Janice Jakait Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

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Inhaltsangabe zu „Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik“ von Janice Jakait

Eine Frau. Ein Boot. Ein Ozean. Ganz allein in einem Ruderboot den Atlantik überqueren, den Elementen ausgesetzt sein, die eigenen Grenzen testen – das ist der große Traum, den Janice Jakait sich im November 2011 endlich erfüllt. Allein und mit purer Muskelkraft schafft sie, was keiner Deutschen vor ihr jemals gelang. 90 Tage, 6.500 Kilometer und eine Million Ruderschläge trennen sie am Anfang ihrer Reise noch von ihrem Ziel. Begleitet von Walen, Delfinen und Vögeln erlebt sie faszinierende Naturschauspiele. Vor allem aber findet Janice in der Weite des Ozeans zu einer nie gekannten inneren Ruhe. Ein absolut einzigartiges Abenteuer.

Das meiste spielte sich in Ihrem Innenleben ab, ich hätte aber lieber mehr von den äußeren Umständen gelesen

— Bücherfüllhorn-Blog
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  • Viele philosophische Selbstreflexion - das Rudern kam zu kurz

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    Bücherfüllhorn-Blog

    10. October 2016 um 20:54

    Das Buch möchte ich von zwei Seiten betrachten. Zum einen hat die Autorin und Abenteurerin einen wunderschönen Erzählton, der mich sofort vor Ort zu ihr aufs Ruderboot mitten in den Atlantik katapultierte. Sehr bildreich, sehr bunt. Zum anderen genügte mir dies nicht im Zusammenhang mit so einer Reise. Das Buch lässt mich eigentlich etwas unzufrieden zurück. Überwiegend handelt es von den Träumen, philosophischen Gedanken und wirren Fantasien die sie unterwegs überfielen. Dies langweilte mich etwas, ich muss es leider hier so hinschreiben, auch wenn es mich von Erzählton her „schön“ langweilte. Ich hätte gerne mehr über die Strapazen gelesen, die sie erduldet hat. Mir ist schon klar, dass nicht allzu viel passiert auf so einem Ruderboot. Man könnte sagen, das meiste spielte sich in Ihrem Innenleben ab, ich hätte aber lieber mehr von den äußeren Umständen gelesen.   Dennoch finde ich die Idee, das Motto dieser Reise „Row for silence“ absolut megastark. So auf den Unterwasserlärm in den Ozeanen aufmerksam zu machen. Klasse. Es gibt eine Stelle im Buch, wo sie eine „Unterwasserlärm-Erfahrung“ macht. Das prägt. Nicht reden, sondern etwas tun. Die Autorin hat mit der Organisation „Ocean‘s Care“ zusammen gearbeitet, für dessen Newsletter ich mich spontan angemeldet habe.   Dieser Gesamteindruck des Buches, das inhaltlich überwiegend von den Beschreibungen der Gedanken/Fantasien etc. handelte, milderte sich etwas ab, als ich mir den 5-Minuten Film auf Youtube über die wichtigsten Sequenzen angeschaut habe. Der Film ist mit der Musik richtig bewegend! Unbedingt anschauen! Oder das Interview mit SWR1 und auch auf ihrer Homepage die Dokumentation über die Vorbereitungen.Mehr dazu in meinem Bücherfüllhron.   Alles in allem: Buch und Internet-Sequenzen ergeben ein starkes und berührendes Gesamtbild. Janice Jakait vermittelt ein ruhiges und sympathisches Bild. Das Buch alleine wäre mir dafür nicht ausreichend genug gewesen, dennoch würde mir nur vom Buch aber immerhin die Idee,  die dahintersteckt im Kopf hängen bleiben. Und alleine dafür schon hat es sich zu lesen gelohnt.

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 12342

    Sauhund01

    30. October 2014 um 21:23
    Daninsky schreibt Diesen Satz finde ich recht witzig in der Beschreibung: "Sie ist die erste, jüngste und einzige Frau" Wenn sie die einzige ist, ist sie ganz automatisch auch die erste, jüngste, reichste, ...

    Ja,das stimmt :-) Die Engländer sind halt die Besten^^ Trotzdem hat mir das Buch gefallen,habe glaub 4 Sterne vergeben. Vor solch einer Leistung zieh ich doch meinen Hut. Das Buch von Jakait hab ...

  • Was für eine spannende Fahrt!

