Jane Johnson Die zehnte Gabe

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Inhaltsangabe zu „Die zehnte Gabe“ von Jane Johnson

Von der Gegenwart ins Cornwall und Marokko des 17. Jahrhunderts Als Julia Lovet ihren Liebhaber Michael ein letztes Mal trifft, schenkt er ihr zum Abschied ein altes Buch. Bei genauerer Betrachtung entdeckt sie hinter den verblassten Seiten einen versteckten Text: 1625 stürmen berberische Piraten die Kirche in Mount's Bay, Cornwall, und nehmen sechzig Menschen gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt in Marokko zu verkaufen. Unter ihnen ist die junge Catherine Anne, der es gelingt, ein geheimes Tagebuch zu führen. Nun, fast vierhundert Jahre später, merkt Julia, dass ihr Leben unentrinnbar mit dem von Catherine verbunden ist … Der Roman zweier mutiger Frauen, deren Schicksale sich über die Jahrhunderte hinweg berühren.

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    Die zehnte Gabe
    nscho-tschi

    nscho-tschi

    09. February 2015 um 21:30

     "Es gibt nur zwei oder drei Geschichten der Menschheit, und diese wiederholen sich ein ums andere Mal, so leidenschaftlich, als hätte es sie nie zuvor gegeben, wie Lerchen, die seit Tausenden von Jahren immer wieder die selben fünf Noten singen." Mit diesen so passenden Worten leitet Jane Johnson "Die zehnte Gabe" ein - eine Geschichte in einer Geschichte, über die Zeiten hinaus, aber doch unumgänglich ineinandergefügt. Eine der beiden Hauptprotagonistinnen, Julia Lovet, bekommt ein Stickereibuch geschenkt. Doch zwischen den einfachen Mustern findet sie zu ihrer großen Überraschung die Tagebucheinträge von Catherine Anne Tregenna, die im 17. Jahrhundert auf Cornwell von Piraten entführt wurde. Sie fängt an zu recherchieren und begibt sich auf die Suche nach Catherines Spuren bis nach Marokko. Währenddessen wechselt die Handlung immerwieder zu den Geschehnissen ins 17. Jahrhundert und man begleitet die junge Stickerin Catherine bei ihrer Fahrt ins Ungewisse. Abenteuer, Romantik, Exotik, Liebe und Gefahren werden einem in dem Buch wunderbar entgegengebracht. Da ich durch den Titel nichts mit dem Buch verbinde, habe ich es mir ausversehen ein zweites Mal in der Bibliothek gegriffen und erst beim Lesen festgestellt, dass ich das Buch schon kenne. Der Titel 'Crossed Bones', unter dem der Roman in London erschienen ist, hätte irgendwie besser gepasst. Doch habe ich das Buch mit Freuden ein weiters Mal gelesen, da es mir beim ersten Lesen schon sehr gut gefallen hat.

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  • Ein Hauch von Exotik

    Die zehnte Gabe
    cvcoconut

    cvcoconut

    07. November 2013 um 12:19

    Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir richtig gut gefallen. Der Leser brennt darauf zu erfahren, wie es weiter geht, in beiden Zeiten. Man erhält einen Einblick in die Piraterie des 17. Jahrhunderts und die Zustände bei der Verschiffung der Sklaven. Wie viele eigentlich schon bei der Überfahrt gestorben sind. Außerdem hat man das Gefühl, dass es der Autorin wichtig war, das Land, die Menschen und die Kultur näher zu bringen. Das hat sie auf so detaillierte Weise geschafft und mit so schillernden Farben, dass man gleich Lust bekommt, Marokko zu besuchen.

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  • Jane Johnson - Absolut lesenswert!

