Jane Corry Der Garten über dem Meer

(33)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 18 Rezensionen
(15)
(12)
(3)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Garten über dem Meer“ von Jane Corry

Eine atmosphärische Familiensaga vor der malerischen Küste Südenglands Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit. Dabei entdeckt sie, dass dieser Garten einst Schauplatz einer düsteren Geschichte war … Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen …

Wie der Buchrücken sagt: Ein idealer Schmöker für lange Sommerabende! :)

— Treat2402

Eine spannende und emotionale Geschichte, deren Lektüre sich lohnt.

— DarkReader

Eine tolle Geschichte! Zwischendurch weiß man nicht, ob man mit Mary-Rose leiden oder sich über sie aufregen soll.

— Yvibooks

Packend, spannend - man taucht in die zwei Welten der Marchmont-Frauen ein und lebt quasi mit... absolut lesenswert!

— Kamima

Eines meiner neuen Lieblingsbücher! Packende Story - dieses Buch muss man gelesen haben!

— fraeulein_lovingbooks

Stöbern in Romane

Die Schlange von Essex

Außen hui und innen ... ? Der Einband hält im Inhalt leider nicht ganz, was er verspricht ... schade ..

engineerwife

Außer sich

2-5 Sterne, jederzeit. Kein "gefälliges" Buch. Russland, Deutschland, Türkei, Auswanderung, (sexuelle) Identität, ...zu viel???

StefanieFreigericht

Durch alle Zeiten

Starke Schilderung eines Frauenlebens jenseits der Komfortzonen in einer Bilderbuchlandschaft.

jamal_tuschick

Mirror, Mirror

Ein wirklich brillianter Debütroman, der von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen werden will!

Luthien_Tinuviel

Claude allein zu Haus

Humorvolle und romantische Weihnachtsgeschichte, zum Teil aus Hundesicht geschrieben

CorinnaWieja

Tyll

Für mich persönlich der schwächste Kehlmann .

ju_theTrue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Toll geschrieben, spannend und mitreißend.

    Der Garten über dem Meer

    DarkReader

    14. May 2017 um 02:09

    Das war mal eine tolle Geschichte, sowohl die in der Vergangenheit als auch die in der Gegenwart.Sympathische Charaktere - nicht alle natürlich - und zwei richtig gut erdachte und zu Papier gebrachte Geschichten, die ich verschlungen habe.Mary Rose, die Protagonistin der Vergangenheit tat mir sehr leid, unverstanden und verleumdet und von allen im Stich gelassen.Mit ihr konnte ich mitleiden, obwohl ich sie manchmal wegen ihrer absoluten Gläubigkeit an das Gute im Menschen hätte schütteln mögen. Ihre Geschichte ist sehr emotional und ging mir ans Herz.Doch auch Laura, die Protagonistin der Gegenwart mochte ich sehr. Sie trägt ein schweres Kreuz aus ihrer Vergangenheit mit sich herum und leidet ziemlich darunter.Die Autorin schafft es spielend den Leser dazu zu bringen, mit ihren Figuren mitzuleiden, zu lieben und sich mit ihnen zu freuen.Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ich habe mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt.Die Schauplätze werden sehr gut beschrieben, ich konnte mich in sie hinein versetzen und sah sie vor meinem geistigen Auge, etwas, was ich sehr liebe.Eine lange Geschichte für lange Abende oder Nachmittage, ich hätte das Buch am Liebsten gar nicht mehr weg gelegt, nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen.

    Mehr
  • Das Buch zieht den Leser förmlich in die Handlung hinein.

    Der Garten über dem Meer

    Yvibooks

    01. May 2017 um 16:36

    Ich habe das Buch verschlungen! Der Leser leidet und lebt mit Mary Rose. Ich konnte kaum glauben was ihr alles passiert und wie sie das verarbeitet. Die Personen sind sehr gut dargestellt. An der Figur des Vaters fehlte mir noch etwas. Veronique ist wundervoll dargestellt. Man sieht sie geradezu vor sich stehen und hört sie fast.... Die Gegenwart fesselt ebenso wie die Vergangenheit. Besonders gut gefiel mir der Schluss der Geschichte. Man erhält verschiedene Szenen und wird am Ende doch sehr überrascht. Vielen Dank für diesen tollen Roman!

    Mehr
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

    Mehr
    • 1140
  • Ach, du dicker Schinken! ;)

