Janine Berg-Peer »Schizophrenie ist scheiße, Mama!«

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Inhaltsangabe zu „»Schizophrenie ist scheiße, Mama!«“ von Janine Berg-Peer

'Ihre Tochter hat Schizophrenie!' Diesen Satz hört Janine Berg-Peer vor 16 Jahren das erste Mal. Von einem Tag auf den nächsten ist nichts in ihrem Leben so wie vorher. Der Kampf einer mutigen und starken Frau um das Wohl ihres Kindes beginnt. Selbstkritisch und mit großer Offenheit beschreibt sie, wie sie gemeinsam mit ihrer Tochter, manchmal auch gegen sie, lernt, mit deren Krankheit umzugehen. 'Der Boden hat sich unter mir aufgetan. Schizophrenie? Meine Tochter? Das muss das Ende von unserem Leben sein. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Krankheit erfasst alles, was ich tue, was ich denke und wie ich mit anderen Menschen kommuniziere. Es gibt keine Verhaltensanleitung für eine Angehörige. Es gibt kein Vorbild. Was darf ich, was mache ich richtig, was falsch? Darf ich überhaupt ein normales Leben weiterleben? Kann ich mich am Leben freuen?'

Klasse Buch über das Leben der angehörigen und die deutsche Versorgungsstrucktur

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Schlimme Krankheit aber eine starke Mutter-Tochter-Beziehung

— Grossstadtkind
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Bewegend zu lesen, wie es Angehörigen von psychisch Kranken geht. Ein echt gutes Buch - ich empfehle es auf alle Fälle weiter.

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    »Schizophrenie ist scheiße, Mama!«
    MelC

    MelC

    25. April 2016 um 21:27

    Ich habe die Autorin und ihre Tochter auf einem Fachtag zum Thema "Psychische Erkrankungen" aus dem Buch lesen hören und beide auf der Bühne erlebt. Die unaufgeregten Schilderungen des Krankheitsverlaufes, die angemessene Kritik am psychiatrischen Versorgungssystem und die humorvolle Art haben mich zum Kauf des Buches animiert. Nun habe ich es gelesen und finde meinen guten ersten Eindruck bestätigt. Für mich hat die Schilderung der betroffenen Mutter alle Zutaten, um auch Nicht-Betroffene über die Krankheit zu informieren. Der Sprachstil ist flüssig, emotional und hat genau den Witz, den man vermutlich braucht, um in den schwierigen Krankheitsphasen zu überleben. Besonders wohltuend ist die Introspektionsfähigkeit der Autorin, die sich durselbstkritischen Fragen stellt. Sicher ist dieses Buch nichts für "Gaffer" . Frau Berg-Peer geht immer respektvoll mit den persönlichen Geschichten ihrer Tochter um. Insgesamt absolut empfehlenswert, nicht nur für Angehörige und Betroffene.

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  • eBook Kommentar zu »Schizophrenie ist scheiße, Mama!« von Janine Berg-Peer

    »Schizophrenie ist scheiße, Mama!«
    Alex

    Alex

    via eBook '»Schizophrenie ist scheiße, Mama!«'

    Es ist sehr bewegend zu lesen wie schwer es den Angehörigen auch gemacht wurd. es lriden nicht nur die erkrankten selber. Es war sehr traurig zu lesen wie marode unser Gesundheitssytem ist. Ich dand es sehr gut die Seite mal zu hören die hinter dem "kranken" steht und ebenso leidet. Kann das Buch empfehlen .

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  • [Rezension] “Schizophrenie ist scheiße, Mama!" von Janine Berg-Peer.

