Jane Shemilt Am Anfang war die Schuld

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Inhaltsangabe zu „Am Anfang war die Schuld“ von Jane Shemilt

Ein fremder Mensch lebt in deinem Haus ... Es ist deine Tochter. Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisierte Welt zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat …

Ein Thriller der ruhigeren Art. Die Erzählung aus Sicht einer Mutter hat mir gefallen und am Ende fügt sich auch das letzte Puzzlestück ein.

— hannelore259
hannelore259

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  • konnte mich nicht überzeugen

    Am Anfang war die Schuld
    luan

    luan

    Jen und Ted,beide Ärzte.Haben ein Haus und drei Kinder.Alles scheint perfekt zu sein bis zu jenen Tag als ihre Tochter Naomi nach der Theaterbühne nicht nachhause kommt.Wurde Naomi Opfer einer einer Entführung oder ist sie abgehauen? Wollte man sich an Jen rächen,weil sie die Diagnose ihrer kleinen Patientin zu spät erkannt hat.Oder waren es die Familie von Teds Patientin,weil die Op schief verlief? Die Geschichte wird aus der Sicht von Jen geschrieben und in zwei Handlungen;während der Zeit Naomis verschwinden und Monate nach ihrem verschwinden.Anfangs kam ich mit dem Schreibstil nicht zurecht.Irgendwie las es sich "monoton". Leider fand ich den Inhalt einfach nur langweilig.Jen lebte in den Schein ein perfekte Familie zu haben.Jedoch erfährt sie nach dem Verschwinden ihrer Tochter das alles mehr Schein als Sein ist.Ihr Sohn Ed nahm Drogen hat aber nie was bemerkt,weil sie selber mit sich zu beschäftigt war?! Sie erfährt das Naomi schwanger war und hat auch diese Veränderung nicht bemerkt.Ihr Mann Ted hatte die ganze Zeit eine Affäre und nein auch das hat sie nie bemerkt.Beide trennen sich,ihre Söhne studieren,sie zieht ins Cottage,sucht weiter nach Hinweisen die mit Naomis verschwinden zutun haben könnten und so zieht sich das die ganze Zeit in die Länge.Leider baute sich in der Geschichte keine Spannung auf.Die letzten Seiten,die ich belanglos fand,habe ich überflogen.Das Ende fand ich ganz interessant und spätestens da habe ich mir gewünscht,die Geschichte wäre aus der Perspektive Naomis geschrieben. Von mir leider nur 2 Sterne

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    • 2
  • gute Idee - schlechte Umsetzung

    Am Anfang war die Schuld
    sabine3010

    sabine3010

    26. January 2016 um 20:41

    Inhaltsangabe:  Jenny und Ted, die Eltern dreier Kinder, scheinen ein perfektes Leben zu haben. Die beiden sind Ärzte, die Kinder alle noch in der Schule. Doch dann verschwindet ihre Tochter Naomi spurlos. Nach und nach bricht das perfekte Leben der Familie zusammen... und Jenny beginnt sich zu fragen, wer war ihre Tochter wirklich... Mich konnte dieses Buch leider gar nicht überzeugen. Die Idee ist gut,  auch die Inhaltsangabe ist so geschrieben, dass sie neugierig macht... Die weitere Umsetzung ist in meinen Augen leider nicht gelungen. Es war für mich von Anfang an eine Überwindung weiterzulesen, da es immer etwas langweilig war - habe auch oftmals einige Stellen überflogen, da ich eigentlich nur noch wissen wollte wie es ausgeht, da ich, wie gesagt, die Idee selber nicht schlecht finde. Bei mir ist beim Lesen keine Spannung aufgekommen. Der Schreibstil der Autorin, ist für mich viel zu detailliert ausgefallen. Die Geschichte wird einerseits zu der Zeit des Verschwindens und einem Jahr im Nachhinein erzählt - es gibt laufende Zeitsprünge. Das Ende selber ist für mich persönlich auch wenig zufriedenstellen und auch unrealistisch - es passt einfach nicht so wirklich.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Nichts ist so wie es scheint