    Der Garten über dem Meer

    Kamima

    25. August 2016 um 10:24

    Na, das ist ein dicker Schinken! - Das war meine erste Reaktion nach dem Auspacken. Und ich liebe dicke Bücher, denn in ihnen kann man besonders lange versinken... wenn sie gut geschrieben sind. Und ja, das möchte ich gleich vorweg nehmen: Der Garten über dem Meer von Jane Corry hat mich gepackt mit dem angenehmen Schreibstil und der spannenden, lebhaften Geschichte zweier Frauen und deren Familien. Dieser Roman spielt auf zwei Ebenen: der historischen Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts und in der aktuellen Zeitebene hier und heute. Wir LeserInnen lernen Mary Rose Marchmont 1866 kennen, als sie ein herber Schicksalsschlag ereilt: ihre Mutter stirbt im Kindsbett, was leider damals viel zu häufig vorkam. Wir erleben die junge Mary Rose, wie sie sich ihrem Vater sehr verbunden fühlt und im Laufe der kommenden Jahre immer mehr von ihm enttäuscht bzw. zurückgewiesen wird. Der Grund? Eine andere Frau. Ob das alles mit dem Ring zusammenhängt, welcher Mary Rose am Sterbebett von ihrer Mutter halten hat und der ihr weggenommen wurde? Wir werden mitgenommen in die – aus unserer Sicht – einfache, abergläubische Welt des 19. Jahrhunderts, als sowohl noch Bedienstete, Folter, Kerker und starke Hierachien an der Tagesordnung waren, aber auch schon die Industrialisierung in England begann mit den ersten selbstgewußten Frauen, Revolutionen und den zaghaften Schritten zu mehr Menschenwürde. Die moderne Ebene spielt um Laura Marchmont herum, eine junge Londonerin, welche lange ein Geheimnis mit sich trägt, welches sich erst langsam in der Geschichte entblättert wie das Geheimnis um die Sticktücher, welche sie als Vermächtnis ihrer Großmutter erhalten hat. Sie lernt ihren Traummann kennen, kehrt der pulsierenden, hektischen Großstadt den Rücken und landet in einem malerischen, geheimnisvollen Cottage an der Küste Englands mit einem urigen Garten, aus dem die Vergangenheit nur so zu strömen scheint. Mir gefällt der packende Schreibstil, der mich sofort in die verschiedenen Zeitebenen mitgenommen hat, sehr gut. Gefühle werden so anschaulich rübergebracht, dass ich beim Lesen quasi mitgefiebert und mitgelitten habe. Dazu baut sich im Hintergrund eine (neue?) spannende Geschichte auf, die die beiden Marchmont-Frauen irgendwie zu verbinden scheint – wie? Das verrate ich nicht ;) aber es ist unglaublich spannend, wie sehr sich das Band der Geschichte wirrt und windet... denn: „Alle Dinge kehren an den Anfang zurück“ Dieses Buch ist eines dieser Romane, die man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Die einem aber auch so im Gedächtnis bleiben, dass man nach einer Lesepause sofort wieder Anschluss findet und in Stimmung kommt. Daher gibt es für „Der Garten über dem Meer“ von Jane Corry eine absolute Leseempfehlung und einen dicken Daumen hoch! Übrigens, zum Abschluss noch ein Wort zum Buchcover: an sich ist das Coverbild wirklich ansprechend. Es erinnert mich an alte Nordseehäuser in Dänemark oder den kleinen Küstenorten in England. Allerdings habe ich mir beim Lesen des Buches einen viel größeren, so typisch englischen - wenn auch verwilderten – Garten vorgestellt, dessen felsiger Abgrund erst weiter hinten erscheint... es würde mich interessieren, ob es anderen LeserInnen auch so ging?

    Mehr
  • Der Garten über dem Me

    Der Garten über dem Meer

    fraeulein_lovingbooks

    26. June 2016 um 17:13

    Inhalt Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit. Dabei entdeckt sie, dass dieser Garten einst Schauplatz einer düsteren Geschichte war …Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen …(Quelle: Bloggerportal )Meine Meinung Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen:Devon, 1866: Dort begegnen wir das junge Mädchen Mary Rose, die auf den ersten Seiten die Mutter verliert. Ein paar Jahre versucht der Vater sie alleine großzuziehen, doch irgendwann spricht die Tante ein Machtwort: die Kleine bekommt eine Gouvernante aus Frankreich. Anfangs ist Mary Rose skeptisch, doch nach und nach findet die Gefallen an der jungen Frau – bis sie ihr wahres Gesicht offenbart. Sie war hinter dem Vater her und heiratet sich in die Familie ein. Das Kind ist entsetzt – sie soll die neue Ehefrau „Mutter“ nennen. Außerdem wird sie von ihrer ehemaligen Kinderfrau wie ein Fußabtreter behandelt – nach dem Tod der Mutter hat die Kleine den Familienrubinring an sich genommen, doch der Vater kam ihr auf die Schliche und riss ihn der Tochter aus den Händen. Nun trägt ihn seine neue Frau – laut Legende bringt dieser Ring Unglück, wenn er in die falschen Hände fällt. Es scheint nicht lange zu dauern, bis er seine Wirkung entfaltet…nur leider leidet Mary Rose dabei und wird sogar wegen Kindsmord verurteilt.London, Gegenwart: Wir treffen auf die Künstlerin Laura, die mit Männern nicht viel am Hut hat – bis sie Charles begegnet. Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick, nur leider berschweigt er ihr seine Kinder, die alles andere als begeistert sind von der neuen Frau. Zumal sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden: Charles verkündet die Heirat mit Laura und den Umzug in ein kleines Dorf in Südengland. Doch im Laufe der Zeit wird immer deutlicher, das nicht schön und rosarot ist. Es tauchen die ersten Probleme auf: die „Stiefkinder“ sabotieren ihre Arbeiten und der Ehemann vernachlässigt Laura. In der Nachbarin findet sie eine gute Freundin, die ihr bei der Recherche über eine Vorfahrin behilflich ist. Schnell stellt sich heraus, das es sich um eine „Mary Rose“ handelt……und plötzlich erinnert sich Laura an ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit und befürchtet, das dieses Geheimnis ein Familienfluch ist. Mit den Charakteren bin ich von Anfang an warm geworden. Alle sind sehr detailreich und interessant dargestellt. Jeder hat seine eigene Geschichte – besonders Mary Rose und Laura. Aber auch die Nebencharaktere waren sehr interessant.Mit Mary Rose hatte ich von Beginn an Mitleid, der Vater liebt sie zwar, aber hält sie auf Abstand. Besonders schlimm wird es nach der Heirat – da existiert Mary Rose kaum noch für ihn. Die neue Ehefrau herrscht über sein Handeln und Denken – hauptsache er vergisst seine Tochter. Nebenbei streut sie mit ihren Komplizen ein paar Unwahrheiten und promt räumt sie das Kind der Vorgängerin aus dem Weg. Ich finde es bewunderswert, das Mary Rose immer an die Vernunft und die Gefühle des Vaters ihrgegenüber glauben kann.Sie hat immer Hoffnung, das er ihr glauben und sie retten wird. 20 Jahre lang – eine unglaublich lange Zeit. Sie muss ihn so sehr lieben. Für mich unverständlich. Er hat seine Tochter erst in diese Situation gebracht und der neuen Frau an seiner Seite mehr geglaubt als seiner eigenen Tochter, die er viel länger kennt. Er hat seine Todeart verdient. Hoffentlich hat er alles bei Bewusstsein miterlebt.Trotz aller Widrigkeiten hat sich Mary Rose zu einem wunderbaren Menschen und auch einer liebevollen Mutter entwickelt. Sie hat nie aufgegeben und manchen Zellengenossinen etwas Gutes getan. Wirklich beeindruckend. Auch ihre Botschaften, die sie Jahr für Jahr ihrem Vater aushändigt, sind bemerkenswert. Zum Glück klärt sich zum Ende der Geschichte alles auf, auch wenn es Mary Rose nicht mehr erfährt. Dafür kommt aber die Wahrheit ans Licht, was mir sehr gut gefallen hat.Mit Laura konnte ich mich zum Start der Story nicht immer identifizieren. Ich wurde einfach nicht gleich warm mit ihr. Erst als sie sich intensiv mit der Geschichte ihrer Vorfahrin auseinandersetzt, wurde sie mir symmpathisch.Auch bei ihren Worten gegenüber dem Ehemann in Bezug auf die „Stiefkinderr“ hat sie mir gut gefallen. Sie möchte mehr Strenge und nicht diese lasche Erziehungsmethoden. Laura wird Opfer und der Ehemann gibt ihr die Schuld, die Kinder können nie etwas dafür. Es war immer nur ein dummer Zufall. Der Schreibtsil ist packend und man fühlt sich gleich wohl im Buch und mit den Charakteren. Besonders im den Kapiteln, die in der Vergangenheit spielten, fühlte ich mich als würde ich neben Mary Rose stehen und alles hautnah miterleben.Von Beginn an gibt es eine gewissen Spannung innerhalb der Geschichte und man möchte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören, da man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher der Autorin!In diesem Monat scheine ich wirklich eine große Liebe für Geschichten zu entwickeln, die auf zwei Zeitebenen spielen. Bin mal gespannt, ob es ein neues „Lieblingsgenre“ werden wird Klare Lese- und Kaufempfehlung!Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

