Janna Ruth Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

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Inhaltsangabe zu „Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)“ von Janna Ruth

Im Palast des Abendrots strebt alles nach vollkommener Schönheit: Wasser, Metall, Holz und Luft werden zu bewundernswerten Kunstwerken geformt, an denen sich die höfische Gesellschaft ergötzen kann. Als der junge Schwerttänzer Jinnan aus der Provinz den Hof betritt, fühlt er sich unbeholfen und von der komplizierten Etikette überfordert. Dann jedoch trifft er auf die bildhübsche Ayaka und lässt sich von ihrem Luftspiel verzaubern. Wider jegliche Vernunft versucht Jinnan, Ayakas Herz zu erobern – wohl wissend, dass er mit dem Feuer spielt …

Wunderschön erzählte Romantasy

— DennisKohlmann

Beeindruckendes, märchenhaftes Debüt voller Gefühl

— Lothen

Ein Buch, in dem man versinken kann

— Fledermaus92
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  • Entführung in eine phantastische Welt

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    winniehex

    27. October 2017 um 22:51

    Jinnan ist ein Schwerttänzer, nachdem Tod seiner Eltern bleibt immer nichts übrig als zum kaiserlichen Hof zu wechseln. Aber Jinnan hat ein gutes Herz und kann keinem was wirklich anhaben. Aber er hat auch das Problem, dass er Gefühle für Ayaka hegt, aber diese werden wohl nie erwiedert werden. Das Buch hat sehr viel Gefühl, so wie auch Emotionen und ist sehr fein geschrieben, auf jeden Fall liest es sich für mich so. als Leser wird am sozusagen genau in die Handlung miteinbezogen, so dass man richtig Angst hat bei jeder Zeile. Mich hat das Buch doch sehr ergriffen, da es so leicht und fein ist. Fazit: Ein wirklich wunderschönes und gefühlvolles Buch, was aber auch harte Stellen hatte. Schade finde ich, dass es bissel kurz ist…

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  • Ein Feuerwerk der Emotionen ...

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    UnsereBuecherwelt

    09. October 2017 um 11:53

    Dieser Kurzroman hat mich in erster Linie „verzaubert“!Man ist mit den ersten Worten umgehend in einer völlig fernen und phantastischen Welt gefangen, einer poetischen, romantischen, aber auch oberflächlichen und naiven Welt ... Wir finden uns am asiatischen Hofe eines Palastes wieder, in dem die Elemente, die Schönheit, die Vollkommenheit und die Poesie eine große Rolle spielen.Der junge Schwerttänzer Jinnan und die schöne Prinzengattin Ayaka stehen im Mittelpunkt der Geschichte und mit ihnen, ihre Verliebtheit und ihre wachsende Liebe, die nicht sein darf …Die Geschichte hat für mich viele Botschaften bereitgehalten. An oberster Stelle einen Appell an mich, die Natur stets zu achten und nicht zu unterschätzen, niemals die äußere Schönheit über die innere zu stellen, immer mit wachen Augen durchs Leben zu gehen, sich keinen bequemen Oberflächlichkeiten hinzugeben und immer den Mut zu haben, für seine Wünsche, Träume und die Liebe einzustehen, egal was die äußeren Umstände einem vorgeben!Es ist schon bemerkenswert, was „Der Tanz der Feuerblüten“ nachhaltig in mir bewirkt hat, wenn man bedenkt, dass das Buch gerade mal 100 Seiten umfasst!Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Autorin sowohl die Charaktere, als auch die runde und tiefgründige Geschichte an sich, sehr bild- und wortgewaltig in Szene gesetzt hat!Janna Ruth hat es wahrlich geschafft, mich mit ihrem Debüt in eine ferne Welt zu entführen, hat mich dabei eine romantische Geschichte fühlen lassen und mich am Ende selbstreflektierend zurück gelassen! Macht euch also bereit auf die Macht und den Mut der Liebe, auf phantastische Tier- und Elemente-Wesen in einer Welt der Poesie, Schönheit und Oberflächlichkeit.Und weil ich den Wind und das Feuer immer noch spüren kann und die beschriebenen Kirschblüten immer noch rieche, koche ich mir jetzt erst einmal einen „japanischen Kirschblütentee“ und träume noch eine Weile vor mich hin ...FazitEin sehr tiefgründiger Kurzroman und gleichzeitiges Debüt der Autorin! Wer bereit ist, sich in eine phantastische, poetische Welt der Elemente entführen zu lassen und dabei die verbotene Liebe zweier Menschen hautnah mitfühlen möchte, der wird es ganz sicher nicht bereuen!

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  • "Tanz der Feuerblüten" - Janna Ruth

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    elchi

    25. August 2017 um 18:53

    Inhaltsangabe: Japan ein Land voller Kultur, Traditionen und Gegensätze. Wie unterschiedlich all dies sein kann, erfährt der junge Schwerttänzer Jinnan, als er nach dem Tod seines Vaters an den kaiserlichen Hof tritt. Die Beherrschung der Elemente ist ihm wohlbekannt, wenn auch nicht in der Form aus allem eine Kunst zu machen. Ein wenig unbeholfen und mit der komplizierten Etikette des Hofes überfordert, versucht er sich seinem neuen Leben bestmöglich anzupassen. Auch ist er bemüht die Magie der Worte zu erlernen, denn sein Herz wurde verzaubert von der Schönheit und Eleganz der bildhübschen Ayaka und ihrem Luftspiel. Allerdings ist sie für ihn unerreichbar, ist er doch nur ein einfacher Mann und sie eine der acht Frauen des Prinzen des Wassers… Meine Meinung: „Tanz der Feuerblüten“ von Janna Ruth ist der Debütroman der Autorin. Es handelt sich dabei um eine faszinierende, sehr emotionale Geschichte, deren Gefühle so tiefgründig sind und dessen eigentliche Geschichte nicht nur auf dem Papier geschrieben steht, sondern sich vielmehr zwischen den Zeilen entfaltet und zu berühren vermag. Die Autorin entführt uns in eine Welt fernab unserer Kultur. Sie lernt uns allein durch Worte die Kunst und Schönheit in allem was uns umgibt zu schätzen und verwebt die Traditionen des fernöstlichen Japans mit einem Hauch Fantasy, dieser fließend in die Geschichte übergeht und den Leser in seinem Bann gefangen nimmt. Ein altbekanntes Mittel ist dabei die Verwendung der Elemente und das Einbringen von Geistern und Dämonen. Aber eben dieses übt eine besondere Faszination auf mich aus, da sich diese Mittel in einem gemeinsamen Tanz aus ungeheuren, mystischen Künsten wie ein magisch-roter Faden durch die Geschichte ziehen und von einem noch mächtigeren Band der Liebe und tiefen Emotionen ummantelt werden. Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich und faszinierend zugleich. Denn ebenso wie ihre Protagonisten beherrscht sie die Kunst der Worte und weiß die Leser zu verzaubern! Ihre Sprache ist so poetisch und bildgewaltig, dass sie ganze Landschaften vor dem Auge der Leser malt! Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet. Ein jeder besitzt seine Eigenarten, diese einen guten Kontrast zueinander bilden, was sie wiederrum sehr authentisch wirken lässt. Egal ob Haupt- oder Nebencharakter, sie alle spielen eine wichtige Rolle und formen die Geschichte zu einem Ganzen!   Besonders gefallen hat mir dabei die starke Bindung zwischen den beiden Hauptprotagonisten Jinnan und Ayaka. Ihr Band der Liebe ist förmlich greifbar und beide durchleben eine Entwicklung, sie passen sich stets ihrer jeweiligen Lage an und reifen mit ihren Aufgaben. Fazit: „Tanz der Feuerblüten“ von Janna Ruth ist eine Geschichte voller Emotionen, die ihre Magie nicht nur in dem geschriebenen Wort auf Papier entfaltet, sondern sich vielmehr zwischen den Zeilen abspielt und uns die fremde Kultur des fernöstlichen Japans näher bringt! Ein außergewöhnlicher und berührender Schreibstil wirken die Kunst den Leser im Bann der Geschichte gefangen zu nehmen! Absolute Leseempfehlung!

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  • Poetische Romantasy und eine Plädoyer für die Natur

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    DennisKohlmann

    15. July 2017 um 18:11

    Um es kurz zu machen: „Tanz der Feuerblüten“ ist toll! Direkt auf der ersten Seite hatte mich die Autorin mit ihren wunderschönen Beschreibungen zum Schauplatz am Haken. Außergewöhnlich war für mich das asiatische Setting, das findet man ja nicht so oft, also zumindest für mich war es so. Die Namen der Charaktere waren zwar hier und da für mich nicht so leicht zu behalten, weil sie solche Zungenbrecher sind, aber das macht ja eigentlich nichts. Die Geschichte ist trotzdem wunderschön erzählt.Gut gefallen hat mir die Tradition des Umwerbens der Angebeteten mittels Haikus. Das hat mich an „Siebzehn Silben Ewigkeit“ von Denis Thériault erinnert. In seinem eher literarischen Liebesroman geht es auch um die Magie der Gedichte.Auch die Botschaft des Buchs spricht mich persönlich sehr an: Wenn wir Menschen nicht aufhören, uns gegen und über die Natur zu stellen, werden wir irgendwann daran zu Grund gehen. Das habe ich zumindest aus der Geschichte herausgelesen.Die Länge bzw. Kürze hat mich nicht gestört, auch wenn ich der Geschichte gut und gerne noch 300 Seiten mehr hätte folgen können. Habe auch im Nachhinein entdeckt, dass der Roman Teil einer Ausschreibung des Verlags war, bei der die Seitenzahl ein hartes Kriterium war. Also von daher, alles richtig gemacht!

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  • Beeindruckendes, märchenhaftes Debüt voller Gefühl

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    Lothen

    08. June 2017 um 18:18

    Janna Ruths Debüt konnte mich von der ersten Seite an verzaubern. „Tanz der Feuerblüten“ ist nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern vor allem ein starkes Plädoyer für die Macht der Natur und für die Betonung innerer Werte über äußerer Schönheit. Die Sprache ist wunderschön bildhaft und passt hervorragend zu dem märchenhaften Fantasy-Setting, in das der Leser hineingezogen wird. Die beiden Protagonisten Jinnan und Ayaka sind zwei ausgesprochen authentische Charaktere, die trotz der Kürze des Romans in all ihren Facetten dargestellt werden. Selbst die Nebenfiguren sind so plastisch und glaubwürdig, dass es leichtfällt, in die Geschichte einzutauchen. Zugegebenermaßen bin ich kein großer Romanzen-Leser, aber die zarte Liaison zwischen Ayaka und Jinnan wurde so einfühlsam und ohne unnötigen Kitsch beschrieben, dass ich mich richtig in den Gefühlen der beiden verlieren konnte. Der Roman kommt außerdem ohne explizite Sex-Szenen aus, was dem märchenhaften Charakter der Geschichte definitiv zugutekommt. Besonders beeindruckt hat mich allerdings das Setting. Janna Ruth erweckt eine Welt zum Leben, die an alt-asiatische Kulturen erinnert, und von Schönheit und Ästhetik durchdrungen ist. Ohne sich in unnötigen Details zu verlieren schildert die Autorin das Leben am Kaiserhof in all seinen zahlreichen Facetten und selbst mit wenigen Worten gelingt es ihr, die höfische Etikette, die Ideale der Menschen und den Zauber der Elemente zum Leben zu erwecken. Letztlich gibt es an diesem Roman nur einen einzigen Wermutstropfen, den auch meine Vorposter bereits bemerkt haben: Das Buch ist zu kurz. Man hat sich kaum in dem Setting, den Charakteren und den märchenhaften Motiven verloren, da ist die Geschichte auch schon wieder vorbei. Dadurch bleiben einige spannende Konflikte und Charakterhintergründe etwas auf der Strecke, dem Gesamtkonzept der Geschichte und der Spannung tut das aber keinen Abbruch. Von mir gibt es 4,5 Sterne – und weil es ein Debüt ist, runde ich großzügig auf. Behaltet diese Autorin im Auge, ich bin mir sicher, da haben wir noch tolle Bücher zu erwarten.

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  • Auch empfehlenswert, wenn man eventuell nicht ganz in die Zielgruppe passt

    Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

    Fledermaus92

    20. April 2017 um 20:47

    Auch wenn ich mich eigentlich null für japanische Kultur interessiere, hat "Tanz der Feuerblüten" mich durch den poetischen Schreibstil von der ersten Seite an mitgerissen. Die Autorin hat es auf jeden Fall drauf, Bilder, Landschaften und Szenarien vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und so kann man richtig in der von ihr geschaffenen Welt versinken. Die Welt ist in sich konsistent sehr überzeugend aufgebaut und auch mit den Charakteren kann man mitfiebern! Einziger Kritikpunkt ist, dass diese Welt und die Charaktere auf 100 Seiten kaum so dargestellt werden können, wie sie es verdient hätten. Besonders Ayaka ist für mich etwas zu kurz gekommen - ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren, dazu hätte aber vermutlich das Buch länger sein müssen. Sehr schade, dass es nur das E-Book gibt, ich hätte es gerne auch im Regal stehen!

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