    Am Anfang war die Schuld
    eulenmatz

    eulenmatz

    Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisiertes Leben zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat … Der Roman wird hat zwei Zeitebenen. Erzählt wird die ganze Geschichte von Jenny. Eine Erzählebene spielt ein Jahr nach Naomis Verschwinden und eine gibt dem Leser Einsicht in die Geschehnisse von den Tagen vor und nach ihrem Verschwinden, quasi als Rückblende. Besonders gut hat mir gefallen, dass man aus der Gegenwartsperspektive schon Dinge klar waren bzw. angedeutet wurden und man so unbedingt erfahren wollte, was das passiert ist. Diese Andeutungen erzeugen eine enorme Sogkraft. Anfangs sind die Gegenwartsszenen noch recht kurz und relativ inhaltslos. Das fand ich anfangs etwas störend, aber mit weiterem Handlungsverlauf wird klar, dass Naomis Verschwinden in der Vergangenheit nicht geklärt werden konnte und so rückt die Gegenwart immer mehr in den Fokus sowie die Frage nach ihrem Aufenthaltsort und der Frage, ob sie überhaupt noch am Leben ist. Gleich am Anfang ist klar, dass Naomi verschwunden ist bzw. sein wird. Den Schmerz, den Verlust und die Hilflosigkeit ihrer Mutter spürt man den ganzen Roman hindurch. Die Grundstimmung ist also von Anfang an relativ bedrückend und ist vielleicht nicht für jeden Leser etwas. Denn an dieser Atmosphäre ändert sich im Verlauf des Romans nicht wirklich viel. Vielmehr werden wir Zuschauer, wie die Familie Malcom Stück für Stück zerbricht. Jenny muss nicht nur die Fragen stellen, ob sie ihre Tochter überhaupt kannte, sondern muss sich diese Frage auch bei ihrem Ehemann Ted und den beiden Söhnen stellen. Ed ist der einzige, der sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit seinem Ärger Luft macht über Jennys Rolls als Mutter, die auf Grund ihres Berufs als Ärztin oft Zuhause abwesend ist. Allerdings wird auch deutlich, dass besonders Ed von seinem Vater, der weitaus weniger Zuhause ist als Jenny, ein realitätsfernes Bild hat. Eds Zwillingsbruder, Theo, ist der einzige, der noch mit seiner Mutter wirklich redet ohne ihr mit Nicht-Beachtung gegenüber zutreten. Naomi ist als Persönlichkeit schwer greifbar, da man sie nur durch die Erzählungen von anderen kennenlernt. Klar ist, dass sie ihren Eltern sehr viel verheimlicht hat und diese sie nicht richtig kannten. Bei diesem Roman handelt es sich weniger um einen Thriller als mehr um eine Familientragödie. Mich hat der dazu gebracht sich damit auseinander zu setzen, ob wir heutzutage unter dem Gewicht unser ganzen Verpflichtungen, allen voran unserem Berufsleben, noch genug Zeit haben für die Menschen, die uns wirklich wichtig sind. Ich denke umso weniger Zeit man sich für diese nimmt, desto mehr gleiten uns deren Sorgen, Freuden und Nöte aus den Händen. Natürlich kann man Jenny diesen Vorwurf machen, dass sie ihren Beruf als Ärztin zu viel Priorität einräumt, soviel, dass ihre eigenen Kinder nicht einmal anrufen dürfen während der Arbeitszeit. Dennoch kann man diesen Vorwurf genauso ihrem Mann machen. Die Last der Familienversorgung scheint nur auf ihren Schultern zu lasten, genauso die Vorwürfe, die sie sich von ihrem Sohn Ed anhören muss. Das Buch hat zugegebenermaßen einige Längen, aber mochte den Schreibstil sehr gerne und Jane Shemilt versteht es den Leser meinen kleinen Häppchen und abrupten Zeitwechseln zum Weiterlesen zu verführen. Der Spannungsbogen bleibt immer aufrecht und ich war förmlich getrieben von der Frage, wo zur Hölle Naomi ist. Das Ende kommt und man denkt es wäre nun alles aufgeklärt. Doch auf den allerletzten Seiten erfahren wir die Wahrheit. Ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte und der doch einige Fragen offen gelassen hat. Jane Shemilts Roman hat alles für mich, was einen guten spannenden und trotzdem authentischen Roman ausmacht. Die Melancholie, die Roman umgibt, muss man mögen und sich darauf einlassen. Es ist ein Roman, der lange nachwirkt und einen zur Selbstreflexion zwingt.  

