Janna Hagedorn Elbe aufwärts

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Inhaltsangabe zu „Elbe aufwärts“ von Janna Hagedorn

Zauberhafter Dorfgasthof sucht Großstädterin mit Herz Eigentlich will Harmony im Wendland nur Urlaub machen. Als sie vor einem verlassenen Dorfgasthof steht, bleibt ihr Herz für einen Augenblick stehen. Ist das vielleicht ein Wink des Schicksals? Schon lang träumt sie von einem Neuanfang, und plötzlich hat sie die perfekte Idee: Ein Feinschmeckerrestaurant bräuchte diese Gegend! Harmony sieht das Lokal mit stilvollen Vintage-Möbeln schon vor sich. Die niedersächsischen Gartenzwergsammler und Öko-Bauern haben jedoch nicht auf die stilbewusste Hamburgerin gewartet – aber vielleicht Paul, der Koch?

Eine Städterin in Ostfriesland ...

— KerstinMC
KerstinMC

Unterhaltsam allerdings nicht wirklich tiefgründig - seichte Unterhaltung für zwischendurch.

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Herzerwärmender Selbstfindungstrip einer Großstädterin auf dem Land

— coala_books
coala_books

Landleben mit ein paar Längen

— Bibliomarie
Bibliomarie

Für Einheimische Wendländer ein sehr schönes und orginelles Buch, leider aber nicht für Außenstehende.

— Puschel1304
Puschel1304

Charmantes Lesevergnügen!

— Monika58097
Monika58097

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  • Unterhaltsamer Neuanfang auf dem flachen Land

    Elbe aufwärts
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    06. December 2015 um 12:00

    Harmony startet im Wendland einen Neuanfang. Bisher Chefredakteurin mit schicker Wohnung in Hamburg, übernimmt sie nun einen geschlossenen Dorfgasthof auf dem flachen Land, ohne selbst Ahnung von Gastronomie zu haben. Außerdem gibt es einen Neuanfang in Sachen Liebe. Der Roman von Janna Hagedorn ist angenehm zu lesen und bietet der Leserin gute Unterhaltung. Man bewundert den Mut für diesen Neuanfang, dabei ist der Wechsel von der Großstadt aufs flache Land gar nicht so einfach und Harmony muss auch erst lernen, sich auf die Menschen einzustellen, mit denen sie es jetzt zu tun hat. Für die Leserin sind ihre Fehltritte dann oft auch sehr unterhaltsam. Dazu kommt die Liebe nicht zu kurz und schon hat der Roman alles für eine kurzweilige Lektüre.   

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  • Eine Städterin in Ostfriesland ...

    Elbe aufwärts
    KerstinMC

    KerstinMC

    08. November 2015 um 16:11

    Cover und Titel bilden eine sehr gute Einheit. Genau so habe ich das Wendland in Erinnerung. Dort ist es etwas abgeschieden, überall findet man Fachwerkhäuser und ganz viel Natur. In genau so einem Fachwerkhaus haben wir während meiner Kindheit Urlaub in Hitzacker gemacht. Da ich wie gewohnt, ein Buch oft ohne Klappentext lese, passten mein erster Eindruck und der Anfang der Geschichte kaum zusammen. Aber das sollte sich schnell ändern. Den Einstieg gibt das High-Society Leben von Harmony. Als Leser bekomme ich einen guten Einblick in das Karriereleben einer Chefredakteuren, die immer für die Arbeit gelebt hat und die Familie dabei auf der Strecke blieb. So verwundert es mich nicht, dass die Mittvierzigerin keine Familie hat, sondern einen viel jüngerer Partner an ihrer Seite steht. So ist die weitere Geschichte nahezu vorprogrammiert. Durch eine kleine Nachricht bricht Harmonys gewohntes Leben zusammen. Erst verliert sie den Mann und dann auch noch den Job. Während eines vermeintlichen Wellness-Wochenendes im Wendland verliebt sich Harmony in einen alten Gasthof. Kurzerhand stellt sie ihr Leben auf den Kopf und kehrt Hamburg den Rücken. Wie es ihr im Wendland ergeht, darf bitte jeder selbst erlesen. Ich sage nur so viel, es gibt viele Stellen zum Schmunzeln. Die Charaktere werden etwas überspitzt dargestellt. Harmony ist die eiskalte, arrogante Chefredakteuren aus Hamburg, die den Dörflern die moderne Küche näher bringen möchte. Bei ihrem Vorhaben trifft sie auf einige Bewohner des Dorfes, die sehr treffend beschrieben werden, wie sich ein Städter eben die Menschen vom Land vorstellt. Diese Beschreibung geht aber an der heutigen Realität weit vorbei. Der Roman hat mich immer wieder zum Schmunzeln angeregt. Es ist eine leichte Lektüre für ein verregnetes Wochenende. Wer sich für einen kurzen Moment auf die Reise ins Wendland begeben möchte, macht mit “Elbe aufwärts” nichts verkehrt.

