Janko Marklein

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Janko Marklein

Lebenslauf von Janko Marklein

Janko Marklein, geboren 1988 in Bremen, studierte Literatur und Philosophie in Leipzig und Berlin. Er erhielt den ersten Preis beim open mike 2010. Sein Debütroman "Florian Berg ist sterblich" ist im August 2015 bei Blumenbar im Aufbau Verlag erschienen.

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Florian Berg ist sterblich

Florian Berg ist sterblich

 (26)
Erschienen am 19.08.2015

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Rezension zu "Florian Berg ist sterblich" von Janko Marklein

Janko Marklein | FLORIAN BERG IST STERBLICH
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: Florian Berg (der sterblich ist, weil er ein Mensch ist und alle Menschen sterblich sind) studiert im ersten Semester Philosopie in Leipzig. Groß geworden ist er in einem kleinen Nest im Bremischen, wo er zwischen Harry-Potter-Romanen und Forellenteichen die ganze Breite ländlicher Langeweile kennenlernen durfte. Die spannendsten Dinge hier sind der wöchentliche Bücherbus und der heimische Eisvogel. Selbst sein Verein zur Pflege der Umwelt in Dorf und Umgebung, den er mit ein paar Freunden gründet, verkommt zu einem ziellosen Haufen von Dorfjungs, deren Horizonte aus Prügeleien und LAN-Partys bestehen.

Seine neuen Bekanntschaften in Leipzig sind die politisch sehr korrekte Line und ihr tumber Ex-Freund Stefan, mit dem er sich eine Wohnung teilt. Und dann ist da noch Anna, seine Logik-Tutorin, in die er sich ein bisschen verschossen hat und der er aus einem Bauchgefühl heraus bis nach Chile folgt und mit ihr an Studenten-Protesten teilnimmt.

FORM: Der Roman ist in fünfzehn Kapitel gegliedert, die abwechselnd in Leipzig (später in Chile) und im Bremischen Wulsbüttel ein paar Jahre früher spielen. Janko Marklein (*1988) wählte für seinen Erstling einen nüchternen Schreibstil fernab aller künstlerischer Spielereien. Klare, disziplinierte Sätze, die alles beschreiben, nur nicht die Innenwelt der Charaktere. Die muss man sich als Leser schon selbst zusammenschustern und da fällt eine Tatsache ganz besonders auf: Florian Berg ist furchtbar antriebslos. Alle Figuren haben Ziele, und wenn es nur das Beschaffen des nächsten Joints ist. Florian hingegen lässt sich treiben, reagiert nur und hat ganz klare Defizite in Sachen Empathie, ein Phänomen, dass sich nicht nur in der westdeutschen Provinz beobachten lässt (wie es unpassenderweise im Klappentext steht).

Marklein hat dieses Vor-sich-hin-Leben stilistisch ganz gut eingefangen, die Frage, die sich mir stellt, ist jedoch: Wozu soll ich das lesen? Ich spoilere mal etwas, indem ich verrate, dass sich Florian so gut wie nicht weiterentwickelt (der Entschluss, seiner Angebeteten nach Chile zu folgen, ist schon das Äußerste an Aktivismus). Zu einem guten Roman gehört doch aber auch, dass die Figuren eine Entwicklung durchmachen und am besten zu irgendeiner Erkenntnis kommen. Das war hier leider nicht der Fall. Es gibt im letzten Kapitel ein Gespräch, bei dem Florian so etwas wie eine passable Selbstbeschreibung liefert, das fand ich als finale Einsicht allerdings etwas dünn.

FAZIT: Marklein hat viel Talent aber wenig zu erzählen – drei Sterne.

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Rezension zu "Florian Berg ist sterblich" von Janko Marklein

Florian Berg, der Postheros
ltrtrpunktdevor 3 Jahren

„Im Philosophischen Institut roch es nach Klebstoff. Florian kratzte sich am Kopf. Um ihn herum standen zahlreiche blasse Studenten. Manche lehnten an den Wänden des Ganges, die Hände in den Hosentaschen, den Kopf gesenkt. Andere saßen im Schneidersitz auf dem geblümten Teppichboden und tippten auf ihre iPads."

