Jaromir Konecny Dönerröschen

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Inhaltsangabe zu „Dönerröschen“ von Jaromir Konecny

Als der sechzehnjährige Jonas mit seinen Eltern und dem Schoßhund der Familie, Napoleon, vom beschaulichen Oberhaching ins Münchner "Ghetto" nach Neuperlach zieht und sich in die süße Türkin Sibel verknallt, bekommt er es ganz schön mit der Angst zu tun. Man hört ja immer wieder von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und noch viel Schlimmerem. Bis er merkt, dass Sibels Vater ihm gar nicht den Schniedel absäbeln will und auch die Angst einflößende anatolische Oma nicht vorhat, ihn zum Blutopfer zu machen, hat sich der Leser schon halb totgelacht.§Liebenswerte Charaktere und rasend komische kulturelle Missverständnisse§

Total lustig! Ein paar Ausdrücke kommen vor, aber es ist halt ein Jugendbuch! ;)

— vicisbuecherwelt
vicisbuecherwelt

Lustiges Buch, was schönes für zwischendurch und ein sehr süßes Ende :)

— ItsLaryOstrich
ItsLaryOstrich

Lustig und cool für zwischendurch ;)

— leni-liest-backt
leni-liest-backt

Ganz lustig, könnte aber noch besser sein und mehr Vorurteile und Klischees enthalten.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Roman voller einfacher, aber liebenswerter Charaktere und rasend komischen kulturellen Missverständnissen!

— niklas1804
niklas1804

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  • Man sollte sich von den ersten Seiten nicht täuschen lassen

    Dönerröschen
    dominic_kerry

    dominic_kerry

    20. September 2015 um 17:12

    Die Sprache ist gerade am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht typisch jugendlich im gewissen Bereich, trotzdem was mir am Anfang zu viel des ganzen. Man sollte sich davon aber nicht abbringen lassen, denn nach gut 40 Seiten fängt sich der Autor. Mir hat das Buch auf jeden Fall viel Spaß gemacht, und gerade in punkto Klischees wurde schön aufgeräumt und ausgeteilt. Ich konnte mehrfach herzhaft lachen, auch wenn mein Liebling der Hund ist, der auf Süßspeisen steht. Ich kann es als Jugendbuch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • Lustig und süß

    Dönerröschen
    leni-liest-backt

    leni-liest-backt

    Inhalt: Jonas zieht mit seinen Eltern und dem verrückten Hund Napoleon nach Neuperlach. Neuperlach wird auch Neuistanbul genannt, da ca. 90% der Einwohner türkischer Abstammung sind. Mit den neuen Nachbarn und deren Kultur klar zu kommen ist nicht ganz einfach. Nach der ersten Schlägerei am Fußballplatz macht Jonas in der NORDSEE gleich Bekanntschaft mit der älteren Generation. Blöd nur, dass ständig diese zwei türkischen Mädchen da sind und über ihn lachen. Komisch, dass ihm das eine Mädchen so bekannt vor kommt. Als er seine Eltern dabei belauscht wie diese über ein türkisches Mädchen sprechen von dem Jonas einmal schwer krank wurde, fügen sich langsam die Puzzleteile zusammen. Wie konnte er Bebisch nur vergessen? Zwischen tausend Missgeschicken und Fettnäpfen, peinlichen Vätern und gruseligen Omas, entsteht eine süße und lustige Liebesgeschichte zweier Kulturen, aus der sich eines Jungen. Meine Meinung: Das Buch ist echt lustig und gut geschrieben. Ich hatte es in zwei Tagen durch, was für mich ein echter Rekord ist ;) Die Mischung dieser zwei Kulturen finde ich echt gut gemacht und was da alles schief gehen kann wird hier gut gezeigt. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, ist das es mir am Ende alles ein wenig zu schnell ging aber das muss jeder für sich entscheiden ;) Für diese lustige Lektüre für zwischendurch gebe ich 4,5 von 5 möglichen Sternchen und finde das es ein gelungenes Werk ist.

