Janet Clark Black Memory

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Inhaltsangabe zu „Black Memory“ von Janet Clark

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung. Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll. Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei. Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

spannende Unterhaltung, flüssiger Schreibstil

— Burgkelfe

Verwirrend, aber unglaublich gut, konnte es kaum aus der Hand legen...

— Crazybookworm1984

Unglaublich verwirrend, unglaublich gut.

— BooksAndFilmsByPatch

Spannend konstruierter Thriller.

— MaLaPe

Wer ist Freund oder Feind? - eine der wichtigsten Fragen in diesem gelungenen Thriller.

— ConnyKathsBooks

Spannend bis zum Schluss!

— Judiko

Flüssig zu lesen, aber arg konstruiert.

— Malajube

Spannendes und ereignisreiches Verwirrspiel mit Genmanipulation als Hintergrund, die leider etwas zu kurz kommt. Aber dennoch lesenwert.

— antonmaria

Schwer durchschaubar, wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen?

— lenisvea

Rasant und in sich erschreckend schlüssig - ein Thriller, den ich so schnell nicht vergessen werde!

— MissStrawberry

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    Black Memory

    Krimisofa_com

    09. October 2017 um 15:14

    Die eigenen Kinder sind heilig, verschwinden sie, geht eine Welt unter. Man setzt alle Hebel in Bewegung um sie wieder zu finden und würde am liebsten selbst Tag und Nacht nach ihnen suchen – wenn man Amnesie hat, wird das aber schwer, denn dann muss man erst sich selber wiederfinden. Janet Clark vereint diese und noch einige mehr Themen in ihrem aktuellen Spannungsroman „Black Memory“.Clare Brent ist 37 und Mutter eines Kindes. Eines Kindes, das sie entführt haben soll. Sie selber weiß davon nichts, als sie in der Hauptstadt Indonesiens ins Gefängnis gesperrt wird; auch weiß sie nicht, warum sie in Indonesien ist und warum ihr Körper schmerzt. Als sie wenige Tage später nach England überstellt wird, ist keine Rede mehr von dem, was man ihr vorwarf, denn das Kind ist weg. War in Indonesien schon weg. Das wirkt, so gelesen verwirrend, das gebe ich zu, aber genau so ging es mir nach den ersten Seiten auch. Aber wir erleben das Ganze als Leser aus erster Hand, denn wir nehmen in dem Buch die Rolle der Clare Brent ein und erfahren stückchenweise, wer wir sind und was passiert ist. Wobei der Leser dann doch, im Gegensatz zu Clare, etwas weniger naiv denkt, denn wir wissen ja, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht; immerhin halten wir einen Thriller in der Hand.Was sich dadurch aber recht schnell einstellt – zumindest war es bei mir so – ist eine gewisse Paranoia, denn irgendwann habe ich keiner Figur mehr etwas geglaubt. Nicht Paul, nicht Angela und nicht Raphael. Raphael ist der Portier der Brents und nimmt nach und nach eine immer größere Rolle in der Geschichte ein. Ja, die Brents haben einen eigenen Portier und ein unfassbar großes Haus, so groß, dass es nicht nur einen, sondern gleich zwei Lifte hat – und eine Dachterrasse mit Sandkasten. Paul ist, wie oben geschrieben, Schönheitschirurg. Einer für die reichen Leute, wie sich recht schnell herausstellt. Und Clare ist Osteopatin, sie behandelt unter anderem ihre eigene Tochter, die eine seltene Gabe hat; sie kann nämlich die Gedanken anderer Menschen lesen.Die Atmosphäre in „Black Memory“ ist unheimlich dicht, zwar nicht von Anfang an, denn man muss sich als Leser – ähnlich wie die Protagonistin – erst mal zurecht finden in der Geschichte. Durch die Ich-Erzählung wird das Ambiente aber noch mal verstärkt. Zwischen dem Hauptstrang gibt es immer wieder kursiv gehaltene Kapitel, die jeweils nur ein paar Zeilen lang sind, dessen Inhalt aber vor allem zu Beginn sehr kryptisch ist. An den Enden der Kapitel platziert Clark anfangs dezente Cliffhanger, die zum Lesen anregen, aber nicht unbedingt zum Weiterlesen zwingen – das passiert erst im letzten Drittel des Buches. Mit der Zeit erinnert „Black Memory“ immer mehr an einen Wissenschaftsthriller ähnlich „HELIX“ von Marc Elsberg. Auch die Inhalte der zwei Bücher sind sich nicht ganz unähnlich, auch wird in „Black Memory“, wie in „HELIX“, mit Theorien und Fachbegriffen herumgeworfen – ob die Theorien der Realität entsprechen oder eher ins Reich der Mythen gehören, müsste man wohl googlen – andererseits gibt es so gut wie für alles eine Theorie. Und nur weil es eine Theorie ist, heißt es ja nicht, dass es wahr sein muss. Am Ende bekommt die Geschichte noch eine Prise Dan Brown verpasst und ist abgesehen davon in Teilen vorhersehbar. Der Showdown kommt in Wellen und geht zwar eher gemächlich vonstatten, aber dafür nicht gerade unblutig.Tl,dr: „Black Memory“ von Janet Clark ist ein ziemlich atmosphärischer Thriller über das Verschwinden eines besonderen Mädchens. Durch die Erzählung in der ersten Person bekommt man die Amnesie der Protagonistin als Leser hautnah mit und wird langsam selber Paranoid. Nach und nach entwickelt sich „Black Memory“ zu einem Wissenschaftsthriller und ist einem „HELIX“ von Marc Elsberg nicht unähnlich. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

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  • Janet Clark's neues Meisterwerk!

