Janet Edwards Earth Girl - Die Begegnung

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Inhaltsangabe zu „Earth Girl - Die Begegnung“ von Janet Edwards

Sie träumt von den Sternen. Doch ihr Kampf gilt der Erde. Als 'Earth Girl' gehört Jarra zu den Ausgestoßenen, den Menschen ohne Wert. Mit diesem Schicksal wollte sich die streitlustige junge Frau noch nie abfinden. Doch an einer Tatsache kann auch Jarra nichts ändern: Sie gehört zu den wenigen, die aufgrund eines Gendefekts nicht teleportieren können. Während der Rest der Menschheit fremde Galaxien entdeckt, bleibt für sie nur ein Ort: der blaue Heimatplanet. Der allerdings ist in höchster Gefahr. Der erste Kontakt mit außerirdischem Leben steht bevor. Und die Fremden drohen mit der Vernichtung der Erde. Um Jarra und ihre Freunde sammelt sich eine Widerstandsgruppe, aber ist der Rest der Menschheit ebenfalls bereit, für den Planeten der Zurückgelassenen zu kämpfen?

spannende Fortsetzung! Zu schade das der 3. Teil nicht übersetzt wird !

— Mariet
Mariet

Nicht ganz so stark wie der erste Teil, aber immernoch lesenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

— Lila87
Lila87

Hatte gehofft im 2. Band gibts mehr Action und Spannung als im 1. ..wurde leider etwas enttäuscht. War aber trotzdem nett zu lesen.

— CherryFairy_x3
CherryFairy_x3

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  • Themen
  • Dieser Band legt gegenüber dem bereits überragenden ersten Band noch eine Schippe drauf.

    Earth Girl - Die Begegnung
    Mietze

    Mietze

    29. March 2017 um 17:04

    Nach den Ereignissen aus dem letzte Band ist Jarra beinahe so etwas wie ein Star. Das passt aber so gar nicht zu ihrer Natur und daher ist sie froh als endlich der Studiengang an der neuen Grabungsstätte in Eden (Afrika) weitergeht. Nicht alle sind begeistert dass sie weiterhin am Kurs teilnimmt, denn Vorurteile sind eben stark verankert bei manchen. Aber Jarra wäre nicht Jarra wenn sie sich nicht durchzubeißen wüsste. Und da ist ja auch noch Fian der stets an ihrer Seite steht. Doch leider bleibt es nicht so ruhig wie es das sein könnte. Das Alien-First-Programm des Militärs wurde aktiviert und scheinbar ist aus irgendeinem Grund Jarras Hilfe gefragt. Warum sollte gerade ein „Affe“ bei einem Alien-Kontakt nützlich sein? Jarra ist wieder mitten im Chaos gelandet und sieht sich ganz anderen Problemen gegenüber die sie ihre Behinderung beinahe vergessen lassen…Dieser zweite Band der Trilogie konnte mich ebenso begeistern wie der erste, beinahe sogar noch ein bisschen mehr, denn er hat noch ein wenig mehr Action und Spannung zu bieten als der 1. Teil.Da ist natürlich die Sache mit dem Alien-First-Programm und Jarras Rolle dabei. Ich mochte es sehr wie sie an dieser Aufgabe gewachsen ist, gemerkt hat wie viel sie wirklich kann, was sie selbst wert ist und das ihre Herkunft manchmal einfach keine Rolle spielt oder spielen darf. Das die Menschen ihr Vertrauen und ihr zuhören, auch wenn sie ein „Affe“ und damit behindert ist. In diesem Band merkt man langsam wie sie sich selbst endlich anfängt zu akzeptieren und auch einsieht dass andere sie ihrer selbst willen lieben können. Ich bin nach wie vor fasziniert wie gelungen hier das Thema Behinderung und Ausgrenzung in einem SciFi-Thema verpackt wird. Dadurch regt mich die Reihe immer wieder zum Nachdenken an.Aber auch die Themen Ausgrabungen, Portale und Menschheitsgeschichte faszinieren mich nach wie vor. Vor allem die Stadt Eden hat es mir angetan. Ein wenig traurig war ich das die Ausgrabungen dieses Mal fast zu kurz gekommen sind, das ist einfach ein total interessanter Aspekt der Geschichten. Dafür war das Alien Thema absolut spannend und cool umgesetzt, auch weil Jarra zunächst ja so gar nicht in die ihr vorgegebene Rolle zu passen scheint. Aber manchmal wächst man eben mit seinen Aufgaben.Die Beziehung zu Fian war auch einfach wunderbar emotional und schön dargestellt, ohne den jugendbuchtypischen Kitsch. Einfach nur ein Paar das durch Höhen und Tiefen geht und sich den Stolpersteinen des Alltags stellen muss – auch wenn der natürlich ein wenig anders ist :=)Ansonsten können wir und über neue und unerwartete Details zu Jarras Familie freuen.Für mich war der Band einfach wieder ein tolles Gesamtpaket und ich kann nach wie vor nicht verstehen wieso der dritte Band der Reihe nicht übersetzt wurde, auch wenn es erst jetzt wieder so weit ist das SciFi-Romane im Kommen sind. Ich werde den letzten Band nun im Original lesen und hoffe das ich nach wie vor alles gut nachvollziehen kann, ich bin gespannt wie es weitergeht.Dieser Band legt gegenüber dem bereits überragenden ersten Band noch eine Schippe drauf. Neben Ausgrabungen und Problemen mit ihren Mitschülern, muss sich Jarra nun auch noch mit Aliens herumschlagen. Dabei überwindet sie jedoch endlich ihren Hass auf sich selbst und ihr Schicksal und beweist Anführerpotential. Nach wie vor eine gelungene Reihe in der die Themen SciFi, Behinderung, Ausgrenzung und der Glaube an sich selbst perfekt mit einander verwoben sind. Neben Spannung und interessanten fiktiven geschichtlichen Punkten bietet die Reihe auch Inhalt zum Nachdenken. Daumen hoch!Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2017/03/rezi-die-begegnung-earth-girl-bd-2-von.html