    Mehr
  • Der Garten über dem Meer (Jane Corry)

    Der Garten über dem Meer

    LieLu

    04. September 2014 um 13:33

    Blanvalet Verlag Die Autorin Die britische Schriftstellerin Jane Corry studierte Englisch an der Universität. Sie wuchs auf mit den Geschichten, die ihre Vorfahren ihr immer erzählte. Jane Corry hat bereits mehrere Romane unter Pseudonym veröffentlicht, im Jahr 2012 erschien ihr erster historischer Roman The Pearls (dt. Perlentöchter), der zum Teil auf den wahren Geschichten einer Ahnin aus Borneo beruht. Für lange Jahre unterrichtete sie Kreatives Schreiben an der Oxford University und war auch für drei Jahre Writer-in-Residence an einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer. Derzeit lebt Jane Corry mit ihrem zweiten Mann in Devon und schreibt in einem Zimmer, von dem aus sie das Meer beobachten kann. Mary Rose Marchmont, Devon 1866: Als die junge Mary Rose von ihrer Mutter einen wertvollen Rubinring erbt, ahnt die junge Frau nicht, welches Unheil er über die Familie bringen wird. Als er ihrer neuen Stiefmutter in die Hände fällt, nimmt Mary Rose` grausames Schicksal seinen Lauf. Sie wird beschuldigt ihren kleinen Bruder Jacob getötet zu haben und wird zum Tode verurteilt. Selbst ihr Vater, der hohes Ansehen genießt, kann und will ihr nicht helfen. Er wendet sich von ihr ab und glaubt seiner neuen Frau mehr, als seiner eigenen Tochter. Laura Marchmont, Gegenwart: Die junge Londonerin Laura Marchmont zieht zusammen mit ihrem frisch verheirateten Ehemann Charles in ein wunderbares Haus mit altem Garten nach Devon. Laura hat es in Charles Familie nicht einfach, denn ihre beiden Stieftöchter und Charles` Exfrau sind ihr nicht wohlgesinnt. Als sie jedoch ein altes Stricktuch ihrer Großmutter erbt, begibt sie sich auf die Spuren der Vergangenheit. Immer tiefer gerät Laura hinein in die Geschehnisse aus den Jahren 1866 bis 1882 und das Leben von Mary Rose Marchmont. Dabei merkt sie nicht, wie Ereignisse aus ihrer eigenen Vergangenheit wieder ans Licht geraten. Fazit Ein fesselndes Buch über das Schicksal zweier Frauen, die über die Jahrzehnte hinweg miteinander verwoben sind. Beide Frauen sind auf ihre Art einzigartig und haben mit ihren Schicksalsschlägen zu kämpfen. Mary Rose hatte ein wirklich grausiges Schicksal, durch welches sie der Leser über die Jahre hinweg begleitet. Nach ihrer Verurteilung zum Tode verharrt sie einige Jahre in einer Zelle, was ihr Vertrauen in das Gute auf eine harte Probe stellt, denn kaum einer meint es im Zuchthaus gut mit ihr. Auch das Verhältnis zu ihrem Vater wird immer schlechter, was ich als besonders tragisch empfunden hat. Mary Rose geht damit sehr gut um, wie ich finde, trotzdem hätte ihr Vater seiner Tochter glauben müssen. Doch auch Laura hadert mit ihrem Schicksal. Ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit lässt sie immer wieder an sich zweifeln. Als sie Charles kennenlernt, ändert sich für die beiden schlagartig einiges und Laura wird hineingeworfen in die Familie von Charles. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist ebenso ansprechend, wie der häufige Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. Immer im spannendsten Moment bricht die Autorin ab und wechselt in die jeweils andere Zeit. Dies hatte zur Folge, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Bis zum Schluss hatten sich zudem einige Vorkommnisse noch nicht aufgeklärt. Alles in allem ein spannender und fesselnder historischer Roman, der mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat.  http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/09/der-garten-uber-dem-meer-jane-corry.html

    Mehr
  • Der Garten über dem Meer

    Der Garten über dem Meer

    Kleine8310

    24. August 2014 um 22:04

    In dem Buch "Der Garten über dem Meer" von Jane Corry geht es um die Botanikmalerin Laura Marchmont, die nach kurzer Kennenlern Zeit ihren Freund Charles heiratet. Das junge Paar macht sich schließlich auch auf die Suche nach einem gemeinsamen Zuhause, welches auch bald gefunden ist, denn die beiden entdecken ein wunderschön restauriertes, altes Haus mit einem Garten an der Küste Südenglands.     Als Lauras Grossmutter stirbt erbt sie alte Sticktücher, auf denen ein geheimnisvoller Spruch geschrieben steht. Laura findet Gefallen an diesem Rätsel und versucht mehr über die Stickereien herauszufinden, nichtsahnend, dass sie nach und nach einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur kommt...   "Der Garten über dem Meer" ist das erste Buch, welches ich von Jane Corry gelesen habe und ich muss sagen, dass mir ihr Schreibstil gleich richtig gut gefallen hat. Sie erweckt die Charaktere, Landschaften und Geschehnisse zum Leben, sodass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Figuren waren schön ausgearbeitet und die Geschichte war durchweg interessant und spannend geschrieben. Die Handlungsstränge aus der Gegenwart und der Vergangenheit sind logisch verknüpft und der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten.    Für mich ist dieses Buch eine wunderschöne, spannende Familiengeschichte und deshalb gibt es von mir auch eine ganz klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • ein Familiengeheimnis spannend und unterhaltsam in Szene gesetzt