    Black Memory

    BooksAndFilmsByPatch

    07. July 2017 um 19:31

    » INHALT « Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt. » MEINE MEINUNG « Man - wir haben inzwischen Juli - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.. Juli! Dabei habe ich dieses Buch bereits Anfang des Jahres zugeschickt bekommen um es zu rezensieren; leider kam ich bis jetzt nicht dazu, bzw. hatte durch die Leseflaute nicht den Willen, ein Buch zu lesen und es dann unfairerweise schlecht zu bewerten, nur weil ich selbst keine Lust darauf habe. Ich hoffe, der Heyne-Verlag kann es mir nachsehen. Jedenfalls hatte ich jetzt dafür umso mehr Lust und weiß ja, dass Janet Clark mich im Normalfall nicht enttäuscht. Ob das auch bei Black Memory der Fall war, erfahrt ihr jetzt: Der Sprung in die Geschichte war wie ein Sprung ins kalte Wasser, wortwörtlich. Alles beginnt damit, wie unsere Portagonistin Clare mutterseelenallein auf einem Boot mitten im Ozean erwacht. Allein die Erinnerung an diese Einstiegs-Szene jagt mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper und schreit ja nur so nach Potential! Ich war so unfassbar gespannt, was wohl noch alles passieren wird auf den ersten Seiten, dass aus dem kurzen Anlesen direkt mal 128 Seiten wurden und das alleine, spricht ja schon für sich. Ein rundherum gelungener Einstieg, der einfach unfassbar Lust auf mehr macht.    Wir treffen dabei schon in der ersten Zeile auf unsere Haupfigur Clare Brent - eine Ärztin, die die Welt nicht mehr versteht. Durch ihre Amnesie ist sie natürlich ein gewisser Ausnahmefall, was Buch-Charaktere betrifft, schließlich muss sie erst einmal wieder zu sich selbst finden, ehe sie als charakterstark und gefestigt gelten kann; trotzdem war sie mir von der ersten Sekunde an sehr sympathisch und wirkte absolut glaubhaft und realistisch. Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, dass das fehlende Gedächtnis dazu führt, dass alles viel zu schnell geht und sich Clare sehr strange benimmt, nicht nachvollziehbar handelt und die Flashbacks eventuell in den unpassendsten Momenten auftreten - aber das war gar nicht der Fall. Janet Clark hat mit dieser Frau eine tolle Protagonistin geschaffen, die sich total logische Gedanken macht, an den richtigen Stellen Schlussfolgerungen zieht überlegt und durchdacht handelt. Für mich war Clare eine riesige Ausnahme und ist mir mehr ans Herz gewachsen, als viele andere Charaktere aus anderen Büchern. Doch auch Nebenfiguren konnten mich von sich überzeugen; jeder auf seine Art und Weise. So war da beispielsweise Bonnie, das kleine Mädchen, das mein Herz im Sturm erobern konnte; oder all die anderen, denn schließlich wusste man nie so ganz genau, woran man bei dem jeweilig einzelnen war und in welcher Beziehung sie zu Clare standen, bevor sie die Erinnerung verlor. Großes Kino und sehr beeindruckend.   Diesen Abschnitt könnte ich auch getrost unter den Tisch fallen lassen und euch einfach auf die anderen Rezensionen zu Janet's Bücher verweisen; doch der Vollständigkeit halber: der Stil war wieder einmal toll und hat mich genau so begeistert, wie in all den vorherigen Bücher von ihr. Detailreichtum und bildhafte Beschreibungen harmonieren hier nahezu perfekt und zauberten mir ein so klares, greifbares Bild vor Augen, dass ich mittendrin fühlte. Außerdem schreibt die Autorin in vielen, unterschiedlichen Tempi, sodass man als Leser auch mal Zeit bekommt, um neu Atem zu holen. Diese eher ruhigen Passagen sind aber keineswegs langweilig, sondern äußerst informativ und wichtig für den Storyverlauf. Geschrieben ist das Ganze übrigens aus der Sicht von Clare, was mir sehr gut gefallen hat; denn ihre Ratlosigkeit und ihr Rätseln, wem sie vertrauen kann und wem nicht, übertrug sich prompt auf mich. Nun kommen wir zu dem Abschnitt, auf den ich mich bei dieser Rezension am meisten gefreut habe: die Idee! Ich bin immer wieder erstaunt, was für unglaubliche Einfälle manch Autoren doch haben, um so eine Geschichte zu erfinden und gleichzeitig auch noch glaubhaft wirken zu lassen. Janet Clark ist in dieser imaginären Liste definitiv der Spitzenreiter, denn auch bei "Black Memory" hat sie mich wieder restlos aus den Socken gehauen. Diese ganze Gund-Thematik, mit der Gabe von Bonnie, mit den ausschweifenden Erklärungen, die allesamt auf eine immense Recherche-Arbeit hinweisen, war einfach dermaßen interessant, dass ich jede Silbe davon regelrecht inhaliert habe. Das Thema mit der Hirnforschung, mit der These, dass Erinnerungen eben nicht nur im Gehirn, sondern auch in den einzelnen Zellen abgespeichert werden - wie zum Teufel kommt man darauf, so etwas in ein Buch zu packen und dann auch noch interessant werden zu lassen? Auch die Amnesie, die ja, wie der Klappentext bereits aussagt, nicht die gesamten Erinnerungen betrifft, sondern nur Teile, hat toll gepasst und jede Menge Spannung mit sich gebracht. Und, und das ist beinah der wichtige Punkt: diese ausgeklügelten Irreführungen, die am Ende trotzdem einen Sinn ergeben, zu einer großen Aufklärungen führen. Ich kann mir in keinster weise vorstellen, wie viel Talent, Überlegungen und Konzentration es bedarf, um bei der Auflösung keine Frage offen zu lassen und das alles schlüssig und für einen Laien verständlich zu machen.   Und da meine Lobeshymne auch an dieser Stelle nicht abreißt, möchte ich mich bewusst kurz halten: die Umsetzung war genau so großartig wie Charaktere, Stil und Idee. Es war von der ersten Seite an so mitreißend und spannend, war auch im Mittelteil weder zäh noch langweilig und der Schluss einfach nur ein regelrechtes Feuerwerk, mit einer Auflösung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Immer wieder auftretende Überraschungsmomente und Wendungen, die den Leser radikal verwirren sollen und das auch problemlos schaffen. Wenn ich tatsächlich etwas kritisieren müsste (und ja, das wäre Meckern auf sehr hohem Niveau), wäre es wohl ein bestimmtes Kapitel, das ich dann doch ein wenig sehr fachlich fand und dem ich nicht so recht folgen konnte. Aber wie gesagt, über diese 3 Seiten kann ich hinwegsehen, wenn die restlichen 380 Seiten das hergeben, was ich in dieser ewig langen Rezension beschrieben habe. » FAZIT « "Black Memory" von Janet Clark hat mich mal wieder abgeholt, begeistert, mitfiebern und miträtseln lassen. Ein Thriller, genau so wie ich ihn mir gewünscht habe, ganz ohne Schwächen. Wer wert auf Verwirrung legt, die Polizei eher nebensächlich findet und gegen eine gute Portion Action und Tempo nichts einzuwenden hat; der wird diese Geschichte mit absoluter Sicherheit lieben; man muss sich jedoch auch auf diese fachlichen Aspekte einlassen können und bereit sein, neues dazu zu lernen, um dem Storyverlauf folgen zu können. - Für mich war es kein Problem.   » 5 VON 5 STERNEN « Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen, und weiß an dieser Stelle absolut nicht, was ich denn noch schreiben sollte. Wenn ihr Thrillern mögt, lest es - es ist zurecht ein Highlight für mich.

