Janette Oke , Laurel Oke Logan Aufbruch ins Ungewisse

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(7)
(3)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Aufbruch ins Ungewisse“ von Janette Oke

Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis ...

Ein wirklich schöner Roman, der ohne eine große Liebesgeschichte auskommt, was schon sehr selten vorkommt.

— leseratte69

Es fehlte an Spannung und Aktion, vielmehr ging es fast ausschließlich um den Glauben. Dieser Geschichte fehlt es einfach an Elan!

— Lenneth88

Ein typisches Janette Oke Buch-einfach wunderbar!

— heaven4u

Anders als erwartet und doch ähnlich wie die alte Kanada-Serie von Janette Oke

— Smilla507

Stöbern in Romane

Leere Herzen

starker Anfang, nur das Ende konnte mich nicht mitreissen

vielleser18

Wie man es vermasselt

Gute Ansätze, sehr amerikanisch.

sar89

Highway to heaven

Ein schöner Roman um eine alleinerziehende Mutter, die nach dem Auszug ihrer Tochter, einen neuen Lebensinhalt sucht.

Sigrid1

Ein wilder Schwan

Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Humorlos, unspannend, aber mit vielen sexuellen Anspielungen gespickt. Schade um das Geld!

frauendielesen

Die Wilden - Eine französische Hochzeit

So spannend kann Politik sein.

Buecherwurm1973

Alles wird unsichtbar

Tolle Passagen am Anfang

romi89

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr schöner Roman von Janette Oke!

    Aufbruch ins Ungewisse

    Buchbloggerin

    20. January 2016 um 10:58

    Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis … Meinung: In anderen Rezensionen hatte ich bereits gelesen, dass die Coal Valley-Saga der Kanada-Serie, ebenfalls von Janette Oke, recht änlich sei. Daran habe ich mich jedoch nicht gestört, wo mir die Kanada-Serie doch sehr gefallen hat, als ich sie gelesen habe. Bisher ließ sich mein Gedanke zwar noch nicht bestätigen, aber wenn ich mich nicht irre, ist die Elizabeth aus der Kanada-Serie die Tante der Elizabeth aus der Coal Valley-Saga. Eine gute Idee… Die Protagonistin Elizabeth Thatcher, kurz Beth, geht trotz ihrer wankenden Gesundheit in den Westen, um dort zu unterrichten, denn sie ist sich sicher, dass Gott sie führt. In dieser Hinsicht hat Beth mir besonders imponiert, denn sie hatte großes Gottvertrauen und wandte sich in jeder Lebenslage sofort an ihn. Zudem war sie mir als Persönlichkeit sehr sympathisch. Zum Einen ist sie ein selbstloser Mensch, der zuerst auf die Mitmenschen achtet, auch wenn es ihr dadurch nicht besonders gut geht (durch Überanstrengung wurde sie schnell krank). Zum Anderen nimmt sie ihre Arbeit als Lehrerin sehr ernst und gibt sich größte Mühe beim Unterrichten. Meine Achtung vor dieser Frau ist während der Handlung immer weiter gestiegen. Auch die anderen Charaktere in der Geschichte sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es war sehr schön zu sehen, wie harmonisch sie meist zusammenlebten und trotz der großen Armut in der der Bergarbeitersiedlung nicht den Mut und die Hoffnung verlierten, nicht zuletzt aufgrund der Arbeit von Beth. Zwischendurch gab es auch überraschende Wendungen, die Einiges zur Spannung beitrugen und einen das Buch nicht aus der Hand legen ließen. Wie so oft hat mir auch diesmal der Schreibstil J. Okes sehr gefallen, der einen leichten Lesefluss zuließ. Einerseits ist sie nicht jedesmal zu sehr ins Detail gegangen, andererseits hat man genug erfahren, um seiner Vorstellung freien Lauf zu lassen. Aber auch das Cover finde ich sehr schön. Insgesamt hat mir dieser Roman von J. Oke sehrsehrsehr gefallen und ich gebe ihm 5 von 5 Sternen und eine überaus große Empfehlung!

    Mehr
  • "Aufbruch ins Ungewisse" von Janette Oke

    Aufbruch ins Ungewisse

    Danny

    05. January 2016 um 10:11

    Denn alles ist möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche." (Philipper 4,13) USA in den 1920er Jahren: Die junge und idealistische Elizabeth Thatcher fasst den Entschluss ihr behütetes Elternhaus an der Ostküste zu verlassen und in dem kleinen kanadischen Bergbauerort Coal Valley die Stelle als Lehrerin anzutreten. Eine abenteuerliche Reise beginnt für die junge Frau, die sie vor allerlei Herausforderungen stellt. So muss Beth die Begleitung eines von ihren Eltern beauftragten Aufpassers ertragen und verliert ihr Gepäck. In Coal Valley angekommen warten bereits die nächsten Herausforderungen auf die junge Lehrerin, als sie mit den ärmlichen Verhältnissen der kleinen Stadt konfrontiert wird. Doch von den Bewohnern wird sie herzlich aufgenommen und entschließt sich, die Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten der Bewohner, und besonders der Kinder, zu verbessern. Beth setzt ihre ganze Kraft ein, um den Wissendurst der Kinder in Coal Valley zu stillen und zugleich die Bewohner der kleinen Siedlung und die Gastarbeiter der Minen miteinander zu versöhnen. Dabei findet sie gute und wahre Freunde, aber muss sich auch Gegnern stellen, für die Beth ein Dorn im Auge ist. Der Roman erschien 2014 im amerikanischen Original unter dem Titel "Where Courage calls" und ist viele vielleicht auch gerade durch die wundervolle und liebevolle Verfilmung bekannt, die auf bibeltv lief. Schon von der Serie war ich ganz begeistert und hatte mich schließlich auch sehr gefreut, dass ich Beths Geschichte nun auch in Buchform genießen darf. Janette Oke war mir bereits durch ihren Ruf als erfolgreiche christliche Schriftstellerin bekannt - sie hat unzählilge Bücher bereits veröffentlicht und erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Diesen Roman hat sie zusammen mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben. "Aufbruch ins Ungewisse" eine unterhaltsame und unanstrengende Geschichte, die sich schnell und flüssig lesen lässt. Oke weiß zu unterhalten, gleichzeitig weist das Buch jedoch konstant starke christliche Bezüge auf. Für Beth steht der Glaube im Mittelpunkt und so steht sie auch in stetem Gebet du Austausch mit Gott. Dieser Roman trägt die Bezeichnung "christlich" also mehr als zurecht. Zugleich ist der christliche Aspekt nicht so dominant und unangenehm, dass es zu aufdringlich wirkt. Oke entwirft sehr wundervoll gezeichnete Charaktere. Dies zeigt sich nicht nur in der tollen Protagonistin, sondern auch in den wirklich sehr detailliert und liebevoll gezeichneten Nebencharakteren. So wird Coal Valley und seine Bewohner dem Leser schnell bildlich deutlich und man kann eine gute Vorstellung der Umgebung und der einzelnen Charaktere entwickeln. Vor allem sticht die Protagonistin Beth hervor, die mit ihrem unerschütterlichen Glauben, ihrem Tatendrang und ihrer einnehmenden Art eine wundervolle Protagonistin ist. Ihre Reise nach Coal Valley zu verfolgen und ihren Kampf in der kleinen Bergbausiedlung zu beobachten, war wirklich wundervoll. Und obwohl ich ein nicht zu leugnender Fan von Liebesgeschichten bin, hat es mich gar nicht gestört, dass es in diesem Roman keine wirkliche Liebesgeschichte gab. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und werde auf alle Fälle nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten.

    Mehr
  • Rezension zu "Aufbruch ins Ungewisse" von Janette Oke, Laurel Oke Logan

    Aufbruch ins Ungewisse

    LaDragonia

    Zum Inhalt: Trotz der Bedenken ihrer Mutter, verlässt die frischgebackene Lehrerin Beth Thatcher ihr wohlbehütetes Elternhaus an der Ostküste und nimmt eine – auf ein Jahr befristete – Stelle als Lehrerin in einer Coal Valley, im Westen Kanadas an. Doch bereits auf der Hinreise geht so einiges schief. Nicht nur das Beth ihren alten Bekannten Edward Montclair plötzlich, gegen ihren Willen, als Aufpasser an ihrer Seite hat, nein, dann ist dieser auch noch schuld an der Misere, das Beth gesamtes Gepäck gestohlen wird. So kommt die neue Lehrerin, dann mit nichts mehr als ihren Kleidern am Leib in Coal Valley an. Erst einmal geschockt von den dortigen Verhältnissen, die so viel schlimmer sind als befürchtet, muss Beth allerdings sehr schnell feststellen, das die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft mit der sie dort aufgenommen wird, alles andere in den Schatten stellen. Um wenigstens ein klein wenig davon an die Bevölkerung dieser armen Bergarbeitersiedlung zurück zu geben, versucht die junge Frau, mit der Hilfe ihrer Pensionswirtin Molly, dem Pastor und einem Freund Edwards versucht sie die Möglichkeiten der Einwohner zu verbessern, doch einigen wenigen Einwohnern scheint dies nicht wirklich in ihren Kram zu passen… Meine Meinung: Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen der amerikanischen Literatur steht hier einmal nicht eine Liebesgeschichte im direkten Vordergrund. Die gibt es zwar irgendwo ansatzweise im Hintergrund auch, aber sie wird wirklich nur angedeutet. Was mir persönlich wirklich mal sehr gut gefiel. So liegt im gemeinsamen Buch „Aufbruch ins Ungewisse“ von Janette Oke und ihrer Tochter Laurel Oke Logan, der Fokus eher auf der traurigen Geschichte der Einwohner Coal Valleys und wie die junge Lehrerin Beth mit Hilfe einiger Einwohner die Bedingungen des kleinen Ortes verbessert. Sehr gut gefällt mir auch, Beth unerschütterlicher Glaube und das sie versucht sich wirklich nie unterkriegen zu lassen. Ganz im Gegenteil, sie vereint sogar noch die beiden Parteien der alteingesessenen Einwohner und der neu hinzugekommenen Bergarbeiter, durch den Glauben. Dies alles macht diesen Roman wirklich zu einem echten Schmuckstück, den ich jedem nur unbedingt an Herz legen kann, der Romane dieser Art gerne liest. Für mich ist er auf jeden Fall eine Top-Bewertung wert.

