Jane Rogers

 3 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Das Testament der Jessie Lamb, Meiner Mutter Haus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jane Rogers

Das Testament der Jessie Lamb

Das Testament der Jessie Lamb

 (33)
Erschienen am 13.05.2013
Die Tochter des Missionars

Die Tochter des Missionars

 (0)
Erschienen am 02.05.2006
Das Testament der Jessie Lamb: Roman

Das Testament der Jessie Lamb: Roman

 (0)
Erschienen am 13.05.2013
Island

Island

 (3)
Erschienen am 14.11.2001
The Testament of Jessie Lamb

The Testament of Jessie Lamb

 (1)
Erschienen am 15.05.2012
The Voyage Home

The Voyage Home

 (0)
Erschienen am 07.04.2005

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Rezension zu "Das Testament der Jessie Lamb" von Jane Rogers

hält nicht, was es verspricht
_buecherfuchsvor 2 Monaten

Mich hat sowohl der Titel, wie auch das Cover und der Klappentext total neugierig gemacht und ich habe dementsprechend auch sehr viel vom Buch erwartet, wurde aber leider extrem enttäuscht.
Die Welt ist von einem Virus befallen, der dafür sorgt, dass jede Schwangere Frau, direkt daran stirbt. Leider wird auf diesen Virus nicht wirklich intensiv eingegangen. Man erfährt nicht wirklich, wie der Virus entstand, ob es dagegen ein Heilmittel gibt, ob es bestimmte andere Ausmaße hat etc.
Kommen wir zur Protagonistin Jessie. An sich konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und sie wurde mir auch nicht wirklich sympathisch. Um ehrlich zu sein, hab ich sogar eine Abneigung gegen sie entwickelt.
Der Schreibstil an sich hat mir leider auch nicht wirklich gefallen, es waren immer eher Flashbacks beziehungsweise natürlich testamentarisch geschrieben, mag ich nicht so sehr, weil ich einfach den aktuellen Bezug doch deutlich vermisst habe.
Zeitgleich wurden sehr sehr viele Themen angerissen, direkt danach aber auch schon wieder abgebrochen und es wirkte ein wenig so, als ob Jane Rogers einfach Angst gehabt hätte, sich mit mehr Bezug auf diese Themen in eine ethnische Diskussion stellen könnte.
Fazit: Äußerlich verspricht dieses Buch extrem viel und sieht auch vielversprechend aus, ist aber aus meiner Sicht ein TOTALER Flop.

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Rezension zu "Das Testament der Jessie Lamb" von Jane Rogers

Das Testament der Jessie Lamb
Claudia-Marinavor 3 Jahren

„Denn sie scheint die Einzige zu sein, die die Menschheit vor dem Aussterben bewahren kann.“ Dieser Satz im Klappentext von Jane Rogers Roman hat mich gefesselt, gefangengenommen, neugierig gemacht. Ich hatte eine wunderbar düstere Distopie erwartet. Eine rebellische Heldin in Lebensgefahr. Ich wurde enttäuscht.

Jessie Lamb lebt in England – wie weit in der Zukunft oder gar mitten in der Gegenwart wird nicht erwähnt – in einer Welt, in der keine Kinder mehr geboren werden. Alle Frauen sind an MTS erkrankt – dem Muttertodsyndrom – das während der Schwangerschaft ausbricht und gleichermaßen tödlich wie unheilbar ist. Wenn nicht bald ein Medikament gefunden wird, wird die Menschheit über kurz oder lang aussterben. Ein fürchterlicher Gedanke.

Doch es gibt eine Möglichkeit auf Rettung. Man nennt sie „Schlafende Schöne“ – junge Frauen, die nicht älter als 17 sein dürfen, opfern sich um im Koma liegend ein Baby auszutragen. Sie werden verehrt und verachtet zugleich. Für die einen sind sie Heilige, für die anderen naive Lämmer, die man zur Schlachtbank führt.

