Lass mich los

von Jane Corry 
3,5 Sterne bei44 Bewertungen
Lass mich los
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (22):
michelles-book-worlds avatar

Ich liebte dieses Buch bereits nach etwas mehr als der Hälfte so sehr, dass ich es meiner besten Freundin direkt kaufte!

Kritisch (8):
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Spannung und scharfsinnige Wendungen sucht man hier leider vergeblich.

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Inhaltsangabe zu "Lass mich los"

Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453359383
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:13.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    SophieNdms avatar
    SophieNdmvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Das ist kein Psychothriller!!!
    Interessant

    Inhalt
    Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang.
    Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen.
    Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen.
    Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist.
    Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

    Meine Meinung
    Dieses Buch ist niemals ein Psychothriller, meiner Meinung nach nicht mal ein Thriller, sondern ein Roman.
    Es gab zwar immer wieder spannende und unvorhersehbare Entwicklungen, alles in allem war die Geschichte aber sehr gemächlich.
    Sicherlich hätte es nicht geschadet, die Story um ca. 150 Seiten zu kürzen. Denn es sind doch einige Längen vorhanden, die nicht notwendig sondern eher Lückenfüller sind.
    Man bekommt die Handlung aus der Perspektive von Lily und Carla erzählt, einmal vor 15 Jahren und dann ab der Hälfte des Buches im hier und jetzt.
    Besonders Carlas Sichtweise als Kind fand ich super interessant zu lesen, da ich sowas vorher noch nicht kannte. Sehr sympathisch war sie mir dann als Erwachsene nicht mehr, genauso wie Lily mir irgendwann ziemlich auf die Nerven ging.
    Obwohl auch länger mal nichts spannendes passierte, hatte dieses Buch irgendetwas besonderes an sich, sodass ich es kaum aus der Hand legen wollte.
    Das Ende war teils überraschend aber ich hatte das Gefühl dass hier möglichst viel Action in die letzten 80 Seiten gequetscht werden sollte. Das war irgendwie plötzlich alles ziemlich chaotisch.
    Der Inhalt und Schreibstil sind sehr flüssig und lassen sich schnell lesen.
    Auch der Aufbau des Buches mit den relativ kurzen Kapiteln fand ich sehr ansprechend.

    Fazit

    Wer einen Psychothriller erwartet, wird definitiv enttäuscht sein. Wenn man aber davon Abstand nimmt ist es ein wirklich guter Roman!

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebte dieses Buch bereits nach etwas mehr als der Hälfte so sehr, dass ich es meiner besten Freundin direkt kaufte!
    Lass mich los