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    Rosinante

    Als erste Deutsche rudert Janice Jakait im Winter 2011/12 allein 90 Tage von Portugal bis Barbados. Sie möchte damit auf den Unterwasserlärm aufmerksam machen, der für Meeressäuger und Fische tödlich ist. Dabei kämpft sie gegen ihre ständigen Gedanken, Ängste und Müdigkeit, gegen die Technik des Bootes und Naturgewalten an. Aber sie erreicht ihr Ziel. Ich habe keine Ahnung von Seefahrt bzw. Rudern, vom Schiffahrtsverkehr auf dem Meer, vom Alleinsein über viele Wochen. Am Anfang des Buches fiel es mir etwas schwer, mich richtig reinzulesen. Mir fehlte etwas das Verständnis und Vorstellungsvermögen für das Boot und die ersten Probleme von Janice beim Rudern. Aber wichtige Begriffe von der Seefahrt bzw. Bootsteile werden am Ende des Buches erklärt. Leider habe ich diesen Teil erst später entdeckt. Die anfänglichen physischen und psychischen Probleme konnte ich mir erst auch nur schwer vorstellen. Das lag vielleicht am Schreibstil der Erzählerin. Aber nach und nach wurde es für mich immer spannender und einfühlsamer und ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Diese ständige Anspannung unter der ein einsamer Bootsführer lebt, weil er immer auf der Hut vor großen Schiffen, großen Wellen und vielleicht auch großen Tieren sein muss. Das kann man als Laie nur schwer nachvollziehen, aber Janice Jakait beschreibt sehr gut, wie sie körperlich und psychisch gekämpft hat. Sie gibt auch sehr viele persönliche Gedanken preis. Aber es gibt auch wunderschöne Momente in der Natur und mit den Tieren, die sie reichlich um sich hat. In dem Zusammenhang macht sie auch auf ihre Initiative gegen den Unterwasserlärm aufmerksam. Beim Lesen der letzten glücklichen Seiten war ich sehr gebannt, habe mitgefiebert und fast geweint vor Rührung. Das war wirklich sehr ergreifend und ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung und Willensstärke. Zum Schluss möchte ich noch das Layout des Buches hervorheben. Das Cover fand ich schon sehr ansprechend, aber die Gestaltung der Kapitelanfänge und der Seitenzahlen mit den Kompasssternen haben mich überrascht und sind sehr passend. Wer realistische Abenteuererzählungen mag, wird das Buch gerne lesen.

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    • 2

    Arun

    02. May 2014 um 15:05
  • Fragefreitag mit Janice Jakait, Autorin von "Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik"

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    TinaLiest

    Eine Frau, ein Ruderboot und die Weite des Atlantiks... "Der Ozean hat mich angefixt, ich hänge an seiner tropfenden Nadel. Salzwasser strömt durch meine Venen – mitten ins schlagende Herz!" Heute dürfen wir beim Fragefreitag eine besondere Frau und Autorin begrüßen: Janice Jakait ruderte in 90 Tagen allein in einem Boot - ohne Beiboote oder Begleitung - einmal über den Atlantik. Diese Erfahrung beschreibt sie in ihrem Buch "Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik". Nachdem sie für den Extremsport ihre Arbeit als IT-Beraterin aufgab, nahm sie 2011/12 in einer gemeinsamen Aktion mit der Organisation OceanCare die Atlantiküberquerung in Angriff. Damit wollte sie auf das Thema Unterwasserlärm hinweisen, der insbesondere auf Meeressäuger und Fische dramatische Auswirkungen hat. Es war aber auch eine Reise zu sich selbst und zu innerer Ruhe. Für die Zukunft plant Janice Jakait weitere spektakuläre Abenteuer, wie die Überquerung des Pazifiks in einem Segelboot sowie die des Indischen Ozeans im Kite-Boot. Die Autorin lebt derzeit in Heidelberg. Mehr zum Inhalt von "Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik": Am 23. November 2011 sticht die damals 34-jährige Janice Jakait in Portugal in dem speziell für ihre Bedürfnisse ausgerüsteten Ruderboot Bifröst mit Ziel Barbados in See. Als erste Deutsche wird sie allein den Atlantik überqueren allein und nur mit Muskelkraft. "Row for silence" nennt sie ihre Aktion, mit der sie auf den Unterwasserlärm aufmerksam machen will, der für Meeressäuger und Fische tödliche Folgen hat. Aber sie will auch ihre innere Unruhe besiegen, sich selbst in der Stille begegnen. 90 Tage, 6500 Kilometer und eine Million Ruderschläge lang behauptet sie sich gegen die Gewalten, gegen Hunger und Müdigkeit und ist schließlich nicht nur in Barbados, sondern auch bei sich selbst angekommen. Mit ungeheurer Wucht und Sprachgewalt schildert Janice Jakait ihre Tour de Force und lässt den Leser teilhaben an einem einzigartigen Abenteuer, das noch keine Deutsche vor ihr bewältigte. Mehr Infos findet ihr auch hier. Heute habt ihr die Möglichkeit, Janice Jakait eure Fragen zu ihrem Buch und ihrer Passion, dem Extremsport, zu stellen! Unter allen Teilnehmern am Fragefreitag werden fünf Exemplare von "Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik" verlost! Viel Spaß beim Fragefreitag mit Janice Jakait!

