Jane Nickerson So wie Kupfer und Gold

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Inhaltsangabe zu „So wie Kupfer und Gold“ von Jane Nickerson

Üppige Gewänder, rothaarige Schönheiten und ein grausiges Geheimnis! Boston, 1855. Sophia ist 17, und ist nach dem Tod ihres Vaters Waise, als sie einen Brief von ihrem Paten erhält, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey zieht der attraktive Bernard sie in seinen Bann. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr spürt Sophia seine dunkle Seite. Als ihr junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen die ihr selbst sehr ähnlich sehen wird Sophia misstrauisch. Cressac war bereits mehrfach verheiratet, und alle Ehefrauen verschwanden unter mysteriösen Umständen.

Nicht schlecht, aber auch nicht gut.

— Sophchke

Traumhafte Geschichte für Märchenfans! Man sollte keine Hochspannung erwarten, dafür aber eintauchen in eine verschlungene Fantasiewelt...4*

— Melvadja

Es war schnarch langweilig und einfach ....langweilig.

— LarryPi

Ein märchenhaftes Setting, zwei interessante Charaktere und eine düstere Atmosphäre entführen den Leser in ein interessantes Abenteuer.

— wordworld

Wirklich eine sehr schöne Geschichte, die einen verzaubert und in den Bann zieht :)

— Toniarw

Ich habe das Buch nur sehr widerwillig aus der Hand gelegt.

— Romiana

Etwas langatmig und auch vorhersehbar. Die zu Anfangs unsympathische Protagonistin macht aber einen sehr guten Charakterwandel durch...

— Zyprim

Vorhersehbar, aber doch irgendwie spannend!

— Tomatenkind

Dieses Buch ist eine Neuinterpretation des Märchens "Blaubart" und - wie ich finde - eine sehr gelungene.

— GrauerVogel

Trotz Abzug in der gesamten Beurteilung, ist das Buch für Fans von historischen Romanen und Jugendbüchern bestimmt ein Blick wert.

— Lilly_McLeod

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  • So wie Kupfer und Gold - Jane Nickerson

    So wie Kupfer und Gold

    Nachtschattenmaedchen

    10. May 2017 um 14:38

    Inhalt: Üppige Gewänder, rothaarige Schönheiten und ein grausiges Geheimnis! Boston, 1855. Sophia ist 17, und ist nach dem Tod ihres Vaters Waise, als sie einen Brief von ihrem Paten erhält, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey zieht der attraktive Bernard sie in seinen Bann. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr spürt Sophia seine dunkle Seite. Als ihr junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen die ihr selbst sehr ähnlich sehen wird Sophia misstrauisch. Cressac war bereits mehrfach verheiratet, und alle Ehefrauen verschwanden unter mysteriösen Umständen. Meinung: So wie Kupfer und Gold hat mich enttäuscht. Ich habe mehr von dem Buch erwartet, es konnte mich nicht fesseln. Das Buch hat die ganze Zeit über keine Spannung aufgenommen, weder am Anfang noch am Ende. Es gab Szene, die meiner Meinung nach unnötig waren und mich nicht interessiert haben. Es hat sich gezogen. Außerdem konnte ich die Protagonistin vor allem am Anfang nicht verstehen. Ihre Handlung und Gedanken in manchen Situationen, waren für mich nicht nachvollziehbar. Sophia war mir zu leichtgläubig, zu vertrauensselig und zu geblendet von Bernard de Cressac. Außerdem habe ich nichts von ihrer Trauer um ihren Vater gespürt, dessen Tod ja schließlich der Grund dafür war, dass Sophia zu ihrem Patenonkel gegangen ist. Auch der Schluss des Buches konnte man schon lange erahnen und voraussehen, obwohl ich das Märchen vor dem Lesen nicht gekannt habe. Fazit: Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen, aber jemand der Märchen mag, dem wird es vielleicht gefallen und eine bessere Meinung von dem Buch haben.

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  • Goldener Käfig und silbernes Spinnennetz