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    • 2
  • Trügerische Familienidylle

    Am Anfang war die Schuld
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    Dieser Roman ist weniger ein Kriminalroman im klassischen Sinne,aber er hat starke Thrillelemente,denen man sich kaum entziehen kann.Aus der Sicht der Mutter,die selbst praktizierende Ärztin ist, wird die Zeit erzählt,nach dem die 15-jährige Tochter Naomi eines Abends nicht nach Hause kommt. Was könnte sich ereignet haben und warum hat sie als Mutter überhaupt nicht mitbekommen wie sich ihre Tochter verändert hat? Auch der Vater,der ebenfalls Arzt ist,kann sich die Sache nicht erklären.Da zeigt es sich,dass die Eltern offenbar vor lauter Arbeit keine Zeit mehr hatten sich mit den 3 Kindern zu beschäftigen.Die Autorin baut sehr geschickt eine Thrillerspannung auf,bei der es sich zeigt,dass die trügerische Familienidylle bei dieser Belastung zu zerbrechen droht. Ich fand diesen Aufbau sehr spannend und man spürt,dass die Autorin genau über Ärzte Bescheid weiß,da sie selbst eine Ärztin ist.Ich kann das Buch nur empfehlen!

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    • 2
  • Wenn alles anders ist, als man denkt ...

    Am Anfang war die Schuld
    gsimak

    gsimak

    30. July 2015 um 22:41

    Meine Meinung Eben habe ich den Roman beendet und muss sagen, dass ich das Ende noch nicht richtig verdaut habe.Ich würde diese Geschichte nicht als Thriller bezeichnen. Für mich ist es eine Familientragödie. Nach außen hin gewinnt man den Eindruck einer Bilderbuchfamilie. Das Ärzteehepaar mit drei wohlgeratenen Kindern. Der Schein trügt ganz gewaltig.  Jenny merkt, dass ihre Tochter Naomi immer verschlossener wird. Sie legt sich sämtliche Erklärungen dafür zurecht. Als Ärztin hat sie einen anstrengenden Alltag. Irgenwie konnte ich Jenny verstehen. Ich hatte das Gefühl, ihr fehlt die Kraft für Auseinandersetzungen; jedoch hätte sie lieber mal beruflich kürzer treten sollen.Ihr Sohn Ed verändert sich auch. Er wird immer dünner und einsilbiger. Zeitweise blickt er seine Mutter voller Hass an. Er wird seiner Mutter noch gehörig die Meinung sagen ....Theo scheint das einzige unproblematische Kind zu sein. Der Vorzeige - Sohn. Doch, auch er wird seine Mutter noch überraschen ....Der Familienvater Ted bekommt nicht viel von der Familie mit. Der Neurochirurg hat einen harten Job. Bei einer schwierigen Operation passiert ein Kunstfehler ..... Naomi spielt in einem Theaterstück mit, dass ihr sehr viel Energie abverlangt. Nach dem letzten Auftritt kehrt sie nicht mehr heim. Naomi ist spurlos verschwunden ... Die Geschichte verfügt von Anfang an über eine Spannung, die die Autorin bis zur letzten Seite hält. Der Roman wird aus der Sicht von Jenny Malcom erzählt. Die Kapitel sind immer ein paar Tage vor- und nach dem Verschwinden von Naomi aufgeteilt. Nachdem Naomi verschwunden ist, kommen die familiären Probleme schonungslos ans Tageslicht.Ted und Jenny müssen nun ihren Fehlern ins Auge sehen. Die Geheimnisse die sie haben, tragen viel zu Naomis Verschwinden bei. Als Leser merkt man mit jeder gelesenen Seite, dass kein Familienmitglied wirklich so ist, wie es Anfangs den Anschein hatte.Drogenprobleme kommen zum Vorschein. Ted wusste von Anfang an viel mehr, als er zugegeben hat. Mit Teds Treue steht es auch nicht zum Besten. Jenny wird immer mehr bewusst, wie nachlässig sie gegenüber ihren Kindern war. Die Probleme wären leicht erkennbar gewesen. Wenn sie nicht gearbeitet hat, ist sie ihrem Hobby, der Malerei, nachgegangen. Sehr schlimm fand ich Jennys Vorurteile. Sie hätten beinahe einem kleinen Mädchen das Leben gekostet .......Jenny ist am Ende mit ihren Kräften. Sie verlässt das gemeinsame Heim in Bristol ...... Fazit Der Schreibstil von Jane Shemilts ist sehr detailliert. Egal ob Jenny telefoniert oder im Garten spazieren geht. Alles was Jenny wahrnimmt, flechtet die Autorin gekonnt mit ein. >>Als ich darauf warte, dass Michael sich meldet, schwingt der schwarze Körper einer Spinne, der an einem Faden der Mauerkrone hängt, wie eine Perle an einem Pendel auf die Steine in der Gartenmauer zu.<