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    • 157
  • Eine große Leistung

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    Curin

    01. May 2014 um 17:24

    Janice Jakait ist die erste Deutsche, die den Atlantik nur mit Hilfe ihrer Muskelkraft mit einem Ruderboot überquert. In ihrem Buch schildert sie ihre Erlebnisse mit anderen Schiffen, Meerestieren und ihren Höhen und Tiefen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss. Frau Jakait gelingt es, ihre Erfahrungen und Erlebnisse allein mit Worten in lebendige Bilder für den Leser zu verpacken. Als Schifffahrtsunkundige fand ich das Glossar am Ende des Buches auch sehr nützlich, da ich dort auch mal nachschauen konnte, was z.B Windstärke 7 bedeutet und was mit Schot-klemme gemeint ist. Zuerst hatte ich meine Probleme mich in das Buch einzulesen, da es mir einfach schwer viel mich in Janice Situation hineinzuversetzen und ich daher vieles nicht so recht nachvollziehen konnte. Auch später hat es mich auch nicht so richtig gepackt. Ihre eigentliche Mission auf den Unterwasserlärm aufmerksam zu machen ist bei mir auch nicht ganz angekommen. Allerdings ist es ihr gelungen, mich über diese Problematik zu informieren und aufzuklären. Der Schreibstil ist gut verständlich und daher leicht zu lesen. Mich hat besonders beeindruckt, wie ehrlich Frau Jakait erzählt. So lässt sie keine schwierigen Momente, in denen es ihr einfach nur schlecht geht aus und beschreibt auch, wie sie gesundheitlich manchmal völlig am Boden liegt. Ich für meinen Teil habe einen großen Respekt vor der Leistung und dem Mut, den sie hier bewiesen hat.  

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  • Ein berührendes Buch über eine Frau, die an ihre Grenzen geht

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    flyinvisible

    06. April 2014 um 16:46

    Janice Jakait ist 34 Jahre alt als sie allein in einem 7 Meter langen Ruderboot, genannt "Bifröst" von Spanien aufbricht. Ihr Ziel: einmal auf die andere Seite des Atlantischen Ozeans, nach Barbados. 90 Tage ist sie unterwegs, über ihr nur der Himmel und unter ihr die endlose Tiefe des Meeres, begleitet von Walen, Delfinen und einer Seemöwe namens "Murphy". Mit diesem Kraftakt möchte sie aufmerksam machen, auf den Unterwasserlärm, der jedes Jahr den Meerestieren das Leben raubt. Die Autorin erzählt ausführlich von ihrer anstrengenden Reise: ich fühlte mit ihr, ich litt mit ihr und war erleichtert wie sie als wir am Ende des Buches gemeinsam im sicheren Hafen anlegten. Es bleiben Fragen offen: Wie geht es nun weiter? Wie kommt das Boot zurück nach Deutschland? Wie hat sich dein Leben verändert? Und trotzdem hört sie im richtigen Moment auf zu schreiben: Es geht um die Reise, den Kraftakt selbst. Und dieser startet in einem Hafen Spaniens und endet in einem Hafen von Barbados.  "Eine Frau rudert über den Atlantik" so heißt es im Untertitel des Buches und dennoch tut sie mehr als das. Jakaits Buch berührt an vielen Stellen. Sei es der Abschied, ihr ständiger Begleiter "Murphy" oder der Moment mit dem Wal, dem sie tief in eines seiner Augen blickte. Am Ende findet man sich im gleichen Zwiespalt wie die Autorin: warum nicht einfach weiterrudern, das Boot wieder mit allem ausstatten und dann zurück nach Europa!?  Janice Jakait schafft es, dass aus dem Bericht mehr als ein Bericht wird und aus dem Lesen ein "selbst erleben". Ich empfinde großen Respekt gegenüber ihr selbst und bewundere den Mut, den sie gezeigt hat!  Es ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, sobald man einmal angefangen hat mit dem Lesen. Jakaits Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, voll gespickt mit sprachlichen Bildern. Für mich waren es zu viele Bilder, was das Lesen anstrengend machte. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten, das es auf den wahrhaftigen Erlebnissen der Autorin beruht. Bei meiner Bewertung beziehe ich mich deshalb auch das Buch als literarisches Objekt, ohne dabei den Inhalt zu bewerten. Deswegen gebe ich Janice Jakaits "Tosende Stille" 3 Sterne, da mich die sprachliche Gestaltung nicht komplett überzeugt hat.  Weiterempfehlen kann ich das Buch jedem! Wie die Autorin selbst sagt, es ist Zeit, dass die Menschheit etwas unternimmt! Lest das Buch, gebt es an Freunde weiter, und macht damit aufmerksam auf den Unterwasserlärm! 