    So wie Kupfer und Gold

    wordworld

    29. January 2017 um 14:17

    Allgemeines: Titel: So wie Kupfer und GoldAutor: Jane NickersonGenre: RomanISBN-10: 3570162680ISBN-13: 978-3570162682ASIN: B00DTRC94GPreis: 8,99€ (Kindle-Edition)17,95€ (gebundene Ausgabe) Inhalt: -Üppige Gewänder, prächtige Sprache und atemberaubender Plot- Boston, 1855. Sophia ist 17, als sie nach dem Tod ihres Vaters als Waise dasteht. Da erhält sie einen Brief von ihrem Paten Bernard de Cressac, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey angekommen, zieht der attraktive Gentleman und sein luxuriöser Lebensstil die junge Frau in seinen Bann. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr spürt Sophia, dass Bernard eine dunkle Seite hat. Als ihr schließlich immer wieder junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen – die ihr selbst sehr ähnlich sehen-, wird Sophia misstrauisch. Sie erfährt, dass Cressac bereits mehrfach verheiratet war und alle Ehefrauen unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen ... Ist Sophia die Nächste? Oder kann sie das Netz, das Cressac um sie gesponnen hat, rechtzeitig zerreißen? Bewertung: Erste Sätze: "Ich hatte einen unvorstellbar reichen Patenonkel. Deshalb stand mir die Welt offen!" Dieser Satz prangt unter der ersten Kapitelüberschrift "Das Märchen beginnt". Es war einmal ein aus dem englischen übersetzter Debütroman der Autorin Jane Nickerson, dessen Name war "So wie Kupfer und Gold"... Wie so oft beginne ich mit dem Cover: auch wenn wieder einmal ein Model darauf abgebildet ist, finde ich es sehr hübsch. Eigentlich bin ich ja der Meinung, ein vorgegebenes Gesicht, raubt dem Leser seine Vorstellungsfreiheit, doch in diesem Fall habe ich mir die Hauptcharakterin Sophia wirklich genau so vorgestellt. Durch die gedeckten Braun-, Kupfer und Goldtönen passt das Bild sehr gut zum Titel und der Haarfarbe der Protagonistin, während die Schnörkel dem Ganzen eine verspielte Märchenhaftigkeit geben. Denn das ist auch schon der erste Grund, warum ich dieses Buch irgendwie faszinierend fand: es ist an ein Märchen angelehnt. Schon auf den ersten Seiten ist ein Ausschnitt aus dem Märchen "Blaubart" von Charles Perrault zu lesen und einige Parallelen ziehen sich durch den gesamten Plot. Nicht nur, dass Bernard immer wieder Tage oder Wochen auf Geschäftsreisen ist, er vertraut ihr auch seine Schlüssel an, von denen sie fast alle verwenden darf und in seinem schwarzem Haar befindet sich ein blauer Schimmer. Ich habe dieses Märchen aufgrund seiner düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre schon immer geliebt und eben dieses Feeling wird in diesem Buch mitreißend umgesetzt. "Als ich die Schmuckstücke aufsammeln wollte, schloss sich M. Bernards Hand wie ein Schraubstock um mein Handgelenk. Erschrocken schaute ich zu ihm auf. Langsam ließ er mich los. "Denk immer daran, Sophia, wenn du nicht mehr zu schätzen weißt, was ich dir biete, wird dir alles genommen. "Ich werde daran denken.“ Es war, als würde ein silbernes Netz engerum mich gezogen." Jane Nickerson erzählt die spannende Geschichte eines Mädchens, das in die Hände eines frauenmordenden Mannes fällt und lässt uns die anfangs naive Sophia auf ihrem langen Weg zur Erkenntnis begleiten. Vor einer romantisch historischen Kulisse lässt sie einen unfassbar schönen Traum zu einem gefährlichen goldenen Käfig werden, der das junge Mädchen zu ersticken droht. Obwohl ich wusste, wie das Märchen und somit auch das Buch ausgehen würde, konnte ich das Buch ohne Durststrecke in einem Rutsch durchlesen. Neben den märchenhaft magischen Aspekten werden realistischere Problematiken des 18. Jahrhundert sowie eine aussichtslose Liebesgeschichte anschaulich in die Handlung mit eingewebt. Die Rolle der Frau, ein in Aufruhr versetztes Land kurz vor dem Bürgerkrieg, sowie die ungerechte Behandlung von Sklaven machen den Leser wütend und stehen dem bald verhassten Patenonkel als Problem gleichwertig gegenüber: Abenteuer, Liebe, Ungerechtigkeit und Angst vor einem farbenprächtigen Hintergrund! „In der nächsten Stunde hatte ich das Vergnügen, mich in M. Bernards faszinierender Persönlichkeit zu sonnen. Im Gegenzug lächelte ich gekünstelt und errötete, blickte unter halb gesenkten Lidern voll schüchterner Bewunderung zu ihm auf und probierte von jeder neuen Köstlichkeit, die George aufdeckte. Ich wagte nicht, mich diesem Spiel zu verweigern." Das hört sich jetzt ja sehr, sehr euphorisch an, doch leider hat mich nicht alles überzeugen können!Das beste Beispiel für das, was mich an diesem Roman dann doch etwas gestört hat, ist wohl die junge Sophia. Am Anfang war ich sehr enttäuscht von meiner Namensvetterin, da sie sich sehr oberflächlich, leicht zu begeistern und naiv zeigt. Aus ihrer Sicht werden Hintergründe, Informationen, Moralfragen und Zweifel stark in den Hintergrund verdrängt, sodass das Potential des Settings fast untergeht und stattdessen endlos erscheinende Beschreibungen von Kleidern, Schmuck, Gebäuden und den alltäglichen Beschäftigungen eines behüteten jungen Mädchens aus reichem Hause zu dieser Zeit überstrapaziert. Sie macht innerhalb des Buches eine krasse Wandlung durch und entwickelt immer mehr Persönlichkeit und Wille, taucht dann nachdem sie den Schleier der Bewunderung endlich abgeworfen hat, Seite für Seite mehr in ihre eigentliche Umgebung und deren Ungerechtigkeit ein. Das Ende hat mir sehr sehr gut gefallen, doch leider kam mir diese Wendung etwas zu spät. Nebencharakter und eine weitere Hauptperson die ich hier aus Spoilergründe nicht erwähnen will sind sehr liebenswert gelungen. Wer es mir aber noch so richtig angetan hat, ist Bernard de Cressac. Wie eigentlich schon recht bald klar wird, verbirgt sich hinter der charmanten Fassade ein dunkles Geheimnis. Er lebt zurückgezogen in einem riesigen Anwesen, verabscheut Besuch und ist auch sonst kein geselliger Mensch. Aufgrund seiner französischen Herkunft ist er jedoch viel weniger verklemmt wie Sophia und ein wahrhafter Lebemann, was zu Beginn auf amüsante Weise mit Sophias Einstellungen kollidiert. Sie empfindet es als skandalös mit einem alleinstehenden Mann unter einem Dach zu wohnen und hält sich streng an alle möglichen Sitten, während Bernard sie mit seinem Charme zu umgarnen versucht. Als Leser hat man von Anfang an ein recht durchwachsenes Verhältnis zu ihm, da er von "Mysteriös" zu "Überlegen", über "beinahe Aufdringlich" bis schließlich zu "Unheimlich und unsympathisch" wechselt. Auch wenn das seltsam ist, hat er ab da angefangen mir zu gefallen. Auf seine irre Weise ist er sehr interessant und lässt durch seine Einstellung zu seinen Bediensteten und vor allem seinen Sklaven, sein aufbrausendes Temperament und seine unerklärlichen Stimmungsschwankungen nicht nur Sophia verwirrt zurück. Man versucht die ganze Zeit hinter sein Geheimnis zu kommen und fragt sich, wer er wirklich ist. "Der Bonvivant. Die Bestie. Das verletzte Kind. Wer war der wahre Bernard? Ich nahm an, er war alle drei." Dann hat mir außerdem Jane Nickersons Schreibstil zwar gut gefallen, aber einen leichten Gegensatz zur Erzählzeit ergeben. Dem wunderbar historisch angehauchten Setting stehen kurze und klare Sätze, moderne Ausdrücke und Anreden gegenüber. Vor allem bei der wörtlichen Rede und Sophias Briefen an ihre Familie ist mir da eine Dissonanz aufgefallen. Sophia ist immer um die feine, anständige Ausdruckweise einer jungen Dame bemüht, entschuldigt sich für Nichtigkeiten und behält diese Einstellung auch in ihrer Erzählung uns Lesern gegenüber bei, macht dann aber mit einigen, fast jugendsprachlichen Sätzen alles wieder zunichte. Auch innerhalb von wenigen Sätzen ergeben sich geradezu gegensätzliche Ausdrucksarten. Man springt von Sätzen wie "Als meine Familie vor wenigen Monaten den Tod meines Vaters beklagte" zu "Sie hätten den merkwürdigen Kerl sehen sollen [...]" was ja doch recht weit auseinander liegt. Ansonsten trifft die Autorin aber genau den richtigen Ton um ihre Zielgruppe mitzureißen - wahrscheinlich vorwiegend das junge weibliche Geschlecht ;-) Fazit: Eine Märchenadaption mit sehr viel Potential, welche dieses aber leider erst nach etwa 200 Seiten ausschöpft. Mit märchenhaftem Setting, zwei interessanten Charakteren und einer düsteren Atmosphäre kann dieses Buch nichtsdestotrotz punkten und den Leser in ein spannendes Abenteuer verwickeln. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Ausflug in eine Märchenwelt der Vergangenheit

    So wie Kupfer und Gold

    Romiana

    04. December 2016 um 14:14

    So verwunschen wie das Cover schon aussieht so märchenhaft ist auch die Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Die Handlung hat mich aus dem Alltag heraus und hinein in eine spannende Welt vergangener Zeiten entführt.

