Janet Clark Ich sehe dich

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Inhaltsangabe zu „Ich sehe dich“ von Janet Clark

Bis dass der Tod uns scheidetGrausame Morde erschüttern München. Die Opfer: Männer, die ihre Frauen terrorisiert und gequält haben. Als Saras Schwester unter Mordverdacht gerät, beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit. Kann Sara die Unschuld ihrer Schwester beweisen, bevor der Täter seinen teuflischen Plan vollendet? Und welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe Frauenwehr und deren geheimnisvolle Leiterin Valeska? Zu spät bemerkt Sara, dass auch sie längst ins Visier des Mörders geraten ist…

Ein spannender Thriller aus der Hand von J. Clarks. Man erkennt sofort ihren Stil und ist gefangen in der Geschichte.

— Kirstin-testet
Kirstin-testet

Mein erstes Buch von Frau Clark und sie hat mich sofort begeistert! Ein spannender und realistischer Thriller mit einem harten Thema.

— Waldstein
Waldstein

leider abgebrochen, hat mich nicht mitgenommen.

— Seehase1977
Seehase1977

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    Ich sehe dich
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 11:18

    ch habe das Buch relativ schnell durchgelesen, es war schön locker und realistisch geschrieben. Am Anfang war es für mich etwas verwirrend, ich habe mich aber ziemlich schnell in die Geschichte hineingefunden. Die Story war spannend und mitreißend, wenn auch nicht sonderlich anspruchsvoll. Ich habe vieles vorausgesehen und die Tätersuche war nicht wirklich außergewöhnlich, dennoch wollte man schnell weiterlesen und wissen wie genau es nun ausgeht. Der Thriller ist unblutig und auch für schwache Nerven gut zu lesen ohne das Buch mal weglesen zu müssen. Die Charaktere in diesem Buch waren nett, aber leider etwas blass, ich habe zu keinem wirklich Sypathie oder so aufgebaut. Fazit: Ein realistisch und nachvollziehbar geschriebener Thriller ohne große Wendungen, der sich mit einem brisanten Thema beschäftigt. Für mich ein schönes Buch was ich weiterempfehlen kann.

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  • Superspannendes Buch

    Ich sehe dich
    romanasylvia

    romanasylvia

    12. February 2014 um 11:25

    Also dieses Buch hat mich total fasziniert und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Sehr spannend geschrieben und dieses Buch würde ich jedem weiter empfehlen der gute Thriller mag.

  • Mir fehlen die Worte

    Ich sehe dich
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    12. November 2013 um 08:44

    Mit Ich sehe dich hat Janet Clark ein wahnsinns Debüt geschaffen. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Schluß. Ein verwirrendes Rätselraten erwartet den Leser das macht es einem auch wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen bin schon auf das nächste Buch von ihr gespannt.

  • Super Thriller!

    Ich sehe dich
    Wetterfroschiix333

    Wetterfroschiix333

    29. March 2013 um 20:35

    Worum geht es? Saras Schwester Tini wird beschuldigt, ihren Mann Paul umgebracht zu haben. Sara glaubt nicht daran und unternimmt alles Erdenkliche um die Unschuld ihrer Schwester zu beweisen. Unter anderem findet sie sich in einer Selbsthilfegruppe für Frauen wieder, welche anscheinend auch ihre Schwester Tini besucht hat. Schnell merkt Sara, dass die Frauen dieser Gruppe mehr wissen als sie zugeben wollen. Auch Valeska, die Leiterin der Gruppe, kommt Sara von Anfang an nicht geheuer vor. Als dann noch ein weiterer Mord geschieht und dieser wiederum mit der Selbsthilfegruppe in Verbindung gebracht wird, muss Sara in dieser Richtung weitersuchen und gerät damit selbst immer mehr in das Visier des Mörders. Aufbau & Charaktere: Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, welche wiederum abwechselnd von verschiedenen Personen erzählt werden. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Besonders Sara kam mir sehr sympathisch rüber. Jeder einzelne Charakter hatte seine Geheimnisse, welche erst nach und nach gelüftet werden. Dies hat die Spannung des Buches noch mehr gesteigert, so dass ich das Buch kaum noch aus meinen Händen legen konnte. Weiteres: Die Thematik des Buches "Gewalt an Frauen" finde ich sehr wichtig und hat meiner Meinung nach einen großen Diskussionsbedarf, da sie in unserer Gesellschaft oft vorkommt und trotzdem verschwiegen wird. Ich werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen, aktuell habe ich noch „Rachekind“ auf meinem Sub, auf welches ich mich auch schon sehr freue.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    bookmouse

