Jannis Plastargias

 4.2 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Liebe und andere Schmerzen, Plattenbaugefühle und weiteren Büchern.
Jannis Plastargias

Lebenslauf von Jannis Plastargias

Jannis Plastargias, geboren am 6.7.1975 in Kehl am Rhein, nach Studium des Lehramts und der Pädagogik in Karlsruhe nun wohnhaft in Frankfurt, ist dort auch StadtteilHistoriker 2012 – 2014. Arbeitet als freier Autor, Blogger und Kulturveranstalter. Er hat eine Reihe im Online-Kulturmagazin Faustkultur: „Das halbe Wort“, welche den Schwerpunkt neue junge Literatur hat. Er ist u.a. Erwachsenen-Juror beim Jugendbuchpreis „Goldene Leslie“, leitet Schreibwerkstätten, ist Teil der „Lesebühne des Glücks“ („Diary Slam“, „Lite-Rad-Tour“) und der „Dichtungsfans“ („Undercover“) und fühlt sich in den gängigen Social Media Kanälen sehr wohl. „Plattenbaugefühle“ war im Oktober 2011 sein erster Roman, seitdem veröffentlicht er regelmäßig neue Werke, z.B. als Herausgeber die Anthologie „Liebe und andere Schmerzen“ und im Mai 2014 die Fortsetzung von „Plattenbaugefühle“ mit dem Namen „Großstadtgefühle“ (Verlag: michason & may). Links: http://schmerzwach.blogspot.de/ http://de.wikipedia.org/wiki/Jannis_Plastargias

Alle Bücher von Jannis Plastargias

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Liebe und andere Schmerzen

Liebe und andere Schmerzen

 (13)
Erschienen am 14.06.2013
Plattenbaugefühle

Plattenbaugefühle

 (9)
Erschienen am 04.10.2011
Kräuter-Code

Kräuter-Code

 (7)
Erschienen am 23.10.2012
Berlin Utopia (Weltentaucher Spin-Off)

Berlin Utopia (Weltentaucher Spin-Off)

 (6)
Erschienen am 30.12.2013
Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig

Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig

 (6)
Erschienen am 04.07.2014
Großstadtgefühle

Großstadtgefühle

 (4)
Erschienen am 05.05.2014
Heartbeatclub

Heartbeatclub

 (0)
Erschienen am 12.06.2015
Liebe/r Kim

Liebe/r Kim

 (0)
Erschienen am 12.09.2014

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Neue Rezensionen zu Jannis Plastargias

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Rezension zu "Großstadtgefühle" von Jannis Plastargias

Gelungene Fortsetzung
Korikovor 2 Jahren

Story:
Zurück in Berlin beginnt für Jonas ein neuer Lebensabschnitt. Neue alte Freunde, das pulsierende Großstadtleben und die Fernbeziehung mit Paul, sorgen dafür, dass kaum Langeweile aufkommt. Auch die Freundschaft zu Carl, der zusammen mit Jonas einer Theatergruppe angehört, bringt ein im Laufe der Zeit immer mehr Chaos mit sich, denn Jonas kann sich dem charismatischen, jungen Mann nur schwer etwas entgegen setzen. Dennoch will er Paul treu bleiben, rechnet aber nicht mit Carls Gefühlen, die schnell in Besessenheit umschlagen und sowohl Jonas als auch Paul in ernsthafte Schwierigkeiten bringen …

Eigene Meinung:
Mit dem Jugendroman „Großstadtgefühle“ legt der Frankfurter Autor Jannis Plastargias die Fortsetzung seines Debüts „Plattenbaugefühle“ vor. Der Roman erschien 2014 bei Michason & May und umfasst 200 Seiten. Er führt die Geschichte von Jonas und seinen Freunden weiter, daher ist es ratsam vorab den im Größenwahn Verlag erschienen ersten Teil der „Jonas“-Reihe zu lesen. Eine Fortsetzung findet die Geschichte in „Rauschgefühle“, das 2016 herausgekommen ist.