So beginnt Florian Berg ist sterblich, und es ist schon auffällig, wie die Romanwelt gleich zu Beginn abgesteckt wird. Kein Aufbruch, nirgends. Stattdessen die übliche Uni-Studi-Topographie: Institut, Sprechstunde, Studenten, Büro-Feeling. Keine Ent-, sondern Begrenzung des Settings und des Personals. Als frage sich selbst Florian Berg, wo sein Autor ihn hineingesetzt habe, ist seine erste Romantat ein Kopfkratzen. Wenn er ahnen könnte, wie wenig aufregend die nächsten 335 Seiten für ihn (und den Leser) sein werden, hätte er vielleicht noch geseufzt oder den Kopf sinken lassen. Er wird in der Folge in eine Leipziger Studenten-WG einziehen, mit dem Mitbewohner Pizza essen, sich in seine Logiktutorin verlieben, Harry Potter lesen und sich für die Studienstiftung bewerben. In den kapitelweise zwischengeschalteten Rückblenden, in denen Florian als norddeutsches Provinzprodukt aus Wulsbüttel skizziert wird, geht es nicht weniger listenhaft zu. Eine Jugendbande wird gegründet, ein Bücherbus fährt vor, Florians Pastoreneltern streiten sich, Florian hängt Wahlplakate für „Die Grünen“ auf und ruft bei der Gemeinde an, als diese durch CDU-Plakate ersetzt werden.

Diese karge Unaufgeregtheit und dieses weltanschauliche Understatement setzt Marklein stilistisch bis in das Vokabular hinein um: Florian Berg holt sich keinen runter, nein, er wichst auch nicht, Florian Berg „onaniert“. Er hat auch keinen Schwanz, sondern einen „Penis“, und als er irgendwann endlich mit seiner Tutorin Anna schläft, liest sich das so: „Florian schob seinen Penis wieder in Annas Vagina, stieß ein paar Mal kräftig zu, dann noch ein paar Mal nicht ganz so kräftig, Annas Becken zuckte.“

Das letzte Zitat zeigt beispielhaft: Es gibt wenig Konjunktionen in diesem Roman, wenige Und-So’s, Deshalbs, Weils oder Dahers. Irgendeine Welt dreht sich, irgendwelche Menschen reden miteinander, und ab und zu, wenn Florian genug Speichel im Mund oder Luft in der Lunge hat, sagt er auch ein paar Wörter wie „Mal sehen“, „Verrückt“, „Hm“ oder „Okay“. Gefühle wie Liebe oder Angst sind diesem Protagonisten fremd; wenn er denn etwas spürt, dann Körperlichkeiten, etwa „wie die Feuchtigkeit durch seinen Hosenboden und seine Unterhose bis an seine Pobacken dr[ingt].“ Mehr ist da nicht.

Wenn dieser Florian Berg sich durch wenig mehr auszeichnet als durch sein Vorhanden-Sein, dann werden Nebensächlichkeiten zu einer geradezu aufsehenerregenden (und aufschreibwürdigen) Angelegenheit: „Florian sagte, er habe versehentlich zu viele Tomatenscheiben abgeschnitten, ob noch jemand welche wolle? Florians Vater lächelte Florian zu und sagte: »Gerne, mein Sohn.«“ Oder: „Professor Berger zog eine Pfeife aus seinem Jackett und fragte in die Runde, ob jemand Feuer habe. Tobi reichte ihm eine Packung Streichhölzer. Professor Berger zündete sich seine Pfeife an.“

So geht das in einem fort. Parallel zum Fort- und Leerlauf des inhaltlich und stilistisch Belanglosen steigt die Erwartung, dass dieser bräsige Deskriptionsstil doch in irgendetwas münden muss, dass Marklein alles in einer kühnen Volte zusammenstürzen lässt und einen narrativen Coup offenbart. Etwa wie es Alexander Schimmelbusch 2014 mit Die Murau Identität versuchte, als er cineastische Hardcore-Splatter-Szenen in seine Handlung einmontierte. Bei Florian Berg ist sterblich aber kommt nichts mehr. Janko Marklein verwehrt sich jedweder Art des Wagnisses mit einem non-chalanten „Nein, ich möchte das nicht“, um dann auf eine Art zu erzählen, als wäre er in Leipzig (Studium: Literarisches Schreiben) nie in Kontakt getreten mit dem Nervositätsstil von Rainald Goetz, den mäandernden Schleifen Thomas Bernhards oder W. G. Sebalds oder dem Schreibschulenliebling Raymond Carver. Womöglich ist gerade das radikal konsequent. Schließlich muss bei einem solch lümmeligen und lethargischen Protagonisten der erzählerische Coup ausbleiben. In dieser Fiktion hat nun einmal niemand Volten zu schlagen, weder Florian Berg noch sein Autor und schon gar nicht der Leser.

Um mal eine These zu wagen: In dem Sinne ist Florian Berg das Konterfei der westlichen, postheroischen Gesellschaft. Er ist kein Held, nicht mal mehr ein Anti-Held, der sich ja als negativer Doppelgänger an ersterem ausrichtet und dadurch an Kontur gewinnt. Florian Berg aber kennt weder Commitment noch Zuneigung, er ist kein Gewinner, auch kein Loser, und er überlässt anderen die Verwaltung seiner Umgebung und seiner selbst. Wer wissen will, wie heldenlos die deutsche Seele geworden ist, lese, wie Marklein auf aheroische (und also wagnislose) Weise davon berichtet, wie Florian Berg die Geschichten des Zauberlehrlingshelden Harry Potter liest. Das nämlich ist der state of the art der deutschen Befindlichkeit.

