Jaqueline Kropmanns Weltenmalerin

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Inhaltsangabe zu „Weltenmalerin“ von Jaqueline Kropmanns

Wenn ein sterbender Riese träumt
Die Sterne Lieder singen
Und sich Liebe gegen das Schicksal stellt…

Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.

Wenn das Schicksal von dir verlangt zwischen Herz und Verstand zu wählen... Gutes Debüt einer jungen Autorin, das Hoffnung auf mehr macht.

— KamiK

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  • Leserunde zu "Weltenmalerin" von Jaqueline Kropmanns

    Weltenmalerin

    Jay_El_Nabhan

    Im August 2017 ist mein erstes Buchbaby zur Welt gekommen - ein super aufregender Tag! Dieses Jahr steht schon das Prequel in den Startlöchern, das im Sommer erscheinen wird, und zu diesem Anlass möchte ich eine Leserunde mit und für euch veranstalten! Ich möchte gemeinsam mit euch in die Tiefen meines Universums eintauchen und gemeinsam mit den Walen und Sternenfischen an Reegans Seite zwischen den Welten umherschwimmen - und ich hoffe, euch geht es auch so! Mich werdet ihr auf jeden Fall jeden Tag in den Kommentaren zu euren Beiträgen finden <3DER KLAPPENTEXT:Wenn ein sterbender Riese träumtDie Sterne Lieder singenUnd sich Liebe gegen das Schicksal stellt…Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.Hier findet ihr eine Leseprobe: KlickDER ABLAUF:Heute beginnt die Verlosung von insgesamt 10 eBooks. Wer mitmachen und an der Verlosung teilnehmen möchte, bewirbt sich einfach! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in eurer Bewerbung mitteilt, warum ihr gern ein eBook gewinnen bzw. an der Leserunde teilnehmen wollt - was reizt euch an „Weltenmalerin“ am meisten? Ist es das Cover? Der Klappentext? Oder ist es die Thematik? Teilt eure Gedanken mit mir :) Die Bewerbungsphase endet am 25.02.2018. Die Gewinner erhalten dann direkt das gewünschte eBook-Format von mir per Mail <3 _________________________________________________________________________Diejenigen unter euch, die das Buch schon gekauft und vielleicht sogar schon gelesen haben: ihr könnt natürlich trotzdem mitmachen! Vielleicht würden euch beim zweiten Lesen noch ganz andere Details auffallen, oder ihr habt beim ersten Mal irgendetwas nicht ganz verstanden, was ihr gern in einer gemütlichen Runde mit mir besprechen wollt? Dann nur zu! Ich freu mich über euch alle :*Wer bei der Verlosung leider nicht gewinnt, aber dennoch gern mitmachen würde - schnappt euch das Buch einfach auf Amazon oder auf der Seite meines Verlages und seid dabei! <3Ich freue mich auf gemütliche Plaudereien, spannende Diskussionen und interessante Beiträge <3Eure Jaqueline Kropmanns(neuerdings Jay El Nabhan)

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    • 25. February 2018 um 23:59
  • Wenn das Schicksal von dir verlangt zwischen Herz und Verstand zu wählen...

    Weltenmalerin

    KamiK

    12. February 2018 um 15:47

    Cover: Das Cover ist mir persönlich gleich ins Auge gefallen und hat meine Fantasie ziemlich schnell ins Weltraum verfrachtet, wo die Geschichte ihren Hauptkern hat. Im Zentrum des Covers ist eine Frau mit langen dunklen Haaren und seitlich ausgestreckten Armen zu sehen. Es wirkt so, als wenn aus ihren Fingerspitzen Materie in schillernden Farben entspringt und sie wabernd durch die Spähren gleitet. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet, wirkt fast abwesend. Über ihr, in weiter Ferne, gleiten zwei Wale durch den Weltraum und auch hier sieht es so aus, alles wenn sie die Materie beeinflussen, durch die sie hindurch fließen.  Der Weltraum mit seinen fantastischen Farben zieht sich ohne Unterbrechung über beide Seiten, Front und Rückseite, was mir sehr gut gefällt. Die Frau auf dem Cover ist wahrscheinlich die Protagonistin Reegan. Allerdings habe ich beim lesen eher einen Teenager bzw. eine junge Frau vor Augen. Die Person auf dem Cover ist jedoch eher einen erwachsene Frau. Nichtsdestotrotz ein sehr stimmiges Cover für die Geschichte.   Inhalt: Reegan ist 17 und lebt auf einem Raumschiff, dass die letzten Menschen beherbergt und ziellos durch das Weltall reist. Die Erde existiert nicht mehr.  Reegan verspührt eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit, nach Erde unter ihren Füßen und Sonne im Gesicht. So beschließt sie das Raumschiff mit Hilfe ihres Onkels heimlich zu verlassen, um auf einem fremden Planeten abzusteigen.  Auf diesem Planeten begegnet sie vier Portalreisenden, denen sie sich im ersten Moment ungewollt anschließt. Nicht jeder aus der Gruppe scheint ihr freundlich gesinnt und so versucht Reegan so wenig aufzufallen wie möglich. Sie wächst über sich hinaus und hält mit dem Tempo, dass die Vier vorgeben, wohl oder übel mit.  Reegan reist mit den anderen durch das Portal in Welten, die teils gar nicht mehr existieren und lernt Spezies kennen, von denen sie noch nichts gehört hat. Und sie begegnet dem Riesen, dem Schöpfer der Welten. Reegan erkennt ihre Bestimmung, doch sie kann ihr nicht folgen. Ihr Herz lässt sie nicht. Noch nicht. Reegan muss sich nicht nur ihren Ängsten stellen, sonder auch der schwersten Entscheidung ihres Lebens, die sie bis zum letzten Moment hinauszögert.   Meinung: Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit Reegan warm zu werden. Erst zum Schluss ist es mir  gelungen mit ihr zu fühlen. Das liegt vielleicht daran, dass in meinen Augen kaum Gelegenheit war, um Reegan wirklich kennen zu lernen bevor Tempo in die Geschichte kam. Vielleicht hätte ich anfangs mehr innere Dialoge gebraucht oder tiefer gehende Begegnungen, die mir später geholfen hätten ihre Gefühle und Entscheidungen nachzuvollziehen. Zum Beispiel Begegnungen, wo ich ganz nah bei Reegan war, wie in der Szene mit ihrem Onkel. Ich habe ihr Dilemma nachspüren können, als sie mit ihrem Onkel ihre Flucht besprach. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, die Hauptcharaktere besser kennenzulernen. Es gab ganz tolle Momente mit Einblicken in die persönlichen Schicksale. Die Tiefe hat mir jedoch gefehlt. Die Romantik kam zwar nicht zu kurz in diesem Abenteuer, doch der Funke ist bei mir nicht überzeugend übergesprungen. Ich habe kaum knistern gespürt, wo ich es mir gewünscht hätte. Auch hier konnte ich erst zum Schluss hin überzeugt werden. Wahrscheinlich hätte das Buch länger werden oder am Tempo sparen müssen, um mehr Raum haben zu können dir Charaktere zu entwickeln.    Fazit: Alles in allem wollte ich dennoch wissen, wie die Reise für die Hauptcharaktere weiter- und ausgeht, was es mit dem Riesen auf sich hat und welche Entscheidung Reegan am Ende fällt.  Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, bildhaft und teils sehr poetisch. Ihr gelingt es gut die zwei Welten (Traum und Wirklichkeit) miteinander zu verknüpfen. Ich kann dieses Buch jedem mit Liebe zur bildhaften Sprache und leichter Poetik empfehlen, die sich auf ein Fantasy Abenteuer einlassen wollen.

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  • Poetische Fantasy zum träumen <3

    Weltenmalerin

    Pingu1988

    21. December 2017 um 10:56

    Der Einstieg ins Buch war kein Problem. Man lernt Reegan und die Welt in der sie lebt kennen. Ich kann sie sehr gut verstehen, dass sie sich nach Freiheit sehnt. Diese Möglichkeit bekommt sie, dank die Hilfe ihres Onkels, recht bald und eine tolle, poetische und bildhafte Reise durch Raum und Zeit beginnt ;) Bei Jaqueline Kropmanns Schreibstil blieb mir nichts anderes übrig, als mich in dem Buch zu verlieren <3 Sie hat sich wunderschöne Welten und die dazugehörigen Einwohner ausgedacht und die passenden Bilder in meinen Kopf gezaubert <3 Zwangsweise natürlich auch die Bilder von den nicht so schönen Welten... Es war irgendwie ein kleines auf und ab – mal farbenfroh und wunderschön und dann wieder düster und bedrückend. Jaqueline hat es geschafft, mich diese „Stimmungen“ auch spüren zu lassen. Dazu kommen noch diese wunderschönen Kapiteleinleitungen, die so poetisch sind und zum träumen einladen <3 Weltenmalerin ist schon eine besondere Mischung ;) Innerhalb der „nur“ 368 Seiten passiert so viel, das mir die Geschichte sehr lang vorkam. Lang ist natürlich positiv gemeint – nicht im Sinn von Langweilig ;) Es war, wie die Welten selbst, sehr abwechslungsreich – ruhige Momente gefolgt von spannenden Momenten und bis man schaut, ist das Ende auch schon relativ schnell da :( Ja.. die Charaktere: Am besten lernt man Reegan kennen (Kein Wunder, da die Geschichte von ihr erzählt wird ^^) - Aber auch Cael, Zayne, Reah und Devan spielen eine große Rolle und sind interessante Charaktere, über die ich gern noch mehr erfahren hätte ^^ Besonders Reah hat's mir irgendwie angetan und bzgl. Cael schwirren mir noch einige offene Fragen im Kopf ;) Die Geschichte ist zwar an sich abgeschlossen aber ich finde, es muss irgendwie noch weitergehen :P Alles in allem hat mir „Weltenmalerin – Im Geist des Riesen“ sehr gut gefallen <3 Von daher hoffe ich sehr, wieder in Jaquelines Welten und traumhaften Schreibstil eintauchen zu können <3

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  • Eine malerische Geschichte in Raum und Zeit. Bildhaft schön und so verwirrend wie das Universum

    Weltenmalerin

    Shaylana

    31. October 2017 um 18:02

    Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.Mir fällt es wirklich schwer zu diesem Buch eine aussagekräftige Rezension zu schreiben. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, die Geschichte komplex. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt das Buch mit Marie Graßhoffs Kernstaub zu vergleichen. Weil es Parallelen gibt. Und vor allem das gleiche Problem mit meinem Lesetempo: Ich bin zu schnell.Ich habe ein ziemlich flottes Lesetempo. Das reicht um in Welten einzutauchen, mit Protagonisten mitzufiebern und voll und ganz in Geschichten aufzugehen und sich unterhalten zu lassen. Bei komplexeren Geschichten, geht mir jedoch einiges verloren. Bei der Kernstaub-Reihe habe ich das Problem gelöst, indem ich immer bei den Leserunden teilnehme. Das Entschleunigt das Ganze und man macht sich mehr Gedanken, was man zu dem jeweiligen Abschnitt zu sagen hat und man diskutiert mit anderen. Das hat mir hier gefehlt. Ich habe das Gefühl einiges verpasst zu haben. Entweder hat die Autorin dies der Fantasie ihrer Leser überlassen oder ich habe es schlicht und einfach nicht begriffen.Nun zum Buch: Wie eingangs schon erwähnt, ist vor allem der Schreibstil auffällig bildgewaltig. Er schafft es den Leser in eine Welt weit in unserer Zukunft zu entführen, zu Planeten und Raumschiffen und Nebelwalen, die wir uns selbst niemals hätten erdenken können. Mit der Protagonistin Reegan bin ich bis zum Schluss leider nie wirklich warm geworden. Vermutlich, weil ich ihr Handeln nicht immer verstehen konnte. Sie verlässt ihre Heimat, ohne dabei einen Gedanken an ihre Familie zu verschwenden und sucht Abenteuer, die in einer gefährlichen Reise enden. Zum Glück wird sie von anderen Reisenden aufgenommen, die sie am Anfang noch als Klotz am Bein betrachten. Verständlich. Denn Reegan wirkt zeitweise sehr naiv in ihrer unbekümmerten Art. Bald entwickelt die Geschichte sich weiter. Dreht sich um den Riesen und seine Weltenmalerin. Eine Gefahr jagt die Nächste und Reegan wird mir ein wenig sympathischer. Die Kapitel werden eingeleitet von Gedanken, die sich wie Gedichte um die Seele legen und den Geist einhüllen in Poesie. Danach wird die Geschichte weitererzählt. Anfangs noch etwas langsam, um die Welt und ihre Schönheit zu begreifen, nehmen die Spannung und die Gefühle immer weiter an Fahrt auf. Was mir besonders gefallen hat, war die bildgewaltige Welt, die Komplexität des Ganzen und die spannenden Episoden. Leider könnte ich noch immer nur unzureichend erklären, was eine Weltenmalerin ist oder was der Nebelwal mit dem Riesen zu tun hat. Hier bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich mir mehr Input gewünscht hätte. Entweder, weil mir das Wenige, was angedeutet wurde, nicht genug an Erklärung war, um das Gefühl zu bekommen, alles zu verstehen. Oder weil ich zu schnell war, um alles zu begreifen. Manchmal liegt im nicht gesagtem Wort die wahre Macht. Und nur der Gedankenreiche mag diese Macht zu entschlüsseln. 

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  • Sehr poetisch geschrieben!

    Weltenmalerin

    TillyJonesbloggt

    30. October 2017 um 10:11

     Inhalt/Meinung„Weltenmalerin“. Ein Buch, so malerisch wie eine weitläufige Landschaft an einem frühen Herbsttag, wenn der Nebel über den Feldern hängt und die Sonne ihre ersten Strahlen durch rotgoldenes Laub schickt. Etwas verschwommen, kaum greifbar aber doch wunderschön.Genauso hörte sich der Klappentext an und auch das Cover ließ darauf schließlich.Also ließ ich mich in das feuchte Gras fallen, starrte die Wolken an und begann mir ein paar Welten zu malen…Ich gebe zu, ich habe mich ein bisschen vor dieser Rezension gedrückt. Nicht, weil ich nicht wüsste, was ich zu dem Buch sagen soll, sondern eher, weil ich nicht weiß, wie ich es sagen soll. Es stimmt, der Inhalt dieses Buches ist schwer greifbar wie Nebel im Herbst. Undurchsichtig wie Sternenstaub. Schwankend wie unausgereifte Gedanken an einem Sommerabend. Ich gerate in Versuchung, das ganze Buch mit Metaphern zu beschreiben, aber ich halte mich zurück. Versprochen!(Auch wenn das nicht leicht fällt, denn das Buch weckt meine poetische Seite :-D )Die Schreibweise ist wirklich so traumhaft, dass ich sie nochmal erwähnen möchte. Manchmal wiederholt sich zwar einiges vom Inhalt her, aber ich hab selten so einen poetischen Schreibstil gelesen. Er passt zur Geschichte, denn sobald der Fokus nicht mehr auf der Protagonistin liegt, wird auch der Stil etwas anders und passt sich der Geschichte an. Aber die Protagonistin ist selbst irgendwie reinste Poesie, weswegen diese leicht geschwollene Erzählart perfekt zu ihr passt.Reegan, die Protagonistin. Oder besser gesagt, eine Protagonistin, denn obwohl sie die Haupthandlungsträgerin ist, spielen doch die anderen Figuren auch eine große, wichtige Rolle. Reegan war… anders. Sie ist recht eigen in ihrem Denken und Handeln und leider konnte ich nicht immer nachvollziehen, was die gerade tut und warum sie es tut. Hin und wieder widerspricht sich ihr Verhalten mit ihrem Charakter und allzu oft tut sie während der Geschichte im Grunde nichts. Sie ist als Protagonistin meiner Meinung viel zu oft passiv und agiert nur, ohne zu reagieren.Die Geschichte als solche ist sehr interessant. Die verschiedenen Welten, auf denen Reegan und die Gruppe um sie herum immer wieder landen sind fantastisch und ich liebte sie alle. Reegan hat eine Aufgabe und verfolgt unbewusst das Ziel, diese zu erledigen. Die Planeten gehören dazu und bei denen hat die Autorin wirklich eine fantastische Fantasie bewiesen! In dem Fall hätte ich sogar gern noch mehr von den Planeten gesehen, weil ich das Gefühl hatte, dass sie hin und wieder doch zu kurz gekommen sind. Sie sind so reich gefüllt mit Figuren und Geschichten, dass da sicherlich noch mehr möglich gewesen wäre.Auch die Gruppe, auf die Reegan am Anfang trifft, ist mir viel zu kurz gekommen. Das waren wirklich superinteressante Charaktere, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Ich denke, dass das auch der Geschichte als solcher gut getan hätte, wenn die Hauptfokus nicht nur auf Reegan gelegen wäre, sondern man die Handlung noch aus einer anderen Sichtweise beleuchtet hätte. So ist vieles nicht ganz klar, weil es bei den anderen passiert hat, Reegan das aber eben nicht wissen kann, weil das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist. Ich hab einfach das Gefühl gehabt, dass ich irgendwas verpasst habe oder einfach nicht verstehen konnte, weil mir nicht alles mitgeteilt worden ist.Fazit„Weltenmalerin: Im Geist des Riesen“ ist ein sehr poetisch geschriebenes Buch, das wunderschöne Textpassagen hat, in die sich der Leser vollends hineinfallen lassen kann.Leider dümpelte die Geschichte hin und wieder etwas vor sich hin und verschenkte die aufkommende Spannung durch die ganze Poesie. Auch Reegan hätte vielleicht etwas mehr Schwung gutgetan. Ich hab das Buch gern gelesen, weil mich die poetischen Vergleiche angesprochen haben, bei der Handlung als solchen fehlte mir die ganze Zeit irgendwie das gewisse Etwas.