  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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  • So wie Kupfer und Gold

    So wie Kupfer und Gold

    NataschaSuennen

    25. May 2016 um 22:46

    Sophie zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Patenonkel. Sie wird von Anfang in dessen Bann gezogen und kann seinen Avancen kaum widerstehen. Nach einiger Zeit findet sie Spuren von Bernard de Cressacs verstorbenen Ehefrauen und fängt an, sich von deren Geistern verfolgt zu fühlen. Sophie wird immer öfters Zeuge von Monsieur Bernards Stimmungsschwankungen und Zweifel am schönen Leben in Wyndriven Abbey keimen in ihr auf. Meine Meinung: Dieses Buch ist eine Neuauflage von Blaubart und dementsprechend nicht sehr überraschend. Der Schreibstil ist flüssig und sehr detailliert, doch die Geschichte zieht sich am Anfang und es wird erst gegen Ende etwas spannend. Die Protagonistin Sophie ist zu Beginn sehr naiv und leicht beeinflussbar, doch im Laufe der Geschichte wird sie sympathischer und auch wagemutiger. Das Buch konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, da mir einfach das gewisse Etwas fehlte, aber es ist ein gutes Buch für zwischendurch mit schönem historischen Ambiente.

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  • Gelungene Adaption

    So wie Kupfer und Gold

    GrauerVogel

    17. March 2016 um 02:10

    Nach dem Tod ihres Vaters zieht die junge Sophia zu ihrem reichen Patenonkel Bernard de Cressac. Zunächst ist sie völlig überwältigt von all dem Luxus, der sie plötzlich umgibt und sie entwickelt Zuneigung zu de Cressac. Doch nach und nach kommt sie seinen Geheimnissen und denen des Hauses auf die Spur.Mir hat dieses Buch sehr gefallen! Sophia ist ein lebendiger Charakter, der sich während des Buches stark entwickelt.Auch fand ich es interessant, Einblicke in die damalige Kultur und Lebensart zu erhalten. Davon zeigt Jane Nickerson einem hier sehr reichlich.Das Buch wird erst später richtig spannend und verliert sich zwischendurch in Szenen, die nicht zur Handlung beitragen, die ich aber dennoch sehr gern gelesen habe. Diese Szenen sind ein wenig so, als würde man Fotos anschauen, sie zeigen ein kurzes Bild aus ihrem Leben dort. Später, als die Spannung dann anzog, habe ich solche Szenen oft übersprungen und quergelesen, weil sie mir dann den Handlungsfluss zu stark bremsten und nicht das erzählten, was ich unbedingt wissen wollte.Die Geschichte ist eine Neuinterpretation des Märchens "Blaubart". Wer dieses also kennt, dem bereitet der Handlungsverlauf wohl keine großen Überraschungen, aber obwohl auch mir die Geschichte bekannt war und vieles deshalb vorhersehbar war, blieb die Sache spannend.Das Ende empfinde ich als passend für Sophia, es passt zu ihrer Figur, nur ist es mir persönlich wieder mal etwas zu 100-prozentig.^^Sehr zu empfehlen, vor allem, wenn man sich für die Lebensweise in den amerikanischen Kolonien im 19. Jahrhundert interessiert.

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  • Gelungene Märchenkopie

    So wie Kupfer und Gold

    marochol

    17. February 2016 um 13:24

    "So wie Kupfer & Gold" hat mich vor allem aufgrund des traumhaften Covers in seinen Bann gerissen, aber besonders die Kombination mit dem Geheimnis von Wyndriven Abbey, dem Landsitz von Bernard de Cressac, hat mich neugierig gemacht. Das Cover deutet mit seinem leichten Sepia-Effekt, dem in der linken unteren Ecke zu sehenden Landsitz, den Ranken an der rechten Seite und vor allem durch die roten Haare des Mädchens, die der Protagonistin sehr ähnlich sieht, schon einiges von der Handlung an und ich finde es sehr gelungen, dass auch der Titel sich noch mal auf die roten Haare bezieht, die Sophia und den verstorbenen Frauen ihres Patenonkel eigen sind. Sophia selbst war eine meiner Meinung nach sehr sympathische, wenn auch am Anfang etwas naive Protagonistin, die ebenso wie der Leser zuerst von den Geschehnissen auf Wyndriven Abbey fasziniert ist. Durch ihre Augen erlebt man den Luxus und den Prunk, man merkt jedoch etwas früher als sie, dass etwas mit Bernard nicht stimmt. Diesen habe ich als sehr charaismatischen Charakter empfunden, sodass ich Sophias Faszination von ihm durchaus nachvollziehen konnte. Als Leser merkt man doch recht schnell, was genau seine Abichten seinem Patenkind gegenüber sind und ist dadurch etwas skeptischer als die Protagonistin. Dennoch fand ich seinen Charakter sehr einnehmend und war an manchen Stellen sogar eher auf seiner als auf Sophias Seite, wenn deren Vorstellungen sich etwas unterschieden. Die Geschichte beruht auf einem Märchen, aus welchem ein Zitat der Geschichte voransteht. Diese Idee finde ich persönlich etwas ungünstig, da man, wenn man das Märchen kennt oder es nachschlägt, sofort weiß worauf die Handlung hinausläuft. Dementsprechend war die Story nicht mehr ganz so spannend, da man das Geheimnis ja schon kannte. Um aber der Handlung nicht zu viel vorwegzunehmend werde ich das Märchen hier nicht namentlich nennen. Generell punktet der Roman vor allem durch seinen opulenten Handlungsrahmen und die vielen Eindrücke, die auf die Protagonistin einrieseln. Die Beziehung zwischen Sophia und Bernard steht natürlich im Fokus, wodurch jedoch die meisten anderen Figuren kein bleibendes Bild hinterlassen haben. Dafür waren die beiden Hauptfiguren und besonders Bernard dafür umso vielschichtiger. Die Handlung von "So wie Kupfer und Gold" entwickelt sich eher langsam, wodurch der ein oder andere vielleicht etwas Tempo vermisst, für mich war dies jedoch nicht weiter dramatisch, da ich so umso intensiver in die von Jane Nickerson geschaffene Welt abtauschen konnte. Ein weiterer Punkt, den ich als unnötig empfunden hatte, war Sophias Einsatz für die schwarzen Sklaven ihres Vaters. Mir kam es so vor wie ein schlechter Versuch eine dunklere Seite an Bernard auszudrücken, durch etwas was in der damaligen Zeit vollkommen normal war, und Sophias Charakter durch ihre Ablehnung dessen vielschichtiger erscheinen zu lassen, als jemand der Luxus zwar zu schätzen weiß, jedoch nicht um jeden Preis. Außerdem kam es mir fast verpflichtend für die Autorin vor, auf diese Weise negative Seiten der US-amerikanischen Geschichte anzuprangern ohne dass es für das Buch groß von Vorteil war. Auch passten Sophias Visionen von Bernards toten Frauen nicht so ganz in mein Bild von dem Konzept des Romans, meiner Meinung nach waren diese Visionen nicht weiter wichtig und die Handlung wäre auch sehr gut ohne sie ausgekommen. Dadurch wurde nur eine unnötige Fantasy-Note in das Handlungsgewirr eingestreut, die im Gegensatz zu dem sonst eher realistisch-historischem Ton des Romans steht. Fazit "So wie Kupfer und Gold" ist ein gelungenes, düsteres Historienmärchen, welches durch seine Ähnlichkeit zu einem bereits existenten Märchen einiges an seiner Spannung einbüßt. Wenn man jedoch über diese Ähnlichkeit hinweg sieht, dann wird man als Leser mit einem intensiven Leseerlebnis belohnt, dass trotz des langsamen Spannungsaufbaus in seinen Bann zieht.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Historischer Jugendbuchroman