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  • Leserunde zu "Elbe aufwärts" von Janna Hagedorn

    Elbe aufwärts
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Zauberhafter Dorfgasthof sucht Großstädterin mit Herz  Janna Hagedorn führt uns in ihrem neuen unterhaltsamen Roman „Elbe Aufwärts“ ins Wendland: Harmony Schlüter-Hansen ist 45 und hat eigentlich alles erreicht, was sie im Leben wollte: den Chefredakteursposten bei einem glamourösen Hamburger Modemagazin, die Eppendorfer Altbauwohnung, den dekorativen jüngeren Mann an ihrer Seite. Aber Männer und Jobs sind flüchtig, und so entschließt sich Neu-Single Harmony während ihres Urlaubs im Wendland zu einer radikalen Kehrtwende: sie möchte dort ein Feinschmeckerrestaurant eröffnen. Leider haben die Öko-Bauern und Gartenzwergsammler aber so gar nicht auf die stilbewusste Hamburgerin gewartet. Aber vielleicht Paul der Koch? Janna Hagedorn, geboren 1969, ist Journalistin und Bloggerin. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Kinderbücher und Romane veröffentlicht, darunter "Yogis küsst man nicht" und "Friesenherz", die beide im Diana Verlag erschienen sind. Wenn Du Lust darauf hast, Harmony bei ihrem Neuanfang zu begleiten, dann sei bei unserer Leserunde zu Janna Hagedorns »Elbe Aufwärts« dabei und bewirb Dich bis einschließlich 23.09.2015 für eines von 10 Freiexemplaren. Natürlich können auch alle mitmachen, die bereits ein Buch haben! Die Autorin wird in der Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen. Wenn ihr Lust habt, vorab etwas von der Autorin und über ihr Doppelleben als Schriftstellerin zu lesen, dann klickt doch mal auf diesen aktuellen Link http://www.40-something.de/doppelleben-verena-carl-uebers-buecherschreiben/ Hier geht’s zur Leseprobe Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Euer Team vom Diana Verlag und Janna Hagedorn

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    • 185
  • Humorvoll, skurril und charmant

    Elbe aufwärts
    coala_books

    coala_books

    04. November 2015 um 10:17

    Mit „Elbe aufwärts“ entführt und Janna Hagendorn in das Hamburger Umland, als Harmony Schlüter versucht, sich im Wendland neu zu entdecken. Nach gescheiterter Beziehung und Kündigung hat sie diese Auszeit auch dringend nötig. Doch das Landleben ist definitiv anders, als das gewohnte Leben in der Stadt und Harmony hat von Anfang an so einige Schwierigkeiten, sich einzufügen. Doch sie hat sich in den Kopf gesetzt, ein Restaurant zu eröffnen und dem Dorf neues Leben einzuhauchen. Dass dies nicht so einfach funktioniert, kann man sich wohl denken. Harmony ist zu Beginn nicht wirklich sympathisch sondern eher der verwöhnte Großstadt-Snob. Doch das Leben auf dem Dorf und all die skurrilen Bewohner bringen schnell ziemlich viel Abwechslung in ihr Leben, sodass man als Leser hervorragend beobachten kann, wie sie sich verändert. Die Figuren sind dabei nicht zu eintönig und geben der Geschichte den nötigen Humor und Hintergrund. Es gibt so manch Geheimnis zu entdecken und auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Der kurzweilige Schreibstil unterstützt diese lockere humorvolle Geschichte dabei gekonnt und fängt den Charme der Geschichte geschickt ein. Manch Handlung konnte man etwas zu voraussehen, dennoch wird man zu jeder Zeit bestens unterhalten. Eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte, welche durch skurrile Hintergründe überzeugt

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  • Rezension zu 'Elbe aufwärts" von Janna Hagedorn

    Elbe aufwärts
    tigerbea

    tigerbea

    20. October 2015 um 22:14

    Harmony Schlüter-Hansen hat in ihrem Leben eigentlich alles erreicht. Ihr gehört eine schicke Altbauwohnung im vornehmen Hamburg-Eppendorf, in der sie mit ihrem jüngeren Freund lebt und ist Chefredakteurin eines Lifestyle-Magazins mit Aussicht auf Übernahme einer weiteren Zeitschrift. Doch dann kommt es knüppeldick: ihr Freund verläßt sie für eine andere und statt Beförderung gibt es die Kündigung. Und Ihr Erholungswochenende findet nicht auf Sylt statt sondern in Wunnefitz im Wendland. Und dann passiert das Unmögliche: sie verliebt sich in den alten Dorfgasthof und beschließt ihn wieder auf Vordermann zu bringen und ein Restaurant daraus zu machen. Ihr Leben nimmt eine Wendung um 180 Grad, denn Harmony muß sich von der Stadtpflanze zum Dorfbewohner wandeln... "Elbe aufwärts" ist ein herrlicher Roman über Freundschaft und Zusammenhalt. Hier kann man sehr schön verfolgen, wie sich ein Leben ändern kann wenn man will und den Mut aufbringt, seinen Traum wahr werden zu lassen. Janna Hagedorn hat es geschafft, mich durch ihren Schreibstil und eine ausgefeilte Handlung an das Buch zu fesseln. Man ist sofort im Geschehen und kann sich sehr gut alles vorstellen. Sehr gelungen finde ich die Beschreibung der Wandlung von Harmony. Sie wandelt sich hier von einer Person, der man im wahren Leben nicht begegnen möchte, zur Sympathieträgerin. Schon alleine diese Wandlung bringt Spannung ins Buch. Doch auch die Geschehnisse sind spannend und humorvoll beschrieben. Was mir ebenso sehr gut gefallen hat ist die Beschreibung der Landschaft und der Dorfbewohner. Dies ist wirklich sehr anschaulich gelungen. Ein Buch, das Spaß macht und darüber nachdenken läßt, ob man gewissen Dingen wirklich so viel Bedeutung in seinem Leben schenken soll.

