Janna Hagedorn Mantramänner

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Inhaltsangabe zu „Mantramänner“ von Janna Hagedorn

Erleuchtung für Anfängerinnen — oder Yogis küsst man nicht Evke, 28 Jahre, fühlt sich ausgeschlossen. Alle haben ihr Leben im Griff, nur sie nicht. Zwar trifft sie auf der grauenvollen Firmenparty unverhofft den Vater ihrer zukünftigen Kinder, doch Chris ruft nach der ersten und einzigen wundervollen Nacht nicht mehr an. Ob es daran liegt, dass Evkes Freundinnen Yoga machen und Tee trinken, während sie mit der Chiantiflasche allein dasitzt? Ist innere Gelassenheit tatsächlich der erste Schritt zu einem erfüllten Leben? Aber wie lernt man, sich selbst zu lieben? Entschlossen beschreitet Evke den Weg der spirituellen Erleuchtung. Und droht sich im Dschungel der Yoga-Kurse zu verlieren: von Kundalini-, Luna- oder Hatha-Yoga, wo das, was früher im Turnunterricht Kerze hieß, nun der Schulterstand ist, bis hin zu Karma-Yoga, was nichts anderes als Küchendienst bedeutet. Wie gut, dass es Siv gibt. Der attraktive Yoga-Lehrer verdeutlicht Evke die vielen Wege der Spiritualität mit sehr viel Gefühl ...

Ich gebe es zu: ich hab mich nach leichter Lektüre gesehnt und ich praktiziere Yoga. Das Buch bedient sämtliche Klischees.So gar nicht meins