    bookmouse

    17. February 2013 um 09:12

    In diesem Buch geht es um häusliche Gewalt. Saras Schwester Tini gerät unter Mordverdacht, als ihr Mann tot aufgefunden wird. Sara versucht, ihrer Schwester zu helfen, indem sie Beweise sucht, die die Unschuld ihrer Schwester beweist. Sara glaubt nämlich, dass Tini eine harmonische Ehe geführt hat. Bei ihrer Suche begegnet sie dem charismatischen Anwalt Michael, der ihr bei ihren Recherchen zur Seite steht. Doch kann ich ihm trauen? Sara ist sich sicher, dass er ihr helfen kann… Zitate: Das hätte mein Grab sein können. Aber mir würde sie keine Rosen bringen. (Seite 11) Dieser Thriller ist definitiv ein Gänsehautthriller. Ein Thriller, der unter die Haut geht. Mein Fazit: Unbedingt lesen!!!

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. January 2013 um 23:33

    Ich sehe dich von Janet Clark (Thriller, 2011) - ohne Hand und Fuß - Das Debüt der Autorin hat mir leider gar nicht gefallen. Habe es nun im zweiten Anlauf, nachdem ich beim ersten nach knapp 200 gelesenen Seiten aufgegeben hatte, beendet. Was macht diesen Thriller für mich so schlecht? Zum Einen fängt es damit an, dass es einige an Charakteren gibt, die man auseinander halten muss, was mir nicht ganz so leicht gefallen ist, was natürlich auch an der Unterbrechung liegt. Desweiteren ist es so, das die Geschichte weder Hand noch Fuß hat, ich bin schon anfangs nicht durchgestiegen und dies hat sich wie ein roter Faden so durchgezogen. Hinzu kommt, dass es nicht spannend ist, es kam in keiner einzigen Zeile nicht ein Fünkchen Spannung für mich auf, auch nicht wirklich zum Ende hin, was ich wenigstens dort noch erwartet hätte.Für mich war die Geschichte einfach langweilig und langatmig. Alles in allem ist die Geschichte konfus, konturlos und total zusammenhangslos. Ich konnte nichts erkennen, was für mich einen guten Thriller ausmacht. Dementsprechend litt natürlich auch der Lesefluss, sowie vor allem der Lesespaß. Fazit: Das war wohl nichts. Statt packende Spannung und "Nur der Tod wird dich erlösen", wie es auf dem Buchrücken so schön versprach, war nur die Beendigung des Buches eine Erlösung für mich, da es endlich geschafft war. Eine undurchsichtige, unsinnige Story, gepaart mit absoluter Spannungslosigkeit gaben diesem Thriller den Rest. Ich hoffe einfach, dass es nur an der konfusen Geschichte und nicht allgemein am Stil der Autorin liegt, so dass ich mich doch noch an "Rachekind", den neuen Thriller wagen werde. Note: 5

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    bookfan93

    bookfan93

    18. August 2012 um 18:20

    Inhalt: Es sind Männer die sterben müssen einer nach dem anderen. Alle hatten ihre Frau terorisiert. Als Saras Schwester Christina unter Mordverdacht gerät ihren Mann Paul umgebracht zu haben nachdem herauskommt das er sie geschlagen hat kann sie das nich glauben. Sara beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt dabei der Gefahr immer näher... meine Meinung: Janet Clarks Debütroman ist nach ihrem Jugendthriller ihr zweites Buch was ich von ihr gelesen habe und ich bin wieder total begeistert. Dieses Werk ist ein echter page tourner den ich in jeder freien Minute lesen wollte, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Der Schreibstil hat mir hier sogar noch besser gefallen als in schweig still süßer Mund. Besonders am Anfang ist das Buch anspruchsvoll was aber nur zur Klasse dieses Thrillers beiträgt. Die Figuren und die Geschichte sind zudem zur jeder Zeit absolut fesselnd. Fazit: Ein top Thrller für den ich insgesamt 5 von 5 möglichen Sternen vergebe.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    25. April 2012 um 19:15

    DIE GESCHICHTE... Während es in Saras und Ronnies Ehe kriselt, erscheint die Beziehung ihrer Schwester Tini mit Paul harmonisch. Doch plötzlich ist Paul tot und Tini steht unter Mordverdacht, denn wie Sara vom Anwalt ihrer jüngeren Schwester erfährt, wurde Tini von ihrem Mann geschlagen und hat ihr Leid lieber Gleichgesinnten in Internetforen geklagt, als ihrer Familie davon zu erzählen. Da ihre Schwester deshalb in Untersuchungshaft sitzt, versucht Sara, auf eigene Faust die Unschuld von Tini zu beweisen. Die Spur führt zu Valeska Liebig, der Leiterin der örtlichen Gesprächsgruppe... MEINE MEINUNG: "Ich sehe dich" habe ich mir aufgrund vieler hochgelobter Rezensionen gekauft, weshalb meine Erwartungshaltung sehr hoch war. Leider konnte mich dieser Debütroman, der das Thema häusliche Gewalt behandelt, nicht ganz überzeugen. Als Schauplatz hat die Autorin ihren Wohnort München gewählt. Nach dem Prolog beginnt die Geschichte am Sonntag, 7. Dezember und endet im darauffolgenden Jänner. Hauptperson Sara Neubeurg wird als dunkelhaarig, schlank und recht sportlich beschrieben. Die freie Journalistin ist schätzungsweise Mitte 30 und mit dem despotischen 39-jäjrigen Oberarzt Ronnie verheiratet, der es lieber sehen würde, wenn sich Sara ganz um ihren gemeinsamen 8-jährigen Sohn Jonas kümmern würde. Doch das sieht die eigensinnige und sture Hobbykletterin gar nicht ein, was immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Ronnie und ihr führt. Sara fällt aus allen Wolken, als sie vom Tod ihres Schwagers Paul erfährt bzw. von der Tatsache, dass er ihre 27-jährige Schwester geschlagen hat. Christina Denk wird Tini genannt und ist von Beruf Sozialpädagogin. Durch die eigenmächtigen Recherchen lernt Sara auch den gutaussehenden Anwalt Michael Seitz sowie die geheimnisvoll wirkende Gesprächsrunden-Leiterin Valeska Liebig kennen. Die mitwirkenden Protagonisten bleiben teilweise farblos und bleiben nicht im Gedächtnis, d.h. das Potential der Charaktere wurde nicht ganz ausgeschöpft. Weiters konnte ich nicht alle Taten und Gedankengänge der Protagonisten verstehen bzw. nachvollziehen... Obwohl so manche Irrwege den Leser überraschen werden, sind gewisse Handlungsstränge bzw. Passagen sehr vorhersehbar und klischeehaft. Die Story bietet nicht viele neue Ideen und wirkt hier und da doch unrealistisch. Mehrere Handlungsstränge, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu tun haben, verbinden sich miteinander und gipfeln in ein actionreiches Finale. Verschiedene Erzähler schildern die Geschehnisse (in der 3. Person) aus ihrem Blickwinkel, was einerseits eine rätselhafte Atmosphäre erzeugt, manchmal aber auch ein wenig verwirren kann. Janet Clark webt in "Ich sehe dich" ein Netz aus Lügen, Täuschung & Vermutungen und benutzt dabei solche Emotionen wie Liebe, Hass und Neid. Der Täter wird erst relativ spät entlarvt, danach flaut die Spannung etwas ab. Außerdem birgt der Debütroman von dieser deutschen Autorin (aufgrund ihres Namens hätte ich eher vermutet, dass die Autorin aus dem englischsprachigen Raum kommt) kleine Längen und ist für mich eher ein Psychothriller als Thriller. Durch die Kapitel in angenehmer Länge und den angenehmen, durchaus ausdrucksvollen Schreibstil lassen sich die 432 Seiten flüssig lesen. FAZIT: Umgehauen hat mich das Erstlingswerk von Janet Clark leider nicht. Denn die Geschichte bietet nur altbewährte Ideen, leicht blasse Charaktere sowie viele Handlungsstränge und Erzählperspektiven. Für diesen mittelmäßigen Psychothriller vergebe ich 3 STERNE.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2012 um 17:51

