Ins Dunkel

von Jane Harper 
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Ins Dunkel
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Positiv (113):
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Lebt in meinen Augen vor allem von der Atmosphäre und den psychologischen Spannungen zwischen den fünf grundverschiedenen Frauen.

Kritisch (5):
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Eher enttäuschend; Potential einer guten Plot-Idee nicht genutzt.

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Inhaltsangabe zu "Ins Dunkel"

Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499274732
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor einem Tag
    Kurzmeinung: Lebt in meinen Augen vor allem von der Atmosphäre und den psychologischen Spannungen zwischen den fünf grundverschiedenen Frauen.
    Thriller oder Survivaldrama?

    Über lange Strecken der Handlung ist nicht mal klar, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt.

    Eine Frau ist mitten in der Wildnis bei miesesten Wetterbedingungen und ohne Proviant verschwunden – der unschöne Ausgang einer missglückten Teambildungsmaßnahme. Soweit könnte das zwar spannend, aber einfach nur die Geschichte eines schlecht geplanten Abenteuers sein.

    Erstmal weiß keiner, ob Alice sich freiwillig abgesetzt oder aufgrund der schlechten Sicht verirrt hat, ob sie vielleicht entführt wurde oder einen Unfall hatte, ob sie noch lebt oder nicht.

    Ermittler Aaron Falk, so sympathisch ich ihn auch finde, ist hier zunächst eher schmückendes Beiwerk.

    Eigentlich würde der Fall gar nicht in seine Verantwortung fallen, wenn Alice nicht dummerweise etwas mit einer anderen Ermittlung zu tun hätte, wegen der ihm seine Vorgesetzten im Nacken sitzen. Das Augenmerk liegt derweil auf den vier Frauen, mit denen Alice ihre unglückselige Wanderung antrat.

    Schnell wird einem als Leser klar: da gab es genug böses Blut, dass ein Verbrechen zumindest nicht auszuschließen ist. In den Rückblicken verhält Alice sich dermaßen unsympathisch, dass man halb damit rechnet, die anderen vier Frauen hätten sie womöglich à la Orientexpress gemeinsam gemeuchelt. Aber heißt das wirklich, dass eine von ihnen Alice etwas angetan hat, oder heißt es einfach nur, dass in einer mehr als schwierigen Situation ein paar Mal die Gemüter hochgekocht sind?

    Zickenkrieg oder Mord?

    An dieser Stelle sollte ich erstmal klarstellen, dass mir das Buch durchaus sehr gut gefallen hat – aber nein, ich würde es nicht als Thriller bezeichnen.

    Die Spannung entwickelt sich eher langsam; es ist wirklich mehr eine psychologische Fallstudie, verpackt in eine Survival-Geschichte. Was meines Erachtens nichts Schlechtes sein muss! Die Charaktere sind in meinen Augen sehr gut geschrieben, vielschichtig und glaubhaft, und die Handlung konzentriert sich viel mehr auf ihre Abgründe und Geheimnisse als auf das potentielle Verbrechen.

    Ich mag sowas ja – die subtilen, leisen Dramen ohne Gemetzel oder literweise Blut.

    Die Auflösung am Schluss ist überraschend und definitiv anders, als man es von einem Thriller erwarten würde, aber sie macht Sinn und ist sauber konstruiert.

    Abschließend noch ein paar Worte zum Schreibstil: den fand ich wieder wunderbar, Jane Harper hat einfach ein gutes Gespür für Atmosphäre und ein echtes Händchen für die Beschreibung der australischen Wildnis.

    FAZIT

    Fünf Frauen werden im Rahmen einer Teambildungsmaßnahme in die australische Wildnis geschickt, und nur vier davon kommen zurück. Die verschwundene Alice hat es sich mit mehr als einer ihrer Kolleginnen verscherzt, dennoch ist nicht klar: Unfall, Mord, oder lebt Alice sogar noch?

    Darüber, ob das Buch ein Thriller ist, lässt sich zweifelsohne streiten.

    In meinen Augen ist die Antwort ‘nein’, dennoch hat mir auch der zweite Band der Reihe wieder sehr gut gefallen. Er lebt in meinen Augen vor allem von der Atmosphäre und den psychologischen Spannungen zwischen den fünf grundverschiedenen Frauen.

    Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog:
    https://wordpress.mikkaliest.de/2018/10/17/rezension-jane-harper-ins-dunkel-aaron-falk-2/

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    G
    Gisevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr schnell erlebt der Leser mit den Frauen die scheinbar ausweglose Situation, die Verzweiflung, in der sie sich wiederfinden.
    Atmosphärisch düster

    Bei einer Teambildungsmaßnahme im australischen Busch geht etwas ganz gewaltig schief, und eine der Teilnehmerinnen kehrt nicht mehr zurück. Aaron Falk und seine Kollegin von der australischen Polizei müssen die vermisste Alice unbedingt finden, denn sie war seine Informantin bei ihrem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Die anderen vier Frauen aus ihrem Team berichten, dass Alice sich auf eigene Faust allein durch den Busch schlagen wollte, entgegen der Absprachen untereinander. Ob Alice wohl noch lebend aufgefunden werden kann?

    Was ist wohl mit Alice passiert? Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass die Vermisste keine einfache Frau ist. Sie kannte sowohl die dunklen Machenschaften ihrer Firma wie auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Dabei konnte sie recht skrupellos ihre Ziele verfolgen. Beliebt war sie überhaupt nicht. Aber sind die Kolleginnen bei der Teambildungsmaßnahme wirklich so geradlinig, wie sie es vorgeben, oder haben sie auch das eine oder andere Geheimnis, das sie auf keinen Fall preisgeben wollen? Aus dieser Geheimniskrämerei lebt das Buch, in zwei Zeitschienen werden die Ereignisse während der Suche nach Alice wie auch während der Wanderung durch den Busch abwechselnd aufgerollt.

    Ich kenne den ersten Teil der Reihe um Aaron und Carmen nicht, doch die Geschichte ist in sich selbst abgeschlossen, man kann sie gut für sich allein lesen. Bezeichnend für diesen Band ist die düstere Stimmung, in der dieser Krimi spielt, sowohl von den Ereignissen her wie auch von der Befindlichkeit der Frauen. Sehr schnell taucht der Leser ein in die Situation der Frauen und erlebt mit ihnen die scheinbar ausweglose Situation, die Verzweiflung, in der sie sich schnell wiederfinden.

    Mir fehlte dennoch ein wenig die Spannung, zumindest im größten Teil der Erzählung. Deswegen möchte ich diesem Krimi vier von fünf Sternen geben und empfehle das Buch gerne weiter.

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    Walli_Gabss avatar
    Walli_Gabsvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe diesen Thriller quasi eingeatmet! Hochspannend, eher unblutig, viel Psychologie und ein überraschendes Ende. Klare Empfehlung!
    Gänsehaut und Nervenkitzel

    Jane Harpers Thriller „Ins Dunkel“ handelt von einem Team-Incentive, das fürchterlich schief geht. Zehn Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BaileyTennants werden, nach Geschlechtern getrennt, für vier Tage auf unterschiedlichen Trekking-Routen durch das australische Giralang-Massiv geschickt. Die Männer kommen noch vor der vereinbarten Zeit am gemeinsamen Ankunftspunkt an, doch von ihren fünf Kolleginnen fehlt jede Spur – noch stundenlang. Schließlich erreichen auch die Frauen ihr Ziel, doch sie sind in einem desolaten Zustand – und nur noch zu viert …

    Wo ist Alice Russell? Davon handelt „Ins Dunkel“. Gleich der Prolog stellt klar: „Später waren sich die vier Frauen nur in zwei Dingen einig. Erstens: Niemand hatte gesehen, wie die Wildnis Alice Russell verschluckte. Und zweitens: Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte.“

    Bald sucht die örtliche Polizei nach der Vermissten, doch nicht nur die. Auch die Kollegen von der Steuerfahndung helfen bei den Ermittlungen. Denn Alice Russell sollte als geheime Informantin dazu beitragen, dunklen Machenschaften von BaileyTennants auf die Spur zu kommen. Steht ihr Verschwinden in irgendeinem Zusammenhang damit? Die Tatsache, dass vor 20 Jahren ein Massenmörder sein Unwesen im Giralang-Massiv getrieben hat, tut es ja sicherlich nicht – oder?

    Autorin Harper lässt ihre Leser lange im Dunkeln tappen, während diese wiederum die zunächst noch fünf Frauen auf ihrem Trekking-Trip ins Dunkel begleiten. Kapitelweise wechseln sich die Schilderungen über den Ablauf des Trips und die Ermittlungen des Polizisten Aaron Falk und seiner Kollegin ab. Die Gruppendynamik während des Teamevents und die mühsame Suchaktion in der Romangegenwart lassen einen dabei kaum zu Atem kommen. Vieles scheint möglich, doch was ist wirklich passiert?