    So wie Kupfer und Gold

    Lilly_McLeod

    06. January 2016 um 19:49

    Das Cover Das des Buches ist grandios. Mir hat es unheimlich gut gefallen. Ich finde Haarfarbe von Sophia perfekt getroffen und ich finde überhaupt das Mädchen, die Frisur, die Haare total hübsch. Kombiniert mit den tollen Farben gibt das Bild ein stimmiges Ganze und hat mich für einen historischen Jugendroman sofort angesprochen. Kurze Inhaltsbeschreibung Sophias Eltern leben nicht mehr und ihr, ihrer Schwester, sowie ihren beiden Brüdern geht es finanziell nicht sehr gut. Da kommt das Angebot ihres Vormunds gerade zur richtigen Zeit. Der reiche Bernard de Cressac lädt sie ein, bei sich zu wohnen und sich fortan um sie zu kümmern. Sophia ist aufgeregt, voller Vorfreude – vergöttert sie ihren Vormund schon seit Kindesalter – und voller Hoffnung, für ein gutes Leben. Doch es stellt sich heraus, das Mr. Bernard nicht ist, was sie geglaubt hat. Das er dunkle Geheimnisse vor ihr hat und bald schon ist sich Sophia nicht sicher, ob hinter der fürsorglichen Einladung eines Vaterersatzes nicht etwas Düsteres als das steckt und sie sich mitten in ein Gefängnis begeben hat, mit niemandem an der Seite, der ihr helfen kann. Schreibstil und Storyverlauf Das Buch spielt zur Zeit der Sklavenhaltung in den Südstaaten der USA. Eine Thematik die indirekt in der Geschichte eine Rolle spielt und mich schon immer fasziniert hat. Obwohl es sich um einen historischen Jugendroman handelt, gibt es sehr viele düstere Geheimnisse und Spannung im Buch, die sich nach und nach entfaltet. Stellenweise zieht sich die Handlung etwas, da sehr viel beschrieben wird und man das Gefühl hat die Handlung stockt hier und da. Auch das Ende kommt etwas zu glatt und rasch daher, dennoch hat mich die Geschichte packen können und gerade die Wandlung von Sophia in der Geschichte, vom naiven, eitlen Mädchen, zur vernünftigen und mutigen Frau hat mir unglaublich gut gefallen. Die Charaktere und ihre Entwicklung Sophia ist keine leichte Protagonistin. Zu Beginn scheint sie naiv, ein wenig blauäugig, verwöhnt und eitel zu sein. Ich wollte sie ein ums andere Mal regelrecht wachrütteln. Aber sie macht eine tolle Entwicklung durch und die hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil sie langsam von statten geht und nachvollziehbar gewirkt hat. Bernard de Cressac ist eine sehr interessante Figur und ich mochte seine beinahe gespaltene Persönlichkeit. Der Autorin gelingt es mit dieser Figur Grautöne zu schaffen und den Leser lange Zeit in Ungewissheit zu lassen, welche seiner Geschichten nun wahr ist und was davon nur Nachrede oder Einbildung. Auch diverse Nebenfiguren wie den Pastor, die Hausdiener und Sophias Familie waren mir sehr sympathisch und für Nebenfiguren ausreichend beleuchtet. Fazit Ein schöner historischer Jugendroman, der spannender ist, als man erwarten würde und dessen Fokus nicht auf einer „unmöglichen“ Liebesgeschichte liegt. Ein paar Schwächen durch Längen und ein zu aalglattes sowie gehastetes Ende, aber dennoch empfehlenswert.

