Der Schreibstil ist ein wenig auf die jugendliche Zielgruppe (14 - 18 Jahre) ausgelegt, aber auch mir als älterem „Lesewürrmchen“ hat das Lesen Spaß gemacht, es ist gut zu lesen und flüssig, man bleibt dran und ist gespannt.
Das Cover gefällt mit den Farben, knallig und modern, rot bis gelb alles enthalten. In der Mitte sieht man eine große Flosse mit einem Fischschwanz, der in den Wellen des Bodensees verschwindet. Die Schrift und der Rahmen runden das Gesamtbild ab. Ich bin gespannt, wie das Cover von Band 2 aussehen wird.
Fazit:
Im Roman treffen wir auf Laura, nachdem ihre Mutter die Familie (Laura und ihren Vater) hat sitzenlassen, hat sich ihr Vater von Hamburg an den Bodensee versetzen lassen. Sie musste ihre Freunde und ihr Studium in Hamburg hinter sich lassen.
Hier fühlt sie sich einsam – bis sie am Ufer des Bodensee die High Scale entdeckt. Eine Schwimmschule, in der man lernt, wie Meerjungfrauen zu schwimmen. Sie nimmt spontan an einem Schnupperschwimmen teil und lernt einige neue Menschen (?) kennen.
Am Abend nimmt Laura an einer Party teil, ihr Vater hat den Kontakt über seine neue Kollegin gemacht – Lust hat sie weniger aber ihm zuliebe geht sie hin und stürzt ins Wasser. Da taucht ausgerechnet Schwimmlehrerin Nayla aus dem Nichts auf und kommt ihr zur Hilfe – mitten auf dem Bodensee, fernab von allem.
In Laura keimt der Verdacht, dass nicht alle in der High Scale wirklich nur als Meermenschen verkleidet sind ...
Wenn man den Prolog liest, weiß man schon, worauf es hinläuft – Mermaids im Bodensee und die Mermaidingschule als Tarnung, um unter den Menschen nicht aufzufallen. In einer Lesung in der @Phantastischen Bibliothek in Wetzlar (vor ca. 3 Wochen) wurde nicht mit dem Prolog begonnen, sondern mit dem Ankommen von Laura am Bodensee und dem Schnupperschwimmen.
Lauras Gefühle kann man gut nachvollziehen, alles aufzugeben was man an Kontakten hat an einen Ort gehen, wo alles fremd ist. Obwohl ich glaube das sie jemand ist der Kontakte finden kann, aber nicht mit jedem, sag nur Clique bei der Party. Sie ist eine sympathische Hauptprotagonistin und ich glaube sie wird mehr mit Mermaiding machen und Dinge kennenlernen, von denen sie zu Anfang nichts ahnt.
Mir gefallen aber auch die anderen Protagonisten/innen (sowohl Menschen als auch Mermaids), Ich kann auch ihre Reaktion auf das Retten von Laura durch Nayla verstehen – die Aufdeckung das es sie gibt.
Süß sind auch die beiden Männer mit ihrem Nachrichten Austausch, da bin ich gespannt, wie es mit einem Date aussieht.
Das Setting liegt am Bodensee, der ist das größte Binnengewässer Deutschlands, das größte Binnengewässer Österreichs, und das – je nach Flächenbetrachtung – zweit- oder drittgrößte Binnengewässer der Schweiz.
Ich fand den Auftakt der Reihe interessant, spannend, eine wunderbare Idee - Warnung, es macht auf jeden Fall Lust auch mal das Mermaiding auszuprobieren, aber macht es bitte unter Anleitung, einem Kurs und nur wenn ihr wirklich gut schwimmen könnt.
Von mir 5 Sterne für diesen Auftaktband der Reihe und ich bin gespannt was Laura und die anderen noch am Bodensee erleben werden.



