    Die zehnte Gabe
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    25. July 2013 um 19:46

    Als Julia Lovet und ihr Liebhaber Michael sich für immer trennen, schenkt er ihr zum Abschied ein sehr altes Buch über die Kunst des Stickens. Julia entdeckt in diesem Buch nicht nur tolle Stickmuster aus alter Zeit sondern auch einen blassen, feinen Text. Eine Art Tagebuch der jungen Catherine Ann, die 1625 in Cornwall von berberischen Piraten entführt, nach Marokko verschleppt und auf dem Sklavenmarkt verkauft wurde. Julia beginnt zu recherchieren und stellt schnell fest das sie mehr als nur Sympathie mit dem Mädchen verbindet. Ein exotischer und farbenprächtiger Roman mit viel Abenteuer und Liebe. Die Autorin Jane Johnson ist selber mit einem marokkanischen Mann verheiratet und gibt dadurch einen noch genaueren Einblick in eine Welt von 1001 Nacht. Absolut lesenswert – Von mir daher 4 leuchtende Sterne!

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  • Kurzweilige Unterhaltung

    Die zehnte Gabe
    Heane

    Heane

    04. April 2013 um 21:53

    Julia Lovat ist Mitte 30 und in ihrem Leben hat sich wenig so entwickelt, wie sie es sich ursprünglich gewünscht hat. Sie lebt seit Jahren in einem Verhältnis mit dem Mann einer engen Freundin, der nicht die Absicht hat seine Frau für Julia zu verlassen. Im Gegenteil, eines Abends schenkt er ihr ein antiquarisches Buch und eröffnet ihr zugleich, dass er seiner Ehe noch eine Chance geben will. „Der Stolz der Stickerin“, ein Buch mit Stickvorlagen entpuppt sich bald als das geheime Tagebuch von Catherine Anne, einer Kammerzofe im Cornwall des 17. Jahrhunderts und bevor Julia es sich versieht ist sie selbst gefangen in der Geschichte einer längst verstorbenen Frau. Jane Johnson beleuchtet in ihrem Roman ein wenig bekanntes Kapitel der englischen Geschichte und verknüpft dabei die Schicksalsstränge zweier Frauen, die in zwei völlig unterschiedlichen zeitlichen Epochen leben. Trotz der offensichtlichen Unvereinbarkeit der Lebenswege von Julia und Catherine, webt sie geschickt über verschiedene Eigenschaften und Vorlieben, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten und transportiert dadurch eine Verbundenheit, die Julia Lovat für Anne Catherine zu hegen beginnt. Insgesamt wirkt der 2010 erschienene Roman ein wenig wie in den 90ern stecken geblieben. Einige Wendungen, die sehr stark an die New Age Bewegung erinnern, sind schwer nach zu empfinden und die vermehrt dargestellte Übermacht des Schicksals birgt die Gefahr der Unglaubwürdigkeit der Geschichte. Das Buch lebt von der liebevollen Ausgestaltung der Charaktere, die den LeserInnen auf fast 500 Seiten ans Herz wachsen. Eine kurzweilige Unterhaltung für ein paar entspannte Stunden.

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  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2013 um 18:11

    Liebe, Geschichte, Tagebuch

  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    25. November 2012 um 16:45

    Klappentext: Als Julia Lovet ihren Liebhaber Michael ein letztes Mal trifft, schenkt er ihr zum Abschied ein altes Buch. Bei genauerer Betrachtung entdeckt sie hinter den verblassten Seiten einen versteckten Text: 1625 stürmen berberische Piraten die Kirche in Mount’s Bay, Cornwall, und nehmen sechzig Menschen gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt in Marokko zu verkaufen. Unter ihnen ist die junge Catherine Anne, der es gelingt, ein geheimes Tagebuch zu führen. Nun, fast vierhundert Jahre später, merkt Julia, dass ihr Leben unentrinnbar mit dem von Catherine verbunden ist … — Mal schnell zum Buchladen geflitzt und mit der zehnten Gabe wieder herausgeeilt und dann erst gemerkt, dass es ein historischer Roman ist. Nun gut… Ich bin begeistert! Nun bin ich Fan, von altertümlichen Büchern, so denke ich. Denn dieses Buch ist so toll. Die Verbindung zum alten und neuen Marokko. Die bebilderte Landschaft – ach, da würde ich doch glatt verreisen – also, ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt und fand die Charaktere glaubwürdig und liebreizend. Auch das Ende ist so schön, aber das Buch ist eindeutig zu kurz. Fazit: eine wundervoll umgesetzte Geschichte im Marokko der Neuzeit und um 1625. Da die Autorin selbst einen marokkanischen Mann hat der ein bisschen beim Schreiben half – Texte übersetzte und ihr die Welt der Araber, Berber und Marokkaner zeigte – weisst dieses Buch also neben den historischen Fakten auch noch etwas Insiderwissen auf. Unbedingt lesen und 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    BOBBL

