Jane Shemilt

 4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Am Anfang war die Schuld, Es geschah in dunkler Nacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jane Shemilt

Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat darüber hinaus noch ein Diplom in Creative Writing von der Universität Bristol. Zusammen mit ihrem Mann, einem Professor für Neurochirurgie und ihren fünf Kindern, lebt sie in Bristol. „Am Anfang war die Schuld“ ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von Jane Shemilt

Am Anfang war die Schuld

Am Anfang war die Schuld

 (36)
Erschienen am 18.07.2016
Es geschah in dunkler Nacht

Es geschah in dunkler Nacht

 (5)
Erschienen am 23.04.2018
Es geschah in dunkler Nacht

Es geschah in dunkler Nacht

 (0)
Erschienen am 18.06.2019
Daughter

Daughter

 (1)
Erschienen am 14.08.2014

Neue Rezensionen zu Jane Shemilt

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Rezension zu "Am Anfang war die Schuld" von Jane Shemilt

Ein fremder Mensch lebt in deinem Haus,....Es ist deine Tochter
Reesvor 10 Tagen

Jenny Malcolm ist eine Powerfrau und scheint alles im Griff zu haben,...ihren Job als Ärztin , ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Würde man sie fragen wie es ihnen geht, dann würde sie mit Überzeugung sagen, dass sie eine glückliche Familie sind und es nicht besser laufen könnte.

Dies ändert sich aber schlagartig, als ihre Tochter Naomi plötzlich spurlos verschwindet.

Das schlimmste was Eltern passieren kann, ….das eigene Kind ist verschwunden und man weiss nicht wo es ist und wie es ihm geht,...ob es noch lebt oder grausam ermordet wurde.

Während die Polizei ermittelt durchlebt die ganze Familie ein wechselbad der Gefühle und Jenny muss plötzlich erkennen, dass ihre perfekte Welt gar nicht so perfekt war und ihre Tochter zu einer Fremden geworden ist und sich schon vor Monaten von ihr entfernt hat und Geheimnisse vor ihr hatte.


Dieses Buch ist wirklich packend und obwohl es sich sehr in die Länge zieht und die Ermittlungen und Erkenntnisse nur langsam voranschreiten, ist man gebannt und möchte wissen , was wirklich geschehen ist und warum Naomi verschwunden ist.

Es gibt zwei Erzählstränge, ...die Tage davor und kurz danach und dann die Situation nach einem Jahr.

Dabei erfährt man alles aus der Sicht von Jenny und durchlebt wirklich alle Gefühlslagen hautnah.

Ich konnte mich sehr gut in die Mutter hineinversetzen und fand die Geschichte sehr realistisch erzählt.

Ein wirklich tolles und berührendes Buch.

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Rezension zu "Am Anfang war die Schuld" von Jane Shemilt

Mutterschaft ...
NataschaWahl81vor 17 Tagen

"Teds Schuldgefühle hatten sich in einer Depression niedergeschlagen. Einen Augenblick schämte ich mich, dass ich ihm damals nicht den Trost gegeben hatte, nach dem ich mich jetzt sehnte." 
 
"Daughter" - der kurze prägnante Titel der Originalausgabe, der uns eigentlich schon alles über den Plot verrät. Der deutsche Titel: "Am Anfang war die Schuld", tut es ebenso.
Nämlich, dass dies keine leichte Kost werden wird und es um Familienverstrickungen gehen könnte.   
 
Als ich die Autorin des Romans "Jane Shemilt" googelte, war ich überrascht, dass sich die Beschreibung ihrer Person quasi 1:1 mit der ihrer Protagonistin deckte.
 
Beide sind im selben Alter, sind Ärztinnen, haben einen Mann, der Neurologe ist und beide haben Kinder (wobei Jane 5, statt wie Jenny 3 von der Anzahl her hat).
Ach ja und ihre Namen fangen beide mit dem Buchstaben "J" an. (Wenn das mal kein Zufall ist) :-P
 
Was für mich den Verdacht nahelegt, dass möglicherweise autobiografische Dinge in diesem Roman mit verwurstet worden sind. 
 
Der Roman, der im Südwesten Englands und in zwei Zeitebenen spielt - vor dem Verschwinden (Ich-Perspektive/Vergangenheitsform) und nach dem Verschwinden (Ich-Persperktive/Präsens) der 15-jährigen Tochter, besticht nichtsdestotrotz mit einer ungewöhnlichen, schlichten poetischen Sprache, der es gelingt, in ihrer vollsten Pracht, die gesamte Bandbreite der Stimmung aus dem Buch erblühen zu lassen: die Traurigkeit, Verbitterung, Reue, Sehnsucht, Melancholie und nicht zu vergessen, die Hilflosigkeit einer Mutter, die wir alle fühlen, wenn unsere Kinder älter werden und uns entgleiten. 
 