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  • Nett, aber nicht überzeugend

    Elbe aufwärts
    seschat

    seschat

    18. October 2015 um 17:02

    INHALTDie 45-jährige Hamburgerin Harmony Schlüter-Hansen hat alles um glücklich zu sein: einen gut bezahlten Job als Chefredakteurin, einen jungen attraktiven Geliebten und eine stilvolle Eigentumswohnung. Doch Harmony, die in einer Hippie-Kommune groß geworden ist, kann nicht weinen und auch sonst wenig Emotionen zeigen. Sie spürt Tag für Tag den körperlichen Verfall. Als sie ihren Freund Moritz des Fremdgehens überführt und kurz darauf entlassen wird, gerät die ach so heile Welt von "Ms.-To-do-Liste" gehörig ins Wanken. Doch Harmony gibt nicht auf und wagt im schönen idyllischen Wendland den Neuanfang als Gastronomin, nichtsahnend, dass Vintagemöbel und Sushi bei den niedersächsischen Ökobauern und Gartenzwergsammlern aus Wunnefitz auf wenig Gegenliebe stoßen werden... MEINUNGJanna Hagedorn hat mit ihrem Roman "Elbe aufwärts" eine allseits bekannte Geschichte herausgegriffen - frustrierte, schon etwas in die Jahre gekommene Großstädterin sucht ihr Glück auf dem Land. So weit, so gut. Auf den 350 Leseseiten begegnet dem Leser wenig Neues, eher trifft er auf alte Klischees. Die eingeschworene Dorfgemeinde mit Vorbehalten überrascht ebenso wenig wie die oberflächliche und rein kapitalistische Modezeitschriftenbranche. Die kaltherzige und ehrgeizige Karrieristin Harmony agiert zu eindimensional und wenig mitreißend. Ihre distanzierte Art kann sie auf dem Land nur bedingt ablegen. Auch mit dem sympathischen Campingplatzwart Paul passiert wenig. Beide verstehen sich gut und bleiben doch nur Freunde. Bei beiden Charakteren hätte ich mir mehr Ecken und Kanten bzw. Emotionen gewünscht; von charakterlicher Weiterentwicklung ganz zu schweigen. Wiebke, die quirlige und lebensbejahende Behinderte aus Wunnefitz, will irgendwie so gar nicht zur Handlung passen und lässt letztere recht konstruiert wirken. Insgesamt wäre die mehr als kurzweilige, vorhersehbare Story auch mit 100 Seiten weniger gut ausgekommen. Die Sprache ist wie der Plot seicht und wenig spannend. Wenngleich sie sich leicht lesen lässt, hätte ein wenig mehr Tiefe Wunder bewirken können. Manches Mal konnte ich dröge Passagen einfach nur überfliegen. Sicherlich ist die Quintessenz des Buchs - Lebe dein Leben und zögere nicht eingefahrene Wege zu verlassen! - nicht von der Hand zu weisen und löblich, doch konnte mich die Umsetzung bzw. der Romaninhalt leider nicht von sich überzeugen; auch wenn das Cover eine dörfliche Idylle schlechthin zeigt. FAZITKurzweilige Lektüre ohne Pep. Hier wurde Potenzial verschenkt - leider.

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  • Elbe aufwärts

    Elbe aufwärts
    jackdeck

    jackdeck

    17. October 2015 um 15:35

    Harmony taffe, beruflich sehr erfolgreiche Dame aus der Hamburger High Society, doch mit einem Schlag wird alles anders erst betrügt sie ihr jüngerer Freund und dann ist sie auch noch ihren Top-Job als Chefredakteurin los. Bloß weil sie nicht alles verklärt und romantisch sieht. Da muss eine kurze Auszeit in Form eines Wochenendtrips her, doch Sylt ist leider schon ausgebucht dann eben ins Wendland. Dort entdeckt sie bei einem Spaziergang einen heruntergekommenen Gasthof, ein Traum spinnt sich in ihrem Kopf. Wie wäre es stilbewusst und kulinarisch durchzustarten und die biedere Dorf- Idylle etwas zu bereichern. Harmony setzt mit einigen Startschwierigkeiten ihren Plan in die Tat um. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem Koch Paul. Kann Harmony zwischen Schützenverein, Gartenzwergen und Vintage ihr Glück finden und einen erfolgreichen Neuanfang schaffen? Der Leser sollte sich selbst überzeugen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, es war ein angenehmer Schreibstil, der sicherlich die übliche stadt-Land Klischees erfüllte, jedoch nicht überstrapazierte. Die Charaktere hätte durchaus mehr Kanten und dadurch sympathischer dargestellt werden können. Für mich waren sie etwas blass, trotzdem ein nettes Buch für zwischendurch. 3 Sterne für Elbe aufwärts. 

