Janina Venn-Rosky Die Fee im Absinth

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Inhaltsangabe zu „Die Fee im Absinth“ von Janina Venn-Rosky

Die Nachtschwärmerin Velda lebt nach dem Motto: Wir brauchen Glamour, weil wir die Wirklichkeit schon kennen. Getrieben von der Sehnsucht nach Einzigartigkeit, der großen Liebe und einem Plan vom Leben, verbringt sie nach dem Abbruch ihres Kunststudiums ihre Tage mit schlecht bezahlten Nebenjobs und ihre Nächte in schummrigen Bars. Dort trifft sie auf die optimistische Grace, die ihre Hoffnungen und Träume mit ihr teilt und die glaubt, dass das Beste noch vor ihnen liegt. Doch auch, als die zwei jungen Frauen meinen, endlich ihrem Mr. Perfect begegnet zu sein, werden ihre Probleme eher mehr, denn weniger… Das Leben von Velda und Grace erfährt eine neue Wendung, als sie der mondänen und extravaganten Film-Noir-Diva Estelle begegnen. In ihren Erzählungen nimmt sie die beiden mit zu den verschiedenen Stationen ihres bewegten Lebens, das sie stets mit Eleganz, Unerschrockenheit und absoluter Kompromisslosigkeit geführt hat. Sie bestärkt die beiden darin, aus ihrem Leben das zu machen, was es sein sollte: eine einzigartige Geschichte.

Ein Buch zum Träumen und Träume verwirklichen!

— Carol-Grayson
Carol-Grayson
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  • Die Fee im Absinth

    Die Fee im Absinth
    Kerst

    Kerst

    02. January 2016 um 18:19

    Die Nachtschwärmerin Velda lebt nach dem Motto: Wir brauchen Glamour, weil wir die Wirklichkeit schon kennen. Getrieben von der Sehnsucht nach Einzigartigkeit, der großen Liebe und einem Plan vom Leben, verbringt sie nach dem Abbruch ihres Kunststudiums ihre Tage mit schlecht bezahlten Nebenjobs und ihre Nächte in schummrigen Bars. Dort trifft sie auf die optimistische Grace, die ihre Hoffnungen und Träume mit ihr teilt und die glaubt, dass das Beste noch vor ihnen liegt. Doch auch, als die zwei jungen Frauen meinen, endlich ihrem Mr. Perfect begegnet zu sein, werden ihre Probleme eher mehr, denn weniger… Das Leben von Velda und Grace erfährt eine neue Wendung, als sie der mondänen und extravaganten Film-Noir-Diva Estelle begegnen. In ihren Erzählungen nimmt sie die beiden mit zu den verschiedenen Stationen ihres bewegten Lebens, das sie stets mit Eleganz, Unerschrockenheit und absoluter Kompromisslosigkeit geführt hat. Sie bestärkt die beiden darin, aus ihrem Leben das zu machen, was es sein sollte: eine einzigartige Geschichte. Ein bezaubernder Frauenroman für alle mit einem Sinn für Romantik, Nostalgie und Glamour. Es fühlt sich toll an in der Hand, so samtig und weich. Die Farben sind toll und besonders der Spiegel hat es mir angetan! Der Klappentext verspricht ja schon, dass es eine Geschichte wird die sehr in den träumen hängt und die Sehnsüchte anspricht. Dennoch hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, doch auf das Buch trifft er zu 100 % zu. Velda, ist eine Träumerin. Sie hat nicht viel übrig über das normale leben, mit seinen Gewöhnlichkeiten. Sie möchte Glamour in ihrem Leben und das Außergewöhnliche. Doch so stellt sie leider ziemlich hohe Ansprüche in sich und andere. Oft verträumt sie ihr Leben, statt aktiv etwas dafür zu tun. Und zu oft hat sie leider auch mitleid mit sich selbst. Grace, ist da schon bodenständiger. Zwar möchte auch sie den Glamour in ihrem Leben haben, doch geht sie mit offeneren Augen durch die Welt und ergreift ihre Gelegenheiten.  Estelle, ist glamourös. Sie ist eine Diva des Film Noir und verhält sich auch in ihrem Alter noch so. Ihre Geschichten waren zwar unterhaltsam, doch fand ich sie sehr extrem. Dennoch gibt sie Velda und Grace gute Ratschläge und steht ihnen zur Seite. Janina Venn-Roskys Schreibstil ist eigentlich sehr angenehm. Hin und wieder ist er ein bisschen hochgestochen, doch darüber kann man hinweg sehen. Man kommt flüssig durch das Buch und ihre Erzählungen sind schön bildhaft. Die Geschichte war anders. Anders als vieles was ich schon gelesen habe. Ich fand die Geschichten in der Geschichte (Erzählungen von Estelle) sehr unterhaltsam und schön geschrieben, doch fand ich nur selten das sie etwas zum Fortschritt der Gesamtgeschichte beigetragen haben. Dadurch entstanden für mich Längen die ich manchmal gerne übersprungen hätte. Auch war mir Velda manchmal zu verträumt. Ihren Ansprüchen konnte man eigentlich nicht gerecht werden und ständig suchte sie die Schuld bei anderen, nie bei sich selbst. Allerdings hat sie in dem Buch eine Veränderung durchgemacht, was ich sehr positiv finde! Alles in allem gebe ich dem Buch 3/5 Punkte,  da die Erzählungen unterhaltsam und lehrreich waren und  man bei Velda eine Entwicklung gesehen hat.