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    • 2
    jaromir

    jaromir

    30. August 2014 um 14:21
  • Dönerröschen

    Dönerröschen
    niklas1804

    niklas1804

    12. August 2014 um 15:24

    Der 16-jährige Jonas zieht mit seinen Eltern und Napoleon, dem Familienhund, vom ruhigen Oberhaching ins Münchner "Ghetto" Neuperlach. Neben vielen ungewohnten kulturellen Missverständnissen verknallt er sich in dei Türkin Sibel. Doch dann bekommt er es mit der Angst zu tun: Immer wieder hört man doch von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und noch viel Schlimmerem - oder etwas doch nicht?!... Jaromir Konecny hatte für seinen Roman wieder mal eine urkomische Idee, die er dann glücklicherweise genauso lustig umgesetzt hat: In der Story von Dönerröschen. Allein das Cover lässt den Leser schließen, dass im Laufe der Lektüre nicht nur ein Vorturteil vom Tisch geräumt wird. Das Buch hilft auf witzige Weise Vorurteile von beiden Seiten aufzuräumen. Viel dazu sagen kann man nicht: Lustig, amüssant, typisch Jaromir Konecny. Doch es liegt bestimmt nicht jedem. Allein die, in meinen Augen, geniale Erzählweise wird sicherlich bei anderen ein großer Kritikpunkt sein. Bei mir bekommen die "türkisch-deutschen" Dialoge jedoch Pluspunkte gutgeschrieben. Zwei völlig verschiedene Kulturen lernen sich dank dieses Romans kennen - und lieben. Abgezogen von der Gesamtpunktzahl wird jediglich ein Punkt: Denn die Charaktere hätten etwas besser/mehr ausgearbeitet sein können! Fazit: Ein typisches Konecny-Buch, diesesmal voller einfacher, aber liebenswerter Charaktere und rasend komischen kulturellen Missverständnissen!

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  • Superwitzig und dabei irgendwie weise

    Dönerröschen
    MikkaG

    MikkaG

    Pro: Lederhosen, Fußball, Gartenzwerg - und das in Verbindung mit dem Titel "Dönerröschen" und dem roten Halbmond? Das Cover passt perfekt zum Buch, denn genau darum geht es: deutsche und türkische Kultur begegnen sich... Und der Leser lacht sich dabei tatsächlich halb schlapp, da verspricht der Klappentext nicht zu viel! Ganz am Anfang rief das Buch bei mir eher gemischte Gefühle hervor, da ich mir manchmal nicht sicher war: werden hier Vorurteile bestätigt, oder einfach nur durch den Kakao gezogen? Aber es dauerte nicht lange, bis ich mir sicher war: der Autor spielt mit den Vorurteilen, die vielleicht auch der Leser heimlich hegt, überzieht sie bis ins Lächerliche und lässt uns dabei gnadenlos mit unseren Klischees gegen die Wand laufen. Und das ist großartig! Es gibt sicher viele Jugendbücher, in denen es um die Begegnung von Kulturen, um Vorurteile und Rassismus geht, aber hier wird das Thema originell, frisch und zum Schreien komisch angepackt. Jonas ist ein fantastischer Held mit Ecken und Kanten und liebenswerten Macken. Er hat das Herz am rechten Fleck, aber er begegnet seiner neuen Wohngegend und den Türken, die jetzt seine Nachbarn sind, manchmal mit Vorurteilen und sogar Angst. Aber er geht dennoch mutig auf sie zu und muss bald schon feststellen, dass die Welt nicht schwarz-weiß ist und man Menschen nicht in Schubladen stecken kann. Er ist derjenige, der uns die Geschichte erzählt, und dabei gelingt es dem Autor, ihn wirklich authentisch klingen zu lassen wie einen 16-jährigen. Mal strotzt der Schreibstil übelst krass vor Jugendsprache, dann gibt es wieder kurze Passagen, in denen Jonas etwas steif und förmlich klingt - was erstaunlicherweise passt, als wäre ihm gerade wieder eingefallen, dass er ja ein Buch schreibt! Und ab und an schwingt er sich sogar zu richtig poetischen Formulierungen auf, wobei es nie unglaubwürdig wird. Auch die anderen Charaktere sind fantastisch. Manchmal habe ich mich neidvoll gefragt: wo nimmt der Autor das her? Ob das jetzt Jonas etwas neurotische Mutter ist, die all paar Seiten in Ohnmacht fällt, sein schrulliger Vater, der mit Begeisterung Dinge kaputtmacht, oder sein Hund Napoleon, der Fleisch eklig findet und nur Kuchen frisst, sie sind alle lustig und knallbunt und scheinbar direkt aus dem Leben gegriffen. Die Liebesgeschichte ist richtig süß - manchmal hätte ich Jonas am liebsten geknuddelt, so goldig war er in seiner Verknalltheit. Kontra: In den ersten Kapiteln waren mir die geballten Vorurteile etwas zu viel, durch den Kakao gezogen oder nicht, aber das gab sich schnell. Wer sich also am Anfang denkt: nein, das ist mir einfach zu überzogen, der sollte dem Buch eine Chance geben und erstmal weiterlesen! Am Ende des Buches lösen sich ein paar Konflikte für meinen Geschmack etwas ZU glatt und problemlos auf, aber andererseits ist es ein schönes, passendes Ende für ein Jugendbuch. Zusammenfassung: Hier werden Vorurteile angeprangert - aber nicht durch Tragik und Betroffenheit, sondern durch gnadenlos überzogenen Humor. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich habe mich ratzfatz durch das Buch gelesen und mich dabei schippelig gelacht.

