White Bodies

von Jane Robins 
3,5 Sterne bei20 Bewertungen
White Bodies
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Unzertrennlichs avatar

Schon die allererste Jahreszahl hat mich zum Grübeln gebracht - sie war aber einfach nur falsch ...

suppenfees avatar

spannend, aber total unsympathische Protagonistin

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Inhaltsangabe zu "White Bodies"

Manchmal kann man zu sehr lieben.

Callie liebt Tilda, ihre Zwillingsschwester, der als glamouröse Schauspielerin die Welt zu Füßen liegt. Als ihre Schwester an Felix gerät, einen vermögenden, aber offenbar brutalen Mann, glaubt Callie, sie retten zu müssen. Im Internet gerät sie an eine Gruppe von Frauen, die sich darüber austauscht, wie man sich gegen gewalttätige Ehemänner wehren kann. Und dann stirbt Felix tatsächlich – und Callie hat einen furchtbaren Verdacht.

„Der perfekte Thriller.“ Elle

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634470
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 9 Stunden
    Kurzmeinung: Schon die allererste Jahreszahl hat mich zum Grübeln gebracht - sie war aber einfach nur falsch ...
    Fehler in der Übersetzung, etwas undurchsichtiger "Plan" ....

    Schreibstil


    Ich habe mich tierisch gefreut, als ich dieses Buch bei einer Buchverlosung auf Lovelybooks gewonnen habe. Psychothriller gehören ja bereits seit Jahren zu meinen Lieblingsgenres.


    Als erstes muss ich hier ehrlich sagen, dass mich der Schreibstil selbst nicht so recht begeistern konnte. Er war doch teilweise sehr holprig und leider gab es auch einige sehr unschöne Fehler, die mir den Lesespaß etwas verdorben haben. Ich denke mal, dass hier besonders die Übersetzung nicht ganz so gut gelungen ist, denn ich habe kurz in das Original hineingelesen und fand es tatsächlich viel besser und flüssiger formuliert.


    Die Fehler, die ich eigentlich sonst vom Aufbauverlag gar nicht gewöhnt bin, ziehen sich durchs ganze Buch. Mal gibt es seltsame Formulierungen, Fehler im Ablauf und mal einfach nur Rechtschreibfehler. Klar, Fehler können passieren, aber beispielsweise ist gleich die erste Jahreszahl (Herbst 2013) falsch. Der Prolog ergibt einfach keinen Sinn und ich habe gut hundert Seiten gerätselt, wie das zusammenpassen kann ... Bis ich dann mal einen Blick ins Original geworfen habe und da plötzlich die richtige, logische Jahreszahl stand.


    Des weiteren wurde aus dem Schauspieler Robert Walker ein Robert Walter gemacht, im späteren Verlauf essen sie Pizza, die anscheinend zwei mal gebracht wird ... Ich achte beim Lesen nicht unbedingt auf Fehler, mir steht der Spaß und die Unterhaltung an erster Stelle, aber hier hat es mich zum ersten Mal wirklich so frustriert, dass ich mir das Original anschauen musste. Echt schade, dass das Werk der Autorin, das von der Handlung eigentlich stimmig ist, doch etwas abgeschwächt wurde ...


    Charaktere


    Callie


    Im Zentrum der ganzen Geschichte steht Callie, die eine berühmte Schwester hat. Callie selbst ist unscheinbar, führt ein normales, recht zurückgezogenes Leben. Als Tilda, ihre Schwester, einen neuen Freund hat, ändert sich so einiges und Callie hegt den Verdacht, dass Felix ihrer Schwester irgendetwas antut, verhält er sich doch stets sehr eigenartig.


    Callie selbst empfand ich als ungemein interessanten und vielschichtigen Charakter. In Form von Rückblenden erfahren wir, wie sehr sie ihre Schwester seit jeher verehrt und idealisiert hat. Das schlug irgendwann doch sehr ins Extreme aus, aber gerade dieses Extreme hat mich an Callies Charakter fasziniert. Viele Leser werden sie vielleicht abartig oder widerwärtig finden, aber ich glaube, dass man hier mit Verständnis und Offenheit an das Thema herangehen sollte. Es gibt viele Arten von psychischen Störungen und Callie, die hier beinahe krankhaft von ihrer Schwester besessen ist, hat eben Probleme, die wir als Menschen nicht verurteilen sollten!


    Tilda


    Tilda, die Zwillingsschwester, nehmen wir als Leser praktisch auch nur mit den Augen von Callie wahr. So bleibt uns lange Zeit verborgen, was für ein Mensch sie ist und das macht die Geschichte so spannend und durchwegs interessant.


