Janine Wilk , Karin Lindermann Das Reich der Tränen

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Inhaltsangabe zu „Das Reich der Tränen“ von Janine Wilk

Immer wenn Mia Tränen in die Augen steigen, verlässt sie die Realität und findet sich im Reich der Tränen wieder - einer Welt mit blühenden Landschaften und Mias treuesten Freunden. Doch die Herrscherin dieses Reichs, Königin Zenoide, trachtet ihr nach dem Leben. Während Mia versucht, ihren Freund Goldiur aus dem Kerker der Königin zu befreien, findet sie heraus, dass das Reich der Tränen sehr eng mit ihrem wahren Leben verwoben ist - und sie sich in der Realität längst in den Fängen der bösen Königin befindet.

Eine bewegende Geschichte über die Macht der Fantasie

4.5 Sterne für ein sehr berühendes, märchenhaftes, bewegendes und Hoffnung machendes Buch ♥

— Aleshanee

Ein Märchen für Erwachsene trotz Kind als Protagonistin. Traurig, einsam, schon mit sehr eindrucksvollen philosophischen Weisheiten

— Federzauber

Neues Lieblingsbuch, das man bereits beim Lesen mindestens zehn Mal weiterverschenken will. Als Mahnung, als Trost und als Märchen

— sueglanzner

Ein lesenswertes Buch mit einer glaubhaften Geschichte, die nicht nur Magisch, sondern auch traurig ist. Ein Buch zum Nachdenken.

— AlineWirths

für kleine und große träumer ... voller empathie, liebe, sensibilität, trauer, angst und verzweiflung

— vienna

Bildhaft, emotional und fantasievoll bringt die Autorin den Lesern die Macht der Vorstellungskraft näher.

— Wonder_

Ein Buch, welches regelrecht unter die Haut geht. Mich hat es wütend gemacht und dennoch wirklich sensibilisiert. Prädikat: Sehr wertvoll!

— MelE

Wundervoll erzählt. Ein Buch, das hoffentlich vielen betroffenen Kindern hilft und Erwachsenen die . Augen öffnet und sie sensibel macht.

— Sonja-Maren

Es macht Erwachsenen auch klar, wie wichtig Fantasy für Kinderseelen ist und wie sie ihnen helfen kann auch in der Realität stark zu werden.

— Buchraettin

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  • Sehr berührend und vor allem auch für Eltern ein wichtiger Wegweiser

    Das Reich der Tränen

    Aleshanee

    04. January 2017 um 07:29

    "Obwohl die Flucht in die Fantasie keine Lösung für reale Probleme ist, so kann die Fantasie das wichtigste bewahren, was es für einen Menschen in schweren Zeiten geben kann: Hoffnung."Letzter Satz im Nachwort von Janine WilkIch musste diesen Satz vorausschicken, weil gerade diese Aussage der Grundgedanken dieses Buches ist, das in all seinen Facetten zwar Mut verleiht, aber doch oft sehr traurig ist und gerade mich als Mutter sehr betroffen macht.Wir alle wissen, dass es viele Kinder auf der Welt gibt, denen es zwar von außen her gut zu gehen scheint, die sich aber innerlich mit Problemen und Ängsten auseinandersetzen müssen, die so einer zarten Kinderseele schwere Schäden zufügen können. ~~~Mia, die Hauptfigur der Geschichte, ist ein starkes Mädchen, dass sehr unter der grausamen Mutter und dem ohnmächtigen Vater leiden muss. Es gibt auch einige handgreifliche Strafen, aber noch mehr bewegt haben mich die vielen und beständigen seelischen Demütigungen, denen sie hilflos ausgeliefert ist. Ich darf mich dabei gar nicht zu sehr in die Rolle dieser Mutter einfühlen, weil mir da regelrecht schlecht wird wenn ich daran denke, wie sehr ein Kind dabei zu leiden hat. Deshalb ist das für mich nicht (nur) ein Kinderbuch, sondern ein Elternbuch, das sehr deutlich aufzeigt, wie stark der Einfluss der Eltern und wie leicht diese Macht zu missbrauchen ist.Die Phantasiewelt, in die Mia "verschwindet" sobald ihr die Tränen kommen, sobald es einfach zuviel ist für ihre Kinderseele, ist eine Zuflucht. Dort hat sie keine fordernde Mutter, die beständig zu viel von ihr verlangt und der sie doch nichts recht machen kann - und für alles nur schlecht gemacht wird. Auf eine sehr anschauliche Weise verarbeitet sie hier all ihre schlimmen Erfahrungen und die Unsicherheit, die ihre Kindheit prägt. Dabei geht es um Einfühlungsvermögen, den Respekt voreinander, das Verständnis anderen gegenüber und den Mut, gegen die Hoffnungslosigkeit vorzugehen und sich nicht davon völlig überrollen zu lassen. Gerade Kinder verstehen die Alltagswelt der Erwachsenen einfach noch nicht - sie können die Probleme und die Zusammenhänge nicht erfassen, die Reaktionen begreifen und den Sinn dahinter verstehen. Da laufen so viele unbewusste Prozesse ab, die sich tief in ihre Herzen graben und die Entwicklung in eine verstörende Richtung beeinflussen können.Mia entdeckt dabei aber auch, dass man sich kleine Momente des Glücks bewahren kann, dass Lachen befreiend wirkt und man die Hoffnung nicht verlieren darf! Ein langer Weg, dessen Ende gerade ein Kind kaum überblicken kann und mich immer wieder bewundern lässt, wie stark diese jungen Seelen sind und sein müssen.Janine Wilk hat dafür einen kindgerechten, aber trotzdem anspruchsvollen Stil eingesetzt, der bildhaft und aussdruckstark viele philosophische und metaphorische Ansätze deutlich macht. Ob das so junge Menschen alles wirklich verstehen und nachvollziehen können weiß ich nicht, aber wie in den Märchen werden auch sie den Kern der Aussagen unbewusst sehr wohl entdecken und verinnerlichen können. Die verschiedenen Abschnitte werden mit kleinen Zitaten aus Kinderbüchern eingeleitet, die auch mich durch meine Kindheit begleitet haben und man merkt auch, dass die Geschichte von Mia von einigen inspiriert ist. Der Wechsel zwischen Mias realem Leben und ihre Flucht in ihre Traumwelt hat in die bedrückende Atmosphäre immer wieder etwas Licht gebracht - zum Glück, denn das Schicksal des kleinen Mädchens ist mir schon sehr zu Herzen gegangen. Wie es sich für ein Kinderbuch gehört hat es natürlich ein positives Ende und ich würde mir wünschen, dass sich all die Kinder auf der Welt, denen es ähnlich geht, auch einen Traum schaffen können, an dem sie festhalten oder Hilfe finden, die sie in ihrer ausweglosen Lage unterstützt.Fazit: 4.5 Sterne© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Traurig und einsam mit philosophische Weisheiten

    Das Reich der Tränen

    Federzauber

    30. July 2016 um 00:29

    Trotz Kind als Protagonistin,  ist es meiner Ansicht nach eher ein Märchen für Erwachsene. Um aus der traurigen und einsamen realen Welt zu flüchten,  sucht das kleine Mädchen Zuflucht in ihre Phantasie und Märchenwelt, die sie sich selbst erschafft. Bedrückend traurig, einsam mit vielen schönen und eindrucksvollen philosophischen Weisheiten bespickt,  zeigt es wieviel Phantasie für Kinder lebenswichtig ist, um psychisch und geistig gesund zu bleiben und Böses in der Welt besser zu verarbeiten,zu ertragen und nicht daran zu zerbrechen. Es ist sehr traurig und doch gibt es leichte Hoffnung. Hat mir gut gefallen, einige Weisheiten habe ich mir markiert. Finde es sehr interessant wie das Thema angegangen und umgesetzt wurde. Subtil und hinter der Blume erklärt. Erst nach und nach kommt man dahinter, was die Autorin einen sagen will, und welches Thema sie damit ansprechen möchte.  Note: 4/5

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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  • Schaut nich weg und hört zu

    Das Reich der Tränen

    dieDoreen

    21. January 2016 um 16:30

    Ich habe Tränen der Freude, Tränen der Angst, Tränen des Mitleids und Tränen der Verzweiflung beim Lesen vergossen. Dieses Buch ist einfach unfassbar traurig.Doch von Vorn. Die Geschichte besteht eigentlich aus 2 Handlungen. Man begleitet einmal Mia in der realen Welt und Mia in der Fantasywelt. Gekennzeichnet ist dies dadurch, dass die reale Welt in schwarzer Schrift gedruckt ist und immer am Kapitelanfang steht und das Reich der Tränen etwas blasser abgedruckt ist und immer am Kapitelende steht. Der Wechsel zwischen beiden Handlungsträngen ist fließend und problemlos. Ich war sogar froh nach Mias grausamer Realität mich in der Fantasywelt wieder zu finden und dort spannende Abenteuer mit ihr zu erleben. Mir kam es tatsächlich wie eine Flucht vor und ich war dankbar für diesen wundervollen Rückzugsort bevor ich mit Mia wieder in ihr schreckliches Elternhaus zurück musste. Was Mia dort erlebt baut sich anfangs langsam auf und scheint erst gar nicht so schlimm, erst mit Fortschreiten der Geschichte wird einem klar was diesem mutigen und liebenswerten Kind wirklich angetan wird. Mia war ein Charakter der sich vor allem durch Ehrlichkeit auszeichnet und eben diese Eigenschaft wird ihr oft zum Verhängnis. Im Reich der Tränen beginnt sie sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen und versucht auch dort einen scheinbar übermächtigen Gegner zu besiegen.Besonders hervorheben muss ich an dieser Stelle auch die liebevolle Aufmachung der Buches. Die einzelnen Kapitel werden durch kleine Illustrationen und mit passenden Zitaten aus literarischen Klassikern wie "Der kleine Prinz", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" eingeleitet und geben der ohnehin schon besonderen Geschichte noch den letzten Pfiff. Mein Fazit "Das Reich der Tränen" ist ein unfassbar trauriges Buch und doch schenkt es auch Hoffnung und soll Mut machen. Mir wird diese Geschichte noch lange in Erinnerung bleiben und Mia werde ich immer in meinem Herzen tragen. Leider ist ihr Schicksal keine Fiktion sondern in vielen Haushalten grausame Realität. Die Aussage des Buches ist etwas das ich jedem an Herz lege: Hört den Kindern zu und schaut nicht weg.

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  • Einfühlsam und traurig

    Das Reich der Tränen

    R_Manthey

    03. August 2015 um 11:44

    Die Buchstaben verschwimmen, wenn Mia in der Schule vorlesen soll. Ihre Aufmerksamkeit im Unterricht lässt zu wünschen übrig. Und nun bekommt sie auch noch einen Eintrag für die Eltern und soll zur Schulpsychologin. Mia hat Angst, diesen Brief ihrer Mutter vorzulegen, denn ihr kann sie nichts recht machen. Zu Hause herrscht Unfrieden, weil Mias Vater mit seiner Firma in Schwierigkeiten steckt und nicht genug Geld für das große neue Haus und die vielfältigen Freizeitbeschäftigungen der offenbar nicht arbeitenden Mutter herbeischaffen kann. Die Mutter lässt ihre Wut an Mia und ihrem Mann aus, der wegen seiner ihm eingeredeten Schuldgefühle nicht mehr die Kraft findet, Mia gegen die Wutanfälle ihrer Mutter zu verteidigen. Selbst Mias Oma lehnt es ab, dem Kind wirklich zu helfen. Sie kann es nur trösten. Und so flüchtet sich Mia in das Reich ihrer Phantasie, in der sich Märchengestalten und die traurige Realität ihrer kleinen Kinderwelt vereinen. Dort findet sie Zuspruch, Trost, Hilfe und die Kraft, zu widerstehen. Janine Wilk beschreibt in diesem Buch sehr eindrucksvoll das Phänomen der Kraftschöpfung von Kindern durch ihre Phantasie. Als ihr eine Freundin von ihrer Kindheit erzählte, entstand die Idee zu dieser traurigen und einfühlsamen Geschichte, die exemplarisch vorführt, wie sich Kinder gegen die Aggressionen Erwachsener, denen sie nicht entfliehen können, durch eine besondere innere Kraft zu wehren und den Schaden, der ihnen zugefügt wird, wenigstens etwas zu mindern verstehen. So gut mir dieses Buch gefallen hat, so groß sind meine Problem mit ihm. Ist das wirklich ein Buch für Kinder mit elf Lebensjahren? Verschenken kann man es schlecht, denn Kinder, die solche Probleme nicht kennen, müssen sie auch nicht unbedingt kennenlernen. Und Kinder, die wie Mia leiden, brauchen kein Buch, sondern echte Hilfe. Vielleicht finden Mias Leidensgenossen in Bibliotheken zufällig dieses Buch. Aber werden sie dann die am Ende des Textes angegebenen Telefonnummern wählen und sich fremden Menschen anvertrauen? Mias Mutter verhinderte erfolgreich, dass ihre Tochter der Schulpsychologin die Wahrheit verriet. Was dieses Buch tatsächlich zeigt, ist die Ausweglosigkeit von Mias Situation, in die gewöhnlich niemand von außen eingreifen kann und wird. Vielleicht ist dieses Buch für Erwachsene besser geeignet, denn Kinder kopieren als Erwachsene nicht selten die Verhaltensweisen ihrer Eltern ohne sich dessen und der Gefühlswelt ihrer eigenen Kinder wirklich bewusst zu sein.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1768
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • [Rezension] Das Reich der Tränen

    Das Reich der Tränen

    Mone80

    13. February 2015 um 10:11

    Meine Meinung: Selten hat mich ein Buch, ein Kinderbuch, so nachdenklich zurückgelassen. Es ist eines dieser ganz besonderen Kinderbüchern, ein wahrer Schatz. Die kleine Mia ist ein schüchternes Mädchen, die sich sehr zurückzieht. Wenn sie mal ihre Meinung sagt, bringt es ihr oft nur Ärger. Zu Hause versucht sie unsichtbar zu sein, um ja nicht aufzufallen. Sie darf nicht Kind sein und lebt ein Aschenputtelleben. Fehler werden hart bestraft von der Mutter, die mit ihrem Jähzorn die ganze Familie im Griff hat. Ich hatte so großes Mitleid mit Mia, die so sehr unter ihrer Mutter zu leiden hat und meine Wut auf diese Frau, wuchs mit jeder Seite. Mir kamen die Tränen und das Bedürfnis Mia vor der Frau zu schützen, die ihr eigentlich den Schutz geben müsste, war hoch. Während Mia die Verbindungen zwischen dem Reich der Tränen und der realität nicht sofort sieht, ist dies dem Leser schon schnell klar. Im Buch werden die zwei Handlungsstränge mit unterschiedlicher Schriftstärke nochmals hervorgehoben. Die große Phantasie von Mia trägt dazu bei, dass Mia im Reich der Tränen Kraft tanken kann und in der Realität nicht gebrochen wird. Dadurch macht das Buch Mut und besonders das Ende hat mir so gut gefallen. Es ist kein Happy End, es ist ein Ende, was nochmals Mut macht. Das Buch ist ein sehr trauriges Buch, aber trotzdem auch Hoffnungvoll. Es spendet Trost und gibt Mut. Am Ende gibt es noch Kontaktadressen, wohin sich Kinder wenden können, wenn sie ähnliche Situationen durchmachen, oder vielleicht auch jemanden kennen, der Hilfe braucht. Fazit: Ein trauriges, aber auch mutmachendes Buch. Eine Geschichte voller Phantasie.

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  • Ein Buch das bewegt und zum Nachdenken anregt

    Das Reich der Tränen

    sueglanzner

    18. November 2014 um 04:14

    Mias Zuhause ist alles andere als schön. Wo andere Kinder Geborgenheit und Zuwendung ihrer Eltern finden, wird Mias Welt von Strafen, Schlägen und Vorwürfen bestimmt. So sehr sie auch versucht, ihrer Mutter alles recht zu machen, Arbeiten im Haushalt zu übernehmen und so oft wie möglich ‘unsichtbar’ zu sein, so oft findet ihre Mutter wieder Gründe, um Vorwürfe in Schläge zu verwandeln. Denn Mia ist das Ventil von Wut und Ohnmacht ihrer Mutter, die sie aus ihrer eigenen Kindheit mitgebracht hat. Immer wieder hofft Mia, dass ihr jemand hilft, doch ihr Vater liebt ihre Mutter zu sehr, um sich vor Mia und damit gegen seine Frau zu stellen. Und auch die Großmutter, die einzige Person der sich Mia noch anvertraut, enttäuscht sie, denn auch sie will nicht helfen. So bleibt Mia nur noch die Flucht aus der Realität und wie ließe sich die besser bewerkstelligen, als mit Hilfe ihrer Bücher und der Fantasie? Mia flüchtet sich in ihre eigene Welt, in das ‘Reich der Tränen’, das immer wieder angelehnt ist an große Geschichten wie ‘Die unendliche Geschichte’, ‘Momo’ und ‘Der kleine Prinz’ und doch auch eng mit ihrer Realität verwoben ist. Wie eng, das erkennt Mia immer erst am Ende ihrer verschiedenen Abenteuer und auch dem Leser wird manches erst klar, nachdem das Buch bereits zu Ende gelesen und geschlossen ist. Alleine das verleiht dieser Geschichte eine Nachhaltigkeit, die man sonst nur selten bei Jugendbüchern findet. Dieses Buch ist ein rundum gelungenes Meisterwerk, das bereits den ersten Blick auf einem wunderschönen Cover verweilen lässt und auch innen nicht an großartigen Zeichnungen zu einem nicht weniger großartigen Märchen spart. Mias ‘Reich der Tränen’ ist nicht nur ein magischer Zufluchtsort für verzweifelte Kinderseelen, sondern auch eine Mahnung zur Hilfe… denn die traurige Wahrheit ist, dass wahrscheinlich beinahe jeder eine Mia und eine böse Königin Zenoide kennt.

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  • Ein wunderschönes Mutmach-Buch

    Das Reich der Tränen

    leselurch

    21. September 2014 um 19:15

    *Worum geht's?* Mias Leben ist alles andere als ein Märchen. Wenn es mal wieder Ärger daheim gibt, flüchtet sie mithilfe ihrer Tränen in das faszinierende Reich Diadala, wo sie als Bewohnerin des Sternbaumlandes mit ihren Freunden viele Abenteuer erlebt. Doch dann wird ihr bester Freund Goldiur, der Kometendrache, von der bösen Königin Zenoide entführt und droht zu sterben. Mia macht sich auf eine aufregende Reise durch ganz Diadala, um Goldiur aus den Fängen der Königin zu befreien. Aber hin und wieder muss Mia auch in die reale Welt zurückkehren und sich dort ihren wahren Problemen stellen… *Meine Meinung:* „Das Reich der Tränen“ von Janine Wilk ist eines jener Bücher, die man erst einmal einige Zeit sacken lassen muss, ehe man auch nur damit beginnen kann, Worte zu finden, die dieser Geschichte gerecht werden können. Denn die Geschichte der jungen Mia ist ein ganz besonderes und sensibles Märchen, das es sich traut, ein schreckliches Thema auf einfühlsame und eindringliche, zugleich aber auch unglaublich schöne Weise umzusetzen. Eine Geschichte, die geschrieben werden musste und die es verdient hat, gelesen zu werden! Hat man das Buch erst einmal aufgeschlagen, die ersten Sätze inhaliert, die ersten Seiten verschlungen, ahnt man noch nicht einmal im Geringsten, was einen in „Das Reich der Tränen“ erwarten wird. Sicherlich wird man sich durch den Titel und den Klappentext denken können, um was es geht, doch mit welcher Härte und Eindringlichkeit Janine Wilk die Geschichte von Mias Misshandlung erzählt, hat mich in Mark und Bein erschüttert und mir so manchen grausigen Schauer über den Rücken laufen lassen. Mia muss nicht nur physische Gewalt über sich ergehen lassen, sondern auch unter psychischem Druck leiden, der ihr sowohl ihr Selbstwertgefühl als auch ihr Selbstbewusstsein raubt. Immer dann, wenn Mia weint, reist sie in das geheimnisvolle Reich der Tränen, nach Diadala. Dort ist sie eine kleine Bewohnerin des Sternbaumlandes und führt ein glückliches Leben mit ihren Freunden. Der Kometendrache Goldiur ist ihr bester Freund, doch dann wird dieser von der bösen Königin Zenoide entführt – und Mia beginnt eine aufschlussreiche Reise durch ganz Diadala, um ihn zu retten. Obwohl die Hintergründe des Reiches der Tränen alles andere als schön sind, habe ich mich absolut in Diadala und seine Bewohner verliebt. Es ist eine zauberhafte Märchenwelt voller faszinierender Charaktere, die einem wundervolle Ratschläge mit auf den Weg geben und einem zeigen, was im Leben wirklich wichtig ist. Mias Diadala beweist, wie schön, bezaubernd, hilfreich und aufbauend die eigene Fantasie sein kann. Zurück in der „echten“ Welt wird nicht nur Mia von dem Verlust der Magie und der grausamen Realität eingeholt. Was dort geschieht, was Mia erleben muss, geht unter die Haut und sorgt für jede Menge Gänsehaut. Die Misshandlungen werden immer grausamer, die Hilfeschreie immer lauter und die Wut im eigenen Herzen wird so riesig, dass man unbedingt einschreiten will. Man möchte nicht mehr zusehen müssen, wie Mia leidet, will ihr helfen, aber die Papierwände zwischen ihr und einem selbst sind unüberwindbar. Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als Mia mit jedem Gedanken das Beste zu wünschen, mit ganzem Herzen mit ihr mitzufiebern, aber auch ganz viel für sich selbst aus ihrer Geschichte zu lernen. „Das Reich der Tränen“ ist ein Mutmach-Buch, das Kraft und Hoffnung schenkt, ohne die Grausamkeiten herunterzuspielen. Janine Wilk verfügt über einen einzigartigen Schreibstil voller Poesie und Fantasie. Sie schreibt mit so viel Magie, dass jedes ihrer Wörter einen an der Hand nimmt und zum Träumen einlädt. Dank ihrer wunderschönen und bezaubernden Wortbilder taucht man voll und ganz in Mias Diadala ein. Zugleich kann Janine Wilk aber auch mit einer extremen Härte und Kälte schreiben, die die grausamen Szenen in der Realität nur umso schrecklicher werden lassen. Janine Wilk verbindet in „Das Reich der Tränen“ so viel Glück und Traurigkeit miteinander, so viel Schönes und Schreckliches, so viel Hoffnung und Angst – und es gelingt ihr perfekt, die beiden Extreme auf intensive und eindringliche Art und Weise zu verknüpfen, sodass „Das Reich der Tränen“ zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis wird, das man nicht mehr vergisst. Ein wenig unglücklich bin ich dennoch über das Ende, das die Autorin für ihren Roman gewählt hat. Es ist sicherlich kein schlechter Abschluss für Mias Geschichte, sondern einer, der beweist, dass es sich lohnt durchzuhalten und zu kämpfen. Dennoch hätte ich mir vielleicht eher eine direkte Konfrontation gewünscht, eine klare Handlung Mias, die ihren Eltern die Stirn bietet. In ihrem Nachwort beschreibt die Autorin, wie ihr überhaupt die Idee zu Mias Geschichte gekommen ist. Außerdem finden sich dort die wichtigsten Telefonnummern und Anlaufstellen für Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die wie Mia mit schrecklichen Problemen zu kämpfen haben. Janine Wilk ruft ganz klar dazu auf, sich unter solchen Umständen Hilfe zu suchen und sie auch anzubieten – und ich bin mir sicher, dass sie den einen oder anderen jungen Leser von „Das Reich der Tränen“ bereits dazu bewegen konnte! *Fazit:* „Das Reich der Tränen“ von Janine Wilk ist ein großartiges Buch, das die schreckliche Thematik der Kindesmisshandlung mithilfe des Zaubers der Fantasie auf wunderschöne und berührende Art und Weise behandelt. Die Geschichte von Mia, die mit ihren Tränen aus der Realität flieht und in der magischen Welt Diadala unglaubliche Abenteuer erlebt, an denen sie wächst, ist nicht nur faszinierend und bewegend, sondern auch aufwühlend und eindringlich. Nicht selten ertappt man sich dabei, wie man versucht, sich durch das Papier zu Mia zu zaubern, um ihr den Beistand zu schenken, den sie in „Das Reich der Tränen“ so vergeblich sucht. Janine Wilk hat mit diesem Roman ein wundervolles Mutmach-Buch geschrieben, das selbst in den kältesten und brutalsten Zeiten Kraft und Hoffnung schenkt. Für „Das Reich der Tränen“ vergebe ich sehr gute 4 Lurche.

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  • Janine Wilk - Das Reich der Tränen

    Das Reich der Tränen

    AlineWirths

    21. August 2014 um 10:56

    Das Cover bezaubert sofort. Auch wenn es für mich ein wenig melancholisch rüberkommt, mag ich es mit den Mohnblumen, die übrigens zu meinen Lieblingsblumen gehören. Die Zeichnung ist kindergerecht und passt bestens zum Buch selbst. Der Titel lässt schon vermuten, das wir hier trotz Kinderlektüre schwere Kost bekommen. Wir Erwachsene sehen die Dinge der häuslichen Kindergewalt ganz anders, als das betroffene oder unbetroffene Kind selbst. Wenn ich nun darüber nachdenke, ob 11 Jahre das richtige Alter für dieses Buch ist, würde ich dem zustimmen. Denn hier hat die Autorin wirklich gute Arbeit geleistet. Ohne Schnörkel oder langen Umschreibungen schreibt sie in einem einfachen aber poetischen Schreibstil aus der Sicht der kleinen Mia. Sie denkt, sie sei selbst Schuld für die Probleme, die sie hat. Nein, es wird ihr geradezu eingeredet. Ist es also nicht auch psychische Gewalt? Ist es im wahren Leben nicht auch so? Kind wird geschlagen und mit Vorwürfen schuldig für die eigene Situation gemacht. Schuldgefühle werden ihr eingeredet und. Und sind die Kinder nicht oft alleine mit ihren Problemen? Auch hier in diesem Buch wird Mia allein gelassen. Vom Vater, weil er selbst Angst hat, dann das Opfer zu sein. Die Oma, die sich hinter Entschuldigungen versteckt und auch nichts tut, die Schule, die machtlos zu sein scheint, weil Mia ja nichts erzählt. Ohne Probleme stellt uns Janine Wilk das Thema vor und gibt Mia ein Zufluchtsort, der sie unterstützt. Sie flüchtet in eine Traumwelt, die sie "Das Reich der Tränen" nennt. Dort gibt es gut und Böse, die immer nach und nach sehen lassen, welche Situationen und Personen Parallelen mit den realen Leben haben. Es ist wie eine Verarbeitungssituationen, die Mia Kraft geben. Aber schützen kann sie nicht. Sie muss selbst versuchen, stark zu werden. Schlussendlich wissen wir nicht, wie Mia es schafft, ihre Seelenblume zu beschützen. Wir wissen nur, das sie selbst Kinder bekommen hat und noch immer ins Reich der Tränen reist. Inzwischen kann sie sogar Kinder mitnehmen. Das ist ein Kritikpunkt. Denn wir sehen, was Mia erleiden muss, wir haben ein Kind, das Hilfe braucht und wir können nicht erkennen, wie sie die Probleme löst oder wer ihr hilft. Das ist ein wenig schade. Der Aufbau finde ich sehr gelungen. Die Autorin teilt es in nicht so lange Kapitel, die sich sehr gut lesen lassen. Zudem schmückt sie jeden Kapitelanfang mit einem Zitat aus berühmten Kinderbüchern wie die "Unendliche Geschichte" oder "Momo". Schöne Idee. Auch das Hinübergleiten in die Traumwelt, mit der helleren Schriftfarbe zu Anfang ist eine tolle Idee. Nicht zu vergessen, die Liste von Hilfsorganisationen, an die man  sich wenden kann.

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  • Wunderbar, bis auf das Ende

    Das Reich der Tränen

    Sarlascht

    Inhalt: Mia wohnt mir ihren Eltern und dem Hund Goldi in einer großen Villa, was nach außen hin ein schönes Bild abgeben mag, schaut hinter den Mauern jedoch anders aus. Ihre Mutter hat ihre Gefühle nicht unter Kontrolle, lässt ihre Wut oft an dem kleinen Mädchen aus und ihr Vater, er schweigt darüber. Zuflucht findet sie in ihrer Fantasiewelt, welche von Königin Zenoide regiert wird, diese jedoch trachtet ihr nach dem Leben, als sie ihren besten Freund Goldiur gefangen nimmt, unternimmt Mia alles, um ihn wieder zu befreien. Meine Meinung: Das Buch hat mich sofort an „Die Goldatmerin“ von Susanne Markgraf erinnert, zumindest der Inhalt verspricht eine ähnliche Darstellung der Dinge und so war es letztlich auch, zu sagen, welches Format besser war, kann ich nicht, es sind jedenfalls beides sehr wichtige Geschichten, die erzählt werden sollten, die Kinder Mut machen, ihre Gefühlen zu vertrauen und eine Stimme zu finden, wenn ihnen Unrecht angetan wird. Mia ist sehr verschwiegen, nur dem Leser lässt sie an ihren Gedanken teilhaben und die sind so schmerzhaft, dass der Wunsch wächst, sie einfach irgendwie zu beschützen, doch das Mädchen, so zerbrechlich es wirken mag, finde Schutz in ihrer Fantasie, man könnte auch sagen, sie flüchtet vor der Realität, aber manchmal, da braucht es einfach die Illusion, um das Leben zu überstehen. Das Reich der Tränen ist spannend aufgebaut, natürlich muss man sich erst einmal einlesen und auch dazu bereit sein, seiner Fantasie Flügel zu verleihen. Man stolpert vielleicht zuerst ein wenig über die Namen der einzelnen Personen, doch langsam werden sie zu Vertrauten und man hat das Gefühl, tief in der Geschichte zu sein, viel mehr verwoben mit dem Ganzen, wie man zu Anfang annahm. Die Altersempfehlung für dieses Buch ist 11 Jahre, an und für sich klasse, es ist wichtig, das Kinder auch mit solchen schweren Themen in Berührung kommen, wenn sie selbst betroffen sind, vielleicht einfach merken, dass es Hilfe gibt, hier jedoch gibt es meinen großen Kritikpunkt – das Ende. Diese Geschichte macht keinen Mut, es gibt viel mehr den Hinweis: schweige und lüge, damit niemand dein Geheimnis erfährt. Ich mag Bücher, die ein trauriger Ende haben, aber manche Geschichte, besonders bei diesem Thema und für diese Altersempfehlung brauchen ein gutes Ende, damit sie Mut machen und nicht noch mehr zum Schweigen verleiten. Es ist jetzt nicht so, dass das Ende vollkommen unbefriedigend ist, viel mehr, es ist einfach nicht vorhanden, die Fantasiegeschichte mag abgeschlossen sein, doch Mias Leben, aus dem wird man ausgeschlossen und trifft sie nur kurz als Erwachsene wieder, wie sie aber die Zeit überstanden hat, dass erfährt der Leser nicht. So fantasievoll und toll der vordere Teil ist, so kaputt wird es durch das Ende, so sollte man in meinen Augen die Geschichte nicht stehen lassen. Ein Erwachsener kann damit vielleicht umgehen, sieht diesen Sprung als großes Stilmittel, sich selbst Gedanken zu machen, von einen Kind kann ich mir aber dies nicht erwarten, dafür sind sie noch zu unsicher. Fazit: Fantasievoll reist man durch eine Welt, die so wunderschön und furchtbar zugleich ist. Mia schließt man ins Herz, möchte sie nie wieder gehen lassen, einfach nur an ihrer Seite sein. Leider ist das Ende, meines Erachtens, sehr schlecht gewählt. Für Erwachsene/Jugendliche mag es geeignet sein, Kinder werden dadurch vermutlich doch eher mutlos und so etwas sollte bei diesem wichtigen Thema nicht passieren.

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    • 2

    Floh

    20. August 2014 um 11:43
  • wahrhaftig tränenreiches Leseerlebnis

    Das Reich der Tränen

    vienna

    wahrhaftig tränenreiches Leseerlebnis das Cover Es ist ein Schmuckstück! Eine gestalterische Höchstleistung! Eine Augenweide! Ich liebe es! die Story Wenn Mia weint und ihr Tränen in die Augen steigen, dann verlässt sie die Realität und flieht in eine andere Welt. Eine Welt voll treuer Freunde und wunderschöner Landschaften. Ins Reich der Tränen. Königin Zenoide herrscht über dieses Reich und will Mia in ihre Gewalt bringen. Sie nimmt Mias engsten Freund, den Drachen Goldiur, gefangen. Mia macht sich auf den Weg ihren Freund zu befreien und muss allerlei Abenteuer überstehen. Ihre Aufgabe ist es, verschiedene Schlüssel zu finden, um sich schließlich Zugang zu Zenoides Burg zu verschaffen. In Begleitung des Schattenmannes ist sie tagelang unterwegs und stellt schließlich fest, dass das Reich der Tränen und die böse Königin enger mit ihrer Wirklichkeit verwoben sind, als ihr bewusst war. das Fazit Ich wollte dieses Buch nicht lesen. Und auch nicht rezensieren. Es ist für 11jährige aufwärts und weil es mich so ansprach, habe ich es meiner Tochter geschenkt. Nach Beendigung bat diese mich eindringlich das Buch auch zu lesen. Sie wolle nicht mehr das Böse in ihr Herz lassen und sie wolle künftig auch in schlechten und schwierigen Zeiten mehr lachen. Muttern war ganz erstaunt ob dieses Gefühlsausbruchs, war sie ansonsten lediglich Aussagen wie "ganz gut" oder "spannend" als Bewertung ihres KIndes gewohnt. Ich habe es nicht bereut. Ich gehe sogar soweit, es als Pflichtlektüre für alle werdenden Eltern auszurufen. Sich vor Augen führen, was Eltern mit manchmal harmlos scheinenden Gesten, Blicken und Worten anrichten können. Welche Spuren diese unsichtbaren Schläge auf der Seele eines Kindes hinterlassen. Auch körperliche Gewalt erfährt Mia. Der Autorin gelingt es unvergleichlich gut, sich auf Augenhöhe mit Mia zu bewegen und ihren Blickwinkel einzunehmen. Eigentlich ist es ein sehr trauriges Buch. Janine Wilk verpackt Mias bewegende Kindheit in derart poetische und bezaubernde Worte, dass es den Leser umso mehr schmerzt, von ihren Erlebnissen zu erfahren. Ja, es tut richtig weh. Ich habe geweint und das passiert mir selten. Gleichzeitig fand ich es wunderschön. Es ist ein Ode an die Fantasie. Die Hoffnung nicht verlieren, sich hinwegträumen, an eine bessere Zukunft glauben. Aber ob das reicht? Das Ende kommt überraschend und es fehlen ein bißchen die möglichen Wege aus der Misere, insbesondere für den jungen Leser. Die abgedruckten Notfallnummern sind immerhin ein Anfang. 5 Sterne ... und es bleibt das schlechte Gefühl, dem Buch mit dieser Rezension nicht gerecht zu werden.

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    • 6
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    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

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    Ist doch immer wieder spannend ...



    "Ich habe mich wohl in ihm gefühlt, und
    jetzt kommt ihr und erzählt mir, daß ich
    mich in einem Saustall wohl gefühlt habe."
    (Aus "Das geheime Brot" von JOHANNES MARIO SIMMEL)

    • 18
  • Nachdenklich stimmendes Thema, fantastisch umgesetzt

    Das Reich der Tränen

    Wonder_

    "Das Reich der Tränen" ist ein Buch, das zwar ein sehr nachdenklich stimmendes Thema verarbeitet, aber dennoch wunderschön ist. Bildhaft, emotional und fantasievoll bringt die Autorin den Lesern die Macht der Vorstellungskraft näher und begeistert mit einem atemberaubenden Schreibstil Sowohl Cover, als auch Titel gefallen mir wirklich gut. DieFarben sind harmonisch und stimmig, strahlen aber dennoch auch Wehmut und etwas Düsteres aus. Somit bringt das Cover das Kernthema des Buches sehr gut zum Ausdruck. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des kleinen Mädchens Mia. Ein Mädchen, das es alles andere als leicht hat. Sie wächst in einer schönen Villa auf, mit ihrem treuen Hund Goldi und ihren Eltern. Doch besonders ihre Mutter setzt ihr zu, während ihr Vater oft einfach nur wegschaut. Mia hat ständig Angst etwas falsch zu machen, aus Angst, vor der darauffolgenden Strafe. Diese Angst macht sich auch in der Schule bemerkbar, was Mia schließlich zur Schulpsychologin bringt, was nur noch mehr die Angst vor der Wut ihrer Mutter schürt. Immer, wenn Mia es nicht mehr aushält, flüchtet sie in ihre Traumwelt. Das "Reich der Tränen" wie sie es nennt. Hier trifft man auf die Spiegelbilder der Figuren aus der Realität, jedoch mit leicht veränderten Namen. So wird besonders veranschaulicht, wie Mia ihre Mitmenschen wahrnimmt. Auch Mias Selbstbild wird einem somit klar vor Augen geführt und die Verbindung zwischen Leser und Mia wird zunehmend stärker. Die Figuren bleiben einem eher fern, allerdings nicht auf negative Art und Weise. Der Eindruck wirkt erweckt, dass Mia die Geschichte wie durch einen Schleier erzählt, halb zwischen Realität und Traumwelt gefangen. Die Übergänge sind fließend und hier hebt und senkt sich der Schleier regelmäßig. Wirklich super umgesetzt! Die Handlung springt zwischen der Realität und Mias Fantasiewelt hin und her. Sobald ihre Mutter die Hand gegen sie erhebt, oder Mia von Trauer erfüllt ist, entflieht sie ins Reich der Tränen. Dort spinnt sie sich ihre eigene Geschichte zusammen, wie sie gegen die böse Königin Zenoide kämpft, um den Drachen Goldiur zu retten, wie sie Hilfe bekommt, und verraten wird, glücklich ist, und wieder enttäuscht wird. Die komplette Geschichte strahlt ein enormes Maß an Hilflosigkeit aus, das Mitleid mit Mia ist stets allgegenwärtig, doch auch die Bewunderung ihr gegenüber, denn trotz allem glaubt Mia an das Gute und an das Glück. Die Geschichte ist keineswegs schwarz-weiß gezeichnet, sondern auch hier gibt es Auf und Abs, sodass Mias Leben Zuhause sehr authentisch wirkt. Die Art, wie sie ihr Leben immer wieder in ihre Fantasie überträgt, ist wirklich bemerkenswert, beide Teile der Handlung gehen einem sehr nahe und verknüpfen sich perfekt zu einem ergreifenden Gesamtbild. Auch das Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End bleibt aus, doch trotzdem ist der Abschluss des Buches sehr gelungen. Rückblickend stimmt es wirklich sehr nachdenklich, auf eine schöne Art und Weise und ohne zu sehr zu deprimieren.  Die Wortwahl der Autorin ist unbeschreiblich schön. So viele Zeilen könnte man wieder und wieder lesen, weil sie einfach unglaublich faszinierend sind. Sehr metaphorisch und verschnörkelt, aber ohne zu kitschig zu werden. Ich konnte mich gar nicht mehr von den Seiten losreißen, die so voller Emotionen und Gefühle stecken, dass man vollkommen in ihnen gefangen ist.

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