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    • 2
    jaromir

    jaromir

    05. May 2014 um 12:02
  • Absolut nicht mein Humor

    Dönerröschen
    LaLecture

    LaLecture

    Inhalt Jonas zieht mit seinen Eltern nach Neuperlach, einen Stadtteil von München, in dem besonders viele Türken leben. Sich dort anzupassen ist gar nicht so leicht, denn seine neuen Freunde reden anders als er, essen anderes essen und prügeln sich wegen eines Fußballvereins, von dem Jonas noch nie gehört hat. Als er sich dann auch noch in die hübsche Sibel verliebt, die ihn von irgendwoher zu kennen scheint, und sich in lauter Notlügen und Peinlichkeiten verstrickt, ist das Chaos perfekt. Meinung "Dönerröschen" hat nicht nur einen originellen Titel, sondern klang auch von der Geschichte her sehr unterhaltsam und nach einer schönen Idee, die ich von Jugendbüchern noch nicht kannte. Immerhin hat doch so gut wie jeder mehr oder weniger bewusst Vorurteile gegenüber "Türken" (wobei meist Menschen aus allen Länder aus dem nahen Osten als Türken bezeichnet werden, wenn man es nicht besser weiß) und mit diesen Vorurteilen humorvoll aufzuräumen klang für mich nach einer tollen Idee. Die Idee war es vielleicht auch, die Umsetzung weniger. Da wären zum einen die Charaktere, die größtenteils weder authentisch noch sympathisch noch lustig, sondern eher hoffnungslos überzogen sind. Jonas ist wohl noch der normalste von allen, auch wenn er teilweise wirklich furchtbar dämliche Vorurteile hat und - vermutlich damit das Buch lustig ist, was zumindest bei mir nicht funktioniert hat - sich furchtbar dumm anstellt und schwer von Begriff ist. Bei seinen Eltern frage ich mich, wie die beiden jemals zusammenkommen konnten, denn sie sind grundverschieden und jeder auf ihre Art furchtbar anstrengend. Dok, Jonas' Vater, soll vermutlich schusselig-liebenswürdig wirken, doch damit hat es der Autor leider übertrieben und ihm so ziemlich jede verrückte Eigenschaft gegeben, die ein Vater haben kann. Eine davon hätte ihn ja noch zu etwas besonderem gemacht, alle zusammen lassen ihn wie eine sehr misslungene Figur aus einer schlechten Zeichentrickserie wirken. Napoleon, der Hund, ist der Gipfel allen Übels. Keine Ahnung, ob es wirklich Hunde gibt, die kein Fleisch aber dafür Kuchen essen, aber mir diesem Hund hat und der Autor endgültig übertrieben. Er sollte wohl Situationen auflockern und lustige neue schaffen, aber mich hat er einfach nur tierisch genervt. Die "Liebesgeschichte"/Handlung war ebenfalls eher enttäuschend. Nicht nur dass mir weder Sibel (die am Anfang die ganze Zeit kichert wie eine 12-jährige) noch Jonas sympathisch waren, was das Mitfiebern enorm erschwert hat - mir kam auch die Vergangenheit der beiden viel zu dick aufgetragen und ziemlich unnötig vor und insgesamt ging mir das mit den beiden (und ihren Gesprächen über Sex) für 16-jährige zu schnell. Romantisch war es leider ebenfalls nicht. Bleibt