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  • In diesem Buch gibt es eine unglaubliche Welt, die zum Träumen einlädt

    Weltenmalerin

    ViktoriaScarlett

    25. October 2017 um 22:28

    „Ihre Geister berührten einander, und sie verwoben sich zu einem Netz, das für sie geschaffen war. Nicht seines, nicht ihres. Es bestand aus Fäden ihrer beider Lieder, war aus Schmerz und Glück gewoben und saß fest in einem Rahmen aus dem Gefüge aller Welten.“ – Zitat aus dem BuchFakten zum Buch:Titel: Weltenmalerin – Im Geist des RiesenAutor/in: Jacqueline KropmannsVerlag: Gedankenreich VerlagErscheinungsjahr: 2017Seitenanzahl (Hardcover): 319 SeitenISBN (Hardcover): 978-3-947147-11-3Erhältliche Formate: Hardcover, Taschenbuch, EbookInhalt:Wenn ein sterbender Riese träumtDie Sterne Lieder singenUnd sich Liebe gegen das Schicksal stellt…Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.Zum Cover / die Innengestaltung:Das Cover ist für mich ein wahrer Blickfang, es ist atemberaubend schön und wahnsinnig gut gestaltet. Die gewählten Motive spiegeln den Inhalt perfekt wieder und ließen mich träumen. Ich überlegte sofort, was wohl im Buch passieren wird. Als ich das Cover sah, wusste ich, dass es in mein Bücherregal muss. Im Inneren meiner Hardcover-Ausgabe befinden sich mehrere große und kleine Illustrationen, die wichtige Szenen aus der Geschichte zeigen. Sie wurden unglaublich schön gezeichnet. Außerdem befindet sich bei jeder Kapitelüberschrift der Weltenwal, die verschiedenen Abschnitte werden durch weitere kleine Illustrationen gekennzeichnet. Alles in einem eine wunderschöne Gestaltung.Zum Inhalt:Reegan schafft es aus einer Welt bestehend aus Ödnis, Verfall und Armut zu fliehen. Auf ihrer Flucht trifft sie Reisende, denen sie sich anschließt. Daraus entbrennt ein wildes Abenteuer auf verschiedenen Welten. Reegan muss dabei zu sich selbst finden und ihr Schicksal erkennen. Schlussendlich muss sie sich für die Liebe oder den Tod entscheiden.Nachdem ich das Buch beendet hatte, musste ich mich erstmal sammeln. Gerade das letzte Drittel hat mich emotional extrem mitgenommen. Die Autorin nahm mich in diesem Buch auf eine Reise durch die eine atemberaubende Galaxie, über unzählige Welten und durch unglaubliche Träume mit. Ich erlebte starke Gefühle, die mich beinahe in meinen Grundfesten erschütterten, so intensiv waren diese.Noch nie habe ich eine Geschichte dieser Art gelesen, noch nie habe ich so etwas erlebt. Am Ende blieb ich fassungslos und sprachlos, aber auch von vielen Gefühlen erfüllt, zurück. Ich kann kaum glauben, dass dieses Buch das Debüt der Autorin ist. Es gibt einfach nichts zu bemängeln. Ihr Schreibstil ist mitreißend und emotional, ebenso ausdruckstark und intensiv. Dieses Buch gehört nun definitiv zu meinen Jahreshighlights von 2017. Zum Glück habe ich dieses Buch auf Facebook entdeckt!Die Geschichte ist von Anfang bis zum Ende durchdacht und ausgearbeitet. Man merkt, dass sich die Autorin mit ihrer Welt und den Figuren auseinander gesetzt hat. Dadurch hat sie es geschafft mich tief in ihre Welt hineinzuziehen. Ich wollte und konnte nicht mehr daraus auftauchen. Es fühlte sich an, als würde ich mit Reegan und den Reisenden durch die Welten streifen. Träume haben eine viel größere Wirkung als uns Menschen bewusst ist, diese Erkenntnis kam mir nach dem Lesen.Das große Finale hat alles nochmal getoppt und war noch spannender als die Szenen zuvor. Es ist schwer zu beschreiben, was ich alles dabei empfunden habe. Ich erlebte ein Wechselbad der Gefühle und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Emotionen und die Spannung waren zum Greifen nah. Der Epilog ließ mir Tränen in die Augen steigen. Danke für dieses Leseerlebnis!!Das Buch vereint die Genre Fantasy, Science Fiction und Dystopie.Die Protagonisten:Jeder Protagonist bekam seine eigene Persönlichkeit, das Handeln passte zum Denken der Figur und sie agierten logisch. Cael hatte sich bereits nach wenigen Seiten, in denen er auftauchte, in mein Herz geschlichen. Seine Gefühle waren stark zu spüren, obwohl er sich unnahbar und verschlossen gab. Reegan, anfangs war sie unscheinbar, schüchtern und ängstlich. Im Laufe der Geschichte hat sie eine unglaubliche Wandlung durchlebt und wurde zu einer starken Frau. Bei Rhea wusste ich lange Zeit nicht, was ich von ihr halten sollte, am Ende hat sie mich sehr beeindruckt. Zayne war für mich von Anfang an, der „nette“ Kumpel, der versuchte die Truppe zu einen. In Devan hatte ich mich extrem getäuscht und hatte sein Handeln nicht erwartet. Natürlich gibt es weitere Figuren, auf die ich in meiner Rezension aber nicht weiter eingehen werde.Mein Fazit:Die Autorin entführte mich in diesem Buch in eine atemberaubende und eindrucksstarke Galaxie, in der ich emotionale Abenteuer erlebte und am Ende sprachlos zurück blieb. In diesem Buch gibt es eine unglaubliche Welt, die zum Träumen einlädt. Das Buch gehört zu meinen Jahreshighlights von 2017.Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Folge dem Sehnen nach Sternenstaub und Gesang