    Mehr
    • 2
  • Schöne Geschichte

    Aufbruch ins Ungewisse

    leseratte69

    07. October 2015 um 17:36

    Klappentext Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis ... Die Autorin Janette Oke gilt als die Grande Dame der christlichen Siedler-Romane und hat bereits über 75 Bücher veröffentlicht, von denen einige auch verfilmt wurden. Sie wurde 1935 auf einer Farm in Kanada geboren und lebt heute mit ihrem Mann Edward in Alberta. Sie hat vier erwachsene Kinder und eine wachsende Schar von Enkel- und Urenkelkindern. Das aktuelle Buch "Aufbruch ins Ungewisse" hat sie gemeinsam mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan verfasst. Meine Meinung Story Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen. Da ich noch keinen Roman der Autorin gelesen und auch keine Filme von ihr gesehen habe, bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch heran gegangen. Die Story ist einfach gestrickt. Beth, Tochter aus gutem Hause, nimmt eine Stelle als Lehrerin, in einer Bergarbeiter Siedlung im wilden Westen Kanadas an. Dort versucht sie den Einwohner und die Gastarbeiter einander näher zu bringen, hilft denen, die nicht genug zu Essen haben und macht sich bei fast allen sehr beliebt. Natürlich gibt es auch einen Widersacher, der Beth am liebsten sofort loswerden würde, weil er Angst hat, das man sein unerlaubtes Handeln entdecken könnte. Mehr will ich euch auch nicht verraten. Die Geschichte ist nicht neu. Ich habe schon etliche Romane gelesen, in denen Lehrerinnen in einer Stadt alles umgekrempelt haben. Das Buch ist dennoch lesenswert. Was mir besonders aufgefallen ist, das Buch kommt ohne eine Liebesgeschichte aus. Dennoch spielt die Liebe zu Gott eine große Rolle. Lediglich auf den letzten Seiten kommt raus, das der Mountie (Kanadischer Polizist) Jarrick in sie verliebt ist. Was daraus wird erfährt man nicht und es lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich gerne habe, wenn es eine Liebesgeschichte gibt. Schreibstil Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und hat mir schöne Lesestunden beschert. Die Autorin bringt die Atmosphäre des Buches gut rüber und man kann die Landschaften und die Charaktere förmlich vor sich sehen. Die Liebe und der Glaube zu Gott spielt eine große Rolle, was aber schön in die Geschichte eingeflochten wurde, so das es nicht aufdringlich wirkt und das es auch Leser interessieren könnte, die mit Religion nicht so viel zu tun haben. Charaktere Ich mochte Beth sehr gerne. Die Autorin versteht es dem Leser die Charaktere näher zu bringen. Alle Charaktere waren in ihrem handeln sehr realistisch. Die Lehrerin Beth, der alte Frank und die Wirtin Molly waren mir auf Anhieb sehr sympatisch. Ich mochte Beth Durchhaltevermögen. Sie ließ sich nicht unterkriegen und hat alles gegeben. Gerne hätte ich mehr von der aufflammenden Liebe zwischen Jarrick und Beth erfahren, aber ich denke es wird eine Fortsetzung geben, da es nicht wirklich ein abgeschlossenes Ende war. Mein Fazit Ein wirklich schöner Roman, der ohne eine große Liebesgeschichte auskommt, was schon sehr selten vorkommt. Dabei spielt aber der Glaube und die Liebe zu Gott wieder eine große Rolle. Ich kann das Buch allen, die christliche Romane mögen, empfehlen. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Aufbruch ins Ungewisse: Roman." von Janette Oke

    Aufbruch ins Ungewisse

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt vier Exemplare des Buches "Aufbruch ins Ungewisse" von  Jeanette Oke zur Verfügung Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis ..." Bitte bewerbt euch bis zum 22. Juni hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr schon mal ein Buch von Jeanette Oke gelesen habt. Für den Versand bitten wir euch, Im Gewinnfall Portokosten in Höhe von 1,60 an Arwen10 zu überweisen.  Hier findet ihr den Link zur Leseprobe. Achtung: es wird unter allen Teilnehmern dieser Leserunde ein Roman von Gerth Medien verlost – Bedingung ist eine aktive Beteiligung an der LR sowie das Streuen der Rezension bei Lovelybooks, einer Verkaufsplattform und bei Gerth Medien (als Gast)! Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.gerth.de  für 14,99 € (Buchpreis)  bestellen.Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

    Mehr
    • 107
  • Eine richtige "Perle" !!!

