Jannis Plastargias Liebe und andere Schmerzen

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Inhaltsangabe zu „Liebe und andere Schmerzen“ von Jannis Plastargias

Kennst du das? Es ist Liebe auf den ersten Blick. Es ist aussichtslos, sagt die Vernunft. Es wird mit Schmerz enden, meint die Angst. Es ist mein Recht, ruft eine Stimme durch die Brust und das Pochen erschüttert Körper und Geist. So geht es auch Olga, die eine schwere Entscheidung treffen muss, Petros, der die Kunst der Liebe erlernt, Morgán, der sich eines Tages verschläft, Carl, dessen bester Sex sein letzter sein wird oder Lennart, der bei seinen poetischen Freunden Rat sucht. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: die Liebe – geträumte, gefühlte, gelebte, gekaufte – die wahre Liebe, so wie sie ist, für jeden anders, für alle ein Grundbedürfnis des Seins.
Jannis Plastargias stellt in dieser Anthologie ausgesuchte Geschichten von neuen und besonderen Autoren vor und startet beim Größenwahn Verlag damit die 'Queer-Reihe'. In deren Mittelpunkt stehen Schicksale, Erzählungen und Gefühle von Frauen, Männern, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transen oder Personenkreise – deren Charakterisierungen als Emanzipations- und Schimpfwörter – in unserer Gesellschaft zu finden sind.
Ein Hoch auf die Liebe, die kein Geschlecht kennt, alles glaubt, alles erträgt, über allem und allen steht und ohne Wunden, Narben oder Kratzer nicht als echtes Gefühl gelten kann. 16 Herzschläge pochen in diesem Buch. Kannst du sie fühlen?

Unterhaltsame, anspruchsvolle Anthologie, die zum Nachdenken anregt!

— Alex80

Manchmal schwer zu lesen und es ist sehr anstrengend, immer wieder neu in ein Buch hinein zu finden

— DieFlammende
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  • Leserunde zu "Liebe und andere Schmerzen" von Jannis Plastargias

    Liebe und andere Schmerzen

    J_Walther

    Zusammen mit dem Herausgeber Jannis Plastargias möchte ich Euch zu einer Leserunde der Anthologie "Liebe und andere Schmerzen - 16 Herzschläge", erschienen im Größenwahn- Verlag, einladen. Kennst du das? Es ist Liebe auf den ersten Blick. Es ist aussichtslos, sagt die Vernunft. Es wird mit Schmerz enden, meint die Angst. Es ist mein Recht, ruft eine Stimme durch die Brust, und das Pochen erschüttert Körper und Geist. So geht es auch Olga, die eine schwere Entscheidung treffen muss, Petros, der die Kunst der Liebe erlernt, Morgán, der eines Morgens verschläft, Carl, dessen bester Sex sein letzter sein wird oder Lennart, der bei seinen poetischen Freunden Rat sucht. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: die Liebe – geträumte, gefühlte, gelebte, gekaufte – die wahre Liebe, so wie sie ist, für jeden anders, für alle ein Grundbedürfnis des Seins. Jannis Plastargias stellt in dieser Anthologie ausgesuchte Geschichten von neuen und besonderen Autoren vor und startet beim Größenwahn Verlag damit die »Queer-Reihe«. In deren Mittelpunkt stehen Gefühle, Schicksale, Leben von Frauen, Männern, Transgender. Von Menschen in ihrer ganzen Vielfalt: unterschiedlicher sexueller Präferenz, Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Schicht, Alter, gesundheitlichem Status oder worin sie sich sonst noch unterscheiden können. Ein Hoch auf die Liebe, die kein Geschlecht kennt, alles glaubt, alles erträgt, über allem und allen steht und ohne Wunden, Narben oder Kratzer nicht als echtes Gefühl gelten kann. 16 Herzschläge pochen in diesem Buch. Kannst du sie fühlen? Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.groessenwahn-verlag.de/linked/leseprobe%20liebe%20und%20andere%20schmerzen%20buch.pdf Buchverlosung Der Größenwahn stellt für die Verlosung 6 Bücher (Softcover) und 4 eBooks zur Verfügung. Bitte schreibt in Eure Bewerbung, ob ihr Print oder eBook möchtet. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung und wünschen allen viel Glück bei der Verlosung.

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  • Liebe und andere Schmerzen

    Liebe und andere Schmerzen

    Blaustern

    14. January 2014 um 20:20

    „Liebe ist Liebe“ stellt 16 verschiedene Geschichten über die Liebe von 16 verschiedenen Autoren vor. Es geht, und wie kann es in der Liebe anders sein, um die vielen verschiedenen Gefühle, die die Liebe auslösen, um Kummer, Schmerz, Glücksgefühl. Schicksale passieren jeder Art von Menschen, Frauen, Männern, Schwule, Lesben etc. So ist jede reale Geschichte ganz individuell, so wie jeder Mensch auch. Es gibt keine Auflage in der Liebe, jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, und das wird in diesen Geschichten deutlich. Sie sind verträumt und sehr gefühlvoll geschrieben, leicht und verständlich, sodass man in die Geschichte gleich gut hineinfindet. Man könnte dann noch viel weiter lesen, aber dann beginnt schon die nächste Geschichte. Liest man immer mal eine Geschichte zwischendurch, so hat sie sicherlich eine längere Nachwirkung. Auch ideal als Geschenk geeignet.

