Jane Harper The Dry

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Inhaltsangabe zu „The Dry“ von Jane Harper

Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung.

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Harding, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr...

Ein solider, spannender Thriller, der einlädt mitzurätseln und am Ende doch ganz anders ist. Genau so wie ich es mag. :-)

— eulenmatz

Besser Jane Harper lesen als Crocodile Dundee gucken.

— Soeren83

Die Thriller-Bezeichnung ist absolut unangebracht. Das Buch ist dennoch sehr spannend und ich habe es an einem Tag durchgelesen. Super!

— ErbsenundKarotten

Kein Thriller, eher ein Drama. Solide geschrieben aber, für mich, nur wenig spannend.

— PagesofPaddy

Leider erfüllte es null die Erwartungen (in Bezug auf den Klappentext). Eher ein unterdurchschnittlicher Krimi.

— lui_1907

Tolle Geschichte, prima Schreibstil und das Ende anders als beim Lesen erwartet.

— Saphir610

Geniales Debüt!

— thesmallnoble

Drückende Hitze, starke Charaktere und die Suche nach der Wahrheit

— Pergamentfalter

Bildgewaltig, spannend und fantastisch geschrieben. Allerdings kein Thriller, sondern ein klassischer Krimi

— LinusGeschke

Fand das Buch super. Vorallem die Rückblicke in die Vergangenheit die die Geschichte nach und nach enthüllen. Kann ich nur empfehlen.

— Melchen

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. diese enden immer an den gleichen Tagen im Monat: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats (im Feb. am 25.!). Danach werden im Laufe des nächsten Tages die Ergebnisse von mir gepostet.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 18.2.2018 - 4:25 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendet TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterblack_horse  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Die Sturmschwester (****)BookfantasyXY  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => FerranteCaro_Lesemaus  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Acht BergeElke  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Acht BergeFinesty22  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Das Parfumhannelore259  ✔2  ★0 (✗✗)  => PAUSEhisteriker  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => (Acht Berge?)Hortensia13  ✔1  ★3 (✗✗✗)  => Die Sturmschwester / Ferrante (****)Insider2199  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterjenvo82  ✔2  ★1 (✗✗)  => (Das Parfum?)killerprincess  ✔2  ★0 (✗✗)  => Die Sturmschwesterkokardkale  ✔0  ★0 (✗✗)  => ??LadySamira091062  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Die SturmschwesterLesenodernicht  ✔0  ★1 (✗✗)  => Das ParfumLuthien_Tinuviel  ✔0  ★1 (✗✗✗)  => Das Parfum (*****)mareike91  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => (Das Parfum?)marpije  ✔1  ★0 (0000)  => PAUSENelebooks  ✔1 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    • 1642
  • So schmeckt Australien

    The Dry

    Soeren83

    24. September 2017 um 12:09

    Die Bewohner des australischen Städtchens Kiewarra leiden unter einer schlimmen Dürre und dem an Sicherheit grenzenden Verdacht, dass einer der Ihren seine eigene Familie umgebracht und dann sich selbst gerichtet hat. Die Beerdigung muss noch überstanden werden, dann würde die Bevölkerung gerne Gras über die Sache wachsen lassen - so wie schon vor zwanzig Jahren, als ein Mädchen im Fluss gefunden wurde -, aber es wächst ja nichts mehr und der Fluss ist auch versiegt. Aaron Falk hatte Kiewarra im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens fluchtartig verlassen und kehrt nun aus Melbourne zurück, um seinem Jugendfreund die letzte Ehre zu erweisen und zögerlich nach Hinweisen auf dessen Unschuld zu suchen. Er stößt auf alte Bekannte, nicht jeder freut sich, ihn wiederzusehen. Jane Harpers Krimi-Debüt ist von überwältigender Wucht. Die flirrende Hitze, das klebrige Blut, der triefende Schweiß, die surrenden Fliegen und die verstohlenen Blicke der Anderen sind beim Lesen allgegenwärtig. Harper gibt mit kurzen Kapiteln und Cliffhangern, die schon auf der nächsten Seite wieder aufgegriffen werden, ohne von einem anderen Handlungsstrang unterbrochen zu werden, ein hohes Tempo vor. Die Figuren sind allesamt plausibel und das Ende ist schlüssig.

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  • Die Dürre

    The Dry

    Ingrid_Davis

    22. July 2017 um 17:03

    Jane Harpers Krimi hat mir sehr gut gefallen. Ein brutaler Mord in einer australischen Kleinstadt mitten in einer schrecklichen Dürre. Kleinstadtmief, alte Bekanntschaften (schöne und schreckliche) und all die unausgesprochenen Dinge, die sich im Laufe der Jahre ansammeln und aus einer kleinen Stadt ein Pulverfass werden lassen. Mitten rein der Ermittler, der Jahre zuvor fluchtartig die Stadt verlassen musste, weil nach dem Mord an einer Freundin niemand an seine Unschuld glaubte. Eine bedrohliche Atmosphäre, glaubwürdige Charaktere - dieser Krimi ist trotz des Titels alles andere als trocken. Ich kann ihn nur empfehlen!

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  • Beklemmend

    The Dry

    Saphir610

    12. July 2017 um 22:14

    Kiewarra, eine ländliche Kleinstadt, leidet unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten und es geht um Existenzen. In dieser sowieso schlimmen Zeit wird der Farmer Luke Hadler und seine Familie erschossen aufgefunden. Es wird vermutet, dass dieser durchgedreht ist und sich und seine Familie umgebracht hat. Lukes früherer Freund Aaron Falk kommt nach zwanzig Jahren nach Kiewarra zurück, um der Trauerfeier beizuwohnen. Alte Geschehnisse kommen wieder an die Oberfläche und der Aufenthalt wird für Aaron nicht einfach werden. Thriller lese ich selten, doch hier hat mich die Buchbeschreibung schon angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich von Beginn an hat mir der Schreibstil gefallen und wie man als Leser nach und nach in die Geschichte rein gebracht wird. Rückblenden kamen für Erklärungen und den Fortgang der Geschichte genau richtig. Die Stimmungen im Allgemeinen und der einzelnen Personen werden gut dargestellt. Der Hauptcharakter, Aaron Falk, hat mir gut gefallen. Kein perfekter Polizist, aber hartnäckig, der sich mit der Vergangenheit und sich selbst auseinander setzt. Auf jeden Fall ein guter Aufbau des Romans, ein gutes Thema und mit einer Kleinstadt, die aufgrund der Dürre langsam stirbt, ein interessanter Ort, bei dem man die aufgeladene Stimmung gut spürt. Der örtliche Chef der Polizei ist ebenfalls nicht vom Selbstmord überzeugt und gemeinsam mit Falk kommt er dem wahren Täter langsam auf die Spur, doch die Zeit wird ganz knapp. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, an Aufbau, Schreibstil und Handlung habe ich nichts auszusetzen. Ich bin regelrecht durch dieses Buch geflogen und kann es nur empfehlen.

