Jari Järvelä

 3.3 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Jari Järvelä

Jari JärveläWeiß für Wut
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Weiß für Wut
Weiß für Wut
 (11)
Erschienen am 29.08.2016
Jari JärveläRot für Rache
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Rot für Rache
Rot für Rache
 (2)
Erschienen am 02.10.2017

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Daniel_Allertseders avatar

Rezension zu "Rot für Rache" von Jari Järvelä

Ganz tolle Fortsetzung!
Daniel_Allertsedervor einem Jahr

Meine Meinung

 

Abwechslungsreich und speziell ist Metro’s Lebensodyssee allemal. Der finnische Autor Jari Järvelä brachte uns eine Figur, die es in sich hatte: Taff, stark, schnell und sehr kreativ. Keine Null-Acht-Fünfzehn-Protagonistin und ebenso keine Null-Acht-Fünfzehn-Story: Metro ist »Amateur«-Sprayerin und hält sich ständig versteckt vor der Polizei, Gesetzeshütern und Sicherheitskräften. Zurzeit befindet sie sich in Berlin. Sie hat ihre Heimat Finnland verlassen, um den täglichen Gefahren zu entfliehen, doch auch da lauern sie hinter jeder Ecke, und die Jagd beginnt von vorne.

 

Sehr schön fand ich von Jari Järvelä, das Metros Charakter gleichblieb und sie keine Veränderung durchmachen musste. Der Autor konzipierte Metro stark und exzentrisch; sie lässt sich in keinem Moment etwas gefallen und setzt sich für ihre Meinung zu jeder Zeit ein. Sie gab ihre Leidenschaft trotz täglicher Gefahren nicht auf und schloss sich einer neuen Gruppe an, die – wie im ersten Teil »Weiß für Wut« - ebenfalls sehr interessant zusammengestellt und vorgestellt wurde.

   Der Schreibstil des Autors war flott und ohne unnötigen Details, die bei Thrillern dieses Tempos auch nicht nötig sind. Wie ein Blitz schoss die Story auf mich zu und packte mich, der schnelle und prägnante Schreibstil ließ mich nicht mehr los, denn Järvelä fuhr mit der Geschichte gnadenlos fort.

   Spannung ist im Buch genug vorhanden – es gab sehr viele, sehr spannende Szenen; besonders die finale Szene, die mir persönlich sogar etwas zu brutal war. Als Hundeliebhaber nämlich fand ich das Töten der Hunde sehr grausam, was man anders hätte machen sollen. Dieses Verhalten Seitens Metro beziehungsweise Seitens Järveläs widerte mich an, und ich grämte mich mit dem Weiterlesen – trotz alledem waren die letzten Szenen überaus spannend, und ich freue mich sehr auf den dritten Teil!

Fazit

 

Sehr spannend, toll geschrieben, und Metro hat mich mal wieder vollkommen überzeugt (außer ihrer Abneigung gegenüber Hunde und das darauffolgende Resultat)! Sehr empfehlenswert – aber unbedingt den ersten Teil ebenfalls lesen!

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Buecherei_geek_janas avatar

Rezension zu "Weiß für Wut" von Jari Järvelä

Naja..
Buecherei_geek_janavor einem Jahr

Die Geschichte fängt wirklich sehr spannend an, da gleich sehr viel passiert. Trotz den vielen Informationen, kommt man gut mit und wird angenehm in die Geschichte hereingeführt. Leider hält dieser spannende Anfang nur so lange, bis Rust gestorben ist. Danach geht es Berg ab - und zwar sehr tief!


