Janne Jörg Kipp , Rolf Morrien Das Anti-Crash-Buch

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Inhaltsangabe zu „Das Anti-Crash-Buch“ von Janne Jörg Kipp

Griechenland, Portugal, Spanien – eine (drohende) Staatspleite jagt die andere. Und auch Deutschland ist keineswegs davor gefeit. Müssten Staaten so bilanzieren wie Unternehmen, gäbe es bereits heute viele Insolvenzfälle. Bezieht man zum Beispiel für die USA oder für Deutschland nicht nur die offiziellen Rekordschulden, sondern auch noch diverse »Schattenhaushalte«, Sonderfonds und zukünftige Zahlungsverpflichtungen wie die Renten mit in die Kalkulation ein, muss man sogar sagen: Deutschland ist schon jetzt bankrott, und nach 1923 und 1948 zum dritten Mal innerhalb von 100 Jahren pleite. Janne Jörg Kipp und Ralf Morrien bieten in ihrem Buch eine schonungslose Bestandsaufnahme der Staatsfinanzen und zeigen die besten Anlagestrategien, um das eigene Vermögen zu schützen.

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    Das Anti-Crash-Buch
    R_Manthey

    R_Manthey

    09. July 2015 um 10:56

    Schaut man sich die Geschichte von finanziellen Zusammenbrüchen ganzer Staaten etwas genauer an, dann erkennt man Abläufe, die sich immer wiederholen. Und es existieren gewisse Niveaus, nach deren Überschreitung der Prozess in die staatliche Insolvenz nicht mehr aufzuhalten ist. Beurteilt man danach die Lage Deutschlands, dann gibt es nach den offiziellen Zahlen noch eine Chance, den Staatsbankrott zu vermeiden. Doch diese Zahlen sind nur die halbe Wahrheit und Teil der Vernebelungstaktik der politischen Klasse. Eine realistische Einschätzung der Lage sagt hingegen, dass der Rubikon längst auch für Deutschland überschritten ist. Das kann man in diesem Buch nachlesen und gilt unter Fachleuten als unbestrittene Aussage. Unbekannt bleibt hingegen, wann und wie diese Staatspleite ablaufen wird. Mit diesem Text verbessern, erweitern und aktualisieren die Autoren ihr früheres Werk (Staatsbankrott voraus!: Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen). Zunächst unterziehen sie die gegenwärtige Lage einer Bestandsaufnahme und kommen dann zu dem Schluss, dass es nach ihrer Ansicht mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Deflation, also zu einer Schrumpfung der Geldmenge und einer entsprechenden Bereinigung wirtschaftlicher Ungleichgewichte kommen wird. Eine Inflation halten sie für die wahrscheinlichere Variante. Ihre Argumente klingen aus heutiger Sicht recht überzeugend. Ob sie es dann in der Zukunft auch noch sein werden, bleibt bei aller scheinbaren Logik offen. Klar ist nämlich nur, dass die Schulden der Staaten in irgendeiner Weise verschwinden, sie also von irgendwem bezahlt werden müssen. Die Autoren gehen davon aus, dass dies die eigentlichen Schuldner, nämlich die Bürger selbst, tun werden. Ob sie das nun wollen oder nicht. Wenigsten hat der deutsche Steuerzahler den merkwürdigen Vorteil, der Letzte zu sein, den es erwischen wird. So kann er beobachten, wie die Dinge in den anderen Pleitestaaten Europas oder der westlichen Welt ablaufen werden. Nach ihrer Bestandsaufnahme befassen sich die Autoren mit den Vorgängen in den USA, Island, Griechenland und Deutschland. Dann gehen sie noch ein wenig auf die etwas länger zurückliegende Geschichte ein und zitieren große Geister. Irgendwie scheint alles schon einmal auf ähnliche Weise passiert zu sein, auch wenn das eher weniger tröstlich ist. Nachdem sie uns erklärt haben, dass es keinen Ausweg mehr gibt und wir folglich den Staatsbankrott Deutschlands in nicht mehr sehr ferner Zukunft zu erwarten hätten, kommen die Autoren auf den Zusammenbruch der Eurozone zu sprechen und diskutieren mehrere Ablaufvarianten. Schließlich beschreiben sie das Vorspiel des Zusammenbruchs in Deutschland. Das erweist sich schon deshalb als nicht besonders schwer, weil man einfach nur nach Griechenland sehen muss, um sich die Abläufe wie Kapitalflucht oder extreme staatliche Eingriffe ausmalen zu können. Die Autoren meinen, dass wir bereits jetzt massiv getäuscht werden, um die wahren Ausmaße der Lage zu vertuschen. Beispielsweise sei Griechenland schon lange pleite und nicht rettbar. Die Milliarden, die dort bisher und in Zukunft versenkt werden, dienen nur dazu, die eigentliche Pleite abzufedern und das restliche Gebilde besser auf diesen Schock vorzubereiten. Ob diese Strategie aufgehen wird, scheint zweifelhaft, meinen die Autoren, die immer wieder betonen, dass mit all diesen Aktionen gesunde wirtschaftliche Anpassungsprozesse massiv behindert werden, was am Ende nur zu einer noch viel größeren Katastrophe führen wird. Im letzten Drittel des Buches erfährt der Leser dann, wie er sein eventuelles Vermögen über diese Krise retten kann. Die Ratschläge betreffen nur Kapital, das man nicht unbedingt braucht und irgendwie oder irgendwo vor dem Zugriff des Pleitestaates retten möchte. Neu sind die in diesem Buch enthaltenen Vorschläge nicht, dafür aber recht konkret. Die Autoren geben jeder Form von neuen Kapitallebens- oder Rentenversicherungen eine klare Abfuhr. Das ist nur logisch, denn der Staat zwingt die Versicherungen in Staatsanleihen als vermeintlich sichere Anlage zu investieren. Diese bringen aber entweder keine Rendite und/oder sind alles andere als sicher. Was bleibt, sind Sachwerte wie Immobilien, Edelmetalle und Aktien. Dabei geben Kipp und Morrien ungewöhnlich konkrete Hinweise, was aber aus heutiger Sicht in allen Fällen recht vernünftig aussieht. Insbesondere empfehlen sie eine Mischung aus gewissen Aktienfonds und nicht zyklischer Qualitätsaktien. Allerdings sollte man sich wohl von der Illusion befreien, dass es einen Königsweg gäbe, auf dem das gesamte Vermögen breiter Bevölkerungsschichten unfallfrei durch die Krise gelangen würde. Das liegt nicht im Interesse des Pleitestaates, und demzufolge wird er Wege finden, um eine solche Entwicklung massiv zu behindern oder sie ganz und gar unmöglich zu machen. Fazit. Ein Buch, das Wahrheiten verkündet, die man eigentlich nicht hören möchte. Wer sich mit den Dingen schon beschäftigt hat, wird hier nicht viel Neues erfahren. Gelegentlich bemerkt man beim Lesen, dass dieses Werk sehr schnell und oft auch recht plakativ geschrieben wurde. So findet der überraschte Leser zum Beispiel große Teile des Vorwortes wortwörtlich noch einmal in einem späteren Abschnitt des Textes wieder. Die Empfehlungen der Autoren erweisen sich als überraschend konkret. Ob sie tatsächlich so vernünftig sind, wie sie heute erscheinen, wird hingegen erst die Zukunft zeigen.

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  • Rezension zu "Das Anti-Crash-Buch" von Janne Jörg Kipp

    Das Anti-Crash-Buch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. September 2011 um 10:20

    Die zweite Finanzkrise innerhalb weniger Jahre bringt kleine und große Anleger in Not. Wie ist die Lage einzuschätzen? Welche Prognosen sind realistisch und welche reine Angstmache? Die beiden Autoren des vorliegenden Buches, beides ausgewiesene Fachleute in der Anlageberatung, gehen von folgender Situation aus: da die Staaten ihre exorbitante Verschuldung nicht mehr in der Griff bekommen werden, werden sie ihr Heil in einer gesteuerten oder zugelassenen Geldentwertung suchen, weil sie anders ihren Schuldenberg nicht mehr abtragen können. Alle Geldanlagen, von der Lebensversicherung bis zu den Staatsanleihen, werden enorm an Wert verlieren. Gewinner, so die Autoren, wird sein, dem es gelingt, sein Geld rechtzeitig in echtes Vermögen zu verwandeln, in beständige Sachwerte, die ihren Wert auch bei einer Inflation und Wirtschaftskrise behalten. Sie schlagen eine Kombination vor aus Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen und Immobilien. Aber auch für den einfachen Sparer haben die beiden Autoren eine Menge von Tipps parat, und erklären in grau gedruckten Infokästen genau, was sie meinen. Das Buch ist eine gute Hintergrundinformation auch für den kleinen Otto Normalverbraucher, erst recht für den, der viel Geld (zu verlieren) hat.

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