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  • Auf der Suche nach der Schuld und einer verschwundenen Tochter

    Am Anfang war die Schuld
    Daniliesing

    Daniliesing

    "Am Anfang war die Schuld" von der britischen Autorin Jane Shemilt ist ein gelungener Roman mit Thrillerelementen. Er erzählt die Geschichte einer scheinbar normalen Familie, bei der beide Elternteile aufgrund ihrer Jobs oft nur wenig Zeit für ihre Kinder haben. Als ihre Tochter eines Abends spurlos verschwindet, beginnt nicht nur eine verzweifelte Suche, sondern die Autorin erschafft ein spannendes Psychogramm einer nicht ganz perfekten Familie. Aus der Perspektive der Mutter Jenny Malcom kann man als Leser hautnah diese angstvolle Suche miterleben und dabei tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen. Sehr interessant dabei ist, wie sie sich immer mehr selbst in Frage stellt und sich selbst mit verantwortlich fühlt. Hatte sich ihre Tochter in der letzten Zeit verändert? Und wenn ja, wieso bemerkte sie es erst jetzt? War ihr Job als Ärztin zu zeitraubend, um ihrer Tochter genügend Aufmerksamkeit zu schenken und ist diese aus diesem Grund ganz bewusst verschwunden? Oder wurde sie eventuell doch entführt. Diese und viele weitere quälende Fragen gehen Jenny durch den Kopf. Zugleich gibt sie nicht auf, ehe sie ihre Tochter gefunden hat,niemals. Jane Shemilt ist es hervorragend gelungen, zugleich die Verhältnisse der Familie in den Mittelpunkt zu rücken und dabei niemals die Spannung zu verlieren. Denn jederzeit lauert der Gedanke an die verschwundene Tochter und was wohl mit ihr passiert sein könnte im Hintergrund. Aus einem scheinbar perfekt organisierten Familienleben ist nun ein Chaos geworden, das sich nicht mehr beseitigen lässt. Auch das Verhältnis der Eltern zueinander leidet unter der Situation. Außerdem wird mehr und mehr klar, dass die Söhne der beiden ebenfalls schon länger nicht mehr zufrieden mit ihrem gemeinsamen Leben sind. Noch interessanter wird "Am Anfang war die Schuld" durch die verschiedenen Zeitebenen, in denen die Handlung erzählt wird. Im Wechsel lernt man Janes Leben direkt nach dem Verschwinden ihrer Tochter sowie ein Jahr danach und später kennen. Dieser Wechsel ist der Autorin grandios gelungen und zeigt, wie sehr sich ein Leben innerhalb von so kurzer Zeit verändern kann. Nur eines bleibt: niemals würde Jenny die Suche nach ihrer Tochter aufgeben. Dieser Roman hat für mich alles, was ein gutes Buch braucht. Spannung und Tiefgang gehen nahtlos miteinander einher und zum Schluss wird man mit einem ganz unerwarteten Ende überrascht, das mich vollkommen überzeugen konnte. Dafür gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