    Aufbruch ins Ungewisse

    LEXI

    16. August 2015 um 20:33

    „Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche.“ (Philipper 4,13) Dieses Bibelzitat in der Handschrift ihres geliebten Vaters sowie dessen kostbarer Kompass dürfen Elizabeth Thatcher aus Toronto auf ihre Reise in den Westen begleiten, wo sie nach ihrer College-Ausbildung zur Lehrerin in Coal Valley in den Rocky Mountains eine befristete Stelle antreten soll. Die zurückhaltende junge Frau aus vermögendem Elternhaus kann mit den rauschenden Festen ihrer Mutter nicht viel anfangen, sie empfindet ihr Leben als hohl und oberflächlich. Das große Abenteuer im Westen stellt für Beth somit eine große Herausforderung dar, die sie nur allzu gerne annehmen möchte. Entgegen der Bedenken ihrer Mutter tritt sie schließlich mit dem Segen beider Elternteile die lange Reise nach Coal Valley an. Die Lebensbedingungen sind zwar weitaus karger und ärmlicher als erwartet, doch angesichts der herzlichen Aufnahme durch die Witwen jener zahlreichen Bergarbeiter, die bei einem tragischen Grubenunglück ums Leben kamen, nimmt Beth die Herausforderung nur allzu gerne an. Die Mütter wünschen sich allesamt eine fundierte Ausbildung für ihre Kinder, um ihnen einmal das gefährliche Leben unter Tage zu ersparen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die junge Lehrerin trifft in Coal Valley auf äußerst wissbegierige und lerneifrige Schüler und ruft auch eine Jungschargruppe ins Leben, um den Kindern etwas über den christlichen Glauben erzählen und ihnen die Inhalte der Bibel nahe bringen zu können. Mit viel Einfallsreichtum und großem Engagement macht sich die junge Lehrerin an die Arbeit und lernt alsbald den Ort und seine Bewohner näher kennen. Dabei wird Elizabeth von ihrer resoluten Pensionswirtin Molly MCFarland unterstützt, in der sie sehr rasch auch eine Vertraute und mütterliche Freundin findet. Im wortgewandten jungen Prediger Pastor Philip Davidson, den beiden Beamten der Royal Canadian Mounted Police Edward Montclair und Corporal Jarrick Thornton, sowie dem älteren Bergarbeiter Frank Russo findet sie ebenfalls tatkräftige Unterstützer bei ihren Vorhaben… Da ich die Verfilmung dieses Buches bereits kannte, brannte ich förmlich darauf, dieses Buch zu lesen. Was mir mit dieser Lektüre in die Hände fiel, war ein richtiges Kleinod, und wohl der Beginn einer großen Lese-Leidenschaft. Janette Okes Schreibstil ist überwältigend! Die Liebe zum Land und zu den Menschen ist auf jeder Seite deutlich zu spüren, die Anmerkung einer Rezensentin, dass Janette Oke „die Gabe besitzt, mit ihren Worten Bilder zu malen“, kann ich nur unterstreichen. Die Schilderungen der Autorin sind derart lebendig, dass man beim Lesen den Eindruck erhält, mitten im Geschehen zu sein. Nicht nur die Umgebung und die Charaktere der handelnden Figuren, sondern auch deren Gefühls- und Gedankenwelt werden exzellent beschrieben, so dass man sich dem Sog dieser Geschichte kaum zu entziehen vermag. Janette Oke wurde mit diesem Buch ihrem Ruf als „Grande Dame der christlichen Siedlerromane“ absolut gerecht, und das große Augenmerk, das sie auf christliche Werte und den Glauben an Gott legt, bereichern dieses Buch ungemein. Das farbenfrohe Buchcover zeigt ein junges Mädchen, das in einem rosafarbenen eleganten Kleid dem Leser halb zugewandt auf einer grünen Wiese steht, während sich im Hintergrund, umrahmt vom gewaltigen Felsmassiv der Rocky Mountains, ein berittener Mountie in roter Uniform auf das Mädchen zu bewegt. Eine märchenhafte Optik, die Liebe, Abenteuer und Romantik verheißt – die optimale Aufmachung für ein Buch, das jede dieser Verheißungen voll und ganz zu erfüllen vermag. Ich kann „Aufbruch ins Ungewisse“ uneingeschränkt weiter empfehlen und besonders jenen Lesern ans Herz legen, die sich für die Besiedelung des amerikanischen Westens interessieren und denen die Vermittlung christlicher Werte ein Anliegen ist. Eine wundervolle Lektüre einer Autorin, die mir großes Lesevergnügen bereitet hat und die für mich von nun an zusammen mit Francine Rivers und Karen Kingsbury zu meinen absoluten Favoritinnen im Bereich der christlichen Romane zählt.

    Mehr
  • Rezension zu "Aufbruch ins Ungewisse" von Janette Oke

    Aufbruch ins Ungewisse

    dorli

    18. July 2015 um 21:01

    Kanada um 1920. Beth hat sich entschlossen, nach ihrer Ausbildung ihr wohlhabendes Elternhaus zu verlassen und für ein Jahr in einer abgelegenen Bergarbeitersiedlung im Westen Kanadas die Kinder der Minenarbeiter zu unterrichten. Ganz überraschend begegnet sie im Zug nach Coal Valley Edward Montclair. Beth kennt Edward von Kindesbeinen an und hat ihn noch nie leiden können. Edward reist in den Westen, um eine Stelle als Mountie anzutreten… In ihrem historischen Roman „Aufbruch ins Ungewisse“ entführt Janette Oke den Leser in die 1920er nach Kanada und erzählt die Geschichte der jungen Lehrerin Beth Thatcher. Beth hat mich fasziniert. Sie könnte es so einfach haben in ihrem reichen Zuhause, aber sie verzichtet auf alle Annehmlichkeiten und Komfort. Sie will sich nicht ins gemachte Nest setzen, sondern ihren eigenen Weg gehen, auch wenn dieser Weg mit einigen Schwierigkeiten gepflastert ist. In Coal Valley erwarteten Beth denkbar schlechte Voraussetzungen. Doch Beth lässt sich von den primitiven äußeren Bedingungen nicht entmutigen, sondern macht sich beherzt ans Werk und vertraut darauf, dass Gott genau diesen Weg für sie vorgesehen hat und ihr die Kraft gibt, ihr Ziel trotz der widrigen Umstände zu erreichen. Beth sprüht vor Kreativität und Ideen und schafft es, ungeachtet der geringen zur Verfügung stehenden Mittel, die Kinder zu unterrichten und ihnen auch die Bibel näher zu bringen. Ihr unermüdlicher Einsatz kommt dabei dem gesamten Gemeindeleben zugute. Manchmal hatte ich den Eindruck, Janette Oke hat ihrer Hauptfigur ein Zuviel an Zielstrebigkeit mit auf den Weg gegeben – Beth wirkt in ihrem Bemühen, immer das Richtige zu tun, ab und an sehr angespannt, fast verkrampft und ihr Ehrgeiz scheint überhand zu nehmen. Ein bisschen mehr Leichtigkeit hätte ihr gut zu Gesicht gestanden und hätte der Handlung etwas mehr Schwung verliehen. Die Geschichte verläuft insgesamt ruhig und ohne großes Auf und Ab - das im Klappentext genannte gefährliche Geheimnis lässt auf sich warten. Dass in dem kleinen Ort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, deutet sich in Kleinigkeiten an, das eigentliche Geheimnis kommt aber erst auf den letzten Seiten zum Vorschein. „Aufbruch ins Ungewisse“ ist ein eher beschaulicher Roman, bei dem unermüdliche Hilfsbereitschaft und das Vertrauen in Gott im Vordergrund stehen.

    Mehr
  • Langgezogen und spannungsarm

    Aufbruch ins Ungewisse

    Lenneth88

    16. July 2015 um 08:25

    Inhalt: Die junge gläubige Beth Thatcher ist Lehrerin und nimmt eine Stelle in einer abgeschiedenen Minensiedlung Kanadas fernab ihrer Familie an. Nun ist sie das erste Mal ganz auf sich gestellt und merkt, dass hier viele neue Herausforderungen auf sie warten, die sie nur mit Mut, Offenheit und Aktionismus, Liebe und vor allem Gottvertrauen lösen kann. Doch was verbergen die Dorfbewohner und ihre Schüler vor Ihr?   Schreibstil: Dieser ist eingängig und einfach gehalten, liest sich flüssig, aber sticht nicht aus der Masse heraus. Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass viele  Abschnitte zu kurz oder abgehackt sind. Das heißt, eine Situation endet mit im Geschehen schlagartig und schon beginnt eine andere zu einem anderen Zeitpunkt oder Ort, und ich fühlte mich dadurch in der Luft hängen gelassen und völlig rausgerissen. Einige Szenen im Buch schätze ich auch schlicht auf "nicht besonders wichtig" ein, und sind meiner Meinung nach nur Füllmaterial.   Charaktere: Zu Beth möchte ich sagen, dass ich sie sehr naiv finde und natürlich noch weltunerfahren. Ansonsten konnte ich zu ihr bis zum Schluss keinen richtigen Zugang finden. Ich kann mich eben kein Stück mit ihr identifizieren, und sie ist mir wirklich zu langweilig in wiederkehrenden Gedanken (was würde derundder sagen, wenn er mich so sehen könnte...). Zudem ist sie sehr negativ eingestellt, lacht fast nie, ist immer mit ihren Sorgen beschäftigt, um etwas Schönes genießen zu können. Die anderen Personen, wie die Mounties Edward und Jarrick oder der Pastor, sind mir viel zu undurchsichtig. Man kann sie nicht einschätzen oder ihre Handlungen immer nachvollziehen. Insgesamt  waren mir die Charaktere zu wenig ausgereift und oberflächlich gezeichnet.   Meine Meinung: Ich konnte leider im ganzen Buch keinen ansteigenden Spannungsbogen entdecken. Die Story konnte mich weder faszinieren noch mitreißen, weshalb der Sinn des Buches, sich auch mir emotional nicht erschließen konnte. Das einzige was mir ein wenig Hoffnung machte, war das im Klappentext angepriesene Geheimnis, welches erst am Ende unspektakulär und auf nur ca. 30 von 320 Seiten gelöst wurde, ohne vorher darauf hinzuarbeiten. Es wirkte für mich etwas hanebüchen und aus dem Zusammenhang gerissen. Auf mich wirkte das ganze Buch eher wie ein Serienauftakt, bei dem der Leser erst einmal ganz gemächlich alle agierenden Personen kennenlernen soll. Somit ist es für mich leider ein recht enttäuschender Roman gewesen. Es fehlte an Spannung und Aktion, vielmehr ging es fast ausschließlich um den Glauben, Verantwortung und etwas Schlechtes zu etwas Besserem oder Schönem zu verhelfen. An sich finde ich diese Thematik ja gut, aber insgesamt war die Umsetzung doch zu eintönig. Dieser Geschichte fehlt es einfach an Elan! Wirklich schade, denn dies wird nun wohl mein erstes und letztes Buch von Janette Oke gewesen sein. Da gibt es wirklich bessere und spannendere Bücher, bei denen der Glaube eine Rolle spielt! Ich kann mich nur zu 2 von 5 Sternen überreden.