Diesem Befund entspricht auf anderer Ebene die liederliche Einfallslosigkeit, mit der Janko Marklein sein eigenes Leben literarisiert. Die Kurzvita am Ende des Romans lautet:

„Janko Marklein wurde 1988 in Bremen geboren. Er studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Philosophie an der Universität Leipzig sowie der Freien Universität Berlin. Ein Auslandsstudienjahr verbrachte er in Santiago de Chile.“

Wer will, darf jetzt kurz raten, wohin Florian Bergs Auslandsemester ihn führt oder in der Nähe welcher norddeutschen Stadt Florian Bergs Kaff liegt. Wieder kassieren die postmodernen Schreiberlinge eine Absage. Keine ironischen oder semi-faktischen Verdrehungen à la Christian Kracht, die die Souveränität des Autors beweisen, kein pseudo-biographisches Abdriften ins Fiktive, wie es Felicitas Hoppe in Hoppe kürzlich vorgemacht hat, keine hyperbiographische Detailderbheit, wie sie uns Karl Ove Knausgărd vorgelegt hat. Florian Berg ist Janko Marklein ist Florian Berg.

Dieses Provinz- und Studileben Markleins bzw. Bergs wird ohne jegliche Kühnheit runtererzählt. 2013 versuchte Jan Brandt in seinem Romanerstling Gegen die Welt die deutsche Provinzjugend noch durch allerlei Schreib-Gimmicks aufzupeppen: durch den sog. „epischen Atem“ des Romans (927 Seiten), durch eine Simultanstory, die parallel zum Hauptplot über 150 Seiten im unteren Seitendrittel verläuft sowie durch typographisch abgesetzte Einschübe. Marklein will nichts dergleichen, und bis zuletzt stellt sich mir die Frage, ob der Roman deswegen wenig mehr ist als ein stilistisch bewundernswert präziser Betrug, der nichts will, der einem nichts gibt, für den man irrigerweise aber Zeit und Geld opfert. Oder er ist in seiner Poetik symptomatisch für die Jetzt-Zeit und bildet auf hervorragende Weise das Gegenwärtige ab, für das wir, die wir mittendrin stehen, bereits blind geworden sind.

Nehmen wir letzteres an: Dann hat Janko Marklein mit Florian Berg ist sterblich die feuilletonistischen Vorwürfe, die den deutschen Jungautoren gelten, zu einem literarischen Entwurf umgestülpt. Maxim Biller warf der jungen Literatur in einem Text mit dem Titel Letzte Ausfahrt Uckermarck“ vor, „so unglaublich langweilig“ zu sein, Enno Stahl sprach davon, dass es sich um eine Literatur handele, die „sehr langweilig ist, da sie zu großen Teilen von Autorinnen und Autoren verfasst wird, die nichts erlebt und nichts zu erzählen haben.“ Und Florian Kessler antwortete auf die selbstgestellte Frage, „warum [..] die deutsche Gegenwartsliteratur so brav und konformistisch“ geworden sei, mit der Polemik, dass sie lediglich von anpassungswilligen Arzt- und Richtersöhnen verfasst werde. (Janko Marklein ist übrigens wie sein Protagonist Pastorensohn.) Markleins Antwort hierauf, brav und subversiv zugleich: Ich bin also langweilig und bieder? Zwar schreibhandwerklich hervorragend ausgebildet, bloß ohne jegliche Erfahrung, die weiter reicht als Erasmus? Ja, gut, dann bitte, voilà, ich gebe euch: Florian Berg ist sterblich.

erweiterte Fassung der Kritik auf: www.ltrtr.de

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Rezension zu "Florian Berg ist sterblich" von Janko Marklein

Die schonungslose, abgründige Schilderung einer durchschnittlichen westdeutschen Jugend?
Wortteufelvor 3 Jahren

Was ist geschehen?