    „Ins Dunkel“ ist ein atmosphärisch dichter, immens gekonnt geschriebener Thriller, den ich in kürzester Zeit verschlungen habe. Es ist bereits das zweite Buch, in dem Jane Harper ihren Federal Agent Aaron Falk ermitteln lässt. Dabei lässt es sich bestens ohne Vorkenntnisse lesen, macht aber großen Appetit auf ihren Erstling. Harper konzentriert sich auf eine noch überschaubare Anzahl von Figuren, in deren Seelenleben sie einige Einblicke gibt. Die Charakterstudien werden von Kapitel zu Kapitel komplexer und verlieren sich doch nicht in irrelevanten Details. Die psychische Ausnahmesituation der verirrten Frauen ist fast am eigenen Leib zu spüren, die Spannung flacht zu keinem Zeitpunkt ab. Jedem Thriller-Liebhaber nur zu empfehlen – vielleicht aber nicht gerade als Lektüre während eines Wanderwochenendes oder Team-Incentives. Wobei das den Abenteuer-Faktor sicherlich erhöhen würde.

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    dj79s avatar
    dj79vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Light-Thriller, der durchaus Spannung aufkommen lässt, aber nicht mit Überraschungseffekten glänzt.
    Unter Biestern

    Vielleicht hat jeder von uns schon einmal wahrgenommen, was passiert, wenn zu viele Frauen ohne den ausgleichenden Spirit von ein paar Herren über einen längeren Zeitraum mit einander auskommen müssen, vielleicht in einer Mädels-Clique während der Schulzeit oder im beruflichen Alltag in vom weiblichen Geschlecht dominierten Abteilungen. Wenn es gut läuft, gibt es nur hin und wieder Differenzen, andernfalls zicken sie sich richtig an. Genau dies sollte wohl bei BaileyTennants vermieden werden, indem man mit abwechselnder Besetzung jedes Jahr Survival-Trails mit Mitarbeitern und Führungskräften als Teambuilding-Maßnahme durchgeführt hat. Die aktuelle Besetzung, ein Damen- und ein Herrenteam, soll nun innerhalb von drei Tagen den Mirror Falls Trail im Giralang-Massiv absolvieren. Das Herrenteam erreicht das vereinbarte Ziel termingerecht. Von den fünf gestarteten Damen kommen Tage später schwer gezeichnet nur vier wieder zurück. Alice bleibt im Wald verschwunden. „Ins Dunkel“ beschreibt in zwei sich abwechselnden Handlungssträngen die Wanderung in die Katastrophe. Dabei begleiten wir einerseits Jill, Bree, Beth, Lauren und Alice auf ihrem beschwerlichen Weg und auf der anderen Seite die örtliche Polizei bei der Suche nach Alice, sowie den Ermittler Aaron Falk und seine Partnerin Carmen, die eigentlich aus anderen Gründen an BaileyTennants interessiert sind. Die fünf Damen waren mir allesamt unsympathisch. Ich kam an keine so richtig heran, konnte mich auch mit keiner identifizieren. Am wenigsten mochte ich Alice. Warum das so war, steht auch gleich im ersten Absatz: „Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte.“ Aaron Falk wirkte hier ein wenig fehl am Platz, weil das, was hauptsächlich zu ermitteln war, nämlich das Verbleiben von Alice, nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fiel. Trotzdem hat er die lokalen Behörden bestmöglich unterstützt. Durch den Erkenntnisgewinn über Eltern-Kind-Beziehungen ist es ihm gelungen, in seinem eigenen Leben ein Stück mehr Ordnung zu bringen. Am besten hat mir Carmen gefallen. Ihre natürliche und rücksichtsvolle Art hat mich direkt angesprochen. Sie ist die perfekte Ergänzung zu Aaron im Dienst. Im Privaten hat sie immer ein offenes Ohr für ihn. Zudem ist sich Carmen auch nicht zu schade, ihrem Partner mit einem Tritt in den Hintern auf den richtigen Weg zu verhelfen. Wenn man davon absieht, dass „Ins Dunkel“ eher ein Abenteuerroman mit Thrillerelementen ist und dass für einen richtigen Thriller die Spannung zu spät anschwillt, hat mir das Buch ganz gut gefallen. Als Leser war ich lange Zeit ganz im Dunklen unterwegs. Ich hätte mir gewünscht, mit einer Ahnung auf den Holzweg gelockt zu werden. Als mir dann sehr spät klar wurde, worauf das Ganze hinaus läuft, war es auch genau so.

