Jane Smiley

 3,9 Sterne bei 112 Bewertungen
Autor*in von Tausend Morgen, Moo und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jane Smiley ist die Autorin zahlreicher Romane, darunter A Thousand Acres (auf Deutsch "Tausend Morgen"), das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, und zuletzt The Last Hundred Years Trilogy: Some Luck, Early Warning und Golden Age. Sie ist auch Autorin mehrerer Sachbücher und Bücher für junge Erwachsene. Sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters und wurde mit dem PEN Center USA Lifetime Achievement Award für Literatur ausgezeichnet. Sie lebt in Nordkalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jane Smiley

Cover des Buches Tausend Morgen (ISBN: 9783833303128)

Tausend Morgen

 (35)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Moo (ISBN: 9783596313617)

Moo

 (15)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Die Grönland-Saga (ISBN: 9783596119103)

Die Grönland-Saga

 (9)
Erschienen am 01.12.1993
Cover des Buches In gutem Glauben (ISBN: 9783833303685)

In gutem Glauben

 (3)
Erschienen am 01.05.2006
Cover des Buches Tausend Morgen (ISBN: 9783746637556)

Tausend Morgen

 (2)
Erschienen am 08.12.2020
Cover des Buches Tor zum Paradies (ISBN: 9783596313396)

Tor zum Paradies

 (2)
Erschienen am 17.10.2016

Neue Rezensionen zu Jane Smiley

Cover des Buches Moo (ISBN: 9783596313617)
Jorokas avatar

Rezension zu "Moo" von Jane Smiley

Campus-Roman
Jorokavor einem Jahr

Der Roman erzählt von dem Leben und Treiben an einer Ackerbau- und Viehzucht-Universität irgendwo im Mittleren Westen der USA. Dabei erhält der Leser Einblick in ca. 20 bis 30 verschiedene Charakteren vom renommierten Professor bis zum einfachen Studenten sowie dem Masteber Earl Butz, dessen Leben sich vor allem ums Fressen dreht. Im Gegensatz dazu geht es bei den Menschen um Liebe, Intrigen, Machtspiele, Mittelkürzungen und die Rettung des letzten Nebelwaldes in Costa Rica. Das Ganze spielt Ende der 80iger, Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Vieles dreht sich um die Frage: Wer mit wem; und wie doch alles in diesem Makrokosmos miteinander verbunden ist.


Ich habe doch eine ganze Weile gebraucht, um einen Überblick über die ganzen verschiedenen Personen zu erhalten, um die es geht. Manche der Teilgeschichten sind doch recht zäh zu lesen, und vielleicht hätten es 10 Akteure weniger auch getan. In mir kam das Gefühl auf, dass sich Smiley ein wenig verzettelt und die über 500 Seiten inhaltlich auch gut auf die Hälfte hätten komprimiert werden können. Es gibt durchaus spannendere und kurzweiligere Bücher.





Cover des Buches Thirteen Ways of Looking at the Novel (ISBN: 1400033187)
TinaGers avatar

Rezension zu "Thirteen Ways of Looking at the Novel" von Jane Smiley

13 WAYS OF LOOKING AT THE NOVEL
TinaGervor 3 Jahren

Length is always a promise, never a threat. (P 19)

13 WAYS OF LOOKING AT THE NOVEL – is 570 pages long and takes quite some time to study. Smiley had read 100 novels and discusses morality, psychology and origin of the novel. I enjoyed her insight and loved her many examples that ignited my curiosity for the classics. I guess I have to read Middlemarch now. 

Cover des Buches Tausend Morgen (ISBN: 9783746637556)
uli123s avatar

Rezension zu "Tausend Morgen" von Jane Smiley

Aufstieg und Fall einer amerikanischen Farmer-Familie
uli123vor 3 Jahren

Eigentlich deuten nur wenige Worte im Klappentext darauf hin („König Lear in Iowa“). Aber der Roman ist eine moderne Version von Shakespeare’s „King Lear“. Wir haben in dem Protagonisten Larry Cook den alternden Patriarchen, in seiner stattlichen, 1000 Morgen großen Farm sein Königreich und in Rose, Ginny (Goneril) und Caroline (Cordelia) drei miteinander im Wettbewerb stehende Töchter.

Die Geschichte wird von der ältesten Tochter Ginny erzählt. Während ihr Pendant Goneril aber die verräterischste, gehässigste und unsittlichste von Lears Töchtern ist, trägt Ginny von diesen Eigenschaften nur leichte Züge und sie kommen auch erst nach einer ganzen Weile zu Tage. An der Oberfläche ist sie zurückhaltend, gehorsam, sowohl Vater als auch Ehemann gegenüber unterwürfig. Sie ist kinderlos nach mehreren Fehlgeburten und deshalb eifersüchtig auf Rose mit ihren zwei Töchtern. Auch auf Caroline ist sie eifersüchtig, weil diese dem Landleben entkommen und Anwältin in der Stadt ist. 

Zwei Ereignisse bringen die jahrzehntelang bewahrte Kontinuität und den äußeren guten Schein in Unordnung. Der Vater überschreibt die Farm seinen Töchtern, um Erbschaftsteuer zu sparen, und der lange Jahre herumvagabundierende smarte Nachbarssohn mit einem Faible für Bio-Landwirtschaft kehrt zurück. Diese Ereignisse werden quasi wie eine gerade für Farmer folgenschwere plötzliche Wetterkatastrophe dargestellt. Die Beteiligten werden zu Gefangenen ihrer tausend Morgen.

Auffällig ist umso mehr die Stimme der Erzählerin, die stets die Kontrolle über das Erzählte behält und selbst nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen ist, obwohl die Geschichte rasant an Dramatik gewinnt. Themen wie Ehebruch, Kindesmissbrauch, Gewalt in der Familie, geplanter Mord haben große Bedeutung. Allerdings enthält der Mittelteil einige Längen. Die authentischen Schilderungen des Farmlebens (im Jahr 1979) lassen die Geschichte so real erscheinen und stehen in schönem Gegensatz zu neueren Romanen amerikanischer Autoren, die ich eher nicht lese. 

Eine interessante amerikanische Familiengeschichte mit vielen unvermuteten Wendungen.

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