    Der Schreibstil der Autorin Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass Personen und Umgebungen schnell Form annahmen. Dieser sehr angenehme Schreibstil ist es auch, der mir die Geschichte, trotz einiger Längen, recht leicht gemacht hat. Allerdings habe ich hier ein wenig die typischen Psychothrillerelemente vermisst. Zwar gibt es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen Psychothriller war dies leider zu wenig, vom Klappentext her hätte ich da Psychospielchen aus einer ganz anderen Richtung erwartet.
    Die Spannung in der Geschichte ließ recht lange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher intensiv die Charaktere kennen. Dabei kam es aber immer mal wieder zu Widerholungen und Szenen, bei denen ich aufpassen musste, nicht zu sehr abzudriften. Zwar gibt es auch hier immer mal wieder Momente, die nicht vorhersehbar waren oder die zum kurzen innehalten einluden, aber sie blieben noch zu wenig. Während das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, einmal im Jahr 2000, danach 15 Jahre später, gibt es auch Wechsel in den Perspektiven. Auf der einen Seite verfolgen wir die Rechtsanwältin Lily, auf der anderen Seite das kleine Mädchen Carla, das mit seiner Mutter aus Italien nach London kam und das bei beiden Strängen recht intensiv. Erst als wir dann in die Gegenwart wechseln, kristallisiert sich heraus, wie sich die Charaktere, teilweise auch durch die vorangegangenen Ereignisse, weiterentwickelten. Hier wurde es auch spannender und vom Gefühl her auch ein bisschen intensiver, was den Psychoaspekt der Geschichte betrifft.
    Als Erzähler dienen hier gleich zwei unterschiedliche Formen, während man Lilys Erlebnisse in der Ich-Form miterlebt, betrachten wir Carlas und deren Erlebnisse durch einen Erzähler in der dritten Person. Dadurch lernen wir beide Seiten sehr intensiv kennen und kann mitfühlen oder sich in die Charaktere hineinversetzen.
    Lily war mir zu Beginn sehr sympathisch, auch wenn man deutlich spürte, dass sie etwas aus der Vergangenheit belastete, was zu großen Teilen mit dem Tod ihres Bruders zu tun hatte. Worum es da genauer geht, erfährt man allerdings erst recht weit zum Schluss. Bis dahin erlebt man eher sehr viele und sehr detaillierte Momente aus ihrem Leben. Lilys Entwicklung innerhalb des Zeitsprungs hat mich dann doch ein wenig überrascht. Kam sie mir zunächst noch wie eine etwas unsichere und leicht schüchterne Frau vor, wird aus ihr eine starke Karrierefrau. Zwischendurch war ich mir dann gar nicht mehr so im Klaren, wie sehr sie mir noch sympathisch war.
    Auch das Mädchen Carla lernen wir sehr intensiv kennen und wenn man zu Beginn noch glaubt, hier ein kleines, einsames und unsicheres Mädchen zu sehen, wird so nach und nach erleben, wie Carla geschickt Situationen zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie war hier ein Charakter, der mich faszinierte, diese Zielstrebigkeit, aber auch diese Raffinesse hätte ich hier zunächst nicht vermutet, auch wenn es den ein oder anderen Hinweis dazu gab.
    Neben diesen Beiden blieben die Nebencharaktere eher blass, auch wenn man durchaus ein gutes Gesamtbild erhielt. Der Fokus liegt hier mehr auf Lily und Carla. Gerade Joe homas, den Lily verteidigt und im Klappentext erwähnt wird, kommt mir hier viel zu kurz. Da hätte ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet.

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    Aischas avatar
    Aischavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Zahlreiche Twists, Spannung bis zum Ende
    Schuld und Sühne - vielschichtiger Thriller im Anwaltsmilieu


    "Lass mich los" - was für ein treffender Titel! Obwohl fast 600 stark hat es dieser geniale Psychothriller bis zum Ende geschafft, mich nicht mehr los zu lassen.
    Jane Corry zeichnet umfangreiche Psychogramme ihrer Protagonisten. Ob es die Ausgrenzung der kleinen Carla in der Schule ist, die nicht nur aufgrund ihres südländischen Aussehens, sondern auch als uneheliches Kind schon früh spüren muss, was es heißt, eine unerwünschte Außenseiterin zu sein.
    Oder auch Anwältin Lily, die den Tod ihres Adoptivbruders noch nicht verarbeitet hat, als sie in eine schwierige Ehe stolpert, die nicht einfacher wird, als sie einen autistischen Sohn bekommt.
    Die Figuren des Psychothrillers durchlaufen über die Jahre interessante Entwicklungen, an denen der Leser teilhaben darf. Vieles ist überraschend, doch alles war für mich nachvollziehbar.
    Gut recherchiert sind die britische Rechtspraxis ebenso wie autistische Störungen. Für das für meinen Geschmack unnötig kitschige Happy End gibt es von mir einen halben Punkt Abzug, dennoch klare Leseempfehlung an alle Thriller-Fans mit 4,5 Punkten!

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    Booklookingprincesss avatar
    Booklookingprincessvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung und scharfsinnige Wendungen sucht man hier leider vergeblich.
    kein Psychothriller eher eine Erzählung über Familiendramen

    Als die Junge Anwältin Lily Ed heiratet, hoff sie au einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangeheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