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  • Blaubart 2.0

    So wie Kupfer und Gold

    nana_what_else

    14. May 2015 um 16:23

    Wie oft hatte ich mich über die Dummheit der Heldinnen in reißerischen Romanen lustig gemacht? Jetzt verstand ich sie – ich war genauso blind gewesen. [Seite 404] Ein klein wenig zum Inhalt: Mit nur 17 Jahren zur Waise geworden, nimmt Sophias charismatischer Patenonkel Bernard de Cressac sie bei sich auf seinem Landgut auf. Während Bernard ihr sogleich ein Leben in Luxus und Wohlstand verspricht und sie mit Geschenken und Komplimenten überhäuft und es zuerst scheint, als ob alle von Sophia lang gehegten Träume und Wünsche in Erfüllung gehen würden, zeigt sich bald, dass ihr Gönner nicht nur eine liebevoll-einnehmende, sondern auch eine erschreckend bösartige Ader besitzt. Doch wer kann ihm seine Stimmungsschwankungen verübeln, ist er doch vom Schicksal schwer gezeichnet? Sophia verzeiht ihm seine Launen und schwärmt für den attraktiven Einsiedler, mit dem piratenhaften Aussehen, denn wer könnte einem Mann nachtragend sein, dessen Kummer darüber, bereits mehrere geliebte Ehefrauen zu Grabe getragen zu haben, so groß zu sein scheint? Während sie zuerst noch Mitleid hat mit Bernard, wächst ihr Unbehagen gemeinsam mit ihren Zweifeln, als sie grausige Entdeckungen macht und ihr Patenonkel sie immer mehr von der Außenwelt abzuschotten versucht… Idee: Während der Klappentext lediglich eine düstere Familiengeschichte verspricht, zeigt sich bald, dass die Idee hinter dem Buch wohl eine moderne Schauermärchenadaption ist. Blaubart 2.0 sozusagen! Da ich ein großer Märchen-Fan bin und Blaubart zu meinen Lieblingen dieser Gattung zählt, war ich also nach den ersten Seiten und märchenhaften Anspielungen mehr als gespannt, wie die Autorin diese von mir heiß geliebte Gruselgeschichte in ein modernes (bzw. moderneres – die Handlung spielt im Jahr 1855!) Gewand kleiden würde. So viel vorweg: Diesen Jugendroman als Blaubart reloaded zu bezeichnen, wäre (leider) zu kurz gegriffen: Man nehme ein düsteres Grimm-Märchen, versetze es in die Zeit der Sklavenaufstände in Amerika, und mache einen modernen, gesellschaftskritischen (Fantasy-)Jugendroman daraus. Ob das gut geht?  „Ich bin ein einsamer Mann, Sophia. Im Gegensatz zu König Midas verwandeln sich die Menschen, die ich berühre, nicht in Gold.“ Er hielt inne und schaute hinaus in die Dunkelheit. „Stattdessen schrumpeln sie – pffft – zu nichts zusammen.“ [Seite 141] Umsetzung: Wie bereits erwähnt, lässt der Klappentext eigentlich nicht darauf schließen, dass es sich bei „So wie Kupfer und Gold“ um eine Märchenadaption handeln könnte. Im Text jedoch finden sich explizite Anspielungen auf das Grimmsche Märchen „Blaubart“, von dem ich seit jeher fasziniert bin. Während ich Märchenadaptionen (die sich in den letzten Jahren ja großer Beliebtheit zu erfreuen scheinen) also generell eher zugetan bin und auch die Idee eines modernen Blaubarts großartig fand (und noch finde!), muss ich gestehen, dass die Umsetzung leider etwas holprig wirkte. Zum einen wird mit Sophia (oder Sophie? Leider konnte man sich nicht durchgängig für einen der beiden Namen entscheiden) eine Protagonistin vorgestellt, mit der man nur recht mühsam warm wird: zu oberflächlich, zu naiv, zu ich-bezogen (ich versuche an dieser Stelle wirklich krampfhaft das Wort hirnlos zu meiden) tritt sie auf, um vom Leser ins Herz geschlossen zu werden. Aber tatsächlich macht das unsympathische Naivchen im Laufe der Handlung eine beachtliche, positive Wandlung durch – auch wenn am Ende dieser leider keine toughe Heldin steht. Der Charakter des Blaubart wirkte auf mich insgesamt leider zu gewollt. Zu Beginn konnte mich die Zweischneidigkeit dieses noblen Schurken noch überzeugen – launenhaft, gereizt, sadistisch in seinen vier Wänden und dennoch charmant und charismatisch nach außen hin. Im Laufe der Handlung litt die Authentizität dieses Charakters jedoch darunter, dass die Autorin versuchte, die Geschichte mit dutzenden weiterer Ideen zu „bereichern“. (ACHTUNG – SPOILER!) Nicht nur erscheint er als aalglatter Gattinnenmörder, nein, er knüpft auch wehrlose Tiere an Bäume, vergewaltigt alte Haushälterinnen, um sie dann entehrt mit Leibeigenen zu verheiraten, peitscht Sklaven aus purer Freude aus, hat unaussprechliche sexuelle Vorlieben … (Just for Info: Altersempfehlung vom Verlag: Ab 13 Jahren!) Diese unnötige Überladenheit ließ mich des Öfteren gerade gegen Ende des Buches verstimmt mit den Augen rollen. TOO MUCH! Sich an die Devise „Weniger ist mehr“ zu halten, hätte diesem Buch sicherlich gut getan. So wurden unzählige Ideen aufgegriffen, die leider relativ unausgereift blieben, viele Fragen hinterließen und zu einem mittelprächtigen Gesamteindruck führten. Bernard ist das personifizierte Böse – das hast du so hinzunehmen, lieber Leser. Warum er tut, was er tut und wie er so geworden ist? Who cares! Zusammenfassend: Der Beginn des Buches liest sich leider etwas zäh (was sicherlich auch an der Protagonistin liegt, deren Charakter man zu Beginn nur leidend erträgt), in der Mitte nimmt die Erzählung an Fahrt auf, es wird spannend und gruselig, die Parallelen zum Blaubart-Märchen werden deutlich, man darf sich zurücklehnen und genießen, nur um dann weinenden Auges miterleben zu müssen, wie die Geschichte zum Ende hin leider wieder an Authentizität einbüßt, Vorhersehbarkeit an die Stelle von atemloser Spannung tritt und das Naivchen Sophie/Sophia zurückkehrt. Gestaltung: Wunderschön gestaltet, verleitete mich dieses gebundene Buch zu einem – ich gebe es zu – Coverkauf. Das Profil eines hübschen Mädchens mit wallender roter Mähne, dazu der ins Auge fallende Titel und die gelungene Farbkombination aus Orange-, Rot- und Brauntönen zusammen mit dem schönen Kontrast des smaragdgrünen Leinens machen diesen Jugendroman zu einem Buch, nachdem man greifen muss. Soundtrack: Perfekt auf die Blaubart-Lektüre stimmte mich „Der Tod und das Mädchen“ von Schubert ein. Fazit: Eine meiner Meinung nach brillante Idee, der die Umsetzung leider nicht das Wasser reichen kann. Da unglaublich viel Potenzial verschenkt wurde, reicht es leider nicht für meine Leseempfehlung, dennoch kann man – wenn man ohne große Erwartungen (und ohne Kenntnis des Blaubart-Märchens?) an die Lektüre geht, seine Freude mit diesem Buch haben. Leider hat’s zum Highlight nicht gereicht, unterhaltsamer Lesespaß für Zwischendurch war „So wie Kupfer und Gold“ aber allemal. Ich vergebe 3 von 5 Sterne! 