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  • Wem kann Clare wirklich trauen...

    Black Memory

    dermoerderistimmerdergaertner

    13. June 2017 um 12:44

    Inhalt: Die 37-jährige Clare Brent wacht orientierungslos und sonnenverbrannt in einem kleinen Boot vor der indonesischen Küste auf. An Land wird sie sofort verhaftet, denn sie soll ein kleines Mädchen entführt haben und wird polizeilich gesucht. Clare ist entsetzt, denn sie kann sich an nichts erinnern.Dann erfährt sie, dass sie Ärztin ist, verheiratet und das verschwundene Kind ihre eigene Tochter Bonnie ist. Zurück in London versucht Clare alles, um ihr Gedächtnis wiederzuerlangen und so Bonnie zu finden.Meine Meinung: Ok. Alles schon mal dagewesen: Frau verliert ihr Gedächtnis und weiß nicht, wem sie trauen kann. Ihrem Mann? Ihrer Freundin? Ihrem Portier? Ihrer Ärztin? Ihrer Anwältin? Trotz meiner anfänglichen Zweifel und des Themas, das mir eigentlich nicht so zusagt - das verschwundene Kind hat eine außergewöhnliche, ja sogar einzigartige Begabung, und deshalb gibt es auch einige wissenschaftliche und medizinische Passagen - hat mich das Buch durch den flüssigen Schreibstil und die Spannung so gefesselt, dass ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe. Fast bis zum Ende habe ich zusammen mit Clare gerätselt, wem sie trauen kann und wem nicht. Das war ein ständiges Hin und Her und eine turbulente und aufregende Spurensuche nach der Wahrheit, der Erinnerung und natürlich nach Bonnie, deren Verschwinden in diesem Thriller eine zentrale Rolle spielt.Alle Charaktere sind glaubhaft gezeichnet und durch den bildhaften Schreibstil konnte mir Personen und auch Orte gut vorstellen.Fazit: „Black Memory“ ist ein verwirrender und spannender Thriller, der mir gut gefallen hat.

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  • Wer ist Freund oder Feind?

    Black Memory

    ConnyKathsBooks

    19. May 2017 um 10:59

    "Wieso kenne ich meinem Namen nicht? Die Frage bombardiert meinen Kopf wie ein feindlicher Luftangriff. Wer bin ich?" (S. 9)Als die 37jährige Clare Brent auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, ist sie zunächst völlig orientierungslos. Denn sie weiß weder, wie sie heißt, noch was passiert ist. Ein totaler Blackout. Dann wird Clare auch noch verhaftet und der Kindesentführung angeklagt. Um das immer noch vermisste Mädchen zu finden, muss sich Clare so schnell wie möglich erinnern. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, doch wem kann sie vertrauen?"Black Memory" ist ein gelungener Thriller aus der Feder von Janet Clark. Von Anfang an konnte ich mich gut in Protagonistin Clare hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Freunde und Familie nicht mehr zu erkennen, nicht zu wissen, wer man selbst oder was geschehen ist - eine schier unerträgliche Situation. Kein Wunder, dass Clare bald am Rand der Verzweiflung steht. Wem soll sie noch vertrauen? Wer ist Freund oder Feind? Eine Frage, um die sich hier alles dreht. Denn die handelnden Figuren sind alle nur schwer zu durchschauen und sorgen für einige Überraschungen. Aufgrund des Schreibstils im Präsens mit Clare als Ich-Erzählerin und kurzen prägnanten Sätzen und Worten liest sich die Geschichte sehr flüssig und weiß durchweg zu fesseln. Obendrein erfährt man viele interessante Dinge über das Gedächtnis, Gehirnfunktionen und Erinnerungsverarbeitung. Denn das vermisste Mädchen hat eine einzigartige Gabe, welche eine große Rolle spielt.Bis zum packenden Showdown steigt die Spannung immer weiter an, denn langsam erlangt Clare ihre Erinnerungen wieder. Doch kann sie sich wirklich darauf verlassen? Gegen Ende war es mir fast schon zu viel Hin und Her und manche Entwicklung fand ich sogar etwas unglaubwürdig und übertrieben. Zudem hatte ich durch eine anfängliche Bemerkung schon so eine Ahnung, wer hinter alldem steckt, was sich dann tatsächlich später bewahrheitet hat. Trotzdem findet der Roman einen runden Abschluss, auch wenn einiges offen bleibt. Insgesamt kann ich daher "Black Memory" empfehlen, denn alle Thrillerfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. 4 Sterne von mir.

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  • Spannend, bis zum Schluss!

    Black Memory

    Judiko

    13. May 2017 um 15:48

    Wie schlimm muss es sein, wenn man nicht weiß, wer man ist? Sich an nichts erinnern kann und nicht weiß, wem man nun vertrauen kann? Ist das nicht schon schlimm genug? Wenn man aber nun erfährt, dass man ein 5-jähriges Kind entführt haben soll, von dem jede Spur fehlt, was sich dann auch noch als eigene Tochter herausstellt, der angebliche Ehemann sich rätselhaft verhält, ist das nicht dann purer Horror? Für mich ist so etwas unvorstellbar! Der Ärztin Clare ist genau dieses widerfahren. Die Geschichte beginnt damit, dass sie verwundet in einem kleinen Boot, in Indonesien, wach wird und gerettet wird. Man bringt sie dort zur Polizei, wo sie kurz darauf erfährt, dass sie auf der Fahndungsliste steht, weil sie ein Kind entführt haben soll. Die englische Botschaft setzt sich aber für sie ein und sie darf zurück nach England, wo der wirkliche Horror aber erst beginnt. Wer ist sie? Warum war sie in Indonesien? Wer ist der Mann an ihrer Seite? Warum hat sie angeblich ihre Tochter entführt und wo ist sie jetzt? Fragen über Fragen ziehen sich, gut inszeniert, durch diese spannende Geschichte. Janet Clark versteht ihr Handwerk sehr gut, den Leser in die Irre zu führen und an sich selbst zu zweifeln. Alles ist aber sehr gut durchdacht. Mir erging es, wie vielen Lesern dieses Buches. Man ist so misstrauisch allem gegenüber, dass man gar keine Ahnung hat, wer gut oder böse ist und wie die Geschichte ausgehen könnte. Deswegen bleibt es auch spannend, bis zum Schluss. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, wobei auch immer mal wieder Fachjargon, wenn es um medizinische Dinge geht, darin vorkommt. Man sollte das also mögen. Letztendlich hat dieser Thriller  seine Wirkung nicht verfehlt. Er ist spannend, ist zum miträtseln und macht einen auch nachdenklich, was die Zukunft uns alles noch präsentieren wird. Und das wiederum ist nicht unvorstellbar, für mich – leider! Ich danke Janet Clark, für diese spannende Geschichte und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

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  • Wer ist Freund-wer Feind?

    Black Memory

    gsimak

    05. April 2017 um 11:18

    Meine MeinungWer ist Freund-wer Feind?Ein Boot vor der indonesischen Küste. Eine Frau die erwacht und nicht weiß, wer sie ist. Warum klebt ihr die Zunge am Gaumen? Warum hat sie Verletzungen, die bei jeder Bewegung starke Schmerzen verursachen? Warum klebt ihr überall Meersalz auf der Haut? Wer ist der Mann im Boot, der sie anscheinend aus dem Meer gefischt hat?So beginnt dieser phänomenale Thriller, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat. Knapp 400 Seiten habe ich auf einen Tag gelesen. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Am besten mit Clare.Clare weiß nicht, wie sie nach Indonesien gekommen ist. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß noch nicht mal ihren Namen. Sie verfügt über eine sehr umfangreiche Bildung, an die sie sich komischerweise erinnern kann.Clare wird eines Verbrechens beschuldigt und landet in einem Gefängnis, welches den Vorschriften in keinster Weise entspricht. Sie soll ein Kind entführt haben.Dann wird sie von zwei Männern aus dem Gefängnis abgeholt. Einer davon ist angeblich ihr Mann. Bei dieser Geschichte wusste ich nie, wer Clare gut gesinnt ist. Wer ist Freund-wer Feind?!Ihr Mann Paul verheimlicht ihr viele Dinge. Sperrt sie in die Londoner Wohnung ein. Zu ihrer eigenen Sicherheit, meint er. Bei dem entführten Mädchen soll es sich um ihre Tochter Bonnie handeln.Clare ist verzweifelt. Eigentlich müsste sie sich doch an ihr Kind erinnern. Sie versteht nicht, warum sie sich an ihre Fähigkeiten als Ärztin erinnern kann, ihr eigenes Kind jedoch im Dunklen bleibt. Bonnie hat angeblich seltene Fähigkeiten.Ihr Suche nach Bonnie führt sie nach Italien. Clare weiß nicht,  wem sie glauben darf. Clare weiß noch nicht einmal, von wem sie eigentlich davonlaufen muss. Clare will unbedingt ihre Tochter finden. Für Clare beginnt ein Kampf um ihr Leben. Auch um das Leben ihrer Tochter? Genau diese Frage hat mich durch die Seiten rasen lassen!FazitDie Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte wird aus der Sicht von Claire erzählt. Viele Menschen begegnen Claire auf der Suche nach Bonnie. Sie hat viele Freunde, die ihr helfen wollen. Doch sie muss erst feststellen, wem sie wirklich trauen kann.Mir ging es wie Clare. Ich wusste Paul nicht einzuordnen. Einerseits kam er mir sehr liebevoll Clare gegenüber vor, anderseits befürchtete ich Clares größtem Feind in ihm. Jedes Mal wenn ich dachte, nun hat Clare jemand gefunden, der ehrlich zu ihr ist, hat eine Ereignis diese Hoffnung zunichte gemacht. Claire muss schrittweise wieder Zugang zu ihrem Gedächtnis finden. Die Methoden, die man ihr anbietet, sind sehr gefährlich. Sie sucht in Florenz Hilfe. Teresa Terenzo ist Ärztin. Ich war sehr gespannt, ob sie Claire wirklich weiter helfen kann.So ging es mir fast 400 Seiten lang. Hoffen und Bangen! Meine Vermutungen stellten sich nie als richtig heraus. Die letzten Seiten des Buches waren für mich Nervenkitzel pur.>>Wenn wir uns nicht erinnern, können wir nicht verstehen.<< (E.M. Forster)Ob mir das Ende gefallen hat? Nicht nur das! Der Thriller beginnt mit einer Spannung, die sich kontinuierlich aufbaut.  "Black Memory" ist mein Thriller-Highlight 2017!Ich bin gespannt, ob das noch zu toppen ist. Danke Janet Clark

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  • spannend bis zum Ende - Pageturner

