Janina Ebert Die Legende des Weltenwandlers

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Inhaltsangabe zu „Die Legende des Weltenwandlers“ von Janina Ebert

Im Alter von zehn Jahren verliert Annabella ihre Eltern bei einem Gasunfall. Fortan lebt sie bei ihrer Großmutter auf einem abgelegenen Bauernhof. Beim Spielen auf einer Wiese trifft sie auf einen ebenfalls zehnjährigen Jungen, der behauptet, er sei Ukog aus der Dimension Darnoc und er sei hier, um ihre Welt zu zerstören. Aella wundert sich nicht darüber, sie ist es gewohnt, so etwas von Jungs in ihrem Alter zu hören. Vom ersten Moment an ist sie in den sonderbaren Jungen mit den außergewöhnlichen Augen verschossen und nennt ihn Ken, da sie Barbiepuppen liebt und sich sicher ist, dass er ihr Traumprinz sein muss. Als sie Ken erzählt, dass er zu schwach sei, um es mit den Menschen aufzunehmen, und dass er manchen von ihnen nicht einmal im Zweikampf überlegen wäre, erschrickt dieser zutiefst. Denn was Aella noch nicht weiß: Ken stammt tatsächlich aus einer anderen Dimension und hat sowohl den Auftrag als auch die Fähigkeiten, die gesamte Menschheit und die Erde zu vernichten. Da sein Volk nicht lügen kann und auch keine Lügen kennt, glaubt er Aella. Er beschließt zu trainieren, bis Aella der Meinung ist, er sei für den Kampf bereit, und folgt ihr nach Hause. Aellas Großmutter ist sich sicher, dass er von daheim ausgerissen ist und sich diese Geschichte ausdenkt, weil er misshandelt wurde, und nimmt ihn auf. Neun Jahre später, Aella steht kurz vor ihrem Abitur, wird ihr klar, dass Ken damals die Wahrheit gesagt hat. So muss sich Aella neben üblichen Teenager-Problemen wie Schulstress, Eifersucht, Unsicherheit und nervigen Klassenkameraden mit einer schweren Verantwortung auseinandersetzen. Als sie erkennt, dass sie Ken nicht umstimmen kann, beginnt sie, sich zu fragen, ob es tatsächlich mehr Leid auf der Welt gibt als Glück und ob es nicht das Beste wäre, wenn der Planet mit einem Schlag verschwinden würde.

Die Idee der Geschichte ist genial, doch was daraus geworden ist... absolut nicht meines!

— lareina
lareina

Temporeiche Handlung, amüsante Dialoge, wichtige Message. Für alle Teenager zu empfehlen!

— LuluCookBakeBook
LuluCookBakeBook

Gute Leseunterhaltung mit leichten Schwächen.

— reading-books
reading-books

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    Die Legende des Weltenwandlers
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    27. July 2014 um 23:56