— naninka

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    Mantramänner

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2014 um 19:06

    Hin und wieder recherchiere ich zum Thema Yoga im Internet und irgendwie bin ich dabei auf "Mantramänner" gestoßen. Ich musste dieses Buch haben und ich wollte es sofort lesen! Fast feierlich ging ich mit dem Buch in den nahegelegenen Park, setzte mich auf meine Lieblingsbank und begann zu lesen. "Es war nach dem vierten Glas Wein auf Mellis Party, als ich plötzlich drei überraschend klare Gedanken hatte. Erstens: Ich brauche dringend neue Freunde. Zweitens: Oder ich melde mich zu einem Yogakurs an. Drittens: Komisch, dass ich in meinem Zustand noch so klare Gedanken fassen kann. " - so beginnt die Geschichte der Protagonistin Evke Frank. Ihres Zeichens Dauersingle und auf der ständigen Suche nach Mr. Right, 28 Jahre jung und, ich wage es zu behaupten, Yogagegnerin. Ich habe unzählige Rezensionen zu dem Buch gelesen und möchte meine aus einem anderen Blickwinkel schreiben. Mich interessierte von Anfang an weniger die Liebesliaison von Evke noch die zwischenmenschlichen Probleme ihrer Freundinnen. Mich interessierte, wie Evke sich durch Yoga verändert und weiterentwickelt. Denn es war schon vor dem Lesen offensichtlich: von der totalen Skeptikerin würde sich die Protagonistin zur leidenschaftlichen Yogini entwickeln. Es war bei Evke wie bei mir: wir beide konnten den Yogahype, der sich in den letzten Jahren global entwickelte, zu Beginn einfach nicht nachvollziehen. Aber genau wie ich sagte sich Evke irgendwann "Wenn's keinen Nutzen hat - schaden kann es sicher nicht!" und so ließ sie sich vom Yogabegeisterungsstrom mitreißen. Und dieser Schritt in ein neues Leben war für sie (wie auch für mich damals) gleichzeitig auch ein Neubeginn in ihrem Seelenleben. Auf einmal geht sie achtsamer durch's Leben, verbessert nicht nur ihre Lebens- sondern auch ihre Arbeitsmoral und gibt, als absolute Yogaanfängerin, Yogastunden in ihrer Firma um das Betriebsklima zu verbessern. "Mantramänner" ist ein sehr dynamisches und transformierendes Buch. Es ist zwar ein Buch aus der Ecke "Frauenliteratur", aber es bietet doch einiges an Yogawissen. Beispielsweise gibt es keine numerisch angeordneten Kapitel, sondern die Beschreibungen von Asanas kennzeichnen das jeweilige Kapitel. Kapitel 1 wäre z.B.: "Halasana - Der Pflug ist die wichtigste Stellung für alle, die langfristige Veränderungen in ihrem Leben einleiten wollen. Er ist ein kraftvoller Wegweiser in die innere Mitte." Ich würde das Buch im besonderen yogapraktizierenden Frauen empfehlen bzw. denen, die bereits mit Yoga Erfahrungen haben, ihre Praxis aber nie fortsetzten. Es ist ein Buch, das zur Achtsamkeit und zum Innehalten anregt. Und selbstverständlich kommt beim Lesen immer wieder das Verlangen, die Yogamatte raus zu holen und ein paar Asanas zu machen. Schlussendlich ist "Mantramänner" ein Buch, das nicht nur ein Roman für Zwischendurch ist. Für mich persönlich bildete sich die Botschaft "Beschäftige dich mit spirituellen Dingen, aber bleib auf dem Teppich. Und wenn deine Mitmenschen deinen neuen Lebensstil nicht teilen wollen, dann wende dich nicht von ihnen ab" heraus. Ganz im Gegenteil, Gleichgesinnte sind manchmal vielleicht gar nicht der Umgang, den man unbedingt braucht um glücklich zu sein. Das Glück des Lebens findet sich in den einfachen, alltäglichen Dingen. Genau wie die Liebe. "Mantramänner" ist übrigens auch unter dem Titel "Yogis küsst man nicht" im selben Verlag für ein paar Euro weniger erhältlich. Ein besonderes Sahnehäubchen habe ich für diese Rezension aber noch. Verena Hagedorn (die dieses Buch unter dem Pseudonym Janna Hagedorn schrieb) erklärte sich bereit ein paar meiner Fragen zum Buch zu beantworten. Natürlich möchte ich euch die auf keinen Fall vorenthalten: ॐ  Kein Yogaaußenstehender kann ein solches Buch schreiben! Ganz ehrlich, stecken in dem Buch ein paar autobiografische Anektdoten?  Ja, natürlich - zum einen hatte ich schon vorher Yogapraxis, zum anderen habe ich mich natürlich aus Recherchegründen auf die Suche gemacht und noch die ein oder andere Variante ausprobiert,  wobei ein Wochenend-Workshop besonders inspirierend war für die komischen Szenen (Karmayoga und Hausschuhe vor dem Shiva-Raum...). Autobiographisch sind aber weniger die slapstickartigen Situationen, in die meine Heldin Evke teilweise gerät, sondern eher die Gedanken und Eindrücke aus ihren ersten Yogastunden, z.B. dass sie plötzlich in der Mediation das Gestrüpp vor ihrer alten Schule vor dem geistigen Auge hat. Was die "Männersuche" angeht, habe ich natürlich auch ein wenig meine Single-Vergangenheit geplündert, allerdings war ich bereits mit meinem jetzigen Mann zusammen, als ich vor zehn Jahren meine ersten Yoga-Erfahrungen machte, das ist also zum Teil neu kombiniert und zum Teil frei erfunden. ॐ Was war die Ursprungsidee von Mantramänner? Oder was hat dich zu Beginn inspiriert?  Mich hat einfach die Verbindung gereizt von einem "trendigen" Thema, das aber eine größere Dimension hat als einfach nur eine Trendsportart, und einer klassischen romantischen Komödie. Da bietet Yoga natürlich als philosophischer Background mehr, als wenn ich meine Heldin jetzt im Zumba-Kurs nach Mr. Right hätte suchen lassen ;). ॐ Bist du selbst Yogapraktizierende oder hast du dich beim Schreiben des Buches von Freundinnen inspirieren und beraten lassen?  Siehe oben, ja, ohne eigene Yogapraxis hätte ich das nicht schreiben können, habe mich aber auch gefreut über den Input von Freundinnen und Bekannten und deren Yoga-Anekdoten. ॐ Mantramänner war für mich sehr inspirierend! Sind weitere Bücher mit ähnlichem Thema geplant?  Im Juli erscheint mein nächster Roman im Diana-Verlag unter dem Namen "Friesenherz", der tatsächlich ein etwas ähnliches Thema hat. Diesmal geht es um zwei 40jährige Frauen mit einem sehr unterschiedlichen Lebensmodell, die sich bei einem Ayurveda-Seminar an der Nordsee kennen lernen und anfänglich zwischen Neid und heimlicher Sehnsucht auf das Leben der anderen und offener Konkurrenz hin- und hergerissen sind. Auch wieder so eine Komödie mit, wie ich hoffe, Mehrwert.  ॐ Hast du eine Botschaft, die du deinen LeserInnen mit auf den Weg geben möchtest?  Ich glaube, ein Roman ist jedesmal wieder neu, je nachdem, wer ihn gerade liest - da würde ich meinen Leserinnen (und Lesern, natürlich...) lieber selbst überlassen, was sie für sich dabei herausziehen...   Vielen Dank noch einmal an Verena Hagedorn. Ich hoffe, ich habe mit dieser Empfehlung auch andere LeserInnen auf dieses wunderbare Buch aufmerksam gemacht. Und ich freue mich auf das neue Buch, das im Juli erscheinen wird. Ich werde auf jeden Fall davon berichten!