    Der Garten über dem Meer

    robbylesegern

    23. August 2014 um 18:13

    Von Jane Corry, die dieses Buch geschrieben hat, kenne ich schon die " Perlentöchter ", das ich aber abgebrochen habe, da es mich nicht fesseln konnte. Bei " Der Garten über dem Meer ", ging es mir zu Anfang ähnlich, doch je tiefer ich in das Geschehen dieses Buches eindrang, je mehr konnte es mich fesseln. Vor allem die Vergangenheit dieses auf zwei Zeitebenen geschriebenen Buches hat mich fasziniert, schildert es doch die großen Standesunterschiede und welche kleinen Vergehen schon dazu führten, dass Menschen, die um das nackte Überleben kämpften, für einen kleinen Diebstahl, lange Kerkerhaft in Kauf nehmen mussten. Der Unterschicht ist dieses Buch allerdings nicht gewidmet, sondern einem jungen Mädchen der Oberschicht, .Mary Rose Marchmont, die ihre Mutter nach einer schweren Geburt, bei der auch das Kind starb, verlor. Kurz vorher gibt sie Mary Rose ihren Rubinring, der ihr Kraft und Zuversicht verleihen soll. Allein mit ihrem Vater und den Dienstboten, wohnt sie in einem wunderschönen Haus am Meer und Vater und Tochter nähern sich immer mehr an, bis eine Verwandte vorschlägt, Mary Rose eine Erzieherin zur Seite zu stellen . Zu Anfang verstehen sich die beiden sehr gut, doch es stellt sich heraus, dass Veronique es nur auf ihren Vater abgesehen hat. Die Beiden heiraten und Marys Vater schenkt seiner Frau den Rubinring, der eigentlich für Mary vorgesehen war. Doch es liegt ein Fluch auf diesem Ring, wenn er in falsche Hände kommt. Als dann ein Unglück geschieht, verändert sich Mary Rose Leben von heute auf morgen. Der zweite Zeitstrang, der in der Gegenwart spielt, erzählt von Laura Marchmont, die auf einer Vernissage ihren zukünftigen Ehemann kennenlernt. Die Londonerin lässt sich überreden nach Devon zu übersiedeln und zieht dort in das Haus, in dem früher Mary Rose lebte. Nach dem Tod ihrer Grandma, erbt sie von ihr einige Sticktücher. Dieses Erbe führt sie weit in die Vergangenheit zurück und lässt sie die Geschichte ihrer Ahnin Mary Rose entdecken und es tut sich eine Frage auf. Wo ist der Ring und liegt auf ihrer Familie immer noch ein Fluch ? Jane Corry kann erzählen, ohne Frage und im Großen und Ganzen hat mir das Buch auch gut gefallen, doch vollkommen überzeugen konnte es mich nicht. Es sind schon einige Passagen etwas langatmig und konstruiert geraten und auch die Theatralik der Gegenwartgeschichte fand ich teilweise etwas überzogen. Auch der Schluss von Mary Rose Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Für mich endete die Geschichte zu abrupt und nicht stimmig. Da ich auch etwas brauchte, um in die Geschichte zu kommen und die aufgeführten Kritikpunkte, lassen mich die Geschichte mit 4 Sternen bewerten. Gut, aber es gibt bessere Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen.