    Zunächst ist mir schon mal das Cover ins Auge gestochen, dann hab ich noch den Klappentext zu Gesicht bekommen und für mich war klar, dass muss ich lesen! Soweit so gut, nach den ersten Seiten hat sich auch bereits ein Spannungbogen aufzubauen begonnen, auch den Schreibstil fand ich wirklich gut und angenehm zu lesen. Jane Corry besitzt die wunderbare Gabe, ihre Charaktere wirklich gut zu beschreiben, haucht ihnen damit Leben ein und macht sie für den Leser gut spürbar. Eigenartig war dann allerdings, dass die beschriebene Zusammenfassung im Prinzip in der Mitte des Buches abgehandelt war. Somit hat auch der Spannungbogen schnell wieder abzuflauen begonnen und war für mich nach der Hälfte der Story praktisch nicht mehr existent. Zusätzlich bin ich nicht so der Freund von den raschen Perspektivenwechsel die zusätzlich noch in unterschiedlichen Zeiten spielen. Irgendwie kam mir die Story an manchen Stellen doch schon sehr zerissen und verwirrend vor, da am Schreibstil nicht unbedingt ersichtlich war dass es sich hier um eine andere Zeit handelt. Nach der Hälfte des Buches ist es nun so, dass die Erzählung-(und ja Erzählung trifft es ganz gut denn mit einem rasanten spannungsgeladenen Psychothriller voller scharfsinniger Wendungen hatte ich es hier leider nicht zu tun bestenfalls einer Erzählung um Familiendramen)- dass die Geschichte eigentlich nur noch so dahin plätschert und doch sehr langatmig erscheint.

    Ich finde es persönlich wirklich total schade, denn die Story wäre wirklich ausbaufähig gewesen, vielleicht ist mir allerdings nach dem lesen des Klappentextes einfach die Fanatsie durchgegangen und hatte deswegen viel mehr erwartet.
    Von mir gibt es 2 von 5 Sternen- (und den zweiten Stern gibt es aufgrund der äußerst gelungen Caraktere die ganz wunderbar beschrieben waren und mit denen man wirklich gut mitfühlen konnte).

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Viel zu wenig Action und Spannung für einen Psychothriller. Dennoch nette Unterhaltung.
    Lass mich los. Jane Corry

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Lass mich los
    Autor: Jane Corry
    Seiten: 576
    Verlag: Diana Verlag
    Handlungsort: London, und Devon, England
    Erstveröffentlichung: 13. November 2017

    INFOS ZUM AUTOR

    „Nach ihrem Englischstudium arbeitete Jane Corry für Medien wie The TimesThe Daily TelegraphThe Daily Mail und Woman. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrem Mann an der Küste im englischen Devon. Perlentöchter beruht zum Teil auf den wahren Geschichten ihrer Ahninnen, die in Borneo eine Kautschuk-Plantage besaßen. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, die sie niemals ablegt..“ (Quelle)

    REZENSION

    An dieser Stelle möchte ich dem Bloggerportal und dem Diana Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares danken.

    Jane Corry ist für mich eine neue Autorin, deren vorherige Bücher ich nicht gelesen habe. Da es sich bei Lass mich los allerdings um einen Einzelband handelt hatte ich keine Probleme durch eine fehlende Vorgeschichte.

    Für mich ist dies eines der Cover, welches ich sehr langweilig finde. Die Farben harmonieren zwar gut, aber die Schlichtheit lässt keinen Einblick in den Inhalt des Buches zu. Ebenso wenig verrät der Titel, den man allerdings sehr gut lesen kann, etwas über den Inhalt des Buches. Auch im Anschluss ans Lesen kann ich keinen Zusammenhang zwischen Titel, Cover und Inhalt feststellen. 

    Das Buch handelt von zwei Personen:
    Die junge Anwältin Lily lebt gemeinsam mit ihren frisch getrautem Ehemann Ed in einem Mehrfamilienhaus in London. Schon nach kurzer Zeit hat das junge Paar geheiratet. Im Anschluss an die Flitterwochen vertritt Lily einen Mann, der wegen des Mordes an seiner Freundin verurteilt wurde. Lily ist von der Unschuld des Mannes überzeugt, was auch zum Teil an ihrer eigenen Vergangenheit liegt. Aber es sind auch neue Beweise aufgetaucht, welche seine Unschuld beweisen könnten.
    Carla ist ein junges Mädchen, welches im selben Haus wie Lily und Ed Macdonald lebt. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie aus Italien nach England gekommen, aber auf Grund ihrer Herkunft hat sie keine leichte Schulzeit. Lily und Ed, der übrigens Künstler ist, kümmern sich am Wochenende häufig um das kleine Mädchen während Carlas Mutter arbeiten muss.
    Neben dieser „Vergangenheit“ spielt das Buch im 2. Teil in der heutigen Zeit. Die Protagonistinnen begegnen sich durch Zufall wieder. Die Vergangenheit holt beide ein, stellt ihr Leben auf den Kopf und lässt an der Gutheit der Menschen Zweifel entstehen. 

