zeigt der Fall in Sarahs Richtung. Gleichzeitig wird sie eines Nachts Opfer eines Überfalls und auch ein Lehrer, der an ihr Interesse zeigt wird kurze Zeit später vor ihrer Haustüre überfallen und schwer verletzt. Irgendwie scheint der Tod Jennys doch mit Sarah zusammenzuhängen aber wie? --- Die Geschichte war spannend zu lesen. Trotz doch skurilem Leben der Lehrerin, unserer Hauptperson, kann man sich gut in sie reinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Im Buch wechseln sich die Gegenwart und die Geschichte Sarahs in der Vergangenheit ab. In sehr kurzen Kapiteln erfahren wir so chronologisch seit dem Verschwinden des Bruders was mit ihr, ihrer Familie und ihrem Leben passiert ist. Es ist wohl das Erstlingswerk der Autorin und als solches finde ich es durchaus gelungen. Diese zwei Handlungsebenen sind gut miteinander verflochten und verleiten einem, länger zu lesen als man wollte. Immer wenn ein Kapitel der Gegenwart fertig ist, will man noch rasch wissen wass denn noch in Sarahs Vergangenheit war. Mir gefiel die Geschichte gut obwohl die Figuren, Sarah ausgenommen, doch recht blass bleiben was mich jedoch nicht gross gestört hat. Die Entwicklung der Geschichte, das was wir mit der Polizei zusammen rausfinden ist solide und interessant.

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Meckie

    Meckie

    30. August 2011 um 17:18

    Sarah, Lehrerin einer Mädchenschule, findet eines Tages die Leiche einer Schülerin. Ausgerechnet sie, die vor sechzehn Jahren ihren Bruder zum letzten Mal gesehen hat und der seitdem spurlos verschwunden ist. Besteht etwa ein Zusammenhang dieser beiden Fälle? Sarah macht auf der Suche nach Antworten ungeheure Entdeckungen und sieht sich irgendwann selbst im Kreise der Verdächtigen. Ein sehr gelungener und packender Roman, dessen Ende ich so nicht erwartet hätte. Top!

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    libri

    libri

    14. August 2011 um 09:07

    Ein toller Thriller - sehr spannend, sehr fesselnd. Leider habe ich schon ganz früh einen Blick in die letzten Seiten geworfen und wusste daher wer der Mörder der kleinen Jenny war. Unverzeihlicher Fehler :) Mir hat die Hauptperson Sarah streckenweise überhaupt nicht gefallen, unglaublich naiv und dumm. Hat dem Lesevergnügen aber nur ganz kleine Minuspunkte bereitet. In meinen Augen : empfehlenswertes Buch

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Buecherbaer

    Buecherbaer

    05. July 2011 um 21:38

    er Bruder von Sarah ist einfach spurlos verschwunden. Seitdem hat sich ihr ganzes Leben verändert - ihre Mutter gibt ihr die Schuld dafür und lässt sie das auch spüren - die Ehe der Eltern ist in die Brüche gegangen. Trotzdem lebt sie weiterhin zusammen mit ihrer trinkenden Mutter im Elternhaus und unterrichtet an der dortigen Mädchenschule. Nun, 16 Jahre später holt sie die ganze Geschichte wieder ein, als eine ihrer Schülerin vermisst wird. Ausgerechnet Sarah findet die Leiche beim Joggen. Ab dem Zeitpunkt gibt sie sich größte Mühe den Ermittlern zu helfen, damit der Mörder gefunden wird.. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, da nicht sonderlich viel passiert. Doch das hat sich dann relativ schnell gebessert und die Geschichte hat an Fahrt aufgenommen und war richtig spannend. Die Geschichte wird einzig aus der Perspektive von Sarah erzählt. Wir erhalten also keinen Einblick in das Leben der Kriminalpolizisten. Eigentlich geht es das ganz Buch hinweg, insbesondere am Anfang, viel um das Leben von Sarah - ihre Gefühle, ihre Beziehung zu ihrer Mutter etc. - Daher würde ich diesen Roman auch nicht als Thriller bezeichnen. Im Wechsel erhalten wir immer einen kleinen Einblick in die Vergangenheit von Sarah und ihren Lebenslauf, nachdem ihr Bruder verschwunden ist. Hieraus sehen wir schnell, dass sie keine einfache Kindheit hatte. Das Buch lässt sich gut lesen, hat jedoch ein paar kleineren Schwächen - es gibt einige Ungereimtheiten, teilweise ist es vorhersehbar und gestört hat mich vor allem, dass Sarah so in die polizeilichen Ermittlungen involviert wird - das erscheint mir eher unrealistisch. Ansonsten ein passabler Roman, der sich gut lesen lässt. Bemerken möchte ich noch, dass die Protagonisten recht jung ist (24 Jahre) - bevor ich das bewusst gewusst habe, fand ich einige Handlungen von ihr etwas seltsam, aber das Alter rechtfertigt das dann wieder. Auch den Schluss fand ich ganz in Ordnung und alles wurde schlüssig aufgelöst. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, der zwar ein paar Schwächen hat, sich nicht von der Masse abhebt, den ich aber trotzdem gerne gelesen habe. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    moni_angekommen

    moni_angekommen

    01. May 2011 um 14:01

    Leider, leider nicht mehr als 3 Sterne- obwohl der Anfang 5 Sterne verdient hat. Bis zur Hälfte hatte ich gedacht einen wirklich guten Thriller zu lesen- der sich (positiv) aus der Masse raushebt. Mit einer anderen Erzählperspektive, eben mal nicht der Kommissar, Privatdetektiv o.ä., sondern eine "Betroffene". Leider flacht das Buch irgendwann ab; es bleibt zwar durchweg spannend und lesenswert, aber nach dem guten Start leider dann doch wieder Massenware.

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  • Rezension zu "Die Vermissten" von Jane Casey

    Die Vermissten
    Träumerin

    Träumerin

    03. November 2010 um 17:45

    Sarah entdeckt beim joggen eine Leiche - eine ihrer Schülerinnen! Da kommen auch die Erinnerungen an das Verschwinden ihres eigenen Bruders wieder hoch. Sie versucht in beiden Fällen zu helfen und gerät selbst unter Verdacht! Der Anfang verspricht ein wahrer Psychothriller zu werden - lässt aber stark nach! Trotzdem super in einem Rutsch zu lesen, weil die Characktere so detailgetreu gezeichnet werden, vielleicht einfach nicht mein Krimigeschmack.

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