Jane Smiley Moo

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Inhaltsangabe zu „Moo“ von Jane Smiley

Jane Smiley, die für ihren Roman "Tausend Morgen" mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, legt einen weiteren, diesmal heiter-ironischen Roman vor. Er spielt auf dem Campus einer "Ackerbau- und Viehzuchtuniversität" irgendwo im Mittleren Westen der USA. Hier wimmelt es von Dummköpfen und Weisen, Wohltätern und Profitjägern, Denkern, Karrieristen und Spezialisten der verschiedensten Disziplinen. Ihnen allen gemeinsam ist das Bestreben, Sponsoren ausfindig zu machen, die die leeren Uni-Kassen füllen sollen. Besondere Hoffnung setzen sie auf einen texanischen Milliardär, dessen Reichtum auf dem Einfall beruht, Hühnerdreck als Hühnerfutter zu verkaufen.

Ein wirkliches Charakterschwein! Earl Butz gibt am Campus den Ton an!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Ein Schwein gibt den Ton an!

    Moo
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. May 2016 um 20:31

    Witziges Cover mit rennendem Schwein gefällig?Ein Campus-Roman der ganz anderen Sorte. In einer Viehzucht- und Ackerbau-Universität irgendwo im Mittleren Westen der USA spielt diese ausgezeichnete Story, die amerikanischer nicht sein könnte.Es geht um Ackererträge, Pferdezucht und alles wonach sich ein mittelständiger Amerikaner im Traum verzehrt.Das Schwein Earl Butz ist die Hauptfigur und es packt einen wirklich. Ausgezeichnete Story rund um eine fiktive kleine Uni, die mit allen menschlichen Charakteren aufwartet und mich von Anfang an begeistert hat.

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  • Rezension zu "Moo" von Jane Smiley

    Moo
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    14. May 2010 um 09:06

    Klappentext: Moo ist ein komischer, subversiver Campus-Roman über eine Ackerbau- und Viehzucht-Universität irgendwo im Mittleren Westen der USA - oder ein Abbild der Welt im kleinen. Jane Smiley, Pulitzerpreisträgerin und eine der interessantesten Autorinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur, verarbeitet Wissenschafts- und Gesellschaftskritik zu einer amüsanten und weitsichtigen Komödie. Eigene Meinung: Was mir an diesem Roman besonders gut gefiel, waren die Charaktere. Angefangen vom unieigenen Versuchsschwein mit Gewichtsproblemen, über den Professor, der Kühe dazu bringen will scheinschwanger zu werden, damit sie ohne zu kalben Milch liefern,den psychotischen Farmer, der eine Schussichere Weste trägt, weil er glaubt von CIA, FBI und den Agrarkonzernen verfolgt zu werden, bis hin zu der eigenmächtig handelnden Sekretärin, die überraschenderweise ein ausgefallenes Liebesleben hat. Die Autorin schafft es, viele Fäden zu spinnen, diese gelungen zu verknüpfen, und so aus dem Leben zu erzählen, dass man denkt "Mensch, das könnte ich ja sein/mir passieren", auf der anderen Seite denkt man jedoch auch " Mein Gott, was für spinnerte Ideen". Am Anfang hatte ich durch die vielen Charaktere etwas Schwierigkeiten rein zu kommen, aber sie sind gut durchdacht und so beschrieben, dass man schnell die einzelnen Charaktereigenschaften rausfiltern kann. Desweiteren mochte ich aber auch sehr den tiefgründigen Humor und die Ironie, die Frau Smiley in ihren Protagonisten und deren Gedanken, Taten unterbringt. Und die kritische Haltung gegenüber vielen Dingen, die sowohl einzelne Menschen, als auch die Gesellschaft, fabrizieren. Von mir geliebte Zitate aus diesem Buch: " Das Schwein ist ein rätselhaftes Geschöpf, dessen Verhalten in freier Wildbahn noch kaum erforscht ist, denn es ist heimtückisch und schwer aufzuspüren." "Früher war sie der ganze Stolz ihres Vaters gewesen [...] Heute ähnelte sie eher ihrer Mutter (nüchtern, besonnen, vorausschauend, pilzartig wucherndes Verantwortungsbewusstsein)" "Nun, wenn man ständig an das Leben nach dem Tod denkt, kann man das Leben auf der Erde schon mal vernachlässigen. Wenn man ständig über den sogenannten Heiligen Geist nachdenkt, kann man den eigenen Körper und die Umwelt zerstören, ohne an die Folgen zu denken. Das ist Flucht vor sich selbst." "Diane fragte sich, ob Mrs. Johnson je begriffen hatte, wodurch sie eigentlich schwanger wurde."

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