    Inhalt: Aella hätt ein Mädchen wie jedes andere sein können aber mit 10 veränderte sich ihr Leben unwiederbringlich. Sie begnete Ukog (den sie Ken nennt), einem Jungen in ihrem Alter aber aus einer anderen Welt. Er hat unvorstellbare Kräfte und den Auftrag, die Erde zu zerstören. Die Erde hat ihre Existenz verwirkt weil die Menschen, die Natur und sogar einander zerstören. Aella ist die einzige Instanz, die zwischen der Erde und ihrer Zerstörung steht. Aber was soll sie tun? Kann sie den Einzigen beseitigen der nicht nur alles für sie bedeutet sondern auch von einer so unschuldigen Natur ist? Und soll sie eine Welt retten in der es so viel Schuld, Gewalt und Hass gibt. Hat Ken nicht sogar recht?   Meinung: Ich gestehe, ich habe mir mit dem Buch sehr viel Zeit gelassen. Aber nicht weil es so schlecht war, das Gegenteil ist der Fall. Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen und ich wollte einfach nicht das es endet. Also habe ich es immer weiter in die Länge gezogen um die Geschichte nicht verlassen zu müssen aber irgendwann will man auch das Ende wissen. Was macht es so toll? Nun es ist einfach zu sagen: Alles und doch meine ich es so. Zuerst hat mich der Titel angezogen weil er so fantastisch klingt und man sich einfach fragt um was es sich dabei handelt. Dann das Cover, und das ist oft ein Grund zu einem Buch zu greifen. Es ist eigentlich schlicht und idyllisch aber das Paar im Vordergrund macht es zu etwas besonderem. Einerseits sieht man ein Paar das sich sehr nahe steht aber es hat auch etwas verzweifeltes an sich. Es ist einfach perfekt denn der zentrale Mittelpunkt sind Aella und Ken. Die Charaktere sind eigentlich gar nicht so außergewöhnlich. Aella ist das nette Mädchen von nebenan aber durch Ken hat sie sich selbst zum Aussenseiter gemacht. Sie ist isoliert und wird von ihren Mitschülern alles andere als nett behandelt. Dennoch tut sie alles um auch sie zu retten. Sie macht sich viele Gedanken und sie weiß nicht wie sie die Erde retten soll. Vor allem will sie Ken nicht weh tun denn durch eine List hat sie ihn dazu gebracht zu warten und bei ihr zu leben. Sie hat ihn kennengelernt und starke Gefühle für ihn. Denn Ken ist zwar unsagbar stark aber er ist einer der unschuldigsten und wahrhaftigten Menschen, den sie je getroffen hat. Aber nicht nur die beiden machen das Buch zu einem Lesegenuss. Zu den Beiden gesellen sich noch Bea, Aellas einzige Freundin und Znirp, ein weiterer Darnocianer, der nur zufällig auf der Erde gelandet ist. Ab nun erleben die 4 eine ganze Menge und die ganze Zeit steht das Überleben der Erde auf dem Spiel. Nicht nur das man die zarte Beziehung zwischen Aella und Ken beobachten kann, man amüsiert sich einfach köslich darüber wie Bea und Znirp miteinander umgehen. Sie alle bringen einen dazu sich selbst die Frage zu stellen ob wir es verdient haben weiter zu leben. Man macht sich Gedanken über Schuld und Unschuld. Kann man Frieden erzwingen, durch Töten herbeiführen? Was für ein Frieden ist das dann? Aber nicht nur das man immer wieder grübelt, man fragt sich auch die ganze Zeit wie das enden soll. Das allein ist schon ein Grund zum Lesen aber dazu erlebt man auch eine einzigartige Phantasie. Darnoc ist wohl durchdacht und auch die Fähigkeiten der Darnocianer. Es ist schwer zu erklären ohne zu viel zu verraten.  Die Geschichte ist einfach mit so viel Seele geschrieben, die ihr eine Tiefe verschafft mit der man nicht rechnet. Der Hauptgrund dafür liegt für mich in Ken. Er ist zu gut aber auch das was wir uns alle manchmal erhoffen und ersehnen.  Für manche mag es nur eine Liegesgeschichte sein aber für mich ist es nicht nur das romantischste sondern auch eines der tiefgründigsten Bücher. Es hält uns den Spiegel vor und erschafft ein Szenario, das uns zwingt einen anderen Blickwinkel einzunehmen.

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  • ein Roman, von dem ich mehr erwartet hatte