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  • Rezension zu So wie Kupfer und Gold

    So wie Kupfer und Gold

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2015 um 16:51

    Ich bin ja ein riesiger Fan von Büchern, in denen klassische Märchen neu erzählt werden. Im Fall von Jane Nickersons “So wie Kupfer und Gold” ist es das französische Märchen “Blaubart”, dem ein neues Gewand verpasst wird – und zwar eine wirklich faszinierende Mischung aus historischem Roman und Schauerelementen. Besonders gut gefallen hat mir hier die 19. Jahrhundert-Südstaaten-Atmosphäre, die von der Autorin schon mit wenigen Worten erschaffen wird. Allerdings gab es hier ein paar kleinere Startschwierigkeiten, denn zu Beginn der Geschichte war mir die Wortwahl stellenweise dann doch etwas zu modern und auch der Schreibstil wirte anfangs noch ein wenig holprig. Glücklicherweise gibt sich das aber beides sehr schnell und es entwickelt sich die schon erwähnte Atmosphäre. Es gibt riesige Herrenhäuser, prunkvolle Kleider, charmante Gestalten, exotisches Essen und dunkle Geheimnisse. Und eine Protagonistin, die einfach nur sympathisch ist und mit der vermutlich jeder Leser etwas anfangen können wird. Das zusammen sorgt dafür, dass man sich als Leser schnell in die Geschichte fallen lassen kann und an Sophias Seite in diese faszinierende Welt eintaucht. Allerdings hapert es doch ein wenig an Spannung. Zwar ist jede Menge Faszination vorhanden gewesen, weil die Autorin es wirklich versteht die Zeit und das damalige Leben zu schildern und lebendig werden zu lassen, nur spannend ist es eben leider nur begrenzt. So plätschert die Geschichte für ca. drei Viertel des Buchs mehr oder minder ruhig und auch relativ langsam dahin und auch wenn ich mich nicht gelangweilt habe, habe ich mich doch gefragt, wann denn jetzt mal so richtig etwas passiert. Alles in allem hat mir “So wie Kupfer und Gold” daher zwar wirklich gut gefallen, was die Umsetzung des Settings, die Erschaffung einer authentischen Atmosphäre anging und ich habe es locker in einem Rutsch gelesen, ohne mich dabei zu langweilen, nur an Spannung und Tempo hat es dann doch irgendwie gemangelt.

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  • sehr schöner historischer Jugendroman......

    So wie Kupfer und Gold

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. December 2014 um 09:32

    Kurzbeschreibung Boston, 1855. Sophia ist 17, als sie nach dem Tod ihres Vaters als Waise dasteht. Da erhält sie einen Brief von ihrem Paten Bernard de Cressac, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey angekommen, zieht der attraktive Gentleman und sein luxuriöser Lebensstil die junge Frau in seinen Bann. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr spürt Sophia, dass Bernard eine dunkle Seite hat. Als ihr schließlich immer wieder junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen – die ihr selbst sehr ähnlich sehen-, wird Sophia misstrauisch. Sie erfährt, dass Cressac bereits mehrfach verheiratet war und alle Ehefrauen unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen ... Ist Sophia die Nächste? Oder kann sie das Netz, das Cressac um sie gesponnen hat, rechtzeitig zerreißen? Meinung Dies ist ein historischer Jugendroman voller Emotionen und Gefühlen. Er war spannend, fesselnd und einfach interessant zu lesen. Die Geschichte wirkte düster, wobei aber gute Fantasyelemtente von der Autorin mit eingebaut wurden. Die Märchenadaption von „Blaubart“ war zwar gut, aber dennoch zu wenig ausgeschöpft für meinen Geschmack. Die Handlung selbst war am Anfang etwas zäh, nimmt aber dann rasant an Fahrt an. Ich lernte viel über Sophias früheres Leben kennen. Dies war nichts so besonders, weil die Familie nur wenig Geld zum Überleben gehabt hat. Dann stirbt der Vater und Sophia soll zu ihrem Patenonkel ziehen. Dort fühlte sie sich, als wenn sie in einen goldenen Käfig leben müßte. Sie wird ständig kontrolliert und durfte nicht alleine aus dem Haus gehen. Eines Tages erschienen ihr die Geister der vier verstorbenen Frauen von Bernard. Neugierig macht sie sich auf die Suche nach Antworten und gerät immer mehr in die Fänge des Paten. Es wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von Sophia erzählt. Ihr Charakter gefiel mir von der ersten Seite an. Sie wirkte so zart und unschuldig auf mich. Als es jedoch darum ging, um ihr Leben zu kämpfen, wurde sie mutig und stark. Dafür hat mir aber der Charakter des Paten Bernard überhaupt nicht zugesagt. Er wirkte suspekt und unsympathisch auf mich. Und zum Schluß stellte sich ja wirklich heraus, welch grausamer Mensch er war. Beeindruckt dagegen haben mich die Umgebungsbeschreibungen. Wunderschön und detalliert konnte ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Genauso mag ich es bei einem historischen Roman. Frau Nickerson passte ihren Schreibstil nicht an das damalige Zeitalter an, sonder schrieb eher modern. Mich störte das nicht und das Buch ließ sich super schnell lesen. Kurze Kapitel und angenehme Schriftgröße rundeten das Ganze ab. Cover Das Cover ist einfach wunderschön. Es strahlt so eine Atmosphäre aus, das man es einfach in die Hand nehmen muß. Farben, Bild und Titel passen peferkt zum Inhalt des Buches. Fazit „So wie Kupfer und Gold“ konnte mich überzeugen. Spannend, interessant und sehr bildlich dargestellt. Ich hatte ein paar sehr gute Lesestunden und kann diesen historischen Jugendroman nur weiterempfehlen. Er bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Olek über "So wie Kupfer und Gold"