    Mehr
  • „Alle Dinge kehren an den Anfang zurück...“

    Der Garten über dem Meer

    Klusi

    23. August 2014 um 11:48

    Der Roman beginnt im Jahr 1866, in Devon. Man lernt Mary Rose Marchmont kennen. Als ihre Mutter im Sterben liegt, vertraut sie dem Mädchen einen Rubinring an. Mary Rose soll ihn bewahren, denn wenn er in die falschen Hände gerät, bringt dies der Familie Unglück. Nach dem Tod der Mutter lebt Mary Rose eine Zeitlang allein mit ihrem Vater in dem Haus auf den Klippen, umgeben von einem wunderschönen Garten. Aber dann zieht eine neue Gouvernante für Mary Rose ein, und alles verändert sich. Ein zweiter Erzählstrang spielt in der Gegenwart. Die junge Malerin Laura Marchmont findet in Charles die Liebe ihres Lebens, und die frisch Vermählten ziehen in ein schönes, renoviertes Haus, das direkt auf den Klippen liegt und dem sich ein bezaubernd schöner Garten anschließt. Von ihrer Großmutter erbt Laura eine Reihe alter Sticktücher, die anscheinend von einer entfernten Verwandten angefertigt wurden. Die Stickereien zeigen ebenfalls ein Haus mit einem wunderbaren Garten, der dem ähnelt, welcher sich an Lauras neuem Heim befindet. Unweigerlich beginnt die junge Frau, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, und sie möchte herausfinden, was es mit der starken Anziehungskraft auf sich hat, die der alte Garten auf sie ausübt. Dabei stößt sie auf ein düsteres Geheimnis. Der Roman spielt immer abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Einerseits ist da Mary Rose, anfangs noch ein kleines Mädchen, das schon so viel Unglück erlebt hat. Sie scheint einfach zu gut für die Welt zu sein, und trotzdem lässt sie sich ab und zu verleiten, die Unwahrheit zu sagen oder die Wahrheit zu verschweigen. Anfangs schweißen Trauer und Verlust Vater und Tochter zusammen, denn sie haben das Liebste verloren, als Lady Marchmont bei der Geburt ihres zweiten Kindes verstarb. Aber nach und nach wendet sich der Vater von Mary Rose ab, was vermutlich hauptsächlich der Anwesenheit einer neuen Frau geschuldet ist. Aber er verliert auch das Vertrauen in sein einziges Kind, so sehr sich Mary Rose auch anstrengt, alles richtig zu machen und jedem gerecht zu werden.Die Reaktion des Vaters ist irritierend und gefühllos. Mary Rose wirkt anfangs sehr naiv und ist unerschütterlich im Glauben an die Liebe ihres Vaters. Das Schicksal, das der jungen Frau bevorsteht, ist geradezu unmenschlich. In zweiten großen Handlungsstrang lernt man Laura Marchmont kennen. Sie ist eine sympathische junge Frau, die in London lebt und arbeitet. Als sie Charles Haywood kennenlernt, wird schnell klar, dass dies der Mann ihrer Träume und ihre große Liebe ist. Ihm zuliebe lässt sie ihr Leben in London hinter sich und folgt ihm in seine Heimat nach Devon. Direkt an der Steilküste von Seamouth finden sie das Haus ihrer Träume. Leider entwickeln sich diese für Laura nach und nach zu Alpträumen, was man angesichts der angespannten Situation gut verstehen kann, denn Charles hat aus erster Ehe zwei halbwüchsige Töchter, die ganz und gar nicht mit Laura einverstanden sind und sie boykottieren, wo immer es geht. Charles reagiert mit allzu großer Gutmütigkeit, was wiederum auch verständlich ist, denn er liebt seine Töchter und möchte sie nicht verlieren. Aus diesem Grund meidet er jede Konfrontation, beschwört aber Unfrieden in seiner jungen Ehe herauf. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, wenn er auch in den Abschnitten der Vergangenheit manchmal etwas betulich wirkt, immer wenn etwas aus Mary Rose's Sicht geschildert wird. Aber das ändert sich mit der Zeit, je älter Mary Rose wird, denn das Schicksal macht sie hart. Was ihre Familie und ihre Freunde ihr antun, dass sie grundsätzlich nur das Oberflächliche sehen, ohne auch nur einmal etwas zu hinterfragen, war schon ein schwerer Brocken. Besonders aus dem Vater bin ich nicht schlau geworden. Kann es möglich sein, dass jemand so völlig den Verstand und jegliches Vertrauen ausschaltet? Ralph Marchmont blieb eher blass und wirkte auf mich wie ein schwacher Charakter, der seiner zweiten Frau blind ergeben ist und sein eigenes Kind dafür im Stich lässt. Aus diesen zwei Handlungssträngen hat die Autorin einen faszinierenden und fesselnden Roman geknüpft. Hat man sich erst einmal eingelesen, so fliegt man förmlich durch das Buch, um zu erfahren, wie die Schicksale zusammenhängen, welche Verbindungen es zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gibt und wie die Geschichte für die beiden Protagonistinnen ausgeht. Vielleicht ist so mancher Zufall, den die Autorin hier vom Schicksal bestimmen lässt, etwas arg konstruiert, aber es liest sich alles auf jeden Fall sehr interessant und unterhaltsam. Lediglich der Versuch, auch noch eine mystische Komponente in die Story zu bringen, war mir persönlich etwas zu viel und nicht so ganz passend. Aber für Liebhaber alter, geheimnisvoller Familiengeschichten ist dieses Buch auf jeden Fall gut geeignet und sicher eine spannende Lektüre.

    Mehr
  • Für alle, die Familiengeschichten und ihre Geheimnisse mögen, auf jeden Fall die richtige Lektüre.

    Der Garten über dem Meer

    Lesegenuss

    29. July 2014 um 14:16

    „Vergiß nie, dass ich dich liebe, meine Tochter.“ Im Zeichen des Todes vermacht die Mutter der jungen Mary Rose Marchmont im Jahre 1866 einen kostbaren Ring mit funkelnden Steinen. Er war schon im Besitz ihrer Mutter und deren Mutter gewesen. Ein ganz besonderer Ring war es und sie sollte ihn hüten wie einen kostbaren Schatz. Denn wenn er in fremde Hände gerät, würde großes Unheil über die Familie kommen. Doch wie kann sich eine Tochter gegen den Vater wehren, der schon bald nach dem Tod seiner Frau die junge Gouvernante Veronique heiratet und ihr den Ring schenkt. Von nun an scheint das Unglück wirklich seinen Lauf zu nehmen. Als die neue Frau niederkommt und bald darauf das Baby mit zertrümmerten Schädel aufgefunden wird, verdächtigt man Mary Rose. Sie wird verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. 20 lange Jahre verbringt sie dort. 140 Jahre später finde Laura Marchmont ein wunderbares Haus in einer malerisch gelegenenen Ecke Südengland. Auch ihr Ehemann Charles Hay findet es toll. Er war schon einmal verheiratet und hat zwei Töchter aus dieser Verbindung. Doch diese beiden stellen sich total gegen ihre Stiefmutter Laura. Nach dem Tod  ihrer Großmutter erhält Laura ein Sticktuch, auf dem sie irgendwie ihr jetziges Haus erkennt. Aber da ist noch  mehr drauf zu lesen und so beginnt sie zu recherchieren. „Der Garten über dem Meer“, ist eine Familiengeschichte, die auf zwei Zeitebenen geschildert wird. Mary Rose Marchmont und Laura Marchmont, die eine lebte im 19. Jahrhundert und die andere in der heutigen Zeit. Beide sind sehr verschieden, aber doch so manche charakterliche Eigenschaft findet sich bei beiden. In dieser Geschichte ist Mary Rose als Hauptcharaktere sehr stark präsent. Laura, obwohl sie ja das Geheimnis um ihre Familie lüften will, kommt nicht so präsent herüber.    Durch ihr Buch „Perlentöchter“ machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit der Autorin und das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Aber ich muss ehrlich sagen, dieses Buch ist gut! Ach was heißt gut und was ist schlecht.   Auf gut über 600 Seiten hat Jane Corry eine wunderbare, aber auch zum Nachdenken anregende Familiengeschichte geschrieben. Wieder einmal ein Roman, der keinem Klischee entspricht, sondern hier u. a. die nackte Wahrheit der damaligen Zeit aufzeigt. Liebe, Emotionen, Tragödien, dunkle Familiengeheimnisse, dieses und anderes mehr sind oft sehr eng miteinander verbunden. „Der Garten über dem Meer“ erhält meine Leseempfehlung. Das Buch hat mich „abgeholt“,  und in seinen Lesebann gezogen. Für alle, die Familiengeschichten und ihre Geheimnisse mögen, auf jeden Fall die richtige Lektüre. Erwähnen möchte ich auch noch das Lesebändchen im Buch!