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  • Rezension zu "Mantramänner" von Janna Hagedorn

    Mantramänner

    Kiara

    18. September 2011 um 11:02

    Beschreibung: Evke, 28 Jahre, fühlt sich ausgeschlossen. Alle haben ihr Leben im Griff, nur sie nicht. Zwar trifft sie auf der grauenvollen Firmenparty unverhofft den Vater ihrer zukünftigen Kinder, doch Chris ruft nach der ersten und einzigen wundervollen Nacht nicht mehr an. Ob es daran liegt, dass Evkes Freundinnen Yoga machen und Tee trinken, während sie mit der Chiantiflasche allein dasitzt? Ist innere Gelassenheit tatsächlich der erste Schritt zu einem erfüllten Leben? Aber wie lernt man, sich selbst zu lieben? Entschlossen beschreitet Evke den Weg der spirituellen Erleuchtung. Und droht sich im Dschungel der Yoga-Kurse zu verlieren: von Kundalini-, Luna- oder Hatha-Yoga, wo das, was früher im Turnunterricht Kerze hieß, nun der Schulterstand ist, bis hin zu Karma-Yoga, was nichts anderes als Küchendienst bedeutet. Wie gut, dass es Siv gibt. Der attraktive Yoga-Lehrer verdeutlicht Evke die vielen Wege der Spiritualität mit sehr viel Gefühl ... Meine Meinung: Das Lesen von "Mantramänner" hat mir einfach nur Spaß gemacht! :) Es gibt sehr viel Situationskomik, lustige Episoden, einfach jede Menge zu lachen. Evke, der Hauptcharakter ist mir mit ihrer leicht schusseligen und sehr ironischen Art zudem von Beginn an sympathisch gewesen. Das gute an ihr: Sie ist besonders am Anfang des Buches zwar etwas konfus, aber diese klischeehafte Frauenentwicklung, die man von anderen "humorvollen Frauenromanen" kennt, gibt es hier zum Glück nicht: "Frau Mitte 30 passieren nur peinliche Dinge, ein Fiasko jagt das nächste.. aber in nur 200 Seiten wird eine riesen Entwicklung hin zur erfolgreichen Karrierefrau hingelegt." Stattdessen ist die Entwicklung Evkes für mich jederzeit glaubwürdig. Gut und passend ist auch, dass Evke nicht nur auf der Suche nach dem Traummann - dem Vater ihrer Kinder ;) - ist, sondern bedingt durch das Yoga erst einmal zu sich selbst findet, was dem Buch zudem auch eine gute Portion Tiefgang beschert. Ein besonderer Pluspunkt: Ganz nebenbei erfährt man als Leser einiges Wissenswertes über Yoga. Denn jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Definition einer Yoga-Übung. Mein Fazit: "Mantramänner" ist eine lustige Geschichte über eine Frau auf der Suche nach der großen Liebe - und dabei immer wieder für eine Überraschung gut! (4 von 5 Sternen) Cover: Das Cover passt wirklich gut zur Handlung. Die fröhlichen Farben und die orientalischen Symbole geben schon einen ersten Einblick in das Geschehen. Und abgesehen davon ist das pink bestimmt auch ein guter Blickfang in jeder Buchhandlung! Gebundene Ausgabe: 288 Seiten Broschiert: 377 Seiten ISBN-13: 978-3453291041 "Janna Hagedorn" ist ein Pseudonym. Die bisherigen Bücher der Autorin sind unter dem Namen "Verena Carl" erschienen: Verena Carl - Irgendwie Irgendwann Verena Carl - Eine Nacht zu viel Verena Carl - Lady Liberty