Auch Jessie ringt mit der Entscheidung, ihr Leben für die Menschheit zu opfern.

Nichts Halbes und nichts Ganzes – so würde ich Das Testament der Jessie Lamb am ehesten beschreiben. Jane Rogers schafft es zwar, mir ihre Vision eines tödlichen Virus zu vermitteln, aber sie berührt mich nicht damit. Ich kann die Konsequenz dieser Krankheit nicht spüren, ihre Erzählweise wirkt viel zu klinisch auf mich, um wirklich erschreckend zu sein. Eine Welt ohne Kinder und dann eine Welt ohne Menschen – das ist ja ihre Vision – aber für mich geht sie nicht genug auf die Konsequenzen ein; und auch in der Person der Jessie kann ich nicht genügend Angst und Panik spüren, um dieses Szenario realistisch erscheinen zu lassen.

Jessie als Protagonistin bleibt flach und farblos. Leider. Steckt doch so viel Potential in ihr. Sie könnte eine Heldin sein, tapfer und erschrocken. Eine Kämpferin. Eine Rebellin. All das ist sie für mich nicht. Sie ist eine Jugendliche, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommt, die nicht weiß, was sie vom Leben will – und die letztendlich einfach keinen Halt in ihrer Familie bekommt. Will sie deshalb am Experiment teilnehmen um ihrem Leben einen Sinn zu geben? Für mich nicht nachvollziehbar – und Jane Rogers schafft es auch nicht, mir Jessies Entscheidung und vor allem ihren Charakter näher zu bringen.

Die Idee hinter dem Roman mag zwar gelungen sein, genau wie die ethischen und moralischen Aspekte, die Das Testament der Jessie Lamb anspricht, doch die Umsetzung ist es nicht. Insgesamt zu dünn und zu farblos, da helfen auch die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht aus, um dieses Buch zu einem echten Genuss zu machen.

Im Klappentext wird der Roman mit Margaret Atwoods (meiner Meinung nach) genialen Roman Der Report der Magd in eine Reihe gestellt – doch zwischen den beiden liegen Universen.

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Rezension zu "Das Testament der Jessie Lamb" von Jane Rogers

Dystopische Jugendliche
NiWavor 5 Jahren


In Jessies Welt werden aufgrund einer Erkrankung keine Kinder mehr geboren. Werdende Mütter sterben unter schrecklichen Umständen während der Schwangerschaft und die Menschheit versinkt zunehmend in Hoffnungslosigkeit und Resignation. 

Wissenschafter suchen krampfhaft nach einer Lösung und die Jugendliche Jessie trägt die Gewissheit in sich, ihren Teil zur Rettung der Welt beitragen zu können. 

Die Autorin entführt den Leser in eine traurige Welt, die von der Düsternis der Kinderlosigkeit verschlungen wird. Jessie zeichnet gesellschaftliche und politische Entwicklungen in ihrem Testament für die Nachwelt auf - natürlich in der Hoffnung, dass es eine geben wird. Es kommt zu Unruhen und Radikalisierung, wobei hier viele Entwicklungen für mich nicht ganz nachvollziehbar sind. Jugendliche Gutmenschen rotten sich in verschiedensten Organisationen zusammen und versuchen, durch Bomben, Mülltrennung oder dem Wahlrecht für 6jährige die Welt zu retten!?! Hier fehlt mir einfach der Bezug zur Grundthematik. 
Jessie selbst trifft eine Entscheidung, mit der ich persönlich auch nichts anfangen kann und ihre Eltern werden mir etwas zu passiv dargestellt. 

An und für sich zeigt uns Jane Rogers eine beängstigende Vorstellung. Was wäre wenn keine Kinder mehr geboren werden? Diese interessante Grundidee wurde allerdings etwas farblos verpackt. Für mich ist das Testament der Jessie Lamb der Hilferuf einer depressiven Jugendlichen, die sich in eine fixe Idee verliert und sich gedankenverloren in ihre Wunschvorstellungen flüchtet. 

(c) NiWa

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