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  • "16 Herzschläge pochen in diesem Buch"

    Liebe und andere Schmerzen

    Little_Kunoichi

    „Liebe ist Liebe“ schreibt der Herausgeber, doch wenn dem wirklich so wäre, dann bräuchten wir keine Etiketten. Liebe ist gesellschaftlich reglementiert, wie sehr, dass wird einem beim Lesen dieser Kurzgeschichten schmerzhaft ins Bewusstsein gerufen. Es ist so vollkommen absurd, dass sich so etwas wie eine „Liebesnorm“ etabliert hat. Die Norm ist, dass es keine Norm gibt, denn wie kann eine Identität natürlicher oder authentischer sein, als eine andere? Es erscheint mir daher immens wichtig die Vielfalt von Lebensentwürfen zu thematisieren. Diese Anthologie ist ein hervorragender Auftakt für eine queere literarische Reihe und zweifelsohne die beste Zusammenstellung von Kurzgeschichten die ich bislang in diesem Genre lesen durfte. Die enorme Bandbreite von Identitätsentwürfen wird größtenteils äußerst sensibel und gekonnt eingefangen. So ungewöhnlich die individuellen Bedürfnisse auch seien mögen, die Protagonisten der einzelnen Stories werden nie voyeuristisch vorgeführt, sondern äußerst feinfühlig charakterisiert. Und auch die den Markt überflutenden inhaltsarmen Softpornos sucht man hier vergeblich. Es ist eine spannende und unglaublich interessante Lektüre. Ein Buch, welches auf intelligente Weise unterhält und gleichzeitig bestehende Konventionen hinterfragt. Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Respekt, denn wie Praunheim schon vor 40 Jahren titulierte: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ Und noch immer scheint mir dies die Quintessenz der meisten Geschichten zu sein, auch wenn der Begriff “Homosexuell” zeitgemäß erweitert wurde. Liebe kann schmerzen, doch die Diskriminierung einer inhumanen Gesellschaft schmerzt wesentlich stärker. Viele Geschichten dieser Anthologie entfalten ihren Zauber und ihre Komplexität zwischen den Zeilen. Man muss sich bewusst darauf einlassen, doch wenn man dazu bereit ist, wird man reich entlohnt. Einige der Texte haben mich mitgenommen auf eine Reise in mein Innerstes, mich voll und ganz durchdrungen, gefordert und manchmal sogar auf den Kopf gestellt. Und was, verdammt noch mal, kann man von einem Buch mehr erwarten?!

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  • Queere Liebesgeschichten

    Liebe und andere Schmerzen

    Miss_Sunshine

    22. December 2013 um 12:16

    „Was ist denn für dich queer?“, fragt er mich, als ich ihm von meinem neuen Projekt erzähle, einer Anthologie ›queerer‹ Liebesgeschichten. „Queer ist für mich ein Wort, das Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen, bezeichnet – ganz einfach.“ (S. 7) Jannis Plastargias vereint 16 queere, schräge und nachdenkliche Geschichten rund um das Thema Liebe und andere Schmerzen in einem Buch. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichsten Menschen. Langjährige Partner, die sich erst im Seitensprung ihrer Liebe bewusst werden, junge Männer, die eine Weile brauchen bis sie zu ihrer Liebe stehen können und junge Mädchen, die sich ihre erste Liebe anders vorgestellt haben. Jede der Geschichten unterscheidet sich durch Genre, Schreibstil oder Länge. Auf alle Fälle wird einem nicht langweilig beim Lesen. Ein Großteil der Erzählungen hat trotzdem gemeinsame Merkmale. Zum Einen thematisieren die meisten eine homosexuelle Liebesgeschichte und zum Anderen besitzen viele einen Ich-Erzähler. Keine der Geschichten sollte einfach schnell gelesen werden. Manche Texte sind sehr vielschichtig und entfalten ihren Glanz erst nach einem gründlichen Nachdenken. Ich war sehr froh über die Leserunde und den Austausch mit anderen Lesern. Meine Empfehlung: Entweder in der Leserunde stöbern oder sich mit Freunden über die Texte austauschen. Ich muss ehrlich zu geben, dass ich ein wenig enttäuscht war. Obwohl es wirklich außergewöhnliche Geschichten sind, ging mir persönlich die Liebe und Romantik ein wenig unter. Ich hatte bei einer Liebesanthologie ein wenig Kitsch und Herzklopfen im Hinterkopf und begleitete stattdessen Männer in die Sauna, die nach einer schnellen Erleichterung suchen. Fazit: Wer auf der Suche nach einfacher romantischer Unterhaltungsliteratur ist, sollte besser ein anderes Buch wählen, obwohl einem sicher viele interessante Perspektiven auf das Thema Liebe entgehen.