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    • 3
    doceten

    doceten

    30. July 2015 um 12:14
  • Zäh und langwierig - nichts für mich!

    Am Anfang war die Schuld
    kleinemaus

    kleinemaus

    02. July 2015 um 19:08

    Der Klappentext dieses Thriller hatte sofort meine Aufmerksamkeit erregt und eine Frage kam in mir hoch"Kennen wir immer den Menschen mit dem wir zusammenleben SO perfekt? Oder gibt es etwas, was er uns verheimlicht?" Ich war gefesselt und wollte endlich wissen was mit Jennys Tochter Naomi passiert ist. Doch konnte diese Geschichte mich überzeugen? Gleich mehr dazu. Um was geht es? Jenny Malcom ist eine richtige Vorzeigemutter, sie jongliert mit ihrem anstrengenden Beruf als Ärztin, ist nebenbei Mutter von drei Kindern und schafft es, ihre Ehe am Laufen zu halten ... zumindest glaubt sie das. Eines Abends kommt ihre Tochter Naomi nicht mehr nach Hause und die nervenaufreibende Suche nach ihr beginnt. Jenny gibt die Hoffnung nicht auf, ermittelt teilweise auf eigene Faust und muss dabei lernen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte wie sie dachte und ihre perfekte Welt bekommt die ersten Risse. Wird sie Naomi jemals wieder in die Arme schließen können? Der Schreibstil war spannend und gut zu lesen - anfänglich flog ich nur so durch das Buch und konnte es kaum beiseite legen. Der Leser erlebt die Geschichte aus Jennys Sicht; abwechselnd aus der Gegenwart erzählt, in der sie Naomi wie verzweifelt sucht und einmal aus Sicht der Zeit kurz vor ihrem Verschwinden. Und nach und nach erfährt man immer mehr über das scheinbar glückliche und gut funktionierende Familienleben der Malcoms .... Jenny zerbricht an der Suche nach ihrer Tochter, ihr Mann verheimlicht ihr etwas und auch ihre beiden Söhne schweigen - was wissen sie und wo ist Naomi? Die Charaktere waren mir alles andere als sympathisch, jeder kreiste nur um sich selbst und wenn etwas nicht klappte, wurde dem anderen der schwarze Peter zugeschoben. Jenny zerbricht am ungewissen Schicksal ihrer Tochter und was machen ihre Söhne? Sie erzählen ihr brühwarm von der neuen Freundin ihres Mannes und streuen damit reichlich Salz in die Wunden - hallo?! Auch die Handlung kam nicht so richtig in die Puschen. Es wird viel um den heißen Brei herum erzählt, die eigentliche Suche verschwindet unter Nebensächlichkeiten und Alltagstara, nur um dann auf einmal wieder voll in aufzublühen und dem Leser einen Fakt nach dem anderen ins Gesicht schlägt. Dadurch wurde das Lesevergnügen teilweise sogar langweilig, den roten Faden verlor man allerdings nie ... denn soviel passierte im Endeffekt dann ja auch nicht. Leider ist mir sehr wenig von der eigentlichen Geschichte im Gedächtnis geblieben und das heißt ja einiges; von einem soliden Thriller erwarte ich viel viel mehr und auch das Ende war für mich nicht optimal. Mein Fazit: Ein zäher Thriller mit einer grandiosen Grundidee und einer langwierigen Ausführung. Für Einsteiger in das Genre auf jeden Fall einen Blick wert, für hartgesottene Fans des richtigen Hardcore-Thriller eher eine Enttäuschung bzw. nichts bahnbrechend neues.

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  • Die Idee ist gut die Umsetzung nicht ganz gelungen.

    Am Anfang war die Schuld
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    08. June 2015 um 19:19