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  • Tolle Fortsetzung, nur leider wirds keinen dritten Band in deutsch geben

    Earth Girl - Die Begegnung
    Abby90

    Abby90

    Mein Eindruck während des Lesens: Da ich bereits von Band 1 der «Earth Girl» Trilogie sehr begeistert war, ging ich hier bereits mit einer gewissen Erwartungshaltung an Band 2 heran, was mich auch gar nicht enttäuscht hat. Jarra war in diesem Teil eine einerseits starke als auch andererseits extrem schwache(zumindest dachte sie dies immer) Person, was sie meiner Meinung nach sogar noch menschlicher gemacht hat. Sie bezeichnet sich zudem auch nur noch sehr selten als ‚Affe‘ sondern sieht sich selbst menschlicher. Ihre Beziehung mit Fian bekommt in diesem Band einen richtig guten Charakter, was den jungen Mann nur umso sympathischer macht, vor allem bei Leserinnen. Er steht ihr zur Seite und das des Öfteren mit einem gesunden Dickkopf. Was durch die sarkastische Erzählweise auch noch überaus gut zur Geltung kommt. Allerdings finde ich hier die Informationen auf dem Buchrücken ziemlich irreführend, denn vieles worauf man, sobald man es liest wartet und dann auf etwas komplett anderes trifft. Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten.   Meine Meinung: Ich finde dieses Buch absolut lesenswert, vor allem da es neue Sichtweisen auf die konstruierte Welt der Autorin eröffnet. Man ist Zeuge der großartigen Entwicklung einer so wundervollen Buchheldin und zugleich verleibt man sich auch ihre Ängste ein, was durch die Ich-Erzählweise besonders gut rüberkommt. Auch hier vergebe ich wieder sehr gute 5 Sterne! Das einzige was ich an der Reihe richtig gemein finde: Band drei wird definitiv nicht mehr auf Deutsch erscheinen.

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    • 4
  • Ein zweiter Teil, der mindestens genauso gut ist wie der erste Band

    Earth Girl - Die Begegnung
    Saphier

    Saphier

    24. April 2015 um 16:26

    Im zweiten Band der Trilogie geht es weiter mit Jarra und ihrer Geschichte. Genauso originell und vielseitig wird die Handlung ausgearbeitet. Ich las bereits den ersten Band sehr gerne, weil es einfach ganz anders war als die zukunftsorientierten Bücher, die ich bisher las. Genau solche Ideen schaffen es mich zu überzeugen. Und auch hier gilt, so eine Zukunft ist durchaus möglich nach vielen Jahren. Ich kann es mir gut vorstellen. Begonnen wird mit einem Gespräch von Jarra und ihrer besten Freundin Issette. Kurz werden die Erinnerungen an den ersten Teil erfrischt und wichtige Details werden hervorgehoben. Ein guter Einstieg, um sich wieder zurechtzufinden. So weiß man auch gleich worum es jetzt gehen wird. Die Handlung wird somit auch schnell weitererzählt. Der Leser nimmt über Jarras Sicht teil an der Geschichte. Die 445 Seiten werden in Prolog und 37 Kapitel geteilt. In diesem Band werden Jarra, und somit auch ihr Freund Fian, zum Militär einberufen. Eine sehr interessante Entwicklung. Ich fand schon die Ausgrabungen, an denen Jarra teilgenommen hat, spannend zu lesen. Dieses Mal schafft es die Autorin die Spannung aufrecht zu erhalten und eine genauso gute Geschichte zu bieten. Die Ideen sind alle gut und werden sogar noch besser umgesetzt. In diesem Teil wird eine fremde Kugel von Seiten des Militärs entdeckt. Nun muss herausgefunden werden um was es sich bei dieser Kugel handelt. Ist sie feindlich oder freundlich gestimmt? Muss mit einem Angriff gerechnet werden? An dieser Stelle kommt auch das Alien-Kontakt-Programm zur Rede. Für mich ein äußerst aufregendes Thema. Ein turbulenter Einstieg, der Ereignisse mitbringt, die für mich zunächst ziemlich schnell gingen. Doch während des Lesens gewöhnte ich mich schnell dran und fand es im Nachhinein sogar besser. Im ersten Band hatte ich noch zu kämpfen mit dem Gedanken, dass Jarra alles zu wissen scheint. Damit kam ich in diesem zweiten Band viel besser klar. Ich nahm es einfach so hin wie es ist und hinterfragte es nicht mehr. Was dennoch nicht bedeutet, dass Jarra mir besonders sympathisch ist. Dies ist bei keinem Charakter in der Trilogie der Fall. Doch das heißt auch nicht, ich habe ein Problem mit der Protagonisten. Ich freundete mich mit Jarra immer weiter an. Inzwischen ist mir ihre Art und ihr unerschöpftes Wissen vertraut. Das Einzige, was ich wohl nicht verstehen kann, und es auch nicht werde, ist, wie können Eltern ihre an die Erde gebundenen Kinder einfach hinter sich lassen und sich auf anderen Planeten ein Leben aufbauen? Abgesehen davon ist alles eine Vorstellung an die Zukunft, die durchaus Realität werden könnte. Grausame und gleichgültige Eltern wären das Einzige, das ich mir nicht wünschen würde. Diejenigen, die ohne Probleme auf anderen Planeten leben können sind weiterhin Menschen und in meinen Augen nicht besser als die "Behinderten" auf der Erde. Allein schon die Bezeichnung ist für mich nicht nachvollziehbar. Nur weil man die Erde nicht verlassen kann, soll man behindert sein? Wohl kaum. Mit dieser einzigen Kritik halte ich mich dennoch nicht lange auf. Dafür gibt es viel mehr Positives an der Trilogie. Die Zusammenarbeit mit dem Militär und alles was noch damit in Verbindung kommt hat mich sehr gut unterhalten. Mir hat es großen Spaß gemacht diesen zweiten Band zu lesen. Gerne hätte ich noch den dritten und letzten Band gelesen. Leider wird dieser wohl nicht mehr im Deutschen veröffentlicht. Viel zu schade wie ich finde. Wenigstens als E-Book hätte es angeboten werden können. Das wäre das Mindeste. Zu viele Reihen werden frühzeitig abgebrochen wegen wenigen Lesern. Wie immer sind es die Leser, die gerne die Bücher gelesen haben, die darunter leiden. Mir fällt es kurz vor dem Ende schwer, nicht mehr weiterlesen zu dürfen. Dabei hätte ich gerne gewusst wie der Schluss aussehen wird. Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir dieser Band genauso gut wie der erste Band gefallen. Es war spannend genug, um mich keine Sekunde zu langweilen. Nur dennoch nicht fesselnd genug, um mich restlos zu begeistern. Für mich ist aber klar, diese Reihe ist zu empfehlen. Und zwar für diejenigen, die gerne originelle, vielfältige und vielseitige Geschichten lesen. Das einzig negative ist nur, der dritte und letzte Band wird nicht ins Deutsche übersetzt. Zumindest sieht es zur Zeit so aus.

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  • Ein Buch wie sein Cover.

    Earth Girl - Die Begegnung
    Sieben

    Sieben

    06. August 2014 um 13:51

    Letztes Jahr habe ich den ersten Band der Earth Girl-Trilogie von Janet Edwards regelrecht verschlungen. Ich war begeistert von Jarra, dem Erdenmädchen mit dem Gendefekt, der ihr das teleportieren zu anderen Planeten unmöglich macht, und der Welt, die Janet Edwards um sie herum geschaffen hat. Sicher kam dem Buch auch die "Studiensituation" zugute, denn ich mag Geschichten, in denen es um Konkurrenz und Wettbewerb innnerhalb einer Gruppe mit demselben Ziel geht. Band zwei, der im englischen Original "Earth Star" heißt, schlägt nun allerdings eine ganz andere Richtung ein. Jarras Studium tritt in den Hintergrund, sie wird zum Militär eingezogen, um einen wichtigen Part beim ersten Kontakt mit einer außerirdischen Sonde zu übernehmen. (Vergesst den Klappentext, der ist totaler Schwachsinn.) Leider büßt das Buch dadurch ein wenig an Zauber und Atmosphäre gegenüber seinem Vorgänger ein. Mich haben die militärischen Ausdrücke, die sich eigentlich in Relation zur Geschichte gesehen in maßvollen Grenzen halten, nicht abgeschreckt. Niemand muss hier einen Militärroman erwarten, denn es handelt sich immer noch um ein Jugendbuch, und alles bricht sich auch auf diese Ebene runter. Auch ist die Geschichte nicht uninteressant, nur irgendwie nicht mehr so packend wie Teil 1. Der richtige Zugang fehlte, vielleicht auch dadurch, dass die Protagonisten nicht überraschend, sondern eher genau so, wie man es von ihnen aufgrund des ersten Bandes auch erwartet,  handeln. Dadurch fehlt dem Buch ein wenig die Griffigkeit, es wirkt zu glatt. Die Handlung bricht dann am Ende mitten im Geschehen ab. Das ist schade, denn ich mag es nicht, wenn Geschichten nicht in sich abgeschlossen sind. Natürlich folgt noch ein dritter Teil, aber mit diesem abgehackten Schluss wirkt "Die Begegnung" nur wie die Vorspeise zum abschließenden Band. Hier hätte man sich ein etwas reibungsloseres Ende ausdenken können, das trotzdem immer noch Lust auf mehr macht. Immerhin liest sich auch dieses "Earth Girl" leicht von der Hand und hat mit knapp 440 Seiten eine angenehme Länge zum "zwischendurch lesen". So verschlungen wie Band 1 habe ich es allerdings nicht. Alles in allem verhält sich die Earth Girl-Reihe bisher wie ihre Cover: Machte Band 1 noch ein anziehender Glanzeffekt auf dem schönen Titel zu etwas Besonderem, so muss Band 2 gänzlich ohne diesen Effekt auskommen und wirkt letztlich nur noch an das Original angelehnt und dadurch viel gewöhnlicher als sein Vorgänger.

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  • Wenn nur diese Protagonistin nicht wäre...

    Earth Girl - Die Begegnung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2014 um 21:41

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Janet Edwars' "Earth Girl" Serie ist wirklich eine interessante Serie, bei der es mir vor allem die Grundidee angetan hat, nämlich dass in einer nahen Zukunft, in der die Menschheit dutzende fremder Planeten besiedelt hat, manche Menschen auf Grund einer Art Allergie nur auf der Erde überleben können - in dieser Welt eine schwerwiegende Behinderung. Einer dieser so genannten "Affen" ist die junge Jarra, die sich allerdings schon im ersten Band als etwas ganz besonderes herausgestellt hat - und sich damit bei mir direkt unbeliebt gemacht hat. Dieser Trend hat sich leider auch im zweiten Teil fortgesetzt, der im Original passenderweise "Earth Star" heißt (und nein, damit ist nicht der Himmelskörper Stern gemeint). Noch immer ist Jarra eine dieser schrecklichen Alleskönnerinnen, denen wirklich alles gelingt und auch wenn sie hier einen Rückschlag erleidet, der sie etwas normaler wirken lassen könnte, ich mochte sie noch immer nicht. Dabei fand ich die Geschichte an sich gar nicht schlecht, die Geschehnisse haben mir sogar ziemlich gut gefallen, nur mit Jarra konnte ich halt relativ wenig anfangen und das ist auch der Grund für mein Problem mit der Tatsache, dass der militärische Teil in dieser Fortsetzung noch einmal deutlich stärker ausgeprägt ist, als im ersten Band, denn auch wenn das an sich völlig logisch und sinnvoll ist, ist es es doch der Bereich, in dem Jarras "ich kann alles und logischerweise darf ich auch alles"-Getue besonders deutlich wird. Alles in allem war "Earth Girl: Die Begegnung" von Janet Edwards eine gelungene Fortsetzung, ich hatte aber so meine Probleme mit Jarra. Wer die im ersten Band aber nicht hatte, wird sie wahrscheinlich auch hier nicht haben.

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  • Ein würdiger Nachfolger

    Earth Girl - Die Begegnung
    JuliaB

    JuliaB

    27. November 2013 um 21:34

    Planet Erde im Jahr 2790: Jarra gehört zu den wenigen Menschen, die aufgrund eines Gendefekts nicht auf außerirdischen Welten leben können und deshalb auf der Erde bleiben müssen. Da sie sich für menschliche Vorgeschichte interessiert und bei archäologischen Ausgrabungen auf der Erde mitarbeiten will, findet es Jarra nicht tragisch, dass sie nicht auf ferne Planeten reisen kann, aber die Vorurteile gegenüber den „Affen“, die Diskriminierung und Benachteiligung verletzen sie tief. Obwohl sie bewiesen hat, dass sie nicht weniger leistungsfähig ist, machen einige ihrer „normalen“ Studienkollegen ihr wegen ihrer Behinderung das Leben schwer. Doch dann geschieht etwas, was die Schikanen ihrer Klassenkameraden belanglos erscheinen lässt: erstmals gerät die Menschheit in Kontakt mit einer fremden Intelligenz, und diese scheint es ausgerechnet auf die Erde abgesehen zu haben. Das Militär versucht alles, um diesen Erstkontakt friedlich zu gestalten, aber der Ausgang ist ungewiss. Wieviel sind sie bereit zu riskieren, um die Erde und jene Menschen, die sie nicht verlassen können, zu verteidigen? Nachdem mir der erste Teil von Jarras Geschichte so gut gefallen hat („kluge, unaufgeregte SciFi ohne gruslige Aliens“), war ich diesem Nachfolgeband gegenüber sehr skeptisch. Nun tauchen die Aliens also doch auf! Zum Glück hält sich aber dieser Teil der Geschichte in Grenzen, das unbekannte Flugobjekt bleibt lange Zeit nur Bedrohung im Hintergrund. Der Gendefekt wird diesmal umfassender beleuchtet, da es nicht nur um Jarra und ihre persönliche Betroffenheit geht, sondern um die existenzielle Frage, wie man mit einer Bedrohung umgeht, die nicht nur momentan Opfer in einem akuten Konflikt fordern kann, sondern unter Umständen alle zukünftigen Kinder mit Gendefekt zum Tod verurteilt, falls die Erde erobert oder vernichtet wird. Auch Jarra selbst macht sich mehr Gedanken um solch wichtige Fragen, sie ist nicht mehr das trotzige Mädchen aus dem ersten Band, sondern ist deutlich erwachsener geworden. Ihr Freund Fian dagegen war mir oft etwas zu unkritisch und blauäugig. Hier wäre es nett gewesen, den Fokus nicht so sehr auf die teils schwierige Beziehung der beiden zu legen, sondern Fians Zweifel am Krisenmanagement des Militärs und Jarras Rolle dabei noch etwas stärker zu gewichten. Dadurch hätte auch die teils doch arg strapazierte Glaubwürdigkeit der Handlung etwas abgefedert werden können. Trotz dieser kleinen Mängel bleibt aber auch der zweite Band um „Earth Girl“ Jarra spannende, gut gemachte Science Fiction, gerade für Leute, die weder allzuviel Technik noch kleine grüne Männchen mögen.

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  • Leserpreis-Autoren erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    In 15 Kategorien hattet ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, eure liebsten Bücher und Autoren beim Leserpreis 2013 zu nominieren. Nun ist es soweit und die 35 meistnominierten Bücher/Autoren der jeweiligen Kategorie stehen fest! An dieser Stelle möchten wir noch mehr über die nominierten Autoren und ihre Bücher erfahren. Wir dachten uns, dass es eine gute Gelegenheit ist, mal nachzufrragen, wie die nominierten Autoren überhaupt zum Schreiben gekommen sind. Wo liegt wohl der Ursprung unserer heutigen Lieblingsbücher? Hier verraten sie euch, wann und warum sie mit dem Schreiben begonnen haben und welche die ersten Schritte dabei waren. Wie sind die ersten Ideen entstanden und wie kam es dann tatsächlich zur ersten veröffentlichung? Wir sind schon gespannt, was die Leserpreis-Autoren berichten werden!

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    • 99
  • Das ging leider daneben...

    Earth Girl - Die Begegnung
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    19. November 2013 um 09:13

    Das Cover des zweiten Teils dieser Trilogie ist dieses Mal rötlich gehalten und hat leider keinen schimmernden Effekt wie bei Band 1. Ansonsten ist es das gleiche Motiv, was einen gewissen Wiedererkennungseffekt bietet. Im Prolog gibt Jarra eine kurze Zusammenfassung von sich und der vorherigen Ereignisse, was mir sehr gut gefiel. So war für mich der Einstieg leichter. Auch im ersten Kapitel gibt es noch einige Rückblenden und Erklärungen. Jarra und die anderen Teams befinden sich nicht mehr im amerikanischen New York, sondern in der afrikanischen Grabungsstätte Eden. Auf mich machte Jarra einen wesentlich sympathischeren Eindruck als noch im ersten Teil. Sie wirkte viel gelöster und weit weniger verbittert. Vielleicht hängt dies ja mit dem Paaringsvertrag zwischen ihr und Fian zusammen. Ab Kapitel 3 spielt die Geschichte leider nicht mehr in der Grabungsstätte, sondern beim Militär, wohin Jarra und Fian einberufen werden. Leider, weil es mir ab diesem Teil sehr schwer fiel, der Geschichte zu folgen. Ich musste mich wieder durch unendlich viele Erklärungen quälen, die allesamt zu den Militärvorschriften und –umsetzungen gehörten. Dieses durchweg theoretische Geschwafel gefiel mir persönlich gar nicht. Spätestens jetzt wurde mir klar, dass dieser Roman kein Stoff für zwischendurch ist, man muss sich schon Zeit dafür nehmen. Was mir leider auch gar nicht gefiel, war die Diskussion zwischen Jarra und Fian in Kapitel 8. Über knapp vier Seiten wurde ein simples Problem geradezu totgeredet. Zudem wird häufig der Begriff „schrumpfhirnig“ verwendet, was auf mich mit der Zeit sehr störend wirkte. Ab Kapitel 12 sollte die Geschichte mit Spannung begeistern, doch bei mir blieb sie leider aus. Die Storyline wirkte auf mich überkonstruiert, nach dem Motto: jetzt muss doch mal endlich etwas passieren! Jarra und Fian kehren in Kapitel 14 wieder zur Grabungsstätte zurück, was bei mir die Frage offen ließ: war´s das jetzt schon? Machen die Aliens erstmal Pause? In Kapitel 16 passiert etwas für mich Unerwartetes, was der Story einerseits gut tat, andererseits aber auch keine wirklich großen Emotionen bei mir hervorrief. Leider. Ein weiterer Kritikpunkt: ständig thematisiert Jarra Vorurteile gegenüber Behinderten. Genau wie in Kapitel 8 wurde diesem Thema zuviel Zeit gewidmet. Und es ist ja auch nicht so, dass es nicht auch schon im ersten Teil der Trilogie ausreichend behandelt wurde. Ab Kapitel 24 legt die Geschichte endlich an Tempo zu. Aber trotz allem war mir die Geschichte viel zu technisch und analytisch angelegt. Zu den Charakteren bekam ich leider keinen richtigen Zugang, trotz des anfänglich guten Ansatzes. Auf Seite 330 habe ich frustriert aufgegeben. Und ich weiß auch genau, dass ich diesem Teil keine zweite Chance geben werde wie noch vor einiger Zeit dem ersten. Das Ende interessierte mich leider gar nicht mehr. Für mich keine gelungene Fortsetzung, die mich sehr ermüdete. Für die kleinen Lichtblicke der ersten zwei Kapitel bekommt dieses Buch 1 von 5 möglichen schwarzen Katzen. rororo 02.09.2013 416 Seiten ISBN 978-3-499-25934-0 © Cover und Zitatrechte: Rowohlt Verlag http://www.rowohlt.de

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  • besonders Science Fiction Fans geeignet

    Earth Girl - Die Begegnung
    Letanna

    Letanna

    03. October 2013 um 10:56

    Bei Jarra hat sich nach den letzten Ereignissen eigentlich alles wieder normalisiert, sie und ihr Freund Fian führen ihr Studium fort und alles läuft wie bisher. Dann bekommt sie unterwartet eine Notfallnachricht vom Militär und werden kurzerhand in den aktiven Dienst berufen. Denn in der Erdumlaufbahn befindet sich eine unbekannte Sonde, allem Anschein nach von einer unbekannten Lebensform. Noch weiß niemand wie die Absichten sind und Jarra und Fian sollen als externe Berater das Militär unterschützen. Wir es ihnen gelingen, eine Lösung zu finden? Den 1. Teil dieser Reihe fand ich sehr interessant und war gespannt wie es mit Jarra und Fian weiter geht. Auch der 2. Teil konnte mich überzeugen. Insgesamt würde ich die Serie aber nur jemanden empfehlen, der auch Science Fiction mag, denn dieses Mal ist dieser Anteil sogar noch etwas höher als im ersten Teil. Jarra und Fian sind jetzt ein Paar und beiden haben einen Jahrespartnervertrag abgeschlossen. Die Beziehung der beiden spielt natürlich wieder eine wichtige Rolle, Jarra hat in der Zwischenzeit Fians Eltern kennengelernt, was natürlich sehr schwierig war. Sie sind zwar beide sehr höflich, aber Jarra fühlt nicht sehr wohl mit den beiden. Ich mag die Beziehung zwischen Jarra und Fian sehr, sie ist nicht so übertrieben kitschig. Auch dieses Mal ist Jarras "Behinderung" wieder ein Thema. Natürlich muss sie auch dieses Mal damit kämpfen, dass man es Personen gibt, die Vorurteile deswegen haben. Jarra macht dieses Mal wieder einiges mit, die Charakterentwicklung war wirklich gelungen. Der Plot um diese Sonde fand ich ebenfalls sehr gelungen. Dieser ist aber noch nicht zu Ende geführt und ich bin wirklich gespannt was die Autorin hiermit noch macht. Laut Seite der Autorin schreibt diese gerade an 3. Teil, von dem ich hoffe, er wird ebenfalls übersetzt. Von mir als Science Fiction Liebhaber bekommt dieser Teil die volle Punktzahl. 

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