    Mehr
  • Für alle, die Familiengeschichten und ihre Geheimnisse mögen, auf jeden Fall die richtige Lektüre.

    Der Garten über dem Meer

    Lesegenuss

    29. July 2014 um 14:15

    „Vergiß nie, dass ich dich liebe, meine Tochter.“ Im Zeichen des Todes vermacht die Mutter der jungen Mary Rose Marchmont im Jahre 1866 einen kostbaren Ring mit funkelnden Steinen. Er war schon im Besitz ihrer Mutter und deren Mutter gewesen. Ein ganz besonderer Ring war es und sie sollte ihn hüten wie einen kostbaren Schatz. Denn wenn er in fremde Hände gerät, würde großes Unheil über die Familie kommen. Doch wie kann sich eine Tochter gegen den Vater wehren, der schon bald nach dem Tod seiner Frau die junge Gouvernante Veronique heiratet und ihr den Ring schenkt. Von nun an scheint das Unglück wirklich seinen Lauf zu nehmen. Als die neue Frau niederkommt und bald darauf das Baby mit zertrümmerten Schädel aufgefunden wird, verdächtigt man Mary Rose. Sie wird verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. 20 lange Jahre verbringt sie dort. 140 Jahre später finde Laura Marchmont ein wunderbares Haus in einer malerisch gelegenenen Ecke Südengland. Auch ihr Ehemann Charles Hay findet es toll. Er war schon einmal verheiratet und hat zwei Töchter aus dieser Verbindung. Doch diese beiden stellen sich total gegen ihre Stiefmutter Laura. Nach dem Tod  ihrer Großmutter erhält Laura ein Sticktuch, auf dem sie irgendwie ihr jetziges Haus erkennt. Aber da ist noch  mehr drauf zu lesen und so beginnt sie zu recherchieren. „Der Garten über dem Meer“, ist eine Familiengeschichte, die auf zwei Zeitebenen geschildert wird. Mary Rose Marchmont und Laura Marchmont, die eine lebte im 19. Jahrhundert und die andere in der heutigen Zeit. Beide sind sehr verschieden, aber doch so manche charakterliche Eigenschaft findet sich bei beiden. In dieser Geschichte ist Mary Rose als Hauptcharaktere sehr stark präsent. Laura, obwohl sie ja das Geheimnis um ihre Familie lüften will, kommt nicht so präsent herüber.    Durch ihr Buch „Perlentöchter“ machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit der Autorin und das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Aber ich muss ehrlich sagen, dieses Buch ist gut! Ach was heißt gut und was ist schlecht.   Auf gut über 600 Seiten hat Jane Corry eine wunderbare, aber auch zum Nachdenken anregende Familiengeschichte geschrieben. Wieder einmal ein Roman, der keinem Klischee entspricht, sondern hier u. a. die nackte Wahrheit der damaligen Zeit aufzeigt. Liebe, Emotionen, Tragödien, dunkle Familiengeheimnisse, dieses und anderes mehr sind oft sehr eng miteinander verbunden. „Der Garten über dem Meer“ erhält meine Leseempfehlung. Das Buch hat mich „abgeholt“,  und in seinen Lesebann gezogen. Für alle, die Familiengeschichten und ihre Geheimnisse mögen, auf jeden Fall die richtige Lektüre. Erwähnen möchte ich auch noch das Lesebändchen im Buch!

    Mehr
  • Der Garten über dem Meer

    Der Garten über dem Meer

    -sabine-

    26. June 2014 um 19:49

    Schon „Perlentöchter“ von Jane Corry – eine Generationenroman – hat mir sehr gut gefallen, da war ich natürlich neugierig auf dieses zweite Buch der Autorin. Und „Der Garten über dem Meer“ hat mir noch ein bisschen besser gefallen! Das Buch hat zwei Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiten spielen, einmal in der Gegenwart und im Jahre 1866. Mich hat vor allem die Geschichte der jungen Mary Rose in der Vergangenheit sehr gefesselt, ich mochte die Protagonistin, die zunächst lieb und ein bisschen naiv erscheint, dann aber zu einer durchsetzungsfähigen, dennoch geduldigen jungen Frau heranwächst – und das unter wirklich widrigsten Bedingungen. Gefallen hat mir vor allen die Entwicklung von Mary Rose, sie gibt nicht auf, ist beharrlich und bleibt dennoch ein freundliches Wesen, dass sich für andere einsetzt. Zudem hat die Autorin wirklich gut recherchiert, bildreich und detailliert beschreibt sie die die Lebensumstände der jungen Mary Rose, dabei wird es aber nie langatmig oder zu ausführlich – gerade so, dass man sich alles gut vorstellen kann. Laura – die Protagonistin der Gegenwart, ist mir auch sympathisch, doch manche ihre Handlungen konnte ich nicht verstehen, so dass sie mir nicht ganz so ans Herz gewachsen ist wie Mary Rose. Laura hat ein Geheimnis, dass immer nur angedeutet wird und das erst im letzten Teil des Buches gelüftet wird – dann wird auch klar, was die Geschichte der Vergangenheit mit der der Gegenwart verbindet. Die beiden Handlungsstränge wechseln sich immer ab, durcheinander kann man da gar nicht kommen. Da jeder Abschnitt immer mit einem kleinen Cliffhanger endet, war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht und bin durch das doch gut 600 Seiten dicke Buch geradezu geflogen. Jeder der beiden völlig verschiedenen Geschichten hat einen eigenen Reiz und lange habe ich mich gefragt, wie nun eigentlich die beiden Handlungsstränge zusammenlaufen werden – das hat die Autorin wirklich sehr geschickt gemacht. Und am Ende schließen sich die Kreise und Fragen werden alle geklärt. Das Buch hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil – sowohl die Abschnitte der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Es ist sehr flüssig geschireben und die jeweiligen Geschichten entwickeln sich in einer angenehmen Geschwindigkeit. Je weiter man im Buch fortschreitet, desto spannender wird es, das letzte Drittel habe ich wirklich in einem Schwung gelesen. Schön fand ich das Thema der Sticktücher – das war für mich mal was Neues, dass es richtige Stickkreise im 19. Jahrhundert gab, in denen sich Frauen trafen, um gemeinsam diesem Hobby nachzugehen, wusste ich schlichtweg nicht. Was die Autorin dann daraus gemacht hat, hat mir sehr gefallen und der Geschichte einen besonderen Charme gegeben. Einziger Kritikpunkt – aber das ist sicherlich sehr subjektiv und mag andere gar nicht stören – ist die in die Geschichte eingeflochtene Magie und Mystik des verschwundenen Ringes. Mir ist eine solche Lösung, dass ein Fluch auf einem Gegenstand liegt, zu einfach – viel Platz hat dies in der Geschichte jedoch nicht eingenommen und hat daher meinen Lesespaß auch nicht getrübt.   Mein Fazit Ein schönes Buch, das auf zwei Zeitebenen spielt, jede Geschichte spannend und dramatisch und mit einem ganz eigenen Reiz. Die Charaktere sind gut gezeichnet, und beide Protagonistinnen waren mir sympathisch. Das Buch liest sich gut und flüssig durch einen angenehmen Schreibstil, langsam baut sich eine Spannung auf, so dass ich das Buch immer weniger aus der Hand legen konnte und das letzte Drittel in einem Schwung lesen musste. Wer Bücher um Familiengeheimnisse mag, dem wird dieses Buch sicher gefallen – mich konnte Jane Corry auf jeden Fall überzeugen!