    Das Ärzteehepaar Jenny und Ted haben drei Kinder, die Zwillinge Ed und Theo und die 15-jährige Tochter Naomi. Auf den ersten Blick stellen sie eine perfekte Familie dar. Ein beruflich erfolgreicher Neurochirurg, Kinder, die allmählich erwachsen werden, Haus und Hund - und eine Mutter, die Vollzeitberuf und Familienleben meistert. Als Naomi nach einer Theaterprobe abends nicht nach Hause kommt, bricht die Idylle in sich zusammen. Während der Ermittlungen der Polizei merkt Jenny nach und nach, dass ihre Tochter sie getäuscht und belogen hat und dass sie Naomi gar nicht wirklich kannte bzw. es die kleine unschuldige angepasste Tochter nicht mehr gab. Im Verlauf des Romans wird deutlich, dass ihr auch vieles ihrer Söhne verborgen geblieben ist und dass sowohl Ed und Theo als auch ihr Ehemann jeweils jeder ein Geheimnis vor ihr hatte: Eine augenscheinlich perfekte Familie, in der es innerlich gebrodelt hat. Auch Wochen und Monate später gibt es kein Lebenszeichen von Naomi. Die Nachforschungen der Polizei werfen nur weitere Fragen auf: War Naomi schwanger? Mit welchem Mann wollte sie sich treffen? Was hat es mit dem Narkosemittel Ketamin auf sich? Und wo war ihr Vater zum Zeitpunkt ihres Verschwindens, wo doch seine OP abgesagt worden war? Die Familie bricht in der Zeit der Trauer zusammen statt zusammenzurücken. Die Eltern trennen sich, Jenny zieht sich in das Cottage ihrer verstorbenen Eltern zurück und vermeidet den Kontakt mit den Menschen im Dorf. Einzig zu dem leitenden Ermittler Michael hält sie weiterhin Kontakt. Ted ist beruflich noch mehr unterwegs, die Zwillinge studieren und gehen ihrer Wege. Während der Leser erkennt, dass Jenny mehr für ihren Beruf als Hausärztin und in ihrer Freizeit für ihre Malerei gelebt hat, und dabei ihre Familie vernachlässigt hat, erkennt sie in ihrem Verhalten keine Fehler. Allein der direkte, wenn auch späte, Vorwurf ihres Sohnes, dass "Mama nie da war", lässt sie stutzig werden. Zu Gute halten muss man ihr allerdings, dass sie im Gegensatz zu ihrem Ehemann auch noch Monate nach dem Verschwinden ihrer Tochter bemüht ist, dieses aufzuklären. Der Roman wird aus zwei Zeitperspektiven aus der Sicht der Mutter erzählt und erstreckt sich über 14 Monate: X Tage vor ihrem Verschwinden/ X Tage bzw. X Monate nach ihrem Verschwinden. Sogar innerhalb der Kapitel finden mehrere Zeitsprünge statt. Ich fand diese ständigen Wechsel störend und es hat dem Buch aus meiner Sicht einiges an Spannung genommen. Gerade in der Vergangenheit angekommen, wechselte die Autorin nach nur wenigen Seiten wieder in die Gegenwart. Die Gegenwarthandlung erfolgte dann wenigstens chronologisch - im Gegensatz zur Schilderung der Vergangenheit. Die Handlung des Familiendramas bleibt aber spannend, da nach und nach Lügen aufgedeckt und weitere Eigenschaft der einzelnen Protagonisten zu Tage kommen und diese an Charakter gewinnen. Sympathiepunkte sammeln konnte dabei allerdings keiner. Das Verschwinden der jüngsten Tochter steht meiner Ansicht nach symbolisch für Familienmitglieder, die sich von einander entfremdet haben und nur noch unter einem Dach gelebt haben ohne sich wirklich zu kennen bzw. einander anzuvertrauen. Auch wenn mich der Schreibstil von Jane Shemilt gestört hat und ich eine chronologische Abfolge mit einzelnen Rückblenden favorisiert hätte, wollte ich unbedingt wissen, ob Naomi noch am Leben ist, und warum sie letztendlich verschwunden ist und wohin. Den Schluss fand ich dann allerdings etwas konstruiert. Aus dem Plot hätte man mehr machen können.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. June 2015 um 15:47
  • Am Anfang war die Schuld