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  • Harmonys Neuanfang

    Elbe aufwärts
    esposa1969

    esposa1969

    11. October 2015 um 14:10

    Buchbeschreibung: Zauberhafter Dorfgasthof sucht Großstädterin mit Herz Eigentlich will Harmony im Wendland nur Urlaub machen. Als sie vor einem verlassenen Dorfgasthof steht, bleibt ihr Herz für einen Augenblick stehen. Ist das vielleicht ein Wink des Schicksals? Schon lang träumt sie von einem Neuanfang, und plötzlich hat sie die perfekte Idee: Ein Feinschmeckerrestaurant bräuchte diese Gegend! Harmony sieht das Lokal mit stilvollen Vintage-Möbeln schon vor sich. Die niedersächsischen Gartenzwergsammler und Öko-Bauern haben jedoch nicht auf die stilbewusste Hamburgerin gewartet – aber vielleicht Paul, der Koch? Leseeindrücke: In dem Unterhaltungsroman "Elbe aufwärts" von Autorin Janna Hagedorn lernen wir Harmony Schlüter-Hansen kennen, deren Leben gerade nicht besonders rund läuft. So macht sie erst einmal Urlaub im Wendland. Als sie dann bei einem Spaziergang vor einem heruntergekommenen Dorfgasthof steht, kommt ihr die Idee mit einem Feinschmeckerrestaurant einen Neuanfang zu wagen. Die Idee ist schnell gereift, der Plan schwer umsetzbar. Wird sie Erfolg haben und diesen gewagten Neuanfang schaffen? Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut und liest sich sehr angenehm. Auch war ich gleich in der Handlung drin und wusste ja lt. Buchbeschreibung, was mir auch sehr gut gefällt, dass man Harmonys Leben quasi chronologisch Kapitel um Kapitel miterfolgen kann. ... Es war ein Dienstagabend im September ... Um halb sechs rauschte Harmony... Wir wissen also immer genau was sie wann wo macht. Was sie plant, wissen wir eben lt. der Buchbeschreibung schon lange.... Ich habe sie bildlich vor Augen, wie sie durchs Leben rauscht…Leider ist sie mir alles andere als sympathisch und ihr Name Harmony steht eher kontrovers zu dem was sie verbreitet, nämlich eher Disharmonie. Eine karrieresüchtige Frau, die mein herz nicht erwärmen konnte. Dennoch las sich die Handlung recht angenehm, auch ohne Sympathie für die Protagonistin und so kann ich guten Gewissens 4 Sterne vergeben. 30 Kapitel, die sich angenehm leicht und flüssig lesen ließen, verteilen sich auf 350 Seiten. Das Cover ist wunderschön und idyllisch und macht Lust auf das Wendland. © esposa1969

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  • Schöner Schreibstil, nette Geschichte

    Elbe aufwärts
    Gosulino

    Gosulino

    07. October 2015 um 10:39

    Zum Inhalt wurde ja schon einiges gesagt, daher gehe ich direkt auf den Schreibstil ein. Janna Hagedorn schreibt wirklich sehr flüssig, schön, man kommt sofort gut rein in die Geschichte. Ihr Schreibstil hat mich auch dazu ermutigt, das Buch zu Ende zu lesen, denn ich hatte wirklich ein Problem mit dem Charakter der Protagonistin Harmony. Sie war und ist mir sowas von unsympathisch, total egoistisch, immer nur auf ihren Vorteil bedacht und das Seite um Seite um Seite ohne ein Ende in Sicht. Ich hatte wirklich überlegt, ob ich das Buch nach der Hälfte zur Seite lege. Aber die anderen Figuren, die Beschreibung der schönen Landschaft und der Schreibstil im allgemeinen, haben mich durchhalten lassen. Daher mein persönliches Fazit, ein schönes Buch, man sieht die Landschaft und die Bewohner vor Augen, aber ich hatte mit Harmony ein echtes Problem. Daher ein Punkt Abzug.

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  • Wunnefitz statt Westerland

    Elbe aufwärts
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    06. October 2015 um 11:26

