Last Friends

von Jane Gardam 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Last Friends
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Inhaltsangabe zu "Last Friends"

Old Filth and The Man in the Wooden Hat told with bristling tenderness and black humour the stories of that Titan of the Hong Kong law courts, Old Filth QC, and his clever, misunderstood wife Betty. Last Friends, the final volume of this trilogy, picks up with Terence Veneering, Filth's great rival in work and - though it was never spoken of - in love. Veneering's were not the usual beginnings of an establishment silk: the son of a Russian acrobat marooned in northeast England and a devoted local girl, he escapes the war to emerge in the Far East as a man of panache, success and fame. But, always, at the stuffy English Bar he is treated with suspicion: where did this blond, louche, brilliant Slav come from? Veneering, Filth and their friends tell a tale of love, friendship, grace, the bittersweet experiences of a now-forgotten Empire and the disappointments and consolations of age.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781408704394
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Little, Brown Book Group
Erscheinungsdatum:02.04.2013

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    michael_lehmann-papevor 3 Monaten
    Liebevoll, skurril und treffend gestaltete Figuren

    Liebevoll, skurril und treffend gestaltete Figuren

    Nicht wenige der im Buch auftretenden Personen haben „die letzte Kurve“ ihres Lebens durchaus vor Augen, bereits erreicht, oder, bei den beiden eigentlichen Hauptfiguren, bereits hinter sich gelassen (Terry Veenering und Edward Feathers, über die längste Zeit ihres Lebens hervorragende Anwälte des britischen Rechts, mit einem Faible für die gleiche Frau versehen und einander, bis (fast) zum Schluss in herzlicher Abneigung und Feindschaft verbunden, beide sind gerade gestorben im Abstand von einem Jahr).

    Sehr britische Menschen sind es dabei, die den Roman bevölkern, einerseits Rückschau halten auf ihre lange Strecke an Leben, andererseits, in diesem Leben, wenig an den Beziehungen untereinander wurde verändert (so dass der hochbetagte Fiscal-Smith immer noch nicht, und sei es aus alter Verbundenheit heraus, ein herzliches Verhältnis gerade zu Dulce, der uralten Bekannten, immer noch nicht erwiesen bekommt.

    „„Sie sind ganz schön arrogant, Fiscal-Smith““.
    „“Ich sage nur, wie es ist“, sagte er“.

    Selbst wenn man gemeinsam in der alten Dorfkirche bei kühlen Temperaturen eingeschlossen wird, warm und nahe kommt man sich immer noch nicht. Eine Distanz, wenn auch eher eine vermeintliche, die in britischer Tradition jenes unterkühlte, distanzierte miteinander Umgehen ebenso treffend auf den Punkt bringt, wie die Tatsache, dass hinter all jener Distanz und den trockenen, ironischen Sprüchen, durch welche diese Distanz äußere Form findet, doch noch Tiefen der Gefühle zu finden sein werden. Gut verborgen, aber wichtig.

    Denn auch Veenering und Feathers hatten da etwas aneinander entdeckt auf ihre alten Tage, was dem Roman einen soliden Spannungsbogen beschert und dem Leser Seite für Seite die Verbundenheit hinter den kühlen Fassaden und verletzend scheinenden Worten mehr und mehr vor Augen führt.

    Ein Roman, mit dem Jane Gardam ihre Reihe über jenen „Old Ffith“ Edwart Feathers beendet und in dem sie seinem „Gegenpart“ Veenering viel Raum einräumt. Und damit die Personen der vorhergehenden Romane wunderbar abrundet. Was nicht zuletzt daran liegt, dass es Gardam gegeben ist, mitten aus dem Leben heraus (mit klarer Beobachtungsgabe und ebenso dem Talent, das Menschliche treffend in Worte zu fassen) zu schreiben und den Leser mühelos in das Leben im kleinen Ort und auf den vielen Stationen des gemeinsamen Schicksals der beiden Hauptpersonen emotional mitzunehmen.

    Wie Gardam ebenso Längen vermeidet, ein Werk aus einem Guss und mit Tempo (ohne Hast, natürlich) vorlegt, dass in der Tiefe und in jeder der liebevoll gestalteten Szenen (wie das „Historienspiel“ in jener kalten Kirche) ein leicht erscheinendes und doch prägnant treffend psychologisches Einfühlungsvermögen an den Tag legt.

    So verliert der Leser in keiner Phase der Lektüre den Überblick trotz der vielfachen Erzählebenen und des häufigen Wechsels der Perspektiven durch die verschiedenen beteiligten Personen hindurch und kommt zudem in den Genuss einer typisch britischen Atmosphäre, die im Personal des Romans bestens zum Leben erweckt wird.

    Eine anregende und empfehlenswerte Lektüre.

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