    Den Einstieg in die Handlung des Buches finde ich sehr gelungen. Genauso gut finde, ich das die Kapitel immer aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben wurden. Teilweise bekam man beim Übergang der einzelnen Kapitel sogar einen Einblick in ein und die selbe Situation aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Besonders der erste Teil des Buches hat mir persönlich total gut gefallen. Dieser Teil war sehr spannend und ich habe mit Lily und Joe mitgefiebert, wie der Prozess wohl ausgehen wird. Carla habe ich als kleines Rotzblag empfunden zu der ich wenig bis gar keine Sympathie aufbringen konnte. Ebenso erging es mir mit ihrer Mutter und mit Ed. Für mich waren Lily, Tony Gordon (ein Kollege von Lily) und Ross Edwards (ein Freund von Lily und Ed) die einzig sympathischen Figuren im ersten Teil des Buches. Zwar war es interessant die Welt aus Kinderaugen zu sehen, allerdings fand ich das Carla zu sehr „Hexe“ und zu durchtrieben für ihr Alter war, sodass mir ihr Verhalten sehr unkindlich erschien.
    Der zweite Teil hat mich mehr gelangweilt als unterhalten. Die Probleme zwischen den einzelnen Charakteren und die gesamte Handlung im Allgemeinen erschien mir sehr erzwungen.
    Lilys Vergangenheit und der Weg dorthin war das einzige, was das gesamte Buch auf irgendeine Weise spannend gemacht hat. Die Fälle die Lily bearbeitet waren mir persönlich zu oberflächlich, die Problematik mit Lilys und Eds Kind fand ich etwas schwer (schwer im Sinne von, das musste nun wirklich nicht noch sein).
    Corry hat aber dennoch eine wunderbare Schreibweise, die es schafft Spannung aufzubauen und einen ans Buch zu fesseln. Das ans Buch fesseln kann aber auch daran gelegen haben, dass ich auf den Psycho-Moment gewartet habe, an dem etwas Spannendes passiert. Etwas das ich auch im Nachhinein nicht verstanden habe sind die Texte zwischen manchen Kapitel. Dort gab es immer wieder kurze Einschübe ohne Deklarierung der Namen und ich weiß bis heute nicht, wessen Gedanken dies sind oder welchen Sinn diese Einschübe haben sollten. Ich habe mich zwar gut unterhalten gefühlt und für einen Roman wäre das Buch auch vollkommen in Ordnung gewesen. Da es sich hier aber um einen Psychothriller handeln sollte, bin ich sehr enttäuscht. Es fehlte einfach an Spannung, das konnte auch Lilys Vergangenheit nicht wieder wett machen. Auch wenn das Ende wirklich überraschend war. Für mich ist dieses Buch definitiv kein Psychothriller und defintiv nur ein Roman, da ich mich aber dennoch gut unterhalten gefühlt habe, vergebe ich 3 Sterne. Allerdings wird Jane Corry nicht auf die Liste meiner Lieblingsautoren wandern. 

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 6 Monaten
    Dauerhafte Spannung!!! TOP!

    Lily, eine Anwältin, heiratet Ed McDonald und glaubt, sie habe das große Los gezogen. Doch als sie ein Mandant übernehmen soll, ein Wiederaufnameverfahren, glaubt sie in einem Alptraum zu geraten. Joe Thomas, der eine manipulative Art zu haben scheint, bittet sie darum ihn aus dem Knast zu holen - er sei unschuldig. Es gäbe immerhin genug Beweise, dass die Wasserboiler fehlerhaft waren und sich mehrere Leute darüber beschwerten. Joes verstorbene Freundin Sarah, die ein Alkoholproblem hatte, starb in der Badewanne - das Wasser war kochend heiß. Die Polizei, als auch der Richter glauben, er sei schuldig und wanderte in den Knast.

    Lily arbeitete den Fall durch und glaubte ihm. Joe Thomas ist ein freier Mensch! Für Lily McDonald ein großer Durchbruch. Doch Joe lässt sie nicht in Ruhe.