    Weltenmalerin

    buchlilie

    19. September 2017 um 20:01

    Cover Als ich dieses Cover gesehen habe, war ich schlichtweg verzaubert. Allein die intensiven Farben laden dazu ein, in ihren harmonischen Strudel einzutauchen, darin zu schwelgen und nicht mehr in die Realität zurückzukehren. Ich ertappe mich jetzt noch dabei, wie meine Augen immer wieder wie magisch von dieser Szene angezogen werden. Reegan schwebt anmutig inmitten von Fischen und Walen durch das Universum, und die Darstellung passt so wunderbar zur Geschichte! Ein besseres Titelbild hätte meiner Meinung nach nicht entworfen werden können. Es ist einfach fantastisch und im wahrsten Sinne des Wortes galaktisch.  An dieser Stelle muss ich einfach noch den Buchtrailer verlinken, denn die Musik intensiviert die Grundstimmung noch einmal um ein Vielfaches. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YDaFuUTDX5U Meine Meinung Man merkt, das Äußere konnte mich vollkommen von sich einnehmen. Wie sieht es da mit den inneren Werten der Geschichte aus? Im Bereich Science Fantasy habe ich bisher nur ein Buch gelesen, in dieser Hinsicht bin ich also ein Neuling. Aufmerksam geworden bin ich auf diese Geschichte nicht nur durch das Cover, sondern auch den Klappentext. Er verrät einerseits viel und andererseits nichts, denn man fragt sich automatisch, was es z. B. mit dem sterbenden Riesen auf sich hat. Wer ist er, welche Rolle spielt er und was hat er mit Reegan zu tun? Aber genau diese Machart hat auch meine Neugier geweckt. Reegan gehört zu den letzten Menschen, die auf der Heritage ohne festes Ziel durch den Kosmos reisen, denn das Raumschiff ist seit dem Tod ihres Planeten Erde ihr Heim. Nur selten verlassen ausgewählte Landgänger das Schiff, um die notwendigen und hart umkämpften Vorräte aufzustocken. Neid, Geiz und Ignoranz vergiftet das Zusammenleben an Bord, denen sich die junge Frau nur allzu bewusst ist. Sie zieht es deshalb nach draußen, zu all den so friedvoll leuchtenden Planeten, die sie kennenlernen könnte. Denn als Teil der Arbeiterschicht im „Sumpf“ des Schiffes gibt es bis auf ihren Onkel nichts, das sie dort hält. Und so schmiedet sie einen Plan, um endlich in die Freiheit zu gelangen … Träumen hat in dieser Geschichte eine zentrale Bedeutung. Als ich durch die Augen der Protagonistin Welten durch Raum und Zeit erkundet habe, erschien mir das Leseerlebnis ebenfalls wie ein Traum. Jaqueline Kropmanns verführt federleicht den Verstand und entführt ihn in ein Universum voll farbenprächtiger, stimmungsvoller und melodischer Elemente, die selbst das Gehör mit einzubeziehen scheinen. Wenn man dieses Buch liest, dann mit allen Sinnen. Ich konnte den Gesang des Universums hören, seine Schönheit in allen Facetten erblicken und tief in meinem Leserherz spüren. Ich habe die Gerichte vergangener Völker probiert und den Duft ihres Planeten geatmet. Es war wirklich ein Genuss, diese Abenteuer zu erleben. Reegan ist mir mit ihrer zurückhaltenden, sanften Art richtig sympathisch. Sie reagiert sehr sensibel und nachdenklich auf den Zustand ihrer Umwelt. Als sie schließlich zufällig auf Cael, Devan, Rhea und Zayne trifft, komplettiert sich die Reisetruppe zu einer ausgewogenen Gesellschaft. Ich mochte besonders den schlacksigen Devan mit seiner humorvollen Art, und obwohl Rhea sich die meiste Zeit über sehr abweisend gegenüber Reegan verhält, schätze ich die kecke Rosahaarige für ihre Schlagfertigkeit. Cael erinnerte mich von der Beschreibung ein wenig an Dimitri aus Vampire Academy; er ist sehr stark, selbstbewusst und kämpft für das, an was er glaubt. Nur Zayne blieb mir zeitweise ein wenig zu blass. Der Schreibstil von Jaqueline ist ein Gedicht! Ich habe jeden Satz voller Begeisterung in mich aufgenommen und festgehalten. Unzählige, wunderschöne Passagen habe ich markiert, um auch später in ihnen schwelgen zu können. Die Autorin ist eine Weltenmalerin der Worte. Erzählt wird die Geschichte aus Reegans Sicht, wobei zu Beginn der Kapitel noch eine weitere dazukommt. Ich würde die Spannung der Geschichte eher als sanft beschreiben. Insbesondere im Mittelteil liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der Protagonistin, während die Gruppe in der Vergangenheit alte Einwohner trifft. Gegen Ende des Buches nimmt die Geschichte dann richtig an Fahrt auf, was mir sehr gefallen hat. An manchen Stellen kamen mir die Situationswechsel allerdings zu abrupt, sodass ich irritiert zurückblättern musste, um mich zu vergewissern, nicht versehentlich etwas übersprungen zu haben. Das hat mich das ein oder andere Mal doch etwas gestört, da man nicht erfahren hat, wie die Helden z. B. eigentlich genau heil aus der Gefahr herausgekommen sind.   Fazit Dieses Buch lädt zum Träumen ein, die Worte der Autorin zum Verweilen. Fans von Kernstaub werden hier bei Plot und Schreibstil auf ihre Kosten kommen. Mich konnte Jaqueline Kropmanns mit ihrer einzigartigen Grundidee, den vielseitigen Charakteren und schillernden Gedanken über dreihundert Seiten mühelos in den Bann ziehen. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Ein Highlight-Buch voller Poesie und Fantasie.

    Weltenmalerin

    SelectionBooks

    16. September 2017 um 10:46

    Das Buch „Weltenmalerin – Im Geist des Riesen“ von Jaqueline Kropmanns hatte mich durch das fantastische Cover direkt angesprochen. Ein Blick auf den Klappentext und ich wusste, diese Geschichte muss ich lesen. Doch das Buch punktet nicht nur mit einer wundervollen Gestaltung, sondern ist auch inhaltlich etwas ganz Besonderes.Reegan zählt zu den letzten überlebenden Menschen und lebt auf dem riesigen Raumschiff Heritage. Tag für Tag träumt sie von fremden Welten und echtem Sonnenlicht. Das Raumschiff engt sie ein und nimmt ihr die Luft zum Atmen. Für Reegan ist das Leben auf der Heritage nichts weiter als ein Dahinvegetieren und Warten auf den Tod. Bei einer Besorgungstour wagt sie den großen Schritt. Sie schmuggelt sich in einen Raumgleiter, der auf einem fremden Planeten Besorgungen macht. So kann Reegan ihrem alten Leben einfacher als gedacht entfliehen. Doch das Leben auf dem fremden Planeten erweist sich als sehr gefährlich und Reegan stellt fest, wie wenig sie über das Leben außerhalb der Heritage weiß. Aus diesem Grund schließt sie sich einer Gruppe Reisenden an, die sie beschützen kann. Gemeinsam springen sie durch Portale, überwinden Raum und Zeit und lernen fremde Welten und Völker kennen. Doch je länger ihre Reise dauert, umso mehr verändert Reegan sich. Schon bald kann sie die Realität nicht mehr von ihren Träumen unterscheiden und zudem verliert sie immer wieder das Bewusstsein. Reegan erkennt zwar, was mit ihr passiert, verschließt aber die Augen vor der Wahrheit. Denn durch das, was auf sie zukommt, könnte sie ihre große Liebe für immer verlieren.Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen Schreibstils der Autorin Jaqueline Kropmanns sehr leicht gefallen. Beim Lesen entstehen fantastische Bilder im Kopf, die man einfach nicht mehr loslassen möchte. Das Buch ist gegliedert in zwei verschiedene Erzählperspektiven. Zu Beginn der Kapitel befindet man sich im Geist des Riesen, der den Ursprung für alles Leben darstellt. Er erschuf Welten, Sterne und Zivilisation, nur um zu sehen, wie sie sich im Laufe der Zeit selbst vernichten. Die Kapitel aus Sicht des Riesen sind durchzogen von Schmerz und dem Gedanken, endlich alles loszulassen. Doch er hat einen Traum, der alles retten könnte. Diese Kapitel sind einfach nur wunderschön poetisch und atmosphärisch geschrieben. Man möchte die Sätze am liebsten in sich aufsaugen und nie wieder vergessen. Zudem vermitteln sie sehr prägnant das überirdische Wesen des Riesen, der einem Gott gleicht. Auch wenn die Gedanken des Riesen bisweilen etwas verworren waren, konnte ich nicht genug davon bekommen. Alles wirkt ein wenig unwirklich, fast schon wie ein Traum."Mein Herz, im Zentrum aller Universen, empfand Glückseligkeit im Angesicht dieser tausend Welten, die sich in perfekten Tänzen umeinander drehen. Ich tanzte mit ihnen und zog an den Fäden von Raum und Zeit, um jeden Partikel in meinem Geist, in allen Sphären und Galaxien erblicken und bestaunen zu können. Ich erkannte den Einklang, den ich in mir selbst erschuf, betrachtete die Sterne, den Staub und alles, was aus ihm hervorgegangen war.“Die Hauptgeschichte, in der wir Reegan begleiten, wird aus Erzählersicht geschildert. Reegan ist ein interessanter Charakter, denn sie lässt sich ebenso wenig fassen, wie der Charakter des Riesen. Reegans Denkweise ist sehr abstrakt. Oft gleitet sie von realen Situationen in einen tranceartigen Traumzustand. Mit der Zeit fällt es ihr immer schwerer, die Realität vom Traum zu unterscheiden. Obwohl Reegan eigentlich sympathisch ist, hat man immer eine gewisse Distanz zu ihr. Denn als Leser fühlt man deutlich, dass sich hinter ihrer menschlichen Hülle mehr verbirgt, als auf den ersten Blick ersichtlich ist.Am Ende des Buches hat die Autorin mein Herz zerrissen, um es kurz darauf wieder zusammenzusetzen. Das Ende lässt mich etwas traurig zurück, denn ich möchte nicht, dass Reegans Geschichte schon vorbei ist. Normalerweise freue ich mich über jeden Einzelband, aber „Weltenmalerin“ hat sich in mein Herz geschlichen und ich hätte noch ewig neue Welten und Völker entdecken können. Da das Buch nicht nur außen, sondern auch innen liebevoll gestaltet ist, habe ich direkt das Hardcover vorbestellt. Dieser Schatz muss auf jeden Fall in meinem Regal stehen. Die Umsetzung ist mit Sicherheit Geschmackssache und wird nicht jedem zusagen. Ich für meinen Teil bin begeistert.Fazit: „Weltenmalerin - Im Geist des Riesen“ von Jaqueline Kropmanns ist ein wunderbarer Einzelband voller fantasievoller Elemente und Poesie. Für mich ist dieses Buch etwas ganz Besonderes. Nicht nur die wunderschöne Gestaltung spricht für sich, sondern auch die Art und Weise der Umsetzung. Den Leser erwartet hier ein außergewöhnliches Buch über fremde Welten, fantasievolle Wesen und die Macht der Träume.