noch die Sprache, die für mich sehr anstrengend war. Da ich fast ausschließlich Jugendbücher lese, habe ich gegen etwas Umgangssprache in den Dialogen natürlich nichts einzuwenden und auch, wenn die Jugendlichen aus Neuperlach ihr seltsames Ghetto-Deutsch sprechen, in dem sämtliche Grammatik nur noch verkrüppelt, wenn überhaupt, erkennbar ist, kann ich dagegen nichts sagen, weil ich nicht beurteilen kann, ob dort tatsächlich so gesprochen wird (dass ich es anstrengend finde, kann ich aber sehr wohl sagen), doch dass auch in den Passagen, in denen Jonas erzählt, mit ach so jugendlicher Umgangssprache um sich geworfen wird, hat mich enorm gestört. Meiner Meinung nach sollte auch die unterhaltsamste Lektüre für Jugendliche wenigstens ein bisschen Niveau in Sachen Sprache beweisen und immerhin ist so ein Buch ja kein Tagebucheintrag sondern eine bewusst in schriftlicher Form verfasste Geschichte, bei der sich auch ein Jugendlicher etwas Mühe geben würde. Fazit "Dönerröschen" hat zwar einen witzigen Titel und eine an sich gute Idee, die Handlungen wirkt jedoch zu dick aufgetragen, die Beziehung der Hauptfiguren entwickelt sich zu schnell und konnte mich nicht packen und die Charaktere waren fast alle furchtbar überzogen. Lachen musste ich kein einziges mal, daher vergebe ich nur 1,5 Sterne. Schade.

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    • 2
  • Joa...

    Dönerröschen
    illunis

    illunis

    23. February 2014 um 21:03

    Ich fand den Titel und das ganze Bild damals sehr ansprechend und witzig und hatte es lange auf meiner Wunschliste, jetzt kam ich günstig an das Buch und habe es gekauft. Allerdings... sieht es wohl besser aus und auch der Buchrücken, verspricht mehr als drin steckt. Es geht um einen Jungen der in ein "Türkenviertel" in München zieht und dort jede Menge neue Bekanntschaften macht, sich sogar in ein türkisches Mädchen verliebt und versucht mit ihr zusammen zu kommen. Die Charaktere sind irgendwie nur so oberflächlich beschrieben und somit geht das ganze, auch die liebelei die beschrieben wird, nicht so ganz in die tiefe. Die komische Mutter die ständig umfällt und der Hund der ständig Kuchen klaut... sind irgendwie total fern der Realität und ich konnte damit gar nichts anfangen, ebenso wenig mit der Lüge das der Typ nen Bruder im Rollstuhl haben soll... das zieht sich durch das ganze Buch, nur der Sinn ist irgendwie total abhanden und wird auch gegen Ende nicht aufgeklärt, das Ende an sich ist auch ziemlich abrupt und zack. Zweimal musste ich dann doch lachen, die Stelle an der der Hund in der Soße badet und als die Oma in den Toaster fasst, ansonsten, plätschert das Buch eher so dahin... da hatte ich mir wirklich mehr von versprochen... vielleicht sehen das Jugendliche aber auch anders (ist ja ein Jugendbuch). Also ich sage mal: Naja, naja, ich habe lange überlegt ob 2 oder 3 Sterne und letztendlich entscheide ich mich für nur 2.