    Während dieser Zeit taucht Clara auf, ein Kind aus dem selben Haus. Ein Kind, was in der Schule zusehends gemobbt wird, Außenseiter, in Armut. Ihre Mutter Francesca verdient nicht viel, lernt aber Larry kennen. Doch Larry trägt ein Geheimnis mit sich herum und Lily kam eines Tages dahinter.

    12 Jahre später lernen wir Lily als Mutter kennen. Tom, der am Asperger-Syndrom leidet, in einer Schule für schwer erziehbare und lebt bei seinen Großeltern. Ed, der einen kurzen Aufstieg als Künstler erleben durfte und die kleine Clara malte, verstrickt sich weiterhin in Alkohol. Doch Joe kehrt wieder in ihr Leben zurück, als Clara eines Tages wieder  in London war...

    Lily wird zum Abgrund geführt, als Clara ihr wahres Gesicht zeigte! Doch nicht nur Clara, sondern Lily musste sich eingestehen, dass sie ihr eigenes, jahrelang gehütetes Geheimnis, endlich lüften muss um in Frieden leben zu können!

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Schreibstil, Wendungen, die überraschen könnten, aber zu viele Längen, gerade in der ersten Hälfte
    Zu wenig Psychothriller

    Das Jahr 2000: als die junge Rechtsanwältin einen Heiratsantrag von Ed erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen, es scheint, als könnte sie endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues, glückliches Leben führen. Dann erhält sie ihren ersten großen Fall, sie soll die Verteidigung eines Mannes übernehmen, dessen Fall wieder zu erneuten Anhörung kommen soll. Beschuldigt wurde er, seine damalige Lebensgefährtin getötet zu haben. Lily schwankt zunächst noch, was sie glauben soll, doch so nach und nach glaubt sie ihm. Währenddessen läuft privat nicht mehr alles so, wie Lily sich das vorgestellt hat, wäre da nicht Carla, die kleine Nachbarstochter auf die sie Sonntags aufpassen, würde das junge Ehepaar sich wohl immer mehr entzweien.
    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch war es einmal der Klappentext, der mir richtig gut gefallen hat und nach einer Menge Spannung klang, doch dieser gibt nur einen ganz geringen Teil der eigentlichen Handlung dieser Geschichte wieder und führt auch ein wenig in die Irre.
    Der Schreibstil der Autorin Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass Personen und Umgebungen schnell Form annahmen. Dieser sehr angenehme Schreibstil ist es auch, der mir die Geschichte, trotz einiger Längen, recht leicht gemacht hat. Allerdings habe ich hier ein wenig die typischen Psychothrillerelemente vermisst. Zwar gibt es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen Psychothriller war dies leider zu wenig, vom Klappentext her hätte ich da Psychospielchen aus einer ganz anderen Richtung erwartet.
    Die Spannung in der Geschichte ließ recht lange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher intensiv die Charaktere kennen. Dabei kam es aber immer mal wieder zu Widerholungen und Szenen, bei denen ich aufpassen musste, nicht zu sehr abzudriften. Zwar gibt es auch hier immer mal wieder Momente, die nicht vorhersehbar waren oder die zum kurzen innehalten einluden, aber sie blieben noch zu wenig. Während das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, einmal im Jahr 2000, danach 15 Jahre später, gibt es auch Wechsel in den Perspektiven. Auf der einen Seite verfolgen wir die Rechtsanwältin Lily, auf der anderen Seite das kleine Mädchen Carla, das mit seiner Mutter aus Italien nach London kam und das bei beiden Strängen recht intensiv. Erst als wir dann in die Gegenwart wechseln, kristallisiert sich heraus, wie sich die Charaktere, teilweise auch durch die vorangegangenen Ereignisse, weiterentwickelten. Hier wurde es auch spannender und vom Gefühl her auch ein bisschen intensiver, was den Psychoaspekt der Geschichte betrifft.
    Als Erzähler dienen hier gleich zwei unterschiedliche Formen, während man Lilys Erlebnisse in der Ich-Form miterlebt, betrachten wir Carlas und deren Erlebnisse durch einen Erzähler in der dritten Person. Dadurch lernen wir beide Seiten sehr intensiv kennen und kann mitfühlen oder sich in die Charaktere hineinversetzen.
    Lily war mir zu Beginn sehr sympathisch, auch wenn man deutlich spürte, dass sie etwas aus der Vergangenheit belastete, was zu großen Teilen mit dem Tod ihres Bruders zu tun hatte. Worum es da genauer geht, erfährt man allerdings erst recht weit zum Schluss. Bis dahin erlebt man eher sehr viele und sehr detaillierte Momente aus ihrem Leben. Lilys Entwicklung innerhalb des Zeitsprungs hat mich dann doch ein wenig überrascht. Kam sie mir zunächst noch wie eine etwas unsichere und leicht schüchterne Frau vor, wird aus ihr eine starke Karrierefrau. Zwischendurch war ich mir dann gar nicht mehr so im Klaren, wie sehr sie mir noch sympathisch war.
    Auch das Mädchen Carla lernen wir sehr intensiv kennen und wenn man zu Beginn noch glaubt, hier ein kleines, einsames und unsicheres Mädchen zu sehen, wird so nach und nach erleben, wie Carla geschickt Situationen zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie war hier ein Charakter, der mich faszinierte, diese Zielstrebigkeit, aber auch diese Raffinesse hätte ich hier zunächst nicht vermutet, auch wenn es den ein oder anderen Hinweis dazu gab.
    Neben diesen Beiden blieben die Nebencharaktere eher blass, auch wenn man durchaus ein gutes Gesamtbild erhielt. Der Fokus liegt hier mehr auf Lily und Carla. Gerade Joe homas, den Lily verteidigt und im Klappentext erwähnt wird, kommt mir hier viel zu kurz. Da hätte ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet.
    Mein Fazit:
    Für einen Psychothriller fehlten mir hier deutlich die Aspekte, die einen solchen ausmachen. Zwar gab es gute, spannende Momente, aber auch leider zu viele Wiederholungen. Das Buch hat sehr viel Potential, jedoch wurde hier einiges davon verschenkt. Gerade wenn hier der Fokus mehr auf Joe Thomas gerückt wäre, hätte es ein interessantes Psychotspielchen werden können, doch dieser blieb mir viel zu blass. Auch die beiden Protagonistinnen Lily und Carla riegen unterschiedliche Gefühle in mir vor.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nach längerer Anlaufzeit ein spannender Thriller
    Lass mich los

    Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: € 10,99 [D] inkl. MwSt. € 11,30 [A] | CHF 15,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35938-3 Erschienen: 13.11.2017 Zum Titel: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Lass-mich-los/Jane-Corry/Diana/e513980.rhd Zum Inhalt: Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig? Zur Autorin: Nach ihrem Englischstudium arbeitete Jane Corry für Medien wie The Times, The Daily Telegraph, The Daily Mail und Woman. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrem Mann an der Küste im englischen Devon. Perlentöchter beruht zum Teil auf den wahren Geschichten ihrer Ahninnen, die in Borneo eine Kautschuk-Plantage besaßen. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, die sie niemals ablegt. Meine Meinung: Ich bin beim Stöbern durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg ist mir zwar gut gelungen, aber die erste Hälfte konnte mich nicht so wirklich fesseln. Je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso spannender wurde es. Ich muss aber sagen, dass der Klappentext eigentlich nur einige Kapitel umfasst und es noch um einiges mehr ging. Man lernt hier zum einen die frisch verheiratete Anwältin Lily kennen, die mit einem neuen Fall betraut wird. Nach einiger Zeit spielt auch das Nachbarsmädchen namens Carla eine große Rolle. Meiner Meinung nach hätten es auch mindestens 100 Seiten weniger sein dürfen, es ist zwischendrin nicht viel passiert und dadurch kam es gerade in der ersten Hälfte zu einigen Längen, die man vielleicht hätte vermeiden können. Mein Fazit: Alles in allem hat mir das Buch dann doch recht gut gefallen. Nachdem die erste Hälfte etwas unspektakulär war, kam in der zweiten Hälfte mehr und mehr Spannung auf. Allerdings war der Klappentext eher irreführend, aber hat sich dann ja aufgeklärt. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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    Malibus avatar
    Malibuvor 7 Monaten
    "Lass mich los" lässt einen nicht los!

    Als Anwalt hat man viel mit sich zu tragen und müsste eigentlich emotionslos an jede Sache gehen - das merkt auch die frischgebackene Anwältin Lily. Sie bekommt gleich einen brisanten Fall, als sie ins Strafrecht eintaucht, der ihr ganzes Leben verändert...