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  • Eine wundervolle Reise durch Zeit und Raum

    Weltenmalerin

    Losnl

    13. September 2017 um 17:27

    Auf das Buch „Weltenmalerin – Im Geist des Riesen“ von Jaqueline Kropmanns, bin ich durch sein außergewöhnlich schönes Cover gestoßen, welches mich direkt ansprach. Nicht nur die wundervolle Gestaltung des Buches konnte bei mir punkten, auch inhaltlich wird mir das Buch noch lange in Erinnerung bleiben.Wenn ein sterbender Riese träumtDie Sterne Lieder singenUnd sich Liebe gegen das Schicksal stellt…Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt. Reegan, ihre Mutter, sowie ihr Onkel, gehören mit zu den letzten überlebenden Menschen, die einst auf der Erde ihr zu Hause fanden. Nach deren Zerstörung, leben sie nun auf einem Raumschiff, der Heritage.Das triste und eintönige Leben auf dem Raumschiff, erfüllt Reegan zunehmend mit Sehnsüchten und Träumen nach Abenteuer und Freiheit. Während einer Besorgungstour wagt sie den großen Schritt und schmuggelt sich in einen Raumgleiter, der auf einem fremden Planeten landet, um Besorgungen einzuholen. Reegan gelingt die Flucht aus ihrem bisherigen Leben, doch sogleich begibt sich in Gefahr. Um sich vor lauernden Gefahren zu schützen, schließt sie sich einer Gruppe Reisender an. Ihnen folgt sie durch selbsterbaute Portale, reist durch Zeit und Raum, lernt fremde Welten, Völker und Galaxien kennen. Schließlich verspürt Reegan während ihrer andauernden Reise, Veränderungen an sich selbst. Sie verliert immer öfter das Bewusstsein, findet sich in Trance – ähnlichen Zuständen wieder und es fällt ihr zunehmend schwerer, die Realität von ihren Träumen zu unterscheiden. Sie verschließt sich vor der Wahrheit, die sie immer intensiver spürt, denn dadurch kann sie ihre große Liebe für immer verlieren.Jaqueline Kropmanns entführt mit ihrem Buch auf eine Reise in ferne Galaxien, fremde Welten und lässt den Leser intensiv am Geschehen teilhaben, so wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Der unglaublich poetische, malerische und bildliche Schreibstil, hinterließ unbeschreibliche und beeindruckende Bilder in meinem Kopf, die ich nicht so schnell vergessen werde. Die Atmosphäre des Buches ist schlicht weg ergreifend, denn der Geist des Riesen, Schöpfer aller Welten und Ursprung des Lebens, durchzieht mit seinen Gedanken die Kapitel und bildet den roten Faden des Buches. Diese Passagen sind am Anfang eines jeden Kapitels, sehr poetisch, teils kryptisch mit eingebunden und verwirrten mich anfänglich. Je mehr man sich aber auf das Buch einlassen kann, desto sinnlicher und bezaubernder, wirken diese Umschreibungen auf den Leser und verführen schlussendlich zum Träumen.Diese Liebe ist tief in dir verankert. Ich kann sehen, wie sie in dir blüht, wie ihre Wurzeln sich in die Melodie deiner Seele graben. (Pos. 4205)Die Ausgestaltung der Charaktere ist der Autorin sehr gut gelungen. Diese sind authentisch gezeichnet und verfügen über individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfangreiches Bild machen kann. Obwohl mir so manches Mal nicht sofort bewusst war, wer friedlich oder feindlich gesinnt ist, wurde hier ein wundervolles Gleichgewicht zwischen emotionalen Momenten und Grausamkeiten sowie Brutalität, geschaffen.Reegan war für mich ein toller Charakter, den ich von Anbeginn in mein Herz schließen konnte. Dennoch war sie nicht in allen Situationen komplett greifbar. Während ihrer Trance bzw. ihren Träumen, entglitt sie teilweise auch mir. Doch man spürt förmlich, dass sich hinter ihrer menschlichen Fassade sehr viel mehr verbirgt, als man bereits ahnt.Auch Cael ist ein sympathischer Charakter und konnte mich wahrlich beeindrucken. Hinter seiner harten Schale befindet sich ein liebevoller und weicher Kern, den man während des Lesens immer weiter ergründet.„>>Ich suche schon so lange nach ihr, dass ich selbst nicht mehr an den Traum glaube. An meinen Traum.<<“ (Pos.1559)Seine Bindung zu Neshat gestaltete sich als ein Wendepunkt, der mich echt überraschte und sprachlos machte. Die Darstellung ihres Charakters, ist ebenfalls sehr gut gelungen. Ihre Vorgehensweise, die Bösartigkeit und Brutalität schockierten mich derart, so dass mir so manches Mal eine Gänsehaut über den Rücken huschte.„Was sie nicht beherrschen konnte, wurde vernichtet, und wer ihr nicht folgen wollte, war entbehrlich. Es kostete sie jeden Tropfen Konzentration, den geflüsterten Worten des Riesen zu lauschen, der nach ihr rief, der ihr die nötige Ruhe schenkte. (Pos. 4307)“Das Ende des Buches, stellte für mich eine große Herausforderung dar. Jaqueline Kropmanns lässt hierbei ihre Leserschaft ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Empfindungen, die von tieftraurig, über zufrieden bis hin zum glücklich sein reichten, musste ich so einiges verkraften. Dennoch bin im Nachhinein sehr traurig darüber, das Reegans Geschichte schon vorbei ist. Sehr gern würde ich mit ihr noch weitere Abenteuer erleben, einzigartige Galaxien bereisen und fremde Welten entdecken.FazitDie Autorin Jaqueline Kropmanns hat mit „Weltenmalerin“ ein unglaublich faszinierendes Buch erschaffen, was mich durch seine Einzigartigkeit, tief beeindrucken konnte. Es wird sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen, dennoch ist und bleibt es eine fantastische Reise in ferne Welten, fremde Galaxien, die es sich zu lesen lohnt. Diese einmalige Kreativität, Umsetzung und Ausgestaltung der Charaktere, kann ich daher nur weiterempfehlen.

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  • Eine wunderbare Welt und ein unglaublicher Schreibstil!