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  • Wenn Liebe queer ist

    Liebe und andere Schmerzen

    Rosha

    13. December 2013 um 08:35

    Der Titel ist Programm: Es geht um Liebe in dieser Anthologie. Ein Thema, das sich nie erschöpft, von dem ungezählte Varianten existieren. In 16 Geschichten begegnet sie hier dem Leser in unterschiedlichster Prägung. Die Auswahl ist sehr abwechslungsreich gestaltet, sowohl thematisch, als auch in der Buntheit den Autorenpool betreffend. Etablierte Autoren und auch Neulinge stellen ihr Können unter Beweis. Die Geschichten unterhalten, manche erschrecken, andere lassen den Leser träumen. Sie regen die Gedanken an, machen neugierig, formieren sich zu Fragen, auf die man, die eigene Person betreffend, Antworten suchen mag.   Nr. 1 "Fliegen lernen" von Katrin Kolk Ein junges Mädchen entdeckt ihre Sexualität. Sie fühlt sich zu einem anderen Mädchen hingezogen.  Damit stößt sie gleich an zwei Grenzen: Eine innere Barriere aus Gewohnheit und Unterordnung, die sie nichts tun lassen wollen, was den Eltern missfallen könnte und dem Wertekanon einer fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft, der sie und ihre Familie angehört. Nr. 2 "Schule der Aphrodite" von Brigitte Münch Der jugendliche Grieche Petros trifft auf die viel ältere Melina. Sie führt ihn in die Geheimnisse der Liebe ein und offenbart ihm ein Geheimnis über sich selbst, das ihm bislang nicht bewusst gewesen war. Eine warmherzige Geschichte mit sympathischen Figuren.   Nr. 3 "Ich weiß es nicht" von Jannis Plastargias Ein erwachsener Mann (Max) verliebt sich in einen Jugendlichen (Marcin). Die Liebe fragt nicht, ob sie willkommen ist. Sie kommt ohne anzuklopfen durch die Tür. Der Zwiespalt, in dem Max gefangen ist, könnte tragischer nicht sein. Da ist eine Liebe, die gesellschaftlich nicht sein darf, die dennoch existiert, sich nicht negieren lässt und die quälende Sehnsucht weckt. Nr. 4 "Lotte" von E.M. Jungmann Liebe beschränkt sich nicht nur allein auf Menschen… Mehr will ich nicht verraten. Hier wird eine ziemlich schräge, aber sehr originelle und auch lustige Geschichte vor dem Auge des Lesers ausgerollt.   Nr. 5 "Monogam" von Carsten Kubicki Wie vertragen sich Liebe und Untreue? Der Autor seziert die Gefühlslage eines Mannes und präsentiert sie dem Leser in aller Offenheit. Nr. 6 "Wünsch dir was" von Sandra Mehlstäubl Die Protagonistin der Geschichte ist alleinerziehende Mutter eines sehbehinderten Kindes. Eines Tages begegnet sie einer Fee. Sie darf sich etwas wünschen. Wie wird die Entscheidung ausfallen?   Nr. 7 "Leere Türen" von Peter Nathschläger Carl  trifft in einer Schwulenbar auf den wunderschönen Jeremiah. Der Abend scheint vielversprechend zu werden, als dieser ihn mit zu sich nach Hause nimmt. Doch dann geschieht Unerwartetes, reißt Protagonist und Leser in einen Strudel seltsamer Geschehnisse. Spannend! Nr. 8 "Blaubarts Erlösung" von Albin Spreng Eine Märchenadaption für Erwachsene, die schräg, gruselig, lustig und spannend zugleich ist. Nr. 9 "Black-eyed" von Jana Walther Zwei junge Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen in einer Kleinstadt aufeinander: Der Chorknabe und der Goth. Sie werden konfrontiert mit Engstirnigkeit, Vorurteilen und Rechtsradikalität. Es ist eine Geschichte, die Wut weckt, Traurigkeit aufrührt, Verzweiflung fühlen lässt und dennoch mit einem mutigen Schluss Entschlossenheit präsentiert, aufrüttelt und Zivilcourage einfordert.   Nr. 10 "Rote Liebe" von Carsten Nagels Ein älterer Mann mit einer deutlich jüngeren, schönen Freundin. Kann das wirklich Liebe sein? Nr. 11 "Dampfbadlotterie" von Thomas Pregel Der Protagonist ist in der Dampfsauna auf der Suche nach Sex und vielleicht trifft er sogar auf Liebe. Doch es ist jedes Mal ein Lotteriespiel. Wie wird es diesmal ausgehen? Nr. 12 "Einmal ist keinmal" von Elsa Rieger Samira ist Steffis beste Freundin. Sie ist aber auch eine Hexe. Wird sie Steffis brennenden Wunsch erfüllen? Und ist das, was man sich wünscht, auch das, was man tatsächlich wollte? Nr. 13 "Letzte Liebe" von Brigitte Münch Der 68-jährige Morgán hat sich in den 22-jährigenTänzer Sami-Habib verliebt. Eine Liebe, die aussichtslos scheint und tatsächlich für Morgán zum Verhängnis wird.   Nr.14 "Versprochen ist versprochen" von Jannis Plastargias Tobias ist dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen. Er hat seine Krankheit besiegt. Ein neues Leben kann beginnen. Er hat zum ersten Mal Sex mit seiner Freundin, doch dann holt ihn ein Versprechen ein… Nr. 15 "Bis ans Ende unserer Tage" von Jan Büssers Ein Meteorit rast auf die Erde zu. Der Weltuntergang ist unausweichlich. Simon und Sven, erst seit zwei Monaten ein Paar, sehen dem Tod gemeinsam entgegen. Nr. 16 "Liebe und andere Schmerzen" von Levend Seyhan Lennart studiert Literatur. Seine große Liebe sind die Bücher, die Gestalten in ihnen seine Freunde. Doch auch das reale Leben bietet Großartiges: Die junge Frau, die Lennart seit acht Jahren heimlich anbetet. Was wird er tun?