Florian Berg ist sterblich! So die logische Konklusion aus den Prämissen, dass alle Menschen sterblich sein und Florian Berg schließlich auch nur ein Mensch. Doch Florian Berg ist nicht einfach ein Mensch. Aufgewachsen im ebenso malerischen wie durchschnittlichen Wolfenbüttel in Niedersachsen, geht der Musterschüler schließlich nach Leipzig, um Philosophie zu studieren. Er erzählt seine Geschichte selbst und Retrospektiven auf die Jugend wechseln sich ab mit den Schilderungen des Studentenlebens in Leipzig. Dabei ist das eine wie das andere eigentlich unendlich normal und gradlinig. Doch Florian Berg ist irgendwie anders. Während er sein Dasein in einem sonderbaren Zustand der absoluten Teilnahmslosigkeit fristet, entwickeln sich keine Beziehungen, keine echten Freundschaften. Florian Berg glänzt mit absoluter Empathielosigkeit – ein Zustand, der bis zum Abitur anhält und den er schließlich auch im Gepäck hat, als er Leipzig erreicht und so setzt sich in seinem Studentenleben fort, was in der Jugend begann – Florian Berg kann einfach nicht anders.

Was ist davon zu halten?

An ihm scheiden sich die Geister und so schrecklich einsilbig, oberflächig und irgendwie langweilig Florian Berg auch ist – er erhitzt die Gemüter, er regt auf, er lässt den Leser den Kopf schütteln und eigentlich tut er doch immer nichts. Doch das ist das schlimme, das grausame an ihm. In ihm brennt kein Feuer, lodert keine Leidenschaft – für nichts! Dabei ist Florian Berg durchaus ein durchschnittlicher Jugendlicher. Er engagiert sich für den Umweltschutz und zockt mit seinen Freunden auf LAN-Partys die Nächte durch. Er kommt aus geordneten Verhältnissen, die Eltern sind beide Pastoren und obwohl in der Ehe nicht immer eitel Sonnenschein herrscht, gelingt es den Bergs doch, einen gemeinsamen Weg zu finden.

Doch spätestens an der Beziehung Florians zu seinen Eltern reibt sich der Leser und fragt sich, was mit dem Protagonisten eigentlich nicht stimmt, denn während es für alle Welt mehr als deutlich scheint, dass die Ehe Florians Eltern in der Krise steckt, geht diese an ihrem einzigen Sohn vollkommen unbeachtet vorbei – allen Bemühungen des Vaters zum Trotz, den Sohn irgendwie „auf dem Laufenden“ zu halten.

Was hier beginnt, will dann nicht enden. Gleich, ob es sich um Florians erste, zweite oder dritte Begegnungen mit dem anderen Geschlecht handelt oder in seinen Beziehungen zu seinen Schulfreunden und später zu seinen Kommilitonen, Florian bleibt seltsam kalt und teilnahmslos. Nicht einmal den lang erhofften Sex mit seiner Angebeten vermag irgendeine echte Regung in ihm auszulösen.

So gerät Florian Berg – zweillos vom Autor gewollt – zum absoluten Unsympath. Eine Figur, die genau das ist, was der Leser von einem Jugendlichen der 90er Jahre erwartet und doch wieder nicht. Zudem erzählt Janko Marklein eine Geschichte ohne Geschichte, denn alles in allem ist Florians Leben und Dasein so eintönig und durchschnittlich, dass es des Erzählens eigentlich nicht wert ist. Was den Leser an die Geschichte bindet und in ihr hält, sind zum einen Florians Andersartigkeit, die Marklein so erschütternd trocken und als gegeben darstellt, dass es fast schon wehtut und zum anderen der gelungene Erzählstil, denn Marklein versteht sein Handwerk. Mehr Farbe und Leben erhält die Geschichte durch all die Randfiguren, denen Florian begegnet. Menschen, die oft mit sehr viel mehr Leidenschaft bei der Sache sind und doch auch alle ihr Päckchen tragen. Keiner von ihnen ist so ganz normal und doch ist niemand wie Florian.

Am Ende packt es Florian und die Sehnsucht nach der geliebten Frau treibt ihn zu einer Reise nach Chile. Spätestens hier wird die Geschichte leider etwas zäh, denn obwohl Florian für seine Verhältnisse viel Einsatz zeigt, um die Angebete zu erobern, verpuffen diese Bemühungen doch im Nichts. Florian bleibt unsympathisch bis zum Schluss, nicht einmal mehr bedauern mag ihn der Leser.

Fazit:

Dennoch ist „Florian Berg ist sterblich“ das mehr als gelungenes Debüt eines jungen Autors, der ein überspitztes Bild der Zeit seiner eigenen Jugend zeichnet und neben Bov Bjorgs "Auerhaus" so gut in das aktuelle Programm von Blumenbar passt, wie kein zweites Buch. Markleins Erzählstil und -technik sind überraschend ausgereift und wirken trotz aller Handwerkskunst nie gewollt oder gezwungen. Der Leser darf gespannt bleiben, was Janko Marklein in Zukunft noch für uns bereithält.

Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog www.wortteufel.de!