    Black Memory

    Gwhynwhyfar

    04. April 2017 um 16:17

    »Meine Kehle ist trocken, der salzige Geschmack in meinem Mund unerträglich, die Lippen fühlen sich wie ausgedörrt und rissig an wie verbrannter Lehmboden. Instinktiv benetze ich sie mit der Zunge. Noch mehr Salz.«Selten halte ich ein Buch in den Händen, das mich alles um mich herum vergessen lässt, bis ich auf der letzen Seite angekommen bin. Dieser Thriller ist ein echter Pageturner! Clare erwacht auf einem Boot, kann sich nicht erinnern, was geschehen ist, weiß nicht einmal ihren Namen. Sie befindet sich in einem Land, das sie Asien zuordnet. Gab es ein Schiffsunglück? Ist sie von dem Mann aus dem Wasser gezogen worden, der das Boot steuert? Auf jeden Fall scheint er sie gerettet zu haben. Die Hilfe dauert nicht lange an, Claire landet in einer Gefängniszelle. Man wirft ihr vor, ein Kind entführt zu haben. Was ist geschehen? Es dauert nicht lange und ein Mann taucht auf, der ihre Sprache spricht, nimmt sie mit. Ein zweiter Mann kommt dazu, Paul, er be-hauptet, er wäre ihr Ehemann. Sie fliegen nach London. Clare erfährt, sie sei mit der gemeinsamen Tochter Bonnie zu einem Ferienaufenthalt im Inland abgereist, dort aber nie angekommen, Bonnie bleibt verschwunden. Alles erscheint Claire fremd: die Kleidung im Schrank, das ganze luxuriöse Appartement, ihr Arbeitszimmer. Claire ist Ärztin und Osteopathin, die sich auf Kinder spezialisiert hat, ihr Mann arbeitet als Schönheitschirurg. Beunruhigend erscheint es Clair, dass ihr Mann sie von der Außenwelt abschirmt. »Warum will Paul nicht, dass ich Besuch bekomme? Die Frage lässt mich nicht mehr los.«Angela, eine Frau, die sich als Freundin vorstellt, warnt Claire vor Paul, der eine Beziehung mit einer Moira haben soll, sie warnt vor dem Therapeuten, für den die Anwältin Moira einen Hypnosetermin besorgt hat. Angela will sie selbst behandeln. Und Paul wiederum warnt vor Angela, fragt, ob sie sich nicht an das Zerwürfnis erinnern kann. Claire kann sich an gar nichts erinnern, ist verunsichert, fragt sich, wem sie trauen kann. Glücklicherweise weiß der sympathische Portier Raphael Rat, ihm fällt eine gute Therapeutin in Florenz ein und er kann Clare durch Beziehungen einen Termin besorgen. Ohne Paul zu sagen, wohin sie verreist, begibt sie sich in Hände der renommierten Wissenschaftlerin aus Italien. Claire will ihr Gedächtnis zurückerhalten ... Janet Clark lässt uns aus der Ich-Perspektive hautnah miterleben, welche Gefühlswal-lungen Claire durchlebt, Stück für Stück erfährt sie mehr über sich, über ihre Tochter Bonnie, die eine Inselbegabung hat: Sie kann die Traumata anderer Menschen fühlen, zeichnet diese auf Papier. Neben dem spannenden Plot befasst sich der Thriller mit epigenetischen Mechanismen, der Weitervererbung von Umwelteinflüssen, Stress und Traumata, einer Forschung, mit der sich Claire beschäftigte. Sie glaubt, dass Erinnerungen in der Zelle gespeichert werden, nicht ausschließlich im Gehirn. Hat Bonnie Begabung oder die Ergebnisse der eigenen Arbeit etwas mit der Entführung des Kin-des zu tun? Warum hielt sich Claire in Asien auf und wo ist Bonnie? Warum sind Claire so viele Menschen behilflich, interessieren sich für sie? Wem kann sie trauen? Ist Paul auf ihrer Seite und ist Angela ihre Freundin? Puzzleteil für Puzzleteil fügt sich alles zusammen. Oder auch nicht? Was ist wahr, was ist Lüge? Zum Inhalt möchte ich nicht mehr verraten, vielleicht noch, dass sich die Spannung Seite für Seite hochhält, bis zu einem Feuerwerk auf den letzten Metern. Sprachlich fein dosiert, Charaktere gut gezeichnet, versetzt sich der Leser in die Sicht von Claire, erfährt mit ihr zusammen, staunend und bisweilen verwirrt, misstrauisch, welche Informationen zu Tage kommen. Ein spannender, intelligenter Plot entsteht durch den Gedächtnisverlust der Hauptprotagonistin. Janet Clark jagt Claire durch einen Irrgarten und narrt somit nicht den Leser, sondern die eigene Hauptfigur. Deutsche Auto-rinnen können niveauvolle Thriller, Pageturner schreiben. 

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  • Black Memory

    Black Memory

    lenisvea

    13. March 2017 um 14:39

    € 12,99 [D] inkl. MwSt. € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis) Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41833-2 Erschienen: 12.12.2016 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Paperback/Black-Memory/Janet-Clark/Heyne/e467024.rhd Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung. Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll. Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei. Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt. Meine Meinung: Ich bin durch den Klappentext, der sich sehr interessant angehört hat, auf das Buch aufmerksam geworden. Mich konnte die Geschichte auch direkt von Anfang an packen. Was mir richtig gut gefallen hat an dem Buch: Ich konnte die ganze Zeit mitfühlen mit Clare, wusste genauso wenig wie sie, wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen? Vor wem muss sie sich in Acht nehmen und wer kann ihr helfen? Oder ist Clare doch selbst die Entführerin des Kindes? Das fand ich sehr faszinierend an diesem Buch, das herauszufinden. Die Wissenschaft spielt hier in diesem Buch eine größere Rolle, was mich eigentlich sonst nicht wirklich interessiert, aber Janet Clark hat das Thema sehr gut verpackt. Die Spannung konnte meiner Meinung nach auch von Anfang bis Ende gehalten werden, so dass sich das Buch zu einem absoluten Pageturner entwickelt hat. Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine Kauf- und Leseempfehlung für alle aussprechen, die gerne schwer durchschaubare Thriller lesen. Das bekommt man hier auf jeden Fall geboten. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 Sterne.

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  • Clare kämpft sich aus der Amnesie