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  • Ein Buch wie ein Orkan auf See

    Tosende Stille - Eine Frau rudert über den Atlantik

    J-Hagen

    21. March 2014 um 13:58

    Fangen wir mit dem Ende an. Ganz ehrlich: Ich habe geweint. Vor Freude, vor Rührung, vor Begeisterung. Ich habe geweint, als ob ich dabei gewesen wäre, als Janice Jakait am 21. Februar 2012 nach 90 Tagen, fünf Stunden und neun Minuten mit ihrem Ruderboot im Hafen von Barbados angelegt hat, nachdem sie als erste deutsche Frau den Atlantik ohne Begleitboot rudernd überquert hat. Ich habe das Buch zugeklappt und ich hätte sie am liebsten umarmt. Mich hat beim Lesen nicht nur diese Leistung überwältig, die Vorstellung, dass ein Mensch zwischen fast haushohen Wellen allein rudert und weiß, dass das Meer nicht zu bezwingen ist. Dass jemand sich bewusst dem Risiko aussetzt,  auch wenn alles schiefgehen kann. Nein - mich hat vor allem auch die Spanne zwischen Wortgewalt und Poesie beeindruckt, mit der Janice Jakait dieses Abenteuer erzählt. Bevor sie sich für den Extremsport entschieden hat, war Janice Jakait IT-Beraterin. Wenn ich so zwischen den Zeilen lese, dann hat sie wahrscheinlich ein ganz normales Leben geführt. Eines wie du und ich. Hatte ständig Fragen im Kopf, auf die es im Alltagsgetümmel oder auch in der Wissenschaft, dort wo man nach Beweisen sucht, kaum befriedigende Antworten gibt. Das kennen viele von uns und viele von uns überlegen sich sicher auch, aus dem Hamsterrad auszubrechen. Endlich mal das eigene Leben zu hinterfragen. Herauszufinden, wer das da ist, dem man morgens im Spiegel in die Augen schaut. Und endlich den eigenen Weg zu gehen, auch mal irgendetwas Verrücktes zu tun. In den allermeisten Fällen bleibt es allerdings bei den Überlegungen. Wirklich aufzubrechen, sich nicht nur - wie Janice - dem Meer sondern vor allem dem eigenen ICH zu stellen, das verwirklichen die Wenigsten. Darum ist dieses Buch nicht nur ein Reisetagebuch und auch weit mehr als eine Aktion, die auf den Unterwasserlärm in den Weltmeeren aufmerksam machen will. Es ist ein Weckruf für all jene, die den Entschluss, endlich das eigene Leben zu leben, von einem Tag auf den nächsten verschieben. Mich hat es angefixt. Eine Formulierung, die Janice Jakait für den Ozean benutzt, der sie in seinen Bann gezogen hat. Mich hat es angefixt, weil es so authentisch, so menschlich ist. Nichts beschönt. Nichts verniedlicht. Scheitern an den eigenen Erwartungen als blinden Passagier an Bord hat und Aufgeben als Option nicht vorgesehen ist. Und weil auf jeder Seite deutlich wird, dass es verdammt schwer ist, sich selbst zu begegnen. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob man 6500 Kilometer gegen die Gewalten des Meeres, gegen Hunger und Müdigkeit allein rudert, einen Achttausender besteigt, oder als alleinerziehende Mutter tagtäglich versucht, das Beste aus seinem Leben und dem Leben der Kinder zu machen. Hauptsache man tut es. Neben all den inneren und äußeren Kämpfen beschreibt Janice Jakait in dem Buch ihre einzigartigen Begegnungen mit der Natur. Mit einem Vogel, der das Boot über Wochen hinweg begleitet, mit einem Wal, mit fliegenden Fischen und natürlich dem Meer, das sie in diesen 90 Tagen in allen Facetten kennenlernt. Auch das ist berührend. So viel Zaungast war selten. Für mich ist "Tosende Stille" von Janice Jakait schon jetzt eines der Top-Bücher 2014, ein Bestbook, das hoffentlich zum Bestseller wird. Das wünsche ich der Autorin von Herzen und ich danke ihr für jeden Ruderschlag, den sie - ohne es zu wissen - auch ein bisschen mit für mich, im Grunde für jeden von uns gemacht hat. Das Buch selbst ist in vier Teile aufgegliedert, die vier Reiseetappen entsprechen. Dazu gibt es ein paar Fotos und ein Glossar für die, die sich mit seemännischen Fachbegriffen nicht auskennen. Erschienen ist es als e-Book, als Hörbuch oder Hardcover.

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