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  • Alles dabei

    Liebe und andere Schmerzen

    trollchen

    02. December 2013 um 12:33

    Liebe und andere Schmerzen Kurzfassung: In dem Buch geht es um 16 verschiedene Geschichten, die sich alle um Liebe, Schmerz, Liebeskummer, Schicksale und Gefühle aller Art. Es geht um alle Art von Menschen, Frauen, Männer, Lesben und Bisexuelle oder Schwule, die es in der heutigen Gesellschaft überall zu finden sind. Meine Meinung: Dadurch, dass es viele verschieden Geschichten sind, sind sie recht schnell zu lesen. Ein literarischer Hochgenuss, hochromantisch und sehr sensibel geschrieben. Man fühlt sich gleich zurück versetzt zur ersten Liebe mit den ganzen Gedanken und Gefühlen, die man dabei hatte. Durch die Geschichten  muss man am Anfang immer ein wenig umdenken, aber man ist relativ schnell in einer Geschichte drin und ist dann eigentlich nur ein wenig  enttäuscht, weil sie schon wieder zu Ende ist. Cover: Der Buchtitel passt hervorragend zu dem Inhalt des Buches und auch das Cover ist sehr liebevoll gestaltet, einfach schön rot und mit den kleinen Buttons drauf mit den Liebeszeichen, wie Herz, Schmetterling und Feuer, herrlich.  Mein Fazit: Es ist ein Buch, wie man es nicht so oft liest, es umfasst alle Gefühle, die etwas mit Liebe und Schmerz zu tun hat. Es ist zum Verschenken  sicherlich sehr gut geeignet, da es viele Geschichten aus dem realen Leben enthält. Ich kann es empfehlen, es hat mir gut gefallen.  

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  • Rezension: Liebe und andere Schmerzen

    Liebe und andere Schmerzen

    Hanny3660

    01. December 2013 um 21:16

    Titel: Liebe und andere Schmerzen Autor: Findet ihr unten Verlag: Grössen Wahn Verlag Genre: Anthologie Seiten: 190 Einband: Taschenbuch Preis: 14,90 € Bestellen ? Hier Für die Möglichkeit der Teilnahme an der Leserunde bedanke ich mich Herzlich! Buch Ihr müsst doch zustimmen das Cover ist doch unheimlich genial oder ? Zu dem Buch gab es noch 5 Postkarten mit dem Motive. Hab schon Werbung gemacht ;D In der Anthologie sind 16 Geschichten zu finden. Das Thema ist im Grunde alles was als nicht normal angesehen wird. Autoren Katrin Kolk Fliegen lernen Brigitte Münch Schule der Aphrodite Jannis Plastargias Ich weiß es nicht, Versprochen ist Versprochen E.M. Jungmann Lotte Carsten Kubicki Monogam Sandra Mehlstäubl Wünsch dir was Peter Nathschläger Leere Türen Albin Spreng Blaubarts Erlösung Jana Walther Black-Eyed Carsten Nagels Rote Liebe Thomas Pregel Dampfbadlotterie Elsa Rieger Einmal ist Keinmal Brigitte Münch Letzte Liebe Jan Büssers Bis ans Ende unserer Tage Levend Seyhan Liebe und andere Schmerzen Bilder Autoren findet ihr auf der Seite des Verlags :) Inhalt Klappentext: Kennst du das? Es ist Liebe auf den ersten Blick. Es ist aussichtslos, sagt die Vernunft. Es wird mit Schmerz enden, meint die Angst. Es ist mein Recht, ruft eine Stimme durch die Brust und das Pochen erschüttert Körper und Geist. So geht es auch Olga, die eine schwere Entscheidung treffen muss, Petros, der die Kunst der Liebe erlernt, Morgán, der sich eines Tages verschläft, Carl, dessen bester Sex sein letzter sein wird oder Lennart, der bei seinen poetischen Freunden Rat sucht. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: die Liebe - geträumte, gefühlte, gelebte, gekaufte - die wahre Liebe, so wie sie ist, für jeden anders, für alle ein Grundbedürfnis des Seins.Jannis Plastargias stellt in dieser Anthologie ausgesuchte Geschichten von neuen und besonderen Autoren vor und startet beim Größenwahn Verlag damit die "Queer-Reihe". In deren Mittelpunkt stehen Schicksale, Erzählungen und Gefühle von Frauen, Männern, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transen oder Personenkreise - deren Charakterisierungen als Emanzipations- und Schimpfwörter - in unserer Gesellschaft zu finden sind.Ein Hoch auf die Liebe, die kein Geschlecht kennt, alles glaubt, alles erträgt, über allem und allen steht und ohne Wunden, Narben oder Kratzer nicht als echtes Gefühl gelten kann. 16 Herzschläge pochen in diesem Buch. Kannst du sie fühlen? Fliegen lernen, Schule der Aphrodite , Ich weiss es nicht, Lotte , Monogam, Wünsch dir Was, Leere Türen, Blaubarts Erlösung, Black-Eyed, Rote Liebe, Dampfbadlotterie, Einmal ist Keinmal, Letzte Liebe, Versprochen ist Versprochen, Bis an Ende unserer Tage, Liebe und andere Schmerzen Meine Meinung Ich denke ich schreibe erstmal meine Beiträge der Leserunde hier hin und dann sage ich noch was :) Vorsicht Spoiler zwischen durch ( wirklich keine Absicht :p) "Fliegen lernen" von Katrin Kolk Ich lese so was wie die erste Geschichte nicht oft. Allerdings finde ich den Zwiespalt von Olga unheimlich interessant und auch anschaulich wie schwer es ist gegen den Wunsch, die Erwartungen der Eltern und der Gemeinde zu erfüllen, anzukommen. Obwohl man jemanden Liebt. Auch das Anna ihre Gefühle erwidert ist Glück für Olga. Anders würde sie es glaub ich auch nicht schaffen. Was mich gewundert hat ist das Hanna erst wirkt wie jemand der sprunghaft ist, aber auf den zweiten Blick eine sehr gute Freundin ist. Sie wirkte am Anfang nicht so.Eine sehr schöne Geschichte vor dem Outing. "Schule der Aphrodite" von Brigitte Münch Mit der zweiten Geschichte konnte ich etwas weniger Anfangen, aber auch sie war schön. Gerade das sich am Ende eine leicht Mystische Komponente einschleicht. Ich glaube auch das Melina ein Segen für die Jugend auf der Insel war, für Jungen wie auch Mädchen. Das die Intimen Szenen nicht ausgeschrieben waren finde ich gut weil mir 14 und ü 40 nicht recht schmecken wollte. Aber was sich raus gestellt hat war süß. "Ich weiß es nicht" von Jannis Plastargias Ich war schon nach dem Vorword gespannt auf die Geschichte von Max und hatte es ja wirklich in sich. Unheimlich traurig und auch ethisch eine Herausforderung. Mir tat es Leid in was für einer Klemme Max steckte und wie das ganze ausgegangen ist. Ich musste ein, zwei Tränchen mit weinen. Ich glaub das niemand zwischen Liebe und Gesetzt (Ethik) wählen sollte, wie man wählt ist es immer verkehrt. Eine wirklich rührende Geschichte. Und ich finde es toll das sie erzählt wurde :) (eine meiner Liebsten) "Lotte" von E.M. Jungmann Oh ja Lotte. Puhh... das war ja mal eine Story die die Beziehung zwischen Mann und Auto mal so 100% wieder spiegelt. Ich hätte so eine Geschichte nicht erwartet. War auch das erste mal das ich so was gelesen hab. Jetzt stell ich mir die Frage wie ist der Fachbegriff für so eine Liebe ? "Monogam" von Carsten Kubicki Mhh... da fällt es mir schon etwas schwerer was zu zusage. Das Ende fand ich gut. Flirten ist oky, aber nicht mehr. Nur weil es der Partner es macht muss man dem Beispiel ja nicht folgen. "Wünsch dir was" von Sandra Mehlstäubl Eine total süße Geschichte und auch eine der besten finde ich. Aber ich bin voreingenommen, ich hab mich in den kleinen Ted verguckt. Der Kleine kommt so süß rüber und auch wie sehr er doch seine Mutter liebt. Das für ihn am Ende alles gut wird und seine Familie im Grunde komplett ist finde ist Klasse. Es ist auch ein sehr angenehmer Schreibstil. Ich verstehe nur nicht ganz wieso Mary nach dem Kuss abhaut wenn sie doch auch in Tina verliebt ist ? Aber na ja sie ist ja am Ende wieder da. Wie gesagt auch eine meiner Liebsten :) "Leere Türen" von Peter Nathschläger Am Anfang ganz nett, doch zum Ende unheimlich verstörend. oO Ich habe nie wirklich Erfahrungen mit Drogen gemacht und möchte es auch nicht. Ich würde gerne wissen was geschenwürde wenn man bei Jeremiah bleibt. Ich kann mir auch Vorstellen das es so was wie ein Schutzeffekt ist. Alles wir unansehnlich nur Jeremiah bleibt schön und Einladend. Wiegesagt nicht ganz meines, zu unheimlich. "Blaubarts Erlösung" von Albin Spreng Ich kannte Blaubarts Geschichte nicht. Ich dachte das ist ein Pirat xD. Das Ende war überraschen, hat aber viel Spielraum für weiter führende Gedanken. Gefällt mir ganz gut. "Black-eyed" von Jana Walther Mm.. Ich kenn die Band und den Song nicht. Die Geschichte selbst ist aufbauend wie auch zerstörend zugleich. Ich kenne Hasstiraden auf Gleichgeschlechtliche Paare, recht gut. Ich weiß garnicht wie ich so wärden konnte, bei meinem Umfällt. Ich liebe Bücher mit Männer Pärchen, aber von meinen Eltern darf ich mir anhören, das ist doch wiedernatürlich. Das gleiche auch in der Schule. "Rote Liebe" von Carsten Nagels Nur weil manche meinen das wäre Ethisch nicht korrekt muss es das nicht sein. Wenn beide Glücklich sind passt es doch. "Dampfbadlotterie" von Thomas Pregel Nach QaF kannte ich die Geschichten in der Sauna schon, nur das dass so streng nach Kategorie sortiert ist hätte ich nicht gedacht. Ich hab garnicht verstanden warum die beiden aufgehört haben. Sie haben doch recht gut zusammen gepasst. Das Gespräch zum Ende hat mir gefallen. "Einmal ist keinmal" von Elsa Rieger Ich hab versucht mir Samira vorzustelle doch da ist nicht sehr viel bei rumgekommen. Leider. Ich glaube die Lektion ist unteranderem das man manchen Leuten nie genügen wird, auch wenn man sich ändert. Aber Menschen in seinem Nahen Umfällt einen Lieben wie man ist . Oder ? Schließlich hat Samira eine ihrer eigenen Regeln gebrochen um mit Stefanie wenigstens einmal zusammen zu sein. Auch wenn ich es nicht ganz erfasse. Denke ich mir das in der Geschichte viele Moral und Gefühl steckt :) "Letzte Liebe" von Brigitte Münch Ich bin Verwirrt. Ist die Hauptfigur jetzt ein Mann oder eine Frau ? Die Person nennt sich selbst alte Schachtel und im Traum "Meine Süße" aber es ist in der Er-Perspektive ??? Traurig ist es wohl. Vorallem das es zum Ende ein Albtraum von der Liebe ist. "Versprochen ist versprochen" von Jannis Plastargias Es ist schön das man Versprechen hält, aber wenn sie einen leiden lassen, ist es das dann noch wärt ? Vor allem wenn das Versprechen, wenn man es bricht, niemanden schadet. Ich schwanke zwischen den beiden Punkten. Und Tobi hat schon so viel erlebt und musste so viel Leiden. Das dieses Versprechen zuhalten nicht so schwer ist wie es am Ende scheint. Mir gefällt das Luise nicht aus Mitleid etwas mit Tobi angefangen hat und auch das sie so auf mich wirkt als werde sie bei ihm bleiben. Tobi hat auch Glück verdient. "Bis ans Ende unserer Tage" von Jan Büssers Eine schöne Idee, auch gut geschrieben und sie gefällt mir. Ich weiß nur leider nicht was ich dazu schreiben könnte. Vielleicht das die letzten Sätze auf Seite 173 für mich Realität bedeuten und auch das Warten vielleicht nicht die beste Idee war. "Liebe und andere Schmerzen" von Levend Seyhan Ich kannte die Schriftsteller nicht -.-´ und dachte erst er hätte mehrere Persönlichkeiten. Aber wie schön ist es denn wen man aus Büchern Mut und Kraft ziehen kann. Ich gehöre nur in manchen Fällen zu den Schüchternen Menschen und kann deshalb seinen Standpunkt nicht ganz nachvollziehen. Doch wie er aus Büchern seine Energie zieht verstehe ich :) Die Beschreibung von einem Zimmer gefällt mir. Eine Bücher Wand *Träum* Von den Anthologien die ich bisher gelesen habe war diese wohl die Beste :) Meine Top 3 Wünsch dir was, Ich weiß es nicht, Bis ans Ende unserer Tage/Black-Eyed Fazit Zu 100% nicht 08/15. Es waren Geschichten dabei die mich nicht komplett Ansprechen, dazu waren Geschichten mit dabei die ich nicht mehr Missen möchte. Plus das geniale Cover und den unheimlich netten Autoren die, die Leserunde begleitet haben gibt es die Volle Punktzahl :)

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  • Rezension zu "Liebe und andere Schmerzen - 16 Herzschläge“ von dem Herausgeber Jannis Plastargias

    Liebe und andere Schmerzen

    DieFlammende

    29. November 2013 um 21:54

    „Liebe und andere Schmerzen -  16 Herzschläge“ von  dem Herausgeber Jannis Plastargias enthält sechszehn Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren über die Liebe, wie wundervoll, aber auch wie zerbrechlich sie sein kann. Die Protagonisten entdecken die Liebe zu anderen Personen – es wird kein Unterschied gemacht, ob sie nun zum anderen Geschlecht ist oder gleichgeschlechtlich –, sie gehen den ersten Schritt in Richtung Beziehung oder entdecken erst, wie wundervoll es sein kann, ein Bett zu teilen. Manche Geschichten haben ein Happy End, andere gehen vielleicht nicht gut aus und bei manchen kann man sich das Ende selbst dazu reimen. Es sind ganz unterschiedliche Geschichten und doch findet man bei genauem Hinsehen einige Gemeinsamkeiten. Nachdem ich die ersten zwei, drei Geschichten gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass sie alle eine Gemeinsamkeit haben: junge Leute, meistens um die siebzehn, achtzehn Jahre herum, lernen die Liebe von einer völlig anderen Seite kennen; sie haben alle Gefühle zu gleichgeschlechtlichen Partnern. Auch später im Buch gibt es häufiger die gleichgeschlechtliche Liebe als die Liebe zum anderen Geschlecht. Das hat mich etwas verwundert. Zum Schreibstil kann ich nicht viel zu sagen, denn dieser ist von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich. In manche Geschichten kann man sich direkt hinein versetzen, man versteht, warum die Protagonisten diese Schritte tun. Allerdings gibt es manchmal auch das komplette Gegenteil davon, man kommt nicht mit, versteht nicht, warum das jetzt so ist. „Dampfbadlotterie“ oder die letzte Geschichte, „Liebe und andere Schmerzen“, sind solche Beispiele. Auch mit „Monogram“ oder „Leere Türen“ konnte ich nichts anfangen.  Umso besser hat mir dafür „Wünsch Dir was“ oder „Einmal ist Keinmal“ gefallen. Manchmal sollte man eine Geschichte auch zwei Mal lesen, um sie besser zu verstehen, sich besser hinein zu versetzen.  Und um den Sinn dahinter zu verstehen, denn wohl jede, auch noch so kurze Geschichte, will dem Leser etwas auf den Weg geben. Ob es nun die Gewissheit ist, dass man in den Erinnerungen auch nach dem Tod weiter lebt oder dass Versprechen nicht gebrochen werden. Und wenn ich persönlich dem Leser etwas auf den Weg mitgeben möchte, dann ist es, dass man das Buch nicht an einem Tag lesen sollte. Lieber jede einzelne Geschichte lesen und genießen, auf sich wirken lassen. Denn wenn man mehrere oder gar alle auf einmal liest, ist man ziemlich verwirrt. Zumindest ging es mir so. Ich war noch bei der vorherigen Geschichte, als diese eigentlich schon geendet und die nächste angefangen hatte. Aber bei diesem Buch habe ich gemerkt, dass Kurzgeschichten nichts für mich sind. Ich brauche etwas Zeit, um die Beziehungen zwischen den Personen zu verstehen und zu verinnerlichen.

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  • "Diese Anthologie ist all jenen gewidmet die lieben..."

    Liebe und andere Schmerzen

    SDiddy

    29. November 2013 um 15:42

    Kennst du das? Es ist Liebe auf den ersten Blick. Es ist aussichtslos, sagt die Vernunft. Es wird mit Schmerz enden, meint die Angst. Es ist mein Recht, ruft eine Stimme durch die Brust und das Pochen erschüttert Körper und Geist. So geht es auch Olga, die eine schwere Entscheidung treffen muss, Petros, der die Kunst der Liebe erlernt, Morgán, der sich eines Tages verschläft, Carl, dessen bester Sex sein letzter sein wird oder Lennart, der bei seinen poetischen Freunden Rat sucht. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: die Liebe – geträumte, gefühlte, gelebte, gekaufte – die wahre Liebe, so wie sie ist, für jeden anders, für alle ein Grundbedürfnis des Seins. Jannis Plastargias stellt in dieser Anthologie ausgesuchte Geschichten von neuen und besonderen Autoren vor und startet beim Größenwahn Verlag damit die »Queer-Reihe«. In deren Mittelpunkt stehen Schicksale, Erzählungen und Gefühle von Frauen, Männern, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transen oder Personenkreise – deren Charakterisierungen als Emanzipations- und Schimpfwörter – in unserer Gesellschaft zu finden sind. Ein Hoch auf die Liebe, die kein Geschlecht kennt, alles glaubt, alles erträgt, über allem und allen steht und ohne Wunden, Narben oder Kratzer nicht als echtes Gefühl gelten kann. 16 Herzschläge pochen in diesem Buch. Kannst du sie fühlen? Dies ist der Anfang des Eingangszitates des Buches "Liebe und andere Schmerzen! Dieses Zitat sagt im Nachhinein alles aus, was das Buch ausmacht! Ich gebe zu ich habe mich anfangs etwas schwer getan in die Geschichten hinein zu finden. Wenn man sie oberflächlich liest wird man die Tiefgründigkeit nicht verstehen können. Manche muss man zweimal lesen, manche lassen einen nicht los und zu manchen findet man keinen Zugang. An wen sich das Buch richtet kann ich nicht einschätzen. Ich denke nicht das es die breite Masse anzieht, aber ich glaube das ist auch nicht so beabsichtigt. Es ist für jene die hinter die Fassade von Liebe und Schmerz blicken wollen.

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  • Liebe und andere Schmerzen

    Liebe und andere Schmerzen

    meiki

    29. November 2013 um 12:25

    Es sind 16 unterschiedliche Geschichten über die Liebe und wie sie Ihre Wege geht. Ich habe das Buch an einem Tag durch gelesen. Der Schreibstil ist gut zu lesen und leicht zu verstehen. Doch glaube ich das die Geschichten mehr "ausdruck" bekommen,wenn man sich das Buch ab und zu mal nimmt und die Geschichten einzeln liest. Und nicht hintereinander weg. Es ist ein schönes Buch, das man sich immer wieder  nehmen kann um einige Geschichten noch mal zu lesen. Auch ein schönes Buch zum verschenken;). Die Message das Liebe Ihre eigenen Wege geht, kommt in diesem Buch sehr gut raus. Daher bekommt das Buch von mir verdiente und lieb gemeinte 4 Punkte.

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  • Liebe und andere Schmerzen

    Liebe und andere Schmerzen

    cole88

    28. November 2013 um 16:26

    So zum Anfang etwas Ungewöhnliches: Ich denke das Buch ist so ein richtig tolles Buch zum Verschenken, für Weihnachten, zum Geburtstag, Valentinstag, eine Freundin.  Eigentlich wollte ich das Buch langsamer lesen also Geschichte für Geschichte, aber die 16 Geschichten so unterschiedlich sie auch sind haben mir alle sehr gut gefallen und so habe ich das Buch nach schon 2 Tagen gelesen, aber ich werde es bestimmt später noch mal zur Hand nehmen.  Die Geschichten umfassen das ganze Spektrum rum um Liebe: Gefühle, Schicksal, Transgender, Frauen, Lust. 16 Autoren - 16 Geschichten - 16 Herzschläge

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  • Leseempfehlung, an alle, die nicht homo(bi)phob sind

    Liebe und andere Schmerzen

    MeinbesterFreundisteinBuch

    13. July 2013 um 10:32

    Ganz ehrlich? Das hätte ich nicht von diesem Buch erwartet. Ich bin wirklich begeistert von dieser Anthologie, vor allem da ich noch nie eine gelesen habe und ich mir nichts darunter vorstellen konnte.  Insgesamt 14 Autoren haben an den 16 Geschichten rund um das Thema Liebe geschrieben und jede einzelne war von Grund auf verschieden. Ich muss einfach jedem raten (der vielleicht nicht mehr ganz so jung ist :D) dieses Buch zu lesen, denn jede einzelne Geschichte hat mir gefallen. Die eine vielleicht mehr als die andere, aber dennoch waren sie alle gut. Das Problem, da es sich um eine Anthologie (Kurzgeschichtensammlung) handelt, ist, dass ich mich nicht auf jede einzelne Geschichte spezifizieren sollte und möchte. Deshalb fasse ich einfach meinen gesamten Eindruck zusammen.  In allen Geschichten waren die Charaktere Individuen und jeder für sich sah die Liebe ganz anders. Es waren sogar mal Personen dabei, von denen ich dachte: "Okay... Interessant..." Dies jedoch nicht im negativen Sinne. In der Zeit des Lesens habe ich so viel gelernt, vor allem über homo- und bisexuelles Verhalten. Wer also auf diesem Gebiet noch sehr unerfahren ist, sollte das Buch erst recht lesen. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Welt von solchen Menschen und oft konnte ich mit ihnen fühlen. Manchmal waren die Erzählungen für mich zwar etwas absurd, aber dann konnte ich mir auch wieder vorstellen, dass  es solche Fälle tatsächlich gibt. Man bekommt nur häufig nichts davon mit. Na ja, es läuft ja auch hauptsächlich im Inneren dieser Menschen ab.  Desweiteren hat mich das Buch immer wieder zum nachdenken angeregt; über die Gefühle des Menschen und über das Verhalten von diesem.  Man kann gar nicht unbedingt sagen, dass es sich nur um "Schmerzen" dreht, denn oft hatten die Geschichten auch schöne Endungen.  Ein kleiner Minuspunkt ist da trotzdem... Ich hätte von manchen Geschichten am liebsten mehr gehabt! Manchmal endeten sie so abrupt und mitten in der Erzählung. Ich wusste dann nie wie es mit den Charakteren weiterging und das hat mich gestört... Aber es ist eine Kurzgeschichtensammlung, da kann man keine ewig lange Erzählung erwarten. Sprachlich hat mich das Buch sehr angesprochen. Sonst lese ich ständig Texte in denen viel locker und jugendlich geschrieben wird, aber die Texte im Buch waren anders. Sie waren zwar nicht anspruchsvoll, obwohl sie zum nachdenken anregen. Alle Autoren hatten einen sehr angenehmen und einfach zu folgendem Schreibstil, der einen jedes Mal in die Geschichte ziehen konnte.  Um ehrlich zu sein, kann ich gar nicht viel mehr zum Buch sagen und ich denke, jeder sollte seine eigene Erfahrung machen und das Buch (am Erscheinungstermin :D) lesen. Manchen wird es vielleicht nicht gefallen, aufgrund der sexuellen Orientierungen und Beschreibungen, oder weil es eine Anthologie ist. Andere wird es dafür umso mehr ansprechen, weil sie eine andere Sichtweise mitbekommen und vielleicht sogar etwas lernen.  Das Buch erhält von mir eine Leseempfehlung, an alle, die nicht homo(bi)phob sind. Um ehrlich zu sein, kann ich  solche Menschen gar nicht verstehen, aber jeder ist ja so wie er ist. 

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