    Die Frage, die ich mir bei ihr die ganze Zeit gestellt habe: Ist ihr neuer Freund tatsächlich gewalttätig? Und warum verhält Tilda sich in Gegenwart ihrer Schwester plötzlich so abweisend?


    Meine Meinung


    Wie ich oben bereits erwähnt hatte, habe ich mich mit dem Schreibstil doch etwas schwerer getan. Ich brauchte ein wenig, um mit der Geschichte warm zu werden und die ersten 100 Seiten habe ich tatsächlich gerätselt, was es mit der ersten. im Endeffekt ja falschen, Jahreszahl auf sich hat. Mein Gehirn hat bereits die unfassbarsten Theorien erschaffen, als ich dann durch einen Blick ins Original herausfand, dass es einfach nur ein Fehler war.


    Obwohl die Geschichte wirklich zu fesseln weiß und stellenweise sehr tiefgründig ist, kam ich doch oft einfach raus. Ich musste mich hier echt zusammenreißen, um am Ball zu bleiben. Als deutlich stärker (und auch besser geschrieben) empfand ich die Rückblicke in die Vergangenheit. So lernen wir Callie und Tilda als Kinder kennen und erfahren hier bereits, wie ihre Beziehung zueinander ist.


    Diese Beziehung ist recht speziell. Callie ist von Anfang an die Beschützerin ohne eigenes Leben, Tilda der strahlende Star, der im Mittelpunkt steht. Beim Lesen einiger Abschnitte aus der Vergangenheit hatte ich tatsächlich das Gefühl, einen ungemein starken Psychothriller zu lesen, der tatsächlich enorm in die Tiefe geht.


    Was viele andere, leider recht schlechte Rezensionen schon erläutert haben, ist das Fehlen einer Person, die zum Mitfiebern einlädt. Wir haben hier tatsächlich nur recht schwierige Personen, also keine 0815-Familienmenschen, aber genau das liebe ich an Psychothrillern. Ich kann mich auch gut in "kaputte" Charaktere hineinversetzen und liebe es, wenn es der Autor/die Autorin schafft, mir das Innere eines Menschen näherzubringen. Das hat hier Jane Robins auf jeden Fall geschafft!


    Toll fand ich auch die vielen kleinen Buchanspielungen. So wird "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith, das ich wirklich abgöttisch liebe, noch eine sehr wichtige Rolle spielen. Ich fand es interessant, wie die Autorin hier verschiedene Brücken eingebaut hat. Der Leser wird leicht manipuliert und das gefällt mir bei Psychothrillern besonders!


    Dann kam allerdings das Ende und mir fehlen dafür in dieser Rezension tatsächlich die Worte. Es ging dann doch in eine Richtung, die ich von Anfang an vermutet hatte, meine Theorie stimmte, aber die Hintergründe, warum gerade Callie hier eine so große Rolle spielen sollte, blieben für mich unklar. Zwar war die Idee, hier noch mal näher auf das "Mord"-Prinzip aus "Zwei Fremde im Zug" einzugehen, gut, aber irgendwie blieb am Ende alles recht undurchsichtig. Der wahre Plan hatte für mich einige große Lücken - es wäre auch deutlich einfacher gegangen und Callie war im Grunde nur eine stille Beobachterin und die Person, die am Ende alles durchschaut ...


    Fazit


    "White Bodies" war ein Buch mit einem interessanten Ausgangsplot, doch die deutsche Übersetzung mit einigen Fehlern (Wie beispielsweise der ersten Jahreszahl!) hat mir leider den Lesespaß verdorben. Obwohl es einige starke und sehr tiefgründige Momente gab und ich unsere Protagonistin ungemein interessant fand, blieb mir die Geschichte am Ende auch nach dem Ende noch zu wirr und konstruiert ... 




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    suppenfees avatar
    suppenfeevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: spannend, aber total unsympathische Protagonistin
    spannende Story, schwierige Charaktere

    Callie und ihre Schwester könnten gegensätzlicher nicht sein. Callie stand schon immer im Schatten ihrer nun berühmten Schauspielschwester Tilda. Doch Callie liebt Tilda dennoch. Als ihre Schwester ihren neuen Freund Felix vorstellt läuten bei Callie schon bald alle Alarmglocken. Kontrolliert und missbraucht der junge Mann Tilda? Callie hört sich in einem online-Forum um und versucht ihre Schwester mit allen Mitteln zu schützen. Doch als Felix auf einer Reise stirbt, muss sich Callie fragen ob sie vielleicht die Schuld trägt.