Die Geschichte setzt grob da an, wo „Plattenbaugefühle“ endete – Jonas ist wieder in Berlin und mit Paul, den er während der Flucht seines Exfreundes Afyon kennengelernt hat, sehr glücklich. Lediglich die Tatsache, dass Paul noch in München lebt, trübt die Beziehung zwischen den beiden Jungen ein wenig, doch Jonas findet in seinem besten Freund Fabian und dessen Freundin, ebenso in seiner Familie Unterstützung.
Thematisch geht es in „Großstadtgefühle“ um Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Jannis Plastargias legt einen typischen Entwicklungsroman vor, in dem die Charaktere erwachsen werden müssen. Im Zentrum steht natürlich Jonas mit seinen Problemen, aber auch Paul, Carl und Afyon (der aber nur am Rande vorkommt) werden beleuchtet. Da das Thema Ausländer und Integration nicht so sehr vorkommen, wie im ersten Teil der Reihe, ist „Großstadtgefühle“ lockerer und nicht ganz so problembehaftet. Natürlich haben Jonas und Paul gegen einige Schwierigkeiten anzukämpfen, gerade Carl entpuppt sich als größeres Ärgernis, als es den Anschein hat. Dafür gibt der Autor einen sehr guten Einblick in die schwule Szene, die in Berlin entsprechend gut etabliert ist. So finden reale Orte Erwähnung und auch die Art und Weise, wie sich die Hauptcharaktere verhalten wirkt sehr authentisch und realistisch.

Jonas ist ein liebenswerter Charakter, den man auch im zweiten Teil schnell ins Herz schließt und gern begleitet. Die Tatsache, dass er sich recht schnell von anderen jungen Männern einwickeln lässt, passt zu einem Teenager in seinem Alter, immerhin ist jeder 16-jährige experimentierfreudig und neugierig. Dass Jannis Plastargias seine Helden nicht zu den typischen Gay Romance-Charaktere stilisiert ist angenehm, denn auf diesem Weg wirken sie nachvollziehbar und realistisch. So sind auch Paul und Afyon sehr gut dargestellt, selbst Carl kann man bis zu einem gewissen Grad gut verstehen.

Stilistisch hat sich Jannis Plastargias stark verbessert – die langen Schachtelsätze gibt es kaum noch, ebenso sind die Dialoge wesentlich stimmiger und in sich schlüssiger. Das Buch lässt sich wesentlich besser lesen als „Plattenbaugefühle“. Der Autor hat ein gutes Gespür für jugendliche Charaktere und eine passende Darstellung ihrer Probleme – es macht Spaß den Roman zu lesen und mit Jonas, Paul und den anderen Berlin zu entdecken. Auch Erotik scheut Jannis Plastargias nicht, jedoch kommen entsprechende Szenen eher am Rande vor und nehmen nur einen kleinen Teil der Handlung ein. Wenn dann sind die Szenen aber sehr ansprechend geschrieben und wirken vollkommen natürlich.

Fazit:
„Großstadtgefühle“ ist eine gelungene Fortsetzung von Jannis Plastargias‘ Debüt und kann durch eine in sich schlüssige Handlung und authentische Charaktere überzeugen. Stilistisch ist das vorliegende Jugendbuch wesentlich stimmiger, als der erste Teil der „Jonas“-Reihe, so dass man den Roman Lesern von „Plattenbaugefühle“ empfehlen kann. Wer mit diesem Roman in Jannis Plastargias „Jonas“-Reihe einsteigen möchte, kann dies problemfrei machen, dennoch empfehle ich zum besseren Verständnis vorher den ersten Teil zu lesen. Es lohnt sich.

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Rezension zu "Plattenbaugefühle" von Jannis Plastargias

Schöner Jugendroman mit kleineren Schwächen
Korikovor 2 Jahren

Story:
Der Umzug von Berlin nach Kranichstein bei Darmstadt bedeutet für den 15-jährigen Jonas einen massiven Einschnitt in seinem Leben. Nicht nur muss er seinen besten Freund Fabian zurücklassen, er kommt auch auf eine Gesamtschule, die eher von ausländischen Jungen und Mädchen besucht wird und an die er sich erst anpassen muss. Dies gelingt ihm wider Erwarten gut – er findet neue Freunde, kann sich gut anpassen und selbst als er erkennt, dass er auf Jungs steht (etwas, was jeder vor ihm zu wissen scheint), wird er freundlich aufgenommen. Seine erste große Liebe Afyon, ein türkischer Mitschüler hat nicht so viel Glück – während es für die meisten okay ist, dass Jonas schwul ist, so ist es doch undenkbar, dass ein wahrer Moslem ebenfalls auf Männer stehen könnte. Als sich die Beziehung zwischen den beiden vertieft, kommt Jonas‘ Mutter auf einen tollkühnen Plan um Afyon vor der Gewalt seiner Familie zu retten …

