Janne Teller Alles - worum es geht

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Inhaltsangabe zu „Alles - worum es geht“ von Janne Teller

Was bringt einen jungen Mann dazu, grundlos Gewalt anzuwenden? Kann man Intoleranz und Extremismus verstehen? Ist Rache ein gutes Motiv? Können gute Absichten einen Mangel an Verständnis ausgleichen? In ihrem neuen Jugendbuch stellt Janne Teller wieder unbequeme Fragen und führt unsere Vorstellungskraft dahin, wo es wehtut. Mit eindrücklicher Schärfe und Intensität, knapper Syntax und assoziativer Kraft erzählt sie acht Kurzgeschichten über Vorurteile und Intoleranz, Mord und Todesstrafe, Identität und geistige Behinderung, Integration und kulturelle Unterschiede, Träume und Irrtümer. Sie zwingt uns, Stellung zu beziehen, und fordert zum Nachdenken und Diskutieren über unsere Gesellschaft auf.

Sehr durchwachsen - einige Geschichten haben mir sehr gut gefallen, andere überhaupt nicht. Schockierend & aufrüttelnd wie bereits "Nichts"

— Nesaja
Nesaja

Kein Roman. Eine Antologie. Schwer für mich, es zu bewerten. Aber man denkt auf jeden Fall nach.

— Kleines91
Kleines91

EIne derart knallharte Sprache, und doch focusiert auf´s Menschliche .. ist berühernd.

— treulesend
treulesend

Überraschender Kontrast zu 'Nichts'. Eine Reihe angenehm zu lesender Kurzgeschichten.

— Mortalitas
Mortalitas

Eine Sammlung von Kurzgeschichten.

— kvel
kvel

Sammlung von Kurzgeschichten zum Thema Gewalt

— boysandbooks
boysandbooks

Nchdenklich machende Kurzgeschichten, die verschiedene gesellschaftliche Missstände von einer anderen Seite beleuchten.

— LaTraviata
LaTraviata

Es geht nicht um den Inhalt, sondern um den Sinn. Man muss sich mit den Geschichten auseinander setzen, sonst versteht man es auch nicht!

— Erdbeercupcake
Erdbeercupcake

Nach dem ich von Nichts nicht begeistert war, wollte ich Janne Teller mit Alles eine zweite Chance geben. Konnte mich aber nicht überzeugen.

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

Wem "Nichts" gefallen hat, wird von "Alles" einigermaßen enttäuscht sein. Die meisten der Kurzgeschichten in dem Buch waren nicht mein Fall

— darkchylde
darkchylde

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  • Eine Sammlung von Kurzgeschichten.

    Alles - worum es geht
    kvel

    kvel

    29. October 2015 um 23:55

    Inhalt und meine Meinung: Dieses Büchlein enthält eine Sammlung von ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten, die im wesentlichen das „Alles“ thematisieren. Am besten hat mir gleich der erste Text mit dem Titel „Warum?“ gefallen. Eigentlich war diese Geschichte von allen die am schwersten Verständliche und machte mir somit den Einstieg in das Büchlein nicht leicht. Es wird ein Dialog geschildert, in dem eigentlich kaum etwas gesprochen wird. Und es geht auch aus den Dialogen kaum hervor, wer da mit wem spricht. Aber im Laufe des Textes klärt sich das Bild, so dass dies meiner Vermutung nach ein Patientengespräch einer Psychologin mit einem Jugendlichen ist, der eine Gewalttat begangen hat, in dem sie versucht das Motiv für diese Tat zu erfragen. Die begangene Gewalttat war, dass er genervt von einer brennenden Straßenlaterne jemanden mit einer herumliegenden Eisenstange zusammengeschlagen hat. Beispielzitat (S. 16): “Also bin ich nicht schuld?“ „ ... Nein, eigentlich nicht … “ “Du an meiner Stelle hättest das selbe getan?“ „Äh … das weiß ich nicht … “ „Du bist natürlich nie in meiner Situation gewesen. Aber mal angenommen …?“ „Mal angenommen … Vielleicht ja … “ „Du verstehst es also?“ „ … “ „Auf jeden Fall findest du es nicht merkwürdig, dass jemand in meiner Situation so was gemacht hat? […] Wenn man an die fehlenden Grenzen denkt, an das Licht der Straßenlaterne, den Rost der Eisenstange, dann ist es durchaus verständlich, dass ich das getan habe?“ „ … Ja-a … “ Diese Warum-Geschichte mit ihrem rudimentären Gespräch zeigt die Sprachlosigkeit und Hilflosigkeit von Tätern zu ihren Motiven. Und die immerwährende Güte und positive Grundhaltung, um nicht zu sagen „Verständnis“, von Psychologen gegenüber Gewalttätern, obwohl sie das zugrundeliegende Motiv nicht verstehen. Fazit: Die Texte sollen meiner Meinung nach nicht gefallen, sondern sie sollen berühren und zum Nachdenken anregen.

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  • alles oder nichts?

    Alles - worum es geht
    dominona

    dominona

    20. September 2015 um 13:09

    Die ersten beiden Geschichten haben mir besonders gut gefallen. Bei Janne Teller weiß man ja nie so genau, was jetzt kommt. Es könnte harmlos sein, es einen als Leser aber auch in einer Schockstarre zurück lassen - möglich ist alles! Und da dieser Satz, bezogen auf den Titel, so schön zweideutig und passend ist, belassen wir es dabei.

  • Kurzgeschichten Sammlung

    Alles - worum es geht
    boysandbooks

    boysandbooks

    13. May 2015 um 16:35

    Die in diesem Buch gesammelten Kurzgeschichten verbindet alle das Thema Gewalt, doch sie behandeln unterschiedliche Thematiken, die im Zentrum jener stehen. Sprachlich und erzähltechnisch ist jede Kurzgeschichte unterschiedlich gestaltet. Mal wird ein komplexer Satzbau verwendet, in anderen Kurzgeschichten bedient sich Janne Teller einer eher einfach gebauten Syntax. Die Kurzgeschichten erlauben stets nur einen kurzen Einblick in das Geschehen und in die darin vorhandene Problematik, die durch offene Enden keine Lösungen erfahren. Doch trotz alledem verliert keine der Geschichten an Tiefe oder Emotionalität. „Alles worum es geht“ von Janne Teller widmet sich kritischen Themen, die bewegen und zum Nachdenken anregen. Rezension von Cassandra Heß auf unserer Website.

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  • durchwachsen

    Alles - worum es geht
    mirame

    mirame

    05. February 2014 um 11:56

    Ich kann für dieses Buch keine Sterne-Bewertung geben, weil ich die Geschichten so unterschiedlich gelungen fand. - Oh: keine Sternebewertung abgeben geht nicht. Also gebe ich 3. Die Geschichte Der Türkische Teppich hat mir sehr gut gefallen, sie war überzeugend aus der Sicht eines Kindes erzählt, aber Gelbes Licht fand ich sehr pädagogisch. Vor allem das Ende kommt mit hoch erhobenem Zeigefinger daher. Die Geschichte wirkt sehr konstruiert, die Zufälle, die den Plot vorantreiben, völlig unglaubwürdig. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin dem Leser die Misstände in der Welt aufs Auge drücken will.

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  • Geschichten, die einen nicht unberührt lassen(sollen)

    Alles - worum es geht
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    29. October 2013 um 11:23

        Janne Teller, selbst als Kind von Flüchtlingen nach Dänemark gekommen, setzt sich 2001 unter dem Eindruck einer großen Zahl von Flüchtlingen die nach Dänemark gekommen und dort das innenpolitische Thema Nummer eins sind, an ihren Schreibtisch und schreibt einen Essay, "als eine Einladung, sich in das Leben als Flüchtling hineinzudenken. Nicht aus dem Blickwinkel der Flüchtlinge, die von weit her nach Dänemark kommen, sondern mit dem Blick der Dänen, deren eigenen sicheres Leben durch einen hoffentlich undenkbaren Krieg zwischen skandinavischen Ländern zerstört wird." Sie versteht ihr kleines Buch, das in Deutschland unter dem Titel „Krieg- stell dir vor er wäre hier“ erschien, zwei Jahre nach ihrem verstörend-philosophischen Texte „Nichts,“ als "Einladung an die Vorstellungskraft" und hat es deshalb für die deutsche Übersetzung leicht verändert und ein Szenario gewählt, in dem die EU aus sozialen und nationalistischen Gründen auseinander bricht. Viele Menschen fliehen in den Nahen Osten. So auch oder 14 - jährige Protagonist der Geschichte, der aus Deutschland stammt und in Ägypten in einem Flüchtlingslager mit seinen Eltern um sein Überleben kämpft. Angesichts der vielen Flüchtlinge, die aus Nordafrika in den letzten Wochen nach Europa kommen, und dort eine bessere Zukunft sich erhoffen, ein fast prophetisches Szenario Sie will ihre jugendlichen Leser einladen, sich in die Migranten hineinzufühlen, "eine Einladung, das Leben der anderen nachzuvollziehen, ein Schicksal, das hoffentlich nie unser eigenes sein wird." Genau wie in ihren anderen Büchern auch sind die Texte des neuen Buches, für die deutsche Ausgabe exklusiv aus in früheren Jahren veröffentlichten Erzählungen und Originaltexten zusammengestellt, Parabeln, die zu eigenem Denken und zum Mitgefühl, zu politischem Bewusstsein und zur Menschlichkeit helfen sollen.   In den insgesamt acht unterschiedlich langen Texten des neuen Buches „Alles worum es geht“ geht es um Anpassung und Ausgrenzung, um Integration und kulturelle Unterschiede, es geht um Identität und um geistige Behinderung, um Gewalt und Rache, Mord und Todesstrafe, aber auch um Zuwendung und Träume und immer wieder um Ausbeutung und um menschliche Irrtümer.   Es sind Geschichten, die einen nicht unberührt lassen(sollen). Sie gehen unter die Haut und zwingen regelrecht den Leser zur Auseinandersetzung und zur Bildung einer eigenen Meinung und Haltung. Janne Teller hat mit ihren Büchern das Genre des politischen Jugendbuchs nachhaltig geprägt.  

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  • Ein Wort: Mies.

    Alles - worum es geht
    Cadiz

    Cadiz

    04. October 2013 um 18:40

    Alles... ein... bisschen... daneben... __________________ Leseeindruck: Das "Nichts"-Buch der Autorin war gar nicht mal so schlecht. Das hatte wenigstens was. "Alles" ist das komplette Gegenteil- vor allem ist es alles andere als toll. Langweilige, sinnfreie und banale Kurzgeschichten, die mir nichts gaben. Schade. Dank der geringen Seitenzahl hab ich es ja doch durchgelesen, obwohl ich vor Gähnerei kaum zum Lesen kam. Dafür eben alles zu blöde. Ich freu mich, wenn das Buch Leserherzen findet. Ich hab keins übrig, Verzeihung. Denn Geschichten, die mir irgendwie hinten und vorne zu nichts-haftig sind (nicht mal richtig zuende erzählt werden und mir weder ein müdes Lächeln noch alles andere abverlangen können, sind eben nichts für mich. Empfehlung? Alles, nur DAS nicht!

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