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Gespräche aus der Community

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Florian Berg möchte sprechen und kann oft nur stottern. Er will manchmal rennen, aber stolpert still vor sich hin. Er will sogar küssen und sieht doch zuerst den Leberfleck über Lines Mund. Er ist der beispielhafte Antiheld seiner Generation: matt, witzig, böse und voller Sehnsucht.

Florian Berg ist der menschgewordene Widerspruch. Kein Wunder bei diesen Eltern. Der Vater ist Pastor und in ihrer niedersächsischen Gemeinde für die Hochzeiten zuständig, die Mutter ist Pastorin und übernimmt die Beerdigungen. Florian zieht zum Studium nach Leipzig, doch die Widersprüche ziehen mit: Er ist Couch-Potato und Abenteurer, fühlt sich zu Mädchen hingezogen und von ihnen abgestoßen, er sehnt sich nach Liebe und hat Angst vor ihr. Bis er sich eines Tages von der Couch erhebt und auf große Tour geht. Kaum unterwegs, stellt er fest, dass er die größte Rechnung noch mit sich selbst begleichen muss.

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Jetzt bewerben!

Ich lade euch alle ganz herzlich ein, an der Leserunde zu meinem Debütroman "Florian Berg ist sterblich" teilzunehmen. Ich bin sehr gespannt auf alle Leseeindrücke und werde natürlich selber mitdiskutieren.

Bewerbt euch mit einem Klick auf den blauen "Jetzt Bewerben"-Button und im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", gerne mit ein paar Worten dazu, warum ihr mein Buch lesen möchtet und was ihr erwartet.*

Und hier noch eine kleine Leseprobe, die allerdings noch nicht zu viel verrät:



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Leseprobe aus "Florian Berg ist sterblich"

An Florians fünfzehntem Geburtstag wurde Wulsbüttel zum ersten Mal in der Tagesschau erwähnt. In der Nacht zuvor war der zehnjährige Sebastian aus einem Schlafsaal des Dreptehofs verschwunden. Der Dreptehof war eine Herberge, die von Schulklassen aus ganz Deutschland besucht wurde und bereits zahlreiche Auszeichnungen von überregionalen Herbergsmagazinen erhalten hatte. Sogar im Reiseführer Lonely Planet Deutschland gab es im Niedersachsenkapitel einen kurzen Artikel über den Dreptehof, in dem vor allem die herzliche Art des bärtigen Herbergsleiters Rupert lobend hervorgehoben wurde.
Für Florian wurde sein Geburtstag eine Enttäuschung. Zwar bekam er von seinen Eltern einen neuen Computer mit NVidia-Grafikkarte geschenkt, doch bereits beim Mittagessen drehten sich die Gespräche nicht mehr um ihn, sondern nur noch um den kleinen Sebastian aus Osterholz-Schambeck, von dem man befürchtete, er sei einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Florians Mutter erzählte, am Vormittag habe Sat1 angerufen, um mit ihr ein Interview zu vereinbaren. "Warum denn gerade mit dir?" fragte Florians Vater und tat sich noch ein paar Tortellini auf. Sie sei eben Wulsbüttler Gemeindepastorin, sagte Florians Mutter. "Na und", sagte Florians Vater, er sei doch ebenfalls Wulsbüttler Gemeindepastor. "Wenn du willst", sagte Florians Mutter, "kann ich Sat1 darum bitten, das Interview mit dir zu führen." Florians Vater nahm einen Schluck Orangensaft und sagte: "Ach was!"
Während des Nachtischs erzählte Florians Mutter, sie sei auf dem Weg zum Edeka in eine Gruppe von über zwanzig Polizisten gelaufen, begleitet von mehreren Spürhunden. Florians Vater berichtete, die Wiese vor der Volksbank sei mit zahlreichen Polizeimannschaftswagen zugeparkt.
Florian sagte, das sei noch gar nichts. Er habe, als er mit dem Schulbus nach Hause gefahren sei, am Himmel einen Polizeihelikopter gesehen, beim Gebiet, direkt über den Forellenteichen. Florians Mutter sagte: "Ach Gott, der arme Sebastian, hoffentlich ist ihm nichts geschehen."