    Mehr
  • Ihr eigenes Leben leben

    Aufbruch ins Ungewisse

    TochterAlice

    13. July 2015 um 08:31

    will Beth Thatcher im Kanada der 1920er Jahre und beschreitet dafür einen neuen Weg: Die junge Beth, eine gebildete Frau aus einer wohlhabenden kanadischen Familie, geht ein Wagnis ein: ein Jahr will sie in einer abgelegenen Bergarbeiterstadt unter einfachen Verhältnissen als Lehrerin arbeiten. Sie ist sich bewusst, dass sie dabei auf Einiges verzichten muss, doch es kommt noch um einiges heftiger, als von ihr erwartet. Vor Beth steht ein ereignisreiches Jahr, das ihr in vielem die Augen öffnet, sie jedoch vor allem in einem bestärkt - in dem, den Weg des christlichen Denkens, der ihr bereits von ihrer Familie vermittelt wurde, weiter zu beschreiten und zu leben. Sie trifft Menschen, die so ganz anders sind, als ihre bisherigen Freunde und Bekannten und die ihr sehr viel geben. Tief in die 1920er Jahre des ländlichen Kanada taucht man mit diesem Buch ein und lernt vieles über die wirtschaftliche und soziale Situation, über das Leben der Menschen in jenen Jahren. Eine schöne Geschichte ist es, die Janette Oke, die große alte Dame der christlichen Belletristik hier zusammen mit ihrer Tochter verfasst hat - wenn sie nur nicht so unglaublich brav und bieder rüberkommen würde! Alles, was gut ist, wirkt fast ein wenig langweilig und auf jeden Fall nicht besonders spaßig! Aus meiner Sicht darf auch Literatur, die christliche Grundsätze vermittelt, frech und spritzig rüberkommen, ja, sie sollte es sogar! Ansonsten kann schnell dem Vorurteil Vorschub geleistet werden, das Christentum und auch die Kirche wären Horte der Langeweile und überzogener Moralvorstellungen und das wäre doch schade! Ein klein wenig mehr Action, ein bisschen mehr Verwegenheit in der Figur der Hauptdarstellerin Beth und der Roman wäre aus meiner Sicht so viel reicher! Jetzt ist es leider so, dass er von Zeit zu Zeit haarscharf am Langweiligen und auch ein bisschen am Kitschigen vorbeischrappt. Janette Oke und ihre Co-Autorin Laurel Oke Logan erzählen hier zweifellos eine wichtige Geschichte, doch sie erzählen sie aus meiner leider ohne Pepp. Ich glaube nicht, dass viele Leserinnen - denn dies ist ganz klar ein Frauenbuch, mit dem sicher nur wenige Männer etwas anfangen können - sich heute mit Beth identifizieren bzw. sich auch nur tiefer in ihre Situation hineinversetzen können. Wer jedoch gern ein stimmungsvolles Buch mit einer tiefgehenden christlichen Botschaft liest und nichts dagegen hat, dabei auf Humor und ein bisschen Pepp zu verzichten, ist hier sicher an der richtigen Adresse!

