Jane Johnson Die Sklavin des Sultans

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Inhaltsangabe zu „Die Sklavin des Sultans“ von Jane Johnson

Marokko 1677: Hinter den Mauern des prächtigen Sultanspalastes von Meknès fristet Nus-Nus, der Sohn eines verfeindeten Stammesfürsten, ein tristes Leben als Sklave. Eines Tages wird er in die brutalen Intrigen des grausamen Sultans Moulay Ismail hineingezogen. Zur selben Zeit wird die junge Engländerin Alys Swann von berberischen Piraten entführt und an den Hof von Meknès gebracht. In ihrem Überlebenskampf am Hof treffen Alys und Nus-Nus aufeinander und werden zu innigen Freunden. Doch als Alys zur Lieblingsfrau des Sultans aufsteigt und ihm einen Sohn schenkt, setzt Zidana, die einflussreiche Hauptfrau, alles daran, die gefährliche Nebenbuhlerin auszuschalten. Und dafür ist ihr jedes Mittel recht ...

gut zum lesen , aber zu wenig aus der SIcht von Alys

— carlinda
carlinda

Einzigartige, feinfühlige, Geschichte von einem Eunuchen und einer Sklavin. Mitreissend, spannend und abwechslungsreich geschrieben.

— Mondtanz
Mondtanz

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  • Die Sklavin des Sultans

    Die Sklavin des Sultans
    ThePassionOfBooks

    ThePassionOfBooks

    15. March 2017 um 11:42

    Die Autorin hat einen sehr blumigen, ausschmückenden Schreibstil, der mir bereits zu Beginn Probleme bereitet hat. Durch die vielen Ausschweifungen entstehen ungewollt einige Längen. Die Geschichte selbst erlebt man zum einen aus der Perspektive des Sklaven Nus-Nus und dann aus der Sicht von Alys. Nus-Nus war für mich schwer einzuschätzen und ich fand es irgendwie seltsam wie frei er sich als Sklave bewegen kann, ich hätte als Herrscher Angst, er könnte fliehen wenn er ständig alleine beim Markt Besorgungen erledigt. Alys wiederum war mir sehr sympathisch und die Entführung und deren Folgen sind alles andere als leicht für sie zu ertragen. Sie wird beinahe wie ein Stück Vieh an den Sultan Ismail verschachert und anschließend mit Gewalt seinem Willen unterworfen. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich, wie das Leben im Harem sich gestaltet und dabei wird schnell deutlich, dass die Frauen der Gnade ihres Herrschers hilflos ausgeliefert sind. Doch nicht nur ihm sind sie ausgeliefert, sondern auch der Gnade und der Laune der Hauptfrau Zidana, eine Frau, die man auf keinen Fall unterschätzen sollte. Insgesamt waren diese Beschreibungen, also beispielsweise der Alltag im Harem oder das turbulente Treiben auf dem Markt, oftmals interessanter als die eigentliche Geschichte.Die Freundschaft zwischen Alys und Nus-Nus lässt sehr lange auf sich warten und abgekauft habe ich ihnen diese dann ehrlich gesagt nicht. Die Autorin verliert sich in vielen Details und dadurch wird die Story zum einen recht unübersichtlich, aber auch langatmig. Ich musste mich sehr durch die Seiten durchquälen und habe dann ab ca. der Hälfte das Buch schweren Herzens abgebrochen. Mein Interesse war dahin und Hoffnung, dass es noch einmal spannender werden könnte hatte ich ebenfalls nicht mehr. Wirklich sehr schade. 

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  • Ein spannender historischer Roman in Marokko

    Die Sklavin des Sultans
    Simone Paulyn

    Simone Paulyn

    05. August 2016 um 22:06

    ane Johnson: Die Sklavin des SultansGoldmann Verlag, 540 SeitenMarokko im 17. Jahrhundert. Nus-Nus ist Sklave am Hofe des Sultans Mulay Ismail. Als Eunuch darf er den Harem betreten und dient nicht nur dem Sultan, sondern auch dessen erste Frau Zidana. Diese versucht ihn für ihre bösartigen Intrigen einzusetzen. Intrigen am Hofe gibt es unzählige und das Leben ist sehr gefährlich. Nicht selten wird jemand aus einer Laune des Sultans heraus geköpft oder in die Löwengrube geworfen.Seinen Herrscher beschreibt Nus-Nus als Despoten, Lüstling, erhabenen Verrückten, dem es Vergnügen bereitet seine Macht auszuüben. Außerdem als einen Mann, der sein Königreich vereinen, dessen Grenzen ausdehnen und eine großartige Dynastie hinterlassen möchte. Nus-Nus’ Aufgabe ist es akribisch Buch darüber zu führen, wann Ismail mit welcher seiner etwa 1000 Haremsrauen die Nacht verbringt und welche Kinder draus hervor gehen. Er soll über 700 Jungen und über 350 Mädchen gezeugt haben.Als die Engländerin Alys Swan von Piraten entführt wird und in den Harem des Sultans kommt, muss sie , um ihr Leben zu retten, zum Islam konvertieren. Ismail ist ganz hingerissen von der weißen, viel zu dünnen Alys, die dem marokkanischen Schönheitsideal so gar nicht entspricht. Zidana und ihr Sohn Zidan, der einst Thronfolger werden soll, versuchen alles, um Alys und ihren Sohn Momo aus dem Weg zu räumen.Nach vielen Intrigen am Hof, beginnt der Sultan gegen die Berber zu kämpfen und mit den Engländern, die Tanger besetzt halten, zu verhandeln. Er schickt eine Gesandschaft zu König Karl nach London. Auch Nus-Nus ist unter den Männern und versucht für Alys und Momo eine Rettung zu erwirken. In London angekommen, erleben die vier Männer des Sultans nicht nur einen Kulturschock, sondern auch viele Abenteuer.Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches den Leser überwiegend aus der Sicht des Sklaven Nus-Nus an den Abenteuern,Pomp, Romanzen und Intrigen zur Zeit des grausamen Sultans Mulay Ismail teilhaben lässt. Einige Kapitel sind aus der Sicht von Alys geschrieben. Die Spannung des historischen Romans steigt zunehmend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.Wer schon einmal in Meknes war, der wird sich, obwohl heute nur noch Ruinen des ehemals pompösen Palastes, stehen, die Geschichte noch bildlicher vorstellen können.

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