    Die Legende des Weltenwandlers
    Manja82

    Manja82

    26. July 2014 um 12:07

    Kurzbeschreibung: Fremde Wesen mit grausamen Absichten, geballte Teenagerprobleme und die alles entscheidenden Fragen: Wer verdient es, zu leben? Und wer sind hier eigentlich die Guten? Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die gesamte Menschheit zu vernichten. Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen? Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen »Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher … (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf) Meine Meinung: Annabella, genannt Aella, versucht nun schon seit 9 Jahren ihren Freund Ken davon abzuhalten die Erde zu vernichte. Ken heißt nämlich eigentlich Ukog und ist ein Darnocianer. Sein Auftrag ist es nun die Welt zu zerstören, da die Menschen sich als unwürdig erwiesen haben. Zum Glück aber schafft Aella es immer wieder Ken einzureden er sei zu schwach für diese Mission. Kurz vor Aellas Abiturprüfungen allerdings wird es kompliziert, denn es kommt Bewegung in die gesamte Aktion. Plötzlich taucht noch ein weiterer Darnocianer auf und als ob das noch nicht reichen würde steht auch noch Aellas Freundin von früher vor der Tür. Gemeinsam versuchen die beiden Mädchen Ken und den anderen Darnocianer aufzuhalten. Doch kann das gelingen? Das Jugendbuch „Die Legende des Weltenwandlers“ stammt von der Autorin Janina Ebert. Nach „Geisterzeilen“ war dies nun schon mein zweites Buch der Autorin und angesprochen vom Cover und den Klappentext war ich sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Mit den Charakteren im Buch ist es hier nicht ganz so einfach. Annabella, genannt Aella, wirkte auf mich eher unnatürlich, fast schon aufgesetzt und übertrieben. Ich hatte Probleme damit mit ihr warm zu werden. Sie steht kurz vor ihrem Abitur, wohnt bei ihrer Großmutter und ist verliebt in Ken, alias Ukog. Ken, oder besser gesagt Ukog, ist ein Darnocianer und stammt quasi aus einem Paralleluniversum. Er hat den Auftrag die Menschen zu vernichte, da sie sich nicht als würdig erwiesen haben. Ken hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wirkte aber auf mich ein wenig zu emotionslos. Im Verlauf der Handlung macht er aber eine Entwicklung durch. Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und verständlich. Sie passt sich somit gut dem Jugendbuchgenre an. Geschildert wird das Geschehen aus Aellas Sicht, wodurch man als Leser sie besser kennenlernt. Trotzdem mir hat diese Sichtweise nicht sonderlich geholfen um mit ihr klarzukommen. Die Handlung ist so lala. Die Grundidee gefiel mir wirklich gut, die Menschen werden als die Bösen dargestellt und Außerirdische wollen sie vernichten. Allerdings hapert es gewaltig an der Umsetzung. Es wirkt irgendwie alles übertrieben witzig und aufgesetzt. Janina Ebert hat hier zu viel gewollt. Die Handlungen sind teilweise nicht wirklich nachvollziehbar, es fehlt einfach die Logik. Die Liebegeschichte zwischen Aella und Kenn nimmt eine zentrale Rolle ein. Sie ist gelungen, auch wenn der Rest eher dahinplätschert und nicht wirklich fesselt. Das Ende kommt zu schnell und ist zu abrupt gestaltet. Es wirkt als ob man als Leser quasi aus der Geschichte gerissen wird, was ich sehr schade fand. Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „Die Legende des Weltenwandlers“ von Janina Ebert ein Jugendbuch, von dem ich mehr erwartet hatte. Die schwach gestalteten Charaktere und eine Handlung die, trotz guter Grundidee dahinplätschert konnten mich, obwohl das Buch einfach und verständlich geschrieben ist, nicht wirklich überzeugen. Schade!

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  • unterhaltsam,aber mit Schwächen

