Janko Ferk Bauer Bernhard. Beamter Kafka - Dichter und ihre Zivilberufe

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Inhaltsangabe zu „Bauer Bernhard. Beamter Kafka - Dichter und ihre Zivilberufe“ von Janko Ferk

Nicht jeder Dichter konnte immer als freier Schriftsteller leben. Vom Dichterjuristen, der sein Studium abschloss, so zum Beispiel Franz Kafka, bis zum Autor-Arzt, beispielsweise Arthur Schnitzler, gibt es einige Autoren, die auch in einem zivilen Beruf reüssierten. Viele Schreibende haben eine Lehre oder ein Studium begonnen. Nach Etablierung im Beruf erlangte das Verfassen von Romanen oder Gedichten wieder verstärkte Bedeutung. Schreiben stand dabei entweder neben der beruflichen Tätigkeit oder trat ganz an deren Stelle. Janko Ferk zeigt anhand wichtiger österreichischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, dass sich zwei Karrieren erfolgreich verbinden lassen. Der Autor weiß, worüber er schreibt: Er ist selbst Jurist, Lehrender und Schriftsteller ... Aus dem Inhalt: - Hofrat Franz Grillparzer - Journalistin Berta Zuckerkandl - Arzt Arthur Schnitzler - Richter Anton Wildgans - Beamter Franz Kafka - Rechtsanwalt Albert Drach - Lehrerin Friederike Mayröcker - Bauer Thomas Bernhard - Übersetzerin Barbara Frischmuth

Interessant, doch der Aspekt der Zivilberufe hätte mehr Raum haben dürfen

— Jashrin

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    Bauer Bernhard. Beamter Kafka - Dichter und ihre Zivilberufe

    Eva-Maria_Obermann

    21. January 2016 um 15:53

    Janko Ferk, selbst Jurist und Autor, blickt auf Schriftsteller und ihre Zivilberufe. Unterschiedlich, wie die Schriftsteller selbst, sind diese, und so gibt es eine bunte Mischung vom Bauer zum Arzt und Juristen, Beamten und zur Journalistin. Ein kurzes Porträt der Künstler, ein zusammengefasster Lebenslauf und wichtige Werke werden dabei nicht vergessen, so dass das Buch am Ende eine kurze Sammlung Biografien österreichischer Autoren wird. Das war dann auch für mich die kleine Ernüchterung. Die Berufe spielen in den einzelnen Lebensläufen mal mehr, mal weniger eine Rolle und insofern sind sie eben auch manchmal nur am Rande erwähnt, manchmal dagegen als geradezu entscheidend für die Werdegänge der Autoren. Am längsten verweilt Ferk dazu bei Kafka, der am genauesten betrachtet wird, wohl auch, weil Ferk bereits früher zu Kafka geforscht hat. Gelungen ist, dass Ferk dabei immer wieder Verweise liefert und keine Spekulationen anstellt. Jedem Autor ist eine Liste von Belegen beigefügt, die jedem Interessierten die Möglichkeit des Nachforschens ermöglichen. Dass in die Liste der Zivilberufe auch Bauer für Bernhard aufgenommen wurde kann indes kritisiert werden, immerhin stellt sich dies eher als Titel denn als Beruf heraus. Neben den Titelgebenden Autoren befasst sich Ferk außerdem mit Grillparzer, Schnitzler, Zuckerkandl, Wildgans, Drach, Mayröcker und Frischmuth. Angenehm fand ich die Sprache, die locker bleibt, ohne den wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren – etwas was gerade deutschsprachigen Wissenschaftlern nicht immer gelingt, aber Ferk ist ja auch Jurist. So liest sich das Bändchen als Unterhaltung und Wissenswertes für Zwischendurch und ist durchaus und gerade auch für den interessierten Laien, der einfach gerne etwas mehr über deutschsprachige und österreichische Autoren erfahren möchte. Die Auswahl der Autoren finde ich dabei auch interessant. Durchdacht greift Ferk nicht allzu weit in die Vergangenheit und führt einige Autoren an, die noch immer schaffen sind. Dabei lässt er durchaus Leerstellen zu berühmten Schriftstellern, greift dafür aber andere auf, die nicht weniger lesenswert sind. Etwas blieb Bauer Bernhard. Beamter Kafka hinter meinen Erwartungen zurück, was daran liegen mag, dass ich mir den Fokus auf den Auswirkungen der Berufe für die Autoren – wenn denn schon dieses Thema gewählt ist – einfach etwas genauer gesetzt gesehen hätte. Das Fazit bleibt aber, dass der Band für alle, die sich leicht und locker etwas mehr über einige Autoren informieren wollen, hier gut beraten sind.

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  • Zivilberufe - mal mehr mal weniger wichtig

    Bauer Bernhard. Beamter Kafka - Dichter und ihre Zivilberufe

    Jashrin

    01. December 2015 um 22:47

    Auch wenn die angegebenen Zahlen je nach Quelle schwanken, eines ist jedoch sicher: allein vom Schreiben können nur wenige Autoren leben. Das ist nicht nur in Deutschland und in unserer Zeit so, sondern zieht sich durch alle Epochen und Staaten. Der österreichische Autor Janko Ferk beleuchtet in seinem neuen Werk „Bauer Bernhard. Beamter Kafka“ das Leben und die zivilen Berufe großer Autoren und Autorinnen seines Heimatlandes. In kurzen Texten zeigt er, wie seine Kollegen das Schreiben und ihren Brotberuf miteinander vereinten oder zumindest versuchten beidem gleichermaßen gerecht zu werden. Die Abbildung einiger historischer Aufnahmen veranschaulicht zudem manche genannten Aspekte. Rein chronologisch nach dem Geburtsjahr sortiert gibt uns Janko Ferk unter anderem Einblicke in das Leben von Hofrat Franz Grillparzer, Richter Anton Wildgans und dem Beamten Franz Kafka. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, da es viele interessante Aspekte aufgreift, doch ich muss sagen, dass ich mehr Augenmerk auf den zivilen Berufen erwartet hätte. Sicher nehmen sie mehr Raum ein, als in anderen Abhandlungen über das Leben der beschriebenen Autoren/Innen, aber dennoch fand ich es bei manchen sehr knapp behandelt. Auch im Nachwort, welches sich zwar eindeutig mit dem Schreiben befasst und somit einen Teil des Buchthemas wiederspiegelt, kann ich außer in dem eindringlich vermittelten Verlangen zu Schreiben keinen weiteren Bezug zum eigentlichen Thema feststellen. Darüber hinaus gab es immer wieder Informationen, deren Relevanz sich mir nicht erschloss. So muss ich gestehen, dass ich es in einem Text über die Journalistin Berta Zuckerkandl überflüssig und auch nicht ganz passend finde, wenn aufgelistet wird, welche Organe oder Körperteile nach ihrem Mann benannt wurden. Der Schreibstil ist angenehm und die Untergliederung in viele kurze Abschnitte erhöht die Übersichtlichkeit. Jedes Kapitel schließt mit einer Liste der verwendeten Quellen ab. Ebenso findet sich am Ende des Buches eine ausführliche Bibliographie, unterteilt in Primär- und Sekundärliteratur, Briefe etc. Mein Fazit: Ein interessantes und spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe, welches jedoch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Durch den Untertitel „Dichter und ihre Zivilberufe“ hätte ich eine noch stärkere Betonung eben dieser Zivilberufe angenommen. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne, mathematisch korrekt gerundet also vier.

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