    »Schizophrenie ist scheiße, Mama!«
    Traenenherz

    Traenenherz

    17. September 2013 um 17:13

    Grundinformationen: Autor: Janine Berg-Peer Titel: “Schizophrenie ist scheiße, Mama!” Originaltitel: - Reihe: Fischer Taschenbücher/ Allgemeine Reihe Seitenzahl: 272 ISBN: 9783596189144 Preis: 9,99 € Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag Genre: Sachbuch/ Biografie Sprache: deutsch Übersetzer: - Einband: Taschenbuch Erscheinungsdatum: 14.06.2013 Erstveröffentlichung: 2013 Kurzbeschreibung: »Ihre Tochter hat Schizophrenie!« Diesen Satz hört Janine Berg-Peer vor 16 Jahren das erste Mal. Von einem Tag auf den nächsten ist nichts in ihrem Leben so wie vorher. Der Kampf einer mutigen und starken Frau um das Wohl ihres Kindes beginnt. Selbstkritisch und mit großer Offenheit beschreibt sie, wie sie gemeinsam mit ihrer Tochter, manchmal auch gegen sie, lernt, mit deren Krankheit umzugehen. »Der Boden hat sich unter mir aufgetan. Schizophrenie? Meine Tochter? Das muss das Ende von unserem Leben sein. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Krankheit erfasst alles, was ich tue, was ich denke und wie ich mit anderen Menschen kommuniziere. Es gibt keine Verhaltensanleitung für eine Angehörige. Es gibt kein Vorbild. Was darf ich, was mache ich richtig, was falsch? Darf ich überhaupt ein normales Leben weiterleben? Kann ich mich am Leben freuen?« Covergestaltung: Das Cover ist komplett in Orange gehalten, der Titel in einer schreibschriftähnlichen Schrift mittig, unten links steht ein Untertitel, und der Autorenname ist im oberen Bereich. Meine Meinung: Nach dem Lesen dieses Buches, welches ich nur zufällig beim Stöbern im Buchladen entdeckte, gingen mir ziemlich viele Gedanken durch den Kopf. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, und flüssig zu lesen. Ich finde es sehr mutig von der Autorin ihre ganzen Erfahrungen mit ihrer Tochter in einem Buch festzuhalten, denn ich nehme an, dass das nicht ganz so einfach ist. Ich für meinen Teil hätte wohl vor der Reaktion der Tochter Angst, da man ja ganz klar lesen kann, wie das Verhalten teilweise in Krankheitsschüben ist, dass es für sie okay ist, dass diese Tatsachen veröffentlicht wurden, gehe ich jetzt mal ganz stark von aus. Frau Berg-Peer schreibt wahnsinnig emotional, so dass ich jedes ihrer Erlebnisse mitfühlen konnte während ich las. Dadurch, dass ich selbst psychisch krank bin, und zusätzlich Freunde und Bekannte habe, die auch solche Probleme haben, kann ich sie nur zu gut verstehen. Ich selbst habe keine Schizophrenie, habe aber während eigener Klinikaufenthalte trotzdem ähnliche Erlebnisse mit dem Personal, sowie mit Schizophrenie-Erkrankten gehabt. Auch mit Patienten wird in keinster Weise erklärt wie man mit Menschen umgehen soll, die gerade höchst psychotisch sind. Dass diese Verhaltensweisen Angst machen interessiert dabei keinen, was ich echt mies finde. Aber auch die Behandlung anderer Erkrankungen ist kaum besser als die der Psychotiker. Wie oft habe ich es erlebt, dass alle Patienten eingeschlossen werden, wenn nur einer dieser Patienten auf diese Station gebracht wurde. Ein schreckliches Gefühl, auch wenn ich weiss, dass es für diese Patienten teilweise notwendig ist. Die Tochter von Frau Berg-Peer muss sich glücklich schätzen, dass ihre Mutter so um sie bemüht ist, vermutlich gibt es mehr als genug Menschen, die mit dieser Erkrankung ganz auf sich allein gestellt sind, und das find es ich mehr als tragisch. Zwischenzeitlich wird regelrecht deutlich wie erschöpft sie von der ganzen zusätzlichen Arbeit ist, am Ende wirkt sie eher resigniert und wütend, auch wenn sie sich jetzt für andere Angehörige engagiert. Komischer Weise habe ich mich am Ende dabei ertappt, wie ich die Worte auf mich bezog, und schon in Verteidigungsstellung ging. Ich vermute, dass es ein Spagat war dieses Buch in den richtigen Worten zu schreiben, aber ich finde es gut und wichtig, dass es auch solche Bücher gibt, und wenn es nur dazu dient, dass anderen Angehörigen Mut gemacht wird. In diesem Bereich gibt es viel zu wenig Literatur, meiner Meinung nach. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch für alle Angehörigen mit schizophrenen Verwandten, oder Bekannten nur empfehlen, aber auch Angehörige anderer psychischen Krankheiten werden sich in vielen Teilen wieder finden. Zum Autor: Mit 17 wird bei Janine Berg-Peers Tochter Schizophrenie diagnostiziert. Für die Autorin ist es ein Riesenschock, und ein langer Kampf um das Wohl ihrer Tochter beginnt. Heute engagiert sich Janine Berg-Peer aktiv im Verband der Angehörigen psychisch Kranker e.V., ist Mitglied von Bipolaris – Manie und Depression e.V. und deutsche Repräsentantin bei EUFAMI, dem europäischen Dachverband der Familien mit psychisch kranken Angehörigen. Sie hält Vorträge, moderiert Workshops zum Thema und berät Angehörige direkt. Zu kaufen gibt es dieses Buch: Beim Verlag. Altersempfehlung: ab Jugendalter Lesezeit: ca. 4 Nächte

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