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  • Geniales Debüt!

    The Dry

    thesmallnoble

    18. February 2017 um 08:55

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an durch seine dicht gewebte Atmosphäre direkt mitgenommen und ich hatte alles sofort wie einen Film vor Augen. Die einzelnen Kapitel waren kurz gehalten und der Stil wirklich meisterhaft, er trieb mich als Leser immer weiter voran, schob mich mit einer Leichtigkeit vorwärts, weswegen ich mich gut auf die Geschichte konzentrieren konnte. Ich fühlte mich mittendrin, die ganze Zeit über. Fast war es so, als gehörte man dorthin, als wäre man an diesem heißen Ort im australischen Outback. Man hat die Hitze gespürt, die Angst vor einem Brand. Für einen Debütroman hat diese Autorin wirklich eine absolute Glanzleistung hingelegt und ich würde jederzeit sofort wieder etwas von ihr lesen. Dieser Thriller zeigt auf, dass weibliche Autoren immer wieder zu unrecht unterschätzt werden. Allgemein war der Thriller auch sehr charakteristisch und neu, wegen der außergewöhnlichen Örtlichkeit, in der er sich abspielt. Dazu gab es interessante und authentische Charaktere und es war schön, dass es außer der Ermittlungsarbeit noch viel über die Vergangenheit und die Verstrickungen der Leben dieser Menschen zu erfahren gab. Das machte aus diesem Thriller zusätzlich noch einem dramatischen Roman, in dem man immer versucht hat, endlich die Wahrheit aufzudecken. Insgesamt ein absolut gelungenes Buch, das mir sehr viel gegeben hat - vor allem einige sehr spannende Lesestunden, vom ersten bis zum letzten Satz.

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  • Rezension zu "The Dry"

    The Dry

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:54

    Die Erde staubig-hart, die Luft brennend heiß. Wasser verdunstet viel zu schnell. Regen existiert nur noch in der Erinnerung. Das Vieh verendet. Die Farmer im australischen Kiewarra fürchten um ihre Existenz. Und Besserung ist weit und breit nicht in Sicht. Ganz ohne große, ausschweifende Beschreibungen gelingt es Jane Harper, eine beeindruckende, atmosphärisch dichte Szenerie zu schaffen, die mitfühlen lässt. Immer wieder hatte ich während des Lesens das Gefühl, die trockene Hitze spüren und die weite verdorrte Landschaft sehen zu können, wenn ich gedanklich noch ein wenig mehr in die Geschichte eintauche. Auch die von Anfang an angespannte Stimmung hat die Autorin mit Gesten und Worten ihrer Figuren gut eingefangen. Die Handlung wird aus der Sicht von Aaron Falk erzählt. Der Steuerfahnder kommt nach zwanzig Jahren zurück nach Kiewarra - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke Hadler, der sich selbst und seine Familie umbrachte. Seine Begrüßung fällt jedoch alles andere als herzlich aus. Noch immer hängt ihm ein Unglück aus der Vergangenheit an und schürt Misstrauen und Ablehnung unter den Bewohnern Kiewarras. Auf Drängen von Lukes Eltern und gemeinsam mit dem Sergeant Raco beschäftigt sich Falk ein wenig mehr mit dem Todesfall - was die Anspannung in Kiewarra nochmal deutlich steigert und alte Wunden aufreißen lässt. Die Geschichte ist flüssig erzählt. Dabei folgt sie weniger den typischen Stilmerkmalen eines Thrillers, sondern sie ist vielmehr ein Puzzlespiel aus neuen Erkenntnissen und Fährten, wie man es aus Krimis kennt. Hauptträger der gesamten Handlung sind die klar und detailliert gezeichneten Charaktere, ohne die die Geschichte kaum funktionieren würde. Ausgerechnet bei dem Protagonisten Aaron Falk schwächelt die lebendige Darstellung jedoch: Während nahezu alle auftretenden Figuren ihre Ecken und Kanten und Fehler haben, erscheint Falk nahezu unpassend "rund geschliffen" und perfekt. Sein einziger Fehler scheint einer aus der Vergangenheit zu sein, der ihm noch immer nachhängt. Seitdem scheint er die gesamten letzten 20 Jahre wie ein Engel gelebt zu haben, was rein nach logischem Denken recht unwahrscheinlich ist. Die Spannung - eines der wichtigsten Elemente in einem guten Krimi oder Thriller - wird durchweg aufrechterhalten. Allerdings sollte "Spannung" hier eher als die Spannung eines Krimis gewertet werden. Für einen echten Thriller fehlte mir noch der letzte Kick, der die Nerven zum Zerreißen spannt. Der Mix aus inoffiziellen Ermittlungen, Rückblicken in die und Folgen der Vergangenheit, persönlichen Differenzen und der alles umfassenden klimabedingten Anspannung ermöglicht immer neue Blickwinkel auf die Geschichte und verleiht der Handlung neue Facetten. Die gesamte Handlung gipfelt in ein überraschendes Finale, das mich persönlich allerdings nicht vollständig zufrieden stellen konnte.