    Black Memory

    MissStrawberry

    11. March 2017 um 13:05

    Clare wird von indonesischen Fischern aus dem Meer gefischt. Sie hat absolut keine Erinnerung – weder an ihren Namen, noch wie sie in diese Lage kam. Sie landet im Gefängnis und erfährt, sie soll ihr eigenes Kind entführt haben. Doch wo ist Bonnie und was ist mit ihr geschehen? Wieso sollte Clare ihr etwas angetan haben? Als ihr Mann sie mithilfe eines einflussreichen Freundes zurück nach London holt, macht sich Clare auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stellen sich ihr ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg. Wem kann sie vertrauen? Wer belügt sie? Clare entdeckt immer erstaunlichere Details …Dieser Thriller hat das Thema Amnesie als Schwerpunkt. Ja, es gibt eine ganze Reihe Bücher, deren Plot genau dies behandelt. Aber mir gefallen sie noch immer und sie unterscheiden sich bisher auch sehr voneinander. Janet Clark hat mich mit BLACK MEMORY von der ersten Seite an auf eine Reise mitgenommen, die rasant, spannend, informativ und wahrlich erschreckend war. Lesegenuss pur! Hier fliegen die Seiten nur so dahin und es kommt keinerlei Langeweile auf. Wie Clare selbst dachte ich immer wieder, zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können. Lagen doch Fakten vor, die es eindeutig machten, wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Doch immer wieder neue Fakten machten das Bild immer wieder anders und mit jedem Kapitel geriet selbst mir als Leser alles außer Kontrolle. Hier gibt es Wendungen, die einer wildgewordenen Achterbahnfahrt gleichen – Loopings und Talschussfahrten ohne Ende.Die Charaktere sind allesamt glaubwürdig und lebensnah gelungen. Von Angela über Paul bis zu Raphael – ich hatte sie alle ganz klar vor Augen, konnte mir sogar ihre Stimmen vorstellen. Das war Kopfkino par excellence! Die Auffälligkeiten in der Wohnung von Paul und Clare, die unfassbaren Entdeckungen, fehlende Dinge – einerseits unfassbar und unglaublich, am Ende aber genial erklärt und ein absolut gelungener Kniff der Autorin. Selten gefallen mir Auflösungen so gut, wie hier. Bonnies besondere Fähigkeit macht sie zu einer ganz besonderen Romanfigur. Man fragt sich unwillkürlich, ob das im realen Leben tatsächlich so möglich wäre. Und ich bin mir noch immer nicht schlüssig, ob sie mich fasziniert oder erschreckt! Dass Clare ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, gefällt mir persönlich besonders gut. So werde ich persönlich noch tiefer hineingezogen und fühle mich involviert. Entsprechend stark ist dann auch die Spannung. Erstaunlich, dass es Janet Clark geschafft hat, ganz ohne Einsacker die Spannung von Anfang bis Ende immer weiter ansteigen zu lassen. Genau so muss ein Thriller sein für mich! Das Buch ist in sich schlüssig, temporeich, actionreich (ohne allzu viel Blutvergießen), beängstigend und behandelt in einem Punkt auch ein brandaktuelles Thema, das in den nächsten Jahren sicher noch mehr in den Fokus geraten wird. Janet Clark hat es geschafft, sich selbst zu übertreffen. Ich bin gespannt, ob sie sich weiter dermaßen steigern wird. Wobei ich schon vollkommen zufrieden wäre, wenn sie dieses hohe Level einfach nur halten würde. Fakt ist, ich freue mich schon jetzt auf weiteren Lesestoff von dieser Autorin.Kurz und gut: BLACK MEMORY gehört definitiv zu meinen Lesehighlights 2017. Dafür gibt es die vollen fünf Sterne!

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  • Spannend und zum Nachdenken

    Black Memory

    miriamB

    09. March 2017 um 22:15

    "Black Memory" Clare, eine junge Ärztin und die Hauptperson dieses Thrillers, leidet an Amnesie. So kann sie sich zwar an Fachliches erinnern, nicht jedoch an ihren Mann und ihre Tochter. Damit beginnt ihre Suche nach der Wahrheit. Wem kann sie vertrauen, wer belügt sie und welche Ziele verfolgen die einzelnen Personen in ihrer Umgebung? Welcher Mittel bedienen sie sich? Wo ist ihre Tochter? Was hat es mit der speziellen Begabung ihrer Tochter auf sich? Und nicht zuletzt: Wer ist sie selbst wirklich?Der Roman ist aus der Sicht Clares in Ich-Form geschrieben – der Leser ist also sofort mitten im Geschehen. Mit Clare gemeinsam zweifelt und hinterfragt der Leser, vertraut und misstraut um dann die eigene Meinung doch wieder komplett zu revidieren. Und das gleich mehrmals im Laufe der 381 Seiten. Die einzelnen Kapitel sind kurz und knapp, der Schreibstil flüssig und gut lesbar und von Anfang bis zum Ende wirklich spannend und nachvollziehbar!Eine temporeiche Geschichte, die aber auch viel Stoff zum Nachdenken liefert, denn Janet Clark thematisiert hier auch Möglichkeiten der Technik und Wissenschaft, andere Menschen zu manipulieren, Erinnerungen zu verändern, mittels Gentechnik Menschen sogar neu zu gestalten, zu „verbessern“ - eine gelungene Mischung aus Thriller, Psychothriller und ein klein wenig Scifi (hoffe ich wenigstens).Auch wenn man kein Verschwörungstheoretiker ist – man kommt ins Grübeln: Was vor 100 Jahren noch utopisch erschien, ist für uns heute Alltag. Gruselig, was so in einigen Jahren zum Alltag werden könnte!Auf alle Fälle hoffe ich auf eine Fortsetzung!

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  • Leo Löwchen 16J. Video-Rezi zu "Black Memory"

    Black Memory

    LeoLoewchen

    19. February 2017 um 13:26

    Hier könnt ihr euch meine Video-Rezi zu "Black Memory" anschauen :) Viel Spaß!  https://www.youtube.com/watch?v=GOevyiMCAfU

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  • Rasant, verwirrend, spannungsgeladen

