Jane Kirkpatrick Der Treck der Frauen

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Inhaltsangabe zu „Der Treck der Frauen“ von Jane Kirkpatrick

1852: Mazy Bacon lebt glücklich auf ihrer kleinen Farm in Wisconsin. Ihre Zukunft scheint ebenso gesichert wie vorhersehbar. Sie führt eine gute Ehe, hat ihren Haushalt im Griff und widmet sich hingebungsvoll ihrer Gartenarbeit bis zu dem Tag, an dem ihr Mann alles verkauft und ihr mitteilt, dass er sich einem Siedlertreck in Richtung Westen anschließen will.§Mazys Leben wird von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt. Was kann ihre Liebe aushalten, was ihr Glaube? Zusammen mit elf außergewöhnlichen Frauen findet sie sich auf einem Treck ins Ungewisse wieder. Einem Treck, der ihr Gottvertrauen in seinen Grundfesten erschüttert und ihnen allen die Männer raubt. Einem Treck, die sie zusammenschweißt und für immer verändert ...§Eine dramatische Geschichte, die auf einer authentischen Geschichte basiert: Ein Zwischenfall hat bei allen einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen: Elf Planwagen kamen zurück und nicht ein einziger Mann war in dem ganzen Zug übrig geblieben. Alle waren gestorben und unterwegs begraben worden und die Frauen kehrten allein zurück ... §Aus den Tagebüchern von Ezra Meeker, 1852

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  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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    • 436
  • Leserunde zu "Der Treck der Frauen" von Jane Kirkpatrick

    Der Treck der Frauen

    Arwen10

    Leserunde zu "Der Treck der Frauen" von Jane Kirkpatrick
    Wer möchte, kann sich gerne anschließen !

    • 71
  • Rezension zu "Der Treck der Frauen" von Jane Kirkpatrick

    Der Treck der Frauen

    kira35

    07. June 2012 um 18:53

    Mazy Bacon, 19 Jahre, verheiratet mit Jeremy lebt in Wisconsin. Zufrieden mit ihrem Leben, gefestigt im Glauben liebt sie ihren Mann, ihr Land und ihren Garten. Sie möchte, dass alles so bleibt wie es ist - da eröffnet ihr Jeremy, dass er die Farm verkauft hat und sie nach Westen ziehen. Sie schließen sich einem Treck an und ihr Leben nimmt einen anderen Verlauf als Mazy sich je vorstellen konnte...... Zitat :"Ein Zwischenfall hat einen besonders großen Eindruck auf alle gemacht; der Anblick von elf Wagen, die zurückgekommen sind, und nicht ein einziger Mann war in dem ganzen Zug übrig geblieben; alle waren gestorben und unterwegs begraben worden, und die Frauen kehrten allein zurück." Ezra Meeker, Tagebuch des Oregon Trecks, 1852 Auf diesem Tagebuch beruht die Basis des Buches. Der Einstieg in die Handlung fiel mir nicht schwer, schnell konnte ich die einzelnen Personen zuordnen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft; die Menschen, ihre Handlungen und die Landschaften wurden lebendig. Einige Abschnitte waren zwar etwas langatmig, aber es hat meinen Lesefluss nicht behindert. Am Anfang war sich jeder selbst der nächste, allmählich rückten sie zusammen, nahmen die Herausforderungen, ihre Ängste und Nöte an und wurden, bestärkt durch ihren Glauben an Gott, eine Gemeinschaft. Besonders eine Aussage hat mir gut gefallen - Zitat: "Gott ist die Mitte - wir sind alle nur Speichen in seinem Rad". Der Orginaltitel "All together in one Place" gefällt mir besser, er ist bezeichnender für den Inhalt des Buches, denn sie waren am Schluß alle zusammen an einem Ort.