Neben all den Gefühlszuständen, an denen uns die Protagonistin teilhaben lässt, hatte ich die kleine Vermutung, dass die Moral der Geschichte ist: Arbeitet weniger! Seid mehr zu Hause! Hört Euren Kindern zu! 
 
Vielleicht war das aber auch nur das eindringliche Resümee der Protagonistin, die bis zum Schluss verzweifelt mit sich selbst haderte. 
Jedenfalls habe ich mich als Mutter von ebenfalls fast erwachsenen Kindern ganz oft in ihren Gedanken und Beschreibungen ihrer Emotionen wiedergefunden. 
 
Unterhalten und mitfiebern lassen hat mich der Roman jedoch ganz hervorragend, auch wenn es einen Stern Abzug für das an den Haaren herbeigezogene sowie unlogische Ende gibt, welches mich nicht zufriedenstellend zurückgelassen hat. 
 
Dennoch bin ich mehr als begeistert über die elegante sowie atmosphärische Art, wie die Autorin schreibt, was bedeutet, dass ich ihren nächsten Roman: "Es geschah in dunkler Nacht" auf jeden Fall lesen werde, in dem es (welch Überraschung!) wieder um ein verschwundenes Kind geht und sie wieder – wie im wahren Leben – Ärztin ist. 
 
"Wenn ich hochgegangen war zum Malen, hatte ich mir einfach Zeit für mich genommen und nicht die Kinder abgelehnt. Wie konnte er so etwas auch nur denken?" 

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Rezension zu "Es geschah in dunkler Nacht" von Jane Shemilt

Ein bewegender Roman, der erst in Fahrt kommen muss
Kriminevor 7 Monaten

In der Ehe von Emma und Adam läuft nicht immer alles glatt. Als engagierte Ärzte bleibt ihnen oft viel zu wenig Zeit, um für die gemeinsamen Kinder da zu sein. Ein Zustand, der sich ändern soll, als Adam das Angebot für ein Forschungsprojekt in Botswana erhält und Emma und die Kinder mitnehmen will. Doch anstatt in der Abgeschiedenheit Afrikas zusammenzurücken, geschieht etwas, das die Familie von einem Tag auf den anderen zerstört. Sam, ihr jüngstes Kind wird aus seinem Kinderbettchen entführt und alle Versuche ihn zu finden, bleiben ohne Erfolg. Von Zweifel und Trauer geplagt, kehrt Emma mit den Kindern nach England zurück, schafft es aber nicht mit den Geschehnissen klarzukommen. Deshalb reist sie erneut nach Afrika, wo sie durch Zufall Ungeheuerliches entdeckt.


"Es geschah in dunkler Nacht" ist ein subtiler Spannungsroman, der lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Zwar steht von Beginn an fest, dass der kleine Sam das Opfer einer Entführung wird und dramatische Ereignisse folgen. Aber bis es so weit ist, lernt der Leser zunächst einmal die Familie kennen, die aus Emma, ihrem Mann Adam und den beiden Mädchen Alice und Zoë besteht. Dabei taucht er tief in ihren Alltag ein, bemerkt, genau wie eine Lehrerin, dass Alice Probleme hat, während Zoë auch ohne große Aufmerksamkeit ihrer Eltern zurechtzukommen scheint. Doch das Augenmerk der Autorin ist vor allem auf die Beziehung zwischen Emma und Adam gerichtet, die zwar auf beständiger Liebe basiert, aber auch von starkem Konkurrenzdenken geprägt ist. Eine Mischung, die ihnen zum Verhängnis wird, als Sam geboren wird und keiner von ihnen beruflich zurückstecken will.

Ein flüssiger Schreibstil lässt den Leser nur so über die Seiten fliegen, während viele bildhafte Elemente dafür sorgen, dass eine passende Atmosphäre entsteht. Stets hat der Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und so fällt es ihm nicht schwer, Anteil am Schicksal der Familie zu nehmen. Doch trotz dieser gelungenen Erzählweise fehlt es dem Roman zeitweilig an Spannung, um die unterschwellige Bedrohung voll auskosten zu können. Dafür aber werden die Figuren in allen ihren Facetten dargestellt, was sie sehr lebendig agieren lässt. Hinzu kommt, dass das Finale mit einer ungewöhnlichen Lösung überrascht und der Zauber Afrikas mit allen seinen Geheimnissen und Gefahren im zweiten Teil des Buches eine große Rolle einnimmt.

Fazit:
Ein Roman über den schrecklichen Albtraum einer Familie, der bewegend in Erscheinung tritt, allerdings auch einige Zeit braucht, um die in ihm schwelende Bedrohung entwickeln zu können.

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