    Ich bin nicht so ganz glücklich mit diesem Thriller. Der Autorin Jane Robins gelingt ein super spannender Einstieg, man lernt die Charaktere langsam kennen und kommt schon ins Grübeln, ob Felix nicht vielleicht der Falsche für Tilda ist. Doch dann gerät die Handlung etwas ins Stocken, Callie dreht sich mit ihren Recherchen im Internet im Kreis und obwohl sie anfangs noch sympathisch und liebevoll wirkte, wird sie mit jedem Kapitel besessener davon ihre Schwester zu retten. Nun wirkt nicht mehr nur Felix krank, Callie verrennt sich in die Geschichte und nimmt geradezu stalkerhafte Züge an, während Tilda eine wirklich seltsame Einstellung zu Beziehungen an den Tag legt und sich so selbst zu Grunde richtet. Man hat also niemanden mehr, dem man wirklich seine Sympathien schenken kann und mit dem man mitfiebern möchte. Das hat die Story für mich teilweise recht zäh gemacht. Zum Ende hin konnte mich die Autorin dann doch noch einmal fesseln, denn mit diesen Wendungen hätte ich so nicht gerechnet.

    Interessant waren Einblicke in die Kindheit der Schwestern, sie erklären das Verhalten der Beiden im Erwachsenenalter zumindest ein Stück weit.  Aber auch damals schon hatten die Mädchen ein auffälliges Verhalten.

     

    Trotz starkem Start und gelungenem Schluss vergebe ich hier nur 3 Sterne. Der Mittelteil und auch die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 4 Tagen
    Leider nicht überzeugt

    Inhaltsangabe
    Manchmal kann man zu sehr lieben.
    Callie liebt Tilda, ihre Zwillingsschwester, der als glamouröse Schauspielerin die Welt zu Füßen liegt. Als ihre Schwester an Felix gerät, einen vermögenden, aber offenbar brutalen Mann, glaubt Callie, sie retten zu müssen. Im Internet gerät sie an eine Gruppe von Frauen, die sich darüber austauscht, wie man sich gegen gewalttätige Ehemänner wehren kann. Und dann stirbt Felix tatsächlich – und Callie hat einen furchtbaren Verdacht.

    Meine Meinung:


    Die Handlung wurde aus der Sicht von Callie geschrieben. So blieben die anderen Charaktere für mich eher oberflächlich, da man von ihnen selber nicht liest, nur durch Callies Sicht. Eine richtige Nähe konnte ich zu keinem Charakter aufbauen, sie konnten mich beim Lesen nicht erreichen. 

    Callie, ihr bedeutet ihre Schwester sehr viel. Bis es aber irgendwann too much für mich wurde. Mit der Zeit wurde das zu viel des guten, was sie da alles so gemacht hat. Das war nicht immer leicht zu lesen, ja manchmal sogar abschreckend.
    Ansonsten hat sich der Schreibstil gut lesen lassen.

    Die Kapitel wechseln sich immer wieder mit Ausschnitten der Vergangenheit ab, das hat mir gut gefallen, so konnte man mehr von Callie erfahren. Die Charaktere sind an sich interessant und auch ok ausgearbeitet, aber nur wie schon gesagt das mir das persönliche gefehlt. 

    Spannungstechnisch war das Ganze für mich ok, nicht aufregendes. Da hätte ich für meinen Geschmack mit mehr Spannung gerechnet und auch gewünscht. Die fehlende Spannung hat die Handlung für mich schon ehrlich gesagt „lahm“ gemacht, das Gefühl weiter zu lesen und wissen wie es weiter geht hatte ich nicht die ganze Zeit über.

    Das Ende hat zur Handlung gepasst.

    Die Idee hinter dem ganzen fand ich wirklich interessant, aber im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Zu wenig Spannung, zu viele Längen. Es war anders als gedacht.

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    Guerkkchens avatar
    Guerkkchenvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Liest sich gut, ist aber an der einen oder anderen Stelle ziemlich abschreckend – skurrile Geschichte.
    Geschwisterliebe, die zu weit geht

    Callie liebt ihre Zwillingsschwester Tilda über alles. Sie scheint förmlich ihr gesamtes Leben danach zu richten, ihre Schwester zu beschützen. Als diese Callie ihren neuen Freund – Felix – vorstellt, nimmt Callies Verantwortungsgefühl für ihre Schwester neue Formen an. Sie wirkt fast besessen, geht sie doch davon aus, dass Felix Tilda gegenüber gewalttätig ist und Tilda bösartig kontrolliert. Hilfesuchend wendet sie sich an ein Internetforum und findet dort zwei Freundinnen, die auf ähnlichem Posten zu kämpfen scheinen. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. 


