Janine Binder

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Janine Binder

Lebenslauf von Janine Binder

Janine Binder, geboren 1981, ist seit 1998 als Polizistin im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach Stationen bei der Autobahnpolizei und im sozialen Brennpunkt Köln-Chorweiler ist die Polizeikommissarin seit dem Abschluss ihres Studiums in Köln-Porz unterwegs. Da der Dienst nicht immer nur schöne Seiten hat, hat sie zur Verarbeitung der weniger schönen Dinge das Schreiben für sich entdeckt.

Alle Bücher von Janine Binder

Janine BinderSeine Toten kann man sich nicht aussuchen
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Seine Toten kann man sich nicht aussuchen
Seine Toten kann man sich nicht aussuchen
 (40)
Erschienen am 01.01.2012
Janine BinderSeine Toten kann man sich nicht aussuchen: Eine Polizistin erzählt
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Seine Toten kann man sich nicht aussuchen: Eine Polizistin erzählt

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Rezension zu "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen" von Janine Binder

Unterhaltsame Erfahrungsberichte
Andreakemmerzehlvor einem Monat

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Taluzis avatar

Rezension zu "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen" von Janine Binder

Polizeiarbeit
Taluzivor 3 Jahren

Janine Binder erzählt aus ihrem Berufsalltag als Polizistin. Es sind lustige, traurige, oder auch skurrile Geschichten, die sie so erlebt haben soll. In kurzen Kapiteln erzählt sie von Autounfällen, Haus- und Personendurchsuchungen, Diebstählen und Streitereien. Sie begegnet bei ihren Einsätzen Personen aus der höheren Gesellschaftsschicht, Drogenabhängigen, verwahrlosten Kindern, betrunkenen Jugendlichen, psychisch Kranken und Toten.

Selbst die schrecklichen Ereignisse werden nicht reißerisch erzählt. Denn der Erzählstil ist sachlich und verständlich, so dass man die Geschichten gut nebenbei lesen kann.

Ich - als Leser - habe einen guten Einblick in die Arbeit der Polizistin bekommen. Am Ende des Buches werden die Abläufe der Spät-, Früh- und Nachtschicht geschildert. Hier bekommt der Leser noch mal einen realistischen Einblick in den Arbeitsablauf eines Polizisten. Da die Arbeit nicht nur aus spannenden Einsätzen besteht, sondern auch das langwierige Schreiben der Berichte gehört dazu.

In „Seine Toten kann man sich nicht aussuchen“ erhält der Leser einen kurzweiligen Einblick in unsere verschiedenen Gesellschaftschichten und in die Arbeit der Polizei, die sie mit diesen hat.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen" von Janine Binder

'Weil ich da bin, ist sie, was sie ist.'
sabatayn76vor 5 Jahren

Inhalt und mein Eindruck:

Janine Binder erzählt in 'Seine Toten kann man sich nicht aussuchen' von ihren Anfängen als Polizistin, von ihrer Motivation, diesen Beruf zu wählen und von Einsätzen, die 'überraschen, aus der Bahn werfen, zum Lachen bringen, berühren, bewegen und manchmal tatsächlich auch langweilen'. Janine Binders Geschichten über ihren Polizeialltag haben ähnliche Gefühle in mir hervorgerufen, aber gelangweilt haben sie mich keine Sekunde.

Bereits das Vorwort der Autorin fand ich sehr sympathisch und hat mich neugierig gemacht. Die einzelnen Geschichten sind abwechslungsreich und fesseln. Durch die lebendigen und pointierten Beschreibungen kann man sich alles sehr genau vorstellen; beinahe fühlt man sich als beteiligte Person, die alles hautnah miterlebt. Bei ekligen Details oder schockierenden Geschichten wünscht man sich zwar manchmal mehr Distanz zum Gelesenen, aber letztendlich fand ich auch diese Passagen gut und wichtig, denn sie zeigen, was man in diesem Beruf alles aushalten und verarbeiten muss.

Alles in allem haben mich aber nicht nur die tragischen und schlimmen Schicksale bewegt, sondern alles, was Janine Binder berichtet, wie sie die Welt und das Leben sieht.

Sprachlich ist das Buch bisweilen umgangssprachlich, was ich nicht immer mag, was hier aber sehr gut passt.


Mein Resümee:

Eine spannende Lektüre, die bisweilen traurig macht, die mich (wegen Janine Binders Sprachwitz) aber auch oft zum Lachen gebracht hat.


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