    Die junge Anwältin Lily hat eine schwere Vergangenheit und hofft somit auf einen Neuanfang, als sie den Künstler Ed heiratet. So möchte sie die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Als sie aber ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich vom ersten Augenblick an zu ihrem Mandanten hingezogen, was normal nicht sein darf. Der Mann ist des Mordes angeklagt und sie riskiert nun alles für ihn, um ihn herauszupauken. Ist er wirklich unschuldig?

    Irgendwie verwirrt der Klappentext, da es in diesem Buch so viele Handlungsstränge gibt und es nicht nur um diesen besagten Kandidaten geht, welchen Lily aus dem Gefängnis holen soll. Es geht um so viel mehr, sei es um Lily und Ed, ihre Vergangenheit oder auch das kleine Mädchen Carla, das anders ist als andere Mädchen und auf welches Lily und Ed sonntags aufpassen, wenn die Mutter "arbeitet". So ganz warm bin ich mit den ganzen Personen nicht geworden, die Spannung hat das aber wieder wettgemacht, denn ich bin kaum vom Buch losgekommen.

    Die Kapitel wechseln sich ab in der Sicher von Lily und von Carla. Anfangs weiß man noch nicht, inwiefern Carla zu der ganzen Geschichte steht, denn laut Klappentext geht es ja um Lily und einen Mörder, den sie als Anwältin vertritt. In diesem Buch geht es aber um so viel mehr - sei es um Recht und Unrecht oder wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Die ganze Handlung in diesem Buch reicht weit über 15 Jahre hinaus. Erst bekommt man einen Einblick ins Leben Lilys, wie sie als Anwältin anfängt. Hier ist sie eher eine graue Maus, hat ein paar Kilo zuviel und ist recht unsicher. Das kleine Mädchen Carla wird von allen Schülern gemobbt und hat ein tristes Leben mit ihrer Mutter Francesca. 15 Jahre später hat sich das alles geändert - Lily ist mittlerweile Teilhaberin der Kanzlei und hat sich auch im Aussehen gemacht plus Selbstbewusstsein. Carla ist nun eine junge Frau, bildhübsch und sehr von sich eingenommen, lebt in Italien, kehrt aber nach England zurück, um Jura zu studieren. Hier treffen die zwei Parteien wieder aufeinander und ab hier nimmt die Geschichte Fahrt auf, denn Carla ist keineswegs zurück zu den beiden, um erneut Freundschaft zu schließen und sie ist auch nicht mehr das kleine Mädchen von früher, das Zuneigung braucht.

    Der Schreibstil macht es einem leicht, total in die Geschichte abzutauchen. Die Spannung hält einen auch gefangen und führt einen immer wieder ins Dickicht, denn es ist doch alles anders, wie es scheint. Wenn man denkt, es ist so, dann kommt doch auf einmal wieder alles anders. Geschickt hat die Autorin die ganzen Schicksale der Charaktere miteinander verwoben, so dass man immer wieder spannend Happen vorgesetzt bekommt. Ich persönlich habe mich nicht recht von der Geschichte losreissen können, da ich immer mehr erfahren musste.

    Dieser Psychothriller nimmt einen mit, auf Gefühlsebene und auch auf der Spannungsebene. Es wäre wünschenswert, wenn die Autorin bald nachlegen würde, denn sie hat auf jeden Fall Potenzial!

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    Lisa0312s avatar
    Lisa0312vor 7 Monaten
    Psychothriller Fehlanzeige!!!

    Buchrückseite:
    Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen.Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist.Einem Mann,für den sie bald alles reskiert,weil sie seiner Version des Tathergangs glaubt. Doch ist er wirklich unschuldig???


    Meine Meinung:
    Auch wenn der Text auf der Buchrückseite Lust auf mehr macht,war ich doch enttäuscht. Dann auch noch über 500 Seiten und weit und breit nix von Psychothriller zu lesen.
    Die Geschichte an sich war gut,die Charaktere ausführlich beschrieben aber etwas zu langatmig für mich.Das Ende war dann noch okay. Also kein Buch für mich persönlich.
    Bei einem Psychothriller will ich Gänsehaut,was ich hier leider vermisst hab.



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