Im Mittelteil geht es hauptsächlich um den Racheplan von Metro und wie dieser umgesetzt wird. Leider finde ich das überhaupt nicht spannend oder irgendwie mysteriös, wie es bei einem Triller eigentlich sein sollte. Es kommen so viele unnötige Informationen vor, die mich total gelangweilt haben. Teilweise wird z.B. ein Gebäude 2/3 Seiten lang beschrieben, inklusive geschichtlichen Hintergrund, was irgendwie niemand so richtig interessiert - zumindest mich nicht, denn diese Infos bringen mich in der Geschichte nicht weiter. Wenn es um den Sicherheitsmann "Jere" ging, wurde sehr oft über seine Familie berichtet und z.B. auch, wie er mit seinem Sohn Lego spielt, oder wie seine Familie zum Abendessen eingeladen wurde. In solchen Szenen habe ich mich einfach nur gefragt, was der Sinn dahinter war? Solche Informationen haben überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen, was ich schade finde, denn man hat einfach das Gefühl bekommen, diese Abschnitte überspringen zu wollen. Durch diese "Breaks" ist man manchmal aus der Handlung rausgeworfen worden.


Metro's "Streiche", die zu ihrer Rache gehören, werden zudem sehr langweilig beschrieben. Die Spannung fehlt hier komplett. Es ist zwar amüsant zu lesen und man kann sich alles sehr gut und bildlich vorstellen, aber da es ein Thriller ist, fehlt hier einfach die Spannung - und das sage ich als Person, die eigentlich nicht so gerne Thriller mag. Aber ich habe kein einziges Mal Gänsehaut bekommen.


Die letzten 50 Seiten wurden dann wieder spannend, denn da fing erst der interessante Teil an, mit Verfolgungsjagd und Blut und ins Schwitzen kommen und Spannung usw.
Aber ich finde, das ist einfach ein zu später Zeitpunkt, oder nicht? Das Buch ist eigentlich schon so gut wie fertig und man ist halb eingeschlafen und dann - Bäm - kommt plötzlich die Spannung. Dieser Aspekt habe ich nicht ganz so verstanden, aber ich bin froh, dass wenigstens in den letzten Seiten die Spannung vom Anfang wieder aufgebaut wurde.


Obwohl es eine Triologie werden soll, hat das Buch kein offenen Ende. Ich bin mir daher auch nicht sicher, ob ich mit den zweiten Band dann irgendwann, wenn er draußen ist, holen werde, weil für mich ist das ein Ende, mit dem ich Leben kann.

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buecherschluckers avatar

Rezension zu "Weiß für Wut" von Jari Järvelä

Street Art mal anders
buecherschluckervor 2 Jahren


"CORNBREAD LOVES CYNTHIA. RUST LOVES METRO. I LOVE RUST. I LOVE RUST. I LOVE RUST."
Metro liebt Rust. Rust liebt Metro. 
Die 19 Jährige Metro und ihr Freund Rust sind beide leidenschaftliche Street-Art-Künstler und Nachtliebhaber, denn Nachts ist ihre Zeit: Sie besuchen ungewöhnliche Orte und verewigen sich dort mit ihren gesprayten Graffitis.
Natürlich werden sie nie erwischt, denn ohne Notfall-Fluchtplan gehen sie nie aus ihrem versteckten Zuhause. Doch in dieser einen Nacht sollte der Plan nicht aufgehen: Leute vom Sicherheitsdienst, oder auch "die Ratten", ertappen die beiden auf frischer Tat.
Metro konnte fliehen.
Rust stirbt.
Unverzeihlich.
Metro nimmt Rache - mit ihren ganz eigenen Mitteln..


Cover:
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Cover nicht besonders hübsch finde. Es spricht mich auch überhaupt nicht an. Hätte ich den Klappentext nicht zufällig gelesen, wäre ich wohl gar nicht auf dieses Buch gestoßen, denn vom Aussehen her, wäre es mir wohl noch nicht mal aufgefallen. Zudem mag ich die Farbenkombination nicht so sehr - diese Mischung aus weiß, schwarz und geld wirkt einfach nur alt. Eine bunte Graffitiwand hätte hier viel besser gepasst, dann wäre das Buch auch eher ein Blickfang, denn so wird es eher übersehen. Der Wolf auf dem Cover ist "okay", denn immerhin besteht er aus Graffiti und sieht sehr wütend aus, was zu dem Buchtitel passt. Ansonsten ist es nicht wirklich spektakulär und auch ein bisschen Thema verfehlt.


