Jane Corry

 3.7 Sterne bei 111 Bewertungen
Autorin von Lass mich los, Der Garten über dem Meer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jane Corry

Jane Corry studierte Englisch und arbeitete nach ihrem Studium für Medien wie "The Times", "The Daily Telegraph", "The Daily Mail" und "Woman". Ihr Roman "Die Perlentöchter" beruht zum Teil auf der wahren Geschichte ihrer Vorfahren, die in Borneo eine Kautschuk Plantage hatten. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, welche sie niemals abnimmt. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern an der Küste im englischen Devon.

Alle Bücher von Jane Corry

Lass mich los

Lass mich los

 (45)
Erschienen am 13.11.2017
Der Garten über dem Meer

Der Garten über dem Meer

 (34)
Erschienen am 15.02.2016
Perlentöchter

Perlentöchter

 (30)
Erschienen am 16.12.2013
My Husband's Wife

My Husband's Wife

 (2)
Erschienen am 25.08.2016

Neue Rezensionen zu Jane Corry

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SophieNdms avatar

Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Interessant
SophieNdmvor 3 Monaten

Inhalt
Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang.
Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen.
Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen.
Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist.
Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

Meine Meinung
Dieses Buch ist niemals ein Psychothriller, meiner Meinung nach nicht mal ein Thriller, sondern ein Roman.
Es gab zwar immer wieder spannende und unvorhersehbare Entwicklungen, alles in allem war die Geschichte aber sehr gemächlich.
Sicherlich hätte es nicht geschadet, die Story um ca. 150 Seiten zu kürzen. Denn es sind doch einige Längen vorhanden, die nicht notwendig sondern eher Lückenfüller sind.
Man bekommt die Handlung aus der Perspektive von Lily und Carla erzählt, einmal vor 15 Jahren und dann ab der Hälfte des Buches im hier und jetzt.
Besonders Carlas Sichtweise als Kind fand ich super interessant zu lesen, da ich sowas vorher noch nicht kannte. Sehr sympathisch war sie mir dann als Erwachsene nicht mehr, genauso wie Lily mir irgendwann ziemlich auf die Nerven ging.
Obwohl auch länger mal nichts spannendes passierte, hatte dieses Buch irgendetwas besonderes an sich, sodass ich es kaum aus der Hand legen wollte.
Das Ende war teils überraschend aber ich hatte das Gefühl dass hier möglichst viel Action in die letzten 80 Seiten gequetscht werden sollte. Das war irgendwie plötzlich alles ziemlich chaotisch.
Der Inhalt und Schreibstil sind sehr flüssig und lassen sich schnell lesen.
Auch der Aufbau des Buches mit den relativ kurzen Kapiteln fand ich sehr ansprechend.

Fazit

Wer einen Psychothriller erwartet, wird definitiv enttäuscht sein. Wenn man aber davon Abstand nimmt ist es ein wirklich guter Roman!

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michelles-book-worlds avatar

Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Lass mich los
michelles-book-worldvor 6 Monaten