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  • Bildgewaltig und atmosphärisch dicht

    The Dry

    LinusGeschke

    04. February 2017 um 11:23

    "The Dry" ist das erste Buch der australischen Journalistin Jane Harper, und ein verdammt gelungenes - auch, wenn es entgegen der Verlagsankündigung kein Thriller, sondern ein klassischer Krimi ist. In einem kleinen ländlichen Ort, der unter einer lang anhaltenden Dürre leidet, wird eine Familie erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass der Vater zuerst seine Frau und seinen Sohn und anschließend sich selbst getötet hat. Nur ein ortsansässiger Polizist und Aaron Falk, der in der Jugend mit dem Vater befreundet gewesen war, hegen Zweifel. Schicht um Schicht decken sie auf, was passiert ist und Aaron wird dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert - seiner Jugendzeit, in der ein Mädchen aus ihrer Viererclique starb. Wie Jane Harper das Ganze beschreibt, ist grandios. Figuren, Atmosphäre, Dialoge und Spannung: Da stimmt alles. Eines jener Bücher, das man am liebsten in einer Nacht durchlesen würde und was einen mitnimmt in eine andere Welt, dort versinken lässt. Für mich war es eine der positivsten Überraschungen der letzten Monate und wenn Frau Harper weiterschreibt und das Level hält, hat sie in mir einen Fan gefunden! 5 Sterne, ganz klar

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  • Es waren einmal vier Freunde...

    The Dry

    Havers

    31. January 2017 um 18:28

    „The Dry“, das Debüt der australischen Autorin Jane Harper sorgte bereits kurz nach der Veröffentlichung für Furore, weil sich die Schauspielerin und Produzentin Reese Witherspoon die Filmrechte sicherte. Dass Witherspoon ein glückliches Händchen mit ihren Literaturverfilmungen hat, wissen wir seit dem Film „Der große Trip“ (nach der Vorlage von Cheryl Strayed), in dem sie die Hauptrolle spielte und für einen Oscar nominiert wurde. Worum geht es in „The Dry“? Kiewarra, eine Kleinstadt irgendwo im australischen Nirgendwo, leidet unter einer unsäglichen Hitzewelle. Die Böden sind komplett ausgetrocknet, das Gras verdorrt, die Tiere krepieren elendiglich, Existenzen gehen den Bach runter, die Luft brennt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass der eine oder andere komplett durchdreht und schreckliche Dinge tun. Wie der Farmer Luke Hadler, der seine Frau und seinen kleinen Sohn erschießt und zuletzt sich selbst eine Kugel in den Kopf jagt. Nur das Baby verschont er. Lukes Jugendfreund Aaron Falk, mittlerweile in Melbourne bei der Polizei tätig, reist nach Kiewarra, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Und da der ortsansässige Polizist Zweifel an der Selbstmordtheorie hat, bittet sowohl er als auch der Vater des Toten Falk um Unterstützung bei den Ermittlungen, was in dem Städtchen gar nicht gerne gesehen wird. Denn Ereignisse aus der Vergangenheit werfen lange Schatten auf die Gegenwart. Es waren einmal vier Freunde: Luke, Aaron, Gretchen und Ellie, eine verschworene Gemeinschaft, bis Ellie eines gewaltsamen Todes stirbt und Aaron des Mordes verdächtigt wird. Luke gibt ihm ein Alibi, aber die Zweifel an Aarons Schuld bleiben. Und auch zwanzig Jahre später wird er noch immer misstrauisch beäugt… Die Autorin lässt sich die Zeit, die sie benötigt, um die Geschichte um Ellies Tod zu entwickeln. Akkurate Beschreibungen der Ermittlungen in der Gegenwart werden immer wieder von Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen und lassen nach und nach ein stimmige Bild der damaligen Geschehnisse entstehen. Mich hat Jane Harpers Erstling angenehm überrascht, aber ich hatte auch keinen Thriller, sondern eher etwas Richtung „Aussie Noir“ erwartet, und dieser Erwartung entspricht „The Dry“. Harper zeichnet in eindringlichen Bildern das Porträt einer Kleinstadt am Abgrund, die ihren Bewohnern nichts, aber auch gar nichts zu bieten hat. Dazu diese unsägliche Hitze, die buchstäblich jeden Funken Hoffnung verdorren lässt und alte Animositäten an die Oberfläche spült, was man den noch nie wohlgelittenen Rückkehrer Aaron Falk deutlich spüren lässt. „The Dry“ ist eine Geschichte von Erwartung und Enttäuschung, Freundschaft und Loyalität, Misstrauen und Vergebung, und nicht zuletzt von Heimat.

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  • Eisige Gefühlskälte unter sengend heisser Sonne