    Die Legende des Weltenwandlers
    Letanna

    Letanna

    07. July 2014 um 19:26

    Annabella, kurz Aella, lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter auf dem Lande. Seit 9 Jahren lebt dort auch Ken, der eigentlich Ukog heißt und aus Darnoc kommt, was sich in einer anderen Dimension befindet. Er hat den Auftrag, die komplette Menschheit zu vernichten. Aella hat ihm weiß gemacht, dass er dafür noch zu schwach ist und nun wartet er jeden Tag darauf, dass seine Fähigkeiten ausreihen, um den Auftrag auszuführen. Aella will ihn um jeden Preis davon abholen und vertraut sich ihrer Freundin Bea an. Dann taucht ein weiterer Darnocianer auf und Aella muss sich beeilen bevor es zu spät ist. Der Klapptext klang wirklich sehr vielversprechend, und auch das Cover  hat einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt. Leider konnte der Inhalt aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Die Grundidee war nicht schlecht, nur mangelt es noch etwas an der Umsetzung und der Logik. Ich konnte z. B. gar nicht nachvollziehen, warum Darnoc nur einen einzigen Krieger und dazu auch noch ein Kind los schickt, um die ganze Menschheit zu vernichten. Dann kommt dieser Krieger einfach nicht zurück und erfüllt auch nicht seine Aufgabe und niemanden aus Darnoc scheint das zu interessieren. Es gibt viele witzige Situationen, aber manchmal fand ich die Charaktere und die Situationen einfach zu übertrieben albern. Die Autorin versucht ständig, aus jeder Situation etwas Witziges zu machen, was leider nicht immer funktioniert. Obwohl ich das Buch nicht ganz so überzeugend fand, wurde ich aber durchaus überhalten. Das lag vor allem an der eigentlich recht neuartigen Grundidee und den durchaus interessanten Charakteren. Die Liebesgeschichte zwischen Ken und Aella nimmt eine natürlich wichtige Rolle in der Handlung ein und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Aella und Ken alias Ukog geben ein interessantes Paar ab, sind so doch eigentlich völlig verschieden. Wenn es zwischendurch nicht einige recht brutale Szenen geben würde, würde ich eine Altersempfehlung von ab 14 aussprechen. Es handelt sich hier wohl eher um ein Jugendbuch als um ein All-Age-Buch

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  • {Rezension} Die Legende des Weltenwandlers

    Die Legende des Weltenwandlers
    LuluCookBakeBook

    LuluCookBakeBook

    29. May 2014 um 11:58

    "Die Legende des Weltenwandlers" - Ein Titel, der sofort neugierig macht. Das Cover strahlt etwas Überirdisches aus und gleichzeitig zeigt es ein Mädchen und einen Jungen in einer ganz normalen Umarmung. Aella und Ken. Seit neun Jahren lebt Aella mit dem Darnocianer Ken bei ihrer Großmutter und versucht, ihn von seinem Plan, die Menschheit zu vernichten, abzuhalten. Bisher erfolgreich, doch wie lange geht das noch gut? Schließlich stimmt es doch irgendwie, die Menschen tun schreckliche Dinge und handeln grausam. Unterstützung bekommt sie überraschenderweise von einer alten Freundin, doch es bleibt nicht mehr viel Zeit: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und er ist nicht der einzige überirdische Besucher... Zitat S. 25: "Findest du es nicht auch unfair, dass ich sterben muss, weil andere Mist gebaut haben?" "[...] Es ist nun einmal so, dass man auch für die Verbrechen der Gesamtheit büßen muss. [...] Ich darf keine Ausnahmen machen, ich darf nicht über jeden Einzelnen richten, sondern nur über das Ganze!" Die Geschichte wird in einer einfachen Sprache erzählt und ist deshalb leicht verständlich. An mancher Stelle hätte ich mir noch die ein oder andere zusätzliche bzw. ausführlichere Beschreibung gewünscht, um mir den Inhalt besser vorstellen zu können. Aella hat aus Sorge, dass die Wahrheit um Ken auffliegen könnte, kein normales Teenagerleben geführt. Er ist ihr einziger Freund und natürlich hat sie sich promt in ihn verliebt, obwohl sie es doch eigentlich besser wissen sollte. Ken sorgt für gute Unterhaltung in der Geschichte, denn als Darnocianer kennt er sich mit den Gepflogenheiten der Menschen kaum aus. Anfangs wirkt er machmal wie ein Hund, der für alles zu begeistern ist und stets nur gute Absichten hat. Im Laufe des Buches durchläuft er aber eine enorme Entwicklung... Ein Außerirdischer kommt, um die Erde zu vernichten, weil die Menschen es einfach nicht auf die Reihe kriegen, ein friedliches Leben mit sich und der Umwelt zu organisieren. Die Message der Geschichte wird eindeutig transportiert, gegen Ende jedoch durch die Probleme der Darnocianer untereinander wieder leicht überdeckt. Die Story ist aber in sich stimmig und bietet gute Unterhaltung, auch wenn sie an einigen Stellen hätte vertieft werden können. Fazit "Die Legende des Weltenwandlers" ist ein unterhaltsames Jugendbuch mit ernstem Hintergrund. Die Verschiedenheiten der Protagonisten sorgen für amüsante Dialoge, die die Story gut auflockern. Für alle Teenager zu empfehlen!