Der Schreibstil der Autorin Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass Personen und Umgebungen schnell Form annahmen. Dieser sehr angenehme Schreibstil ist es auch, der mir die Geschichte, trotz einiger Längen, recht leicht gemacht hat. Allerdings habe ich hier ein wenig die typischen Psychothrillerelemente vermisst. Zwar gibt es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen Psychothriller war dies leider zu wenig, vom Klappentext her hätte ich da Psychospielchen aus einer ganz anderen Richtung erwartet.
Die Spannung in der Geschichte ließ recht lange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher intensiv die Charaktere kennen. Dabei kam es aber immer mal wieder zu Widerholungen und Szenen, bei denen ich aufpassen musste, nicht zu sehr abzudriften. Zwar gibt es auch hier immer mal wieder Momente, die nicht vorhersehbar waren oder die zum kurzen innehalten einluden, aber sie blieben noch zu wenig. Während das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, einmal im Jahr 2000, danach 15 Jahre später, gibt es auch Wechsel in den Perspektiven. Auf der einen Seite verfolgen wir die Rechtsanwältin Lily, auf der anderen Seite das kleine Mädchen Carla, das mit seiner Mutter aus Italien nach London kam und das bei beiden Strängen recht intensiv. Erst als wir dann in die Gegenwart wechseln, kristallisiert sich heraus, wie sich die Charaktere, teilweise auch durch die vorangegangenen Ereignisse, weiterentwickelten. Hier wurde es auch spannender und vom Gefühl her auch ein bisschen intensiver, was den Psychoaspekt der Geschichte betrifft.
Als Erzähler dienen hier gleich zwei unterschiedliche Formen, während man Lilys Erlebnisse in der Ich-Form miterlebt, betrachten wir Carlas und deren Erlebnisse durch einen Erzähler in der dritten Person. Dadurch lernen wir beide Seiten sehr intensiv kennen und kann mitfühlen oder sich in die Charaktere hineinversetzen.
Lily war mir zu Beginn sehr sympathisch, auch wenn man deutlich spürte, dass sie etwas aus der Vergangenheit belastete, was zu großen Teilen mit dem Tod ihres Bruders zu tun hatte. Worum es da genauer geht, erfährt man allerdings erst recht weit zum Schluss. Bis dahin erlebt man eher sehr viele und sehr detaillierte Momente aus ihrem Leben. Lilys Entwicklung innerhalb des Zeitsprungs hat mich dann doch ein wenig überrascht. Kam sie mir zunächst noch wie eine etwas unsichere und leicht schüchterne Frau vor, wird aus ihr eine starke Karrierefrau. Zwischendurch war ich mir dann gar nicht mehr so im Klaren, wie sehr sie mir noch sympathisch war.
Auch das Mädchen Carla lernen wir sehr intensiv kennen und wenn man zu Beginn noch glaubt, hier ein kleines, einsames und unsicheres Mädchen zu sehen, wird so nach und nach erleben, wie Carla geschickt Situationen zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie war hier ein Charakter, der mich faszinierte, diese Zielstrebigkeit, aber auch diese Raffinesse hätte ich hier zunächst nicht vermutet, auch wenn es den ein oder anderen Hinweis dazu gab.
Neben diesen Beiden blieben die Nebencharaktere eher blass, auch wenn man durchaus ein gutes Gesamtbild erhielt. Der Fokus liegt hier mehr auf Lily und Carla. Gerade Joe homas, den Lily verteidigt und im Klappentext erwähnt wird, kommt mir hier viel zu kurz. Da hätte ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet.

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Aischas avatar

Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Schuld und Sühne - vielschichtiger Thriller im Anwaltsmilieu
Aischavor 6 Monaten


"Lass mich los" - was für ein treffender Titel! Obwohl fast 600 stark hat es dieser geniale Psychothriller bis zum Ende geschafft, mich nicht mehr los zu lassen.
Jane Corry zeichnet umfangreiche Psychogramme ihrer Protagonisten. Ob es die Ausgrenzung der kleinen Carla in der Schule ist, die nicht nur aufgrund ihres südländischen Aussehens, sondern auch als uneheliches Kind schon früh spüren muss, was es heißt, eine unerwünschte Außenseiterin zu sein.
Oder auch Anwältin Lily, die den Tod ihres Adoptivbruders noch nicht verarbeitet hat, als sie in eine schwierige Ehe stolpert, die nicht einfacher wird, als sie einen autistischen Sohn bekommt.
Die Figuren des Psychothrillers durchlaufen über die Jahre interessante Entwicklungen, an denen der Leser teilhaben darf. Vieles ist überraschend, doch alles war für mich nachvollziehbar.
Gut recherchiert sind die britische Rechtspraxis ebenso wie autistische Störungen. Für das für meinen Geschmack unnötig kitschige Happy End gibt es von mir einen halben Punkt Abzug, dennoch klare Leseempfehlung an alle Thriller-Fans mit 4,5 Punkten!

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