    Weltenmalerin

    umivankebookie

    07. September 2017 um 00:51

    Ich erhielt ein kostenloses Rezensionsexemplar von der Autorin bzw. vom Gedankenreich Verlag und möchte mich herzlich dafür bedanken!Das Cover sowie der Titel hatten von Anfang an meine Neugier geweckt, so dass ich es unbedingt lesen wollte und es bei Jaqueline anfragte. Allein die Farben finde ich richtig schön, da hat die Designerin tolle Arbeit geleistet. Im Buch werden auch einige Abbildungen zu finden sein, was mir ebenfalls sehr gefällt, zumal sie einige Szenen darstellen, die ich als sehr interessant und zutreffend erachte. Zudem beginnt jedes Kapitel mit einer Art Prolog (so würde ich es jetzt einfach bezeichnen), welche ich teilweise doppelt und dreifach gelesen habe, da es zum Einen so wunderbar formuliert ist, er zum Anderen aber aufgrund dessen für mich teilweise anspruchsvoll wirkte, so dass ich wirklich sehr aufmerksam lesen musste, um die genaue(n) Bedeutung(en) zu erfassen.Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer, aber es bedurfte für mich einer gewissen Zeit, bis ich mich in den Geschehnissen orientieren konnte. Die Protagonistin Reegan finde ich als sehr interessant und authentisch: Interessant aufgrund ihrer Fähigkeiten, die sie im Laufe der Geschichte selbst entdeckt, aber immer noch authentisch bleibt, da ich ihre gemischten Gefühle (von Verwirrung, über Erstaunen bis zu Angst und Zweifel) als sehr glaubwürdig und nachvollziehbar empfinde. Ihre Gefährten, Rhea, Zayne, Devan, vor allem aber Cael mit seiner interessanten Erscheinung finde ich ebenfalls sehr authentisch und faszinierend. Denn sie sind anders als Reegan, misstrauen ihr anfangs, bis zu einer gewissen Bestätigung von Vermutungen und gehen dann gemeinsam ‚auf die Reise‘. Auch die Welten, die sie zusammen entdecken und mit einem gewissen Ziel ‚bereisen‘ finde ich sehr spannend und verschönerte die Lektüre, da ich so eine Welt in einem Buch noch nicht entdecken durfte. Hier also ein riesiges Kompliment an die Autorin! Den Riesen habe ich auch ins Herz geschlossen. Ich kann nicht genau erklären warum, denn ich denke das würde den Leser spoilern, trotzdem glaube ich, es würde klar werden, wenn das Buch gelesen wird.Jaqueline hat einen unglaublich tollen Schreibstil! Ein bisschen poetisch, ein bisschen bildlich, sehr besonders wirklich. Ich lese (wie es mittlerweile bekannt sein dürfte) langsam, aber dieses Buch muss man meiner Meinung nach teilweise langsam lesen, damit man sich die Worte und schönen Beschreibungen auf der Zunge zergehen lassen kann. Ich weiß auch nicht, wie ich das genauer beschreiben kann, aber hier ein Beispiel, um die Besonderheit und das Talent der Autorin zu veranschaulichen:"Es war, als würden die Wände atmen, ihre glatten Oberflächen pulsieren. Als würden hunderte Wesen hinter dem Grau leben und ihr Worte zuflüstern, die sie nicht verstand. Geräusche flogen die leeren Gänge entlang, huschten um ihr Antlitz und hauchten eisige Küsse auf ihre Haut."Einfach nur wunderschön, wie ich finde. Die Spannung war durch diesen einzigartigen Stil bis zum Ende der Geschichte präsent. Teilweise stieg er sogar in gewissen Szenen an, wodurch ich einfach weiterlesen musste, ungeachtet der voran geschrittenen Zeit o.Ä.Ich habe jede Zeile genossen beim Lesen und wieder einmal ein unglaublich schönes Kunstwerk entdecken und lesen dürfen. Danke dafür, liebe Jaqueline! Die Weltenmalerin. Im Geist des Riesen ist für mich eine wundervolle Komposition der schönsten Noten, die die lieblichste Melodie ergeben, wobei in diesem Buch die Buchstaben die Noten sind. Die Komposition als Ganzes ist eine Melodie, die ich immer wieder hören möchte, sie ist einfach zu schön, um dieses nur ein Mal zu tun! Für mich ist es ein ganz besonderes Buch, das ich jedem empfehlen möchte es unbedingt zu lesen! Aber lest es (mit Verlaub) gemächlich, genießt die bildlichen Beschreibungen und lasst es euch auf der Zunge zergehen, wie das schönste Dessert, das es gibt! Ganz eindeutig gehört dieses Buch zu meinen Lieblingen. Ich schwärme immer noch, der Nachhall ist immer noch präsent und ich vermute, das wird einige Tage so bleiben. Haaach…

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  • Wundervolle Geschichte

    Weltenmalerin

    anra1993

    28. August 2017 um 23:30

    Das erste was ich sah war das Cover. Es zog mich direkt in seinen Bann und es schrie förmlich nach mir. Ebenso der Klappentext, der mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht hat. Ich habe mich direkt gefragt, warum sich eine Riese im Weltall befinden sollte und was das ganze mit dem Weltenmalen auf sich hat. Die Autorin hat einen sehr fesselnden, bildlichen Schreibstil, der mich auf eine Reise durch verschiedene Welten und Zeiten genommen hat. Gerade die Einstiege in die jeweiligen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, denn es waren nicht nur Worte, die ich lesen durfte, sondern es wirkte viel mehr, als würden die Worte mitklingen. Zu dem hat das Buch optisch einiges zu bieten und damit meine ich nicht nur das Cover. Jedes Kapitel beginnt mit einem Bild von einem Wal und ab und zu gibt es Zeichnungen, die die Geschichte unterstützen.Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren gute gestaltet und wirklich interessant. Allerdings hatte ich ein Problem mit dem Weltenmalen. Zwar war es immer wieder beschrieben, aber es war nicht greifbar für mich. Ich hatte das Gefühl, dass mir etwas Wichtiges entgangen ist, um es vollständig zu Greifen. Neben den Charakteren hat mir das Setting sehr gut gefallen, denn ich durfte die Protagonistin Reegan und ihre Begleiter nicht nur bei einer Reise begleiten, sondern auf sehr viele, durch Raum und Zeit.Mit Weltenmalerin konnte die Autorin ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es gibt so viele verschiedene Welten, so viele magische Passagen, so viele melodische Einstiege, die mich in ihren Bann ziehen konnten. Das führte dazu, dass ich an das Buch gefesselt war und es kaum aus der Hand legen konnte. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass ich endlich durchatmen kann und schon ging es weiter, bis es letztendlich zum Ende kam. Es war wirklich Schade, dass es so schnell endete, denn ich wäre viel lieber, bei Reegan geblieben und hätte sie gerne weiterhin begleitet. Allerdings hat sich das Ende für mich als große Herausforderung dargestellt: Es war wirklich komplex und ich konnte nicht mit der Geschichte abschließen. Es ließ mich sehr unbefriedigt zurück und wirkte zu abrupt auf mich. Vielleicht gibt es noch einen zweiten Teil?FazitMit Weltenmalerin konnte mich die Autorin in eine Welt entführen, die mich verzaubert hat, auch wenn sie sehr brutal war. Ich habe die Charaktere sehr gerne begleitet und bin begeistert von der Geschichte, auch wenn sie mich am Ende sehr unbefriedigt zurückgelassen hat. 

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  • Poetische Reise durch Zeit und Raum