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  • Schöne Leseunterhaltung mit kleinen Schwächen

    Die Legende des Weltenwandlers
    reading-books

    reading-books

    25. May 2014 um 17:55

    Die Legende des Weltenwandlers” ist mir durch eine Vorstellung des Verlags aufgefallen und im ersten Moment war es vor allem der Titel, der mich aufhorchen ließ und neugierig machte. Weltenwandler klingt nach etwas Mystischem und vielen Geheimnissen, da kann ich einfach nicht wiederstehen. Dieses Wort in Verbindung mit “Legende” ist einfach unschlagbar finde ich und so war der Klappentext beinahe schon Nebensache Dennoch bestätigte dieser mein Interesse an dem Buch und nun habe ich es endlich gelesen. Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die gesamte Menschheit zu vernichten. Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen? Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen »Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher … Die Grundidee des Buches von Janina Ebert aus dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag klingt im ersten Moment nicht unbedingt überragend. Ein Junge kommt aus einer Parallelwelt um die Erde zu vernichten und wird dann von einem Mädchen vielleicht aufgehalten, welches er zufällig bei seiner Ankunft kennenlernt. Klingt etwas abgedroschen und haut mich persönlich nicht direkt um. Dennoch bietet diese Idee genug Potenzial um daraus eine herausragende Geschichte wachsen zu lassen. Ich muss ihn töten, dachte ich und mein Herz fühlte sich an wie ein Nadelkissen. Wenn ich weiter auf dieser Erde leben will, muss ich die Information, die er mir gegeben hat, nutzen und ihn töten. Zitat Seite 17 Der Einstieg ins Buch ist gut gewählt und gibt dem Leser Zeit sich in die Situation einzufinden. Die Handlung beginnt mit dem Tag von Ukogs bzw. Kens Ankunft. Der Schreibstil ist hier nicht überragend und für meinen Geschmack fast schon etwas zu einfach. Da es sich jedoch um ein Jugendbuch handelt, werde ich dies nicht als Negativpunkt werten. Der Schreibstil ist passend für junge Leser, stellt die Situation ausreichend vor und schafft es zudem den Leser direkt auf Aellas Seite zu ziehen. Etwas schade finde ich jedoch, dass Aella fast schon klischeehaft in ihrer Verhaltensweise ist. Die Figur an sich ist nichts Besonderes, sie erhält nur eine grundlegende Tiefe und erschien mir manchmal schon ein wenig arg kindisch. Glücklicherweise mindert dies das Lesevergnügen nur geringfügig. Ken bzw. Ukog ist dagegen eine Figur, die fast schon amüsant ist aufgrund ihrer unwissenden Überzeugung. Teilweise wird dies durch einige tiefgründige Erkenntnisse unterstützt, die sich im Verlauf der verschiedenen Unterhaltungen der beiden Charaktere ergeben. Leider wirken diese aber manchmal schon etwas zu absichtlich platziert, was sie wieder relativiert. Insgesamt halte ich “Die Legende des Weltenwandlers” für ein durchaus empfehlenswertes Buch insbesondere für junge Leser. Hier soll eine bessere Einstellung zur Umwelt und den Mitmenschen transportiert werden. Für ältere Leser ist dies allerdings manchmal schon wieder zu gestellt und vorhersehbar. Schade, doch glücklicherweise bietet die Handlung bzw. die Idee hinter dem Buch auch trotz der Schwächen noch gutes Lesevergnügen. Dafür vergebe ich knappe 4 Sterne.