    Callies Besessenheit von ihrer Zwillingsschwester ist zum Teil sehr befremdlich. Sei steigert sich sehr in die Sache hinein, (über)interpretiert Situationen bis ins letzte Detail und führt ein ausführliches Dokument über all ihre Beobachtungen. So gibt sie fast ihr eigenes Leben auf. Ihrer Hartnäckigkeit ist es aber zu verdanken, dass sie für sich am Ende Licht ins Dunkle bringt. 

    "White Bodies" liest sich gut und ist spannend geschrieben. Die Auflösung am Ende ist auch durchaus überraschend. Die Story an sich ist wahrscheinlich einfach nicht meine gewesen – etwas zu viel Geschwisterliebe ;-)

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    clary999s avatar
    clary999vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spezieller Psychothriller, der mich in bestimmten Situationen abgestoßen hat!
    White Bodies...

    »Manchmal kann man zu sehr lieben.« (aus dem Klappentext)

    Zum Inhalt: Callie liebt ihre Zwillingsschwester Tilda über Alles. Für Tilda würde sie Alles tun. Tilda hat Felix, ein erfolgreicher Geschäftsmann, kennengelernt. Die beiden scheinen sich sehr zu lieben. Callie bemerkt allerdings Unstimmigkeiten bei Tilda. Sie verhält sich anders als bisher. Wird Tilda von Felix misshandelt? Callie beginnt im Internet zu suchen und findet ein Online-Forum. Dort tauschen sich misshandelte Frauen aus und geben einander Ratschläge. Sie beobachtet ihre Schwester noch mehr. Als Felix unerwartet stirbt, kommen Callie Zweifel an der Todesursache…

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Jane Robins ist fließend. Erzählt wird aus Callies Sicht. Zwischendurch gibt es Rückblicke (auch aus Callies Sicht) über ihre gemeinsame Kindheit. Tilda steht schon seit damals im Mittelpunkt und wird wegen ihrer Schönheit bewundert. Sie ist Schauspielerin geworden. Callie arbeitet in einem Buchladen und wirkt anfangs natürlich und zurückhaltend auf mich. Sie scheint eine innere Schönheit zu haben. Doch umso mehr ich über sie erfuhr, umso mehr änderte sich mein Eindruck. Ihr Verhalten ist öfters zu extrem. Ihr Beschützerinstinkt in Bezug auf Tilda wirkt krankhaft. Bei Callie war ich mir nie sicher inwieweit ihre Einschätzungen real oder vielleicht doch eingebildet waren. Sind Tilda und Felix (vor seinem Tod) so, wie es Callie wahrnimmt? Die Gespräche im Online-Forum sind hin und wieder seltsam! Steckt mehr dahinter?

    »»Aber heutzutage bräuchte man nicht mehr Eisenbahn zu fahren, um andere Mörder kennenzulernen. Man könnte einfach im Internet jemanden suchen, in einem Forum im Darknet oder einem Chat-Room.« »Das werde ich mir merken.« »Ich glaube, das ist wirklich so«, sagt Tilda. »Psychos finden einander übers Internet.««

    Zitat aus dem Buch, Seite 20

    Einerseits gibt es viel zum Spekulieren, andererseits sind einige Episoden so widerwärtig und ekelhaft, dass es mich abgeschreckt hat. In diesen Momenten ist das Verhalten psychisch-krank. So manches Mal war ich kurz davor das Buch zu zuschlagen und nicht mehr zu öffnen, aber dann hat meine Neugierde doch gesiegt. Durch neue Informationen wurden weitere Möglichkeiten zum Geschehen und das Schwesternverhältnis von Callie und Tilda ins Spiel gebracht.

    Das Ende? Es passt zum Buch, aber hat mir trotzdem nicht so gut gefallen.

    Zwischendurch gab es ein paar Längen, aber der psychisch-kranke Aspekt hat mich noch mehr gestört. Themen, wie krankhafte Zwangsvorstellungen und Manipulationen sind schonungslos eingebunden. Mich hat die Umsetzung in der Geschichte leider nicht angesprochen. 

    Ein spezieller Psychothriller, der mich in bestimmten Situationen abgestoßen hat!