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  • Gutes Jugendbuch für zwischen durch

    Dönerröschen
    Luna16

    Luna16

    14. December 2013 um 11:23

    Inhalt: Jonas (16 Jahre) zieht mit seinen Eltern und dem Familienhund Napoleon nach Neuperlach, in dem es von Türken nur so wimmelt. Dort lernt er Schnauze und Dennis kennen sowie Sibel in die er sich Hals über Kopf verliebt. Doch Sibel ist Türkin und da hört man ja immer wieder von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und vielem mehr. Mein Lese eindruck: Ich habe das Buch in ca.4 Stunden (220 Seiten) gelesen. Es ist sehr einfach geschrieben und durch aus auch mit Humor ... wobei ich sagen muss das ich jetzt nicht mega lustig fand, an ein par Stellen musste dennoch Schmunzeln. Fazit: Das Buch ist ein nettes Zwischen-durch-Buch. Das Thema finde ich nicht wahnsinnig spannend, es ist schon eine Liebesgeschichte (allerdings in keiner Weise vergleichbar mit z.B "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick") jedoch nicht wirklich romantisch oder gar tiefsinnig auch sind mir die Charaktere nicht ans Herz gewachsen (wie z.B in "Der Märchenerzähler"), wenn man von Napoleon absieht der mich als Einziger zum "Lachen" gebracht hat (neben bei sei gesagt Schokolade ist giftig für Hunde !!!!) Als Geschenk zu Weihnachten Sicherlich für Jungs und Mädchen (ab 14 Jahre) geeignet.

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  • Dönerröschen

    Dönerröschen
    netty176

    netty176

    26. August 2013 um 20:39

    Mich hat das Buch sehr neugierig gemacht, schon allein das Cover sagt einiges aus. Die Geschichte hält auch genau das, was man sich vorstellt. Schon nach wenigen Seiten musste man nur lachen. Der Schreibstil von Jaromir Konecny ist einfach herrlich. Ich finde es toll, wenn ein Autor es schafft, den Leser innerhalb von nur wenigen Seiten zu fesseln, jedoch nicht mit Spannung, sondern mit viel Witz und Charme. Auch die Charaktere passten da super rein, hier hat mir jedoch etwas gefehlt. Ich hätte diese doch gerne noch etwas besser kennengelernt, das war doch sehr oberflächlich.. Jonas, der mit seinen Eltern und „Schoßhund“ Napoleon ins Münchner »Ghetto« nach Neuperlach zieht, findet schnell Kontakt zu anderen Fussballverrückten, z.B.zu Schnauze. Dadurch lernt er auch Sibel und Selma kennen. Die Begegnungen der Charaktere sind zum Teil sehr humorvoll. Jonas tritt von einem Fettnapf ins nächste. Aber auch sein Vater und seine Mutter fand ich herrlich lustig. Seine Mutter die bei jedem Schock in Ohnmacht fällt oder der Vater, dem irgendwie gar nichts peinlich ist. Auch der Hund Napoleon, der nur Kuchen riechen muss und dann alles um sich vergisst, sogar seine gute Manieren, passte super in diese Familie. Obwohl man wohl selten einen Hund sieht, der Vegetarier ist, aber genau das hat es sehr interessant gemacht. Ich will gar nicht weiter auf die Geschichte eingehen, denn wenn man es angefangen hat, ist man auch fast durch. Man fliegt einfach über die Zeilen. Gerade der Humor und die, doch für Jonas peinlichen Situationen machen es einem sehr schwer, das Buch beiseite zu legen. Jedoch hat mir hier einfach etwas die Tiefe gefehlt. Aber man muss auch bedenken, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, auch wenn ich das empfohlene Alter mit 13 doch etwas hoch gegriffen finde. Ich denke auch 11 oder 12 jährige haben an diesem Buch sehr viel Freude. Fazit: Wer mal eben eine sehr humorvolle Geschichte lesen will, ohne viel nachdenken zu müssen, ist hier genau richtig. Mit viel Witz und Charme schafft es der Autor, den Leser nur innerhalb weniger Seiten mit dem Humor zu fesseln. Wer jedoch eine Liebesgeschichte zwischen 2 verschiedenen Kulturen erwartet, wird hier sicher enttäuscht sein, da auch die einzelnen Charaktere doch nur sehr oberflächlich beschrieben sind, findet man leider keinen direkten Zugang zu den einzelnen Protagonisten.