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  • kurzweiliger Roman, dessen Potential nicht ganz ausgeschöpft worden ist

    Die Legende des Weltenwandlers
    mithrandir

    mithrandir

    24. May 2014 um 21:08

    Seit neun Jahren versucht Aella ihren Freund Ken davon abzuhalten, die Welt zu zerstören. Denn eigentlich heißt er Ukog und ist Darnocianer. Seine Welt hat ihm den Auftrag erteilt, die Erde zu vernichten, da wir Menschen uns als unwürdig erwiesen haben. Glücklicherweise sind Darnocianer absolut der Wahrheit verschrieben und so zweifelt Ken nicht an Aella, wenn diese ihm immer wieder erklärt, dass er viel zu schwach für sein Vorhaben sei. Doch kurz bevor Aellas Abiturprüfungen anstehen, kommt die Sache ins Rollen, denn auf einmal taucht ein weiterer Darnocianer auf. Und als wäre das nicht schon genug, steht auch Aellas alte Freundin aus Kindheitstagen vor der Tür! Gemeinsam versuchen die Mädels den Untergang der Erde aufzuhalten. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin war recht flüssig, so dass das Lesen leicht fiel. Die Geschichte beginnt unmittelbar und schnell sind die Hintergründe klar, die mir aber irgendwie nie so richtig einleuchten wollten. Die Darnocianer sind hochentwickelte Wesen und schicken ein Kind aus, um eine Welt zu vernichten? Es kehrt nicht zurück und in ganzen neun Jahren versuchen sie nicht einmal Kontakt mit ihm aufzunehmen? Überhaupt kam für mich bei der Geschichte an vielen Stellen die Logik einfach zu kurz. Nicht, dass ein Buch aus dem Fantasybereich durch und durch nach realistischen Maßstäben logisch sein müsste, aber in sich, finde ich, sollte es schon sein. Trotzdem ließ es sich immer noch recht angenehm lesen und erwies sich als kurzweilige Lektüre. Richtig ganz gefangennehmen konnte es mich aber nicht. Vielleicht lag es an den Charakteren, mit denen ich einfach nicht so richtig warmgeworden bin, weil sie mir einfach zu wenig natürlich, dafür aber leicht aufgesetzt vorkamen. Insbesondere Ken wirkte eher merkwürdig. Zum Teil begründet sich das sicherlich in seiner besonderen Natur, aber irgendwie passte es für mich nicht, dass dieses hochentwickelte Wesen, auch wenn er sich lange Zeit sehr isoliert bei Aella und ihrer Großmutter aufgehalten hat, dermaßen naiv und roboterhaft herüberkommt. Ein wenig erinnerte mich Kens Verhalten an einen Disney-Film aus den 80er Jahren. In "Mein großer Bruder Chip", agiert und artikuliert sich Jay Underwood als Android Chip sehr ähnlich. Gerade auch wegen seines enormen Gerechtigkeitssinns ohne jegliches Hinterfragen oder irgendeine Emotion war es mir einfach nicht möglich, Ken näherzukommen oder irgendeine Verbindung zu ihm aufzubauen. Das fand ich eigentlich sehr schade. Denn sowohl die Idee, als auch die Charaktere hatten, meiner Meinung nach, jede Menge Potential. Zum Ende hin ließ diese Empfindung etwas nach und auch Ken schien sich ein wenig entwickelt zu haben. Das Lesen machte mehr Spaß und die Spannung stieg, wenn auch der Schluss ein wenig abrupt für mich wirkte. Gut gefallen hat mir hier, dass in diesem Roman die Menschen die Bösen sind. Hier wird verdeutlicht, wieviel Leid sich die Menschheit selbst antut und die Frage aufgeworfen, ob wir überhaupt das Recht auf Existenz haben. Fazit: "Die Legende des Weltenwandlers" von Janina Ebert ist ein Jugendfantasyroman, der auf einer guten Idee basiert und die meiste Zeit recht kurzweilig war. Leider fand ich nie kompletten Zugang zu der Geschichte, deren Potential, meiner Meinung nach, nicht ganz ausgeschöpft worden ist.

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