    The Dry

    sapperlot

    14. January 2017 um 19:00

    Eine nicht enden wollende Dürreperiode macht den Menschen und Tieren im australischen Outback arg zu schaffen. Seit Monaten gibt es keine Regenwolken, keine Niederschläge und keine Gewitter mehr. Nur trockene Hitze unter einer brütend heissen Sonne. Wenn das Vieh auf den ausgedörrten Weiden nicht verdurstet, erlösen die deprimierten Farmer es mit dem Gnadenschuss. Viele Familien stehen wegen fehlenden Einnahmen vor dem Ruin und die Stimmung schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung hin und her. Bei Luke Hadler war der Kummer anscheinend übermächtig und er sah den einzigen Ausweg für sich und seine Familie im gemeinsamen Suizid. Zur Beerdigung kehrt Lukes Jugendfreund Aaron Falk nach zwei Jahrzehnten in seinen abgelegenen Geburtsort zurück. Er muss feststellen, dass selbst der Gang der Zeit ein dramatisches Unglück, dass sich vor 20 Jahren ereignet hat und Aaron zum Wegzug zwang, nicht heilen kann. Aaron beschliesst ein paar Tage zu bleiben um zusammen mit dem neuen Polizeisergeanten Raco im Fall der toten Familie Hadler zu ermitteln. Dabei brechen nie verheilte Wunden der Vergangenheit auf und unter der Oberfläche schwelende Konflikte führen zu neuen Anfeindungen. Die beiden Unglücksfälle in zwei verschiedenen Dekaden müssen irgendwie miteinander Verbunden sein. Wo ist der schlüssige Zusammenhang? Wird das kleine Städtchen Kiewarra endlich die Lügen und ein lange gehütetes Geheimnis preisgeben?Man kann darüber diskutieren, in welches Genre dieses ausgezeichnete Werk der englisch-australischen Schriftstellerin Jane Harper gehört. Der Rowohlt Verlag schreibt Thriller auf das Cover aber ich würde es eher als Spannungsroman bezeichnen und es der Unterkategorie "Country Noir" zuordnen. Wer Thriller im klassischen Sinne mag, dürfte von dieser Geschichte sogar leicht enttäuscht werden. Einige bewährte Thrillermerkmale wie ein Ermittler mit Hochbegabungen und/oder psychischen Macken, Sequenzen aus der Sicht des Bösewichts, detaillierte Opferbeschreibungen und spektakuläre Actionszenen fehlen komplett. Normalerweise dürfte diese ruhig erzählte Geschichte in diesem Genre gar nicht funktionieren und Verlage das Manuskript dankend ablehnen. Dennoch ist dieser Kriminalroman, zumal es sich sogar um ein Debüt handelt, für mich eine der grossen Entdeckungen des letzten Jahres. Spannung, und das ist das Allerwichtigste bei dieser Art Buch, erzeugt die talentierte Autorin mit erzählerischer Klasse, einem feinen Gespür für ihre Figuren und was in ihnen vorgeht und sie antreibt sowie dichten atmosphärischen Beschreibungen. Bereits nach dem eineinhalb Seiten kurzen Prolog bemerkte ich, dass dieses Buch deutlich aus der breiten Masse herausragt und an dieser Meinung hat sich bis zum Leseschluss nichts geändert.Wie im oben erwähnt, sind es die gut ausgearbeiteten Figuren und die strapazierte Gemütslage der Menschen, hervorgerufen von einer klimatischen Anomalie und der Vergangenheit, die hervorragend erzählt und in Szene gesetzt werden. So heiss die Sonne auch scheinen mag, die Gefühlskälte einiger Menschen und ihr verbohrtes Denken sind gefährlich. Lebensgefährlich. Endlich wieder mal ein Krimi, bei dem die Ermittler normale Menschen ohne besondere geistige oder körperliche Fähigkeiten sind. Dies ist heutzutage leider selten geworden. Der besonnene Erzählstil mag zu einer gewissen Trägheit im Fortschreiten der Handlung führen aber die dadurch geschaffene Atmosphäre macht dies wett. Textliche Einsprengsel aus der Vergangenheit mag ich nicht besonders aber da es hier zwei Fälle in unterschiedlichen Zeiten aufzuklären gilt, sind sie unabdingbar und stören den Lesefluss keineswegs.Zu guter Letzt bleibt mir nur das Fazit zu ziehen: Grossartige Spannungsliteratur! Bitte mehr davon!

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  • Bildgewaltiges Drama um Heimat, Freundschaft und Loyalität