    Mehr
  • Unterhaltsames und dramatisches Familiengeheimnis aus England

    Der Garten über dem Meer

    Penelope1

    11. June 2014 um 19:34

    Inhalt: Südengland: Laura Marchmont ist glücklich – frisch verheiratet zieht sie mit ihrem Mann in ein Haus mit einem wunderschönen, alten Garten – direkt am Meer. Einfach traumhaft ! Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück: Laura’s Vergangenheit - ein Geheimnis, das sie nicht einmal ihrer besten Freundin offenbart hat und das ihre Zukunft zu belasten droht. Außerdem machen es ihr die Stieftöchter nicht gerade leicht, eine harmonische Familie zu bilden. Als Laura’s Großmutter stirbt, erbt sie einige wunderschöne Sticktücher, auf denen ein Garten abgebildet ist, der ihrem eigenen ähnelt – außerdem ist auf jedem der Tücher ein rätselhafter Spruch nahezu unsichtbar eingearbeitet… Ihre Neugier ist geweckt, sie begibt sich auf die Spuren der Stickerin und ahnt bald, dass sich die Wurzeln ihres eigenen Schicksals in der Vergangenheit befinden könnten…? Devon, 1866: Die Mutter der 11-jährige Mary Rose schenkt ihrer Tochter kurz vor ihrem Tod einen alten Ring – ein Familien-Erbstück, das Mary Rose fortan beschützen soll. Doch gleichzeitig warnt die Mutter : fällt der Ring in falsche Hände, wird ein Fluch über der Familie lasten. Eine große Verantwortung für das junge Mädchen… Meine Meinung: Nach „Perlentöchter“ hat Jane Corry nun ihren zweiten Roman veröffentlicht, der sich mit einem Familiengeheimnis beschäftigt: „Der Garten über dem Meer“. Auch in diesem neuen Buch zeigt sie, dass sie die Leser zu fesseln versteht. Während man einerseits in der Gegenwart am Schicksal von Laura Marchmont und ihrer jungen Familie teilnimmt, leidet man auf der anderen Seite im 19. Jahrhundert mit der jungen und überaus naiven Mary Rose, die nach dem Tod ihrer Mutter einen steinigen Weg beschreiten muss. Beide Perspektiven sind nahezu gleichwertig, beide stecken voller Dramaturgie, haben ihren eigenen Reiz und so freut man sich stets auf die Rückkehr in beide Zeitebenen, findet sich sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart schnell wieder zurecht. Der mit Rubinen besetzte Ring, ein Erbstück der Familie seit Generationen, zieht sich als roter Faden durch die Geschichte. Seine Bedeutung und die Warnung der Mutter schweben stets zwischen den Zeilen und geben der Geschichte einen mystischen Hauch. Die Charaktere der beiden weiblichen Protagonisten Mary Rose und Laura Marchmont werden sehr deutlich herausgearbeitet, sie wachsen dem Leser schnell ans Herz. Während die junge Mary Rose durch ihre Naivität und Kindlichkeit den Beschützerinstinkt im Leser wachruft, sind es bei Laura ihre Ängste und ihre Schuldgefühle – und der Wunsch nach einem trauten Heim. Fast alle anderen Figuren bleiben hingegen recht blass, sodass man sich stets fragt, ob und wer von ihnen noch für eine Überraschung sorgen könnte… Es sind eindeutig die Frauen, die in diesem Roman den Ton angeben, während die Männer zwar bedeutende, aber dennoch eher unscheinbare Rollen einnehmen und somit im Hintergrund bleiben. Die 600 Seiten des Buches lesen sich überraschend schnell – man fließt durch die Geschichte, bleibt neugierig auf die Geheimnisse und das Schicksal beider Frauen und ihrer Familien. Fazit: Ein äußerst unterhaltsamer Frauen-Roman mit einem geheimnisvollen Ring - einem Familiengeheimnis - und fesselnden Schicksalen.

    Mehr
  • Mitreißend, wunderbar und atemberaubend spannend!