    BOBBL

    15. December 2011 um 13:12

    Wow!!Eine echt faszinierende Geschichte,
    Ich liebe Bücher die von der Vergangenheit und der Gegenwart handeln.
    Nur der Titel ist etwas verwirrend,daher nur 4 Sterne:

  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Monika Jary

    Monika Jary

    17. August 2011 um 19:35

    Eine abenteuerliche Liebesgeschichte. Eventuell sollte vorher überlegt werden, was man seiner zukünftigen Exgeliebten schenkt. Um den Trennungsschmerz zu mildern, bekommt Julia ein sehr altes Buch von ihrem Ex-Lover geschenkt. Erst viel später stellt er fest, dass es sich hierbei um ein einmaliges Buch handelt und versucht auf jede Art und Weise, das Buch zurückzubekommen- Julia indess sinkt gedanklich langsam in das Leben der Schreiberin Cat hinein und versucht nachzuvollziehen, wie die ganze Geschichte endet. Sie leidet mit Cat, als diese und 60 andere Menschen ihres Heimatortes von arabischen Piraten entführt werden. Wird Cat sich in ihr Sklavenschicksal ergeben? Wie kommen Cats Aufzeichnungen und Notizen wieder in ihre Heimat zurück?

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  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2011 um 21:34

    Ein Buch der anderen Art..
    faszinierend und prickelnd
    eine Geschichte von der Gegenwart und Vergangenheit

  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Fotini

    Fotini

    23. October 2010 um 03:21

    Ich habe "Die zehnte Gabe" zufällig mitgenommen, weil ich in Eile war und mich der Titel und das Cover sehr angesprochen hat. Jedoch finde ich persönlich, dass der Titel unpassend gewählt ist und ich andere Erwartungen an das Buch hatte, als dann letztendlich erfüllt wurden. Das Buch klang für mich auch ein bisschen nach Fantasy, aber das Genre passt überhaupt nicht, es ist schon eher historisch mit Liebe und Abenteuer gemischt.Zwar passiert hin und wieder etwas "übernatürliches" aber irgendwie passt das nicht rein. Ich hab auch nicht verstanden in welchem Sinne die Leben von Catherine und Julia "unentrinnbar" miteinander verbunden sind. Sie weisen zwar ein paar Ähnlichkeiten auf, aber besonders fand ichs jetzt nicht. Generell muss ich sagen, dass Julia mir ziemlich unsympathisch war, was sich jedoch im Laufe des Buches ein bisschen geändert hat. Catherine und ihre Geschichte fand ich da schon interessanter und fesselnder...und bei ihr stellte sich auch eine Art Spannung an, wie es denn weiter geht mit ihr. Insgesamt hat mir der Roman nicht besonders gut gefallen, aber er war okay und man kann es lesen, ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass ich mit dem Roman meine Zeit verschwende. Für Menschen die dieses Genre "Historisch-Abenteuer-Liebe" gerne lesen oder sich für Marokko interessieren, ist das Buch aufjedenfall etwas...Anderen würde ich das Buch nicht unbedingt ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    minnimaus

    minnimaus

    08. October 2009 um 19:46

    Tolles Buch, hat mir sehr gut gefallen. Es besteht aus zwei Handlungssträngen: Im heutigen England wird Julia von ihrem Freund verlassen und erhält zum Abschied ein altes Buch mit Stickereimustern. Darin findet sie die Geschichte einer jungen Frau, die vor Jahrhunderten von Piraten aus Cornwall entführt wurde. Die Hauptpersonen sind gut beschrieben und man leidet richtig mit ihnen mit. Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

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  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    papalagi

    papalagi

    18. June 2009 um 08:33

    Spannend wie die Gegenwart mit der Vergangenheit im 17. Jh. verwoben wird.

  • Rezension zu "Die zehnte Gabe" von Jane Johnson

    Die zehnte Gabe
    Bellexr

    Bellexr

    25. May 2009 um 20:49

    Quasi als Abschiedgeschenk ihrer Beziehung erhält Julia Lovat, 38-jährige Stickerin aus Leidenschaft, von ihrem Exfreund ein kleines Stickereibuch aus dem 17. Jahrhundert. Schon kurz darauf stellt sie fest, dass neben den Stickanleitungen noch ein zusätzlicher Text im Buch steht, welches jemand als Tagebuch benutzt hat. Bei diesem Jemand handelt es sich um die 19-jährige Catherine, die 1625 im englischen Cornwall lebte und dieses kleine Büchlein als Tagebuch nutze. Julia liest voller Begeisterung die Geschichten von Catherine und als sie erfährt, dass diese mit einem Großteil der Dorfgemeinschaft nach einem Sonntagsgottesdienst von Korsaren entführt und nach Marokko verschleppt wurde, um dort als Sklaven verkauft zu werden, begibt sich Julia auf die Spuren von Catherine und reist nach Nordafrika. Sofort ist man von der flüssigen, bildhaften Erzählform der Autorin gefesselt. Jane Johnson beschreibt ihre beiden Protagonistinnen Julia und Catherine so lebendig und symphatisch, dass man sehr schnell das Gefühl erhält, die beiden schon Jahre zu kennen. Auch bei den übrigen Mitwirkenden gelingt es Jane Johnson, ihnen ein Profil zu geben, sodass hier ein hohes Erkennungspotential besteht. Ebenso ergeht es dem Leser bei den Beschreibungen von Land und Leute und hier besonders von Nordafrika. Diese sind so leb-, bildhaft und phantasievoll beschrieben, dass man manchmal das Gefühl bekommt, die unterschiedlichen Gerüche und Eindrücke selbst zu erleben und wahrzunehmen. Die Geschichte ist von Anfang schlüssig und verständlich erzählt und schon nach wenigen Seiten ist die Neugier des Lesers geweckt, unbedingt das Schicksal von Catherine zu erfahren. Wobei hier wirklich interessant ist, dass der Roman einen teilweise authentischen Hintergrund hat, da es die Piraterie an den Küsten Cornwalls im 17. Jahrhundert gab und belegt ist, dass in der Gegend, in der der Roman anfangs spielt, wirklich eine Gruppe von rund 60 Bewohnern von Korsaren verschleppt wurden. Die weitere Geschichte des Romans ist jedoch Fiktion, könnte sich aber durchaus so ereignet haben, was das Lesen umso interessanter macht. Auch sind die Informationen, welche man über das Leben und Denken der Menschen im 17. Jahrhundert über Christen und Moslems erhält, nie überladen oder belehrend und kann so recht gut die Handlungen der mitwirkenden Personen verstehen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist sehr geschickt gelegt, sodass hier der Anreiz zum Weiterlesen immer sehr hoch gehalten wird. Zum Schluss driftet die Geschichte zwar ein wenig ins Mystische ab, was aber irgendwie zum Romanaufbau passt und vom Leser gerne akzeptiert wird. Fazit: Ein wirklich gelungenes Debut und ein Roman, der so prall und bildhaft geschrieben ist, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen mag. Eine klare Leseempfehlung.

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