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    SalanderLisbeths avatar
    SalanderLisbethvor einem Monat
    Kurzmeinung: Leichtgängige, spannende Unterhaltung über ein Trekking-Abenteuer im australischen Dschungel, das aus dem Ruder läuft.
    Zickenkrieg im Outback

    Später waren sich die vier Frauen nur in zwei Dingen einig. Erstens: Niemand hatte gesehen, wie die Wildnis Alice Russell verschluckte. Und zweitens: Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte. Auszug Seite 7


    Teambildende Maßnahmen

    Mehrere Mitarbeiter einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft machen eine Trecking-Tour in den australischen Busch und folgen einer Route durch ein Wandergebiet.


    Teambuilding heißt das Stichwort und die Firma praktiziert das jedes Jahr. Es werden zwei nach Geschlechtern getrennte Gruppen gebildet und ausgerüstet mit Rucksäcken, Kompass und Landkarten geht es ab in die australische Wildnis. Während die Männer drei Tage später pünktlich am vereinbarten Treffpunkt erscheinen, fehlt von den fünf Frauen jede Spur. Schnell wird ein Suchtrupp gebildet, denn vermutlich stoßen die Outback-unerfahrenen Frauen in der unerbittlichen Natur fernab jeglicher Zivilisation und auf sich alleine gestellt schnell an ihre physischen wie psychischen Grenzen. Als sie viel später verletzt und am Ende ihrer Kräfte aus der Wildnis auftauchen, fehlt eine von ihnen und zwar Alice Russell. Und hier kommt Aaron Falk von der Bundespolizei ins Spiel, den mancher Leser vielleicht noch aus dem Vorgängerband „The Dry“ kennt. Er arbeitet in Melbourne bei der Steuerfahndung und Russell war sein Verbindungsglied. Als Informantin sollte sie für ihn Firmengeheimnisse aus dem Archiv der Kanzlei besorgen. Denn gegen die Firma wird wegen dem Verdacht der Geldwäsche ermittelt.


    Zickenkrieg in der Wildnis

    Parallel werden zwei Erzählstränge geschildert. In der Gegenwart begleiten wir Aaron Falk und seine Kollegin Carmen Cooper auf der Suche nach Alice Russell. Diese hatte Falk mit einem Handy, das sie trotz Verbotes mit auf die Tour geschmuggelt hatte, versucht zu erreichen und einen kryptischen Hilferuf abgesetzt. Auch die Presse stürzt sich auf den Fall, denn Alice verschwand in einem Gebiet, in dem vor Jahren ein Serienmörder sein Unwesen trieb. Dieser wurde gefasst, aber sein letztes Opfer wurde nie gefunden und sein Sohn gilt seit einiger Zeit als verschollen.


    In einem weiteren Erzählstrang wird in chronologischen Rückblenden auf das tatsächliche Geschehen, die Wanderung der Frauen geschildert. Die von Beginn an schwelenden Konflikte, in der aus verschiedenen Hierarchien zusammengesetzten Truppe verstärken sich noch, als sie vom Weg abkommen, sich verlaufen und die Vorräte knapp werden. Besonders die dominante Alice weiß eigentlich alles besser und als die Kolleginnen beschließen, während der Dunkelheit und beißenden Kälte in einer Hütte zu rasten, macht sie sich schließlich gegen den Widerstand der anderen alleine auf den Weg. Die australische Autorin beschreibt sehr präzise, wie der Ton langsam rauer wird, die Umgangsformen sich verabschieden und schlussendlich die Gewalt eskaliert. Das harmlose Tekking-Abenteuer läuft aus dem Ruder und entwickelt sich zum Alptraum. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten kooperieren nicht wirklich und tragen lieber Machtkämpfe aus, sodass die Gruppe sehr schnell instabil wird.