Eigene Meinung:
„Plattenbaugefühle“ ist der Debütroman des Frankfurter Autors Jannis Plastargias und erschien 2013 im Größenwahn Verlag. Es handelt sich um einen klassischen Entwicklungsroman, der Freundschaft, erste Liebe, Akzeptanz und Toleranz zum Thema hat. In den Büchern „Großstadtgefühle“ und „Rauschgefühle“ findet Jonas‘ Geschichte seine Fortsetzung.

Die Geschichte folgt Jonas, der gegen seinen Willen nach Kranichstein umziehen muss und sehr mit der neuen Situation zu kämpfen hat. So dauert es ein wenig, bis er sich mit seinen neuen Mitschülern abgefunden hat und Freunde findet. Dass er sich dabei immer mehr in Afyon verliebt, der ebenfalls Interesse an ihm zeigt, bedeutet für beide nach einer Weile größere Probleme, denn während Jonas‘ Eltern recht liberal sind, kann Afyons Vater es nicht akzeptieren einen schwulen Sohn zu haben. Die damit einhergehenden Probleme machen auch Jonas zu schaffen – zum einen findet er kaum die Möglichkeit mit Afyon zu reden (da dieser auch nur schwer in der Lage ist mit anderen zu kommunizieren), zum anderen will er seiner ersten großen Liebe helfen, was für einigen Trubel sorgt. Man kann Jannis Plastargias‘ Roman durchaus als Jugendbuch bezeichnen – es ist aus der Sicht eines 15-jährigen Jungen geschrieben und behandelt vorwiegend dessen Probleme. Auch die Themen Ausländer, Integration und Toleranz werden abgehandelt, wenngleich einige Stellen und Passagen ein wenig klischeehaft wirken, gerade was die Darstellung von Jonas‘ Mitschülern angeht. Dennoch bezweifelt man nicht, dass diese Hand und Fuß hat, denn die Figuren wirken durchweg realistisch.

So kann man sich recht schnell mit Jonas und den übrigen Figuren identifizieren und sich in sie hineinversetzen. Ein wenig mehr Tiefgang hätte man sich bei einigen der Mitschüler und Nebenfiguren durchaus wünschen können – auch Afyons Sicht auf die Dinge wäre nicht uninteressant gewesen, doch Jannis Plastargias beschränkt sich auf die Geschichte von Jonas, dessen Sorgen und Probleme. Die Entdeckung schwul zu sein, die damit einhergehenden Überlegungen und die ersten Erfahrungen, die Jonas im Laufe der Zeit sammelt. Das macht zumindest Jonas sehr plastisch und realistisch – Jannis Plastargias gelingt die Darstellung eines 15-Jährigen sehr überzeugend und authentisch.

Stilistisch kommt „Plattenbaugefühle“ ein wenig unfertig daher. Lange Sätze mit enorm vielen Kommas, die man durchaus hätte trennen können; falsche Zeichensetzung und ungewohnte Dialoge sorgen dafür, dass man lange braucht, um sich mit dem Stil des Autors anzufreunden. Auch wenn Jannis Plastargias den Slang der Darmstädter Jugend trifft und auch Jonas Ich-Perspektive gut zum Roman passt, so hat man doch Probleme mit dem Satzbau und der Grammatik. Da hätte das Lektorat des Größenwahnverlags definitiv eingreifen sollen, denn „Plattenbaugefühle“ ist nicht schlecht geschrieben – es liest sich nur recht holprig und unausgereift. Auch das eBook ist ein wenig seltsam formatiert – man kann die Schriftgrößen nicht ändern, so dass die Seiten ziemlich aufgebläht wirken. Das trübt das Leseerlebnis schon und man braucht länger um sich an den ungewöhnlichen Stil und das unangenehme Schriftbild zu gewöhnen.

Fazit:
„Plattenbaugefühle“ ist ein gelungener Auftakt zu Jannis Plastargias „Jonas“-Reihe, die durch authentische Charaktere und realistische Jugendprobleme bestischt. Stilistisch ist der Roman definitiv verbesserungswürdig, da man lange braucht, um sich an die langen Sätze zu gewöhnen. Nichtsdestotrotz gelingt dem Autor ein guter Entwicklungsroman, der einige wichtige Themen anschneidet und zum Nachdenken anregt. Wer Jugendbücher mit einer eigenen Sprache sucht, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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Rezension zu "Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig" von Jannis Plastargias

Wie man den Hunger / Durst auf Liebe stillen kann – gelungene Mischung eindrucksvoller Geschichten
marstravellervor 3 Jahren

Titel und Klappentext des Buches könnten Erwartungen wecken, die in die falsche Richtung gehen. Die 18 Texte dieser Anthologie bieten (vielleicht mit einer Ausnahme) keine leicht-flockigen, erotischen Geschichten oder gar „Rezepte“, wie der Untertitel suggeriert. Vielmehr sprechen die Texte Themen an, die einen nach der Lektüre noch lange beschäftigen, so dass man erst einmal ein wenig pausieren und das Gelesene sacken lassen muss. Wer die erste, ebenfalls von Jannis Plastargias herausgegebene und der Q(ueer)-Reihe des Verlags zugeordnete Anthologie „Liebe und andere Schmerzen“ kennt, kann sich eher ein Bild davon machen, was ihn in dieser zweiten Textsammlung erwartet: Eine sorgfältig durchdachte, insgesamt ausgewogene Mischung von Geschichten, welche das ursprüngliche Ausschreibungsthema „Genuss und Lust“ aus so unterschiedlichen und vielfältigen Blickwinkeln beleuchten, dass jeder Text etwas Besonderes, Neues bzw. Eigenes zu bieten hat.


Alle Texte greifen das Thema Essen (oder Trinken) auf, manchmal sehr direkt und dominant, mitunter aber auch dezent oder auf eine Weise, die ungewöhnlich und überraschend ist. Nach jedem Text findet man ein Rezept, das in Bezug auf seine Zutaten zu der vorangegangenen Geschichte passt. Die Rezepte sind so vielfältig und abwechslungsreich wie die Beiträge zu dieser Anthologie und sie bieten zudem dem Leser kleine Atempausen, in denen das zuvor Gelesene erstmal verdaut werden kann. Denn einige Geschichten gehen unter die Haut oder berühren Themen, die schwer im Magen liegen, wie z. B. sexuelle Gewalt gegenüber Kindern oder anderen Schutzbefohlenen.


Sicher kann man bei einer Anthologie nicht erwarten, dass einem jeder einzelne Beitrag gleich gut gefällt. Auch für mich war der ein oder andere Text weniger ansprechend. Insgesamt hat mich diese Textsammlung jedoch überzeugt, gerade weil sie so vielfältig ist und neben den leichten, verspielt humorvollen oder auch märchenhaften Texten auch die etwas schwermütigen Tonlagen einfängt oder die tragischen bzw. verstörenden Seiten des Lebens anspricht.


Eine besondere Überraschung bot für mich der Text von Gabriel Wolkenfeld. (Vielleicht auch weil mir der Autor zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch gelesen habe, noch vollkommen unbekannt war. Mittlerweile ist sein Debütroman „Wir Propagandisten“ erschienen, der mich ähnlich begeistern konnte wie die Kurzgeschichte in der Anthologie.) Gekleidet in ein Feuerwerk aus sprachlichen Bildern und ungewöhnlichen Satzkonstruktionen mit einer insgesamt lyrischen Ausdrucksweise fängt „Fallobst am Tresen“ die melancholische Stimmung des Ich-Erzählers auf fast schmerzvolle Weise ein, wenn dieser seinen Blick auf vergangene Zeiten und die damit verbundenen Gefühle von Verlust und Sehnsucht richtet.


Auch wenn Wolkenfelds Text für mich persönlich ein Highlight dieser Anthologie darstellt, heißt das natürlich nicht, dass die anderen Texte weniger gelungen sind. Auch sie sind ausnahmslos gut geschrieben und konnten mich berühren, zum Lachen bringen, nachdenklich stimmen oder auch bis ins Mark erschüttern, und das alles auf eine so intensive Weise, dass ich für diese Anthologie fünf Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung gebe.

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Gespräche aus der Community

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J_Walthers avatar
Erotik und Essen - Genuß und Lust - ein zeitloses Thema! Zusammen mit dem Herausgeber Jannis Plastargias laden wir Euch zu einer Leserunde dieser Anthologie ein. Der Größenwahnverlag stellt 5 Taschenbücher und 5 eBooks zur Verfügung. Die Anthologie enthält Beiträge bekannter Autoren, wie Justin C. Skylark, Raik Thorstad, S. A. Urban, C. Dewi, Silke Porath u.v.a. - viele Autoren werden sich an der Leserunde beteiligen.

Mehr Infos und Leseprobe hier:  Verlag

Inhalt:
Kennst du das? »Liebe geht durch den Magen« sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d´amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren – ja, heiß ist sie und lecker – der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat – ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? – spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet – Alkohol ist immer gut – es klingelt – oh Gott, sie/er ist da – schnell noch einen Schluck nehmen – habe ich das richtige Outfit? – es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen – ach, endlich, dieser Blick! – schauen dich erwartungsvoll an.
In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen – oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind.

Um Irritationen vorzubeugen:
- im Mittelpunkt der meisten Geschichten stehen homosexuelle/ transidente oder anderweitig queere Figuren
- es sind Kurzgeschichten
- es geht um Erotik und Sinnlichkeit im weiteren Sinne

Schreibt in Eure Bewerbung bitte, ob ihr eBook oder Paper bevorzugt. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung!
Nino_Ds avatar
Letzter Beitrag von  Nino_Dvor 4 Jahren
Zur Leserunde
J_Walthers avatar
Zusammen mit dem Herausgeber Jannis Plastargias möchte ich Euch zu einer Leserunde der Anthologie "Liebe und andere Schmerzen - 16 Herzschläge", erschienen im Größenwahn- Verlag, einladen.


Kennst du das?
Es ist Liebe auf den ersten Blick. Es ist aussichtslos, sagt die Vernunft. Es wird mit Schmerz enden, meint die Angst. Es ist mein Recht, ruft eine Stimme durch die Brust, und das Pochen erschüttert Körper und Geist. So geht es auch Olga, die eine schwere Entscheidung treffen muss, Petros, der die Kunst der Liebe erlernt, Morgán, der eines Morgens verschläft, Carl, dessen bester Sex sein letzter sein wird oder Lennart, der bei seinen poetischen Freunden Rat sucht. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: die Liebe – geträumte, gefühlte, gelebte, gekaufte – die wahre Liebe, so wie sie ist, für jeden anders, für alle ein Grundbedürfnis des Seins.

Jannis Plastargias stellt in dieser Anthologie ausgesuchte Geschichten von neuen und besonderen Autoren vor und startet beim Größenwahn Verlag damit die »Queer-Reihe«. In deren Mittelpunkt stehen Gefühle, Schicksale, Leben von Frauen, Männern, Transgender. Von Menschen in ihrer ganzen Vielfalt: unterschiedlicher sexueller Präferenz, Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Schicht, Alter, gesundheitlichem Status oder worin sie sich sonst noch unterscheiden können.

Ein Hoch auf die Liebe, die kein Geschlecht kennt, alles glaubt, alles erträgt, über allem und allen steht und ohne Wunden, Narben oder Kratzer nicht als echtes Gefühl gelten kann. 16 Herzschläge pochen in diesem Buch.
Kannst du sie fühlen?

Eine Leseprobe findet ihr hier:
http://www.groessenwahn-verlag.de/linked/leseprobe%20liebe%20und%20andere%20schmerzen%20buch.pdf

Buchverlosung
Der Größenwahn stellt für die Verlosung 6 Bücher (Softcover) und 4 eBooks zur Verfügung. Bitte schreibt in Eure Bewerbung, ob ihr Print oder eBook möchtet. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung und wünschen allen viel Glück bei der Verlosung.

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Grüße aus Wien :-) Wie fast immer, komme ich um einiges zu spät. Tut mir ja auch leid. Ich komme irgendwie nie aufden Trichter, dass es scheinbar doch Rezensionen zu meinen Werken gibt; ich habe mich schon damit abgefunden, wenig bis gar nicht besprochen zu werden. Zunächst mal zur Geschichte LEERE TÜREN in der Anthologie: Danke für die tollen Rezensionen von Little_Kunoichi und Rosha. Im Grunde genommen ist die Geschichte eine Hommage an Peter Straubs Kurzromen Esswood House, in dem er den Niedergang eines Literaturstudenten beschreibt, der einer Einladung nach England folgt, um dort in einer der angesehnsten Privatbibliotheken seine Abschlussarbeit voranzutreiben - und statt dessen den Verstand verliert. Die Droge Namens Jeremiah ist nur ein Nebenschauplatz der Geschichte (Genau, Jermiah ist eine Droge, verführerisch, süß und absolut vernichtend - aber er ist auch Mensch, der zwischen den Ruinen des Niedergans und der Menschenwelt oszillieren kann), die als Teil einer eigenen Anthologie geplant war, in der es ganz grob umrissen darum geht, dass die zornentbrannten Engel des Himmels beginnen, den Menschen und "ihrem" Universum den Anspruch auf Realität streitig zu machen. Sie höhlen die Realität aus, um aus der göttlivhen Schöpfung eine dem Menschsein angemessene Hölle zu machen. Carl landet in dieser Hölle ... Ich habe die Anthologie nie fertiggestellt, weil mir immer ein Roman dazwischenkam :-) Aber vielleicht haben mich die tollen Rezensionen doch angespornt, darüber nachzudenken, das Konzept auszufeilen ... Danke Euch allen für Euer freundliches und konstruktives Interesse an Jannis toller Anthologie und den schönen, tollen und mitreißenden Geschichten darin. Peter
Zur Leserunde
Janni1975s avatar
Liebe Leser*innen,
gerne möchte ich euch zu einer spannenden Leserunde einladen. Ist wirklich mal was anderes, denke ich. Zehn Ebooks habe ich zu verteilen! Das Thema? 
Deutschland ist auf Platz 46 im Happy Planet Index ... Was wäre, wenn es auf Platz 1 wäre, weit vor Bhutan und allen anderen Nationen dieser Erde? Wenn alle in Deutschland plötzlich glücklich wären? ...

Zum Buch: KAWOOOM – Eine Explosion in der Neujahrsnacht 2014/2015 auf der Admiralsbrücke in Berlin Kreuzberg. Zehn Jahre später wacht Macius auf einer Intensivstation in der Berliner Charité auf - und alles ist plötzlich anders. Berlin ist sauber, nirgends Obdachlose, überall lachende Gesichter. Deutschland hat den weltbesten Glücksindex, Bhutan längst hinter sich gelassen, das Bedingungslose Grundeinkommen wurde eingeführt, alle Bürger scheinen ein sinnvolles Leben zu führen. Doch zu welchem Preis? Was hat Macius damit zu tun? Welche Rolle spielen seine vier neuen Freunde und welche die vier alten? Irgendwann wird für ihn alles undurchsichtig und als dann auch noch sein alter Bekannter Acadius, der sich selbst ein Weltentaucher nennt, auftaucht, wird alles nur noch verrückter. Kann Macius das Rätsel um Berlin lösen und die Hintergründe der Utopie verstehen?

Es ist ein Buch aus der Weltentaucher-Reihe!

Ich freue mich über zahlreiche Bewerbungen! 
Euer Jannis :-)
Janni1975s avatar
Letzter Beitrag von  Janni1975vor 5 Jahren
Vielen Dank auch dir! :-)
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Zusätzliche Informationen

Jannis Plastargias wurde am 06. Juli 1975 in Kehl (Deutschland) geboren.

Jannis Plastargias im Netz:

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auf 4 Wunschlisten

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