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  • Rezension zu "Der Treck der Frauen" von Jane Kirkpatrick

    Der Treck der Frauen

    mabuerele

    07. June 2012 um 16:28

    "...So gern hätte sie mit Gewissheit gewusst, ob schlimme Ereignisse wirklich in Gottes Führung gehörten oder nur eine Folge des eigenen Willens waren..." Wisconsin im Jahre 1852. Mazy Bacon arbeitet im Garten und wartet auf ihren Mann Jeremy. Sie ist glücklich und mit ihrem Leben zufrieden. Doch als Jeremy erscheint, teilt er ihr mit, dass er die Farm verkauft hat. Sie werden sich auf den Weg in den Westen machen. Mazys Mutter Elizabeth wird sie dorthin begleiten. Mazy ist tief getroffen. Sie mag keine Veränderungen. Alles, was sie liebt, soll sie zurücklassen. Sie spielt mit dem Gedanken, in Wisconsin zu bleiben, beugt sich aber letztendlich dem Willen ihres Mannes. Bald hat sich eine Gruppe von Siedlern gefunden, die gemeinsam gen Westen zieht. Unterwegs kommt es zu einer Epidemie. Die Männer sterben. Von nun an sind die Frauen auf sich allein gestellt. Wie werden sie entscheiden? Die Autorin beschreibt den Weg der Frauen mit allen Höhen und Tiefen. Sie erleben Liebe und Vertrauen, aber auch Verlust und Betrug. Der Autorin ist es gut gelungen, die Entwicklung einzelner Frauen, aber auch der gesamten gruppe aufzuzeigen. Da ist Mazy, die widerwillig auf die Reise ging, ihr ungeborenes Kind verliert, neuen Lebensmut gewinnt und erkennt, wie sie durch die Reise gereift ist. Tipton, eigentlich noch Kind und ein verzogenes Gör, war dem Treck gefolgt, weil sie hoffte, in der neuen Heimat den Schmied Tyrell heiraten zu dürfen. Sein Tod wirft sie völlig aus der Bahn. Doch als Suzanna ihr Baby bekommt, zeigt Tipton Mitgefühl und schenkt dem Kind ihren liebsten weißen Schal. Vor allem im zweiten Teil des Buches spielen glauben und Vertrauen eine tragende Rolle. Die Frauen finden sich zu gemeinsamen Gebeten und sehr inhaltsreichen Gesprächen. Manche Gedanken wirken lange nach. Dazu gehört das Zitat, welches ich an den Anfang der Rezension gestellt habe. Wenn Mazy äußert „…Ich möchte nie wieder Angst vor dem Gesicht des Morgens haben…“ oder erkennt „…Das Beste, was wir haben, ist die Gegenwart, das, was gerade passiert…“, dann ist das ein Zeichen ihrer Entwicklung. Sie ringen gemeinsam um den richtigen Weg. Dabei lernen sie, die Gaben des anderen zu erkennen. Sie nehmen das Leben als Geschenk, trotz aller Sorgen und Probleme. Weniger gefallen haben mir die Rückblenden. Sie waren zu zerstückelt und haben den Lesefluss zum Teil unterbrochen. Natürlich hat es das Buch bereichert, dass man über die Vergangenheit der Frauen informiert wurde. Nur die sprachliche Umsetzung fand ich an der Stelle nicht gelungen. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Durch die Handlung allein wurde eine innere Spannung aufgebaut, die bis zum Ende hielt. Dabei hat mir der Teil, der mit dem zweiten Aufbruch der Frauen begann, deshalb besser gefallen, weil hier die Gespräche tiefgründiger waren. Er hat mich auch emotional mehr angesprochen.

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  • Rezension zu "Der Treck der Frauen" von Jane Kirkpatrick