Als Sebastian auch in den nächsten Tagen verschwunden blieb, kündigten im Dreptehof nach und nach alle Reisegruppen ihre Reservierungen. Sobald Florian hiervon erfuhr, rief er beim bärtigen Rupert an, und dieser erklärte sich bereit, Florian den großen Gemeinschaftsraum für seine Geburtstagsfeier zu überlassen. Wegen des günstigen Mietpreises, zehn Euro pro Tag, lud Florian seine Vereinsfreunde zu einer ununterbrochenen Drei-Tage-LAN-Party ein.
Sie trafen sich an einem Freitagnachmittag. Wie immer brachte jedes Vereinsmitglied seinen eigenen Computer mit, außerdem Chips, Cola, Fertigpizzen, eine Isomatte und einen Schlafsack. Alle Vereinsmitglieder besaßen wuchtige Towergehäuse, dazu 17-Zoll-Röhrenbildschirme, sodass es über eine Stunde dauerte, bis die Computer aufgebaut und verkabelt waren.
In der ersten Nacht spielten sie Age of Empires II, jeder gegen jeden, dann eine Weile Battlefield 1942, dann Unreal Tournament. Florians bester Freund Ole gewann jedes Spiel. Nur einmal gelang es Florian beinahe, Ole in einem Warcraft-III-Match zu schlagen. Mit einem Spähtrupp von fünf Ghuls und einem Schattenritter stürmte er Oles Lager und tötete all seine Arbeiter. Doch Ole konterte mit einer übermächtigen Armee aus Speerwerfern.
Am Morgen brachte der bärtige Rupert ein Tablett mit frisch geschmierten Marmeladen- und Honigbrötchen. Malte, Juria und Tobi frühstückten, ohne vom Bildschirm aufzublicken. Florian und Ole saßen eine Weile zusammen mit Rupert in der Sofaecke. "Früher", sagte Rupert, "waren die Kinder verschmitzter." Florian fragte, wie er das meine. Rupert sagte: "Ihr guckt ja den ganzen Tag nur auf die Glotze!"
Als Rupert wieder gegangen war, sagte Ole: "Der hat den kleinen Sebastian doch selbst vernascht, das alte Schleckermaul." Florian steckte sich den Rest seines Honigbrötchens in den Mund. Sein Blick blieb an Maltes Towergehäuse hängen. Er hatte es an der Seite aufgeschraubt, um den Prozessorlüfter nicht zu überlasten. Auf dem Motherboard blinkten drei grüne Dioden. Auf dem CD-Laufwerk klebte ein Sticker mit der Aufschrift: "ENTER THE HELL OF GAMING".
Gegen Mittag, nachdem Ole bei Counter-Strike vier Stunden lang ununterbrochen die Liste mit den Kills angeführt hatte, den normalen und den Headshots, zog er sich die Kopfhörer von den Ohren, blickte mit weit aufgerissenen Augen in die Runde und rief, das sei ja nicht mitanzusehen, dieses orientierungslose Herumgeballere, eine Schande für den Verein.
Eine Weile nervte er die Gruppe, indem er sich seine rechte Hand zuerst vorne in die eigene Hose steckte und dann einem der anderen Vereinsmitglieder dicht vor die Nase hielt. Dabei rief er "Achtung, Sackgeruch!" oder "Pipialarm!" oder "Mjam, mjam, Eichelkäse!" Er ging reihum, ließ nur Florian aus, sodass dieser in kurzer Zeit auf der Kills-Liste auf den zweiten Platz anstieg, übertroffen nur noch von Malte, der sich von Oles stinkender Hand nicht ablenken ließ.
Am Sonntagmorgen kam für ein paar Stunden Oles jüngerer Bruder Jonas vorbei, begleitet von seiner Freundin Isa. Gemeinsam spielten sie eine letzte Runde Battlefield 1942. Florian war sehr müde und wurde ständig erschossen.

In den Wochen nach seiner Geburtstagsparty war es in Wulsbüttel so heiß, dass Florian die meiste Zeit zu Hause verbrachte, wo es dank der dicken Pfarrhaussteinwände immer erfrischend kühl blieb. Nachmittags saß er allein in seinem Zimmer und spielte Computer. Wenn er mit den Hausaufgaben begann, lagen seine Eltern oft schon im Bett.
Einmal, als er spätabends an ihrem Schlafzimmer vorbeiging, um sich in der Küche noch einen Kakao zu machen, hörte er, wie sein Vater rief: "Mäuschen, mein liebes, liebes Mäuschen!" Florian blickte durch den Türspalt. Florians Mutter saß auf der Bettkante, noch in Bluse und Anzughose. Florians Vater, der schon seinen rotgepunkteten Pyjama trug, saß hinter ihr und massierte ihre Schultern.
Florian ging in die Küche, kochte Milch auf und rührte sich den Kakao an. Als er zurückkam, war im Schlafzimmer seiner Eltern das Licht ausgeschaltet, doch von drinnen war erneut die Stimme seines Vaters zu hören, plötzlich heiser. "Ich würde mir wünschen...", sagte er. "Was denn?" fragte Florians Mutter. "Ich würde mir wünschen...", sagte er noch einmal. "Wir könnten einmal versuchen, zum Beispiel..." Florians Mutter schnalzte mit der Zunge und sagte: "Gute Nacht." Die Bettdecke raschelte.
Florian blieb noch eine Weile im Flur stehen und pustete in seine Tasse.