    In dem Chaos, in der Dunkelheit, war es unmöglich zu sagen, welche der vier sich nach Alice' Befinden erkundigt hatte. Hinterher, als alles noch schlimmer wurde, sollte jede behaupten, sie wäre es gewesen. Auszug Seite 9


    Meine Meinung

    In kurzen Kapiteln springt Jane Harper immer hin und her. Sie streut falsche Fährten, arbeitet mit Cliffhängern und setzt das gefahrenvolle Setting des australischen Dschungels gekonnt in Szene. Das ist spannend und fesselnd geschrieben, über weite Strecken unterhaltend und lässt sich schnell weg lesen. Wie schon in ihrem mit dem CWA Golden Dagger ausgezeichneten Debüt „The Dry“ spielt die australische Landschaft eine gewichtige Rolle und Harper nimmt sich sehr viel Zeit für die Beschreibung des undurchdringlichen Dickichts. Trotzdem kann dieser zweite Band um Aaron Falk nicht an die Atmosphäre und Komplexität ihres ersten Thrillers heranreichen. Manche Finten waren mir auch zu offensichtlich und durchscheinend, glichen eher einem Budenzauber.


    Auf die kriminellen Aktivitäten der Kanzlei hätte man noch genauer eingehen können, denn man erfährt über die schmutzigen Geschäfte sehr wenig. Während der Protagonist Falk gut ausgearbeitet und ein grundsolider, zurückhaltender Sympathieträger ist, waren mir die anderen Figuren alle ein bisschen zu blass gezeichnet, sodass man nicht richtig mit ihnen mitfiebert.


    Überrascht war ich von der Häufigkeit der Tippfehler, die sich eingeschlichen haben und meinen Lesegenuss minderten.


    Alles in allem ist „Ins Dunkel“ leichtgängige, spannende Unterhaltung, die zum Miträtseln einlädt.

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    Schnuffelchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Geschichte beginnt leider sehr schwach, schafft aber in der 2. Hälfte eine deutliche Steigerung. Trotzdem sehr Durchwachsen.
    Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat mich ziemlich heraus gefordert. Der Titel "Ins Dunkel" hat die Autorin wirklich wörtlich genommen und mich ziemlich lange, fast schon zu lange genau darin herumirren gelassen. Die erste Hälfte der Geschichte plätscherte so langsam vor sich hin, das ich richtig Lust verspürte, das Ganze abzubrechen. Doch dann ging es plötzlich richtig ab. Das Tempo zog an, es baute sich ordentlich Spannung auf und so langsam konnte man einige Fährten aufnehmen.  

     

    Zu den Figuren wie Aaron Falk und seiner Kollegin lässt sich nicht viel sagen. Beide blieben leider sehr blass und wurden eigentlich nur die Geschichte getrieben. Da hätte ich mit mehr Interaktion und auch mehr Aktion gewünscht. Was die am "Unglück" beteiligten Personen angeht, war da zum Glück mehr Substanz vorhanden. Aber ich fand die Figuren alle samt sehr unsympathisch, auch wenn einige zu Ende hin immerhin bei mir Mitleid erregt haben.

    "Es war fast schon komisch, dachte Lauren, wie jedes Gesicht im relativen Schutz des flackernden Dämmerlichts ein bisschen schuldbewusst aussah." Zitat "Ins Dunkel" Jane Harper, 2018 Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Die Autorin hat mich mit einigen Spuren und Figuren geschafft in die Irre zu führen und was mich richtig gut fand, sie hat gezeigt, wie unterschiedlich man doch Situationen bewerten kann, wenn man nur Bruchstücke davon mitbekommt. Schon allein damit hat sie für Spannung gesorgt und damit, dass man die Geschehnisse um das Unglück nur nach und nach eingestreut bekommen hat.

     

    Fazit: Nach der ersten Hälfte des Buches wollte ich es schon als verloren abgeben, aber dann hat die Autorin eine unglaubliche Wendung geschafft und die Geschichte eindrucksvoll gerettet. Trotzdem gibt es nur eine bedingte Leseempfehlung von mir.

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    Crazy-Girl6789s avatar
    Crazy-Girl6789vor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit vielen unerwarteten Wendungen.
    Spannendes Buch mit vielen Wendungen

    Erster Satz: Später waren sich die vier Frauen nur in zwei Dingen einig.

    Fakten:
    Autor:
    Jane Harper
    Verlag:
    Rowohlt
    Erscheinungsdatum:
    24.07.2018
    Genre:
    Thriller
    Seiten:
    416


    Inhalt:

    Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
    Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
    Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
    Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite…

    Cover:

    Auf dem Cover sieht man einen dunklen Wald. Der Himmel ist ebenso dunkel. Im oberen Teil des Covers kann man den Namen der Autorin in großer Schrift erkennen, im unteren Teil kann man den Titel erkennen.

    Ich finde das Cover sehr schön. Ich denke auch, dass das Cover gut zum Buch passt. Außerdem ist es sehr ansprechend und ich würde das Buch sofort in die Hand nehmen, wenn ich es in einem Buchladen sehen würde.

     

    Sprache:

    Ich finde die Sprache sehr gut gewählt. Zudem hat mir auch der Schreibstil sehr gut gefallen. Dadurch konnte man der Geschichte gut folgen. Außerdem werden die Gefühle der Charaktere gut dargestellt. So konnte man die jeweiligen Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen.

     

    Fazit:

    Das Buch gefiel mir gut. Durch den Schreibstil der Autorin konnte man der Geschichte sehr gut folgen. Dadurch und durch die enthaltene Spannung konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte enthielt auch viele unerwartet Wendungen. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, konnte der Geschichte aber trotzdem sehr gut folgen.

    Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein gelungenes Buch ist. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich würde aber empfehlen dieses Buch zu lesen, wenn man sonst nicht mehr viel vorhat, denn ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Da mir dieser Teil so gut gefallen hat, werde ich mir nun auch den ersten Teil besorgen.

    Viel Spaß beim Lesen…

    Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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    Its_only_me_thats_its avatar
    Its_only_me_thats_itvor einem Monat
    Rezension zu "Ins Dunkel"

    Titel: Ins Dunkel
    Autorin: Jane Harper
    Verlag: Rowohlt
    Seitenanzahl: 413
    ISBN: 978-3-499-27473-2



    Inhalt



    Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.

    Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.

    Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russel unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite.


    Wie kam ich zum Buch



    Ich habe das Buch bei einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen.


    Meine Meinung




    Jane Harper hat ihrem Thriller ein tolles Grundgerüst gegeben. Eingebettet in eine beeindruckende und erbarmungslose Umgebung und mit einer gelungenen Erzählweise, die aus zwei Zeitebenen besteht, die allerdings so geschickt genutzt werden, dass man der Handlung immer folgen kann.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielschichtig, niemand ist nur so, wie es auf den ersten Blick scheint. Ganz besonders interessant war die Dynamik zwischen den Frauen in der Wildnis, die sich mit zunehmender Zeit verändert. Es kommen immer mehr Spannungen und auch Aggressionen auf und man sieht den puren Überlebenswillen des Menschen.
    Die Ermittler jedoch kommen mir etwas zu kurz, vor allem am Anfang kann man keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich den Vorgänger nicht gelesen habe.
    Dafür dass es ein Thriller ist, ist die Spannung eher unterschwellig vorhanden. Sie ist da, aber nicht so, dass man das Gefühlt hat, man kann nicht aufhören zu lesen. Allerdings war es schon spannend, nicht zu wissen, was tatsächlich mit Alice passiert ist. Man kann die ganze Zeit über nur rätseln, ob sie wirklich durch ihre eigene Schuld verschwunden ist oder ob da jemand nachgeholfen hat und wenn ja, wer? Auch wenn der Täter bis zum Ende unklar bleibt, hatte ich natürlich meine Vermutungen, die sich dann auch bewahrheitet haben. Die Auflösung war also nicht an den Haaren herbeigezogen. Auch die kleinen falschen Fährten, die eingestreut wurden, haben mir gut gefallen.
    Zusammenfassend ein guter Thriller, der vor allem von seinen Charakteren und der dauerhaften Bedrohung durch die Natur zum Leben erweckt wird.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Monat
    Kurzmeinung: Hat meine Erwartung nicht erfüllt
    Hat meine Erwartung nicht erfüllt

    Zum Inhalt:
    Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. 
    Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
    Meine Meinung:
    Das Buch wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Einer beschreibt was im Dschungel passiert ist, der andere befasst sich mit der Suche nach der vermissten Alice. Der Wechsel der Perspektive bringt eine gewisse Lebhaftigkeit ins Buch, reißt aber auch immer wieder die Story auseinander. Für mich kam irgendwie nicht so richtig Spannung auf, vielleicht auch bedingt durch diese etwas zerrissene Erzählweise. Den Schreibstil fand ich auch nicht so richtig eingängig und etwas schwerfällig lesbar. Die Protagonisten waren mir überhaupt nicht sympathisch, was mir das Lesen auch ein wenig schwer machte. Ich hatte einfach eine viel höhere Erwartung an das Buch, die leider nicht erfüllt wurde.
    Fazit:
    Hat meine Erwartung nicht erfüllt.

