Jane Corry

 3.7 Sterne bei 122 Bewertungen
Autorin von Lass mich los, Der Garten über dem Meer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jane Corry

Jane Corry studierte Englisch und arbeitete nach ihrem Studium für Medien wie "The Times", "The Daily Telegraph", "The Daily Mail" und "Woman". Ihr Roman "Die Perlentöchter" beruht zum Teil auf der wahren Geschichte ihrer Vorfahren, die in Borneo eine Kautschuk Plantage hatten. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, welche sie niemals abnimmt. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern an der Küste im englischen Devon.

Alle Bücher von Jane Corry

Cover des Buches Lass mich los9783453359383

Lass mich los

 (50)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Garten über dem Meer9783734102202

Der Garten über dem Meer

 (36)
Erschienen am 15.02.2016
Cover des Buches Perlentöchter9783442380817

Perlentöchter

 (34)
Erschienen am 16.12.2013
Cover des Buches My Husband's Wife9780241256480

My Husband's Wife

 (2)
Erschienen am 25.08.2016

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Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Psychothriller geht anders
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Der Gefangene hat einen Fehler gemacht. Diesen korrigiert er jetzt. Er hat seine Anwältin mit ihrem Mädchennamen angesprochen. Statt Miss Hall muss es jetzt natürlich Mrs. Macdonald heißen. Zudem gibt Joe Thomas seiner Hoffnung Ausdruck, sie habe schöne Flitterwochen verbracht.

Lily Macdonald fragt sich auf der Rückfahrt vom Gefängnis, wie der zu lebenslanger Haft Verurteilte ihre persönlichen Daten in Erfahrung gebracht haben könnte. Ihr erster Mandant, nach ihrer Versetzung ins Strafrecht, hat es in sich. Obwohl ihm zweifelsfrei der Mord an seiner Freundin nachgewiesen werden konnte, möchte er mit Lilys Hilfe Rechtsbeschwerde einlegen, um damit eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen.

Zunächst möchte Joe Thomas aber die Eignung seines Rechtsbeistandes testen, indem er ihr Rätsel vorlegt. Seine Beschwerde ist ihm sehr wichtig und deshalb seien diese Tests unvermeidbar. Schließlich muss er sich hundertprozentig sicher sein, dass seine Anwältin dieser Aufgabe gewachsen ist ...

Und hier fangen die Kritikpunkte schon an. Keine Anwältin der Welt würde sich wohl auf ein solches Spielchen einlassen. Dieses Szenario ist unglaubwürdig, soll aber wahrscheinlich die ersten Beweise für die Bezeichnung "Psychothriller" liefern. In keinem Moment wird dies aber erreicht, denn dafür schreibt Jane Corry mit viel zu leichter Feder. Wer Spannung "light" mag, ist hier aber genau richtig.

Aktuelle Eheprobleme der Hauptdarstellerin Lily, der Tod ihres Bruders, für welchen sie sich verantwortlich fühlt, alberne Eifersüchteleien bezüglich der Ex-Freundin ihres Mannes, Unsicherheiten im Beruf, der Blick auf andere Männer, sexuelle Phantasien, wobei das Thema Schuldgefühle auf gar keinen Fall fehlen darf, machen sehr bald deutlich, dass es sich in diesem Fall eher um ein Familiendrama handelt. 

Jane Corry schreckt nicht davor zurück, dieses gründlich auszuwalzen und in die Länge zu ziehen. Den Glaubwürdigkeitsfaktor erhöht dies nicht unbedingt, insbesondere wenn die junge Anwältin private Dinge mit Lebenslauf und Verhalten ihres Mandanten verknüpft. Mit ihrem Hang zu naivem Knatsch und Tratsch wäre sie wohl eher im Berufsfeld einer Verkäuferin vorstellbar. 

Kitschig wirken mitunter die erwähnten Gelüste oder gar Mordgedanken, wenn sie deshalb im Anschluss selbstverständlich über sich selbst entsetzt ist und weiterhin mit Schuldgefühlen nervt. Einen Mann verachten, sich dennoch von ihm angezogen zu fühlen, ist eher der Stoff, aus dem Seifenopern gestrickt werden.

Aber wie es mit diesen Unterhaltungsromanen nun mal so ist - spannend, wenn auch in Maßen, ist "Lass mich los" auf jeden Fall. Die Autorin versteht ihr Handwerk und in handverlesenen Abschnitten weiß sie sogar zu glänzen. Die permanenten Wechsel in der Erzählperspektive setzt sie gekonnt in den von ihr gewählten, letztlich aber eher weich gespülten, Spannungsbogen ein. Gelungen sind die Sichtweisen des zehnjährigen Mädchens von nebenan, Clara. Ihre Sicht der Welt und ihre aufkeimenden Fähigkeiten, insbesondere nach einem Zeitsprung, sind spannend, retten den Roman aber nicht wirklich. 

Eine "lähmende Kälte", die über einen Körper "hinwegkriecht" reizt zum Lachen. "Psychothriller" geht anders. Mehr als eine ebenso gefällige wie leicht verdauliche Unterhaltungskost ist das nicht, was das kitschige Ende noch einmal unterstreicht.