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  • Rezension zu „Die Fee im Absinth“ von Janina Venn-Rosky

    Die Fee im Absinth
    Yvi33

    Yvi33

    27. December 2015 um 22:39

    Meine Meinung: Velda liebt den Glamour und mit ihrem guten Freund Gregor alte Film-Noir-Filme zu schauen. Eines Tages lernt sie Grace kennen und es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden. Doch Velda hat das Gefühl auf der Stelle zu treten, da sie sich nicht ewig mit Nebenjobs rumschlagen will und noch nicht weiß, was sie wirklich in der Zukunft tun will. Velda lernt dann einen Mann kennen und etwas später noch einen zweiten und man hofft mit ihr, dass sie ihren Wünschen für’s Leben näher kommt. Aber dann ist alles schneller vorbei als man denkt und Velda steht wieder allein und planlos da wie zum Anfang. Das fand ich sehr schade und irgendwie hatte ich dabei das Gefühl beim Lesen nicht vorwärts zu kommen, genauso wie Velda in ihrem Leben. Dann lernt Velda Estelle kennen, die versucht sie mit Ratschlägen und ihren eigenen Lebensgeschichten auf den richtigen Weg zu führen. Es ist toll, dass Velda und Estelle so viele Gemeinsamkeiten teilen und sich dort ebenso eine Freundschaft entwickelt wie zu Grace. Doch leider zieht sich die Geschichte sehr in die Länge und ich hatte den Eindruck, als wenn Velda und Estelle immer wieder das gleiche Gespräch führen. Denn hinter den vielen Geschichten von Estelle hat sich doch die gleiche Botschaft für Velda verborgen. Bis kurz vor Schluss hatte ich nicht das Gefühl, das irgendetwas passiert, was die Handlung voran bringt, weshalb ich nicht gefesselt war. Ich konnte auch keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Es ist schwer zu sagen, woran das liegt. Der Kern der Geschichte, individuell und einzigartig zu bleiben und an seinen Träumen zu arbeiten, ist jedoch eine positive Botschaft, die gut vermittelt werden konnte. Cover: Das Cover zeigt, wie der Titel besagt, eine Fee im Absinth. Von daher passt es gut. Es gibt auch den Lebensstil wieder, den Velda und ihre Freundinnen bevorzugen. Fazit: Ein schöne Geschichte über Individualität und Träume, die mir allerdings etwas langatmig erschien.

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  • ✎ Janina Venn-Rosky - Die Fee im Absinth

    Die Fee im Absinth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2015 um 16:58