    Mehr
  • Ähnlich wie die Kanada-Serie, aber in ganz neuem Gewand

    Aufbruch ins Ungewisse

    Sonnenwind

    13. July 2015 um 07:29

    Janette Oke ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der christlichen Literaturszene. Ihre Siedler-Romane aus dem amerikanischen Westen sprechen Leser quer durch alle Schichten an. Der fundierte Glaube, den sie nebenbei vermittelt, gibt ihren Büchern einen Tiefgang, den man sonst nicht so leicht findet. Obwohl ihre Figuren oft durch große Not gehen, bleiben die Romane doch immer positiv und ermutigend. Dies ist der erste Roman, den sie zusammen mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben hat. Die Akzente liegen etwas anders als sonst bei der Autorin üblich, und die Situation ist leicht modernisiert. Trotzdem ist der Erzählstil derselbe geblieben und Fans von Janette Oke werden es genießen, auch dieses Buch kennenzulernen. Thematisch schließt sich “Aufbruch ins Ungewisse” an die Kanada-Serie an, die Romane “Wenn die Liebe siegt", “Wenn es Frühling wird”, “Wenn der Tag erwacht” und “Wenn die Hoffnung neu erblüht”. Die Heldin Beth ist die Nichte der Elizabeth aus der Vorgängerserie, aber näher wird nicht darauf eingegangen. Der Ausgangspunkt ist ähnlich wie bei der älteren Elizabeth, aber dann entwickelt sich die Handlung völlig anders. Beth ist in einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsen und hat sich dann zur Lehrerin ausbilden lassen. Jetzt möchte sie in den kanadischen Westen gehen und dort in einem Bergwerkstädtchen helfen, den Kindern eine gute Schulbildung zu vermitteln. Doch das neue Leben ist völlig anders als sie es kennt: Sie muß auf den gewohnten Luxus verzichten und sieht um sich herum ein Elend, wie es ihr noch nie vorher begegnet ist. Kurz vor ihrer Ankunft sind bei einem Grubenunglück fast alle Männer ums Leben gekommen, und dadurch leben manche Familien in großer Not. Trotzdem kann sie nicht so helfen wie sie es gern möchte, denn die Menschen dort haben auch ihren Stolz und wollen keine Almosen annehmen. Doch auf der anderen Seite sieht Beth auch, daß man mit weniger Besitz genauso glücklich sein kann wie in gesicherten Verhältnissen. Sie öffnet sich für die neuen Verhältnisse, setzt sich mit ihrer ganzen Kraft ein und sieht schnell den Erfolg. Das macht sie sehr glücklich. Nebenbei klärt sich ein Verbrechen auf, mit dem die Polizei – die berühmten kanadischen Mounties – schon seit einiger Zeit beschäftigt ist. Dieser kriminalistische Zug ist neu, aber bei weitem nicht so dominierend, wie es in den Buchbeschreibungen den Anschein erweckt. Auch die Suche nach dem “passenden Mann” hat nicht das Gewicht wie man es von dieser Art Roman gewohnt ist, und das ist sehr erfrischend. Wer sich von dem Vorbild der “älteren” Elizabeth lösen kann, wird auch dieses Buch sehr genießen können. Das Ende öffnet eine Menge Möglichkeiten für eine Fortsetzung, auf die alle Oke-Fans sicher schon sehnsüchtig warten werden.

    Mehr
  • Ein Jahr der Veränderung

    Aufbruch ins Ungewisse

    heaven4u

    06. July 2015 um 23:41

    Beth Thatcher lebt mit ihren Schwestern und den Eltern ein behütetes Leben an der Ostküste. Die Eltern sind wohlhabend, so fehlt es den Kindern an nichts. Umso erstaunter ist die ganze Familie, dass Beth für ein Jahr als Lehrerin in eine Bergbausiedlung in den Wilden Westen gehen will. In Coal Valley angekommen, muss Beth festellen, dass die Menschen in dem Ort noch ärmlicher Leben als vermutet. Doch mit ihrem Engagement und der Hilfe einiger Einwohner des Ortes kann sie einiges ändern. Aber nicht alle sind erfreut, dass sie so viel neues einführt. Bald schon bringt sich Beth unwissentlich in Gefahr. Wird Beth den Kindern, die sie sehr liebgewonnen hat, ihr Wissen weitergeben können? Was für Geheimnisse gibt es in diesem Ort? Janette Oke war  DIE Autorin meiner Jugend. Ich habe ihre Bücher immer wieder gelesen, weil ich so fasziniert von ihnen war. Umso mehr freute ich mich, dass es ein neues Buch der Autorin - gemeinsam mit ihrer Tochter - gibt. Zu Beginn des Buches war ich skeptisch, wo Janette Oke mit Beth als Person hinwollte. Anfangs ist sie naiv, lässt sich vieles von ihrer Mutter sagen und ist schon sehr an ihren Reichtum gewöhnt. Doch je länger sie in Coal Valley ist, desto mehr sieht sie, wie anders das Leben ist, wenn man nur wenig hat und immer improvisieren muss. Man merkt, wie sie sich verändert. Dabei ist sie von Anfang an tief im Glauben verwurzelt und immer in Kontakt mit Gott. Das ist es, was mir an Oke-Romanen immer wieder gefällt. Mag sein, sie sind vielleicht vorhersehbar und etwas seicht, aber der Glaube spielt immer ein große Rolle und die Protagonisten verändern sich im Laufe der Handlung. So geschieht es auch mit Beth, anfangs naiv und unbeholfen aber wild entschlossen, verwandelt sie sich in eine starke Frau, die versucht, sich von ihrer Familie zu lösen, weil sie merkt, dass sie auch eigene Entscheidungen treffen muss. Was mir besonders gut gefallen hat, war die ganz ganz zarte Liebesgeschichte, diese steht nämlich eher im Hintergrund. Hauptaugenmerk liegt hier auf der Schule für die Kinder, die sonst nie die Möglichkeit auf mehr Bildung gehabt hätten. "Aufbruch ins Ungewisse" hat einen wirklich sehr offenen Schluss, so dass man ahnt, dass es einen weiteren Band geben wird. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Für Leser, die Romane mit Tiefgang mögen, in dem der Glaube keine Nebensache ist, werden sich sofort in die Geschichte verlieben. Für Janette Oke - Fans ist es ein Muss!

