Leserpreis 2018
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J_Walther

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Erotik und Essen - Genuß und Lust - ein zeitloses Thema! Zusammen mit dem Herausgeber Jannis Plastargias laden wir Euch zu einer Leserunde dieser Anthologie ein. Der Größenwahnverlag stellt 5 Taschenbücher und 5 eBooks zur Verfügung. Die Anthologie enthält Beiträge bekannter Autoren, wie Justin C. Skylark, Raik Thorstad, S. A. Urban, C. Dewi, Silke Porath u.v.a. - viele Autoren werden sich an der Leserunde beteiligen.

Mehr Infos und Leseprobe hier:  Verlag

Inhalt:
Kennst du das? »Liebe geht durch den Magen« sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d´amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren – ja, heiß ist sie und lecker – der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat – ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? – spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet – Alkohol ist immer gut – es klingelt – oh Gott, sie/er ist da – schnell noch einen Schluck nehmen – habe ich das richtige Outfit? – es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen – ach, endlich, dieser Blick! – schauen dich erwartungsvoll an.
In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen – oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind.

Um Irritationen vorzubeugen:
- im Mittelpunkt der meisten Geschichten stehen homosexuelle/ transidente oder anderweitig queere Figuren
- es sind Kurzgeschichten
- es geht um Erotik und Sinnlichkeit im weiteren Sinne

Schreibt in Eure Bewerbung bitte, ob ihr eBook oder Paper bevorzugt. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung!

Buch: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig
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Karopel

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@J_Walther

Es würde mich sehr freuen, bei der Leserunde mitmachen zu können!
Allein die Inhaltsbeschreibung macht mich schon neugierig auf die Geschichten.
Essen kann schließlich auf eine besondere Art und Weise zelebriert werden. Wie auch die Erotik. Beides zusammen, ein unschlagbares Thema. Wie dies hier umgesetzt wurde, das würde mich sehr interessieren.
Außerdem sind Autoren dabei, die für mich Garant für schöne Geschichten sind. Nein, ich nenne jetzt keine Namen;-)
Und auf diese Weise lerne ich auch Autoren kennen, die mir bisher noch nicht "begegnet" sind.
Bevorzugen würde ich, falls ich dabei bin, ein Print.
LG karopel

marstraveller

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Seit Bekanntgabe, dass der Verlag eine neue Anthologie herausgeben wird, zähle ich die Wochen und Tage, bis es endlich so weit ist. Die perfekte Urlaubslektüre! Ich freue mich auf die vielen bekannten Autorinnen und Autoren, die für mich den Lesegenuss bereits garantieren, aber auch auf die mir bisher unbekannten Namen, deren Geschichten mich bestimmt genauso verzaubern werden, wie das bereits bei "Liebe und andere Schmerzen" der Fall war. Bei der letzten Leserunde konnte ich mich leider nicht aktiv beteiligen, weil ich zu der Zeit beruflich sehr eingespannt war. Diesmal fällt die LR in meine Urlaubszeit, eine ideale Voraussetzung, um für jede Geschichte ein angemessenes Feedback zu schreiben und mich mit den anderen TeilnehmerInnen der LR auszutauschen.
Falls mein Name aus dem Lostopf gezogen werden sollte, würde ich gerne das eBook haben.

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Little_Kunoichi

vor 4 Jahren

Manchmal kommt man gerne zurück. Liebe Nino, mich freut es, dass du deine Eindrücke mit uns teilst. Als schnöder Leser finde ich denn professionellen Blick sehr spannend.

Nino_D

vor 4 Jahren

@Little_Kunoichi

Schön, noch jemanden anzutreffen.
Naja, als professionellen Blick würde ich meine Kommentare nicht bezeichnen, vielleicht eher als 'anderen'.

Nino_D

vor 4 Jahren

Von Milch, Omlette und Früchten - Geschichten 4-6
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„Das Omelette“ von Ines Schmidt

Ein Mann möchte seinem Sohn beichten, dass er schwul ist und trifft unvermittelt auf dessen schwulen Mitbewohner ... Der Anfang hat mir durchaus gefallen und Lust auf mehr geweckt. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr kühlte mein Interesse ab. Eigentlich ist Fred dort, um mit seinem Sohn zu sprechen, doch Adem ist einfach zu gut, um zu widerstehen und Dom, der Sohn, ja noch nicht daheim. Eigentlich hat Fred seine Sexualität bis zum Tod seiner Frau unterdrückt und will sich jetzt erstmal an das neue Metier gewöhnen. Eigentlich sind die beiden Männer grundverschieden und haben schon nach wenigen Minuten kein Gesprächsthema mehr. Eigentlich hat Fred sich alle Ausschweifungen immer versagt.
Leider ist hier aber keinerlei Konsequenz ersichtlich, was auch an den ständigen Perspektivwechseln liegen mag. Ich als Leser konnte mich nie richtig auf einen Charakter konzentrieren und seine Beweggründe nachvollziehen. Besonders schwer ist mir das bei Adem gefallen, denn obwohl auch aus seiner Perspektive erzählt wird, verstehe ich bis zum Schluss sein eigentliches Anliegen nicht. Wollte er Fred wirklich? Ist er eigentlich mit Dom zusammen und wollte ihm auf verquere Art eins auswischen (wofür auch immer)? Beginn und Ende harmonieren nicht, denn ich frage mich natürlich, wie das mit Fred und seinem Sohn nun weitergeht, doch der Grund des Besuchs taucht gar nicht auf und wirkt nur wie ein Vorwand, um zum Akt zu gelangen. Schade, hier hätte viel mehr passieren können.

Nino_D

vor 4 Jahren

Von Salim bis Verkostung - Geschichten 7-9
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„Salim vor Leif“ von Jannis Plastargias

Eine coole Großstadt-Geschichte!
Zwar konnte ich mit der Anfangsszene von Salim und Pavle nicht allzu viel anfangen, zu sehr interessierte mich die Situation zwischen ihm und Leif, doch dafür machte der weitere Verlauf der Geschichte mir sehr viel Spaß. Ich mochte den Schreibstil, der so zu der Figur des grübelnden, warmherzigen, verletzlichen und zum Teil auch sturzbetrunkenen Pavle passte. Es wurde gebechert was das Zeug hielt, doch ich hatte nicht das Gefühl, dass es zu erzwungen war, um das Thema zu erfüllen. Wir sind bei einem Filmabend und dann auf einer polnischen Hochzeit in einer pulsierenden Großstadt, typische Gelegenheiten, um dem Alkohol zu frönen.
Pavle war mir sehr sympathisch in seiner Unsicherheit, wie er sich diebisch und ungläubig zugleich über Leifs Versprechen ihn nie wieder zu verlassen freut. Leif war mir zu snobistisch in seinem Hipster-Getue, aber meiner Ansicht nach ging es ja genau darum. Leif ist der cleane, gleichmäßige Intellektuelle und Pavle ist da für ihn zu romantisch, zu anhänglich, zu weibisch vielleicht. Die zwei passen überhaupt nicht zusammen, aber finden sich trotzdem.
Eine gelungene Geschichte, die auf meiner Rankingskala weit oben spielt. Leider haben sich mir bei Rechtschreibung und Grammatik zwei- dreimal die Nackenhaare gekräuselt – für den Preis, sollte darauf wirklich geachtet werden.
Die Fehler mindern das Vergnügen, doch die Story ist gut und fängt sich trotz Fauxpas wieder.

Autor: Jannis Plastargias

J_Walther

vor 4 Jahren

Von Fleisch-Lust bis Ungewollt - Geschichten 1-3

Hallo Nino,
ja, hier ist es nun natürlich ruhig geworden. Deine Beiträge lese ich trotzdem interessiert mit!
LG Jana

Nino_D

vor 4 Jahren

Von Fleisch-Lust bis Ungewollt - Geschichten 1-3
@J_Walther

Danke, Jana :-)
Tja, ich bin halt wirklich ziemlich spät - ärgert mich auch.

LG Nino

Nino_D

vor 4 Jahren

Von Salim bis Verkostung - Geschichten 7-9
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„Von Porridge and Roast“ von Levi Frost

Die in meinen Augen mit Abstand beste Geschichte in der Anthologie. Der Text setzt sich in seinem Umgang mit dem Thema „Genuss und Lust“ von allen anderen deutlich ab. Die Verbindung von Essen und Körperlichkeit beschreibt Levi erfrischend und verstörend anders. Soweit ich es in Erinnerung habe, gibt es nur noch Devins Text, der sich mit Ekel und Essen auseinandersetzt, daher hat es mir besonders gefallen, hier über diesen Aspekt von Genuss und „Unlust“ zu lesen.
Die Bilder waren wundervoll subtil und für mich in keinster Weise aufdringlich oder zu explizit und abstoßend geschrieben. Es gab ja einiges an Kritik für das Thema des Kindesmissbrauchs, die ich aber im Zusammenhang mit diesem Text so gar nicht nachvollziehen konnte. Gerade durch die Erzählkunst Levis blieb alles in der Imagination des Lesers, es wurde nichts ausgeschlachtet oder verherrlicht, im Gegenteil, ich als Leser konnte für den Moment wunderbar in die Welt eintauchen und den Ekel vor allem vor Süßigkeiten fast im Hals fühlen. Sicher, das ist nicht für jeden was, aber vom Handwerk her wirklich gut gelöst. Inhaltlich wäre mein einziger Kritikpunkt, dass mir das Ende mit Kai ein bisschen zu sehr nach glücklicher Fügung klang. Das kann aber auch der limitierten Seitenzahl der Anthologie geschuldet sein.
Handwerklich war der Text sehr gut, der Schreibstil war flüssig und stimmig. Es gab vielleicht ein- oder zweimal eine Wortkette, die nach meinem Empfinden nicht ganz stimmig war, aber sonst hat es einfach gepasst. Obwohl die Figur ein Ich-Erzähler ist, gab es keine anstrengenden inneren Monologe, die den Lesefluss unterbrochen hätten und trotzdem habe ich als Leser nie das Gefühl gehabt, der Figur zu wenig „in den Kopf geguckt“ zu haben.
Ich persönlich empfand „Von Porridge und Roast“ als große Bereicherung für das Buch, da die Geschichte einen ganz anderen Blickwinkel auf die Thematik „Genuss und Lust“ wirft – auch von mir noch einmal herzlichen Dank an Jannis, dass die Geschichte dabei ist!

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