Die Charaktere:
Insgesamt gibt es nicht viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen. Dadurch, dass das Buch im Sichtwechsel von Metro und dem Sicherheitsmann "Jere" geschrieben ist, lernt man eben am meisten von diesen beiden Figuren kennen. Auf die anderen wird nicht tiefgründig eingegangen - nur flüchtige Informationen, die für die Geschichte meistens nicht sehr relevant sind.

Metro wird als sehr mutiges und selbstbewusstes Mädchen beschrieben, vielleicht auch ein bisschen wie eine "Superheldin", denn sie scheint jedes Hindernis bewältigen zu können. Außerdem "scheißt" sie auf den Staat und sprayt sich die Welt, wie sie ihr gefällt - man wünscht sich manchmal, man könnte auch so frei und mutig wie sie sein.
Von Rust lernt man nicht viel kennen, da er ziemlich schnell stirbt, man erfährt nur aus Erzählungen, wie er war, als er noch gelebt hat.


Story:
Die Geschichte fängt wirklich sehr spannend an, da gleich sehr viel passiert. Trotz den vielen Informationen, kommt man gut mit und wird angenehm in die Geschichte hereingeführt. Leider hält dieser spannende Anfang nur so lange, bis Rust gestorben ist. Danach geht es Berg ab - und zwar sehr tief!


Im Mittelteil geht es hauptsächlich um den Racheplan von Metro und wie dieser umgesetzt wird. Leider finde ich das überhaupt nicht spannend oder irgendwie mysteriös, wie es bei einem Triller eigentlich sein sollte. Es kommen so viele unnötige Informationen vor, die mich total gelangweilt haben. Teilweise wird z.B. ein Gebäude 2/3 Seiten lang beschrieben, inklusive geschichtlichen Hintergrund, was irgendwie niemand so richtig interessiert - zumindest mich nicht, denn diese Infos bringen mich in der Geschichte nicht weiter. Wenn es um den Sicherheitsmann "Jere" ging, wurde sehr oft über seine Familie berichtet und z.B. auch, wie er mit seinem Sohn Lego spielt, oder wie seine Familie zum Abendessen eingeladen wurde. In solchen Szenen habe ich mich einfach nur gefragt, was der Sinn dahinter war? Solche Informationen haben überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen, was ich schade finde, denn man hat einfach das Gefühl bekommen, diese Abschnitte überspringen zu wollen. Durch diese "Breaks" ist man manchmal aus der Handlung rausgeworfen worden.


Metro's "Streiche", die zu ihrer Rache gehören, werden zudem sehr langweilig beschrieben. Die Spannung fehlt hier komplett. Es ist zwar amüsant zu lesen und man kann sich alles sehr gut und bildlich vorstellen, aber da es ein Thriller ist, fehlt hier einfach die Spannung - und das sage ich als Person, die eigentlich nicht so gerne Thriller mag. Aber ich habe kein einziges Mal Gänsehaut bekommen.


Die letzten 50 Seiten wurden dann wieder spannend, denn da fing erst der interessante Teil an, mit Verfolgungsjagd und Blut und ins Schwitzen kommen und Spannung usw.
Aber ich finde, das ist einfach ein zu später Zeitpunkt, oder nicht? Das Buch ist eigentlich schon so gut wie fertig und man ist halb eingeschlafen und dann - Bäm - kommt plötzlich die Spannung. Dieser Aspekt habe ich nicht ganz so verstanden, aber ich bin froh, dass wenigstens in den letzten Seiten die Spannung vom Anfang wieder aufgebaut wurde.


Obwohl es eine Triologie werden soll, hat das Buch kein offenen Ende. Ich bin mir daher auch nicht sicher, ob ich mit den zweiten Band dann irgendwann, wenn er draußen ist, holen werde, weil für mich ist das ein Ende, mit dem ich Leben kann.








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