    So wie Kupfer und Gold

    Olek

    12. June 2014 um 11:48

    Die Geschichte und meine Meinung: Als ihr Vater noch lebte, hatten Sophia und ihre Geschwister garnichts. Sie mussten ums Überleben kämpfen. Nach seinem Tod jedoch konnte eine den Leiden und der Angst entfliehen. Die wunderschöne, junge Sophia wurde zu ihrem Patenonkel eingeladen. Dieser lebt in Mississippi, wo es immer sehr heiß ist, und ist sehr reich. Zuerst kann Sophia ihr Glück kaum fassen: Schöne, neue, edle Kleider, die nur für sie gemacht worden sind, Schmuck und Schätze, exotisches Essen und ganz viel neues zu entdecken. Nicht, dass sie das nach einerWeile langweilen würde, doch sie hatte auch bestimmte Vorstellungen, die sie verfolgt, die ihr Patenonkel jedoch nicht einsieht. Zum Beispiel besitzt er sehr viele Sklaven, die auf seiner Plantagen arbeiten. Sophia ist jedoch gegen Sklaverei und ihre Religion sieht auch vor, dass jedes Wesen frei ist. Nichtsdestotrotz kann sie ihn nicht überzeugen. Wenn das aber nur die einzige Sache wäre, die Sophia stören würde... Cressac ist auch noch leicht aufbrausend, exzentrisch und besitzergreifend. Und er hat ein schreckliches Geheimnis. Sophia ist auf sich allein gestellt, denn ihre Geschwister sind weit weg, und kämpfen allein um ihr Überleben. Doch wer rettet Sophia, als die Sache eskaliert und das verstörende Geheimnis der Patenonkels rauskommt?  Angelehnt an das Märchen "Blaubart" der Brüder Grimm, entsteht auch diese Geschichte. Ein mittelloses Mädchen kommt zu einem sehr reichen Gutsherrn, der sich in ihre Unschuld verliebt, doch ihre Neugier hasst. Mit einem Test prüft er ihr Vertrauen und sie versagt. Beim Versuch sie zu Töten, weil sie ihn ja betrogen hat, stirbt er selbst. Und die kleine Göre kommt ungestraft davon... Ich habe erst vor ein paar Jahren von den Märchen "Blaubart" erfahren und es hat mir sofort gefallen. Es hat diese eindeutige Moral, nicht so wie "Rotkäppchen" oder so. Ich war immer auf der Seite von Blaubart, denn der arme Mann, der einfach nur ein Mädchen haben wollte, dem er vertrauen kann und die ganzen Gören haben ihn einfach betrogen... T.T  Diesmal war der Charakter der Blaubarts viel ausgeprägter, man hat das Böse in seinen Augen erkannt, und da war Sophia natürlich viel ansprechender und sympathischer. Ich konnte sozusagen seine charismatische Art durchschauen..:)  Der Handlungs-/ Spannungsverlauf ähnelt dem des Märchens sehr, sodass es eigentlich nichts neues bzw. anderes interessantes gab. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da es ein wenig an die Zeit angepasst war und man sie so den Verlauf besser vorstellen konnte. Unerklärlich blieb für mich jedoch, dass sich die Schriftart verändert hat. Teils war es schnörkelig und teils wieder nicht. Das war irgendwie unpassend, da es noch nicht mal ein verständliches Muster in dessen Benutzung gab. Es fiel dann aber auch nicht sonderlich auf, wenn man sich daran gewöhnt hat. Das Cover ist wunderschön! <3 Es ist mir direkt aufgefallen und als ich dann noch erfahren habe, dass es um Blaubart geht, war es um mich geschehen. Das Mädchen auf dem Umschlag soll wohl Sophia sein, da sie vom Alter und von der Haarfarbe her zu ihr passt. Auch der Titel ist die Beschreibung ihrer Haarfarbe. Eigentlich geht es auch in der Geschichte hauptsächlich um die rote Haarfarbe.  Fazit: ( 4 von 5 Punkten) Insgesamt ist es ein schönes modernes Märchen. Und wer mal ins 19. Jahrhundert eintauchen will, ist hier auch auf dem guten Weg, da die damalige Situation sehr schön und lebendig dargestellt wird. :)

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  • Eine tolle Idee, die leider einer schwachen Umsetzung zum Opfer fällt