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  • Vorhersehbar und Witzig - aber mehr auch nicht

    Dönerröschen
    lexxi2k

    lexxi2k

    07. May 2013 um 12:44

    Dönerröschen von Jaromir Konecny ist ein Jugendroman aus dem cbt Verlag und für Leser ab 13 Jahren geeignet. Sofort ins Auge gefallen ist mir das Cover mit dem knallgelben Hintergrund. Darauf prangt in Lila der Titel des Buch und darüber und darunter findet man Dinge die original Deutsch und Türkisch sind. In Dönerröschen geht es um den 16-jährigen Jonas der mit seiner Familie und seinem Hund Napoleon von Oberhaching nach Neuperlach zieht. Dort angekommen stellt Jonas sehr schnell fest das in diesem Stadtteil vorwiegend Menschen türkischer Abstammung wohnen und Jonas muss sich mit diesen neuen Gegebenheiten erstmal anfreunden. Der Klappentext verspricht dem Leser ein witziges Buch über sehr viele Vorurteile gegenüber anderen Rassen. Dies wurde sehr witzig erzählt und hat auf der ein oder anderen Seite schon dafür gesorgt, dass ich mir den Bauch vor lachen halten musste. Jonas hat es wirklich drauf, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Die witzigen Szenen im Buch waren wirklich das Highlight dieser Geschichte, da mich der Rest nicht so überzeugen konnte. Die Charaktere wirkten alle sehr blass und ich wusste wirklich nicht was ich von ihnen halten sollte. Besonders der Hauptprotagonist Jonas konnte mich nicht überzeugen. Jonas lernt Sibel kennen und kann sie vom ersten Moment an nicht leiden. Als dann aber seine Erinnerungen an seine Kindheit zurückkommen und fällt ihm plötzlich wieder ein, dass er früher sehr oft mit Sibel gespielt hat und sich die beiden in ihrem kindlichen spielen, sogar verlobt haben. Plötzlich sind alle Hassgedanken wie weggeblasen und es ist wieder die große Liebe. In meinen Augen nicht wirklich nachvollziehbar, besonders da Jonas nun alles tut um seine Sibel wieder zurück zugewinnen. Hier hat mich Jonas mehrmals zum Kopfschütteln gebracht und ich war froh das Jonas Dad, Doc, auftauchte und wieder etwas witziges anstellte und sich die Situation so etwas aufgelockert hat. Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr angenehm locker, jugendlich gehalten und die Seiten fliegen nur so dahin. Wäre da diese Sache mit dem Hauptcharakter nicht gewesen. Spannung baut sich während des Lesens auch nicht wirklich auf und die Geschichte plätschert nur so dahin. Die sehr vorhersehbare Handlung und Ende haben mir zwar ein paar gemütliche Lesestunden bereitet, aber mehr auch nicht. Mein Fazit: Dönerröschen ist ein Jugendroman der sehr vorhersehbar und von ziemlich blassen Charakteren geprägt ist. Das wirklich beste daran waren die witzigen Szenen die die doch etwas trockene Story aufgelockert haben. Ich vergebe 3 Sterne

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  • Ganz nett für zwischendurch..mehr leider auch nicht.