    The Dry

    SalanderLisbeth

    05. January 2017 um 21:17

    Natürlich war der Tod auf der Farm nichts Neues, und die Schmeißfliegen waren nicht wählerisch. Sie machten keinen Unterschied zwischen einem Kadaver und einer Leiche. Die Dürre hatte den Fliegen den Sommer über ein reichhaltiges Angebot beschert. Sie fanden starre Augen und klebrige Wunden, wenn die Farmer von Kiewarra wieder einmal ihre Gewehre auf abgemagertes Vieh richten mussten. Kein Regen hieß: kein Futter. Und  kein Futter bedeutete harte Entscheidungen in einer Gegend, die Tag für Tag unter einem sengenden Himmel flirrte. (Auszug Seite 7) Aaron Falk kehrt zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke Hadler in seinen Heimatort zurück. Er ist hier im Outback aufgewachsen, lebt und arbeitet inzwischen seit 20 Jahren in Melbourne als Polizist. In dem kleinen Städtchen Kiewarra leiden die Farmer unter einer Jahrhunderthitze und kämpfen gegen die anhaltende Dürre um ihre wirtschaftliche Existenz. In dieser Ausnahmesituation soll der verzweifelte Luke durchgedreht sein und erst seine Frau Karen, seinen Sohn Billy und dann sich selbst erschossen haben. Lukes Eltern, Gerry und Barb Hadler glauben nicht an den erweiterten Suizid und bitten den ehemaligen Jugendfreund ihres Sohnes um Hilfe. Aaron Falk ist in Melbourne als Beamter der Steuerfahndung eher Schreibtischtäter und will eigentlich schnell wieder weg. Andrerseits hatten die Hadlers ihn immer wie ihren eigenen Sohn behandelt, und auch ihn lässt die Frage, warum Luke und seine Familie sterben mussten, nicht mehr los. Die Indizien sind nicht eindeutig und selbst der örtliche Polizist Sergeant Raco zweifelt an der offiziellen Version. Wenn Luke wirklich seine Frau und Sohn brutal getötet hat, warum hat er das Baby Charlotte verschont? Aaron fragt sich, ob die Tragödie etwas mit dem Tod Ellie Deacons vor zwanzig Jahren zu tun hat. Die 16jährige gemeinsame Freundin von Luke und Aaron war tot im Fluss aufgefunden worden. Das Verbrechen wurde nie aufgeklärt, aber die Einwohner von Kiewarra haben keinesfalls vergessen, dass Aaron damals verdächtigt wurde, seine Freundin ermordet zu haben und nach vielen Schikanen deshalb mit seinem Vater den Ort verlassen musste. Jetzt schlägt ihm wieder Verachtung, Wut und Misstrauen entgegen. Für mich war das Thriller-Debüt der Journalistin Jane Harper eine totale Überraschung. Von der ersten Seite fesselte sie mich mit ihrer bildgewaltigen Sprache. Die Geschichte, die in einer wirtschaftlich schwer angeschlagenem Kleinstadt angesiedelt ist, zog mich in den Bann. Die Hitze und die Trockenheit unter der die Farmer und Tiere leiden, aber auch die Kleingeistigkeit mancher Bewohner und die Vorurteile gegenüber Falk stehen im Mittelpunkt. Die Dürre als allgegenwärtiges Thema findet sich selbst auf den Bildern der Schulkindern wieder. Alle hatten sie dieselben Visionen von frischer, sauberer Luft und netten Nachbarn, die man alle kannte. Die Kinder würden Gemüse aus dem eigenen Garten essen und lernen, was ein Tag mit ehrlicher Arbeit wert ist. Wenn sie dann ankamen und die leeren Umzugswagen davonfuhren, schauten sie sich um und nahmen sprachlos die ungeheure Weite des offenen Landes wahr. Das war das Erste, was sie verunsicherte. Platz gab es reichlich. Genug, um sich darin zu verlieren. Aus dem Fenster zu schauen und keine andere Menschenseele zwischen dir und dem Horizont zu sehen, konnte eine ungewohnte und irritierende Erfahrung sein. (Auszug Seite 215, 216) Die angespannte Atmosphäre und auch das Leid zu beschreiben gelingt der Autorin wirklich perfekt. Man sitzt neben Aaron Falk in der Trauerhalle und spürt die misstrauische Blicke der alten Bewohner. Man fühlt seine Enttäuschung als er den Fluss aufsucht, an dem er in seiner Jugend viel Zeit verbracht hat und in dem Ellie Deacon ertrank. Falk versuchte, tief einzuatmen, doch die Luft fühlte sich warm und widerlich im Mund an. Seine eigene Naivität verhöhnte ihn wie aufflackernder Wahnsinn. Wie hatte er sich bloß einbilden können, dass zwischen diesen Farmen, wo tote Tiere auf den Weiden lagen, noch frisches Wasser floss? Wie konnte er stumm nicken, wenn das Wort Dürre fiel, und nicht begreifen, dass der Fluss versiegt war? (Auszug Seite 123) Für Fans temporeicher Action dürfte 'The Dry' keine befriedigende Lektüre sein. Dafür nimmt sich Jane Harper viel Zeit für ein einzigartiges, atmosphärisch dichtes Setting und setzt auf gut ausgestaltete, glaubhafte Charaktere. Es ist weniger ein Thriller als eine im besten Sinne altmodisch klassische Kriminalgeschichte, denn Jane Harper erzählt bedächtig aber fesselnd über Polizeiarbeit in einer Kleinstadt. Immer wieder wird die Handlung von kursiv gehaltenen Rückblenden unterbrochen, die über das Ereignis aus der Vergangenheit berichten. Das macht einen großen Spannungsbogen aus und gibt dem Leser die Möglichkeit mit zu rätseln. In den Rückblenden wird sehr lebendig und über vier Jugendliche berichtet, die ihre Probleme mit Schule, erste Liebe und Familie haben. Es geht sehr lebensecht um Unsicherheiten und Missverständnisse. Die Dialoge sind sehr stimmig, kein Wort zu viel. Luke und Aaron hatten sich damals gegenseitig ein Alibi gegeben, und das war anscheinend eine Lüge. Jane Harper entwirft klug und mit psychologischer Raffinesse ihre Figuren. Die Hauptfigur Aaron Falk ist ein sympathischer, kluger und bescheidener Zeitgenosse. Er kehrt mit einem beklemmenden Gefühl an den Ort seiner Jugend zurück, denn er hat das Geschehene nie richtig überwunden. Die Umstände zwingen ihn, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen, denn die damalige Tragödie war einschneidend für sein Leben. Zusammen mit dem unerfahrenen aber engagierten Raco bildet er ein gutes Team, dem die Einwohner von Kiewarra es sehr schwer machen. Wenn zum Schluss der Fall sein logisches, wenn auch überraschendes Ende findet, hat die in Melbourne lebende Jane Harper ein fantastisches Debüt vorgelegt. Sie wurde in Großbritannien geboren und wuchs in Australien auf. Nach ihrem Studium arbeitete sie jahrelang als Journalistin, bevor sie sich nach der Auszeichnung einer veröffentlichten Kurzgeschichte dem Leben als Schriftstellerin widmete. Bei dem entstehenden Kopfkino verwundert es nicht, dass sich die Hollywoodschauspielerin Reese Witherspoon schon die Filmrechte von 'The Dry' gesichert haben soll. Es ist eine Geschichte über Heimat, Freundschaft und Lüge und mein Highlight des Jahres!

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  • In der Hitze Australiens