    Nur eine bedingte Leseempfehlung. Wer mit psychotischen Begebenheiten kein Problem hat, könnte vielleicht mehr angetan sein, als ich.

    3 Sterne

    »»Was denkst du?«, frage ich ihn. Er grinste. »Frag mich das nie. Das Leben ist einfacher, wenn man nicht alles in Worte fassen muss.«« Zitat aus dem Buch, Seite 329

    Kommentare: 5
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    cyranas avatar
    cyranavor 6 Tagen
    Callie und Tilda

    Callie und Tilda sind Schwestern, Zwillinge. Und die haben ja oft eine besondere Beziehung zueinander, aber was diese Beziehung betrifft, so ist sie krankhaft zu nennen. Denn von Callies Seite aus ist es schon eine wahre Besessenheit. Tilda ist Schauspielerin und verliebt in Felix, den Callie schon bald verdächtig, ihrer Schwester gegenüber Gewalt anzuwenden. Doch stimmt das?
    Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus zwei Zeitperspektiven, Vergangenheit und Gegenwart nähern sich aneinander an.
    Krankhaftes Verhalten, ein Verwirrspiel und einige falsche Fährten. Mich hat das Buch sehr mitgenommen.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Eine interessante Idee, aber mit deutlichen Längen die mir die Spannung nahm
    Rezension zu White Bodies

    Callie liebt ihre Zwillingsschwester Tilda sehr. Tilda, die als Schauspielerin die Welt zu Füßen liegt verliebt sich in Felix, einem vermögenden Mann. Callie bekommt bald Zweifel an dieser Beziehung, den einiges scheint darauf hinzudeuten das Felix gewalttätig ist, und Callie glaubt sie müsse ihre Schwester retten. Im Internet schließt sie sich einem Forum an bei der Frauen sich über gewalttätige Männer austauschen und kommt dabei mit Frauen in Berührung, die beschlossen haben sich dagegen zu wehren. Und plötzlich stirbt Felix ganz unerwartet und Callie hat einen furchtbaren Verdacht…

    White Bodies stammt aus der Feder von Jane Robbins.

    Callie, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, wirkt am Anfang sehr sympathisch. Man merkt schnell das sie ihre Schwester sehr liebt und auch ihren Focus oft darauf legt das es ihrer Schwester gut geht. Als Callie den Eindruck gewinnt das ihre Schwester von dem neuen Mann in ihrem Leben unterdrückt, gedemütigt und misshandelt wird, versucht sie alles um ihre Schwester zu retten. Durch den weiteren Verlauf der Geschichte und durch Rückblenden wird dem Leser Callie langsam näher gebracht und von ihrer anfänglichen sympathischen Wirkung auf mich blieb kaum noch was übrig.
    Tilda, die Zwillingsschwester erlebt man nur durch Callies Sicht und so bleibt sie immer ein wenig fremd. Ihre Schönheit, ihre Zerbrechlichkeit und ihr Opferdasein dominiert Callies Gedankenwelt, daher erlebt man Tilda als Leser auch nur so.
    Für Callie wird Tildas Leben und ihre Rettung zur Obsession und alles und jeder muss sich diesem unterordnen dabei geht sie manchmal Wege, die ich persönlich mehr als grenzwertig fand.

    Die Idee der Geschichte ist eigentlich interessant und sie beginnt recht spannend, aber für mein Empfinden gab es leider doch deutliche Längen, bei der die Spannung für mich abhandenkam. Zum Ende hin nimmt die Geschichte dann zwar wieder deutlich an Tempo zu und die Auflösung wartet mit einer Wendung auf, die mir gut gefallen hat, aber meinen Gesamteindruck zur Spannung kann dies nicht mehr ändern.

    Mein Fazit:
    Ein Thriller mit einer interessanten Idee, der mich aber durch deutliche Längen nicht ganz überzeugen konnte.  

    Kommentare: 6
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    books_are_proofs avatar
    books_are_proofvor 14 Tagen
    Eine etwas andere Sichtweise

    ,,White Bodies‘‘ ist ein etwas anderer Thriller, denn er erzählt nicht nur von der Liebe zwischen Zwillingen und einem Mord, sondern auch von den Teilen der Zwillinge, die psychische Probleme haben. Tilda, die krankhaft im Mittelpunkt stehen muss und immer zu Extremen schwenkt und Callie, die von ihrer Schwester besessen ist und eins mit ihr sein möchte.
    Die Autorin schreibt aus der Sicht von Callie, die die Ereignisse, die für den Leser widerlich und seltsam sind, in einem neutralen Ton, denn für sie ist es normal. Durch diese Schreibweise ist man sich auch nicht immer sicher, ob Callie mit ihren Vermutungen richtig liegt oder zu viel in die Situation hineininterpretiert, da der Leser nur die Dinge mitbekommt, auf die SIE achtet.
    Diese Sichtweise gibt der Geschichte einen guten Touch, sie gefiel mir sehr gut.