    Als allererstes möchte ich euch den Trailer zum Buch nahelegen. Ich bin sonst nicht so für Buchtrailer, weil sie mich nicht in dem bestärken, ob ich das Buch lese oder nicht. Warum ich euch diesen hier trotzdem empfehle? Weil er einfach bezaubernd ist! Als mich die Autorin fragte, ob ich ihr Buch lesen und rezensieren mag, war ich erst ein bisschen skeptisch, denn in letzter Zeit lese ich viel zu wenig (Psycho)Thriller und viel zu viele Schnulzen.., aber als ich mir dann - ganz entgegen meiner Gewohnheiten - den Trailer angeschaut hatte, war klar: dieses Buch MUSS ich haben!!! Ich musste dann auch über 2 Wochen auf mein Exemplar warten und hab jeden Tag sehnsüchtig auf das Klingeln des Postmannes gehofft.. und am 02.10. war es dann soweit. :D Als ich es dann ausgepackt und in der Hand hatte, verliebte ich mich direkt ein zweites Mal - in das Cover! Wer mich kennt, weiß, dass das auch total untypisch für mich ist, denn mich interessiert nicht im geringsten, was auf einem Cover drauf ist, denn schlimmstenfalls seh ich es eh nie wieder, weil es entweder im Regal steht, in dem man nur den Buchrücken sieht, oder ich vertausche es, weil es mir nicht sonderlich gut gefiel, oder es ist ein eBook - und die sehe ich sowieso nie wieder, nachdem ich sie einmal gelesen habe. xD Aber dieses Cover ist der Hammer! Die Farben harmonieren super miteinander und auch das Gefühl, das man hat, wenn man es anfässt, ist irgendwie, ähm, cool?! Es fässt sich ein bisschen an wie Samt, aber es ist ganz normal. Verrückt, oder?! Auf der Rückseite der Spruch sieht auch nochmal so speziell aus - das Spiel der Farben halt. Ich hab mir das Cover vor jedem Lesen angeschaut und war immer wieder fasziniert. *schwärm* Aber nun zu der Geschichte: Ich war sehr schnell gefangen im Buch, denn irgendwie hat es für mich einen Touch von Märchen. Der Erzählstil, die Protagonisten. Estelles Erzählungen habe ich besonders gern gelauscht, denn irgendwie fühlte ich mich, als säße ich bei meiner Großmutter auf dem Schoß, die mir Märchen (vom Leben) erzählt. Ich fühlte mich geborgen. Aber auch Velda ist mir ans Herz gewachsen. Auf der Buchrückseite steht: "Wir brauchen Glamour, weil wir dir Wirklichkeit schon kennen." Glamour hatte man in dieser Geschichte zuhauf, aber nie so viel, dass es übertrieben wirkte - auch bei den Beschreibungen von Estelles Lebensräumen nicht. Und auf Seite 20 stößt man direkt nochmal auf ein Zitat dazu: "Wenn es verschiedene Möglichkeiten gibt eine Sache zu tun, wähle stets die glamouröseste." Einfach märchenhaft.. *seufz* ..und dann gab es eine Stelle, an der ich das Buch am liebsten weggelegt hätte. Ich war sooo wütend! Die Autorin hat für mich damit leider einen Stern riskiert.. und verloren. Ich habe laaange überlegt, ob ich diesen Stern wirklich abziehe, aber für mich muss es einfach sein, denn sie verwendet ein absolutes Hassstilmittel von mir - und das fand ich sehr schade, denn man hätte die Geschichte auch so weitererzählen können, wie sie es getan hat, ohne dies zu verwenden. *heul* (ich verrate es nicht, denn ich möchte nicht spoilern) Für mich hatte die Geschichte ab diesem Zeitpunkt (ca. 80 Seiten vor Ende) ihren Zauber damit verloren. :( Aber das Ende fand ich dann doch wieder total schööön! Wirklich! Sooo romantisch.. *seufz* Ich kann euch die Geschichte um Estelle und Velda und Grace wirklich nur ans Herz legen, wenn ihr auch so verträumt seit und manchmal einfach nicht wisst, wo ihr steht oder einfach, um mal ein paar Momente lang abzutauchen in eine Welt voller Glamour und Märchen und Feen..

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  • Zauberhafter Frauenroman

    Die Fee im Absinth
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    08. March 2015 um 16:12

    Dieser Roman ist im wahrsten Sinne des Wortes ein absolut "weibliches" und hoffnungslos romantisches Buch. Es hat so einen Hauch von "Frühstück bei Tiffanys". Man muss diese Story lieben, denn sie ist voller unerfüllter Sehnsüchte, Träume, Leidenschaften und der Suche nach dem großen Glück. Kurzum, allem, was uns selbst tagtäglich berührt.  Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht der zauberhaften Velda. Velda ist eine begeisterte Anhängerin des Film Noir und sehnt sich nicht nur nach etwas Glamour, sondern auch danach, Ihrem Leben einen echten Sinn zu verleihen Diesen findet sich aber weder in ihrem Beruf noch in wechselnden Liebschaften. Gleichgesinnte dagegen findet sie in der extrovertierten Grace, die ihre beste Freundin wird, und der geheimnisvollen, alten Dame Estelle, welche die beiden Jüngeren unter ihre Fittiche nimmt. Sie erzählt ihnen aus ihrer ruhmreichen Vergangenheit als Filmstar, gibt ihnen Tipps zu Beziehungsproblemen und vermittelt andere Lebensweisheiten, die im Alltag fast jeder Frau Anklang finden könnten.  Ohne es zu merken, wird Velda von Estelle zu sich selbst geführt und eines Tages weiß sie, dass nur sie selbst ihr Leben in die Hand nehmen und etwas wirklich Besonderes daraus machen kann. Aber Estelles wahres Geheimnis erfährt sie erst nach deren Ableben.   Noch ein kleiner Tipp wenn Ihr dieses Buch lest: Zieht Euch  etwas Elegantes an, hüllt Euch in Euer Lieblingsparfüm, gönnt Euch ein Gläschen Sekt (oder besser noch Champagner) und beginnt, Euren Traum zu leben :-)

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