    The Dry

    tinstamp

    03. January 2017 um 10:50

    Der Debüt-Thriller der australischen Autorin Jane Harper sticht alleine schon durch das tolle Cover aus den Einheitsbrei der Buchcover der Spannungsliteratur heraus, die zu 95% aus den Farben schwarz, weiß und rot bestehen. Auch die Kurzbeschreibung hört sich interessant an und so freute ich mich sehr, dass ich ein Exemplar von "Blogg dein Buch" erhalten durfte.Wir befinden uns im Städchen Kiewarra, irgendwo im australischen Hinterland. Die Dürre, die seit Jahren dort herrscht, hat zur Abwanderung und zur Trostlosigkeit der Einheimischen geführt. Als Aaaron Falk nach zwanzig Jahren wieder in sein Heimatdorf zum Begräbnis seines Freundes Luke Hadler zurückkehrt, ist selbst er entsetzt von der Trockenheit und Hitze. Und auch der Leser spürt die Hitze, den Staub und die Feindseligkeit, die Aaron Falk entgegenschlägt. Vor zwanzig Jahren wurden sein Vater und er verdächtigt, schuld am Tod der sechzehnjährigen Ellie, Aarons und Lukes Freundin, zu sein. Gemeinsam mit Luke und Gretchen waren die Vier unzertrennlich. Doch nach dem Unglück begann eine richtige Hetze gegen die Falks. Feige Angriffe ließen sie Kiewerra verlassen und nach Melbourne ziehen, wo sich Aaaron zum Polizisten ausbilden ließ. Er sucht allerdings nicht nach Mörder, sondern nach veruntreutem Geld. Trotzdem bitten ihm Lukes Eltern den Tod ihres Sohnes und seiner Familie zu untersuchen. Sie können nicht glauben, dass Luke seine Frau Karen und seinen Sohn Billy erschossen und anschließend Selbstmord begangen hat. Auch der zuständige, sehr junge Sergeant Raco hat so seine Bedenken an dem Offensichtlichen und so beginnen Falk und Raco Nachforschungen anzustellen, wobei auch dem Sheriff bald Feindseligkeit entgegenschlägt und die Stimmung im Ort sich mehr und mehr aufheizt.....Die Rückblenden in der Vergangenheit werden von der Autorin ins gegenwärtige Geschehen miteingewoben, was eher ungewöhnlich ist. Diese sind in kursiver Schrift dargestellt und fügen sich nahtlos in die Geschichte der Gegenwart ein, denn der Tod von Ellie vor zwanzig Jahren ist bis heute nicht aufgeklärt und schwebt wie ein Schatten über das kleine Städtchen. Aaaron vermutet einen Zusammenhang mit der Tragödie der Hadlers, doch die Einwohner schweigen....Die Charaktere sind sehr authentisch und facettenreich dargestellt. Die Menschen im australischen Niemandsland sind durch die jahrelange Dürre von ihrer Existenz bedroht. Sie sind unausgeglichen und schnell aggressiv. Falk erscheint darin wie ein Außerirdischer; auch durch sein Erscheinungsbild: weißblond mit sehr heller Haut, sticht er aus der Masse der Menschen in Kiewarra heraus. Er ist ruhig, ausgeglichen und besonnen. Falk und Raco ergänzen sich als Ermittlerteam perfekt. Sie harmonieren sehr gut miteinander und beide sind sehr daran interessiert die Tat aufzuklären.Auch die Einwohner von Kiewarra sind äußerst authentisch beschrieben. Man fühlt die Hoffnungslosigkeit, die manche Einwohner zu oft unüberlegten Handlungen hinreißen lassen.Die beiden Kriminalfälle aus der Vergangenheit und der Gegenwart führen immer mehr zueinander bis es zum finalen und spannenden Ende kommt, das mich wirklich an den Seiten hat kleben lassen.Nur durchgehend ist der Spannnungslevel leider nicht immer. So hatte ich mehr den Eindruck einen guten Krimi, als einen Thriller vor mir zu haben. Dennoch hatte ich das Buch sehr schnell durch, da mich auch die Neugier plagte, was wohl hinter all dem steckt. Als Jane Harpers erstes Buch finde ich es äußerst gelungen!Schreibstil:Kaum zu glauben, dass dieses Buch ein Debüt ist! Der Schreibstil der Autorin ist sehr dicht und atmosphärisch. Man fühlt mit den Personen mit und hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Die Hitze und der Staub, die Verzweiflung und Hoffnungslosgkeit der Menschen auf diesem Fleckchen Erde transportiert die Autorin wirklich hervorragend. Einzig die Spannung bleibt manchmal ein bisschen auf der Strecke, jedoch macht Harper dies mit den sehr authentischen Charakteren und einem richtigen Showdown wett.Fazit:Ein hervorragendes Debüt der Autorin, das ich jedoch eher als Krimi statt Thriller bezeichnen würde. Sehr atmosphärisch erzählt mit facettenreichen Charakteren und einem wirklich spannenden Show Down, der alle Fragen beantwortet.

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  • Leserunde zu "Datengrab" von Christiane Bogenstahl

    Datengrab

    Bogenstahl

    Meine erste Leserunde! Ach ja und …Mein erstes Buch! :-) Liebe Leute, „Datengrab“ ist mein Romandebüt.  Seit Ende  Oktober 2016 könnt ihr den 445 Seiten starken Roman im Handel kaufen. Viele berufliche und private Erfahrungen sind hineingeflossen. Aber nein! Es war kein Alleingang. Gemeinsam mit Reinhard Junge, den einige fleißige Leser/Innen sicher kennen („Klassenfahrt“, „Ekel von Datteln“, etc.) habe ich fast ein Jahr liebevoll mit ihm gestritten, gespottet, geplottet und geschrieben. Dabei haben wir eine bereits bestehende Romanreihe ins moderne Zeitalter überführt. Worum geht’s im Buch?  (Copy & Paste ist mein Freund: Zusammenfassung frisch für euch von der Grafit-Webseite geklaut. ;-)) Machtmissbrauch, Datensicherheit und Universitätsfilz Für Kameramann Klaus-Ulrich Mager kommt es doppelt hart. Im ehemaligen Kleingarten seiner Eltern wird eine skelettierte Leiche gefunden und sein Vater ist der Hauptverdächtige. Das schädigt nicht nur den Ruf der Familie, sondern sorgt vor allem für Probleme im Job. Magers Mitarbeit beim Fernsehteam PEGASUS steht vor dem Aus. Zeitgleich ermittelt Sohn Kalle mit Freundin und IT-Expertin Simone am Kopula-Institut der Uni Duisburg-Essen: Wo ist die Doktorandin Lea Bennsdorf? Schnell zeigt sich, dass an dem renommierten Institut nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Beim Fleddern alter Datengräber schrecken Kalle und Simone einen mächtigen Gegner auf – und plötzlich müssen sie um ihr eigenes Leben bangen. Bissig, witzig, hintergründig – ein neuer Fall für das Kult-Team PEGASUS! Zum Trailer: Sieht sehr düster aus, aber es gibt doch einiges zum Lachen im Buch. Versprochen! ;-) Born to be root? Du willst teilnehmen? Die Bewerbungsaktion läuft bis zum 30.11.2016. Diejenigen von euch, die mir in einer oder mehreren der unten stehenden Rubriken etwas besonders Spannendes, Witziges oder Gehaltvolles hinterlassen, werden die auserwählte Leser, die ein Buch geschenkt bekommen. Ich werde selbst rege an den Diskussionen teilnehmen und freue mich schon sehr auf eure Kommentare. ·  Machtmissbrauch an Universitäten  ·  EDV / IT in Büchern: Top oder Flop? ·  OMG! Fragen, die man sonst nicht stellt ... Der autarke und liebenswerte Grafit-Verlag haut für diese Aktion spendabel 10 Bücher aus dem Ärmel. Der Versand erfolgt „asap“ (also; as soon as possible). Damit der mutige, kleine Verlag nicht umsonst „geschröpft“ wird, seid ihr bereit, bis zum 07.01.2017 eine Rezension zu schreiben. Und wer ist diese Bogenstahl? Shit happens! Vorname Christiane, Weihnachten 1973 geboren - und trotzdem Atheistin geworden. Im Gegensatz zu vielen anderen in meinem Alter habe ich kein Haus, kein Auto – und, ja, nicht mal Kinder. Aber dafür besitze ich 250 ccm auf zwei Rädern, habe treue Freunde und jede Menge Spaß am Leben. Ich springe freiwillig aus Flugzeugen, campe im Dschungel und esse aus Überzeugung keine Tiere. Darüber hinaus bin Fan von Mr. Spock, dem Dalai Lama und zamonischer Literatur. Wenn ich nicht gerade schreibe oder meinen Freizeitaktivitäten nachgehe, arbeite ich als IT-Projektleiterin in einem lobenswert menschenfreundlichen Unternehmen in Essen.    