    Die Charaktere haben einen guten Tiefgang und sind nicht nur oberflächlich gehalten. Sie haben verschiedene Facetten, die gut zur Geltung kommen und den Inhalt gut beeinflussen.

    Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, sind manche Passagen, die sich in die Länge gezogen haben.

    Und das Ende war sehr überraschend. Mit der Auflösung habe ich nur zur Hälfte gerechnet und auch das war nicht so genau. Sehr gut gelungen!

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    Amy-Maus87s avatar
    Amy-Maus87vor 15 Tagen
    Ein Psychothriller mit einer überraschenden Wendung

    Ich mag sehr gerne Psychothriller, gerade auch wenn sie so interessant klingen wie „White Bodies“ in der es um zwei Schwestern geht, die eine innige Beziehung zueinander pflegen. Auch wenn sie grundverschieden scheinen, stehen beide füreinander ein. Besonders Calle ist in diesem Punkt sehr engagiert. Als Tildas Freund plötzlich verstirbt, hat Callie einen furchtbaren Verdacht....

    Das Buch selbst beginnt mit wechselnden Zeiten, in denen wir als Leser über die Kindheit der beiden erfahren und ihr besonders Verhältnis zueinander. Doch dies ändert sich, weil im Laufe der Geschichte Callie die Erzählperspektive übernimmt. Ich gebe zu, dass ich mich mit Callie sehr schwer getan habe. Ich habe selbst eine Schwester, für die ich vieles tun würde aber ihr Verhalten ist schon sehr extrem. Callie entwickelt einen extremen Beschützerinstinkt und macht teilweise Dinge, um ihrer Schwester nahe zu sein, die mir recht suspekt waren und mir keinen richtigen Zugang zu ihr vermitteln konnten.
    Auch wenn ich zu Callie nicht recht eine Verbindung aufbauen konnte, war der Verlauf der Erzählung sehr spannend und interessant zu lesen. Ich gebe zu, dass ich mich einige Male habe in die Irre führen lassen. Denn wie heißt es oft so schön: Der Schein trügt und so ist es auch in dieser Handlung. Zeile um Zeile wurde ich also neugieriger, auf den Ausgang der Geschichte und wurde mit einem sehr überraschenden Ende belohnt.

    Mein Fazit:
    White Bodys ist ein Psychothriller der ganz besonderen Art und Weise.
    Ein Thriller mit einer ungewöhnlichen Protagonistin und einem überraschenden Ende.

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    Sweetheart_90s avatar
    Sweetheart_90vor 16 Tagen
    einfach nur grauslich!!

    Ich bin wirklich einfach nur angewidert von dieser Geschichte! Der Klappentext versprach etwas komplett anderes und während des Lesens dachte ich mir echt nur, hätte ich das gewusst, hätte ich dieses Buch niemals gewählt. Zu so einer Neigung gehört echt schon ganz viel und bedarf unbedingt dringender Hilfe!


    Callie die absolut besessen von ihrer Schwester ist, ihr hinterherrennt und alles, aber auch wirklich alles für sie machen würde. Und dann Tilda, die das Opfer in ihrer Beziehung ist und es absolut ausnutzt, dass ihre Schwester so besessen von ihr ist!

    Das Ende hat mich dann doch überrascht, denn das habe ich wirklich nicht kommen sehen! Trotzdem für mich einfach zu grauslich und krank!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-CoverManchmal kann man zu sehr lieben.

    Callie liebt Tilda, ihre Zwillingsschwester, der als glamouröse Schauspielerin die Welt zu Füßen liegt. Als ihre Schwester an Felix gerät, einen vermögenden, aber offenbar brutalen Mann, glaubt Callie, sie retten zu müssen. Im Internet gerät sie an eine Gruppe von Frauen, die sich darüber austauscht, wie man sich gegen gewalttätige Ehemänner wehren kann. Und dann stirbt Felix tatsächlich – und Callie hat einen furchtbaren Verdacht.

    Hier eine Leseprobe zum Buch: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746634470.pdf

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