    Am Anfang war die Schuld
    Fanti2412

    Fanti2412

    07. May 2015 um 17:38

    Zum Inhalt: Ein fremder Mensch lebt in deinem Haus ... Es ist deine Tochter. Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisiertes Leben zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat … (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag) Leseprobe Die Autorin: Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat neben dieser Tätigkeit noch ein Diplom in Creative Writing an der Universität in Bristol erlangt. Daraufhin legte sie nach und machte auch noch ihren Master mit Auszeichnung. Die Autorin lebt mit ihren Mann, einem Professor für Neurochirurgie, und ihren fünf Kindern in Bristol. Am Anfang war die Schuld ist Jane Shemilts erster Roman. Meine Meinung: Eine perfekte Familie? Jenny und Ted, ein vielbeschäftigtes Ärzteehepaar, die Zwillinge Ed und Theo, die kurz vor dem Schulabschluss stehen und die 15-jährige Naomi, die allmählich flügge wird, das ist die Familie, die auf den ersten Blick den Anschein erweckt, ein ganz normales Leben zu führen. Aber an dem Abend, an dem Naomi nicht mehr nach Hause kommt, verändert sich alles. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Der eine beginnt wenige Tage vor Naomis Verschwinden. Er schildert zunächst die Situation in der Familie und gibt Gelegenheit diese kennenzulernen. Ab dem Verschwinden von Naomi erleben wir die verzweifelte Suche der Eltern und die Ermittlungen der Polizei. Der zweite Handlungsstrang schildert die Ereignisse ein Jahr nach dem Verschwinden Naomis, das immer noch nicht aufgeklärt ist. Wir erleben vor allem Jenny, die an der Verzweiflung und Ungewissheit förmlich zerbricht und versucht, sich alleine ein neues Leben aufzubauen. Es gibt natürlich auch Einblicke in die weitere Entwicklung von Ted und den Zwillingen. Beide Handlungsstränge werden von Jenny in der Ich-Form und abwechselnd in relativ kurzen Kapiteln erzählt, die zur besseren Übersicht mit dem entsprechenden Zeitpunkt überschrieben sind. Genau diese Erzählweise hat für mich bei diesem Roman den Reiz ausgemacht. Durch die häufigen Wechsel war ich durchgängig an die Geschichte gefesselt und es baute sich eine hohe Spannung auf. Nach und nach setzen sich aus beiden Zeitperspektiven gesehen immer mehr Puzzleteilchen zusammen und es entsteht allmählich ein Gesamtbild, nicht nur der Situation sondern auch der Charaktere. Es gibt viele Geheimnisse, die irgendwann gelüftet und Lügen die aufgedeckt werden, aber auch Charakterzüge der Figuren, die man so nicht vermutet hätte. Alle Protagonisten sind gut gezeichnet, facettenreich, handeln und entwickeln sich glaubhaft. Gut gespürt habe ich die unterschiedlichen Emotionen in der Familie nach dem Verschwinden von Naomi, die naturgemäß bei jedem Familienmitglied andere Reaktionen und Handlungen hervorrufen. Die Autorin ist praktische Ärztin und ihr Ehemann Neurochirurg, genau wie Jenny und ihr Mann Ted im Roman. Da habe ich mich natürlich gefragt, ob und wenn ja wieviel Biografisches in die Gestaltung der Figuren eingeflossen sein mag. Genau wie Jenny, deren Leben völlig aus der Bahn gerät, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was mit Naomi geschehen ist und warum. Man merkt deutlich, dass Jenny trotz aller Verzweiflung nicht aufgibt und immer wieder versucht, Naomis Verschwinden aufzuklären. Und so kommen immer wieder kleine Puzzleteile dazu und führen schließlich zu einem überraschenden und auch sehr außergewöhnlichen Ende. Jane Shemilts gelungener Debütroman über ein Familiendrama hat mich mit seiner Raffinesse nicht nur durchgängig gefesselt sondern auch durch einen tollen Plot, der in einem klaren und packenden Schreibstil erzählt wird, völlig überzeugt. Bitte weiter so Frau Shemilt! Fazit: 5 von 5 Sternen Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal! © Fanti2412