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    • 253
  • Da ist noch deutlich Luft nach oben

    The Dry

    Nirena

    27. December 2016 um 10:15

    Das erste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist natürlich das Cover! Never judge a book by its cover, aber ein passendes Cover schadet ja auch nicht! Nimmt man das Buch in die Hand, wird die Dürre, die dem Buch den Namen gab, auch haptisch deutlich.Von Beginn an ist die Handlung sehr atmosphärisch. Binnen weniger Seiten befindet man sich mitten im Nirgendwo des australischen Hinterlandes: es ist heiß, es ist staubig, es nimmt einem den Atem. Die Atmosphäre bleibt während der Handlung erhalten und der Autorin gelingt es, dem Leser bewusst zu machen, wie die Dürre und Hitze die Stimmung im Örtchen Kiewarra zusätzlich beeinflussen. Nicht, dass die Bewohner selbst zu entspannten Zeiten als tolerant und aufgeschlossen bezeichnet werden könnten...Die Charaktere sind bildhaft beschrieben und es ist interessant, nach und nach immer mehr aus der gemeinsamen Vergangenheit der Hauptprotagonisten, die Jahrzehnte zurückliegt, zu erfahren. Generell finde ich, "interessant" ist das Adjektiv, das das Buch am besten beschreibt. Allerdings sollte die passendste Beschreibung eines Thrillers "spannend" sein - leider fehlt genau diese hier!Daber ist das Buch keineswegs schlecht! Der Lesefluss ist sehr gut, die Neugier des Lesers wird durch die einzelnen Puzzleteilchen, die auftauchen, wach gehalten, man nimmt Anteil an den Geschehnissen und legt sich seine eigenen Theorien zurecht. Selbst die Auflösung des Ganzen barg für mich eine Überraschung in Hinsicht auf den Täter - aber Spannung gibt es nicht.Mit Spannung hätte Jane Harper aus einem interessanten Roman einen wirklich guten Thriller machen können. Dennoch würde ich gern weiteres von der Autorin zu lesen bekommen, in der Hoffnung, sie nutzt die Luft nach oben, die vorhanden ist.

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  • Überzeugendes Debüt

    The Dry

    Matzbach

    24. December 2016 um 11:32

    Eine Dürrewelle sucht die kleine australische Stadt Kiewarra auf. Die Farmer verzweifeln, doch ist das Grund genug für Luke Hadler, seine Familie und sich selbst auszulöschen? Und warum hat er das Baby der Familie verschont? Sein Jugendfreund Aaron Falk, inzwischen Polizist, kehrt zur Beerdigung nach über 20 Jahren zurück in seinen Heimatort. Hadlers Eltern bitten ihn, den von der Polizei als erweiterten Selbstmord ad Acta gelegten Fall noch einmal zu untersuchen. Eher widerwillig lässt sich Falk darauf ein, denn er selbst hat keine guten Erinnerungen an die Stadt und seinen Abgang dort. Eine seiner Freundinnen wurde in einem nahe liegenden Fluss ertränkt, er selbst geriet unter Verdacht. Auch wenn ihm Luke Hadler damals ein Alibi verschaffte, die Ausgrenzung im Ort war so stark, dass Falks Vater sich nicht anders zu helfen wusste als regelrecht zu fliehen. Das Misstrauen von damals schlägt Aaron immer noch entgegen und behindert seine Ermittlungsarbeit, die ihn somit auch immer tiefer in seine eigenen Lebensgeschichte führt. Irgendwie ist dieser Roman an mir vorbeigegangen, bis ich eine Besprechung bei meinem Haussender WDR 2 hörte. Dadurch neugierig gemacht, kaufte ich mir das Buch und wurde nicht enttäuscht. Der Roman der Debütautorin lohnt allemal.

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  • Großartiges Setting und ein gut durchdachter Plot, aber leider sehr langatmig