    Dönerröschen
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    03. May 2013 um 16:20

    Warum ich das Buch lesen wollte: Das Buch sprang mir alleine schon durch den Titel in der Verlagsvorschau ins Auge, und als ich mir dann die Kurzbeschreibung durchgelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch gerne lesen würde. Darum geht es: Jonas zieht zusammen mit seinen Eltern und dem Familienhund Napoleon von Oberhachingen nach Neuperlach, dem sogenannten Münchener Ghetto. Prompt verknallt er sich dort in die Türkin Sibel, bekommt es allerdings mit der Angst zu tun, denn man hört ja immer wieder von Ehrenmorden und Ähnlichem. Schnell merkt Jonas, dass Sibel ihn an jemanden erinnert, er weiß allerdings nicht mehr an wen. Kommt er diesem Rätsel auf die Spur und noch viel wichtiger, kann aus ihm und Sibel ein Paar werden? Meine Meinung: Der Schreibstil... ..ist ganz sicher nicht für jeden etwas. Auf den ersten Seiten gefiel er mir noch ziemlich gut, da er sich leicht und auch relativ zügig lesen ließ, was mir eine schöne leichte Lektüre versprach. Das änderte sich allerdings schnell. Die Sprache wurde übertrieben jugendlich, oder eher pseudo-jugendlich denn, ehrlich gesagt, habe ich noch niemandem in diesem Alter so sprechen hören. Fand ich persönlich jetzt nicht wirklich gelungen, aber so was ist ja immer Geschmackssache und in diesem Punkt kann ich nur von mir sprechen. Die Geschichte... ..war nett. Ich habe mich die ganze Zeit ziemlich unterhalten gefühlt, allerdings war es jetzt nichts allzu Besonderes. Alles fängt damit an, dass Jonas mit seiner Familie ins "Ghetto" zieht. Dort lernt er schnell neue Freunde kennen, alles Türken bzw Leute, die sich als Türken ausgeben und sich dabei toll fühlen. So weit so gut, dieser Teil gefiel mir auch relativ gut, man bekommt zu lesen, wie Jonas sich in seinem neuen Umfeld eingewöhnt und da bleib der ein oder andere Lacher nicht aus. Dann kam irgendwann das in meiner Inhaltszusammenfassung angesprochene Rätsel, was ein echt guter Handlungsstrang hätte werden können. Leider wurde das alles innerhalb von wenigen Sätzen abgetan und die ein oder andere Erklärung mehr hätte ich mir schon gewünscht. Kann man nichts machen und es ist für mich jetzt auch kein wirklicher Minuspunkt, weil ich damit vor dem Lesen überhaupt nicht gerechnet hätte und fand, dass es für die Handlung so auf jeden Fall ausreichend war. Die Liebesgeschichte, die in diesem Buch im Vordergrund steht, fand ich schwach. Ziemlich schwach. Alles hat sich unglaublich schnell entwickelt und die Gefühle kamen auch überhaupt nicht rüber. Als Leser muss man diese schon suchen wie die Nadel im Heuhaufen. Gut, das Buch ist nicht wirklich dick mit seinen knapp 230 Seiten und man musste das natürlich alles dort unterbringen, weswegen ich den Aspekt mit der Schnelligkeit der Entwicklung jetzt gar nicht mal so schwerwiegend finde, vor allem weil das natürlich auch wieder Geschmackssache ist. Das mit dem Gefühl finde ich da doch schon wichtiger, mir persönlich fehlte jegliche Tiefe, mir kam alles so unwirklich und einfach nur gespielt vor. Die Charaktere... ..fand ich allesamt eher schwach und ohne Tiefe. Ich weiß auch nicht, mich konnte keiner so richtig überzeugen und mir kamen sie alle eher wie Leere Hüllen vor, die noch darauf warten mit Leben gefüllt zu werden. Fazit... "Dönerröschen" ist definitiv kein Buch für jeden. Wer auf eine schöne Liebesgeschichte zwischen 2 Kulturen hofft und wert auf gut ausgearbeitete Charaktere legt ist hier leider falsch. Für zwischendurch war dieses Buch ganz nett, mehr aber auch leider nicht. Allerdings denke ich, dass dieses Buch bei Jugendlichen die nur gelegentlich mal zu einem Buch greifen ganz gut ankommen könnte.

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