    Weltenmalerin

    Chrissey22

    27. August 2017 um 21:03

    Wenn ein sterbender Riese träumt Die Sterne Lieder singen Und sich Liebe gegen das Schicksal stellt… Zwischen Reegan und den Sternen befindet sich nur eine Glasscheibe. Die Außenwand eines Raumschiffs, das die letzten Menschen durch das All befördert. Um sich ihren Wunsch nach Freiheit zu erfüllen, findet sie einen Weg in eine vollkommen fremde Welt. Hier begegnet sie nicht nur ihren eigenen Ängsten, sondern auch vier Reisenden, in denen sie Verbündete findet. Sie springen durch Portale, bereisen längst verstorbene Welten und lernen fremde Zivilisationen kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Reegan letztendlich die schwerste Entscheidung ihres Lebens abverlangt.   Erster Eindruck: Für mich war der erste Eindruck wirklich nur ein: WOW! Die Farbgebung des Covers hat mich total begeistert, die vielen liebevollen Details von den Fischen hin zu den Walen im Hintergrund, einfach alles perfekt! Man braucht nur das Cover zu betrachten und fängt direkt an zu träumen. Als ich dann noch den Klappentext las war ich direkt gefangen in einer Art Bann, denn dieser machte mich wirklich sehr neugierig auf die Buchwelt, die für mich eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction anmutete, die ich so in der Form bisher noch nicht kannte. Deshalb war ich wirklich gespannt auf die Umsetzung der Autorin.   Schreibstil: Ich habe wirklich noch nie ein Buch gelesen, das mit der Weltenmalerin vergleichbar wäre! Ich war erschlagen von der Poesie, von dem Gewicht der Worte die mir dort von Anfang an präsentiert wurden. Die Autorin spielt mit Träumen, Gefühlen und Gedanken und präsentiert diese so melancholisch und blumig, dass man die Sätze und teilweise ganze Abschnitte doppelt und dreifach liest, einfach weil die wahre Bedeutung erst nach dem zweiten oder dritten Mal wirklich bis ins Herz gelangt. Die Autorin kann definitiv mit Worten umgehen, sie versteht es ein Bild für den Leser zu kreieren, ihn mit auf eine Reise durch das Universum zu nehmen. Für mich eine wirklich total überwältigende Überraschung, denn ich hatte mit allem möglichen gerechnet, aber nicht damit ein mit poetischer Vielfalt gefülltes Buch in den Händen zu halten. Für mich war der Schreibstil trotzdem zu keinem Zeitpunkt unverständlich, denn zwischen den wirklich wortgewältigen Passagen versteckten sich gleichsam auch spannende und gefühlvolle Szenen, die weitaus weniger „Interpretationsspielraum“ übrig ließen, als es z.B. bei den Kapitelanfängen der Fall ist.  Alles in allem mochte ich die Art und Weise wie Jaqueline Kropmanns mich in ihre Geschichte entführt hat, auch wenn ich anfangs eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte, um die Tiefe die in den Worten schlummerte erkennen zu können.   Protagonisten: Eine Geschichte lebt von ihren Figuren. Von denen die wir lieben und denen die wir hassen. Eine gute Geschichte hat Helden und Antagonisten – bei einer sehr guten Geschichte sind diese Linien oftmals kaum zu erkennen, bis sie am Ende enthüllt werden. Die Autorin kreiert eine Protagonistin (Reegan), die man anfangs als ein junges Mädchen mit der Liebe zur Freiheit kennen lernt. Sie hat einen ungestillten Durst nach Abenteuern, der großen weiten Welt und ziemlich schnell merkt man, dass Reegan Nägel mit Köpfen macht! Ehe man es sich versieht ist sie auf einem fremden Planeten gelandet und stößt eher zufällig auf eine Gruppe Reisender, die sich als ihr Rettungsanker in einer völlig fremden Galaxie entpuppen. Ich muss zugeben, dass ich anfangs meine Probleme hatte, mit Reegan warm zu werden. Sie war mir nicht greifbar genug. Ich fand den Einstieg zu schnell, ich brauche einfach etwas „mehr“, um mich in eine Figur hineinversetzen zu können. Dieses Gefühl habe ich leider den ganzen Roman hindurch nie ganz abschütteln können. Man merkt zwar, dass Reegan eine sehr gefühlvolle und sensible Persönlichkeit besitzt, aber es fehlt einfach an einer tieferen Bindung (zumindest für mich). Trotzdem mag ich ihre Art wie sie Probleme löst, wie sie sich den Reisenden gegenüber verhält und vor allem wie ruhig und besonnen sie trotz Rheas Sticheleien bleibt. Hut ab Reegan, ich wäre ihr schon bei der ersten blöden Bemerkung an die Gurgel gesprungen. Auch die Gruppe der Reisenden fand ich eine spannende Zusammensetzung von Charakteren, bei denen ich mir aber auch mehr „Tiefe“ gewünscht hätte. Sie kommen alle vom selben Ort namens Arcadia und verfolgen ein und dasselbe Ziel, dennoch bin ich persönlich immer sehr an den Hintergründen der einzelnen Figuren interessiert und war irgendwie immer neugierig zu erfahren, wie sie alle aufeinandertrafen und wie sich ihre ganze Reise vor dem Zusammentreffen mit Reegan so gestaltet hat. Nichtsdestotrotz hat die Autorin es trotzdem geschafft, dass ich direkt für Cael schwärmte, obwohl ich mir von Anfang an verboten habe, es zu tun! Mit seinem Metallarm und seiner schwer einschätzbaren Art hat er mich einfach direkt umgehauen – Schande über mich! Seine Art wie er sich gegenüber Reegan verhielt, hat mich zeitweilig echt rasend gemacht, dennoch fand ich ihr Verhältnis zueinander wahnsinnig spannend. Man spürte direkt, die beiden haben ein Band das sie verbindet, aber man wusste eben nicht wieso und warum. Man geriert immer weiter in einen Sog der Neugierde und des Nichtverstehens, denn wie oben bereits beschrieben, schafft die Autorin es oftmals mit eher „kryptisch“ anmutenden Andeutungen einen eher zu verwirren, als einem direkt auf einem Silbertablett zu servieren, was man denn nun wissen will.  Auch die beiden letzten Reisenden Zayne und Devan schließt man irgendwie direkt ins Herz. Der berühmt-berüchtigte Antagonist dieser Geschichte ist… eine Frau! Dieser Umstand hat mich unglaublich gefreut, denn wir wissen alle, dass auch Frauen wirklich böse sein können und ich persönlich liebe Bücher in denen die Frauen der Bösewicht sind. Allerdings, und das schmälert die Freude ein klitzekleines bisschen, war die Autorin dann doch noch etwas zurückhaltend, was es mit dem „böse sein“ der Antagonistin angeht. Trotzdem gibt es hier ein riesengroßes Lob, denn diesen Umstand macht die Autorin mit ein paar wirklich großartig gelungenen Wendungen und Irrungen innerhalb der Geschichte sofort wieder wett! Zusammenfassend erschafft Jaqueline Kropmanns wirklich vielversprechende Charaktere, die ich mir zwar an manchen Stellen etwas tiefgründiger gewünscht hätte, die ich aber trotzdem direkt ins Herz geschlossen habe und deren Reise ich wirklich gerne mitverfolgt habe!   Fazit: Soviel Kreativität, Tiefgang, Gefühl, Vielfältigkeit und Sprachlosigkeit habe ich während des Lesens eines Buches wirklich noch nie erlebt. Ich war geblendet von einer MASSE an wundervollen Zitaten (eins werde ich am Ende auch noch anführen!), fasziniert von der geschaffenen Buchwelt (völlig faszinierende Wesen werden einem vorgestellt, es wird durch Portale gesprungen u.v.m.) , und hin und hergerissen von Reegans Mission zwischen den Welten! Ich möchte an dieser Stelle wirklich meinen Hut heben, so eine Fantasie und so eine wunderbare Idee muss man erst einmal so umsetzen! Trotz der kleineren Schwächen, die sicherlich auch eher subjektiv als objektiv einzuordnen sind, war diese Geschichte für mich ein vollkommen neuartiges Leseerlebnis, dass ich wirklich genossen habe. Diese Autorin schreibt wirklich großartig und ich werde in Zukunft definitiv die Augen offenhalten, um auch ihre weiteren Bücher nicht zu verpassen! Zum Schluss noch eins der wunderbaren Zitate aus dem Buch: „Es gibt Geschichten und Legenden, die sich um alles ranken. Um das Leben, jede Welt, das ganze Universum. Wir erzählen uns die Geschichten von Träumen, von einem schlafenden Riesen, der uns unsere Planeten schenkte, für den wir im Austausch nach jemandem suchen mussten, der eines Tages seinen Platz einnehmen würde. Erst dann würde unsere Heimat gesund werden, erst wenn die Erfüllung seines Traumes dort ist, wo sie hingehört.“

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  • Eine poetische und spannende Idee!