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    scarlett59s avatar
    scarlett59vor einem Monat
    Kurzmeinung: Extreme Spannung in düsterem Setting mit stimmigem Ende
    Eine fesselnde Geschichte

    Zum Inhalt:
    Im Rahmen eines Teamtrainings machen sich fünf Frauen auf eine Wanderung durch den australischen Busch. Am Ziel kommen nur vier der Frauen mit großer Verspätung wieder an und können nicht erklären, wo die fünfte abgeblieben ist …

    Meine Meinung:
    Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei Strängen, zum einen ausgehend vom Ziel der Wanderung fortlaufend mit der Suchaktion, zum anderen rückblickend vom Start der Wanderung aus. Diese beiden Zeitebenen werden abwechselnd erzählt. Und obwohl es so klingt, war es für mich als Leser nie verwirrend, sondern hat im Gegenteil zum Spannungsaufbau beigetragen.

    Gerade die Geschehnisse auf der Wanderung werden durch das Setting in der Abgeschiedenheit des australischen Busches noch beängstigender. Das Buch wird u.a. mit „Grausamer als die Natur ist nur der Mensch“ beworben und so spielen auch zwischenmenschliche Konflikte eine tragende Rolle.

    Recht blass bleiben die Ermittler und geraten fast zu Randfiguren, was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat.

    Fazit: eine fesselnde Geschichte, die ich innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    nico_kleins avatar

    Crime Club

    Mit dem Crime Club auf den Weg "Ins Dunkel"!

    Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich Willkommen im brandneuen Crime Club

    Entdeckt mit uns gemeinsam atemberaubende Werke der Spannungsliteratur in den exklusiven  Crime Club-Aktionen, tauscht euch mit Gleichgesinnten über eure Krimi- und Thriller-Lieblingsthemen aus und sammelt wertvolle Punkte, mit denen ihr euch vom einfachen Taschendieb bis zum mächtigen Mafiaboss hocharbeiten könnt!

    Mit "Ins Dunkel" von Jane Harper präsentieren wir euch zum Start einen psychologisch ausgefeilten Thriller mit einer ganz besonderen Atmosphäre ... 

    Die Informantin Alice verschwindet spurlos auf einer Expedition im australischen Busch. Ermittler Aaron Falk muss sich beeilen, denn im Verdacht steht ein skrupelloses Unternehmen, das vor nichts zurückschreckt! 

    Mehr zum Buch
    Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. 
    Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.

    Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite.



    In dieser Leserunde können 30 mutige Testleser mit dem  Crime Club  "Ins Dunkel" aufbrechen.

    Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 05.08.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button. Beantwortet dazu folgende Frage:    

    Stellt euch vor, ihr geht nachts alleine im Wald spazieren. Vor was fürchtet ihr euch am meisten? 

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch ganz viel Erfolg bei unserer ersten  Crime Club-Aktion! 
         
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    Letzter Beitrag von  Schnuffelchenvor einem Monat
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    Marina_Nordbrezes avatar

    In der Dunkelheit lauert die größte Gefahr ganz in deiner Nähe ...

    Im australischen Busch wird Alice Russell nach einer Firmenwanderung vermisst. Die junge Frau arbeitet verdeckt für die Polizei, um eine mögliche Geldwäsche innerhalb der Firma aufzudecken. Musste Alice deswegen verschwinden? 
    Ermittler Aaron Falk hat nur wenig Zeit, um die Vermisste lebend zu finden, denn die Natur kann in diesem Teil der Welt erbarmungslos sein. Doch die eigentliche Gefahr lauert an einer anderen Stelle ...  

    Wir verlosen 25 Exemplare vom neuesten Thriller "Ins Dunkel" von Jane Harper, der Autorin von "Hitze".

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    >> Gleich reinlesen!

    Gemeinsam mit Rowohlt verlosen wir bereits vor dem offiziellen Erscheinungsdatum 25 Exemplare von "Ins Dunkel"!

    Beantwortet für eure Chance auf eines der Bücher die folgende Frage bis zum 08.07.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button:

    Welchen Gegenstand würdet ihr bei einer Wanderung durch die Wildnis auf jeden Fall mitnehmen?