    Der Garten über dem Meer

    Monika58097

    08. June 2014 um 11:33

    Wir schreiben das Jahr 1866. Die Mutter der elfjährigen Mary Rose Marchmont liegt im Sterben. Noch auf dem Sterbebett überreicht sie ihrer Tochter einen Ring. Sie soll gut auf diesen Ring aufpassen, denn wenn er in falsche Hände gerät, wird der Ring Unglück bringen. Mary Rose und ihr Vater kommen nur schwer über den Tod der geliebten Frau und Mutter hinweg. Doch eines Tages stellt Ralph eine Gouvernante für Mary Rose ein, die junge Veronique aus Frankreich. Veronique ist jung, sie ist lebenslustig. Mary Rose und sie verstehen sich bestens - bis sich Ralph in die junge Französin verliebt und sie schließlich um ihre Hand bittet. Den Ring, den Mary Rose von ihrer Mutter geerbt hat, nimmt der Vater ihr ab und schenkt ihn seiner neuen Frau. Nach der Hochzeit verändert sich Veronique. Sie behandelt ihre Stieftochter wie ein lästiges Insekt. Als ihr erstes Kind mit zertrümmerten Schädel aufgefunden wird, wird Mary Rose für schuldig befunden. Das Urteil lautet Tod durch Erhängen, doch Mary Rose hat eine Fürsprecherin aus dem ehemaligen Stickkreis. Sie wird begnadigt und muss für 20 Jahre in Haft. 140 Jahre später. Für Laura Marchmont, einer Botanikmalerin und dem Architekten Charles Haywood ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie sich bei einer Aussstellungseröffnung begegnen. Schon kurze Zeit später heiraten sie und suchen nach einem geeigneten Haus. Ihr Traumhaus finden sie in Südengland, direkt an der Küste. Hier wollen sie gemeinsam glücklich sein, doch Charles war schon einmal verheiratet, hat 2 Töchter aus erster Ehe, die Laura bei jeder Gelegenheit spüren lassen, dass sie unerwünscht ist. Laura liebt den wunderbaren Garten, der zum Haus gehört, doch irgendetwas stimmt nicht. Als Lauras geliebte Großmutter stirbt, vermacht sie ihr alte Sticktücher, auf dem immer ein Haus abgebildet ist, das dem ähnlich sieht, in dem sie jetzt mit ihrem Mann lebt. Erzählen diese Tücher eine Geschichte? Wer oder was steckt dahinter? Und was es hat mit der geheimen Botschaft auf sich, die in jedem dieser Tücher steckt? "Der Garten über dem Meer" - ein faszinierender Roman. Ein Roman mit einer außergewöhnlichen Anziehungskraft. Man fühlt sich ergriffen. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Ein Roman, der fesselt und begeistert. Mitreißend, wunderbar und atemberaubend spannend! Es ist die Geschichte zweier Frauen, die in verschiedenen Jahrhunderten gelebt haben und doch verbindet sie ein Geheimnis. Jane Corry gelingt es nicht nur, dem Leser die Landschaft nahe zu bringen, sie zeichnet zudem vielschichtige, interessante Persönlichkeiten. Dieses Buch ist so spannend, ich konnte es kaum erwarten, wieder eine Seite umzublättern. "Der Garten über dem Meer" - ein Roman für alle, die Familiengeschichten und Geheimnisse lieben.

    Mehr
  • Spannender und emotionaler Familienroman

    Der Garten über dem Meer

    Morrigan

    07. June 2014 um 16:38

    1866 in Devon England, Mary Rose Marchmont erhält von ihrer, im sterben liegenden Mutter den Familienring. Laut ihrer Mutter wird der Ring sie beschützen. Sollte er jedoch in falsche Hände geraten wird der Dieb keinen Frieden mehr finden und auch auf der Familie Marchmont wird ein unheilbringender Fluch liegen. Und tatsächlich hat die Familie eine sehr schwere Zeit vor sich, als der Ring gestohlen wird. 140 Jahre später erbt Laura Marchmont Sticktücher, die mit MRM signiert wurde. Laut ihrer Großmutter sind diese Sticktücher schon lange im Familienbesitz. Laura macht sich auf Spurensuche nach MRM und stößt auf das schwere Schicksal von Mary Rose Marchmont. Dieses schockiert sie so, dass sie die Recherche aufgibt. Doch ihren Freunden lässt es keine Ruhe, ist Mary Roses Geschichte wirklich so wie sie zu sein scheint?   Das wunderschöne Cover hat mich auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Nach den ersten drei Sätzen des Klappentextes „Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis ...“ war dann klar, dass ich das Buch lesen musste. Besonders gelungen fand ich, die zwei Handlungsstränge auf den verschiedenen Zeitebenen. Mary Roses Geschichte kann man von 1866 bis 1884 verfolgen. Lauras Geschichte spielt in der Gegenwart und umfasst einen sehr viel kürzeren Zeitraum. Die Autorin versteht es, jeden Perspektivenwechsel mit einem Cliffhanger zur beenden, sodass man nicht aufhören kann zu lesen. Jedes Mal wenn etwas Gravierendes in Marys Leben passiert wechselt Jane Corry zu Laura. Gerade die Geschichte von Mary fand ich sehr interessant und aufwühlend. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, denn die Beschreibung des damaligen gesellschaftlichen Lebens war sehr detailliert und hat mir einen guten Einblick in die damalige Zeit verschafft. Auch Mary Roses Schicksal könnte eine junge Frau damals tatsächlich erlitten haben. Ich habe das gesamte Buch über mit Mary Rose mitgelitten und mitgefiebert. Das eine oder andere Tränchen habe ich hier vergossen. Doch auch Lauras Geschichte ist sehr spannend. Sie versucht nicht nur das Geheimnis der Sticktücher zur ergründen, sie hat auch selbst ein Geheimnis, dem man nur langsam auf die Spur kommt. Auch mit Laura habe ich mitgelitten, auch wenn sie mir nicht so sympathisch war wie Mary Rose. Die spannende Story und die Cliffhanger beim Perspektivenwechsel ließen mich das Buch richtig verschlingen. Alleine dass ich über 500 Seiten an einem Tag gelesen habe, spricht für das Buch. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für alle, die Familiengeheimnisse lieben. „Der Garten über dem Meer“ wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Jane Corry sein. Fazit: Spannender und emotionaler Familienroman, der den Leser in seinen Bann schlägt und so schnell nicht wieder loslässt.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks