Janet Frame Ein Engel an meiner Tafel

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 19 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(9)
(6)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Engel an meiner Tafel“ von Janet Frame

Die dreiteilige Lebensgeschichte der neuseeländischen Autorin, die in der Verfilmung von Jane Campion zu einem großen internationalen Kinoerfolg wurde.

Stöbern in Biografie

Der Lukas Rieger Code

Lukas Rieger über seinen Aufstieg leider weniger über sein Leben - keine Biografie

blaues-herzblatt

Nachtlichter

Amy Die raue Schönheit des Nordens wird lebendig

Buecherfreundinimnorden

Gegen alle Regeln

Bewegend - eine Geschichte von Liebe und Verlust!

SophLovesBooks

Ich bin mal eben wieder tot

Kein Ratgeber,aber fantastisch geschrieben. Ich selber hatte zum Glück bisher nie mit Panikattacken zu tun,aber mein bester Freund.

Rahel1102

Ich liebe das Leben viel zu sehr

Hier hat mir besonders der sarkastische, aber doch zeitweise fast poetische Schreibstil sehr gefallen.

AmyJBrown

Embrace

Sowohl als Buch als auch als Film echt beeindruckend! Kann Embrace jedem empfehlen :)

Kiwi33

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Engel an meiner Tafel

    Ein Engel an meiner Tafel

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 16:35

    Wäre Ein Engel an meiner Tafel ein Roman, wäre er einer der tragischeren, traurigeren. Einer, bei dem man immer ganz dicht bei der Protagonistin ist und hofft, dass sich für sie doch noch alles zum Guten wendet. Einer, bei dem man sich fragt, warum das Leben für manche scheinbar so grausam und ungerecht sein muss. Einer, bei dem man richtig mitleidet, ihn zum Schluss aber doch zuschlägt und sich freut, dass alles doch nur ein Roman war. Ein Engel an meiner Tafel ist aber kein Roman. Es ist Janet Frames Autobiographie. Die Geschichte einer Kindheit und Jugend in Neuseeland, gezeichnet von Schicksalsschlägen. Janet Frame wächst als drittes von fünf Kindern unter ärmlichen Bedingungen auf. Ihr Bruder erkrankt an Epilepsie, zwei Schwestern ertrinken. Sie selbst spürt in sich eine tiefe Traurigkeit, sie ist Außenseiterin, schüchtern, fast schon menschenscheu. Unscheinbar. Sie schämt sich, weil sie schlechte Zähne hat. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, nur, dass sie schreiben will. Nach einem Selbstmordversuch wird sie in die Psychiatrie eingeliefert – Diagnose: Schizophrenie. Leider wächst Janet in den 1930ern auf, in der psychiatrische Diagnosen alles andere als zuverlässig sind und die Therapie zumeist aus qualvollen Elektroschockbehandlungen besteht. In den kurzen Intervallen, die sie nicht in der Psychiatrie verbringt, versucht Janet zu studieren, arbeitet als Zimmermädchen, um ein wenig Geld zu verdienen. Schreibt und versucht, ihre Gedichte und Geschichten zu veröffentlichen. Weiterlesen

    Mehr
  • Janet Frame - Ein Engel an meiner Tafel

    Ein Engel an meiner Tafel

    *Arienette*

    05. December 2013 um 22:54

    “Die Zukunft legt sich wie ein Gewicht auf die Vergangenheit. Das Gewicht auf den frühesten Jahren ist leichter abzutragen, sodass diese Zeit zurückfedern kann wie Gras, das niedergedrückt war. Die Jahre, die auf die Kindheit folgen, werden angeschweißt an ihre Zukunft, schwer wie Stein, und oftmals kann die Zeit darunter nicht zurückfedern und weiterwachsen wie frisches Gras: sie liegt da in neuer Gestalt, ihr Grün ausgeblutet, mit diesen zarten, blutlosen Sprossen einer anderen, unvertrauten Zeit, die eine verwoben mit der anderen unter dem Stein.” (Zitat,S. 11) Janet Frame wurde 1924 in Dunedin/Neuseeland geboren, wo sie im Jahre 2004 auch starb. Als drittes von fünf Kindern wuchs sie in einfachen Verhältnissen auf. Die Familie musste mit vielen Schicksalsschlägen zurechtkommen. So ertranken zwei ihrer Schwestern und der Bruder litt an Epilepsie. Bei Janet Frame wurde fälschlicherweise Schizophrenie diagnostiziert und so musste sie mehrere Jahre in geschlossenen Anstalten verbringen. Fast hätte man bei ihr eine Lobotomie, eine damals übliche Operation am Gehirn, durchgeführt; doch als sie einen Literaturpreis erhält, bleibt ihr dies zum Glück erspart. Der autobiographische Roman beginnt mit dem Umzug nach Dunedin, wo Janet Frame an der Pädagogischen Hochschule und in der Freizeit an der Universität studiert. Ihre krankhafte Schüchternheit erschwert ihr das Bewältigen ihres Alltages und sie flüchtet sich in ihre Phantasie und in die Literatur. Als ihre erdachte Welt ins Schwanken gerät, unternimmt sie einen Selbstmordversuch, der misslingt. Daraufhin wird sie eingewiesen und verbringt insgesamt acht Jahre in verschiedenen Kliniken. Dort wird sie mit Elektroschocks behandelt und bekommt kaum einen Arzt zu sehen. In jener Zeit entstand aber auch "Wenn Eulen schrein", der sie letztendlich vor der Lobotomie bewahrt. Nach der Entlassung verbringt sie einige Jahre im Ausland, bevor sie nach Neuseeland zurückkehrt. "Ein Engel an meiner Tafel" gewährt einen sehr interessanten und sensiblen Einblick in das Leben und in die Gefühlswelt der Autorin. Dem Leser öffnet sich eine fremde, manchmal verstörende Welt. Von Janet Frame habe ich bislang außerdem "Dem neuen Sommer entgegen" und "Wenn Eulen schrein" gelesen, "Auf dem Maniototo" liegt noch auf dem SuB.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks