Janka Meinken

 4,6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Voll und ganz.

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Cover des Buches Voll und ganz (ISBN: 9783347753204)

Voll und ganz

 (5)
Erschienen am 01.11.2022

Neue Rezensionen zu Janka Meinken

Cover des Buches Voll und ganz (ISBN: 9783347753174)
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Rezension zu "Voll und ganz" von Janka Meinken

Ein so wertvolles und wichtiges Buch, um das elendige Thema Ernährung zu verstehen
LeseBlickvor einem Jahr

Auf dieses Buch wäre ich wohl leider niemals aufmerksam geworden, hätte ich nicht eine sehr nette Email der Autorin Janka bekommen, in der sich mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht hat und gleichzeitig meine Neugierde geweckt hatte. Denn ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die sich in gewissen Abständen ständig und dann sehr intensiv mit dem Thema Ernährung befassen. Meist geschieht dies, wenn ich im Buchhandel auf ein neues Buch zu dem Thema oder allgemein auf einen neuen Ernährungstrend gestoßen bin und das waren in meinen 33 Lebensjahren schon einige.Dazu gehören: Low Carb, ketogene Diät, die Paleo-Diät, Clean Eating und noch einige weitere.

Was geschah? Ich habe mich belesen, habe es eventuell ein bis zwei Wochen durchgezogen und dann gemerkt, dass es mir weder schmeckte, noch zu meinem Leben und Alltag passte und das Thema für mich ganz schnell wieder Geschichte wurde.
An Janka Meinkens Buch stach mir sofort das Wort INDIVIDUELL ins Auge.Denn nach mehreren gescheiterten Versuchen, war mir eins klar: jeder isst anders.Und damit meine ich nicht nur das Essen an sich.
Jeder schmeckt anders, jeder riecht anders. Jeder Körper verarbeitet und verträgt gewisse Lebensmittel anders.Heißt jeder Mensch is(s)t INDIVIDUELL.

Als ich das Buch dann Ende Dezember in den Händen hielt und ich den Aufbau einsehen konnte, war klar, dass wird für mich nicht nur ein Rezensionsexemplar, welches ich schnell mal durchlese, sondern es ist ein toller Start ins neue Jahr 2023 mich mit dem Thema Ernährung zu befassen, aber dieses Mal auf ganz andere Weise, als die Male zuvor.

Nach einer kurzen Einführung, was individuelle Ernährung ist, mit vielen wissenschaftlichen Fakten und Fakten zu unserem Wunderwerk Körper, gibt die Autorin uns Lesern einige Tipps mit auf dem Weg, welches das bevorstehende Experiment noch spannender und entspannter machen soll.

Auf den nun folgenden 80 Seiten nimmt uns Janka insgesamt sechs Wochen sozusagen an die Hand. Ich habe Anfang Januar mit Woche 1 gestartet, habe mir den Text bzw. die Theorie zur Woche durchgelesen und wurde dann sehr schnell aktiv bzw. praktisch. In Woche eins konfrontiert uns die Autorin mit einem Fragebogen, der mir versteckt schon viele Dinge vor Augen geführt hat, die ich "falsch" mache. So, wie hier wurde ich noch nie auf das Thema Ernährung gestupst. Es waren Fragen, die ich mir so noch nie gestellt habe und meine Begeisterung für dieses Experiment wuchs.

An dieses wöchentliche Schema habe ich mich fast durchgängig gehalten, lediglich die letzten beiden Wochen habe ich für mich persönlich zusammen gefasst, da ich mich vorher ganz gut eingespielt hatte und mir sicher war, dass ich die Tipps und Themen zusammen umsetzen kann.

Hat man die 6 Wochen individuell für sich umgesetzt, erwarten den Leser im Buch über 30 Seiten Rezepte. Aber natürlich wird im Verlauf des Lesens bereits darauf verwiesen und zum Umsetzen bzw. Ideen geben motiviert. Rezepte treffen nicht immer den bisher gedachten Geschmacksnerv, aber ich bin vielseitig fündig geworden und habe Woche für Woche einiges umgesetzt.Aber im Großen und Ganzen sind es auch nicht die Rezepte, mit denen mir Janka die Augen geöffnet hat, es ist das WIE wir Essen.

So unterschiedlich und bewusst wie im Januar und Februar habe ich noch nie gegessen und darauf beziehe ich mich nicht nur auf Lebensmittel. In dieser Zeit habe ich auch immer wieder auf meine 13 Monate alte Tochter geschaut. Babys und kleine Kinder essen in unseren Augen meistens schlecht, erscheinen mäkelig und sind undankbar, was wir gekocht haben und ihnen vorsetzen. Aber im Verlauf des Buches habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob sie einfach nur das isst, was ihr schmeckt und sie dann ist, wenn sie auch Hunger hat...Ich möchte in meiner Rezension aber nicht alles vorwegnehmen, einen kleinen Überraschungsmoment möchte ich euch natürlich lassen.

Ein abschließendes Thema, welches zum Thema Ernährung, bewusster Leben und Gesundheit einfach unumgänglich ist, ist das Thema Bewegung. Hier holt de Autorin nicht allzu weit aus und will uns vor Augen führen wie und wie oft, sondern sie zeigt in ihrem sehr angenehmen Stil kurz und knapp die Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten auf.

Und dieser Stil bzw. der Aufbau des Buches ist es auch, welcher mir so besonders vorgekommen ist. Die Autorin fasst sich kurz, spricht aber so vielen Menschen aus der Seele. Im Buch verwendet sie verschiedene grafische Methoden, um dem Leser Dinge vor Augen zu führen. Sie spielt mit Schrift und Schriftgrößen und auch einen Textmarker brauchte ich nicht zur Hand nehmen, denn Janka hebt die wichtigen Dinge selbst für unser Auge hervor. Hier ein kleines Beispiel und ein Blick ins Buch


Mein Fazit

200 Seiten, die soviel wertvolle Informationen und Tipps bereithalten, dass dieses Buch den Weg in mein Gelesenregal noch lange nicht gefunden hat. Mit diesem Buch kann man arbeiten und es hat einen heimeligen Platz in meiner Küche gefunden.
Ein Buch ohne viele Regeln, lediglich dieser, dass man sich viel mehr auf sein Bauchgefühl verlassen sollte und eine Verbindung zu Essen herstellen sollte. Weniger, dass man Trends und Vorgaben folgen sollte, die dem eigenen Körper und vor allem auch dem Geist am Ende nichts bringen. 
"Voll und ganz: Der Begleiter zu deiner individuellen Ernährung" ist ein Buch, welches wahrscheinlich vielen Lesern durch die Lappen gehen würde, wenn die Autorin keine Unterstützung bekommen würde. Und dies tue ich sehr gern, weil ich mich auf den ersten Seiten so gut wiederentdeckt habe und mich gleichzeitig verloren fühlte, bis die Autorin mit einfachen Ansätzen und Tipps zeigte, wie leicht das Thema Ernährung sein kann.
Eine absolute Leseempfehlung an alle, denen Ernährung wieder Spaß machen soll.


Cover des Buches Voll und ganz (ISBN: 9783347753174)
T

Rezension zu "Voll und ganz" von Janka Meinken

Gesund essen mit Genuss und ohne Verzicht - mir geht es so viel besser
Tim_Rabevor einem Jahr

Im Grundkurs Wirtschaftsinformatik habe ich noch gelernt: "Garbage in, garbage out" aber das auch bei dem zu Denken, was ich zu mir nehme, hat dann doch länger gedauert.

Ich war längere Zeit in der persönlichen Beratung von Janka Meinken und habe mithilfe ihrer empathischen Begleitung meine Ernährung langsam, aber gesichert umgestellt. Es geht mir so viel besser und einige nervige Einschränkungen – wie ein dauerentzündetes Knie – sind irgendwann verschwunden. Dass eine gesunde Lebensweise gut für jeden ist, ist klar, aber mit ihrer Methode, die so realitätsnah ist, kamen bei mir keine Verzichtsgefühle auf.

Nun ist das Ganze zu einem Buch geworden und ich habe es mir aus Interesse und Überzeugung von der Methode der Autorin direkt gekauft. Ich kann es jedem empfehlen, der sich nach dem Essen nicht wohlfühlt, dem Energie fehlt oder jedem, der an Diäten verzweifelt ist. Wunderbar geschrieben und illustriert ist es dazu.

Cover des Buches Voll und ganz (ISBN: 9783347753174)
JanaBabsis avatar

Rezension zu "Voll und ganz" von Janka Meinken

Der Begleiter zu Deiner individuellen Ernährung
JanaBabsivor einem Jahr

Im Dezember hatte ich von Janka Meinken eine Anfrage in meinem E-Mail-Postfach, ob ich mir vorstellen könnte, ihr neues Buch auf meinem Blog vorzustellen.

Mein Buch ist adressiert an alle, die sich verlaufen haben in der Welt der Diäten und immer neuen Ernährungstrends und sich damit selbst einschränken, was genussvolles Essen betrifft. Und ganz besonders für die, die ahnen, dass ihre Körper es eigentlich viel besser wissen als jeder Außenstehende. 

Da ich mich seit August nach der Low Carb-Methode ernähre, hatte ich natürlich Lust in ein Buch hineinzuschauen, dass sich mit „intuitiver Ernährung“ befasst, denn was genau heißt „intuitiv“?

Um herauszufinden, was die individuelle perfekte Ernährung im Einzelnen ist, könnte man viele spezifische Tests machen und auswerten lassen (Darmflora, Stoffwechsel, Hormone etc.) oder aber auf den eigenen Körper hören, denn der weiß angeblich sehr genau, was er braucht und was nicht, wir haben es nur im Laufe der Jahre verlernt, auf unseren Körper zu hören. Die Verlockungen sind ja auch viel zu groß und lauern überall – und Erziehung sowie Gewohnheit tragen ihren Teil dazu bei, dass wir „taub“ für die Sprache unseres Körpers geworden sind.

Unser Organismus ist eigentlich ein Wunderwerk. Rund um die Uhr ist er damit beschäftigt den Wasserhaushalt und Hormone auszugleichen, den pH-Wert und den Blutzucker konstant zu halten, die Körpertemperatur zu regulieren, die Mineralstoffe und die Darmbakterien ins Gleichgewicht zu bringen und vieles mehr. Wir sind es, die unseren Organismus überfordern und ihm damit die Arbeit schwer machen mit dem, was wir ihm als „LEBENSmittel“ täglich zuführen. Industriezucker, schlechte Fette und ebenso die Einnahme von Medikamenten, verbunden mit einem „zu viel von“ bringt unseren Organismus täglich an seine Leistungsgrenze und auch wenn er bei „Fehlernährung“ viele Abläufe eine ganze Zeit lang selbständig ausgleichen kann, ist er irgendwann am Limit und gerät in Stress. Dieser sogenannte oxidative Stress ist ein Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden Stoffen, das die normalen Reparatur- und Entgiftungsfunktionen der Zelle überfordert, und Stress – egal ob von innen oder von außen, positiv oder negativ – schädigt die Zellen und macht auf Dauer krank. Aber bevor die Krankheit sich ihren Weg bahnt, steigt in der Regel zuerst einmal das Körpergewicht, denn irgendwo muss der Körper dieses „zu viel von“ einlagern.