    Der Treck der Frauen

    SiCollier

    07. June 2012 um 16:18

    Tun, was wir vorher nicht getan haben. Das ist Mut. Meine Großmutter hat das vor langer Zeit gesagt. (Seite 226) Meine Meinung „Von hundert, die auszogen, kehren vier zurück.“ So habe ich meine Rezi zur DVD „A Dead Mans Walk - Der Tödliche Weg nach Westen“, dem ersten Teil der Lonesome Dove - Saga zusammengefaßt. Nun, so hoch ist die Verlustquote hier in diesem Roman nicht, obwohl auch hier entlang des Weges viele neue zu den alten Gräbern hinzukommen werden. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich in dem Buch so richtig „drinnen“ war, und ich weiß nicht mal so richtig, weshalb. Vielleicht lag es an der, so habe ich es empfunden, nicht ganz runden, teilweise etwas „abgehackten Erzählweise“, am Stil, an den ich mich erst gewöhnen mußte? Seltsamerweise fühlte ich mich stilistisch an Bücher von Thomas Jeier oder Robert J. Conley ("Der Wind rief seinen Namen") erinnert. Jetzt, als ich etwas über die Biographie von Jane Kirkpatrick las, wurde mir klas weshalb. Beide genannte Autoren vermitteln das Gefühl, irgendwo in der Prärie an einem Lagerfeuer zu sitzen und einer Erzählung zuzuhören. Ähnlich ging es mir hier, meine „Eingewöhnungsschwierigkeiten“ könnten daher stammen, daß es hier im Buch jedoch um Weiße, nicht um Indianer geht. Wenngleich, was nicht vermeidbar ist, an einigen Stellen Indianer vorkommen. Wer mit der Erwartung, das sei ein „christliches Buch“ zu lesen beginnt, dessen Erwartungen werden sich wohl nicht ganz erfüllen, denn das Thema Religion spielt zwar eine Rolle, aber - bedenkt man die Zeit 1852 - vermutlich genau die, welche es für die damaligen Menschen gespielt hat. Will sagen: drängt sich nicht auf, fällt nicht groß auf, wäre in einem „normalen“ Hollywoodwestern wohl ebenso. Wer andererseits mit der Erwartung, einen „normalen, üblichen, richtigen“ Western zu bekommen ans Buch geht, wird ebenfalls eine Überraschung erleben. Sicher ist das ein Western, bedingt alleine durch die Zeit und die Handlung: ein Siedlertreck von Wisconsin auf dem Weg nach Westen. Daraus kann man ein sehr handlungsgetriebenes Buch machen, wie es vielleicht Georg G. West getan hätte, oder man legt den Fokus vor allem auf die menschliche Seite und die Probleme, die auf so einem weiten Weg entstehen. Wie es Jane Kirkpatrick getan hat. Das Buch hat sich (nach der erwähnten „Eingewöhnungsphase“) leicht und flüssig lesen lassen. Es entwickelte einen Sog, so daß es mir schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Figuren wie Handlung waren solcherart beschrieben, daß ein Kopfkino par excellence ablief. (Inwieweit da auch mein jahrelanges Westernfilmgucken mithalf, sei mal dahingestellt.) Nützlich gewesen wäre eine Personenliste sowie eine Landkarte. Inwieweit es geschickt ist, die Hintergrundinformationen über einzelne Figuren wie Puzzleteilchen über den ganzen Roman zu verteilen, möchte ich hier jetzt nicht diskutieren. Ich hätte „größere Puzzleteile“ bzw. eine zusammenhängende Erzählung zu jeder Person bevorzugt, aber das mag persönliche Vorliebe sein. Indem man über weite Strecken beispielsweise nicht weiß, was mit Ruths Vergangenheit eigentlich ist, wird andererseits auch der Spannungsbogen gehalten. Die Figuren handeln für meine Begriffe weitgehend in sich schlüssig und der damaligen Zeit angemessen; gehen also nicht mit unserem Wissen an die Dinge heran, sondern mit den Möglichkeiten, die ihnen die Welt um 1852 bietet. Dabei wird deutlich, daß Dinge wie Schuld und Vergebung, Vertrauen, Verlust, das Alte hinter sich lassen oder Zukunftsängste wohl schon immer die Begleiter des Menschen waren. In der Extremsituation eines Wagentrecks, auf sich alleine gestellt, müssen die Frauen mit sich, den anderen, ihrer Welt, ihrer Zukunft zurechtkommen. Das ist, hat man sich auf den Stil eingelassen, mE überzeugend und nachvollziehbar dargestellt. (Einzig, daß Mazy sich so relativ schnell in den Willen ihres Mannes gefügt hat, hat mich etwas gewundert.) Und behandelt Probleme, die auch uns heutigen durchaus nicht fremd sind. Kurzfassung Nach dem Tod ihrer Männer auf sich gestellt, muß eine Gruppe von Frauen alleine weiterziehen. Eine realitätsnah beschriebene Reise mit einem Wagentreck auf dem Oregon Trail des Jahres 1852.

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