    Black Memory

    SillyT

    16. February 2017 um 17:21

     Eine Frau wacht auf und stellt fest, dass sie weder weiß, wer noch wo sie ist, nur dass sie sich mitten auf dem Wasser in einem kleinen Boot befindet, stellt sie sehr schnell fest. Scheinbar wurde sie von einem Mann bewusstlos aus dem Meer geborgen, doch wie sie dort hingekommen ist, weiß sie nicht. Kaum an Land der indonesischen Küste, wo sie sich wohl anscheinend befindet, wird sie jedoch verhaftet, denn sie soll von Interpol gesucht werden. Sollte sie wirklich eine Verbrecherin sein? Ihr Name sei Clare Brent, eine Ärztin aus London und gesucht wird sie wegen Kindesentführung. Clare weiß nicht wie ihr geschieht, ihre Erinnerung sind so schwarz wie die Nacht und auch sonst weiß sie nicht mehr, wem sie glauben kann und wem nicht. Nur eines weiß sie genau: sie muss dieses Kind finden. Meine Meinung:  Wow, was für ein rasanter Thriller! Dieses Buch hat gleich vom ersten Moment an einen gewaltigen Sog auf mich ausgeübt und zog mich innerhalb kürzester Zeit in sein Geschehen. Dabei ist die Grundstory eigentlich eine altbekannte Geschichte: eine Frau mit Blackout kommt irgendwo zu sich. Doch die Umsetzung des Ganzen ist hier absolut überzeugend und spannungsgeladen dargestellt, dass ich die Seiten nicht schnell genug umblättern konnte. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut, absolut fesselnd und mitreißend, dabei flüssig und gut verständlich und selbst wenn es in den Bereich Traumaverarbeitung etc geht, wird alles so erzählt, dass ich keinerlei Verständnisprobleme hatte. Auch sonst ist hier die Spannung sehr hoch, es gibt actiongeladene Szenen, die mich kaum zu Atem kommen ließen und bei denen ich mit regelrechtem Herzklopfen auf dem Sofa saß. Die Verwirrungen und Wendungen, die hier eingebaut sind, waren für mich nicht vorhersehbar und zogen die Spannungsschraube noch einmal richtig an. Dabei sind die Kapitel recht kurz und knapp gehalten und ließen mich ebenfalls nur so durch das Geschehen fliegen, ganz nach dem Motto: ein Kapitel geht noch. Erzählt wird das Ganze von einem Ich-Erzähler aus der Sicht der Protagonistin Clare, nur ab und an gibt es kleinere Kapiteleinschübe, die von einem Erzähler wiedegegeben werden. Diese kurzen Einblicke machen nur noch neugieriger und sorgten noch einmal mehr dafür, dass ich nicht wusste, wie mir geschah. Die Protagonistin Clare konnte mich ebenfalls vom ersten Augenblick an für sich einnehmen und ich fühlte mich hier mit ihr verbunden, teilweise konnte ich mich perfekt in ihre Situation versetzen. Dadurch, dass sie das Geschehen auch selbst schildert, konnte ich mitfühlen, wie es ihr gerade geht. Wem soll ich glauben? Wem vertrauen? Wer will was von mir? Wer ist der Mann, der behauptet mein Mann zu sein? Diese ganzen Fragen schwirrten regelrecht durch meinen Kopf, so dass es mir schon fast schwindelig wurde. Auch sonst konnte mich die Darstellung der Charaktere einnehmen, denn hier spielt einfach jeder seine Rolle perfekt. Ich wusste, genau wie Clare, rein gar nichts mehr. Zu jedem kleinen Puzzleteil, das ich fand, gab es unzählige Fragen, die misstrauisch machten, für eine Lösung gab es gleich wieder neue Fragen. Mein Fazit:  Für mich ein absolut spannungsgeladener Pageturner, der mich völlig fesseln und überzeugen konnte. Hier scheint alles bis ins Detail durchdacht und die Charaktere handeln glaubhaft und authentisch. Die Lösung des Ganzen war mir dann vielleicht minimal zu weit hergeholt, wobei ich aber auch da durchaus dachte: warum nicht? Die Charaktere waren interessant und undurchschaubar. Janet Clark hat hier ein bekanntes Grundgerüst zu einem Thriller gemausert, der für mich keine Wünsche übrig ließ. Leseempfehlung!

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  • Ein Thriller an dem man nicht vorbeigehen kann und den man defintiv gelesen haben muss

    Black Memory

    aly53

    13. February 2017 um 04:31

    Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden und ich war gespannt darauf, ob es wirklich so gut ist. Der Klappentext klang mehr als spannend und ich hatte mich auf eine Art Familiendrama eingestellt. Doch was mich letztendlich erwartet hat, hat das Ganze noch um vielfaches gesprengt. Clare die Hauptperson war mir sofort sympathisch. Nicht zu wissen  wer man ist und womit man es eigentlich zutun hat. Ist enorm beängstigend und hat mir sofort Schauer über den Rücken rieseln lassen. Nicht zu wissen, wem man vertrauen kann und gleichzeitig jeder versucht dich von sich zu überzeugen. Gleich zu Beginn ist das Adrenalin durch meine Adern gerauscht und es entwickelte sich ein Sog, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Thematik, ohne auch nur ansatzweise durchzublicken. Die Hintergründe kristallisieren sich nur allmählich heraus und doch bekommt man eine gewisse Ahnung. Doch ist sie richtig? Clare zeigt immer mehr wie verletzlich, aber gleichzeutig auch ziemlich stark sie ist. Das wird sie auch brauchen, bei dem was sich ihr in den Weg stellt. Sie muss all ihre Kräfte und ihren Mut bündeln müssen, um all das heil zu überstehen. Die Spuren wurden ziemlich genial und gleichzeitig geheimnisvoll und undurchsichtig gestrickt. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wo oben und wo unten ist. Verzwickt, verwirrend und ziemlich komplex. Das war mein erster Eindruck. Wer spielt richtig, wer spielt falsch? Und ist Clare tatsächlich eine Kindesentführerin? Nach und nach entwickelt das Ganze ein ungeheures Ausmaß und all die Ängste, die Beklemmung und die Dunkelheit bricht über einen hinein. Man ist verzweifelt, hofft, betet und bangt. Immer mehr Charaktere kommen ins Spiel und bringen Zweifel und neue Erkenntnisse mit sich. An wen soll man sich wenden, wenn nichts mehr bleibt? Wem vertrauen, wenn alles aus dem Ruder gerät? Wer ist man selbst und kann man seinem Instinkt trauen? Die Autorin hat es ausgezeichnet verstanden mir all die Emotionen, die inneren Kämpfe auf der Suche nach der Wahrheit vor Augen zu führen. Es ist abgründig, voller Wendungen und ein Adrenalinrausch jagt den anderen. Man ist gefesselt und kann kaum glauben worauf das Ganze hinauszielt. Besonders das letzte Drittel hat mich nochmal alles gekostet und mein Mund wollte gar nicht mehr zugehen. Ich war ohne Ende schockiert, entsetzt , verzweifelt und habe nur noch auf einen guten Ausgang gehofft. Die grenzenlose Wut hat sich meiner bemächtigt und ich wollte nur noch eingreifen. Die Grundthematik hierbei hat mir richtig gut gefallen und wurde auch sehr ausgearbeitet und umgesetzt. Bis zum Ende weiß man nicht, womit man es zutun hat. Es ist nervenzerrend, actionreich und geht gewaltig an die Subtanz. Ein Thriller bei dem sich die Nackenhaare aufstellen. Und nein, er ist nicht so gut wie man sagt. Er ist noch viel besser. Ich bin richtiggehend geflasht von dem ganzen und noch immer lässt es mich nicht los und ich muss darüber nachdenken. Denn eins hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft. Mich aufgrund der Thematik nachdenklich zurückzulassen. Ein Thriller an dem man unmöglich vorbeigehen kann. Für mich war es das erste Buch der Autorin, es wird aber sicher nicht das letzte gewesen sein. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Clare, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Die Charaktere sind facettenreich, authentisch und nehmen für sich ein. Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Was für ein Leseerlebnis. Ich bin geflasht, begeistert, entsetzt und wie in einem Rausch. Ein komplexer, actionreicher und faszinierender Thriller, wie ich ihn so noch nie gelesen habe. Beängstigend, voller Wendungen, daß sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben. Ein Thriller an dem man nicht vorbeigehen kann und den man defintiv gelesen haben muss.