Im Herbst war der kleine Sebastian Thema einer Spezialausgabe der ZDF-Kriminalsendung Aktenzeichen XY ungelöst. Kurz darauf stellte die Polizei offiziell ihre Suche ein. Es gab eine Trauerfeier vor dem Wulsbüttler Dorfgemeinschaftshaus, bei der es die ganze Zeit regnete. Als Pastorensohn stand Florian wie immer in der ersten Reihe, als einziges Kind zwischen einer Delegation niedersächsischer Landtagspolitiker. Der Bürgermeister hielt eine kurze Ansprache, dann trat Sebastians Mutter an das Redepult, bedankte sich bei den Wulsbüttlern und bei der Polizei für die Unterstützung und brach in Tränen aus. Als Letztes sprach Florians Mutter, sie sagte: "Manchmal können wir Gott nicht verstehen." Florians Vater hielt ihr während ihrer Trauerrede einen Regenschirm über den Kopf.
Die Vermisstenfotos, die in Wulsbüttel an jedem Laternenpfahl hingen, wurden vorerst noch nicht abgenommen. Sie zeigten den kleinen Sebastian im Schlafanzug, auf einem blauen Kinderbett. Im Arm hielt er ein Plüsch-Pokemon, den putzigen Pikachu.

Am Abend, als Florian bereits vor sich hinschlummerte, kam sein Vater noch einmal ins Zimmer und setzte sich zu ihm auf die Bettkante. Er räusperte sich mehrmals, bevor er zu sprechen begann. "Du hast sicher schon bemerkt", sagte der Vater, "dass dein Penis manchmal wie von alleine größer und dicker wird." Florian richtete sich auf und schob sich ein Kissen in den Nacken. Der Vater hatte das Licht nicht eingeschaltet, sodass Florian nur eine dunkle Silhouette sah, deren Oberkörper leicht nach vorne gebeugt war. "Vielleicht", sagte der Vater, "hast du deinen Penis auch schon einmal angefasst und daran gerieben und es ist dann eine weiße Flüssigkeit herausgekommen." Als Florian hierauf nichts antwortete, sagte der Vater mit plötzlich leiser Stimme: "Na ja, ist ja auch egal." Dann stand er auf und ging wieder hinaus.

Am ersten Advent wurde in einem Waldstreifen bei Stade, eine Autostunde von Wulsbüttel entfernt, eine Kinderleiche gefunden. Doch bereits nach wenigen Stunden gab die Polizei bekannt, dass es sich nicht um den kleinen Sebastian aus Osterholz-Schambeck handelte, sondern um die kleine Anna-Lena aus Wunstdorf bei Hannover. Trotzdem liefen kurz vor Weihnachten noch einmal ein paar Reporter durch Wulsbüttel und fragten die Menschen auf der Straße, ob sie heute, ein halbes Jahr nach der Tragödie, wieder im Alltag angekommen seien.
Ein paar Tage später wurde zu dem Thema in der Nordseezeitung eine Statistik mit Balkendiagramm veröffentlicht. Siebzig Prozent der Wulsbüttler waren noch nicht wieder im Alltag angekommen. Zwanzig Prozent waren zwar wieder im Alltag angekommen, spürten jedoch eine große Leere oder ein ähnliches Gefühl der Vergeblichkeit in sich. Lediglich zehn Prozent waren der Meinung, die Tragödie vollkommen überwunden zu haben. Neben der Statistik war ein Interview mit dem Wulsbüttler Bürgermeister abgedruckt, in dem er den Fall Sebastian als eine unendlich tiefe Wunde bezeichnete.
Eine wenig originelle und zugleich unlogische Metapher, befand Florians Mutter, als das Interview beim Abendessen zur Sprache kam. Florian schnitt sich eine Tomate auf. "Da warst du ja besser", sagte Florians Mutter und streichelte Florians Vater über den Oberschenkel. Florian sagte, er habe versehentlich zu viele Tomatenscheiben abgeschnitten, ob noch jemand wolle? Florians Vater lächelte Florian zu und sagte: "Gerne, mein Sohn."
Florians Mutter hatte den Termin mit Sat1 aus Zeitmangel schließlich doch an Florians Vater abgegeben. Im Interview hatte Florians Vater behauptet, der kleine Sebastian sei Wulsbüttels Hurrikan Katrina, und obwohl er sich während des Gesprächs immer wieder an die Nase und an den Hals gefasst hatte, war es beinahe ungekürzt im Boulevardmagazin Blitz gesendet worden.
Florians Vater legte sich eine Tomatenscheibe auf sein Schwarzbrot, streute Pfeffer darüber. Florians Mutter sagte: "Florian, wir müssen mit dir reden." Florians Vater nickte und wurde rot. Gegenwärtig, sagte Florians Mutter, kursiere in Wulsbüttel das alberne Gerücht, dass sie eine Affäre habe, mit dem zweiten Kirchenvorsteher, Herrn Zwickau. "Mit wem?", fragte Florian. "Mit Herrn Zwickau", sagte Florians Vater, "dieser Mann mit dem Schnurrbart, der bei Mamas Predigten immer in der ersten Reihe sitzt."
"Du weißt doch, was eine Affäre ist?" fragte Florians Mutter. Florian nickte. Florians Vater senkte den Kopf und nahm sich eine Scheibe Salami. Florian fragte: "Und stimmt das Gerücht?" Florians Mutter lachte und sagte: "Natürlich nicht." Florian verteilte die restlichen Tomatenscheiben auf seinem eigenen Schwarzbrot, nahm einen Schluck Kamillentee, verbrannte sich die Zunge.
Florians Vater sagte, einer seiner Konfirmanden habe ihm heute einen Witz erzählt, der sei wirklich lustig gewesen, doch leider könne er sich jetzt nicht mehr daran erinnern.