    Ich bin schon ganz gespannt auf eure Antworten und eure Meinungen zum Buch.

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    Jane Harper, die neue Krimikönigin.Dieser Roman ist sogar noch beeindruckender als Hitze.Aus Harpers Feder wirkt es so leicht, obwohl sie zwei Erzählstränge miteinander koordinieren muss, ohne zu viel zu verraten. Dabei hält die Autorin eine beinahe unerträgliche Spannung.In beiden Thrillern Harpers ist die Natur eine feindliche, unvorhersehbare Macht. Das Brillante daran ist, wie sie die schrecklich fehlbaren Menschen auf die Probe stellt.

    Nach ihrem Bestseller-Debüt setzt die australische Autorin Jane Harper mit einer packenden Geschichte über den elementaren Kampf ums Überleben nach.Harper beweist einmal mehr, dass sie eine machtvolle Erzählerin ist, mit der zu rechnen ist.

    Es ist Winter, eiskalt und feucht, und wir befinden uns in den fiktionalen Giralang Ranges.und wieder einmal gelingt es Harper, das Mythische der Australischen Landschaft einzufangen.

    Eine große Stimme der modernen Spannung. Wie Tana Frenchs Dubliner Morddezernat-Serie und Kate Atkinsons Jackson-Brodie-Krimis sind ihre geschickt konstruierten Krimis gleichzeitig einfühlsame Schilderungen der Natur, des Verhaltens und der Psychologie des Menschen. Wie Hitze ist auch Ins Dunkel voller glänzender Einfälle; der Thriller knistert vor Spannung und verströmt Atmosphäre. Ein erstaunliches Buch einer erstaunlichen Autorin.

    Ich habe Hitze von Jane Harper geliebt, ich fand es ebenso großartig wie alle anderen.Toll! Und ihr neues Buch Ins Dunkel.so brillant. Vom ersten Absatz an war ich gefangen - man merkt sofort, dass man sich in die Hände einer Meisterin begeben hat. Sie ist eine derart großartige Autorin, und die Atmosphäre ist so machtvoll.

    Diese gut geölte Maschine von einem Thriller summt angenehm vor sich hin, führt uns aber ganz woanders hin, als wir erwarten.

    Wie Harpers erstes Buch Hitze ist auch Ins Dunkel hoch atmosphärisch, mit schlechtem Wetter, einer unwirtlichen Landschaft und Gefahren, die die Figuren auf die Probe stellen.

    Die Handlung schlägt auf eleganteste Weise Haken in ihrem Wettlauf gegen die Zeit. Nicht verpassen.

    Ins Dunkel ist der zweite Thriller von Bestsellerautorin Jane Harper, und er ist in keiner Weise schlechter als der erste. Wenn überhaupt, ist er noch besser als sein Vorgänger.

    Alle Figuren in diesem Thriller sind außerordentlich komplex gezeichnet, am meisten von allen Aaron Falk. Er ist weit mehr als ein durchschnittlicher Ermittler. Der reflektierte und mitfühlende Falk ist der moralische Kompass des Buches.

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Nmayes avatar
    Nmayevor 3 Monaten
    Ich freue mich schon riesig auf dieses Spannende Thriller-Abenteuer :)
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    sechmetvor 4 Monaten
    Die Story hört sich richtig gut an. Auch wenn ich das erste Buch nicht kenne, was ich unbedingt nachholen muss.
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    SalanderLisbeths avatar
    SalanderLisbethvor 4 Monaten
    Den ersten Band "The Dry" fand ich fantastisch und deshalb werde ich mir den 2. Band um Aaron Falk nicht entgehen lassen.
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    ErbsenundKarottens avatar
    ErbsenundKarottenvor 4 Monaten
    Ich mochte "The Dry" sehr, sehr gerne, das Buch war ein unheimlich starkes Erstlingswerk
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    LeenChavettevor 4 Monaten
    Die Leseprobe macht Lust auf mehr! Scheint ein spannendes Outbackabenteuer zu werden!
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    Benne_s avatar
    Benne_vor 4 Monaten
    "The Dry" war ein sehr ruhiger, aber intelligenter, gelungener Thriller. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
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    ninchenpinchens avatar
    ninchenpinchenvor 4 Monaten
    Auch "Ins Dunkel" der Autorin Jane Harper finde ich hochinteressant, erinnert es doch an "Picknick am Valentinstag" auch aus Australien.
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