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  • Ein meisterlicher Thriller

    Black Memory

    Drakonia007

    11. February 2017 um 22:34

    Meine Meinung: "Black Memory" war mein erstes Buch der Autorin, also bin ich total unvoreingenommen an das Buch ran gegangen. Mich hat der Titel und der Klappentext direkt angesprochen. Eine Ärztin wacht im Ausland aus, kann sich an nichts erinnern und wird mit der Aussage konfrontiert, dass sie ein kleines Mädchen entführt haben soll. Janet Clark baut von Anfang an eine tolle Spannung auf und weiß diese auch über das ganze Buch einzusetzen. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich vorhanden. Die Protagonistin Clare war mir von Anfang an sympathisch. Man fiebert und leidet mit. Der Leser rätselt wem Clare nun vertrauen kann und ihr wohlgesonnen ist oder wer ihr etwas böses will. Man wird in diesem Rätsel auch auf die falsche Spur geführt um dann wieder etwas anderes zu erfahren. Wie schon geschrieben, die Spannung nimmt nicht ab. Das Buch ist ein richtiger Pageturner. Die Charakter sind im Allgemeinen sehr gut ausgearbeitet. Mal glaub man das man auf dem richtigen Weg ist und dies macht auch Sinn, doch dann passiert wieder was ganz anders. Ich vermute, dass das Thema Amnesie und Gedächtnisforschung gut recherchiert ist, aber ich persönlich habe mich mit den Themen nicht beschäftigt.

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  • Naja.

    Black Memory

    ForeverAngel

    10. February 2017 um 07:56

    Hm. Meine Mom hat Black Memory vor mir gelesen, hat es regelrecht verschlungen. "Das musst du lesen!" Und eigentlich haben wir bei Thrillern den gleichen Geschmack, also stieg meine Vorfreude - die bei dem Cover und Klappentext ohnehin schon da war -, noch etwas an. Und der Anfang hat mich auch wirklich mitgerissen. Eine Frau wacht mitten im indischen Ozean auf, halb verdurstet und ohne jegliche Erinnerung daran, wer sie ist. Anscheinend wird sie wegen Kindesentführung gesucht und sie wird verhaftet, sobald die Polizei sie findet. Menschen, die sie kennen, finden sie und bringen sie zurück nach London. Nur leider weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann. Ihrem Ehemann Paul, der behauptet, sie habe ihre gemeinsame Tochter entführt? Ihrer angeblich beste Freundin Angela? Ihrem Portier Raphael? Ihrer Anwältin Moira? Ihrer Therapeutin Torenzo? "Zögerlich, den Blick starr auf die geöffneten Türen gerichtet. Ihr Atem ist schnell, getrieben von der Angst, was sie im Inneren erwarten würde." (Seite 39) Die Suche nach dem Mädchen Bonnie ist zugleich auch eine Suche nach Clares Erinnerung. Was ist passiert, das so Schrecklich war, dass sie sich zwar an ihr medizinisches Wissen erinnern kann, nicht aber an ihr Leben, ihren Namen und ihre eigene Tochter? Und was hat das Ganze mit Bonnies Fähigkeit zu tun? Genau, Fähigkeit. In der Kurzbeschreibung ist von Inselbegabung die Rede, aber das, was Bonnie und auch Clare tun, lässt sich medizinisch sicherlich nicht mehr erklären. Hier wird der Roman plötzlich von einem Mystery-Element erfüllt, dass für mich so gar nicht zu diesem Verlorene-Erinnerung-Thriller passen will. Klar, später wird das auf Sci-Fi-Ebene erklärt und scheint plötzlich nicht mehr ganz so unmöglich. Aber trotzdem. Mich hat es irgendwie gestört. Die ersten 100 Seiten habe ich verschlungen und dabei immer wieder neue Vermutungen angestellt, wem Clare trauen darf und wem nicht. Tja, und danach war irgendwie die Luft raus. Das Rätselraten ging zwar weiter, aber für mich hat es von jetzt auf gleich die Spanung verloren. Hin und her überlegt habe ich beim Lesen: weitermachen oder abbrechen? Und dann, als ich es eigentlich für immer zuklappen wollte, auf den letzten 100 Seiten, zog die Spannung wieder an und es kam wieder etwas mehr Pfeffer in die Geschichte. Plötzlich hat mich wieder interessiert, was mit Clare und Bonnie passiert und ich war wieder gebannt von den möglichen Wendungen, die die Geschichte nimmt: Paul oder Raphael, wem soll sie vertrauen? Und dann war die Geschichte plötzlich vorbei und ich blieb irgendwie unbefriedigt zurück. Das war's jetzt? Keine weiteren Erklärungen oder Ausführungen? Und was war jetzt dieses Trauma, wegen dem sie die Erinnerung verloren hat? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Nein, ich bin nicht überzeugt. Black Memory hat wirklich stark angefangen, aber dann leider rapide nachgelassen. Es wirkt ein bisschen so, als wüsste es selbst nicht, was es sein will: Medizin-Thriller? Mystery-Thriller? Sci-Fi-Thriller? Psychothriller? Ich hatte mir doch deutlich mehr davon versprochen (c) Books and Biscuit

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