Unter der Schirmherrschaft von Florians Mutter veranstaltete die Kirchengemeinde Wulsbüttel das christliche Rockfestival Kirocko. Am Samstagabend spielte Security, eine Männerband aus Oldenburg, auf einer von Florians Vater erbauten Tribüne, direkt vor dem Altar. Im Mittelgang der Kirche tanzte das Publikum, vornehmlich Menschen im Alter von Florians Eltern. Die Stühle standen in den Seitenflügeln. Neben der Orgel gab es einen Getränketisch, an dem Florian Rotwein und Traubensaft ausschenkte.
Während des Konzerts tanzte Florians Mutter nacheinander mit allen Männern des Kirchenvorstands, Florians Vater tanzte zwei Lieder mit Oles Mutter, dann kam er zu Florian an den Tisch und bat um ein Glas Traubensaft. Der Gitarrist von Security zog sich sein T-Shirt aus, sein Oberkörper glänzte. Er sang: "And the wind, and your love, and the wind!" Florians Vater trank seinen Traubensaft aus, dann verabschiedete er sich, er gehe jetzt schlafen.
Nach der ersten Zugabe kam Florians Mutter an den Getränketisch und bat ebenfalls um ein Glas Traubensaft. Sie wippte im Takt der Musik, ihre Augen waren gerötet. Als Florian ihr das Glas überreichte, rief sie: "Mein Sohn!" Die Tanzfläche hatte sich geleert, im Seitengang saß eine Gruppe Bauern und spielte Karten. Florians Mutter stützte sich mit einer Hand auf den Tisch, blickte Florian in die Augen und fragte: "Was hältst du eigentlich von Papa?"
Security kam noch einmal auf die Bühne. Florians Mutter stellte ihr Glas ab, steckte sich Zeige- und Mittelfinger in den Mund, pfiff und rief: "Security! Yeah, yeah, yeah! Security!" Auch die Bauern pfiffen und klatschten und trampelten mit den Füßen. Florians Mutter wandte sich wieder an Florian: "Findest du, Papa ist dir ein gutes Vorbild? Findest du ihn – ", sie zögerte, "männlich?"
Florian nahm ein Glas in die Hand, betrachtete es einen Moment, stellte es zurück auf den Tisch. Die Musik setzte wieder ein und Florians Mutter ging zurück auf die Tanzfläche. Als das Konzert zu Ende war, kam sie erneut zum Getränketisch und entschuldigte sich, sie habe zu tief ins Weinglas geschaut, das seien keine Fragen, die man seinem Sohn stelle. Sie strich ihm über den Kopf und sagte: "Mein Kleiner."
Nachdem alle Besucher gegangen waren, sammelten Florian und seine Mutter noch gemeinsam die leeren Weingläser ein, dann gingen sie schlafen.

Während der Wintermonate ging Florian regelmäßig ins Gebiet. Häufig joggte er um den großen Forellenteich, setzte sich danach auf das Plumpsklo und rauchte eine Marlboro Light. Einmal baute er zusammen mit Ole und Malte einen Schneemann, der sich mit der Hand zwischen die Beine, also an den oberen Rand der größten Kugel, fasste. Ein anderes Mal schlugen sie drei Löcher ins Eis, zogen sich bis auf die Unterhosen aus und stiegen ins Wasser. Malte kletterte nach zwei Minuten wieder aus seinem Loch und sagte, er sei zu alt für diese Kinderkacke. Florian schaffte vier, Ole neun Minuten.


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* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Janko Marklein wurde am 13. Februar 1988 in Bremen (Deutschland) geboren.

Janko Marklein im Netz:

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