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  • Rezension zu "Mantramänner" von Janna Hagedorn

    Mantramänner

    Sariechen

    09. September 2011 um 15:38

    Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen, weil es überhaupt keinen Spaß mehr machte zu lesen. Die Leseprobe damals fand ich total super, leider konnte die Autorin meiner Meinung nach das Niveau nicht halten. Manche Wörter, die die Autorin verwendete, waren ganz lustig, aber Handlung und Sprachstil langweilten mich recht schnell. Habe mit Yoga nichts am Hut, grundsätzlich wäre ich aber schon interessiert gewesen und kann mich auch auf schräge Storys einlassen (z. B. spricht die Protagonistin in David Safier´s Mieses Karma auch mit Buddha, hier passte das nicht zusammen). Das einzige was gut war, war zwischendurch das wunderschöne Cover zu betrachten ;-)

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  • Rezension zu "Mantramänner" von Janna Hagedorn

    Mantramänner

    Nightingale78

    26. April 2011 um 16:14

    Buchinhalt: Evke Frank ist 28 Jahre jung und wenn man es nicht ganz so genau nimmt mit ihren max. 3-Monatsbeziehungen, Dauersingle. Ein Zustand der sie mehr und mehr zum Außenseiter werden lässt. Denn die besten Freundinnen Melli und Anna leben schon lange mit ihren Freunden zusammen. Freundin Nadine ist als “männermoderner Vamp” die Ausnahme, allerdings auch wirklich freiwillig. Keine der Freundinnen kann jedoch das ewige “er ist der Mr. Right” Gequatsche mehr von Evke hören. Auf der Betriebsfeier ihres Arbeitgebers Sunny-Side-Reisen lernt Evke den unverschämt gutaussehenden, smarten Kollegen Chris kennen und ist sich (mal wieder) sicher: “der und kein anderer wird der Vater meines ungeborenen Kindes sein!” Und weil sich Evke so sicher ist, landet sie mit ihm für ein heißes Schläferstündchen auf ihrer Couch. Der nächste Morgen fängt zunächst auch noch vielversprechend an. Schließlich bringt Chris ihr einen Latte Macchiato ans Bett. Doch nachdem sie ihn ziehen lässt und er sich partout nicht mehr meldet, ist wieder mal Sense mit der Familienplanung. Gebeutelt vom One-Night-Stand lässt sie sich von den Freundinnen zu einem Yoga-Workshop-Wochenende überreden. Und was für sie zunächst nur Abwechslung vom Liebeskummer sein soll, entwickelt sich zu einer neuen Leidenschaft. Inmitten ihrer Entdeckungsreise durch den Yoga-Dschungel entdeckt sie Yoga-Lehrer Siv[ananda]. Von ihm glaubt Evke nicht nur Erleuchtung durch Spiritualität zu bekommen… Meine persönliche Meinung: Evke Frank ist Single und auf Dauersuche nach Mr. Perfect. Nach einem Schäferstündchen mit ihrem leckeren Kollegen Chris und keinem einzigen Rückruf, möchte sie nur eins: etwas leckeres vom indischen Lieferservice. Nur leider entpuppt sich der Flyer in ihren Händen als Werbeflyer von einem Yoga-Studio. “Warum eigentlich nicht? Schließlich sind die anderen (ihre Freundinnen) auch schon bekennnende Yoga-Anhänger”, denkt sich Evke und macht sich auf zu ihrer ersten Yoga-Stunde. Doch von der erhofften Entspannung und Abwechslung ist nach der ersten Stunde nichts zu spüren. Evke ist jedoch entschlossen, die negativen Schwingungen (inkl. Chris) mit Hilfe von jeder Menge “Oms und Shanti, shantis” aus ihrem Körper und Geist zu bekommen. Gut, dass Freundin Melli alle einläd sie zum Yoga-Workshop übers Wochenende zu begleiten. Kaum angekommen, lernt sie den knackigen Yoga-Lehrer Siv kennen und ist hin und weg. Für ein paar seelische (!!) Streicheleinheiten tauscht Evke die geliebten Hacksteaks gegen Tofu, Wein gegen heilende Fruchtsäfte und der Latte Macchiato weicht dem Grüntee. Doch wie lange wird sie diesen Weg gehen können und kann ihr der Yogi Siv wirklich die wahre spirituelle Liebe schenken? Protagonistin Evke ist eine frische, lebensfrohe, humorvolle und attraktive Frau die stramm auf die 30 zugeht. Alle ihre Freunde scheinen ihren Platz an der Seite des Partners gefunden zu haben sowie ein geregeltes, erfolgreiches Berufsleben. Nur Evke fühlt sich als Single und ihrem Job bei Sunny-Side-Reisen irgendwie verloren. Mir gefiel Evkes Charakter sehr gut. Zunächst dache ich sie ist eine starke, unabhängige Frau die jedoch immernoch nach etwas entscheidenem sucht. Doch dies muss nicht immer ein Mann sein. Und da hackt es bei der lieben Evke. Auch Evkes Freundinnen Melli, Anna und Nadine sind tolle Persönlichkeiten die der Geschichte nochmal einen gewissen Schuß verleihen. “Mantramänner” ist das perfekte Buch für einen gemütlichen Tag in der Sonne oder gleichermaßen drinnen auf der Couch. Janna Hagedorn hat einen erfrischenden Schreibstil, der die Charaktere in der Geschichte wahrhaftig lebendig werden lässt. Die Autorin und ihre Protagonistin laden den Leser zu einigen amüsanten, aber auch gefühlvollen Lesestunden ein. Man bzw. Frau bekommt richtig Lust sich nach diesem Buch an einen Yoga-Kurs anzumelden. Ich für meinen Teil habe richtig Laune drauf bekommen und er-google mir mal einige Yoga-Studios. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die jeweiligen Beschreibungen der Yoga-Stellungen zu Beginn der Kapitel. So bekommt der Leser einen Einblick auf die vielen Positionen. Dieses Buch ist ein sehr netter, kurzweiliger Pageturner.

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  • Rezension zu "Mantramänner" von Janna Hagedorn

    Mantramänner

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2011 um 20:12

    Inhalt: Evkes Freundinnen sind auf dem Weg zur Erleuchtung, anstatt Sekt gibt es grünen Tee, die Partys werden durch Yoga ersetzt und an den Wochenenden läuft bestimmt irgendwo ein Workshop. Entweder sie sucht sich bald neue Freunde, oder sie versucht es auch mit Yoga & Co.. Ein One Night Stand mit Chris nach einer Firmenfeier bringt ihr seelisches Gleichgewicht endgültig aus der Balance. Warum also nicht dem Yoga eine Chance geben, schließlich gibt es da diesen süßen Yogalehrer Siv. Rezension: Evke begibt sich auf den Yoga-Weg, weniger durch den Gedanken an die Steigerung ihrer Beweglichkeit, oder der Suche nach innerer Harmonie angetrieben, als dem Wunsch wieder mit ihren Freundinnen auf eine Wellenlänge zu gelangen, vielleicht dem attraktiven Siv ein wenig näher zu kommen und schließlich ist Yoga das neue Golf. Die Autorin hat hier ganz geschickt, Liebe mit Yoga gemixt. Das Buch ist humorvoll geschrieben, lässt keine Langeweile aufkommen und man merkt, dass sie sich auf diesem Gebiet auskennt. Ich fand die Idee mit den Buddha-Dialogen pfiffig und ihre liebevollen Seitenhiebe in Richtung Esoterik-Szene erfrischend. Evke erfährt auf ihrem Weg zur Erleuchtung, einiges über sich, lernt sich selber wieder zu schätzen, macht neue berufliche Erfahrungen und kommt für sich zu dem Schluss: Man kann sich alles verbiegen nur sich selber nicht für andere. Evke und ihre Freundinnen haben mich überzeugt, runter vom Sofa und Ende mit den halbherzigen Yoga-Übungen vor dem Wii, die Yoga-Matte und das Buch von Ursula Karven 'Yoga für dich und überall' sind bestellt.

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