    Weltenmalerin

    Nadinini

    27. August 2017 um 20:56

    Als ich das Cover des Buches das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Und als die Autorin dann Blogger für ihr Buch gesucht hat, musste ich unbedingt dabei sein! Die Protagonistin Reegan war mir zwar schnell sympathisch, allerdings hat mich die Unsicherheit, die sie vor allem zu Beginn der Geschichte begleitet oft genervt. Immer wieder hatte ich das Gefühl sie weiß selbst nicht genau was sie da tut und dieses Ungewisse ist dadurch auch auf mich übergegangen. Ich kann nicht sagen, ob es gewollt war oder nicht, aber ich persönlich empfand es doch als störend und bin froh, dass sich das während des Lesens etwas legen konnte. Für mich war Reegan immer ein Stückchen von mir entfernt und mit der Zeit auch etwas zu hektisch, zu aufgeregt und tollpatschig. Sie schien alles falsch zu machen, eine Last oder auch eine Absonderlichkeit für die anderen Charakter und nicht selbstständig und stark zu sein. Doch kurz nach dem Mittelteil des Buches hat sich einiges geändert und die Unsicherheit weicht einer Klarheit und Poesie, wie man sie nur selten in Büchern findet. Vor allem in die Erscheinung des Riesen habe ich mich verliebt, weil er so weise und besonders wirkt und gerade er macht das Buch einzigartig mit seinen Passagen, die erst mit der Zeit wirklich Sinn ergeben. Allgemein sind diese Stellen etwas besonderes in der Geschichte und ich finde die Idee der Autorin unheimlich gelungen! Natürlich möchte ich euch nicht zu viel von Reegans Reise vorwegnehmen, doch ich kann euch sagen, dass das Cover des Buches hundertprozentig dem Inhalt entspricht und man die Details darauf auch in der Geschichte selbst wiederfindet. Auch die Innengestaltung ist wunderschön und zahlreiche Bilder, sowie der Wal machen das Buch noch ein Stückchen schöner und lebendiger. Obwohl ich also wirklich Startschwierigkeiten hatte und nie so wirklich warm mit der Protagonistin geworden bin muss ich sagen, dass das Buch einfach anders ist. Für mich ging vieles zu schnell, ich hatte das Gefühl, dass der rote Faden nicht ganz da war, doch irgendwie gab es dafür etwas anderes, das den Leser unterstützen konnte und das war wahrscheinlich einfach die Tatsache, dass die Weltenmalerin neu und besonders ist und nicht nur mit dem erwähnten Riesen, sondern auch mit allen Welten kommunizieren kann. Es gibt hier nicht nur etwas Neues, nicht nur Fantasy, sondern auch eine Reise der anderen Art, Portale, Freundschaften und einen Touch Dystopie! Was für mich auch wichtig zu erwähnen ist wäre, dass ich bis jetzt nicht genau sagen kann, was genau die Weltenmalerin überhaupt ist. Natürlich ist mir nun einiges klarer und ich hätte mir zu Beginn noch etwas mehr Einführung gewünscht, um mich einfach besser zurechtzufinden, doch auch jetzt bleibt alles noch geheimnisvoll und fremd. Dies hat sowohl positive als auch negative Seiten, denn einerseits wirkt es umso fantastischer und man kann sich selbst einiges ausmalen, andererseits bleiben so auch einige andere Dinge fremd, für mich ist beispielsweise Reegan nicht ganz greifbar, obwohl sie viel Beachtung bekommt und sich selbst zu finden versucht. Wo man zu Beginn noch denkt, dass Reegan bloß von ihrem Heimatschiff möchte, um etwas zu erleben, ist bald darauf klar, dass es um alle Welten geht und sie eher auf eine Art Selbstfindungsreise geht, die längst vorherbestimmt war. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, doch ich hätte nach diesem Start nie mit so etwas gerechnet und vielleicht war es deshalb auch erstmal nicht so leicht für mich. Doch nun komme ich zu den Nebencharakteren, wie Cael, Rhea, Zayden und Devan, die unsere Protagonistin die meiste Zeit über begleiten. Ich habe sie alle auf eine eigene Art lieb gewonnen, doch auch das brauchte Zeit und letztendlich bin ich froh, dass es diese Truppe gab, auch wenn für mich bei der Liebesgeschichte der Punkt fehlt, an dem ich gesagt hätte, dass sich Reegan wirklich verliebt. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte die letzten Kapitel über besonders überzeugen und vor allem der Epilog war ein kleines Highlight für mich, denn dort taucht auch das Böse in Form von Neshat auf, das besiegt werden muss, weshalb ich sagen kann, dass die Charaktere auf Dauer überzeugen können! Fazit: Die Weltenmalerin ist definitiv ein Buch ander anderen Art, denn nicht nur die Idee, sondern auch die Welten sind vollkommen neu und ich würde die Geschichte als eine Art Mix aus Dystopie, Fantasy, Sci-Fi und Liebesgeschichte bezeichnen. Obwohl ich unheimliche Schwierigkeiten damit hatte mich mit der Protagonistin Reegan anzufreunden muss ich sagen, dass sich ihre etwas nervige und schwache Anfangsphase mit der Zeit wandelt und sie zum Ende hin unheimlich poetisch in ihrem Auftreten wird. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass sie egoistisch handelt und das hat mich etwas gestört, dennoch mochte ich die Rolle des Riesen, der zu ihr durchdringen kann und dementsprechend ihre Wandlung viel zu gern, als dass mich das aufgehalten hätte. Auch die Nebencharaktere tragen ihren Teil zur Wandlung von Reegan bei, was mich überzeugen konnte und die Liebesgeschichte - die mich tatsächlich ebenfalls erst gegen Ende überzeugen konnte - hat letztendlich das gewisse Etwas dazugetan, obwohl all das ziemlich vorhersehbar war. Am meisten beeindruckt hat mich schlussendlich der völlig neue Weltenaufbau, der mir sogar zu kurz gekommen ist, denn ich fand die Idee des Riesen, des Wals, der Weltenmalerin und der Träume unheimlich faszinierend. Da hätte für mich noch mehr kommen können und deshalb gibt es von mir auch 3,5 Federn für ein schönes Ende und eine neue Welt!

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  • Eine wunderschöne, neue Geschichte

    Weltenmalerin

    Brunhildi

    27. August 2017 um 16:11

    Meine Meinung:Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen. Es ist zwar sehr viel los, aber dennoch fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen. Die Farben und Schriftzüge gefallen mir auch sehr gut.Der Schreibstil von Jaqueline Kropmanns konnte mich begeistern. Er ist leicht und gut zu lesen. Jaqueline Kropmanns beherrscht das Beschreiben von Details sehr gut und hat mich immer wieder träumen lassen. Ihre Begabung zum Wort ist sehr außergewöhnlich, die Seiten sind regelrecht verflogen.Das Buch ist in der Erzähl-Perspektive geschrieben. Man begeleitet die Protagonistin Reegan. Sie ist eine junge Frau, die nach Freiheit strebt. Zu Beginn des Buches lebt sie auf einem Raumschiff, doch schon bald entkommt sie dem begrenzten Lebensraum mit ein wenig Hilfe. Kaum ist sie auf einem Planeten angekommen, trifft sie auch schon auf eine Gruppe Reisender, die mir auch allesamt sehr gut gefallen haben. In meinen Augen haben alle nachvollziehbar und authentisch gehandelt.Reegan schließt sich den Fremden an und erlebt ein großes Abenteuer. Viele fremde Planeten warten auf sie, die sie durch selbst erbaute Portale schnell bereisen kann. Natürlich gibt es auf den verschiedenen Planeten auch verschiedene Völker, die in meinen Augen wirklich sehr gelungen waren. Hin und wieder hatte ich ein paar Probleme, mir einige Szenen wirklich bildlich vorzustellen doch meist entstanden die Bilder von ganz allein in meinem Kopf. Ich muss auch gestehen, dass ich vielleicht nicht alles 100 prozentig verstanden habe, vielleicht fehlt mir da doch ein wenig Fantasie. Dennoch hat mir die Handlung mit vielen spannenden, aber auch emotionalen Szenen sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Bücher von Jaqueline Kropmanns.Fazit:"Weltenmalerin" von Jaqueline Kropmanns hat mir sehr gut gefallen. Man entdeckt viele fremde Planeten und Völker, die sehr abwechslungsreich sind. Die Charaktere sind ihr sehr gut gelungen. Leider hat mich meine Fantasie bei den Beschreibungen im Stich gelassen, so dass ich noch mit einigen Fragen zurückbleibe.4/5 Punkte(Sehr gut!)Vielen Dank an den Gedankenreich Verlag und an Jaqueline Kropmanns selbst zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • komm_wir_gehen_schaukeln

    Weltenmalerin

    komm_wir_gehen_schaukeln

    26. August 2017 um 12:20

    Ab jetzt trage ich eine neue Melodie im herzen.Dieses Buch hat mein Herz berührt.Es ist einfach so berauschend schön.Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, man verschmilzt förmlich mit dem Buch. Die gesamte neue, umwerfende Geschichte ist der absolute Hammer. So etwas wundervolles habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Jedes neue Kapitel, treibt einen die Gänsehaut durch den Körper.Man fängt einfach an zu lesen und verliert sich schon nach wenigen Zeilen komplett im Buch. Alle Situationen, sind so bildlich beschrieben, dass man einfach ein riesiges, buntes Kopf Kino bekommt. Ich könnte dieses Buch für immer Lesen, mich einfach zusammen mit Reegan in den ganzen neuen Welten verlieren. Alle neuen Lebensformen, Gerüche, Gefühle, neue und alte Planeten einfach auf mich wirken lassen. Das weite Weltall betrachten und einfach nur staunen und träumen. Unser Sonnensystem werde ich ab heute mit anderen Augen betracht, mit mehr Liebe, Faszination und Wehmut.Dieses Buch ist einfach ein gefühlvoller neuer Traum der niemals enden sollte.Das Ende ist mit soviel Spannung und einer kraftvollen Explosion aufgebaut, dass es mir glatt den Atem raubt. Selbst die Danksagungen rührt einen fast zu tränen. Ich bin einfach nur verliebt und glücklich.

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