    Harmony Schlüter-Hansen die erfolgreiche Chefredakteurin eines stylishen Hamburger Magazins kennt nur eine Richtung: Aufwärts !!                                                                                                     Vielleicht ist ihr maßloser Ehrgeiz auch als Gegenentwurf zum Leben der Hippieeltern entstanden, aber ohne das es ihr klar wird, bleibt viel auf der Strecke. Echte Beziehungen kennt sie nicht, das Zusammenleben mit Mo gleicht eher einem Langzeitengagement eines Lovers. Das die Welt sich aber auch ganz schnell ohne Harmony drehen kann, muss sie sehr schmerzlich erfahren. Job und Liebhaber verkrümeln sich innerhalb weniger Tage. Aber Trübsal blasen gibt es für sie nicht, sie beschließt einen Trend zu setzen, kauft kurzentschlossen ein altes, schon seit Jahren geschlossenes Gasthaus, in dessen romantischen Fachwerkbau sie sich auf den ersten Blick verliebte. Sie träumt von einem schnuckeligen Sternelokal mit trendiger Großstadtküche und sieht sich selbst zwischen Vintagemöbeln und edler Deko schick gestylt zwischen den ebenso trendigen Gästen wandeln. Aber das Wendland ist nicht die Elbchaussee und Harmony muss sehr viel Lehrgeld bezahlen, bis sie erkennt, dass Menschen keine Schachfiguren sind, mit denen sie hantieren kann und dass sie erst selbst eine Andere werden muss, um neu zu beginnen. Das Thema und das zauberhafte Cover haben mich gleich eingenommen, ein Wohlfühlbuch aus dem Genre :‚ wir ziehen auf’s Land und leben glücklich‘ . Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, die Figuren sind ziemlich eindimensional und mit Harmony kann man nicht warm werden, auch wenn sie viel später im Buch menschliche Züge bekommt. Auch die örtlichen Beschreibungen waren mir etwas öde, dass sich Handwerker zwischen Danneberg und Bevensen bekriegen, Konkurrenz zwischen Hitzacker und irgendwas, vielleicht muss man dazu aus der Gegend, dem Wendland , stammen. Schade, bei mir sprang der Funke nicht über.

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  • Zwischen Hamburg und Wendland

    Elbe aufwärts
    Ritja

    Ritja

    04. October 2015 um 14:45

    "Elbe aufwärts" ist genau dass, was das Cover ausstrahlt.  Entspannt, nicht sehr aufregend und ländlich.  Die Geschichte rund um Harmony (etwas gewöhnungsbedürftiger Name) und ihrer Flucht aus Hamburg nach Wendland ist nichts Neues und man kennt den Ablauf der folgenden Handlung ohne sie schon gelesen zu haben. Auch das Ende lässt sich leicht erraten, aber für ein paar unterhaltsame und entspannende Lesestunden lohnt es sich das Buch zur Hand zu nehmen.  Die Charaktere sind zwar nicht sehr komplex, doch haben sie fast alle ein kleines Geheimnis oder ein kleines Päckchen an Altlasten zu tragen. Jedoch sind sie fast alle liebenswert und recht eigen. Das Dörfliche wird sehr stark herausgearbeitet (Schützenverein...) und auch die letzten Hippie-Künstler dürfen in dieser Geschichte nicht fehlen.  Die Gegend rund um Wendland und Wendland selber werden ganz gut beschrieben. Doch bis auf einen Kurzurlaub möchte ich dort nicht wirklich leben (sorry, liebe Wendländer). Hamburg wird als das beschrieben, was man immer wieder liest und so werden auch gleich noch ein paar Klischees bestätigt.    Es war mir phasenweise zu klischeehaft und zu einfach, um 4 Sterne zu geben, aber unterhalten hat mich das Buch trotzdem. Lesen...während der Regen an die Fenster trommelt und eine gute Tasse Tee dazu trinken...Milchkaffee geht natürlich auch ;-).

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  • Neuanfang mit Hindernissen

    Elbe aufwärts
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    01. October 2015 um 23:02

    Harmony ist eine knallharte Karrierefrau in ihren Vierzigern. Sie arbeitet als Chefredakteurin der Style, dem bekanntesten Modemagazin Hamburgs und hat einen jungen Gastronomiekritiker als Freund. Eigentlich läuft in ihrem Leben alles in geregelten Bahnen und sie hat ihr Herz auch schon darauf eingestimmt, dass die Beziehung zu ihrem Lover nicht ewig halten wird. Als sie dann aber durch Zufall eine Facebooknachricht auf seinem Handy sieht, die eindeutig beweist, dass er die betrügt, ist sie doch schwerer getroffen als sie erwartet hat und verreist übers Wochenende in ein Wellnesshotel. Durch die spontane Entscheidung bekommt sie nur noch ein Zimmer in einem Hotel in dem kleinen Dorf Wunnefitz im Wendland. Als sie dort spazieren geht, sieht sie heruntergekommenes Dorfgasthaus und hat die Vision eines ländlichen Feinschmeckerrestaurants mit ihr als Wirtin. Im ersten Moment tut sie das als wahnwitzige Idee ab, aber als sie ein weiterer Schicksalsschlag trifft, macht sie sich doch auf den Weg um ihr neues Projekt umzusetzen. Wird sie erfolgreich sein oder ist eine stilbewusste Modejournalistin in einem kleinen Dorf im Wendland vollkommen aufgeschmissen? Das Cover zeigt eine malerische Umgebung mit einem blauen Himmel, grünen Wiesen, einem Fachwerkhaus, das wahrscheinlich das Dorfgasthaus darstellen soll, die Elbe, welche durch die Landschaft fließt und im Vordergrund eine Ente, die zwar keine tiefere Bedeutung hat, aber sich gut auf dem Cover macht. Der Titel erklärt die geographische Lage des kleinen Dörfchens, welches sich von Harmony’s Heimatstadt Hamburg aus flussaufwärts der Elbe befindet. Mit der Protagonistin konnte ich mich nur schwer anfreunden, da sie mir zu arrogant und zu sehr auf ihren Status bedacht war. Außerdem hat sie auch immer alle weggestoßen, die es gut mit ihr meinten und ihr helfen wollten. Andererseits ist sie sehr hilfsbereit und nicht vollkommen verdorben. Ihr Eltern waren politisch ziemlich weit links und Harmony hat die meiste Zeit ihrer Jugend in einer großen WG verbracht, in der die unterschiedlichsten Menschen ein und ausgehen konnten. Obwohl kein eindeutiger Beweis dafür genannt wurde, würde ich sagen, dass sie, als sie endlich erwachsen war, in das exakte Gegenteil umgeschwenkt ist und die meiste Zeit alleine und auf sich gestellt war. Sie hat sich in der harten Welt der Medien bis an die Spitze hochgekämpft und dabei keine Zeit für Freunde oder Kinder verschwendet. Eine echte Karrierefrau, die weiß was sie will und auch dafür kämpft. Zwar gibt es schon viele Geschichten von Menschen, die von einem Tag auf den anderen ihr Leben vollkommen umkrempeln, aber bei diesem Buch wird der Wandel wirklich sehr erschwert. Harmony muss kämpfen. Gegen sich selbst, gegen radikale Veganer, die auch nicht davor zurückschrecken mit Steinen zu werfen und natürlich um ihre Gäste, denn Harmony geschieht nicht nur ein Fauxpas und in einem kleinen Dorf in dem jeder jeden kennt, spricht sich sowas schnell herum. Obwohl mir Harmony nicht wirklich sympathisch war, hat sie mir irgendwann auch ein bisschen Leid getan, da sie immer wieder mit Rückschlägen fertig werden musste. Bis zum Ende wusste man nicht wirklich, wie es ausgehen würde und die Auflösung hat mich zwar ein wenig überrascht, aber sie hat mir auch gut gefallen. Der Stil war angenehm und schnell zu lesen, so dass ich das Buch ziemlich schnell durch hatte. Für alle Leser die Bücher über einen radikalen Umbruch im Leben gerne lesen, kann ich das Buch empfehlen, besonders da ziemlich viele Hürden beschrieben werden, die überwunden werden müssen. Deshalb gibt es von mir auch 4 von 5 Punkten.