Unser Essverhalten wird in der Kindheit geprägt. Kinder wissen instinktiv und sehr genau, was sie brauchen, ob sie Hunger haben oder Durst und wie viel sie von was benötigen. Leider kommt hier die elterliche Erziehung ins Spiel: Es wird gegessen/getrunken was aufgetischt wird. Wenn ein Kind aber eher Lust auf einen Apfel hat, dann wird ihm dieser z. B. verwehrt mit der Begründung „Wir essen doch gleich, Du muss jetzt keinen Apfel mehr essen“… vielleicht sind aber die Nährstoffe dieses Apfels gerade genau das, was der Körper braucht und nicht die Nährstoffe aus dem zubereiteten Essen durch die Mutter. Unserem Körper wird sehr früh abgewöhnt, seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen und dieses Verhalten zieht sich durch unser ganzes Leben.

Janka Meinken möchte dem interessieren Leser mit ihrem Buch einen Leitfaden an die Hand geben, wie man es schafft, wieder auf die Bedürfnisse seines Körpers zu hören. Sie hat ihren Ratgeber in mehrere Kapitel unterteilt und beginnt mit der Einführung darüber, was individuelle Ernährung ist und wie man sich mit seinem Körper verbündet statt gegen ihn zu arbeiten. Die nächsten 6 Kapitel stehen für 6 Wochen. 6 Wochen, in denen man die eigene Ernährung, sein Einkaufsverhalten etc. unter die Lupe nimmt, kleine aber nachhaltige Veränderungen vornimmt und wieder mit mehr Achtsamkeit für die eigenen Bedürfnisse durchs Leben geht. Nach diesen 6 Wochen ist Zeit zu reflektieren, was sich bis hier verändert hat.

Am Ende des Buches gibt es jede Menge Rezeptvorschläge und noch einmal abschließend einen Überblick über „Das große Ganze“.

Dieses Buch ist nicht dazu gedacht, dass es nach einmaligem Lesen (und Verstehen) im Bücherregal verstaubt, sondern Janka Meinken hat diesen Ratgeber so angedacht, dass nach dem Lesen gleichzeitig vor dem Lesen ist. Die wenigsten Veränderungen passieren von jetzt auf gleich, sie brauchen Kontinuität und ständige Anpassungen an das eigene Leben und manchmal braucht man 2 oder 3 (oder noch mehr) Anläufe, bis etwas funktioniert.

Aber nach einigen Wochen oder Monaten stellst du fest, dass etwas nicht passt, nicht ganz rund ist, nicht natürlich, nicht intuitiv. (Seite 105)

Zur mentalen Unterstützung kann/darf/soll man in dem Fall erneut zum Buch greifen und die entsprechend notwendigen Passagen noch einmal lesen, um sie sich besser zu verinnerlichen.

Mit einem Umfang von 200 Seiten ist dieses Buch übersichtlich, der Inhalt jedoch kompakt und verständlich aufbereitet, die einzelnen Kapitel sind mit ansprechenden Illustrationen und Randbemerkungen versehen.

Aktuell ernähre ich mich „low carb“, ich habe verstanden, dass man sehr wohl ohne Nusspli zum Frühstück leben kann und, dass das eigentlich etwas gutes ist – und gerade jetzt, während ich diese Rezension schreibe, bekomme ich Lust auf einen Apfel ….

Sobald ich mein angestrebtes Gewicht erreicht habe und ich langsam wieder mehr Kohlenhydrate in meine Ernährung einbauen möchte, hoffe ich, dass mein Körper wieder in der Lage ist mir mitzuteilen, was genau er braucht und wie viel davon.

Liebe Janka, ich danke Dir von Herzen für die Überlassung des Leseexemplares – ich beschäftige mich schon seit einige Zeit mit dem Thema Ernährung und Dein Buch hat mir erneut einige Abläufe in unserem Organismus näher gebracht. Es gibt nicht „Die Ernährung“ – jeder muss für sich selbst herausfinden, was zu ihm und seinem Leben passt. Das Konzept der „intuitiven Ernährung“ macht aber Sinn, da es keinen Verzicht gibt. Der Körper sagt was er braucht – der Mensch muss nur hinhören und verstehen.

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