Janetschek Ottokar Der Titan, Beethovens Lebensroman

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Inhaltsangabe zu „Der Titan, Beethovens Lebensroman“ von Janetschek Ottokar

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  • Rezension zu "Der Titan, Beethovens Lebensroman" von Janetschek Ottokar

    Der Titan, Beethovens Lebensroman

    winnephew

    07. November 2009 um 13:39

    "Der Titan - Beethovens Lebensroman" gelingt es auf fesselende Weise vom Leben des Komponisten zu berichten. Die Erzählung beginnt mit dem Ende von Beethovens Studium unter dem Altmeister Haydn. Von hier an verschafft das Buch sehr lebhaft und persönlich Einblicke in die musikalische, amoröse und charakterliche Entwicklung des Komponisten. Wir erfahren von der Frustration seine Kunst als Werkzeug zum Broterwerb nutzen zu müssen - sich also dem liebgehaßten Wiener Adel anzuhängen - und seine musikalischen Ideen in das enge Korsett von Auftragsarbeiten zu zwängen. Wir erfahren von der leidenschaftlichen Verliebtheit, den körperlichen Gebrechen und auch von den familiären Beschwernissen Beethovens. Wir erhalten Einblicke in die Gedankenwelt des Komponisten. Seine Ansichten zur Welt während bestimmter Schaffensphasen, durch den Autor anhand von tatsächlichen Zitaten des Komponisten geschickt in den Romanfluss eingefügt, zeigen Motive der Musik auf und wecken so Interesse die Symphonien mit diesen verschiedenen Hintergründen zu hören. Zwar kann man durch eine kurze Lektüre des Wikipedia-Artikels wohl mehr über das Leben Beethovens erfahren als auf den 343 Seiten des Romans. So erfahren wir in Zweiterem beispielsweise nichts über Beethovens Kindheit. Allerdings vermittelt das Werk einen deutlich lebendigeren und tieferen Zugang zum Leben und Schaffen Beethovens. Auch legt es offenbar gänzlich andere Schwerpunkte dessen was für das Leben des Komponisten Beethovens wichtig war. Der Neffe Karl domniert den letzten Teil des Romanes völlig, während im Wikipedia-Artikel lediglich in einem Nebensatz sein Suizid-Versuch berücksichtigt wird. Auch der historische Kontext, welcher mir nach der Lektüre des Romanes äußerst wichtig erscheint, fehlt bei Wikipedia nahezu völlig. Nun darf man natürlich fragen ein wievielter Teil des Romans der Phantasie des Autors entspringt. Ich vermag es nicht zu beurteilen. Fazit: Ich habe das Buch trotz eines bis dato eher gerinen Zuganges zu Beethovens Musik schnell, interessiert und mit Freude (schöner Götterfunken) durchlesen. Gerade die sehr lebensnahe Erzählung in Romanform hat mich begeistert. Jedem der sich für den Komponisten oder für klassische Musik interessiert, lege ich es wärmstens ans Herz. Alle anderen mag dennoch die Geschichte um ein musikalisches Genie und seinen stets mit Leidenschaft geführten Kampf um Liebe, Geld und Musik faszinieren. Bei mir ist es gelungen.

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