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  • Lesbar und dennoch nicht tiefgründig genug.

    Elbe aufwärts
    Puschel1304

    Puschel1304

    01. October 2015 um 17:19

    "Elbe Aufwärts" von Janna Hagedorn Titel: Der Titel "Elbe Aufwärts" ist an sich kein schlechter Titel, denn letzendlich handelt dieses Buch von einem Umzug, die Elbe aufwärts und dennoch wäre für mich der Titel "Elbliebe" weitaus passender gewesen. Cover: Auf dem Cover sehen wir die weiten Wiesen und ein Fachwerkhaus. Dazu eine Gans, die frech die Elbe aufwärts guckt. Da es sich um ein Buch handelt, dass sich auf die Gegend spezialisiert und deren Einwohner, ist das Cover gut gewählt, wenngleich es dadurch allerdings auch stark an einen Heimatroman erinnert. Schreibstil: Der Schreibstil ist klar und deutlich und für jedermann lesbar. Es gibt einige wenige Stellen, an denen wir in einer kleine Welt der Fremdsprache eintauchen, die jedoch nicht weiter störend sind. Eingeteilt ist dieses Buch in 30 Kapitel auf 348 Seiten, die vollkommen angemessen sind. Klappentext: Der Klappentext beschreibt eine Frau, namens Harmony, die einen Urlaub im Wendland macht und sich dort in einen Dorfgasthof verliebt, den sie in ein Feinschmeckerrestaurant umwandeln möchte. Doch leider haben die Dorfbewohner nicht auf die stilbewusste Hamburgerin gewartet, vielleicht aber Paul, der Koch? Der Klappentext beschreibt weitestgehend den Inhalt dieses Buches und aus diesen Gründen vollkommen angemessen. Allerdings haben wir unter dem Klappentext den Satz "Eine Liebeserklärung an das Leben" stehen. Alleine durch diesen Satz erwartet der Leser eindeutig mehr, als ihm geboten wird. Inhalt: Der Inhalt lässt sich in kurzen und unspektakulären Worten zusammen fassen. Eine Frau, mittleren Alters, wird von ihrem Freund betrogen und nimmt sich eine Auszeit im Wendland (notgedrungen, denn dieses war nicht der ursprüngliche Plan). Hierbei trifft sie auf einen Dorfgasthof, in den sie sich verliebt und den sie zu einem Feinschmeckerrestaurant umbauen lassen möchte. Es geschehen aneinandergereiht mehrere Faux-Pas und für eine Großstädterin unerklärliche Dinge, die sich rein auf den Lebensstil der Wendländer begründen lässt. Am Ende droht sie alles zu verlieren und entdeckt durch eine Frau mit Behinderung neune Mut und vor allem kehrt sie zu ihrer lang verloren geglaubten Seele zurück. Die Autorin hat eine nette Art zu schreiben, die es dem Leser einfach macht zu Folgen. Wir finden viele Insider-Witze wieder, die für Leser aus dem Wendland ganz wunderbar sind, auch ihre Beschreibungen der Natur lassen sich ganz wunderbar träumen, wenn das große wenn nicht wäre. Denn für einen "Außenstehenden" sind einige witzige Passagen nicht zu verstehen, auch werden Dorfnamen immer mal wieder gerne erwähnt, die aber nur dann logisch sind, wenn man weiß, wie weit diese Dörfer entfernt sind. Auch hat dieses Buch leider wenig Höhepunkte, das letzte viertel ist einzig und alleine dafür zuständig, um den Leser nochmal das Herz zu öffnen. Die anderen 3/4 wird der Leser nicht unbedingt in den Bann dieses Buches gezogen. Einige Passagen werden sehr lang ausgbreitet und obwohl der Leser das Gefühl hat, gleich etwas spannendes zu erfahren, passiert nichts. Andere Passagen hingegen werden ausgelassen und der Leser bekommt das Gefühl, dass ihm etwas vorenthalten wird. Sehr Schade. Fazit: Dieses Buch ist für einen Wendländer nett zu lesen, wenn auch nicht unbedingt sehr spannend. Aber da wären wir natürlich beim Thema, denn die Wendländer haben in ihrem Leben ja sowieso viel Freizeit und können sich daher diesem Buch widmen. Für einen Nicht-Wendländer ist dieses Buch jedoch ungeeignet, da er die Witze nicht verstehen wird und die Handlung dafür einfach zu Mau ist.