    Was für ein tolles Debüt der deutschen Autorin Janet Clark. Ich habe diesen Thriller abends begonnen und bis in die Nacht gelesen; ich konnte ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen. Das Allerschlimmste an diesem Buch ist wohl, dass es in der Realität sicher ähnlich abläuft. Das Thema häusliche Gewalt kann gar nicht oft genug aufgegriffen werden; schonungslos erzählt die Autorin eine erschütternde Geschichte. Einziger Kritikpunkt (ohne zuviel verraten zu wollen): Eine der Protagonistinnen wächst doch etwas zu sehr über sich hinaus. Aber vorstellbar ist es allemal. Fazit: Erschreckend, furchtbar, unfaßbar. Verstörend, da vorstellbar. Unbedingte Leseempfehlung. Bitte mehr von dieser Autorin.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Claudias_Lesefreuden

    Claudias_Lesefreuden

    15. March 2012 um 17:36

    Zum Inhalt: Tini, Saras Schwester, gerät unter Verdacht, ihren Mann umgebracht zu haben. Sara will das nicht einfach geschehen lassen. Da die Polizei sich auf Tini konzentriert, ermittelt Sara auf eigene Faust. Entsetzt muss sie erfahren, dass ihre Schwester von ihrem Mann geschlagen und terrorisiert wurde. Obwohl die Schwestern ein gutes Verhältnis hatten, hat Tini nie etwas gesagt. Noch ein gewalttätiger Ehemann wird ermordet. Sara schleust sich in eine Frauenhilfegruppe ein um mehr zu erfahren. Doch sie merkt nicht, dass sie sich immer mehr in Gefahr bringt und das Augenmerk des Mörders auf sich lenkt. Meine Meinung: In diesem Buch werden viele Grausamkeiten dargestellt - ob diese der Seele angetan werden oder dem Körper. Die Männer in diesem Buch sind wirklich verabscheuungswürdig (mit Ausnahmen). Als diese ermordet werden, fühlt man nicht gerade Trauer. Aber haben wirklich ihre Ehefrauen diese Männer umgebracht? Oder steckt mehr dahinter? Die Autorin hat die Spannung wunderbar aufgebaut. Ich liebe die anfängliche Verwirrung, wenn ich mit einem Stirnrunzeln jeden Satz doppelt lese und versuche, den Sinn und die Zusammenhänge herauszulesen. Doch die ergeben sich natürlich erst später. Die kurzen Kapitel heizen einen noch mehr auf. "Das eine Kapitel noch... Nur noch dieses Kapitel..." Die Autorin hat sehr gut die verschiedensten Emotionen vermittelt. Ich habe praktisch in Sara dringesteckt. Lesen!

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    doniliest

    doniliest

    13. March 2012 um 11:56

    Das Buch hat mich total aufgewühlt. Ich bin durch das Thema häusliche Gewalt darauf aufmerksam geworden und ich finde toll, dass so etwas Schwieriges von Janet Clark in einem so unterhaltsamen (man darf das Wort eigentlich gar nicht benutzen) Buch verarbeiten kann. Für mich waren eigentlich am Ende gar nicht mehr wichtig, wie der "Fall" gelöst wird. Ich wollte einfach wissen, wie es "insgesamt" weitergeht, das macht für mich ein gutes Buch aus, auch bei Krimis.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Angelcurse

    Angelcurse

    13. February 2012 um 19:37

    Was wisst ihr über häusliche Gewalt? Aus eigener Erfahrung hoffentlich nichts. Und wer nicht unmittelbar selbst betroffen ist oder Betroffene in seiner Familie hat, wird sicherlich nicht allzu viel darüber wissen. Das ändert sich jedoch garantiert, wenn ihr „Ich sehe dich“ von Janet Clark gelesen habt, denn dieses Thrillerdebüt vereint Spannung mit Informationsgehalt. (Ich zum Beispiel habe gelernt, dass über 90% der Männer, die ihre Frauen einmal geschlagen haben, wieder zuschlagen werden. Erschreckend, oder?) Wer jetzt jedoch denkt „Oh Gott, ein Sachbuch!“, dem kann ich gleich widersprechen. Die Informationen über häusliche Gewalt sind gut mit der Romanhandlung verflochten und ergeben ein stimmiges Bild. Selbstverständlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und ein, zwei Szenen waren derart gruselig, dass ich mich unter meiner Bettdecke beim Lesen versteckt habe … Ähem … Ebenfalls positiv ist mir der schnörkellose, angenehm zu lesende Schreibstil der Autorin aufgefallen, der für mich persönlich auch ein Argument dafür ist, weitere Bücher von ihr lesen zu wollen. Doch leider kann ich nicht nur Lob verteilen. Zum Einen fand ich es etwas schade, dass der Mörder zwar von Anfang an eine Rolle in der Geschichte spielte, seine Identität jedoch erst relativ gegen Ende gelüftet wurde. Also es war NICHT so, dass der Mörder von Anfang an namentlich bekannt war und man am Ende dachte „Was? DER???“. Insofern war die Handlung in gewisser Weise vorhersehbar, zumindest was diesen Teil der Geschichte betrifft. Außerdem – obwohl ich den Roman durchaus spannend fand und ihn schnell durchgelesen hatte – finde ich, dass er hätte noch spannender sein können. So nach dem Motto „Ich lese die ganze Nacht durch, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht.“ Zwar war ich während des Lesens schon neugierig auf das Ende, aber da habe ich schon Bücher erlebt, bei denen ich förmlich an den Seiten geklebt habe. Hinzu kommt, dass ich gerade zum Ende hin einiges etwas verwirrend fand und mich die ständigen Fragen, die sich die Hauptprotagonistin Sara selbst gestellt hat, ein wenig genervt haben. („Könnte es der und der gewesen sein? Vielleicht. Aber warum hat er dann das und das gemacht?“) Und ein weiterer Punkt, der mich ein wenig gestört hat, war, dass ich zum Ende hin das Gefühl hatte, die Handlung ziehe sich ein wenig in die Länge. Es gab einige Szenen, bei denen ich dann dachte „Mensch, nun schnapp sie dir doch endlich!“, aber das passierte dann doch erst 50 Seiten weiter … Insgesamt möchte ich „Ich sehe dich“ jedoch empfehlen. Es ist ein spannender Thriller mit Informationsgehalt, der vor allem denjenigen gefallen wird, die – wie ich – keine Tonnen von Blut und Folterszenen brauchen, um einen Thriller zu mögen. Für ein Debüt fand ich dieses Buch beachtlich und ich bin froh, dass es noch Verbesserungspotenzial für Janet Clark gibt. Auch deshalb bin ich gespannt auf ihre weiteren Bücher.