    So wie Kupfer und Gold

    leselurch

    16. May 2014 um 17:25

    *Worum geht's?* Als Sophias Vater stirbt und seine vier Kinder elternlos zurücklässt, trifft es die Familie hart. Zum Glück erklärt sich Sophias Patenonkel, der reiche Monsieur Bernard de Cressac, dazu bereit, sich ihrer anzunehmen. Für Sophia, die Monsieur Bernard schon als kleines Mädchen anhimmelte, erfüllt sich damit trotz der schwierigen Zeit ein großer Traum. Ihr einflussreicher Onkel tut alles, um Sophia glücklich zu machen und überhäuft sie mit schönen Kleidern und Schmuck. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann macht Monsieur Bernard Andeutungen – und Sophias Bild gerät ins Wanken. Ist ihr Patenonkel wirklich der Held, für den sie ihn gehalten hat? *Meine Meinung:* Bei „So wie Kupfer und Gold“ handelt es sich um ein Jugendbuch mit historischen und märchenhaften Elementen. Jane Nickerson hat sich von dem Märchen des berüchtigten Blaubarts zu ihrem Debüt inspirieren lassen. Sie erzählt die Geschichte der jungen Sophia, die im Jahre 1855 nach dem Tod ihres Vaters aus Boston zu ihrem Patenonkel nach Mississippi zieht. Monsieur Bernard de Cressac, so sein Name, ist ein Mann, der alles in seiner Macht stehende in die Wege leitet, um Sophia glücklich zu machen. Allerdings nicht, ohne damit gewisse Hintergedanken zu verfolgen… Wer das Märchen um Blaubart kennt, wird in „So wie Kupfer und Gold“ eine aufregende und spannende Geschichte erwarten, die nicht ohne geflossenes Blut enden wird. Jane Nickerson hält sich mit ihrem Roman nah an der Vorlage – so spielen zum Beispiel Monsieur Bernards Schlüssel eine wichtige Rolle, Sophias Schwester heißt sogar Anne – und schafft mit ihrer Idee und den Themen wie der Sklavenhaltung, die sie in die Geschichte einwebt, ein gelungenes Grundgerüst. Leider scheitert es schließlich an der Umsetzung der Autorin, denn „So wie Kupfer und Gold“ ist alles andere als ein mitreißender Pageturner. Die Handlung zieht sich schier endlos in die Länge, ehe das Buch endlich an Spannung gewinnt. Im Grunde begleitet man Sophia über hunderte Seiten nur durch ihren langweiligen Alltag, bis sich auf den letzten 50 Seiten die Ereignisse überschlagen. Wenn es das Ziel der Autorin war, den Leser an Sophias Langeweile teilhaben zu lassen, ist ihr das mehr als gelungen. Ob das wirklich eine gute Idee war, möchte ich aber stark bezweifeln. Da hilft selbst Jane Nickersons Schreibstil, der mir ausgesprochen gut gefallen hat, nicht mehr viel. Sophia, manchmal auch Sophie genannt, ist eine Protagonistin, die es ihren Lesern nicht immer leicht macht. Lernt man sie zunächst als unschuldiges junges Mädchen kennen, das mit ihren zarten 17 Jahren noch nicht recht weiß, wo sie hingehört. Sie ist liebenswert, von ihren kupferroten Haaren bis zu den Zehenspitzen, und hat im Grunde die perfekten Grundbausteine, um eine tolle Hauptfigur abzulegen. Leider entpuppt sich Sophia schnell als oberflächliches Naivchen, das sich von schmeichelnden Komplimenten und materiellen Geschenken den Kopf verdrehen lässt. Sie trifft viele unüberlegte, aber auch unverständliche Entscheidungen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Erst auf den letzten Seiten entwickelt sich Sophia doch noch zu einer Heldin, auf die man die ersten 400 Seiten vergeblich gewartet hat. Leider kommt dieser Schritt viel zu spät, um Sophia im Gesamtbild noch positiv im Gedächtnis zu behalten. Monsieur Bernard de Cressac, Sophias Patenonkel und seit des Todes ihres Vaters auch ihr Vormund, ist ein reicher und einflussreicher Mann. Er ist attraktiv und mit seiner einnehmenden Art kann er jeden um seinen Finger wickeln. Kein Wunder also, dass Sophia, die ihn schon seit ihrer Kindheit als „Mythos“ und „Magier“, gar als ihre „Zukunftshoffnung“ anhimmelt, ihm schon bei ihrer ersten Begegnung verfällt. Monsieur Bernard strahlt zweifelsohne etwas aus, das die Aufmerksamkeit der Menschen erregt. Während Sophia sich zu ihm hingezogen fühlt, baut man als Leser instinktiv eine Distanz zu ihm auf. Seine ganze Art lässt einen unruhig werden und einige seiner Taten lassen einen sogar an Sophias Einschätzungsvermögen zweifeln. Dass dieser Herr Dreck am Stecken hat, würde sogar ein Blinder sehen! Trotzdem hat Monsieur Bernard von allen Charakteren in „So wie Kupfer und Gold“ das meiste Potenzial. Er macht neugierig, fasziniert auf obskure Weise, aber leider fehlt es auch ihm an der nötigen Tiefgründigkeit.  Bis auf Monsieur Bernard de Cressac trifft man in „So wie Kupfer und Gold“ eigentlich auf keinen Nebencharakter, der mehr als eine kleine Statistenrolle einnimmt. Dabei findet man zwischen den Buchdeckeln unzählige Charaktere, die durchaus das Potenzial dazu hätten, mehr als nur ihre Rolle als Diener, Zofe oder Plantagenarbeiter einzunehmen. Bedauerlicherweise gibt ihnen Jane Nickerson nicht die Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen. Auch hier fehlt es den Figuren an Tiefe, an Facettenreichtum, an Bedeutung. Schade um das verschenkte Potenzial. Natürlich gibt es in „So wie Kupfer und Gold“ eine obligatorische Liebesgeschichte für die wunderschöne Sophia. Diese tritt erst relativ spät ins Geschehen und beginnt tatsächlich sehr süß, sodass man im ersten Moment schon fast ein wenig ins Schwärmen geraten könnte. Leider verfällt Sophias Liebesgeschichte schnell dem klischeehaften Schema, das der Romantik ihren Reiz raubt. Innerhalb kürzester Zeit wird von der großen Liebe gesprochen und auch für die nötige Dramatik ist schnell gesorgt. Trotz der Vorhersehbarkeit und des Klischees bietet die Liebesgeschichte so manchen amüsanten Moment, aber die Art und Weise, wie Jane Nickerson Sophias Romanze verlaufen lässt, hat mich schlussendlich doch sehr enttäuscht zurückgelassen. *Cover:* Das Cover ist ein absoluter Blickfang! Es strahlt eine tolle Atmosphäre aus, die mich auf den ersten Blick neugierig auf das Buch gemacht hat. Schade, dass die Geschichte mit dem Cover mithalten kann. *Fazit:* „So wie Kupfer und Gold“ von Jane Nickerson ist ein Debüt mit einer tollen Idee, die leider einer schwachen Umsetzung zum Opfer fällt. Die Neuerzählung des Märchens um Blaubart hält sich zwar relativ nah an der Vorlage, zieht sich aber durch langatmige Alltagsschilderungen der Protagonistin Sophia in die Länge. Von Spannung fehlt hier jede Spur! Erst als „So wie Kupfer und Gold“ einen Endspurt einlegt, bekommt man die mitreißende Geschichte geboten, auf die man so lange gewartet hat. Leider können auch die blassen und oberflächlichen Charaktere das Buch nicht zu einem Pageturner machen. Hier hat Jane Nickerson wirklich viel Potenzial verschenkt – schade! Für „So wie Kupfer und Gold“ vergebe ich 2 Lurche.

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  • So wie Kupfer und Gold

    So wie Kupfer und Gold

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2014 um 17:02

    Das Cover ist einfach hinreißend. Ich bin auch froh, dass das Mädel rote Haare hat; also passend zur Protagonistin Sophia. Zu Beginn war mir Sophia nicht allzu sympathisch da sie immer wieder davon redete wie sehr sie doch den Luxus verdient habe. Im Laufe der Geschichte legte sie jedoch ihre Naive und ‘Luxusverwöhnte’-Art immer mehr ab. Ihr Onkel, Bernard de Cressac, war mir von Anfang an nicht geheuer und zudem recht lüsternd, im Bezug auf sein 17-jähriges Mündel. Sophia rafft jedoch zu Beginn erstmal gar nichts und ist total fasziniert von ihm. Da das Buch auf dem Märchen von Blaubart beruht und dieses sogar zu Beginn mit einem Zitat ‘angekündigt’ wird war von Anfang an klar, wie das Buch enden wird. Was ich sehr schade fand, da man dem Buch so seinen Spannungsbogen bzw. überraschende Wendung wegnahm (jedenfalls, wenn man das Märchen kennt). Der Spannungsbogen war recht gering gehalten. Zum großen Showdown zwischen Bernard und Sophia kam dann etwas Schwung in die Sache aber bis dahin begleiteten wir Sophia bei ihren Rundgängen durch das Anwesen, ihren geheimen Treffen mit dem Pfarrer und allgemein ihr Alltag im Haus. Ich vergebe gute 3 von 5 Eulen. Da mich das Buch unterhalten konnte, ich die Mischung aus Märchen und Mystery mag und keine (wichtigen) Fragen offen blieben. Was ich persönlich wichtig finde, da ich mich so nicht nachträglich ärgere.

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