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  • leichter und unterhaltsamer Roman......

    Elbe aufwärts
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    30. September 2015 um 06:20

    Kurzbeschreibung Zauberhafter Dorfgasthof sucht Großstädterin mit Herz Eigentlich will Harmony im Wendland nur Urlaub machen. Als sie vor einem verlassenen Dorfgasthof steht, bleibt ihr Herz für einen Augenblick stehen. Ist das vielleicht ein Wink des Schicksals? Schon lang träumt sie von einem Neuanfang, und plötzlich hat sie die perfekte Idee: Ein Feinschmeckerrestaurant bräuchte diese Gegend! Harmony sieht das Lokal mit stilvollen Vintage-Möbeln schon vor sich. Die niedersächsischen Gartenzwergsammler und Öko-Bauern haben jedoch nicht auf die stilbewusste Hamburgerin gewartet – aber vielleicht Paul, der Koch? Meinung Als die Anfrage vom Verlag kam und ich den Klappentext durchgelesen hatte, dachte ich, ja, das ist mal ein lockeres, leichtes Buch für zwischendurch. Das Cover sah auch ganz lustig aus und so ließ ich mir das Buch zukommen. Der Einstieg in die Geschichte war ganz gut und ich erfuhr viel über Harmonys Schicki-Micki-Leben und ihre Arbeit als Chefredakteurin. Etwas übertrieben wurde ihre Art zu leben dargestellt und ich hatte öfters ein Kopfschütteln intus. Dann passiert etwas Gewaltiges. Ihr Freund betrügt sie und sie wird im Job gekündigt. Entnervt beschließt Harmony Urlaub im Wendland zu machen. Dort angekommen wird sie als Tussi dargestellt und stößt auf wenig Begeisterung, als sie es sich in den Kopf setzt, aus einem alten Gasthof ein Restaurant im gehobenen Stil zu machen. Die Dinge nehmen ihren Lauf und die Geschichte entwickelte sich als sehr lustig, angenehm und locker leicht. Die Autorin hat sehr genau und detailliert den „Karrieresprung“ von Harmony beschrieben. Von der Großstadttussi die ihre Großspurigkeit und ihre High Heels wegwirft und stattdessen gefühlvoll und nett wird. Der Neuanfang tut ihr gut, bis sie sich verliebt und Gefühle zulassen sollte. Der Schreibstil von Frau Hagedorn war dabei sehr einfühlsam, leicht und bildgewaltig. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und die Umgebungsbeschreibungen waren einfach klasse. Am Schluss kam dann alles anders als geplant, gut zwar mit Happy End und äußerst befriedigend, aber dennoch zu schnell. Die lange Zeitspanne, bis das Ganze mal Fahrt annahm, hat sich etwas gezogen und dann kam das Ende viel zu schnell und war mir persönlich zu kurz. Cover Ein lustiges Cover, das etwas zum Träumen anregt. Titel und Bild passen perfekt zum Inhalt dieses Werkes. Fazit „Elbe aufwärts“ ist ein leichter und toller Roman über einen Neuanfang im Leben und was man alles daraus so machen kann. Ich fühlte mich, bis auf ein paar Längen, unterhalten und kann das Buch nur weiterempfehlen. 4 von 5 Sternen.

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  • Harmonys Neubeginn im Wendland

    Elbe aufwärts
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    28. September 2015 um 12:26

    INHALT: Style-Chefredakteurin Harmony Schlüter-Hansen sieht sich auch schon als Chefredakteurin der Zeitschrift Elsa, doch dann kommt alles anders... Denn die 45-jährige Top-Journalistin erfährt durch einen Zufall, dass sie ihr junger Freund Mo betrügt und so will sie nur weg aus Hamburg, doch zu allem Überfluss ist kein Zimmer in einem schicken Wellnesshotel frei und so landet Harmony auf dem Land - genauer gesagt im niedersächsischen Wendland, in Wunnefitz. Dort entdeckt sie zufällig ein heruntergekommenes Dorfgasthaus, auf das sich Harmony auf den ersten Blick verliebt und sie kann das liebevoll renovierte Feinschmecker-Restaurant mit geschmackvollen Möbeln und feiner Küche förmlich vor sich sehen. Und dann wird Harmony von ihrem Chef bzw. einer Konkurrentin ausgebootet und ist ihren Job in Hamburg los. Nun sieht die hübsche Mittvierzigerin die Chance auf einen Neuanfang, kratzt all ihre Ersparnisse zusammen und kauft kurzerhand die desolate Immobilie an der Elbe. Bis zur Eröffnung ihres Lokals "Elbliebe" ist noch viel zu tun und Harmony hat nicht mit den Dorfbewohnern gerechnet, die lieber Schnitzel als Haute cuisine essen. Doch so leicht gibt Harmony nicht auf... MEINE MEINUNG: Vom netten Cover und dem vielversprechenden Klappentext angelockt, wollte ich "Elbe aufwärts" auf alle Fälle lesen. Die Geschichte beginnt im September in Hamburg, dauert mehrere Monate, spielt sich vorwiegend im Wendland ab und endet in Hamburg. Die Orts- und Schauplatzbeschreibungen wurden so lebendig beschrieben, dass man sich alles wunderbar vorstellen kann. Harmony Schlüter-Hansen hat mit 45 Jahren erreicht, wovon viele träumen. Sie hat einen tollen, verantwortungsvollen Job als Chefredakteurin des Modemagazins "Style", eine schöne Wohnung im Hamburger Stadtteil Eppendorf und ist mit dem jüngeren Gastrokritiker Mo(ritz) Liebermann zusammen. Doch dann bricht das Leben der toughen Karrierefrau auseinander, als sie erfährt, dass sie Mo betrügt und dass sie den Posten als Chefredakteurin des Hausfrauen-Magazins "Elsa" nicht bekommt, sondern ihre Kollegin Anita Wirblinger und Harmonys Dienste nun nicht mehr benötigt werden. Allerdings gibt sich die Mittvierzigerin, die in einer Hippie-Kommune aufgewachsen ist und ein gespaltenes Verhältnis zu ihrem Vater hat, nicht so leicht geschlagen und macht ihren Traum vom Feinschmeckerlokal "Elbliebe" wahr... Hauptperson Harmony ist zwar durchaus eine sympathische Protagonistin mit Ecken und Macken, die eine ansehnliche Weiterentwicklung durchlebt, jedoch konnte ich mich nicht immer mit ihr bzw. ihren Handlungen & Taten identifizieren, denn manchmal wirkt Harmony für ihr Alter ein wenig blauäugig. Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Harmonys Vater Horst (Harmony versteht sich mit dem Psychotherapeuten nicht besonders gut, vor allem seit dem Tod ihrer Mutter Ingrid), ihr Ex-Liebhaber Mo (dem Harmony zu seinem Kritikerjob verholfen hat und der sie mit einer Künstlerin betrügt),  die Bewohner des Wendlandes wie z.B. Nachbarstochter Wiebke (ein "großes Kind", die früher häufig zu Gast in der Gasthausküche war und immer ehrlich ihre Meinung sagt), der hiesige Künstler Jano oder Koch und Globetrotter Paul sind interessante Figuren, die sich gut in die Handlung einfügen. "Elbe aufwärts" beinhaltet eine reizvolle, aber nicht ganz neue Romanidee (eine Großstädterin wagt auf dem Land einen Neubeginn und lernt das Landleben mit all seinen Facetten kennen) samt ansprechender Umsetzung. Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von Harmony (in der 3. Person) geschildert, die uns Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gestattet. Es ist auf alle Fälle amüsant, mitzuerleben, wie sich Harmony von einer durchgestylten Chefredakteurin mit Designertasche und Porsche in eine Restaurant-Besitzerin mit Gummistiefeln und Geldsorgen verändert und was ihr alles passiert. Denn auch wenn sich der Ausgang der Geschichte vielleicht schon bald erahnen lässt, so bietet der Weg dorthin allerlei Wirrungen, Stolpersteinen und Turbulenzen und wurde mit vielen erheiternden Szenen, aber auch einigen ernsten Passagen versehen. Ein gewisse Vorhersehbarkeit und kleine Längen sind zwar enthalten, stören den Lesefluss aber nicht weiter, obwohl mir die Geschichte irgendwie nicht ganz "rund" erscheint. Vervollständigt wird der ereignisreiche Roman durch den locker-leichten Schreibstil von Janna Hagedorn, unterhaltsame Dialoge und eine angenehme Sprache, wodurch sich die 352 Seiten rasend schnell lesen lassen. FAZIT: "Elbe aufwärts" ist mein erster Roman von Janna Hagedorn und eine kurzweilige Geschichte, in der sich alles um Harmony und ihren Neubeginn im Wendland dreht. Die Story wartet mit einem abwechslungsreichen Plot, einer interessanten Hauptperson sowie einer flüssigen Schreibweise auf und bietet den Lesern ein paar unterhaltsame Lesestunden. Allerdings fehlt mir neben kleinen Mankos "das gewisse Etwas" für die volle Punktzahl, weshalb die Geschichte "nur" 4 STERNE erhält.

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