    Mehr
  • Ähnlich und doch anders als die alte Kanada-Serie

    Aufbruch ins Ungewisse

    Smilla507

    26. June 2015 um 11:22

    Wer – wie ich – die Verfilmung von Janette Okes Kanada Serie und die früheren Ausgaben in Buchform kennt, dürfte sich wohl auch die Frage gestellt haben: Ist dies eine Neuauflage der alten Buchreihe? Ist es das Buch zur Verfilmung? Irgendwie ist es keins von beidem und dennoch gibt es ein paar Ähnlichkeiten. Da ist z.B. die junge Lehrerin Beth, die für ein Jahr nach Coal Valley reist, einem verarmten Bergarbeiterdorf im abgelegenen Westen Kanadas. Dort nimmt sie die befristete Stelle an und unterrichtet die Kinder des Dorfes, die nach einem Grubenunglück i.d.R. Halbwaisen oder gar Waisen sind. Soweit kommt einem alles bekannt vor, nicht? Doch Beth lebt nun 10 Jahre später, nämlich im Jahre 1920, und ihre Geschichte wird nicht mehr in Ich-Form erzählt. Beth hat ganz andere Herausforderungen zu bewältigen und wohnt bei der Pensionswirtin Molly (dürfte auch einigen bekannt sein). Molly beherbergt nicht nur einige Männer der Bergbaufirma, sondern auch zwei Waisenkinder. Und dann ist da noch Pastor Phillip, der von Beths Engagement für die Kinder und Bergbauarbeiter angetan ist und sie versucht zu unterstützen. Im Laufe der Handlung tauchen immer mal zwei Mounties auf, die jedoch nicht in Coal Valley stationiert sind: Edward, den Beth noch aus Kindheitstagen kennt und den ihre Mutter als Heiratskandidaten für sie auserkoren hat, und Jarrick („Jack“) Thornton, ein dreißigjähriger Mountie, der vor allem gegen Ende des Buches ein paar Einsätze hat. Das Ende ist dann gänzlich anders, von daher sollte man sich überraschen lassen! Viel mehr mag ich von der Handlung gar nicht preisgeben, aber es wird glaube ich deutlich, dass hier die Kanada-Serie einen „neuen Anstrich“ und größtenteils eine neue Handlung bekommen hat. Es ist die gleiche Elizabeth aus gutem Hause, die versucht ihr Leben im Westen Kanadas auf die Reihe zu bekommen, aber mit weniger Augenzwinkern. In Sachen Glauben ist sich Elizabeth jedenfalls treu geblieben: Janette Oke und ihre Tochter haben beim Schreiben eine große Portion christliche Werte einfließen lassen, das hat mir ausnehmend gut gefallen. Ein wichtiger Bibelvers begleitet Beth nämlich die ganze Zeit hindurch: Philipper 4,13 „Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche“. Die Pensionswirtin Molly war mir wieder sehr sympathisch und sorgt dafür, dass Beth sich nicht allzu viel vornimmt und ihr den Rat gibt, manche „Baustellen“ an Gott abzugeben und dafür zu beten. Zu Beginn des Buches war ich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt, da ich nicht wusste, ob es nun wirklich um „die“ Elizabeth geht oder nicht. Dennoch liest sich das Buch gut und lässt den Leser in das Leben der jungen Lehrerin eintauchen. Warum die Autorinnen dieses Buch mit neuer Handlung geschrieben haben, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Mir persönlich hätte eine komplett neue Kanada-Serie gefallen. Denn eine Serie wird es wohl werden: Im Amerikanischen gibt es bereits eine Fortsetzung, auf die ich jetzt richtig gespannt bin, weil ich hoffe, dass die Ähnlichkeiten zur alten Kanada-Serie darin abnehmen (nicht falsch verstehen: die alte Kanada-Serie ist einfach toll!). Fazit: Ein schöner christlicher Roman vor der Kulisse Kanadas, der vor allem für Leser interessant sein dürfte, denen die Kanada Serie noch unbekannt ist. Oder für „Oke-Fans“, die sich gerne von einer neuen Handlung überraschen lassen möchten. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks