Janry

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Lebenslauf

Janry ist das Pseudonym des 1957 in Zaire geborenen Belgiers Jean-Richard Geurts. Während eines Grafikdesign-Studiums am Institut National des Arts Visuels in Sint Pieterswoluwe bei Brüssel lernte Janry 1978 den gleichaltrigen Tome kennen, mit dem er seither die meisten seiner Arbeiten gemeinsam gestaltete. Über das Institut kam Janry noch während seines Studiums in Kontakt mit etablierten Zeichnerstudios, wo er als Reinzeichner Anstellung fand. Er arbeitete unter anderem an "Cubitus" und "Niky" von Dupa mit, an "Albert Enzian" von Greg und an "Leonardo" und "Robin Ausdemwald" von Turk und De Groot. 1981 erhielten Janry und Tome ihren ersten Auftrag von der "Spirou"-Redaktion: Sie sollten die Rätsel- und Puzzleseite gestalten. Diese Arbeit brachte es mit sich, dass die beiden Freunde immer öfter auch die Titelhelden des renommierten Magazins zeichnen mussten. Sie taten dies so überzeugend, dass die Chefredaktion von "Spirou" den beiden noch relativ Unbekannten schon 1983 die Verantwortung für die vor allem durch André Franquin berühmt gewordene Serie "Spirou und Fantasio" übertrug. Janry und Tome gelang das fast Unmögliche: Sie erwiesen sich als erzählerisch und künstlerisch dem Altmeister aus den 50er- und 60er-Jahren ebenbürtig und schufen mit "Der kleine Spirou" 1987 eine eigene Serie, deren Erfolg den von "Spirou & Fantasio" sogar noch übertraf.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Janry

Cover des Buches Spirou und Fantasio 36: Jugendsünden (ISBN: 9783551772367)
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Rezension zu "Spirou und Fantasio 36: Jugendsünden" von Janry

Timo_Janca
Die Wahrheit über das Heranwachsen

Eine Reihe von Kurzgeschichten beleuchten die angebliche Kindheit und Jugend primär von Spirou. Der Erzählstil erinnert an Gaston-Anekdoten, denn der kleine Spirou scheint nur Sinn für Streiche gehabt zu haben. Interessant ist, wie die Rahmenhandlung die Glaubwürdigkeit der erzählten Abschnitte hinterfragt. 

Einfallsreiche Mafiakomödie

Und wieder geraten Spirou und Fantasio zwischen die italienische und chinesische Mafia. Erzählton und Setting sind ähnlich wie in "Abenteuer in New York". Weshalb die Geschichte dennoch frisch wirkt, ist die Einführung eines starken Frauencharakters. Ebenso ausgefallen ist der neue Plan der Triaden mit den Italienern fertig zu werden, wobei Stereotype gnadenlos ausgenutzt werden. Es gibt viel zu zittern und viel zu lachen. 

Cover des Buches Spirou und Fantasio 40: Abenteuer in Moskau (ISBN: 9783551772404)
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Rezension zu "Spirou und Fantasio 40: Abenteuer in Moskau" von Janry

Timo_Janca
Überzeugendes Setting und ungewöhnliches Verbrechen

Erneut kehrt das Autorenduo an einen realistischen Ort zurück und erzählt mit schwarzem Humor eine Gangstergeschichte. Ein alter Bekannter von Fantasio taucht mit einem größenwahnsinnigen Plan auf. Die Jagd quer durch Moskau wartet mit unerwarteten Twists und kulturspezifischen Anspielungen auf. Sehr lesenswert.   

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