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  • Solides Familiendrama

    Am Anfang war die Schuld
    bieberbruda

    bieberbruda

    28. April 2015 um 20:29

    Wie geht eine Familie damit um, wenn ihre Tochter verschwindet? Und wie verkraften es die Eltern, wenn das Bild des eigenen Kindes mit der wahren Persönlichkeit nichts zu tun hatte? Jane Shemilt behandelt diesen Alptraum in ihrem Debutroman "Am Anfang war die Schuld". Die Story: Die Familie Malcom führt eigentlich ein Bilderbuchleben: Jenny ist Ärztin und ihr Mann Ted ein bekannter Neurochirurg. Ihre Zwillinge Ed und Theo starten gerade ins Berufsleben als das Nesthäkchen Naomi spurlos verschindet. Die Fünfzehnjährige bleibt nach einer Theateraufführung spurlos verschwunden. Weder die Polizei noch die Familie und Freunde können die Jugendliche finden, aber es werden immer weitere Details aus ihrem Alltag enthüllt. Offensichtlich ist Naomi nicht ganz so perfekt wie Jenny und Ted sich das gewünscht hätten. Ist sie letztendlich mit einem älteren Liebhaber durchgebrannt, oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Meine Meinung: Am Anfang war die Schuld beschreibt den Verfall einer Familie auf eindrucksvolle Art und Weise. Während sich die Zwillinge um ihr eigenes Leben kümmern (Flucht nach vorne), zerbricht vor allem Jane am Verschwinden ihrer Tochter und der damit verbundenen Ungewissheit. Es wird immer deutlicher, dass es hinter der Fassade der "Bilderbuchfamilie" schon lange kriselt und dass nicht nur Naomi einige Leichen im Keller hat. Das Buch kommt ganz ohne große Effekthascherei oder Blut aus und entwickelt sich recht gemächlich. Gerade am Anfang dauert es etwas, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und wirklich spannend ist das Buch meiner Meinung nach nicht. Wenn man aber ein Familiendrama mit einigen Geheimnissen und Überraschungen (das Ende!) erwartet, wird man sicherlich nicht enttäuscht sein. Fazit: Ein solides Familiendrama mit einigen Überraschungen und eine außergewöhnlichen Ende, dass sicherlich einige Leser vor den Kopf stoßen wird. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Fesselnd & spannend bis zur letzten Seite

    Am Anfang war die Schuld
    JuliB

    JuliB

    27. April 2015 um 00:08

    Das Leben der Familie Malcolm ist perfekt. Mutter, Vater, drei Kinder. Die Eltern Jenny, Allgemeinmedizinerin, und Ted, Neurochirurg, sind beruflich erfolgreich, wenn auch sehr eingespannt. Da passt es ganz gut, dass die Zwillingssöhne Theo und Ed bald ihren Schulabschluss in der Tasche haben und ihre fünfzehnjährige Tochter Naomi auf der Theaterbühne ihrer Schule brilliert und ebenfalls keinen Grund zur Sorge gibt.  Doch von einem Tag auf den anderen verschwindet Naomi und ihre völlig am Boden zerstörte Mutter muss nach und nach feststellen, dass gar nichts perfekt und sorglos ist... Meine Meinung zu diesem Buch "Am Anfang war die Schuld" war wieder ein schön spannender Roman ganz nach meinem Geschmack. Gut erzählt, keine Längen und eine fesselnde Geschichte, die sich mit jeder Seite mehr offenbart und ständig neue, aber sehr glaubwürdige Handlung präsentiert.  Die Autorin arbeitet ebenfalls als Medizinerin und kann den aufreibenden Alltag einer Ärztin, die hin und her gerissen ist, Beruf und Familie gekonnt unter einen Hut zu bringen, sehr gut wiedergeben. (möglicherweise ist Jenny in leichten Zügen biografisch angehaucht, was die Figur aber umso wärmer und griffiger macht.) Das Cover mit dem perfekten Haus im Regen finde ich ebenfalls sehr passend. Eine Klappenbroschur, die sofort wahrgenommen und in die Hand genommen wird, hoffe ich. (Der Regen auf der Innenseite spiegelt genau die melancholische Stimmung in Bristol/Dorset wieder und das Haus vorne das ach so perfekte Heim oder das Cottage;)  Fazit:  Spitzendebüt ohne Ekelfaktor. Fesselnd bis zum Schluss. Ein Familiendrama, das trotz der Ich-Perspektive gut beleuchtet wird und einen doch recht nachdenklich zurücklässt. Ganz klare Leseempfehlung von mir. - Eine Nacht und ein Tag, dann war es durchgelesen. 

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