Janine Berg-Peer Aufopfern ist keine Lösung

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Inhaltsangabe zu „Aufopfern ist keine Lösung“ von Janine Berg-Peer

Eltern von psychisch erkrankten Kindern und Erwachsenen sind extrem gefordert, und das meist über Jahre. Janine Berg-Peer geht konkret auf die vielen Herausforderungen ein, mit denen sie sich konfrontiert sehen. Das Wissen und die Gelassenheit, die sie nach zwanzig Jahren Erfahrung als selbst betroffene Mutter hat, möchte sie anderen Eltern weitergeben und ihnen helfen, ihre Situation und Lebensqualität zu verbessern. Ihr Ratgeber zeigt: Trotz der großen Belastung ist es möglich, mit der Krankheit umzugehen, ohne sich dabei völlig aufzureiben. Wenn Eltern eine andere Einstellung zur Krankheit gewinnen und frühzeitig Weichen stellen, um Aufopferung, permanentes In-Sorge-Sein und eigene Erkrankung zu vermeiden, können sie wieder Lebensfreude zurück gewinnen.

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    Aufopfern ist keine Lösung
    carolawolff

    carolawolff

    13. May 2016 um 16:52

    Die Eltern psychisch erkrankter Kinder haben es nicht leicht. Wie alle Eltern wollen auch sie nur das Beste für ihr Kind. Und werden aufgerieben im alltäglichen Kampf mit (wenn sie Pech haben) unkooperativen Ärzten, undurchsichtigen Institutionen und der eigenen Unsicherheit. Was soll ich tun? Tue ich zu viel für mein Kind, oder zu wenig? Was ist überhaupt zu viel (oder zu wenig)? Bin ich oder mein Verhalten gar schuld an der Erkrankung meines Kindes? Was habe ich bloß falsch gemacht? Was kann ich besser machen? Darf ich gegen den Willen meines Kindes handeln, muss ich es sogar? Und wenn ja, wann, und gibt es vielleicht jemanden, der mir dabei hilft? Janine Berg-Peer hat sich in diesem gut verständlichen, flüssig zu lesenden Ratgeber genau dieser Fragen angenommen, die sie als Mutter einer psychisch erkrankten Tochter ebenfalls beschäftigen. Sie tut das gründlich und mit viel Einfühlungsvermögen. Ihre Geschichten aus dem Alltag lesen sich stellenweise wie kleine Höllentrips, aber keine Angst, es gibt auch was zu lachen. Und indem sie diese sehr privaten Einblicke teilt, sorgt sie dafür, dass sich der Leser/die Leserin nicht länger allein fühlt. Es gibt viele praktische Tipps, z.B. für den Umgang mit Psychologen und Sozialarbeitern. Vor allem aber für den Umgang mit dem eigenen Kind und über die kostbare Balance zwischen Liebe und Konsequenz. Und, am aller allerwichtigsten: Berg-Peer ermutigt die Eltern dazu, auch auf sich selbst zu achten. Auf die eigene körperliche und seelische Gesundheit. Und dazu, dem Kind Freiraum zu geben, zur Selbstständigkeit zu ermuntern. Loslassen und Grenzen setzen bedeutet nicht, weniger zu lieben. Ganz im Gegenteil. Wer diesen Ratgeber liest, kommt trotzdem nicht um etliche Mühe, Tränen und Haareraufen herum. Aber es wird sehr viel weniger sein, als ohne dieses hilfreiche Buch, versprochen!

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