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Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Lass mich los
mamenuvor einem Jahr

Klapptext

Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet,hofft sie auf einen Neuanfang.Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen.Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt,fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen.Einem Mann,der des Mordes angeklagt ist.Einem Mann,für den sie bald alles riskiert,weil sie seiner Version des Tathergangs glaubt.Doch ist er wirklich unschuldig?

Ein scheinbar nicht enden wollender Strudel aus Katastrophen und Täuschungen.

 

 

Meine Meinung

Ich muss zuerst einmal was zum Cover sagen. Ich finde es ganz schön schlicht und einfach gehalten. Vom Cover her hätte ich das Buch wohl eher nicht gelesen oder gekauft. Dann habe ich mir den Klapp text näher angeschaut und gelesen. Dadurch hat mich das Interesse an dieser Geschichte geweckt. 

Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt, Lilly und Carla, was mir sehr gut gefallen hat. Ich würde dieses Buch aber nicht als Thriller bezeichnen, sondern eher als ein Drama. Trotz allem empfand ich es nicht gerade langweilig beim lesen. Die Autorin hat ganz viel Verwirrungen und Wendungen eingebaut, sodass ich beim lesen immer wieder irgendwie auf eine falschen Spur war, was für mich dann doch sehr spannend wurde. Auch die einzelnen Charakteren waren alle gut beschrieben. Jeder hat so seine Ecken und Kanten. Der eine mehr, der andere weniger, aber das macht die Geschichte eben aus. Auch wenn mir die Geschichte gut gefallen hat, muss ich sagen das ich 575 Seiten doch schon sehr viel fand. Da hätte man doch einiges weg lassen können. Dadurch hat sich diese Geschichte an manchen stellen um einiges in die Länge gezogen. Dieses Buch enthält einiges, was beim lesen Spaß macht. Zum einen gibt es Düsteres und Geheimnisvolles aber auch die Intrigen fand ich recht spannend. Ich kann jedem diese Buch empfehlen, aber ihr solltet nur keinen großen Thriller erwarten.

 

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Rezension zu "Lass mich los" von Jane Corry

Ein seichtes Psychodrama, was trotzdem überzeugt!
Ashimausvor einem Jahr

🌟REZENSION🌟
#lassmichlos von #janecorry habe ich von @randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen - vielen lieben Dank dafür! 💕
Meine Erwartungen an das Buch waren nicht wirklich hoch, da ich schon viele schlechte Meinung darüber gelesen habe - jedoch muss ich sagen, dass ich diese überhaupt nicht nachvollziehen kann! 😱
Kaum angefangen zu lesen, hat es mich in seinen Bann gezogen und die ersten 100 Seiten waren weginhaliert 😍👏🏻 Man muss aber ganz klar sagen, dass man hier keinen rasanten Psychothriller erwarten darf ☝🏻 Für mich persönlich muss ein Psychothriller aber auch nicht rasant sein! #Lassmichlos geht eher in die Richtung #Psychodrama mit Thrillerelementen. Es ist sehr seicht und ruhig, es herrscht eine unterschwellige Grundspannung, doch während des Lesens breitet sich ein ungutes Gefühl im Leser aus, was ihn immer mehr einnimmt 😱 Die skurrilen, teils psychotischen, Charaktere sorgen für den Rest👌🏼 Einiges wirkt immer wieder mal belanglos... doch im Laufe des Buches wird klar, dass jedes noch so "belanglose" seine Daseinsberechtigung hat und überhaupt nicht so belanglos ist, wie es anfangs scheint.
Das Beziehungskonstrukt, welches die Autorin hier erschaffen hat und sie im Buch über 15 Jahren entwickeln lässt, greift so unfassbar tief, dass einem bewusst wird, was für große Auswirkungen und Zusammenspiele unsere Taten und Begegnungen mit sich ziehen 😲👌🏼
So wirklich sympathisch war zwar keiner der Hauptcharaktere, trotzdem hat das Zusammenspiel von Ed, dem exzentrischen Künstler mit Alkoholproblem, der zwischen Depression und Euphorie hin und her schwankt, und seiner Frau Lily, die Anwältin mit Helfersyndrom, auf die das Verbotene eine ungesunde Anziehung verübt, einfach das Gewisse etwas und wirkte auf mich sehr authentisch 🤗
Und auch wenn ich mir manchmal dachte "Wieso machst du das?!" und es auf den ersten Blick für mich nicht nachvollziehbar war, konnte die Autorin es immer wieder psychologisch erläutern, was zu diesem Verhalten geführt hat 👌🏼
Ein paar Entwicklungen und Aspekte waren zwar vorhersehbar, aber das war noch komplett im Rahmen 😊
FAZIT:
Ein seichtes, jedoch fesselndes Psychodrama, was sich über einen längeren Zeitraum entwickelt und zum Schluss noch einen genialen Plottwist bereit hält 🤩
Der psychologische Hintergrund der Charaktere wird hier genauestens begründet und verständlich erzählt, genau SO muss das für mich sein! Das macht in meinen Augen einen PSYCHOthriller aus! 😍👏🏻
Für mich ein Buch, was zum Verfilmen super geeignet wäre! 😁☝🏻 Von mir gibt es 5/5 Sterne! 🎉

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