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Kossi

    Kossi

    22. January 2012 um 23:12

    Fingernägelknabberspannung So langsam müsste ich die Autorin verklagen. Denn (ähnlich wie bei ihrem Jugendthriller 'Schweig still, süßer Mund') ertappte ich mich auch bei diesem Thriller dabei, zwischendurch an meinen Fingernägeln rumzufummeln. Und das mach ich nur dann, wenn etwas sehr sehr Spannendes und Nervenaufreibendes passiert. Nachdem ich ihren also Jugendthriller gelesen hatte (und SEHR begeistert davon war), war ich nun auch sehr gespannt auf ihren Erwachsenenthriller. Und gerade was die Spannung angeht, so kann ich schon jetzt verraten, dass er ihm in Nichts nachsteht. Tini und Sara sind Schwestern, die scheinbar ganz normale Ehen führen. Doch eines Tages wird der Ehemann von Tini tot aufgefunden und schnell verdächtigt man Tini, ihren Mann ermordet zu haben. Sara kann sich dies nicht vorstellen, doch bei ihren eigenen Nachforschungen wird sie von einem Freund von Tini darüber aufgeklärt, dass ihre Schwester ein Opfer häuslicher Gewalt ist. Sara kann kaum fassen, dass dies wirklich so sein soll, denn ihre Schwester hat sich ihr nie dahingehend anvertraut. Doch nach und nach findet sie 'Beweise', die aufzeigen, dass der Freund von Tini Recht hat. Vor allem dann, wenn Sara sich Zutritt zu einer Internetselbsthilfegruppe verschafft, in der Tini unter Pseudonym ihre Leidensgeschichte erzählt. Doch stößt Sara auch auf Unstimmigkeiten, die sie dazu bringen, hinter dem Rücken der Polizei selber weitere Nachforschungen anzustellen. Als weitere Morde geschehen, ist sie sich fast sicher, dass jemand anderes die Fäden in der Hand hat ... Der Spannungsaufbau hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Clever schafft es die Autorin, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Schnell wurde ich misstrauisch gegenüber allen neuen Personen in diesem Buch. Kann man ihnen trauen? Lügen sie? Seite an Seite mit Sara wird der Leser förmlich durch die Geschichte 'gepeitscht'. Kurze, knappe und vor allem spannende Kapitel machten es schier unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die ersten 100 Seiten las ich in einem Rutsch und konnte mich nur schwer trennen. In Höchstgeschwindigkeit war ich dann irgendwann am Ende angelangt, schlug das Buch zu und speicherte den Namen 'Janet Clark' nun auch im Bereich der Erwachsenenthrillerliteratur in meinem Lesehirn ab. Ich bin gespannt auf jedes weitere Buch von ihr! Einen Thriller so spannend, detailgetreu, facettenreich und doch so gut dargestellt zu schreiben, dass man das Gefühl hat, man schaut einen Film, ist eine ganz besondere Gabe! Die Autorin besitzt sie! Chapeau!

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  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Laika98

    Laika98

    20. September 2011 um 15:17

    Ich fand das Buch sehr schön, durchgehend spannend und auch das Thema war gut. Es gab ein paar überraschende Wendungen(zumindest für mich) aber nicht so viele. Alles in allem war das Buch zwar gut, hätte aber auch noch besser sein können.

  • Rezension zu "Ich sehe dich" von Janet Clark

    Ich sehe dich
    Chrissie007

    Chrissie007

    20. September 2011 um 09:01

    Ich fand dieses Buch unheimlich spannend und habe es deshalb auch innerhalb von 3 Tagen ausgelesen. Das ist für mich seit langem mal wieder ein Thriller, der nicht aus der Sicht der ermittelnden Polizei geschildert wird, was mir das Buch sehr sympathisch macht. Ich würde sagen, das Debüt der Autorin ist ihr mir diesem Thriller gut gelungen. Die Geschichte ist für den Leser nachvollziehbar und lässt einen sehr miträtseln, "ob der Mörder wirklich der Mörder ist". Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten.

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