    The Dry

    ClaudiasWortwelten

    22. December 2016 um 21:36

    Inhalt: Seit mehr als einem Jahr hat es nicht mehr geregnet, der Fluss ist versiegt, Ernten blieben aus und das Vieh hungert. Die sengende Hitze und die langanhaltende Dürre treiben die Einwohner des kleinen australischen Städtchens Kiewarra zur Verzweiflung. Vor allem die Farmer leiden unter dieser schweren Dürreperiode und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Einer von ihnen, der Farmer Luke Hadler, sah offenbar keinen anderen Ausweg, als seine Frau, seinen sechsjährigen Sohn und dann sich selbst zu erschießen – zumindest sieht auf den ersten Blick alles nach dem erweiterten Suizid eines verzweifelten Familienvaters aus. Aber warum hat er seine erst wenige Monate alte Tochter verschont? Lukes Eltern wollen nicht glauben, dass ihr Sohn tatsächlich zu einer solchen Tat fähig war und bitten seinen Jugendfreund Aaron Falk, den Fall zu untersuchen. Aaron und sein Vater hatten Kiewarra bereits vor mehr als zwanzig Jahren den Rücken gekehrt, nachdem sie verdächtigt worden waren, etwas mit dem ungeklärten Tod der damals sechzehnjährigen Ellie zu tun gehabt zu haben, mit der Aaron befreundet war. Eigentlich wollte Aaron in Kiewarra nur der Beerdigung seines ehemals besten Freundes Luke beiwohnen und den Ort, in dem er zwar seine Kindheit und Jugend verbracht hat, man ihm aber noch immer mit Misstrauen und unverhohlener Feindseligkeit gegenübertritt, so schnell wie möglich wieder verlassen. Aaron arbeitet inzwischen bei der Polizei in Melbourne, ist dort allerdings bei der Steuerfahndung tätig. Dennoch lässt er sich nun von Lukes Eltern überreden, die Umstände dieser Familientragödie zu untersuchen. Gemeinsam mit Sergeant Raco, dem örtlichen Polizisten, der ebenfalls Zweifel an der Theorie eines erweiterten Suizids hat, nimmt er die Ermittlungen auf. War Luke tatsächlich fähig, sich und seine Familie zu töten? Hat er vielleicht früher schon einmal einen Menschen umgebracht? Meine persönliche Meinung: Bei The Dry handelt es sich um den Debütroman der australischen Journalistin Jane Harper, der schon kurz nach seinem Erscheinen die australischen Bestsellerlisten erklomm. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Klappentext klingt äußerst spannend und ein Thriller, dessen Schauplatz im australischen Outback angesiedelt ist, habe ich bislang noch nie gelesen und machte mich deshalb sehr neugierig. Warum The Dry auf dem Cover als „Thriller“ bezeichnet wird, ist mir vollkommen schleierhaft, denn das Buch ist mitnichten ein Thriller, sondern meiner Meinung nach ein ganz klassischer Kriminalroman. Selbst als solcher lässt die Spannung leider sehr zu wünschen übrig. Auch auf die im Klappentext angekündigten beklemmenden Momente wartete ich vergeblich, sodass ich von The Dry doch etwas enttäuscht bin und die begeisterten Stimmen zu diesem Buch nicht ganz nachvollziehen kann. Es fällt mir nicht leicht, diesen Roman zu bewerten, denn einerseits war er großartig geschrieben und in mehrfacher Hinsicht wirklich herausragend, andererseits war er leider so langatmig, dass ich mich häufig zum Weiterlesen zwingen musste. Eigentlich mag ich solche leisen Töne und Bücher, die etwas gemächlicher erzählt werden und ohne Schockmomente auskommen, aber abgesehen von dem außerordentlich bedrückenden Setting sorgt in diesem Roman leider nichts für Beklemmung oder gar Spannung. Im Zentrum der Geschichte stehen gleich zwei Kriminalfälle – der ungeklärte Tod von Ellie, die vor mehr als zwanzig Jahren ertrunken aufgefunden wurde, und der angeblich erweiterte Suizid von Luke, der – so sieht es zumindest auf den ersten Blick aus – offenbar nicht nur sich selbst, sondern auch seine Frau und seinen kleinen Sohn erschossen hat. Nach einem wirklich fulminanten Prolog verläuft der Einstieg in die Geschichte allerdings schon äußerst zäh. Als Aaron Falk in seine Heimatstadt zurückkehrt, um der Beerdigung seines Jugendfreundes Luke beizuwohnen, spürt er bereits während der Trauerfeier die argwöhnischen Blicke der Bewohner des kleinen Städtchens, die ihn daran erinnern, warum er und sein Vater Kiewarra vor mehr als zwanzig Jahren verlassen haben. Beide wurden damals mit dem ungeklärten Tod von Ellie in Verbindung gebracht, mit der Aaron befreundet war, und offenbar halten ihn die Menschen noch immer für einen Mörder. Nur Lukes Eltern und Gretchen, die damals ebenfalls zu Aarons Clique gehörte, scheinen sich zu freuen, ihn nach so langer Zeit wiederzusehen. Er würde nach der Beerdigung am liebsten sofort wieder abreisen, und man kann es ihm kaum verdenken, denn Kiewarra ist alles andere als ein einladender Ort. Jane Harper ist es ausgesprochen gut gelungen, diese fiktive Kleinstadt im australischen Outback sehr bedrückend zu gestalten. Anders als der Titel vermuten ließe, steht die Dürre nicht im Zentrum der Erzählung, sondern liefert nur Hintergrund, vor dem die Geschehnisse stattfinden. Die flirrende Hitze und die Trockenheit sind beim Lesen geradezu spürbar und schlagen den Bewohnern von Kiewarra schwer aufs Gemüt. Bereits Aarons bloße Anwesenheit löst in dieser verschworenen Gemeinschaft Misstrauen aus und lässt alte Wunden wieder aufbrechen. Als er dann die Ermittlungen aufnimmt und Fragen stellt, stößt er nur auf feindselige Ablehnung und eine Mauer des Schweigens. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst zäh und langwierig – und das sind sie eben leider auch beim Lesen. Es scheint fast so, als würde die drückende Hitze auch die Spannung lähmen. Obwohl der Verdacht immer wieder auf eine andere Person gelenkt wird, ist die Suche nach dem Täter nicht sehr spannend. Auch wenn dieser Kriminalroman häufig die Züge eines klassischen Whodunits trägt, lädt er leider auch nicht zum Miträtseln ein, da der Protagonist viele der Puzzleteilchen, die es zusammenzutragen gilt, für sich behält. Während seinen gegenwärtigen Ermittlungen, erinnert sich Aaron rückblickend immer wieder an seine Jugend, seine erste große Liebe, kleine Jugendsünden, die Erlebnisse mit seinem Freund Luke und auch an den rätselhaften Tod seiner Freundin Ellie. Die Rückblenden in die Vergangenheit sind in kursiver Schrift gedruckt und fügen sich nahtlos in die gegenwärtige Handlung ein. Diese Erzähltechnik hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn auf diese Weise werden die beiden Kriminalfälle sehr geschickt miteinander verwoben. Erst gegen Ende nimmt die Erzählung dann ein wenig an Fahrt auf und überzeugt mit einer logischen und schlüssigen Auflösung der beiden Fälle, die mich sehr überrascht hat. Jane Harper hat ihren Hauptprotagonisten sehr fein gezeichnet und gut ausgearbeitet. Trotzdem wollte er mir nicht so recht ans Herz wachsen und hatte für mein Empfinden zu wenig Ecken und Kanten. Er ist sehr bescheiden, klug und auch besonnen, durchaus sympathisch, aber eben leider keine besonders interessante Persönlichkeit. Die verschworene Gemeinschaft der Stadtbewohner, die von Engstirnigkeit und Misstrauen geprägt ist, hat die Autorin ebenfalls sehr gut skizziert. Jane Harper konnte mich mit ihrem Debüt leider nicht vollkommen überzeugen. Obwohl ihre Erzählweise für einen Debütroman sehr ausgereift ist, The Dry mit einem großartigen Setting, glaubwürdigen Charakteren und einem gut durchdachten Plot aufwarten kann, mangelt es diesem Kriminalroman leider nahezu durchgehend an Spannung.

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